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„Ich mag diese Anspannung vor K.O. Spielen“ – Wissmann hofft auf Viertelfinaleinzug in Potsdam
15.11.2025 14:00
Nach der kräftezehrenden englischen Woche in der Bundesliga steht für die SGS nun das Achtelfinale im DFB-Pokal an. Gegner am Sonntag ist der 1. FFC Turbine Potsdam. Die Turbine, die im vergangenen Jahr aus der Bundesliga abgestiegen ist, steht aktuell auf dem 11. Tabellenplatz in der zweiten Liga. Eine gute Gelegenheit für die Essenerinnen, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren.
SGS-Trainerin Jessica Wissmann freut sich auf die Partie in der Brandenburgischen Landeshauptstadt. „Ich mag diese Anspannung vor K.O. Spielen“, meint die 34-Jährige. „Man muss auf den Punkt performen und es gibt wenig Ausreden an so einem Tag. Da muss einfach alles passen. Das ist für mich ein ganz besonderer Reiz und ich mag den Pokal immer schon besonders gerne.“
Bei aller Vorfreude auf das Achtelfinalspiel und die persönliche Liebe zum Pokal, ist aber auch klar, dass in der aktuellen Lage der Ligabetrieb über allem steht. „Es ist schon so, dass wir darauf schauen müssen, in der Liga Punkte zu holen. Das steht an oberster Stelle, weil die Liga langfristig gesehen mehr Bedeutung für den Verein hat“, betont Wissmann.
Das tut dem Siegeswillen der Interimstrainerin aber keinen Abbruch, die sich wie immer akribisch auf den kommenden Gegner vorbereitet hat, um den ersten Pflichtspielsieg unter ihrer Leitung feiern zu können. „Mit den Fans im Rücken kann das Stadion in Potsdam schon zu einem kleinen Hexenkessel werden“, warnt Wissmann vor der bevorstehenden Aufgabe gegen den Zweitligisten. „Sie haben im letzten Ligaspiel gegen Warbeyen sechs Tore geschossen, vor allem, weil sie gut in Situationen dringeblieben sind und zweite Bälle erobert haben.“
Dass die Turbine kürzlich einen Wechsel auf der Trainerposition vorgenommen hat, spielt Wissmann zufolge in der Vorbereitung auf die Partie keine größere Rolle. „Auch wenn es eine Plattitüde ist: Wir gehen als ligahöhere Mannschaft in das Spiel und müssen in erster Linie auf uns schauen. Natürlich macht es das Ganze ein Stück weit undurchsichtiger, aber wir werden das Spiel, das sie unter ihrem neuen Trainer hatten, genau analysieren und uns genauso wie für jedes Ligaspiel vorbereiten. Wir nehmen das Ganze sehr ernst und wollen unbedingt in die nächste Runde!“
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Last update: 15.11.2025 14:03
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Viertelfinale! Spätes Meißner-Tor erlöst SGS in Potsdam
16.11.2025 17:00
Die SGS Essen ist ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Beim Auswärtsspiel in Potsdam reichte den Essenerinnen ein spätes Tor von Kapitänin Jacqueline Meißner zum knappen 1:0-Erfolg.
Zu Beginn der Partie mussten die Lila-Weißen aber zunächst einmal durchatmen, denn gleich mit der ersten zielgerichteten Aktion des Spiels wären die Gastgeberinnen beinahe zum Torerfolg gekommen, doch Kim Sindermann im Essener Kasten bewahrte ihr Team mit einer Glanztat vor dem frühen Rückstand.
Nach einer guten Viertelstunde Spielzeit war die Keeperin erneut im Fokus, als sie einen weiteren gefährlichen Versuch abwehren musste. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften aber zunehmend. Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen und fand hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen statt.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte bot sich Natasha Kowalski die bis dahin beste Chance, um die SGS in Führung zu bringen, doch auch Potsdams Torhüterin war aufmerksam und machte die Gelegenheit zunichte. So ging es ohne Tore in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen auf dem Rasen wenig. Auch wenn die Schönebeckerinnen immer mehr Zugriff auf das Spiel bekamen und mehr Ballbesitz generierten, waren wirklich zwingende Torchancen auf beiden Seiten eher Mangelware.
Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit durften die Essenerinnen dann doch noch jubeln. Kowalski brachte eine Flanke in den Strafraum, wo Meißner den Ball am zweiten Pfosten mit ganz langem Bein über die Linie drückte. Die knappe Führung hatte bis zum Ende der Partie Bestand.
„So eine Freude und so einen Jubel habe ich selten erlebt“, meinte Trainerin Jessica Wissmann im Anschluss an die Begegnung. „Das war so ein richtiger Pokalfight und man merkt, wie viel Ballast hier einigen von den Schultern gefallen ist.“
Mit dem Spiel ihrer Mannschaft konnte die 34-Jährige aber speziell in der Anfangsphase nicht ganz zufrieden sein. „Wir sind wirklich schlecht reingekommen und mussten erstmal zwei hundertprozentige Chancen von Potsdam überstehen. Wir sind in der ersten halben Stunde mit den Gegebenheiten nicht zurechtgekommen. Der Platz war katastrophal und die Fans haben das Stadion zu einem kleinen Hexenkessel gemacht. Zum Glück haben wir dann im Verlauf des Spiels aber die Oberhand gewonnen und uns vor allem mit dem späten Tor endlich mal belohnt.“
Die Auslosung zum Viertelfinale findet am 07.12. statt. Zuvor stehen für die SGS weitere wichtige Spiele in der Bundesliga auf dem Programm. Als nächstes wartet mit der Auswärtspartie bei Bayer Leverkusen wieder ein dickes Brett auf Wissmanns Team, das durch den Pokalerfolg aber Mut und Selbstvertrauen getankt haben wird.
SGS-Bericht:
Kim Sindermann - Vanessa Fürst, Natasha Kowalski (90+7. Teresa Buonarroti), Laureta Elmazi (90+4. Julia Debitzki), Maike Berentzen, Laura Pucks (46. Shari van Belle), Jacqueline Meißner, Lena Ostermeier, Leonie Köpp (46. Ramona Maier), Lany Bäcker, Jana Feldkamp (65. Paulina Platner)
Spielplan der ERSTEN
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© SGS-Bericht
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In der Liga nachlegen – SGS nach Pokalsieg vor schwierigem Spiel in Leverkusen
21.11.2025 10:00
Nach dem umjubelten Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals steht für die SGS Essen das nächste schwierige und wichtige Spiel in der Bundesliga auf dem Programm. Am kommenden Samstag um 14 Uhr Anstoßzeit sind die Essenerinnen zu Gast bei Bayer 04 Leverkusen. Die Werkself spielt bislang eine starke Saison und steht mit 19 Zählern auf dem fünften Platz, ist aber punktgleich mit der Frankfurter Eintracht auf Rang drei.
Um die Stärke der Rheinländerinnen weiß auch Kapitänin Jacqueline Meißner, die in Potsdam noch den späten Siegtreffer für die SGS erzielt hatte. „Leverkusen hat viele technisch gute Spielerinnen in ihren Reihen, die immer für eine Überraschung gut sind und den Unterschied in so einem Spiel machen können.“
Doch auch die Lila-Weißen haben nach dem Erfolg bei der Turbine und der insgesamt aufsteigenden Tendenz nochmal Selbstvertrauen getankt, auch wenn natürlich noch nicht alles Gold ist, was glänzt. „Es war keine sonderlich gute Leistung von uns in Potsdam“, betont auch Meißner. „Uns ist bewusst, dass wir gegen Leverkusen ein ganz anderes Spiel abliefern müssen. Dafür müssen wir weiterhin gut arbeiten und an uns glauben.“
So wie in der Schlussphase des Pokalspiels, in der sich die Essenerinnen endlich für ihren Aufwand belohnen konnten. „Ich persönlich habe erstmal gedacht: Gott sein Dank keine Verlängerung“, meint die Abwehrspielerin mit einem Augenzwinkern. „Vor allem ist mal wieder schön gewesen, dieses Gefühl eines Sieges zu spüren.
Damit sich dieses Gefühl am Samstag wiederholt und die SGS den ersten Sieg in der laufenden Bundesligaspielzeit feiern kann, wird das Team Meißner zufolge erneut alles auf den Platz bringen müssen. „Die Basics müssen sitzen und wir alle müssen es mehr wollen als der Gegner. Dann haben wir auch eine Chance, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“
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Last update: 20.11.2025 20:32
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SGS feiert in Leverkusen den ersten Saisonsieg
22.11.2025 17:45
Nach dem knappen Erfolg im DFB-Pokal Achtelfinale konnte die SGS nun auch in der Liga nachlegen und endlich den ersten Dreier der laufenden Saison feiern. Im Auswärtsspiel beim Tabellenfünften Bayer 04 Leverkusen gewann die Mannschaft von Trainerin Jessica Wissmann verdient mit 1:0.
Die Lila-Weißen erwischten einen guten Start in die Partie und hatten bereits in der ersten Spielminute den ersten Durchbruch über die rechte Seite, doch Laureta Elmazis Flanke fand in der Mitte noch keinen Abnehmer. Fünf Minuten später eroberte Vanessa Fürst den Ball in der gegnerischen Hälfte, der direkt zu Natasha Kowalski sprang, die in der Mitte Ramona Maier in Szene setzte, deren Schuss aber am kurzen Pfosten vorbeirauschte.
Auch im weiteren Verlauf blieben die Essenerinnen gut in der Partie, waren präsent in den Zweikämpfen und ließen nur wenig zu. Die erste Chance für die Gastgeberinnen hatte es dann aber in der 21. Minute direkt in sich. Kristin Kögel legte zurück auf Vanessa Fudalla, deren Versuch nur um Zentimeter am Essener Gehäuse vorbeirollte.
Im Anschluss war wieder die SGS am Zug. Paula Flach spielte den Ball die Linie entlang auf Maier, die an der Strafraumkante Shari van Belle fand. Die Belgierin schloss mit dem zweiten Kontakt ab, traf aber nur die Querlatte. Torhüterin Anne Moll hatte dem Ball nur hinterhergeguckt.
Schlechte Nachrichten gab es dann kurz vor der Pause, als Flach das Spielgerät bei einem Klärungsversuch unglücklich ins ohnehin von einer Maske geschützte Gesicht prallte und die Linksverteidigerin den Platz verlassen musste. Beim Spielstand von 0:0 blieb es aber bis zur Pause.
Aus der kamen die Schönebeckerinnen unverändert stark heraus und hatten in der 54. Minute die erste Großchance des zweiten Durchgangs. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite, brachte Fürst den Ball in die Mitte zu Kowalski, deren Torschuss im allerletzten Moment noch geblockt wurde.
Kurze Zeit später durfte die SGS dann aber jubeln. Elmazi setzte die Keeperin unter Druck, die leistete sich einen Fehlpass und Kowalski schob die Kugel zum umjubelten Führungstreffer in die Maschen. Kurz darauf war es erneut Kowalski, die Elmazi mit einem Steilpass schickte, doch Moll war einen Tick eher am Ball und konnte klären.
In der Folge drückten die Leverkusenerinnen die SGS immer weiter in die eigene Hälfte, doch die Lila-Weißen warfen sich in jeden Ball hinein und kämpften leidenschaftlich, um die Führung ins Ziel zu bringen. Wirklich zwingend wurden die Gastgeberinnen bis zum Schlusspfiff nicht mehr. Die Abwehr hielt Stand und die Essenerinnen durften ausgelassen den ersten Saisonsieg feiern.
„Die Gefühlslage ist schwer in Worte zu fassen“, meinte eine glückliche Wissmann nach der Partie. „Ich freue mich unfassbar für die Mannschaft! Wir haben uns stetig verbessert und jetzt das zweite Mal in Folge zu null gewonnen. Endlich konnten wir unsere Leistung auch mal in Punkte ummünzen und das auch noch auswärts beim Tabellenfünften.“
Ein Sonderlob gab es noch für Lena Ostermeier, die die erkrankte Jacqueline Meißner als Kapitänin vertrat und eine überragende Leistung zeigte. „Was Lena heute gespielt hat, sowohl fußballerisch als auch als Leaderin, war einfach Weltklasse“, betonte die SGS-Trainerin, die aber die gesamte Mannschaftsleistung hervorheben wollte. „Wir waren taktisch sehr diszipliniert, haben unseren Weg nie verlassen und uns in keiner Minute aus dem Konzept bringen lassen. Es war ein verdienter Sieg.“
Weiter geht es für die Essenerinnen nach der anstehenden Länderspielpause mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.
SGS Essen:
Kim Sindermann - Paula Flach (43. Maike Berentzen), Venessa Fürst, Ramona Maier, Natasha Kowalski (90+5. Leonie Köpp), Laureta Elmazi (63. Kassandra Potsi), Shari van Belle (63. Jana Feldkamp), Laura Pucks, Paulina Platner, Lany Bäcker
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„Es gibt keinen Grund für große Zufriedenheit“ – SGS will gegen Nürnberg den ersten Heimsieg feiern
05.12.2025 13:30
Die SGS hat den letzten Tabellenplatz verlassen. Durch den knappen Erfolg in Leverkusen, der gleichzeitig der erste Saisonsieg war, gaben die Lila-Weißen die rote Laterne ab. Ein Grund, um zu feiern, ist dies aber noch lange nicht. Die Essenerinnen stehen nach wie vor auf einem Abstiegsplatz und sind hoch motiviert, den Aufschwung aus den vergangenen Wochen weiter fortzusetzen.
„Ich sehe überhaupt keine Gefahr, dass sich hier eine zu große Zufriedenheit einstellt“, betont auch Trainerin Jessica Wissmann. „Dafür gibt es gar keinen Grund nach nur einem Sieg. Wir müssen und wollen aus eigener Kraft weiter hart arbeiten und mehr Punkte holen als die anderen Mannschaften.“
Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass sich die Gemütslage durch die jüngsten Erfolge in Liga und auch Pokal aufgehellt hat. „Natürlich ist die Stimmung nach Siegen besser als nach Niederlagen“, meint die 34-Jährige. „Vor allem, wenn man auswärts gegen eine so gute Mannschaft punktet. Das gibt Vertrauen in die eigene Stärke und den Glauben, dass die Inhalte, die man auf den Platz bringt, funktionieren. Von daher ist die Stimmung gut, aber auch nach wie vor extrem fokussiert. Jedem ist bewusst, dass das noch lange nicht reicht.“
Mit einem Sieg im nun anstehenden Heimspiel gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg könnte das Team diese positive Tendenz weiter verbessern und im besten Fall sogar die Abstiegsränge verlassen. Doch die Clubberinnen sind ein harter Brocken, die eine starke Saison spielen und bereits Siege gegen Jena, Hamburg und Freiburg feiern konnten.
„Nürnberg hat große Stärken bei Standards und im Umschaltspiel“, warnt die SGS-Trainerin vor den mit zwölf Punkten gut dastehenden Aufsteigerinnen. „Wenn sie den Ball erobern, dann geht es meistens mit wenigen Kontakten steil und direkt nach vorne, davor müssen wir besonders gewappnet sein, denn auf diese Weise haben sie einige Tore erzielt und auch schon zwölf Punkte gesammelt.“
Optimistisch ist Wissmann dabei aber allemal. Besonders, wenn ihre Mannschaft die Basics im Spiel so abrufen kann wie in den letzten Partien. „Wenn wir diszipliniert arbeiten, im Spiel mit dem Ball die richtigen Räume besetzen, eine hohe Laufbereitschaft haben und uns zu keinem Zeitpunkt ausruhen, dann ist in dieser Partie auf jeden Fall etwas drin! Wir sind gut vorbereitet und werden alles geben, um ähnlich aufzutreten wie in den letzten Wochen.“
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Viertelfinale an der Hafenstraße gegen Bremen
07.12.2025 23:00
Die Lose für das DFB-Pokal Viertelfinale sind gezogen. Die SGS Essen trifft im heimischen Stadion an der Hafenstraße auf den SV Werder Bremen. Der zeitgenaue Termin zwischen dem 10. – 12. März wird vom DFB noch angesetzt.
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Nächster Punktgewinn – SGS erkämpft Remis in Freiburg
13.12.2025 15:45
Die SGS bleibt auch im vierten Ligaspiel in Folge ungeschlagen. Beim Tabellensiebten SC Freiburg erkämpften sich die Lila-Weißen ein 0:0 Unentschieden.
Die Anfangsphase der Partie gehörte klar den in blau spielenden Essenerinnen. Bereits in der zweiten Spielminute ließ Paula Flach von der linken Seite den ersten Warnschuss ab, zielte aber zu zentral. Kurz darauf köpfte Lena Ostermeier eine Flanke von Natasha Kowalski knapp am Pfosten vorbei und nach acht Minuten traute sich Kowalski selbst aus der Distanz, scheiterte aber an Rebecca Adamczyk im Freiburger Kasten.
Nach einer Viertelstunde Spielzeit kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und übernahmen immer mehr die Kontrolle, kamen aber bis auf einen Abschluss, den Kim Sindermann zur Ecke parieren konnte, nicht zu großen Torchancen.
Die hatte dann die SGS in der 32. Minute. Kowalski spielte den Ball traumhaft in den Lauf von Ramona Maier, die alleine auf die Torhüterin zulief, das Leder aber über den Querbalken setzte. Kurz vor der Pause hatte dann der SCF seine beste Gelegenheit, als Luca Birkholz nach einer Ecke nur knapp am Essener Tor vorbeiköpfte.
Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Schönebeckerinnen schnell zum ersten Abschluss. Paulina Platner legte ab für Kowalski, die aus 18 Metern über den Kasten schoss.
In der Folge bauten die Freiburgerinnen immer mehr Druck auf und drängten die SGS in die eigene Hälfte. Die Entlastungsangriffe wurden seltener, richtig gefährlich wurde es vor dem eigenen Tor aber auch nur selten. In der 70. Minute landete ein Kowalski-Freistoß über Umwege bei Paula Falch, die aus spitzem Winkel abzog, doch Adamczyk war im kurzen Eck auf dem Posten.
Freiburg blieb aber über die gesamte zweite Halbzeit die tonangebende Mannschaft. Gute zehn Minuten vor Spielende ergab sich die beste Gelegenheit für den Sportclub, als Birkholz mit Ball am Fuß in den Strafraum zog, doch Lena Ostermeier warf sich mutig in den Schuss und konnte gerade noch klären.
Kurz vor dem Schlusspfiff löffelte Maier noch einmal einen Ball in den Sechzehner, der bei Vanessa Fürst landete, deren Kopfball aber genau eine Abwehrspielerin traf, die die Situation kurz vor der Torlinie bereinigen konnte. So blieb es bis zum Ende beim torlosen Remis.
„Wir wussten, dass Freiburg sehr heimstark ist und das Spiel an sich reißen würde“, analysierte Trainerin Jessica Wissmann auf der anschließenden Pressekonferenz. „Das ist spielerisch eine wirklich starke Mannschaft, aber trotz der Freiburger Spielkontrolle sind wir auch zu Großchancen gekommen. Vor allem spielen wir es defensiv momentan einfach richtig gut, sind ekelig zu bespielen und haben jetzt viermal in Folge zu null gespielt. Damit sind wir sehr zufrieden, deswegen können wir mit dem Punktgewinn gut leben.“
Kommende Woche steht dann das letzte Spiel vor der Winterpause an. Die Partie gegen Eintracht Frankfurt ist bereits der erste Spieltag der Rückrunde und findet am kommenden Freitag statt. Anpfiff im Stadion an der Hafenstraße ist um 18:30.
SGS Essen:
Kim Sindermann - Paula Flach, Vanessa Fürst, Ramona Maier, Natasha Kowalski (82. Julie Terlinden), Laureta Elmazi (46. Leoni Köpp), Shari van Belle (90. Teresa Buonarroti), Jacqueline Meißner, Lena Ostermeier, Paulina Platner, Lany Mia Bäcker
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Heleen Jaques wird neue Cheftrainerin der SGS Essen
17.12.2025 16:00
Die SGS Essen hat mit Heleen Jaques eine neue Cheftrainerin gefunden. Die 37-jährige Belgierin wird ab Januar gemeinsam mit der bisherigen Interimstrainerin Jessica Wissmann sowie dem erweiterten Trainerteam das tägliche Training leiten.
Jaques wurde im belgischen Tielt geboren und durchlief in ihrer aktiven Karriere als Abwehrspielerin zahlreiche Stationen in Belgien, Italien und auch in der Bundesliga beim Herforder SV und dem 1. FFC Turbine Potsdam. Darüber hinaus stehen 97 Länderspiele für die belgische Nationalmannschaft auf ihrem Konto.
Nach ihrer Laufbahn als Spielerin wurde sie Jugendkoordinatorin des belgischen Fußballverbands und war zugleich Co-Trainerin der U16-Juniorinnen Nationalmannschaft. In der Saison 2023/2024 wurde Jaques dann Cheftrainerin des Club YLA (Club Brügge), mit dem sie Platz vier in der Liga und das Pokalfinale erreichte. Anschließend übernahm sie bis Oktober dieses Jahres den Trainerposten bei KAA Gent, den sie in der vergangenen Saison auf den siebten Rang führte.
„Jessica und ihr Team haben der Mannschaft eine sehr gute Stabilität, Struktur und Organisation gegeben und unglaublich hart gearbeitet“, meint Jaques. „Auf dieser Arbeit möchte ich nun aufbauen und die Mannschaft und das Trainerteam auf dem weiteren Weg unterstützen.“
Jaques weiter: „Die SGS ist ein Club mit einer sehr familiären Identität. Das kurzfristige Ziel ist natürlich der Klassenerhalt, aber mittelfristig muss genau diese Identität des Vereins überall erkennbar sein – auf und neben dem Platz. Ich freue mich auch schon sehr auf die vielen lautstarken Fans im Stadion an der Hafenstraße. Wir wollen sie unbedingt weiterhin auf unsere Seite ziehen und eine Atmosphäre erschaffen, in der wir nur schwer zu schlagen sind.“
![[Bild: Jaques-Heleen_MLN06857_HP.jpg]](https://www.sgs-essen.de/files/content/SGS-Spielerinnen/SGS%20I/Jaques-Heleen_MLN06857_HP.jpg)
Florian Zeutschler, Geschäftsführer der SGS sagt: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Heleen Jaques eine neue Cheftrainerin gefunden haben. In den persönlichen Gesprächen konnten wir von Beginn an spüren, dass Sie perfekt zu der Identität und den Zielen unseres Vereins passt. Wir sind überzeugt davon, dass sie gemeinsam mit Jessica Wissmann und dem gesamten Trainerteam den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen wird."
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Last update: 17.12.2025 12:00
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Letzter Auftritt 2025 – SGS vor schwerer Aufgabe zum Jahresausklang gegen Frankfurt
18.12.2025 10:15
Das Fußballjahr 2025 neigt sich dem Ende zu und der SGS Essen steht vor der Winterpause noch einmal eine besonders schwierige Aufgabe bevor, denn mit Eintracht Frankfurt empfangen die Essenerinnen ein absolutes Topteam im Stadion an der Hafenstraße.
Auch wenn die Frankfurterinnen aus den letzten drei Partien nur einen Punkt holten und dabei ganze zwölf Gegentore schlucken mussten, zählt auch Jessica Wissmann die SGE nach wie vor zu den Spitzenmannschaften der Liga. „Auch wenn sie in Berlin erneut nicht gewinnen konnten, ändert das nichts daran, dass das eine extrem starke Mannschaft ist, die seit Jahren eingespielt ist, die genaue Abläufe hat und genau weiß, was sie zu tun hat. Das hat man auch gegen Union an der Masse an Torchancen gesehen, die sie sich erspielt haben. Insofern ist Frankfurt klar in der Favoritenrolle und trotz der aktuellen Phase auf keinen Fall zu unterschätzen.“
Doch auch ihre Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen Schritt für Schritt gesteigert und ist durch vier ungeschlagene Partien in Serie auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert. Besonders die Defensive leistet aktuell hervorragende Arbeit, denn inklusive des Pokalspiels in Potsdam hat die SGS nun seit vier Spielen kein Gegentor kassiert.
„Wir sind aktuell einfach schwierig zu schlagen, weil wir eine extrem hohe Intensität gegen den Ball auf den Platz bringen, weil wir es schaffen, über Grenzen zu gehen und im gesamten Defensivverbund mittlerweile Automatismen herrschen. Für uns war immer wichtig zu wissen, dass wir nicht fünf oder sechs Tore pro Spiel schießen werden und wir daher zunächst mal unsere Defensive stärken müssen.“
Damit es auch gegen die offensivstarken Hessinnen zu einem Erfolgserlebnis kommen kann, ist Wissmann zufolge erneut eine solch starke und konzentrierte Leistung vonnöten. „Wir wollen natürlich wieder so lange wie möglich die Null halten und müssen dann schauen, dass wir die Gelegenheiten, die wir nach vorne bekommen, konsequent und effizient nutzen. Wenn das gelingt, dann ist auch gegen die Eintracht etwas zu holen und wir können mit einem super Gefühl in die kurze Winterpause gehen.“
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Last update: 18.12.2025 10:18
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Kassandra Potsi wechselt zum FC Bayern München
20.12.2025 12:00
Kassandra Potsi wird die SGS Essen zum Saisonende verlassen und sich dem FC Bayern München anschließen. Die 17-Jährige spielt seit der U11 in Essen-Schönebeck, feierte kurz nach ihrem 16. Geburtstag im Januar 2024 ihr Bundesligadebüt gegen den VfL Wolfsburg und kommt seitdem auf fast 40 Einsätze in lila-weiß. Ab der kommenden Spielzeit zieht es die Offensivspielerin nun in die bayrische Landeshauptstadt.
„Ich bin der SGS dankbar für das Vertrauen und die Möglichkeiten, die ich hier bekomme“, sagt Potsi. „Der Wechsel ist für mich eine große Chance, mich persönlich und sportlich weiterzuentwickeln. Zunächst liegt mein Fokus jedoch darauf, der Mannschaft mit meiner Leistung zu helfen.“
„Kassandra ist ein riesiges Talent und wird mit Sicherheit ihren Weg gehen“, betont Interimstrainerin Jessica Wissmann. „Sie hat Fähigkeiten am Ball, die nicht viele mitbringen und die wir selbstverständlich sehr gerne noch länger in den eigenen Reihen gehabt hätten. Ich bin überzeugt davon, dass sie auch eine Mannschaft wie Bayern München noch bereichern kann.“
Geschäftsführer Florian Zeutschler sagt: „Kassandra hat Ihre Kreativität und Qualität trotz Ihres noch jungen Alters nicht nur im Training, sondern auch in einigen Spielen gezeigt. Bis zum Ende der Saison werden wir noch viel Freude an ihr haben und wünschen ihr auch ab der nächsten Saison alles Gute!"
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Julie Terlinden bleibt bis 2028 in Essen
21.12.2025 16:15
Die SGS Essen hat den Vertrag mit Julie Terlinden vorzeitig verlängert. Die 18-Jährige bleibt den Lila-Weißen damit langfristig bis 2028 erhalten. Terlinden ist gebürtige Essenerin und wechselte im Sommer 2024 aus Wesel ins Ruhrgebiet.
Ihr Bundesligadebüt feierte sie am zweiten Spieltag der vergangenen Saison in Köln und kommt seitdem auf 18 Partien im Essener Trikot. Ihren ersten Treffer erzielte die flexibel einsetzbare Außenspielerin am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison beim 3:0-Erfolg in Leipzig.
„Für mich schließt sich hier ein Kreis“, sagt Terlinden. „Ich bin in Essen geboren, der Pott liegt mir im Blut. Hier fühle ich mich wohl, auf und neben dem Platz. Die Mentalität passt: hart arbeiten, mehr geben als andere, füreinander einstehen und dabei auch mal einen flotten Spruch auf den Lippen haben. Besonders begeistert mich das besondere Gefühl rund um den Verein: die Hafenstraße, das Feuer, die Leidenschaft. Diese Ehrlichkeit, Direktheit und das Kämpfen bis zum Schluss – dafür steht die SGS und damit kann ich mich zu hundert Prozent identifizieren.“
In der laufenden Spielzeit musste die sechsmalige deutsche U-Nationalspielerin lange aufgrund einer hartnäckigen Verletzung zuschauen, kämpfte sich aber zurück und feierte bei der Auswärtspartie in Freiburg ihre Rückkehr auf den Platz.
„Der erste Schritt ist getan. Ich habe mein Comeback gegeben. Jetzt heißt es arbeiten, Gas geben und verlorene Zeit aufholen. Ich will Verantwortung übernehmen, mich voll einbringen und das Team bestmöglich unterstützen.“
„Das ist eine tolle Nachricht! Wir freuen uns sehr, dass Julie weiterhin bei uns bleibt“, meint Trainerin Jessica Wissmann. „Sie war in der letzten Saison schon auf dem Sprung zur Stammspielerin und hat ihr Potenzial dabei noch lange nicht ausgeschöpft.“
„Julie passt von ihrer ganzen Art her einfach zu uns“, betont auch Geschäftsführer Florian Zeutschler. „Trotz ihrer zuletzt langen Verletzungszeit trauen wir ihr absolut zu, in den kommenden Jahren eine tolle Entwicklung bei uns zu nehmen und freuen uns daher sehr, sie langfristig bei uns zu wissen."
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