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Planet Pure Frauen Bundesliga > Saison 25/26

#41
Trainingslager in Spanien
ÖFB-Frauen remisieren im Testspiel gegen Finnland
[Bild: 4977_2016111110825628.png]  [Bild: 6336_2016111110838501.png]  
27.11.25 - 21:18
  
Österreichs Frauen-Nationalteam hat im Testspiel gegen Finnland ein 1:1-Unentschieden geholt. 

[Bild: 2aba6d97-bc00-47e0-be97-5e46db6b88fa.jpg]
Österreich absolviert aktuell ein Trainingslager in Spanien. GEPA pictures 

Österreichs Frauen-Nationalteam  hat sich im ersten von zwei Testspielen in Spanien mit 1:1 gegen Finnland  getrennt. Freiburg-Legionärin Kolb glich die finnische Halbzeitführung sechs Minuten nach ihrer Einwechslung aus (68.). Koivisto hatte mit einem Abstauber für Finnland in Arcos de la Frontera vorgelegt (33.). Zum Abschluss des Länderspieljahres trifft Österreich am Montag (12 Uhr) in Sanlucar de Barrameda auf die Ukraine. 

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#42
Trainingscamp ohne Sieg beendet
Schlussoffensive kommt zu spät: Österreich verliert gegen die Ukraine
[Bild: 6282_2016111110830261.png]  [Bild: 6336_2016111110838501.png]  

Im letzten Länderspiel des Jahres 2025 testete Österreich gegen die Ukraine. Eine defensiv anfällige und offensiv erst gegen Ende auffällige ÖFB-Auswahl musste sich mit 2:3 geschlagen geben. 

[Bild: 643f357e-2bc7-4a0c-8754-086f1f4a6d6c.jpg]
Österreich musste sich der Ukraine geschlagen geben. ÖFB/Jasmin Walter 

Österreichs Frauen-Nationalteam  hat das Länderspieljahr mit einer Niederlage abgeschlossen. Die ÖFB-Auswahl verlor am Montag das Testmatch in Sanlucar de Barrameda gegen die Ukraine  mit 2:3. Damit ging der achttägige Lehrgang in Spanien für Österreich ohne Sieg zu Ende, am Donnerstag hatte man gegen Finnland ein 1:1 erreicht. Das kommende Jahr steht dann ganz im Zeichen der EM-Qualifikation gegen Norwegen, Slowenien und Deutschland. 

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#43
29.12.2025 - 18:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Die Sehnsucht nach einem „normalen“ Leben
[Bild: s_7326_440_2012_1.jpg]
©FK Austria Wien
Verena Volkmer , die „Spielerin der Saison 2024/25“ der Österreichischen Frauen Bundesliga, hat im vergangenen Sommer ihre aktive Fußballkarriere überraschend beendet. Im Gespräch mit Soccerdonna & Kick it like Women gibt die ehemalige Stürmerin von Werder Bremen, Carl Zeiss Jena und Austria Wien tiefe Einblicke in die Beweggründe für diesen Schritt und reflektiert über einen dramatischen Abschied, der fast an einer schweren Verletzung gescheitert wäre.


Ein Abschied nach eigenen Regeln

Mit gerade einmal 29 Jahren entscheidet sich Volkmer im Frühjahr 2025, die Fußballschuhe nach der Saison an den Nagel zu hängen, obwohl sie sich sportlich zu dieser Zeit in ihrer „Prime“ befindet. Der Hauptgrund war jedoch kein Leistungsabfall, sondern ein tief sitzender persönlicher Wunsch. „Es war irgendwie die Sehnsucht nach einem normalen Leben“, erklärt Volkmer im Interview. Über zwei Jahrzehnte lang ordnet sie alles dem Sport unter, verpasst Familienfeiern, Taufen und Geburtstage. Besonders der Wunsch, wieder näher bei ihrer Familie zu sein und am Aufwachsen ihrer Nichten und Neffen teilzuhaben, gab den Ausschlag. Zudem wollte sie den Zeitpunkt ihres Rücktritts selbst bestimmen: „Ich wollte einfach nicht, dass mir mein Körper einen Strich durch die Rechnung macht [...] oder die Öffentlichkeit irgendwann denkt: Wann hört die endlich auf?“.

Das Drama um das letzte Spiel

Fast hätte Volkmers Körper ihr doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zwei Wochen vor ihrem letzten großen Finale verletzt sie sich schwer am Sprunggelenk, „da braucht man fast ein Medizinstudium um das zu verstehen“, erzählt die Deutsche scherzhaft in Bezug auf die Komplexität der Verletzung. Es folgt eine nervenaufreibende Achterbahnfahrt der Gefühle. Erst vier Tage vor dem Finale konnte sie vorsichtig testen, ob der Fuß unter verschiedenen Tape-Verbänden hält. Volkmer gibt offen zu: „Wenn es nicht mein letztes Spiel und das Finale gewesen wäre, dann hätte ich ziemlich sicher nicht gespielt“. Trotz Schmerzen und der Ungewissheit bis zum Anpfiff kämpft sie sich für eine Halbzeit auf den Platz, um sich mit erhobenem Haupt zu verabschieden.

Der neue Alltag: 40-Stunden-Woche statt Training

Heute sieht Volkmers Leben radikal anders aus. Statt Nachmittagstraining und Leistungsdruck prägt nun ein 40-Stunden-Job im juristischen Bereich ihren Alltag. Der Umstieg auf einen geregelten Rhythmus mit frühem Aufstehen fällt ihr überraschend leicht. Ein gewisses Schmunzeln kann sie sich nicht verkneifen, wenn sie an die alte Quälerei denkt: „Ist irgendwie schon ein ganz geiles Gefühl, wenn man merkt, alle anderen machen jetzt Dinge, die nicht so Spaß machen, weil man irgendwie Läufe machen muss bei über 30° [...] und man selber hat das halt nicht mehr“. Dennoch verfolgt sie die Spiele ihrer ehemaligen Kolleginnen bei Austria Wien weiterhin als „ganz großer Fan“ von der Couch aus.

Botschaft an die nächste Generation

Trotz des harten Berufsalltags im Profifußball bereut Volkmer keine Sekunde ihres Weges, der mit vier Jahren zu Hause im Garten mit ihrem Bruder begonnen hat. Jungen Mädchen, die vor der Entscheidung stehen, den Fußball ernsthaft zu verfolgen, rät sie: „Achtet darauf, ob euch das Spaß macht. [...] Wenn man das Gefühl hat, das ist einfach etwas, für das ich brenne, [...] dann sollte man irgendwie einfach alles in seinem Möglichen dafür geben“. Die Erlebnisse und die Menschen, die „von Fremden zur Familie werden“, seien die investierte Zeit in jedem Fall wert. Das ganze Interview gibt es im Podcast „Kick it like Women“ zu hören.

Hier geht´s zur Folge 

Quelle 
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#44
13.01.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: First Vienna FC | von: eb
Mit 23: Pia Piplits beendet ihre Karriere
[Bild: s_53416_5299_2012_3.jpg]
©First Vienna FC
Pia Piplits  hat ihre aktive Karriere beendet. Die Torhüterin war seit ihrer Kindheit für die Vienna aktiv und prägte über viele Jahre den Frauenfußball des Wiener Traditionsklubs. Der Grund für ihr frühes Karriereende wurde nicht genannt.

Piplits spielte seit ihrem sechsten Lebensjahr für die Vienna, durchlief sämtliche Nachwuchsteams und feierte später auch ihr Debüt im Erwachsenenbereich. Insgesamt absolvierte die 23-Jährige mehr als 120 Pflichtspiele im blau-gelben Trikot. Zu den sportlichen Höhepunkten zählen der Aufstieg in die höchste Spielklasse 2021, sowie die Vizemeisterschaft in der Saison 2023/24, zu der sie mit konstanten Leistungen im Tor beitrug. In der darauffolgenden Spielzeit kam sie zudem zu ihrem Debüt auf europäischer Ebene.


Mit ihrem Karriereende verliert die Vienna eine langjährige Leistungsträgerin, die sowohl sportlich als auch durch ihre Vereinstreue eine prägende Rolle einnahm. Piplits hinterlässt damit eine Lücke in einer erfolgreichen Phase des Wiener Frauenfußballs.

Quelle 
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#45
20.01.2026 - 20:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jan Klein Reesink
Exklusiv: Kristin Krammer vor Wechsel zu Sturm Graz
[Bild: s_40381_8_2012_3.jpg]
©IMAGO
Nach unseren Informationen wechselt die Ersatztorhüterin des 1. FC Nürnberg Kerstin Krammer nach Österreich zur SK Sturm Graz. Beide Vereine sollen sich bereits einig sein und die 23-Jährige bald einen Vertrag in Graz unterzeichnen.

Für Krammer schließt sich mit dem Wechsel in ihr Heimatland ein Kreis. Die einmalige österreichische Nationalspielerin ist seit Sommer 2023 für den 1. FC Nürnberg aufgelaufen, nachdem sie zuvor bei der U20-Mannschaft des 1. FC Köln ihre ersten Schritte außerhalb ihres Heimatlands Österreich gemacht hat. Dorthin kam sie damals vom österreichischen Verein USV Neulengbach.


In dieser Saison stand sie nur viermal im Kader, ohne einen einzigen Einsatz für die Clubberinnen. Ihre österreichische Mannschaftskollegin Larissa Rusek hat von Nürnbergs Trainer Thomas Oostendorp das Startelf-Mandat für das Tor bekommen.

Bei ihrem neuen Verein SK Sturm Graz muss sie sich gegen die 28-jährige Landsfrau Vanessa Gritzner dursetzen. Beim Tabellenvierten der österreichischen Bundesliga stand sie in allen 14 bisherigen Saisonspielen zwischen den Pfosten und konnte bereits drei „weiße Westen“ sammeln. 

Quelle 


21.01.2026 - 11:20 Uhr | News | Quelle: SCR Altach
Alina Baumgartner wechselt zum SCR Altach
[Bild: 8842.jpg]
Der erste Winterneuzugang für den SCR Altach steht fest: Alina Baumgartner verstärkt ab sofort die Offensive der Rheindörflerinnen. Baumgartner wurde seit 2019 beim FC St. Gallen ausgebildet und stand dort bis zum Sommer 2025 für die U20 auf dem Platz. In drei Jahren erzielte sie mehr als 60 Treffer. Zuletzt war die Angreiferin verletzungsbedingt vereinslos, nun möchte sie beim SCR Altach wieder an ihre vorherigen Leistungen anknüpfen.

Sportdirektor Phillip Netzer sieht in Baumgartner eine wertvolle Verstärkung:

„Mit Alina Baumgartner gewinnen wir eine junge, sehr gut ausgebildete Stürmerin, die trotz ihres Alters bereits wertvolle Erfahrung mitbringt. Sie passt sowohl sportlich als auch charakterlich sehr gut in unser Team und in unseren Weg, auf junge Spielerinnen zu setzen. Wir sind überzeugt, dass sie nach ihrer Verletzung bei uns schnell wieder in den Rhythmus finden wird und unsere Offensive nachhaltig verstärken kann.“


Auch Baumgartner selbst blickt optimistisch auf die neue Aufgabe:

„Ich freue mich sehr über den Wechsel zum SCR Altach und die Möglichkeit, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen. Nach meiner Verletzung ist es für mich besonders wichtig, wieder regelmäßig zu trainieren und Spielpraxis zu sammeln. Die Gespräche mit dem Verein waren von Beginn an sehr positiv, und ich kenne bereits einige Spielerinnen, was mir den Einstieg erleichtert. Ich bin hochmotiviert, meinen Teil zum Erfolg des Teams beizutragen.“

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#46
21.01.2026 - 16:35 Uhr | News | Quelle: USV Neulengbach | von: Jan Klein Reesink
Talentierte Verteidigerin: Emira Makalic wechselt zum USV Neulengbach
[Bild: 339.jpg]
Der österreichische Bundesligist USV Neulengbach verstärkt sich in der Defensive und lotst die 17-jährige Emira Makalic von der SV Hohenzell Jugend zu sich.

Die Innenverteidigerin war für die Hinrunde von Hohenzell zum österreichischen Erstligisten SK Sturm Graz gewechselt. Dort kam sie zu zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga.

Aussagen zu dem Transfer

„Ich freue mich sehr über den Wechsel zu Neulengbach", so Makalic, „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und werde für das Team und den Erfolg alles geben“

Auch ihr neuer Trainer Andreas Ogris, ist erfreut über die Verpflichtung: „Wir freuen uns sehr, ein Talent wie Emira in unserem Team willkommen zu heißen. Bereits im Nachwuchs-Nationalteam hat sie mehrfach gezeigt, wie viel Potenzial in ihr steckt, umso schöner, dass sie diesen Weg nun mit uns weitergeht.“

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#47
31.01.2026 - 11:45 Uhr | News | Quelle: SK Sturm Graz/ sd | von: eb
Sturm Graz rüstet nach: Steenberg bringt Kreativität, Krammer Stabilität
[Bild: s_40381_8_2012_3.jpg]
©IMAGO
Der SK Sturm Graz haben auf dem Transfermarkt doppelt zugeschlagen und ihren Kader gezielt verstärkt, im Zentrum wie zwischen den Pfosten. Mit Fie Steenberg  kommt neue Dynamik ins Mittelfeld, Kristin Krammer soll dem Torhüterinnen-Team sofort zusätzliche Sicherheit verleihen.

Dänische Spielintelligenz fürs Zentrum

Mit Fie Steenberg sichert sich Sturm eine vielseitige Mittelfeldspielerin mit internationalem Profil. Die 25-jährige Dänin wechselt vom portugiesischen Zweitligisten Clube de Albergaria nach Graz und soll dem Spiel der Schwarz-Weißen neue Impulse geben. Steenberg überzeugt vor allem durch Spielübersicht, Laufstärke und taktische Flexibilität. Eigenschaften, die Trainer Tode Djakovic zusätzliche Optionen im zentralen Mittelfeld eröffnen.


Sportdirektor Michael Erlitz sieht im Neuzugang einen klaren Mehrwert: Steenberg sei „sehr vielseitig einsetzbar“ und mache Sturm im Spiel „variabler und flexibler“.

Die Dänin selbst blickt ambitioniert auf ihre neue Aufgabe: Der Wechsel fühle sich wie „der richtige nächste Schritt“ an, erklärt sie mit klaren Zielen vor Augen. Zunächst wolle man sich unter den Top 4 etablieren, danach in der Meistergruppe um die Top 3 und den Cupfinaleinzug mitmischen.

Erfahrung und Präsenz für das Sturm-Tor

Auch defensiv hat Sturm nachgelegt: Kristin Krammer  verstärkt ab sofort das Torhüterinnen-Team. Die 1,83 Meter große Österreicherin bringt reichlich Erfahrung aus Deutschland mit, unter anderem aus Stationen beim 1. FC Köln und 1. FC Nürnberg in der Bundesliga und 2. Bundesliga. Bei ihrer letzten Station in Nürnberg stand sie in beiden Ligen 22-mal zwischen den Pfosten. Zudem lief Krammer bereits für mehrere österreichische Nachwuchs-Nationalteams auf und sammelte Einsätze im A-Nationalteam.

Für Erlitz ist die Verpflichtung ein wichtiger Schritt, auch mit Blick auf die aktuelle Personalsituation: Aufgrund von Verletzungen habe man „klaren Handlungsbedarf“ gehabt, den man mit Krammer „sehr zufriedenstellend“ gedeckt habe. Die Keeperin bringe genau die Routine und Qualität, die man jetzt brauche.

Krammer selbst beschreibt ihren Wechsel emotional: Die Gespräche hätten ihr von Beginn an ein gutes Gefühl gegeben, Sturm habe in Österreich „einen sehr hohen Stellenwert“. Ihr Fazit nach den ersten Tagen in Graz: „Es fühlt sich an wie ein Nachhausekommen.“

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#48
15.02.2026 - 12:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Magdalena Rukavina: Zwischen Hörsaal und Champions League
[Bild: s_53425_1471_2012_1.jpg]
©SKN St. Pölten
In der Welt des österreichischen Frauenfußballs ist Magdalena Rukavina längst keine Unbekannte mehr. Die 21-jährige Mittelfeldakteurin, die im Sommer vom First Vienna FC zum Serienmeister SKN St. Pölten wechselte, hat sich in der Hinrunde fest in das Gefüge des Top-Clubs integriert. Doch hinter der Fußballerin steckt eine junge Frau, die einen beeindruckenden Spagat zwischen Spitzensport und einem der forderndsten Studienfächer meistert.

Ein „riesen Umbruch“ mit klarem Ziel

Der Wechsel von der Bundeshauptstadt nach St. Pölten war für die gebürtige Kärntnerin mehr als nur ein Vereinswechsel. Rukavina beschreibt die erste Jahreshälfte als eine Phase der Anpassung: „Es war ein riesiger Umbruch. (...) Ich brauche immer ein bisschen, bis ich mich richtig wohlfühle und die Leute kenne, aber jetzt fühle ich mich schon richtig wohl hier“.


Einer der Hauptgründe für den Schritt zum SKN war das sportliche Umfeld. Für Rukavina gibt es in Österreich aktuell keine bessere Adresse, um sich weiterzuentwickeln: „Ich liebe einfach das Trainingsniveau. Das war ein wichtiger Punkt, warum ich den Schritt gemacht habe, weil ich einfach richtig gefordert sein will, jeden Tag“.

„Realitätswatschen“ in der Königsklasse

Mit dem Wechsel kamen auch die großen Bühnen. Die Einsätze in der UEFA Women’s Champions League waren für die junge Spielerin eine prägende Erfahrung. Gegen die besten Spielerinnen der Welt auf dem Platz zu stehen, beschreibt sie gewohnt bodenständig als eine „Realitätswatschen“: „Es zeigt dir einfach, wenn du da am Feld stehst (...), was noch fehlt bis an die Weltspitze“. Fußball und Medizin: Eine Frage der Energie

Was Magdalena Rukavina von vielen ihrer Kolleginnen unterscheidet, ist ihr Alltag abseits des Rasens. Seit einem halben Jahr studiert sie Medizin. Ein Pensum, das ohne Disziplin und Unterstützung – etwa durch die Organisation KADA – kaum zu bewältigen wäre. Das Pendeln zwischen St. Pölten und Wien sowie die Lernphasen kosten zwar oft Nerven, doch für Rukavina ist das Studium kein Klotz am Bein, sondern eine Bereicherung: „Mir macht es richtig Spaß, neben dem Fußball irgendwas zu haben, wo man ein anderes Umfeld hat. Es inspiriert mich und gibt mir irgendwie Energie“.

Die Rolle im Team und der Blick nach vorne

Innerhalb des Teams des SKN St. Pölten sieht sich die 21-Jährige in einer spannenden Zwischenrolle. Sie möchte ihre Energie einbringen und trotz ihres jungen Alters bereits Führungsaufgaben übernehmen: „Ich bin jung, aber versuche auch, eine Führungsspielerin zu sein – egal ob auf dem Platz oder von der Bank“.

Ihre Ziele für die Zukunft sind klar definiert: Sie will mit dem SKN so erfolgreich wie möglich sein und hofft darauf, ihre Erlebnisse im Nationalteam – wie ihr A-Team-Debüt, das sie als absolutes Karriere-Highlight bezeichnet – in den kommenden Monaten und Jahren zu wiederholen.

Mit ihrem sonnenscheinartigen Gemüt und ihrer Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und akademischem Fokus beweist Magdalena Rukavina, dass man auch auf dem höchsten Niveau des österreichischen Fußballs erfolgreich über den Tellerrand hinausblicken kann. 

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#49
18.02.2026 - 23:00 Uhr | News | Quelle: ORF
Women’s Europa Cup: Austria Wien nach Verlängerung ausgeschieden
[Bild: 322.jpg]
Austria Wien hat den Einzug in das Halbfinale des Women’s Europa Cup verpasst. Im Viertelfinal-Rückspiel unterlag der österreichische Vizemeister Sparta Prag im Franz-Horr-Stadion mit 1:3 nach Verlängerung. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, das Hinspiel war torlos geblieben. Sparta setzte sich damit mit einem Gesamtscore von 3:1 durch.

Vor 1.900 Zuschauerinnen und Zuschauern gestaltete die Austria die Partie deutlich offener als noch eine Woche zuvor in Prag. Die beste Möglichkeit der Gäste vor der Pause vereitelte ÖFB-Torhüterin Jasmin Pal gegen Hallie Bergford. Auf der Gegenseite vergab Lena Triendl kurz vor dem Seitenwechsel eine Umschaltsituation.


In der zweiten Hälfte brachte Antonie Stárová in der 70. Minute Sparta mit einem verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze in Führung. Die Austria reagierte unmittelbar. Nach einem Eckstoß von Modesta Uka irritierte Katharina Schiechtl die Defensive der Gäste, Lotta Cordes traf in der 72. Minute aus kurzer Distanz zum Ausgleich.

In der Verlängerung sorgte ein Doppelschlag für die Entscheidung. Bergford köpfte in der 98. Minute nach einer Ecke von Michaela Khýrová zum 2:1 ein, Khýrová (105.+1)erhöhte auf 3:1.

Damit endet die erste Europacup-Saison der Austria. Nach dem Aus in der Qualifikation zur UEFA Women’s Champions League gegen den Paris FC hatte sich das Team im Women’s Europa Cup gegen SK Slavia Prag und den RSC Anderlecht durchgesetzt.

Im Halbfinale trifft Sparta Prag auf Hammarby IF. Eintracht Frankfurt bekommt es mit BK Häcken zu tun.

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#50
21.02.2026 - 19:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jan Klein Reesink
Was macht eigentlich Lotta Cordes?
[Bild: s_31698_9341_2012_1.jpg]
©FK Austria Wien
Lotta, geboren im beschaulichen Nienburg an der Weser, war schon früh das, was man ein „Eigengewächs“ nennt. Früh kam sie in die Akademie des VfL Wolfsburg. Sie durchlief alle Jugendteams, biss sich durch und stand schließlich im Kader eines der besten Teams der Welt.

Aber das ist die Krux im Profifußball: Wenn du im Mittelfeld Spielerinnen wie Lena Oberdorf oder Alexandra Popp vor dir hast, ist der Weg auf dem Rasen weit. Lotta saß oft auf der Bank. Sie lernte von den Besten, trainierte auf höchstem Niveau, aber das Herz einer Fußballerin schlägt nun mal für Spielzeit und die fehlte ihr. Deshalb wagte sie den Schritt raus aus der Komfortzone und das Leben als Titelsammlerin und wechselte nach acht Jahren Wolfsburg in die Großstadt Köln zum 1. FC Köln.


Das ist Lotta Cordes.

Lotta Cordes wurde am 5. August 2001 im niedersächsischen Nienburg an der Weser geboren. Sie ist Deutsch-Spanierin und hat seit ihrem 13. Lebensjahr beim damals besten Frauenfußballverein, dem VfL Wolfsburg, das Fußballspielen gelernt.

Bei den Wölfinnen durchlief sie alle Nachwuchsmannschaften und debütierte 2020 in der Champions League und Bundesliga. Trotz zweier Doubles (2020, 2022) blieb sie in einem Kader voller Weltstars, wie Lena Oberdorf, Pernille Harder, und Alexandra Popp stets die „ewige Ergänzungsspielerin“. Ihre ehemalige Mitspielerin und Mentorin Popp lobte in der Vergangenheit Lottas Fleiß und Spielintelligenz, sah aber auch die Notwendigkeit von Einsatzminuten für ihre Entwicklung.

Im Sommer 2022 folgte der bewusste Bruch und damit auch der Wendepunkt in ihrer Karriere. Cordes verließ das gewohnte Umfeld und unterschrieb beim 1. FC Köln. Die mittlerweile 24-Jährige ließ auch den Status als „Nachwuchsspielerin“ am Wolfsburger Ortsschild zurück und wollte nun auf dem Platz vorangehen sowie Stammspielerin in der Bundesliga werden. Die defensive Mittelfeldspielerin wusste, dass sie beim 1. FC Köln geringere Chancen haben würde auf Titel und die Möglichkeit, im großen Rampenlicht der Champions League auf sich aufmerksam zu machen. Dafür aber bekam sie endlich die Chance, dauerhaft zu beweisen, welches Potenzial in ihr schlummert.

Der damalige Kölner Trainer Sascha Glass freut sich über seine neue Spielerin: „Sie ist ein großes Talent und eine entwicklungsfähige Spielerin mit einem tollen Charakter. Sie hat in Wolfsburg in einem Top-Kader wichtige Erfahrungen sammeln können und brennt darauf, bei uns den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu machen.“

Nachdem sie in zwei Saisons aber trotzdem nur auf 31 Bundesliga-Spiele für den „Effzeh“ kam, wagte sie erneut den Schritt aus der Komfortzone und wechselte ins Ausland. Beim österreichischen Bundesligisten FK Austria Wien fand sie ihre neue sportliche Heimat.

Dort ist die 24-Jährige auf Anhieb Stammspielerin. Sie organisiert das Mittelfeld, erobert Bälle und anders als in Deutschland glänzt sie auch als Scorerin. In zehn von dreizehn möglichen Bundesliga-Spielen sammelte sie sechs Scorer (zwei Tore, vier Vorlagen). Cordes hat deshalb auch einen großen Anteil an der Tabellenführung des FK.

Was macht Lotta Cordes so besonders?

Cordes ist keine Spielerin der lauten Töne oder der spektakulären Offensiv-Dribblings. Ihre Stärke liegt in der „unsichtbaren Arbeit“.

Durch ihre Ausbildung beim VfL verfügt sie über ein exzellentes Positionsspiel. Sie fungiert beim FC als defensives Gewissen, das Räume schließt, bevor Gefahr entsteht. Während andere unter Pressing den Ball lang schlagen, sucht Cordes die spielerische Lösung. Hier kommt bei ihr das Spielprinzip der Wolfsburger Schule durch. Ihr wohl größter Charaktertest begann im März 2024 mit einem Kreuzbandriss. Die Art und Weise, wie sie sich sieben Monate lang zurückarbeitete, unterstreicht ihre professionelle Einstellung.

Das sagt Soccerdonna-Autor Jan Klein Reesink.

„Lotta Cordes ist das Paradebeispiel für eine Spielerin, die das goldene Nest eines Weltklubs verließ, um über den Umweg der Eigenverantwortung zur unverzichtbaren Taktgeberin in der Bundesliga zu reifen.“

Das Fazit

Lotta Cordes hat bewiesen, dass sie Rückschläge nicht aus der Bahn werfen. Auch von Verletzungen wie ihrem Kreuzbandriss im März 2024 und einer damit verbundenen siebenmonatigen Pause warfen sie nicht zurück. Sie kam immer wieder und beweist nun in Österreich bei der FK Austria Wien, dass sie Führungsspielerin ist und ihrem Team mittlerweile auch als Vollstreckerin und Vorbereiterin dienen kann. Der Schritt zurück aus dem Rampenlicht war für sie der nötige Anlauf für einen weitaus größeren Sprung. Eine spiel- und zweikampfstarke Sechserin könnte mit Blick auf das DFB-Team, auch aufgrund ihres noch relativ jungen Alters von 24 Jahren, interessant werden. 

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