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20.12.2025 - 14:05 Uhr | News | Quelle: West Ham United | von: eb
West Ham United trennt sich von Trainerin Rehanne Skinner
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Der Tabellenvorletzte der Women's Super League West Ham United trennte sich am vergangenen Donnerstag von Trainerin Rehanne Skinner. In der Klubmitteilung hieß es, dass die Entwicklung der Ergebnisse nicht dem der Erwartung entsprachen. Um noch auf einen besseren Tabellenplatz zu gelangen, musste der notwendige Schritt getan werden.
Seit Saisonbeginn gelang West Ham in elf Spielen nur ein Sieg und zwei Unentschieden. Zu wenig für den Klub aus London. Vergangene Saison erreichten die The Irons" noch den neunten Platz.
Skinner konnte in zweieinhalb Jahren und 68 Spielen nur durchschnittlich 0,97 Punkte holen. Eine Bilanz, die nicht den Ambitionen des Teams, bei dem die deutsche Nationalspielerin Shekiera Martinez und die österreichische Verena Hanshaw spielen, entspricht. Zuvor trainierte die 46-jährige Engländerin Tottenham Hotspur und war für eine kurze Zeit als Co-Trainer von England tätig.
Derzeit ist West Ham auf der Suche nach einer:m neue:n Trainer:in. Wer die Position übernehmen soll, ist noch nicht bekannt.
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22.12.2025 - 16:55 Uhr | News | Quelle: West Ham United/ sd | von: eb
Italienische Erfolgstrainerin Rita Guarino übernimmt bei West Ham United
![[Bild: t_2739_6245_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/t_2739_6245_2012_1.jpg)
©Wikimedia Commons
West Ham United hat eine prominente Lösung für die freie Position an der Seitenlinie gefunden: Rita Guarino übernimmt das Amt der Cheftrainerin des englischen Erstligisten. Die erfahrene Italienerin unterschreibt bei den "Hammers" einen 18-Monats-Vertrag und wird bereits am 11. Januar beim Duell gegen den Chelsea FC erstmals in der Barclays Women’s Super League an der Seitenlinie stehen.
Guarino bringt einen beeindruckenden sportlichen Lebenslauf mit nach Ostlondon. In ihrer Heimat Italien arbeitete sie unter anderem als Trainerin der U17-Nationalmannschaft, bei Inter Mailand sowie vor allem bei Juventus Turin, wo sie über vier Jahre hinweg eine Ära prägte. Mit den "Bianconere" gewann sie vier Meistertitel, zwei Supercoppa-Trophäen sowie eine Coppa Italia und etablierte Juventus nachhaltig an der nationalen Spitze. In 93 Spielen holte sie durchschnittlich 2,54 Punkte – Bestwert.
Auch als Spielerin gehörte die heute 54-Jährige zu den prägenden Figuren des italienischen Frauenfußballs. Als torgefährliche Stürmerin absolvierte Guarino 99 Länderspiele für die "Squadra Azzurra" und genießt bis heute großes Ansehen. Nun wagt sie den nächsten Schritt und stellt sich erstmals der Herausforderung in der englischen Topliga.
„Ich bin unglaublich glücklich, Teil von West Ham United zu werden“, sagte Guarino gegenüber West Ham TV. „Es ist ein Verein mit einer großen Geschichte und starken Werten, die sehr gut zu meinen eigenen passen.“
Die Gespräche mit der Klubführung hätten sie sofort überzeugt: „Ich habe mit dem Vorstand gesprochen und bin wirklich begeistert von dem Projekt hier. Im Team steckt viel Talent und Erfahrung. Ich möchte die Spielerinnen dabei unterstützen, sich individuell weiterzuentwickeln – aber auch als Kollektiv zu wachsen.“
Ihre fußballerische Vision beschreibt Guarino klar: „Ich will eine Mannschaft aufbauen, die organisiert ist, mit dem Ball aggressiv agiert und Räume erkennt und nutzt. Die Mentalität – Zusammenhalt und harte Arbeit – ist für mich das Wichtigste.“
Abschließend betont sie: „Ich bin stolz, hier zu sein, und freue mich sehr auf das nächste Kapitel – in der besten Liga der Welt.“
Unterstützt wird Guarino zunächst von Steve Kirby, weitere Personalentscheidungen im Trainerteam will der Klub zu gegebener Zeit bekannt geben.
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21.12.2025 - 20:00 Uhr | News | Quelle: BBC
London City Lionesses beenden Zusammenarbeit mit Trainer Prêcheur
![[Bild: t_4128_254_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/t_4128_254_2012_1.jpg)
©IMAGO
Mitten in ihrer ersten Saison in der Women’s Super League haben die London City Lionesses die Zusammenarbeit mit Trainer Jocelyn Prêcheur beendet. Die Entscheidung wurde Spielerinnen und Mitarbeitenden am Sonntag mitgeteilt. Nach Klubangaben steht bereits eine Nachfolgelösung bereit.
Der 43-jährige Franzose hatte die Lionesses zur Saison 2024/25 übernommen und den Aufstieg in die höchste englische Spielklasse erreicht. In der laufenden Spielzeit liegt das Team nach elf Partien mit fünf Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Trennung erfolgt nach Informationen aus dem Umfeld des Klubs nicht aufgrund der bisherigen Ergebnisse, sondern vor dem Hintergrund einer veränderten langfristigen Ausrichtung. Prêcheur gilt demnach nicht als passende Besetzung für die nächste Entwicklungsphase.
London City ist der erste vollständig unabhängige Klub ohne angebundenes Männerteam, der den Sprung in die WSL geschafft hat. Die Mannschaft trägt ihre Heimspiele im Hayes Lane aus, den sie sich mit dem Männerklub Bromley teilt. Seit der Übernahme durch Mehrheitsinvestorin Michele Kang im Dezember 2023 wurde der Verein strukturell und wirtschaftlich neu aufgestellt. Zuvor hatte der Klub vor existenziellen Problemen gestanden.
Prêcheur war 2024 von Paris Saint-Germain nach London gewechselt und prägte die Phase des sportlichen Aufstiegs.
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23.12.2025 - 14:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Analyse: Warum Manchester City die WSL dominiert
![[Bild: s_29983_126_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_29983_126_2012_1.jpg)
©FC Twente Media
Aktuell steht Manchester City mit 30 Punkten souverän auf dem ersten Platz der Women’s Super League und erstmals seit 2016 scheint der Titel nicht nur möglich, sondern näher als in den Spielzeiten zuvor. Daran hat auch der neue Cheftrainer Andree Jeglertz einen großen Anteil. Als moderner Übungsleiter steht er für Empowerment und Freiheiten. Sein flexibles Gerüst beschreibt der Schwede so:
„Die Gruppe hat am Anfang vielleicht ein bisschen darauf gewartet, dass ich ihnen sage, was sie tun sollen. Ich glaube nicht, dass man sich auf diese Weise weiterentwickelt. Die meisten Dinge müssen die Spielerinnen während eines Spiels selbst lösen können.“ Diese Freiheiten spiegeln sich in Manchester City’s offensivem Pressing, der Spielfreude und dem fluiden Zentrum wider. Die Handschrift des Trainers ist nach der Hinrunde zu erkennen.
„Bunny“ Shaw – die beste Stürmerin der Liga
Khadija „Bunny“ Shaw spielt aktuell die Saison ihres Lebens und ist auf Kurs, ihre Bestmarke von 21 Toren in 18 Ligaeinsätzen aus 23/24 zu übertreffen. Aktuell führt Shaw mit zwölf Treffern in elf Partien die Torschützinnenliste an, sieben Treffer mehr als die Zweitplatzierten Stina Blackstenius, Alessia Russo, Beata Olsson, Kirsty Hanson und Melvine Malard. Doch es sind nicht nur Tore, welche Shaw aktuell zur besten Stürmerin der Liga machen. Zusätzlich zu ihren 1,11 Toren pro 90 Minuten führt die 28-Jährige auch in anderen Kategorien ligaweit: Acht Großchancen verwandelt, 128 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum, 12,26 xG (erwartete Tore). Bei 21 erfolgreichen Dribblings liegt Shaw auf Platz zwei des ligaweiten Rankings. Zusätzlich zu Shaws beeindruckender Physis und ihrer Abschlussstärke zeichnet die Jamaikanerin auch ihre hohe Spielintelligenz aus. Gegen Leicester City oder zuletzt Aston Villa, demonstrierte Shaw ihre Fähigkeit, tiefe Defensivblöcke nicht nur mit Wucht, sondern mit Timing und cleveren Läufen zu knacken. Gegen Villa erzielte Shaw vier der sechs Man-City-Tore.
Aleixandri und der Park-Clinton-Tauschdeal
Man City hat zur aktuellen Saison einiges umgebaut: Laia Aleixandri wechselte zurück zu ihrem Jugendverein Barcelona, nachdem ihr Vertrag ausgelaufen war. Die Anhängerschaft reagierte gespalten. Blieb Aleixandri noch zu Beginn der Saison 24/25 oft hinter den Erwartungen, kam aber in der Rückrunde immer besser in Tritt. Spätestens bei der EURO 2025 wurde klar, welche Qualitäten die 25-Jährige besitzt. Die Fans fürchteten einerseits ein lediglich kurzeitiges Hoch und wünschten sich mehr Konstanz, während andere die giftige Zweikampfführung und Spielintelligenz nicht missen wollte. Doch selbst ohne Aleixandri stellt City eine bärkenstarke Zentrale. Aktuell sind Edeltechnikerin Yui Hasegawa und Laura Blindkilde Brown im Zentrum gesetzt und dominieren das Geschehen. Über Hasegawa sagte Trainer Jeglertz zu Beginn der Saison: „Yui ist ihrer Zeit immer einen Schritt voraus. Wir haben mehr Wert darauf gelegt, dass sie nicht auf einer Position festgenagelt ist, sondern beweglicher agiert. Wir möchten, dass sie flüssiger spielt. Sie hat die Qualitäten, weiter vorne auf dem Platz zu spielen, weil sie Räume so gut erkennt. Wir müssen ihre Cleverness nutzen.“ Aktuell wenig zum Zug kommt hingegen Neuzugang Grace Clinton. Der Tauschtransfer zwischen den Stadtrivalen Man Utd und Man City sorgte im Sommer für Zündstoff.
Clinton, die von einigen Anhängern Uniteds als zukünftige Identifikationsfigur gesehen wurde, um die ein Team aufgebaut werden sollte, hatte auch ihre Kritiker. Obwohl ihr Talent offensichtlich war, traf Clinton bei finalen Pässen oft schlechte Entscheidungen. Ihr Tempo wurde ebenfalls kritisiert, obgleich sich Clinton mit Hinblick auf die Daten in Defensivaktionen und Passquote seit 2023 massiv gesteigert hatte und als Box-to-Box und Spielmacherin gleichermaßen gut performte. Einen klaren Gewinner dieses Tausches konnte man zunächst nicht ausmachen. Nach der ersten Saisonhälfte ist jedoch klar: Den besseren Deal hat die rote Seite Manchesters gemacht. Jess Park brilliert als belebendes Offensivelement bei United mit vier Toren und zwei Vorlagen in zehn Ligaspielen, während sie in der Champions League einen Treffer in vier Partien beisteuern konnte.
Clinton hingegen kam in sieben Ligaspielen zum Zug, kam aber fünfmal lediglich von der Bank und verbucht aktuell rund 220 Spielminuten. Ähnlich wie die Deutsche Sydney Lohmann, welche im Sommer vom FC Bayern kam, kommt sie über die Rolle der Ergänzungsspielerin nicht hinaus. Obwohl Clinton ihr Potenzial in Kurzeinsätzen zeigen konnte, ist die ebenfalls 22-jährige Laura Blindkilde Brown aktuell der Shootingstar im Maschinenraum der Citizens. Mit ihrer Pressingresistenz und Passstärke hat sich Blindkilde Brown zur Schlüsselspielerin auf der Sechserposition gemausert, nachdem sie in vorherigen Spielzeiten eher offensiv zu verorten war. Folgerichtig wurde Blindkilde Brown zu Man Citys Spielerin des Monats September gewählt. Ihr Marktwert hat sich seit dem 22. Dezember 2024 von 75.000 Euro auf 375.000 Euro gesteigert.
Fazit: Wer im Spätsommer noch an den Änderungen in der Schaltzentrale Citys zweifelte, wurde eines Besseren belehrt.
Gereift zur Leistungs- und Führungsspielerin: Kerstin Casparij
Eine weitere tragende Säule ist Außenverteidigerin Kerstin Casparij , die zuletzt die verletzte Alex Greenwood als Kapitänin vertrat. Die 25-jährige Niederländerin ist endgültig in der Weltspitze der Außenverteidigerinnen angekommen. Im Vergleich mit anderen hochkarätigen Spielerinnen wie Ona Batlle, Giulia Gwinn oder Emily Fox führt Casparij bei Tacklings, abgefangenen Pässen und Blocks deutlich die datenbasierten Rankings an. Mit aktuell sechs Scorerpunkten (zwei Tore und vier Vorlagen) ist Casparij die torgefährlichste Defensivspielerin der Liga vor Lucy Parker (5). 45 Flanken schlug Casparij in dieser Spielzeit in den Sechzehner, um Naturgewalt Shaw zu bedienen – eine Taktik, die durchaus Früchte trägt. Raum für Verbesserungen gibt es noch bei der Passquote, welche unter der ihrer bereits genannten internationalen Kolleginnen liegt (durschnittlich 9,2 % hinter Batlle, Gwinn und Fox). Es bleibt jedoch festzuhalten: Kerstin Casparij ist eine Schlüsselspielerin, die einen erheblichen Anteil an Citys aktueller Form hat.
Zünden ebenfalls: Iman Beney, Leila und Jade Rose
Auch in der Breite funktioniert Citys Kaderplanung bemerkenswert gut: Neuzugänge und Perspektivspielerinnen Iman Beney (kam von BSC YB Frauen) und Jade Rose (Harvard) überzeugten bisher: Die 19-jährige Beney kam in 368 Spielminuten auf drei Scorer, was 0,73 Scorern je 90 Minuten entspricht und stellte Gegner mit müden Beinen vor Probleme. Das die flinke Schweizerin als „Impact-Sub“ die Women’s Super League schwindelig spielt blieb nicht verborgen. So wurde Beney unter die finalen 10 Spielerinnen von Tuttosports „Golden Girl Award“ gewählt. Jade Rose zählt seit dem 3:2-Sieg über Arsenal im Oktober ununterbrochen zum Stammpersonal und hat laut eigener Aussage den Tausch der Harvard University gegen die Stadt Manchester gut gemeistert.
Einen zweiten Karrierefrühling erlebte Routinier Leila. Die 32-jährige Spanierin stand bisher in jeder Ligapartie auf dem Platz, wenngleich beim Saisonauftakt gegen Chelsea nur ein Kurzeinsatz zu Buche steht. Ihre Spritzigkeit hat die ehemalige Barcelona-Akteurin trotz ihres Alters nicht eingebüßt und besticht aktuell neben ihren physischen Attributen vor allem durch ihre Einbindung in die Umschaltmomente. 2,87 Abschlusschancen, 3,62 Flanken und 1,27 Schlüsselpässe liefert Leila je 90 Minuten.
Ausblick: Man City auf Kurs zum Titelgewinn?
Die Offensive versorgt City mit einer Tordifferenz von +22 bei 32 erzielten Toren, sechs Punkte Vorsprung auf Chelsea zur Winterpause und eine Zehn-Spiele-Siegesserie – es sieht rosig aus im blauen Teil von Manchester. Am 10. Januar beginnt auf der Insel die Rückrunde. Und die hat es in sich: Konkurrent aus Man Utd gastiert bei Arsenal, Chelsea empfängt zunächst das strauchelnde West Ham United im London-Derby. Danach müssen die Blues gegen Arsenal und Man City ran. Die Tabellensituation dürfte sich also bereits zum Februar hin zuspitzen. Man City, die zunächst auf Everton und die London City Lionesses treffen, starten mit viel Momentum und ohne viele Verletzte.
Fazit: Es passt alles bei den Sky Blues, weswegen ihnen die Meisterschaft absolut zuzutrauen ist.
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29.12.2025 - 16:30 Uhr | News | Quelle: dpa/sd
Bayern-Torjägerin Schüller wechselt zu ManUnited
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©FC Bayern München
Mit 28 Jahren und in einer sportlich schwierigen Situation wagt Lea Schüller etwas Neues. Die DFB-Torjägerin spielt künftig erstmals im Ausland. Warum macht sie das?
Nationalstürmerin Lea Schüller verlässt den FC Bayern München und wechselt zum 1. Januar zu Manchester United. Dies bestätigten beide Clubs. In England erhält die 28-Jährige einen Vertrag bis 2029. Schüller zieht damit auch die Konsequenzen aus ihrer unbefriedigenden Situation bei den Bayern-Fußballerinnen und in der DFB-Auswahl.
«Die Mannschaft und der Verein waren immer wie eine zweite Familie für mich, ganz egal in welcher Saison. Hier haben sich so enge Freundschaften entwickelt, die für immer bleiben werden. Daher ist es besonders schwer, nun den Schritt zu gehen und meine Heimat, meine Freunde und meine Familie zu verlassen», sagte Schüller in der Mitteilung des FC Bayern.
Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen
Die Angreiferin war im Sommer 2020 von der SGS Essen nach München gewechselt. Ihr Vertrag bei den Bayern wäre am Saisonende ausgelaufen, über die Ablöse machten die beiden Vereine keine Angaben. Wettbewerbsübergreifend bestritt Schüller 181 Spiele für den FCB und erzielte dabei 104 Tore, viermal gewann sie die deutsche Meisterschaft und einmal den Pokal.
«Lea hat die bislang erfolgreichsten Jahre unserer Mannschaft mitgestaltet und geprägt. Mit ihrer beeindruckenden Torquote und ihrem Einsatz hat sie in fünfeinhalb Jahren maßgeblich zu unseren Erfolgen beigetragen», sagte Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball beim FC Bayern.
Stammplatz im DFB-Team verloren
Deutschlands Fußballerin des Jahres 2022 war zuletzt nicht mehr regelmäßig erste Wahl in der Mannschaft von Trainer José Barcala. Mit einem Wechsel will die 82-malige Nationalspielerin (54 Treffer) auch ihre Position in der Auswahl von Bundestrainer Christian Wück verbessern. Dort hatte Schüller während der EM ihren Platz an Giovanna Hoffmann verloren. Nachdem sich die Leipzigerin einen Kreuzbandriss zugezogen hat, bevorzugte Wück zuletzt Frankfurts Nicole Anyomi als Sturmspitze.
Kurios: Für die Bayern könnte es ein schnelles Wiedersehen mit Schüller geben, denn Manchester ist im neuen Jahr ein potenzieller Viertelfinal-Gegner in der Champions League. Der Wechsel der Angreiferin hatte sich angedeutet. Nach dem letzten Spiel des Jahres beim 3:0 in Leverkusen konnte Schüller zwar nicht mitwirken, applaudierte danach aber unter Tränen den Bayern-Fans.
Manchester United ist derzeit Tabellenvierter der Women's Super League, die vom Lokalrivalen Manchester City mit den deutschen Nationalspielerinnen Sydney Lohmann und Rebecca Knaak angeführt wird.
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01.01.2026 - 14:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Anika Knösel-Hein
Champions-League-Sieger 2024/25: Arsenal – Ein hart erarbeiteter Erfolg
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©IMAGO
15 Spiele standen zwischen Arsenal und dem Sieg der Champions League am 24. Mai 2025. Das sind mehr Spiele als jeder andere Sieger vor ihnen absolvierte. Grund dafür ist, dass noch nie eine Mannschaft, die sich zunächst für die Champions League qualifizieren musste, sie am Ende auch gewinnen konnte.
Der Weg zum Champions-League-Sieg war kein einfacher. Mehrmals wurde Arsenal von Fans, Gegnerinnen und auch der Presse abgeschrieben, doch die Mannschaft kämpfte sich Spiel um Spiel auf beeindruckende Weise wieder zurück.
Ein holpriger Start in die Champions League Saison
Das Turnier für die erste Runde der Qualifikation spielte Arsenal Anfang September 2024 auf ihren heimischen Plätzen in Nordlondon. Sie konnten das Halbfinale gegen die Glasgow Rangers deutlich mit 6:0 für sich entscheiden. Und im Finale wartete Rosenborg BK, welche mit 1:0 besiegt werden konnten.
Die zweite Qualifikationsrunde wurde mit einem Hin- und einem Rückspiel entschieden. Auf Arsenal kam mit BK Häcken erneut ein schwedischer Gegner zu. Dabei verlor die Mannschaft trotz Überlegenheit das Hinspiel in Schweden mit 1:0. Für das Rückspiel stellte der damalige Trainer Jonas Eidevall das System auf ein 4-4-2 um und griff auf das langfristig bewährte Mittelfeld-Duo Kim Little und Lia Wälti zurück. Das Spiel konnte mit einem dominanten 4:0-Sieg für sich entschieden werden. Somit war die Qualifikation für die Champions-League-Saison 2024/25 geschafft.
Eine besondere Gruppenphase
Das erste Spiel der Gruppenphase ist eines, das vielen Arsenal und vielen Bayern-München-Fans lange in Erinnerung bleiben wird, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Arsenal kam zunächst gut ins Spiel und konnte in München mit 0:1 in Führung gehen. Zur Halbzeit stand es 1:1, was dem bis dahin ausgeglichenen Spielverlauf entsprach. In der zweiten Halbzeit wurde Arsenal allerdings von Pernille Harder regelrecht überrannt: Die Dänin erzielte innerhalb von dreizehn Minuten einen Hattrick. Ihr letztes Tor des Abends fiel in der 86. Minute zum 5:2-Endstand.
Nachdem Arsenal in derselben Woche zu Hause in der Liga gegen Chelsea verlor, trat am folgenden Montag der Trainer zurück – zwei Tage vor dem nächsten Champions-League-Spiel gegen Vålerenga. Die Co-Trainerin Renée Slegers übernahm zunächst als Interimstrainerin, bevor sie einige Monate später zur Cheftrainerin ernannt wurde.
Das erste Spiel unter der neuen Trainerin war das Champions-League-Spiel gegen Vålerenga. Nach der klaren Niederlage gegen Bayern stand man nun schon unter Zugzwang, der Druck auf Mannschaft und Trainerin war deutlich. Arsenal startete gut und ging früh in Führung. Danach taten sie sich allerdings schwer, die Führung weiter auszubauen. Für den verdienten 4:1-Sieg sorgten erst zwei späte Tore durch Mariona Caldentey und Alessia Russo.
Ähnlich verlief das erste Spiel gegen Juventus Turin, in dem es bis zur 75. Minute lediglich 1:0 für Arsenal stand. Am Ende konnte das Spiel mit 4:0 für Arsenal entschieden werden. Im Rückspiel schoss Lina Hurtig das Siegestor zum 1:0 erst in der 89. Minute. In beiden Spielen war Arsenal überlegen, konnte dies aber nicht immer in Effektivität übersetzen.
Erst am fünften Spieltag der Gruppenphase zeigte Arsenal sich mit einem 3:1 Sieg bei Vålerenga sicher. Aufgrund des Tabellenstandes war klar, dass Arsenal und Bayern München den Gruppensieg am letzten Spieltag in London untereinander ausspielen würden.
Am 6. Spieltag ging Arsenal nach einem Eigentor in Führung, die die Gäste aus München allerdings noch vor der Halbzeit durch Magdalena Eriksson ausgleichen konnten. Nach dem Seitenwechsel ging Bayern München nach einer Ecke in Führung, erneut traf die Verteidigerin Eriksson. Durch zwei Tore von Russo und Caldentey konnte Arsenal das Spiel allerdings drehen und gewann letztendlich mit 3:2.
Zweite Chance genutzt: Viertelfinale gegen Real Madrid
Durch den Gruppensieg wartete im Viertelfinale Real Madrid. Die Platzqualität im Hinspiel in Madrid war aufgrund von Regen mangelhaft, was sich auch auf das Spiel von Arsenal auswirkte. Eine auf Passspiel und Ballbesitz ausgelegte Spielweise hatte in diesem Fall einen klaren Nachteil, da sich der Ball nicht wie gewohnt kontrollieren ließ. Arsenal erarbeitete sich zwar mehrere Chancen, konnte diese aber nicht effektiv zu Ende spielen, sodass am Ende nur ein Schuss auf das Tor heraussprang. Zwei schnelle Konter von Madrid reichten für einen 2:0-Sieg der Spanierinnen.
Mit diesem klaren Nachteil ging es in das Rückspiel, welches im heimischen Emirates Stadion ausgetragen wurde. Von Beginn an wurde deutlich, dass Madrid den Vorsprung aus dem Hinspiel halten wollte. Dieser Plan ging in der ersten Halbzeit auch auf, da es zur Pause 0:0 stand. Arsenal schien sich aber in der Halbzeit gut eingestellt und motiviert zu haben. Innerhalb der ersten Viertelstunde drehte Arsenal das Spielgeschehen. In der 46. und 49. Minute trafen Alessia Russo und Mariona Caldentey, sodass der Rückstand aus dem Hinspiel ausgeglichen war. Nach einer Ecke in der 59. Minute schoss Alessia Russo das 3:0. Im weiteren Verlauf des Spiels blieb Arsenal am Drücker und ließ Madrid keine Chance auf den Einzug ins Halbfinale.
Arsenal dreht auch das Halbfinale
Die beiden Halbfinalbegegnungen gegen den Rekordsieger aus Lyon zeichneten ein ähnliches Bild wie die Spiele gegen Madrid. Arsenal verlor das Hinspiel – in dieser Runde zu Hause – mit 1:2. Besonders in der ersten Halbzeit blieb Arsenal zu harmlos. Und nachdem sie durch einen Elfmeter in der 77. Minute ausgleichen konnten, zeigte Lyon ihre Abgebrühtheit und ging nur fünf Minuten später wieder in Führung, welche sie problemlos über die Zeit brachten.
Wieder schaffte es Arsenal das Ergebnis im Rückspiel zu drehen. Sie konnten nach einem kuriosen Eigentor bereits in der 5. Minute in Führung gehen, was den Plan von Lyon sichtlich durchkreuzte. Direkt vor der Pause erhöhte Mariona Caldentey mit einem Traumtor auf 0:2. Lyon fiel vor allem durch Stopp- und Passfehler auf, was sich in der zweiten Halbzeit fortsetzte. Sie kamen nervös aus der Kabine und ein Fehler im Aufbauspiel bescherte Arsenal bereits in der 46. Minute das 0:3 durch Russo. Das 0:4 durch Caitlin Foord fiel ebenfalls nach einem individuellen Fehler. Die Französinnen konnten in der 81. Minute einen Ehrentreffer zum 1:4-Endstand erzielen.
Beide K.o.-Spiele zeigten, dass das Team von Trainerin Renée Slegers nie aufgab. Trainerteam und Mannschaft lernten aus den Fehlern der Hinspiele, passten taktische Details an und kämpften sich stets zurück.
Finale gegen Barcelona
Arsenal ging mit einer klar erkennbaren Strategie in das Spiel, die die gesamte Mannschaft diszipliniert und geduldig bis zur letzten Minute umsetzte. Die Mannschaft stand kompakt und ließ Barcelona in der Regel wenig Raum. Dies ließ sich besonders gut an den beiden Außenstürmerinnen Foord und Kelly erkennen, die sich bei Ballbesitz der Spanierinnen ins Mittelfeld fallen ließen und die Räume bei Barcelonas Angriffen dadurch stark verengten. Oft konnten sie so die ballführende Spielerin Barcelonas doppeln.
Besonders in der ersten Halbzeit versteckte Arsenal sich nicht, sie traten aggressiv und mit Offensivdrang auf und konnten in der 21. Minute sogar in Führung gehen. Allerdings stand Frida Maanum vor ihrer Flanke im Abseits, sodass das Tor durch den VAR wieder zurückgenommen wurde. Im weiteren Verlauf wurden auf beiden Seiten einige Chancen herausgespielt, wenn auch wenige davon wirklich gefährlich werden konnten.
In der zweiten Halbzeit kam Barcelona besser ins Spiel, über weite Phasen drängten sie Arsenal komplett in die eigene Hälfte. Während die Torschüsse in der ersten Halbzeit noch annähernd ausgeglichen waren, war Barcelona in der zweiten Halbzeit klar im Vorteil. Arsenal erarbeitete sich ebenso viele Schüsse wie in den ersten 45 Minuten (vier), Barcelona steigerte sich hingegen deutlich von sechs auf 14 Schüsse. Allerdings gingen von diesen nur vier tatsächlich auf das Tor.
Während ein Großteil des Spiels rund um und im Strafraum Arsenals stattfand, konnte Barcelona trotzdem kein Tor erzielen. Von ihren 20 Schüssen im gesamten Spiel wurden zehn geblockt. Die Abwehrleistung von Arsenal war in diesem Finale äußerst diszipliniert und effektiv.
In der 74. Minute gewann Arsenal ihre einzige Ecke in der zweiten Halbzeit. Die Ecke selbst wurde geklärt, allerdings konnte Kim Little den Ball abfangen und ihn zurück nach außen zu Mariona Caldentey spielen. Die ehemalige Spielerin Barcelonas zeigte ein hohes Maß an Geduld und Übersicht: Anstatt den Ball direkt wieder in den Strafraum zu flanken, wartete sie, bis Beth Mead sich zentral für einen flachen Pass anbot. Mead wurde an der Strafraumgrenze von zwei Gegnerinnen angegriffen, schlug einen Haken und steckte den Ball dann zu der freistehenden Blackstenius durch. Die Stürmerin schob zum 1:0 für Arsenal ein.
In den verbleibenden Minuten des Spiels drückte Barcelona zwar weiter, aber kam nicht mehr zwingend vor das Tor, sodass das Tor der schwedischen Stürmerin das einzige des Finalspiels blieb. Vor 38.356 Zuschauer:innen wurde Arsenal somit zum Champions-League-Sieger der Saison 2024/25 gekrönt.
Zu Beginn der Saison tippten die wenigsten auf einen Champions-League-Sieg von Arsenal. Mit viel Durchhaltevermögen kämpfte sich die Mannschaft bis ins Finale, welches sie Dank einer guten Taktik und großartigen Defensivleistung am Ende verdient für sich entscheiden konnten. Die Mannschaft um Kapitänin Kim Little konnte damit nach 2007 zum zweiten Mal den wichtigsten europäischen Titel für Arsenal gewinnen. Sie bleiben der einzige englische Verein, der die Champions League für sich entscheiden konnte.
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01.01.2026 - 20:00 Uhr | News | Quelle: Manchester United | von: eb
Schlüsselspielerin bleibt: Miyazawa verlängert bei Manchester United
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©Manchester United
Manchester United setzt weiter auf Kontinuität im Mittelfeld: Hinata Miyazawa hat ihren Vertrag bei den Red Devils langfristig verlängert und bleibt dem Klub nun bis 2029 erhalten. Damit bindet United eine Spielerin, die sich in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil des Teams entwickelt hat.
Die japanische Nationalspielerin war im September 2023 nach Manchester gewechselt und feierte wenige Wochen später ihr Debüt beim Auftaktsieg in Aston Villa. In ihrer ersten Saison sammelte Miyazawa 17 Pflichtspieleinsätze und erzielte im November beim Auswärtsspiel in Bristol City ihr erstes Tor im United-Trikot. Insgesamt kommt die Mittelfeldspielerin mittlerweile auf 67 Einsätze und drei Treffer für die Red Devils.
Mit United feierte die 26-Jährige in der Saison 2023/24 den Gewinn des FA Cups und gehört seitdem zum festen Kern der Mannschaft. Auch auf internationaler Bühne ist Miyazawa eine konstante Größe: Als Stammspielerin der japanischen Nationalmannschaft gewann sie zu Beginn des Jahres den SheBelieves Cup.
„Ich genieße es wirklich, bei Manchester United Fußball zu spielen, und ich bin sehr glücklich, meine Reise hier fortzusetzen“, sagte Miyazawa nach der Vertragsverlängerung.
Auch auf Klubseite ist die Freude groß. Matt Johnson, Director of Women’s Football, betonte den sportlichen Stellenwert der Japanerin: „Wir freuen uns sehr, dass Hinata ihre Zeit bei Manchester United verlängert hat. Sie ist zu einer entscheidenden Komponente für unsere Spielweise geworden. Ihre fußballerische Intelligenz und ihre technischen Fähigkeiten ermöglichen es ihr und dem Team, Spiele aus dem Zentrum heraus zu kontrollieren und zu lenken.“
Quelle
01.01.2026 - 22:30 Uhr | News | Quelle: Echo Live/ Barbara O'Connell | von: Emilie Bitsch
Gerücht: O'Sullivan bald in England bei Liverpool?
©IMAGO
Die irische Nationalspielerin Denise O'Sullivan spielt derzeit ihre besten Saisons in ihrer Karriere: Bei North Carolina Courage stand sie in den vergangenen fünf Jahren 190-mal auf dem Platz und ist im defensiven Mittelfeld des US-Klubs nicht wegzudenken. Dennoch bahnt sich wohl ein Wechsel aus der NWSL in die WSL an.
Laut der Sportjournalistin Barbara O'Connell von Echo Live hat O'Sullivan Interesse daran zum Liverpool FC zu wechseln. Der Grund dafür sei die daraus resultierende Nähe zu ihrer Familie und Freunden, die noch in Irland wohnen und die Schritte nach dem Karriereende, die die 31-Jährige plant.
Liverpool hingegen braucht nach dem schlechtesten Saisonstart in ihrer Vereinsgeschichte, nur drei Punkte aus elf Spielen, mehr Stabilität im Spiel. Das könnte die defensive Mittelfeldspielerin liefern: Ihre Intelligenz im Spielaufbau und ihre robuste Art könnte den Reds zugute kommen. Für die 95-fache Nationalspielerin wäre es ein Wechsel aus persönlichen und karrieretechnischen Gründen. Und eine Bereicherung für Liverpool, die auf die Erfahrung einer viel gereisten Spielerin setzen könnte.
Konkretere Infos zu einem konkreten Wechsel sind nicht bekannt.
Quelle
01.01.2026 - 19:00 Uhr | News | Quelle: Tottenham Hotspurs
Doppelschlag aus Schweden: Spurs sichern sich Nildén und Wijk
©IMAGO
Tottenham Hotspur schlagen frühzeitig auf dem Transfermarkt zu und bedienen sich gleich doppelt beim schwedischen Topklub BK Häcken. Mit Matilda Nildén und Hanna Wijk wechseln zwei schwedische Nationalspielerinnen im Januar 2026 nach London. Beide haben langfristige Verträge unterschrieben und sollen zentrale Bausteine für die sportliche Zukunft der Spurs werden.
Tempo, Mut und Torgefahr: Matilda Nildén verstärkt die Offensive
Mit Nildén sichern sich die Spurs eine dynamische Offensivspielerin, die auf beiden Flügeln eingesetzt werden kann. Die schwedische Nachwuchsnationalspielerin gilt als Spielerin mit großem Entwicklungspotenzial.
[i]„Ich bin so aufgeregt und sehr glücklich, hier zu sein. Ich denke, das ist der richtige Schritt für mich, weil der Verein Spieler entwickeln will und ich das Gefühl habe, dass sie einen klaren Plan für mich haben“, erklärte Nildén nach der Einigung.[/i]
Cheftrainer Martin Ho zeigt sich überzeugt vom Profil der Offensivkraft: [i]„Matilda ist eine aufregende Angriffsspielerin mit der Fähigkeit, auf beiden Flügeln zu agieren. Sie spielt mit Tempo, Mut und Klarheit und hat die Qualitäten, um Spiele im letzten Drittel nachhaltig zu beeinflussen.“[/i]
Nildén begann ihre Laufbahn bei IF Brommapojkarna, ehe sie 2021 zu AIK Fotboll wechselte, einem Klub mit besonderer familiärer Bedeutung: Großvater Jim, Vater David sowie Schwester Amanda Nildén (aktuell ebenfalls bei den Spurs) trugen allesamt das AIK-Trikot. Nach starken Leistungen in der Elitettan, gekrönt von 23 Treffern in 25 Spielen und dem Meistertitel 2023, folgte der Wechsel zu BK Häcken. Dort sammelte die 21-Jährige in zwei Spielzeiten 63 Pflichtspiele, darunter acht Champions-League-Einsätze, und gewann 2024 erstmals die Damallsvenskan.
Stabilität und Vielseitigkeit für die Defensive: Hanna Wijk kommt ebenfalls
Auch Wijk wechselt von BK Häcken zu Tottenham Hotspur. Die flexibel einsetzbare Außenverteidigerin, die sowohl rechts als auch links verteidigen kann, freut sich auf den neuen Verein: [i]„Ich bin wirklich glücklich, hier bei den Spurs zu sein. Es fühlt sich großartig an, hier zu sein – ich habe Gänsehaut bekommen, als ich das Trikot angezogen habe."[/i]
Trainer Martin Ho beschreibt sie als Idealbesetzung für das moderne Spiel: [i]„Hanna ist eine moderne, athletische Außenverteidigerin. Sie bringt Intensität, Spielintelligenz und Zuverlässigkeit mit und kann aggressiv verteidigen, während sie im Ballbesitz über starke technische Grundlagen verfügt.“[/i]
Wijk wechselte bereits mit 16 Jahren zu BK Häcken und entwickelte sich dort kontinuierlich zur Leistungsträgerin. Insgesamt absolvierte sie 107 Pflichtspiele für den schwedischen Spitzenklub, gewann zwei Meistertitel, den schwedischen Pokal und stand mehrfach in der Champions League auf dem Platz – inklusive eines historischen Viertelfinaleinzugs. In der vergangenen Saison fungierte die 22-Jährige zudem als Vize-Kapitänin. International lief Wijk durch alle schwedischen Nachwuchsauswahlen und feierte 2024 ihr A-Nationalmannschaftsdebüt.
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02.01.2026 - 16:00 Uhr | News | Quelle: London City Lionenesses | von: Jan Klein Reesink
Trainerwechsel vollzogen: Eder Maestre übernimmt London City Lionesses
![[Bild: t_25630_16818_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/t_25630_16818_2012_1.jpg)
©CD Tenerife Femenino
Der Spanier Eder Maestre übernimmt den englischen Women's-Super-League-Klub London City Lionesses. Der 39-Jährige erhält einen Vertrag bis Sommer 2028. Damit folgt er auf den Franzosen Jocelyn Prêcheur, der kurz vor Weihnachten von seinen Aufgaben entbunden wurde. (siehe Soccerdonna-Artikel vom 21.12.2025)
Eder Maestre trainierte bis Mitte Dezember noch den spanischen Klub CD Tenerife Femenino aus der Primera División Femenina. Dort führte er den Verein auf einen starken fünften Platz zur Winterpause. Davor war Maestre drei Saisons lang Assistenztrainer bei Real Sociedad Femenino. In dieser Zeit belegte Real Sociedad den zweiten Platz in der Liga F, qualifizierte sich für die UEFA Women's Champions League und erreichte in der Saison 2023/24 das Finale der Copa-de-la Reina.
Während seiner Zeit bei Real Sociedad arbeitete Maestre auch eng mit den aktuellen London City Lionesses-Spielerinnen Elene Lete und Sanni Franssi zusammen.
"Ich freue mich sehr, Teil der London City Lionesses zu werden und es ist eine große Ehre. Meiner Meinung nach ist dieses Projekt ein aufregendes im Frauenfußball. Die Ambitionen stimmen sehr mit meinen Vorstellungen überein, und ich bin sehr aufgeregt." "Solide Grundlagen sind hier bereits geschaffen. Ich denke, wir haben alle Zutaten, um weiterhin etwas sehr Erfolgreiches zu erschaffen. Unsere Fans werden in der zweiten Hälfte der Saison für uns enorm wichtig sein. Ich freue mich sehr darauf, sie im Januar bei unseren Auswärtsspielen in Liverpool und Sunderland zu treffen und dann im Copperjax Community Stadium in Bromley gegen Manchester City. Ich hoffe, es wird ein unvergesslicher Tag, den wir alle gemeinsam genießen können."
Martin Semmens, Geschäftsführer von London City Lionesses, fügte hinzu: "Eders Ankunft ist ein bedeutender Moment für den Verein, und wir freuen uns, ihn in London City willkommen zu heißen. Nach einer gründlichen Suche wurde klar, dass Eders Werte als Person mit unseren übereinstimmen, und seine Vision dessen, was wir auf dem Spielfeld sehen wollen. Er wird uns helfen, unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen."
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02.01.2026 - 16:30 Uhr | News | Quelle: Arsenal FC | von: Jan Klein Reesink
Vorzeitiges Leih-Ende: Williams und Wellesley-Smith zurück bei Arsenal
![[Bild: 36.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/36.jpg)
Die aktuellen Champions-League-Siegerinnen von Arsenal FC holen die zwei verliehenen Talente Keeperin Naomi Williams und die Innenverteidigerin Cecily Wellesley-Smith vorzeitig von ihren Leihen zurück.
Wellesley-Smith wechselte im September 2025 auf Leihbasis zu Leicester City, nachdem sie Anfang desselben Sommers einen ersten Profivertrag bei Arsenal unterschrieb. Die 18-jährige Innenverteidigerin absolvierte einen Einsatz in der Barclays Women's Super League.
Unterdessen verbrachte die 20-jährige Torfrau Williams die erste Hälfte dieser Saison beim WSL 2 Club Bristol City und absolvierte drei Einsätze – alle im Subway Women's League Cup.
Gerade aufgrund der Verletzungen der beiden etatmäßigen Stammkeeperinnen Manuela Zinsberger (30) und Daphne van Domselaar (25) besteht Handlungsbedarf auf der Torhüterinnen-Position hinter der momentanen Torfrau Anneke Borbe (25). Diese Rolle übernimmt nun Williams, die sehr wahrscheinlich auf der Ersatzbank Platz nehmen wird.
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02.01.2026 - 17:00 Uhr | News | Quelle: Liverpool FC | von: Jan Klein Reesink
Schwedisches-Talent nach Liverpool: Der LFC verpflichtet Alice Bergström
![[Bild: 215.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/215.jpg)
Der Liverpool FC hat den ersten Neuzugang für den Winter präsentiert: Vom schwedischen Klub BK Häcken FF kommt die rechte Flügelspielerin Alice Bergström zu den Reds.
Die 22-jährige schwedische U23-Nationalspielerin wird zukünftig mit der Rückennummer 25 auflaufen. Sie bestritt 25 ihrer 26 Ligaspiele während der Saison, erzielte drei Tore und gab acht Vorlagen, womit Häcken zum zweiten Mal in ihrer Geschichte Meister der höchsten Spielklasse wurde.
Nun geht Bergström in der englischen WSL den nächsten Schritt in ihrer Karriere. Bergström selbst ist voller Vorfreude auf ihre neu sportliche Heimat: "Ich bin wirklich aufgeregt. Ich habe lange gewartet, deshalb ist es schön, hier zu sein. Ich freue mich wirklich darauf, anzufangen, und es wird ein gutes Jahr."
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05.01.2026 - 20:00 Uhr | News | Quelle: West Ham United
Jessica Ziu zurück bei West Ham United
![[Bild: s_38587_1059_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_38587_1059_2012_1.jpg)
©IMAGO
Nach ihrer Leihe beim Zweitligisten Bristol City kehrt Jessica Ziu zu englischen Erstligisten West Ham United zurück. Die 18-fache irische Nationalspielerin wird sich ab sofort wieder dem Kader der Hammers anschließen und unter der neuen Cheftrainerin Rita Guarino in Chadwell Heath trainieren.
Die 23-jährige offensive Mittelfeldspielerin absolvierte während ihrer Leihe vier Ligaspiele für Bristols. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück in den Wettkampf, nachdem sie sich erfolgreich von einem Kreuzbandriss zurückgekämpft hatte. Die Spielpraxis bei Bristol City markierte für Ziu damit ein entscheidendes Comeback nach langer Verletzungspause.
Ziu steht seit Sommer 2022 bei West Ham unter Vertrag, nachdem sie vom irischen Klub Shelbourne nach London gewechselt war. Seitdem kam sie auf 23 Pflichtspieleinsätze im Trikot der Hammers.
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08.01.2026 - 13:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.01.2026 - 13:01 von KLAUS.)
07.01.2026 - 20:40 Uhr | News | Quelle: Tottenham Hotspurs | von: Jan Klein Reesink
Tottenham rüstet auf: England-Rückkehr für Blakstad und Hamano-Leihe
![[Bild: s_39716_990_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_39716_990_2012_1.jpg)
©IMAGO
Englands Women’s-Super-League-Klub Tottenham Hotspur hat die norwegische linke Mittelfeldspielerin Julie Blakstad verpflichtet und die japanische Stürmerin Maika Hamano.
Die norwegische Überfliegerin
Blakstad kommt nach Ablauf ihres Vertrags vom schwedischen Verein Hammarby IF. Sie verbrachte ihre ersten Fußballjahre in ihrer Heimatstadt bei Ottestad IL in der dritten norwegischen Liga, bevor sie im Sommer 2018 zu FL Fart wechselte und dem Verein mit sieben Toren in elf Spielen am Ende der Saison zum Aufstieg in die Toppserien (erste Liga) verhalf.
Die mittlerweile 24-Jährige spielte damit zum ersten Mal auf höchstem Niveau in Norwegen und beeindruckte weiterhin bei FL Fart. Nachdem sie in 22 Spielen vier Tore erzielt und eine Reihe starker Leistungen gezeigt hatte, wurde sie zur Durchbruchspielerin der Liga gewählt und wechselte nach Schweden zum FC Rosengard, wo sie bei ihrem Pflichtspieldebüt für den Verein ein Tor erzielte.
Mit 17 Toren in 35 Ligaspielen in zwei kompletten Spielzeiten in Trondheim wurde Julie 2021 für ihre herausragenden Leistungen im Alter von nur 20 Jahren zur Nachwuchsspielerin des Jahres der Damallsvenskan gekürt und gab gleichzeitig ihr Debüt in der UEFA Women's Champions League.
Im Januar 2022 wechselte sie zu Manchester City und bestritt insgesamt dreizehn Spiele in der Saison 2022/23, die mit dem Gewinn des Women's League Cup endete. Nachdem sie in der folgenden Saison weitere neun Einsätze für City absolviert hatte, wechselte sie im März 2023 für den Rest der Saison auf Leihbasis zu BK Häcken.
Im Januar 2024 kehrte Blakstad endgültig nach Schweden zurück, um sich Hammarby IF anzuschließen. Sie bestritt alle bis auf eines ihrer 26 Spiele für den Stockholmer Verein, erzielte acht Tore und lieferte acht Vorlagen.
Auf internationaler Ebene gab sie im Oktober 2020 ihr Debüt in der norwegischen A-Nationalmannschaft gegen Wales. Die Flügelspielerin hat bisher in 31 Länderspielen drei Tore erzielt.
Leihe zum Stadtrivalen
Hamano wird bis Saisonende von Liga-Konkurrent FC Chelsea ausgeliehen. Die 21-Jährige begann ihre Karriere bei Cerezo Osaka Sakai, bevor sie 2021 im Alter von nur 17 Jahren zum japanischen Spitzenklub INAC Kobe Leonessa wechselte. Bei diesem Klub schaffte sie ihren Durchbruch und kam in 16 Ligaspielen zum Einsatz, während der Klub mit acht Punkten Vorsprung die WE-League-Tabelle anführte.
In der folgenden Saison bestritt die junge japanische Stürmerin sieben Spiele für den amtierenden Meister, in denen sie zwei Tore erzielte, bevor sie im Januar 2023 nach England wechselte, um sich Chelsea anzuschließen. Sie wurde direkt an den schwedischen Verein Hammarby IF ausgeliehen, bei dem sie 17 Ligaspiele bestritt und sieben Tore in der Damallsvenskan erzielte.
In der folgenden Saison bestritt sie 30 Spiele für die Blues und erzielte sechs Tore in allen Wettbewerben, darunter zwei in der UEFA Women's Champions League. Seit ihrem Wechsel nach England hat sie insgesamt 45 Spiele bestritten – sieben davon in dieser Saison.
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07.01.2026 - 21:15 Uhr | News | Quelle: SV Werder Bremen | von: Jan Klein Reesink
Bundesliga-Rückkehr: Mara Alber leihweise zu Werder Bremen
![[Bild: s_53366_18_2012_2.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_53366_18_2012_2.jpg)
©IMAGO
Werder-Bremen-Trainerin Friederike Kromp bekommt für die Offensive eine Verstärkung, in Form einer Leihe, bis Saisonende von Stürmerin Mara Alber von Women’s-Super-League-Klub Chelsea FC.
Im vergangenen Sommer wechselte die 20-Jährige von der TSG Hoffenheim nach England zum FC Chelsea. Dort stand Alber zweimal im Kader, kam bisher aber noch nicht zum Einsatz. Bei der TSG feierte die 20-jährige Stürmerin im Jahr 2022 ihr Bundesliga-Debüt, absolvierte dann insgesamt 33 Spiele in der Google Pixel-Bundesliga und erzielte dabei sechs Tore. Zudem ist sie aktuelle deutsche U23-Nationalspielerin.
Aussagen zum Alber-Transfer
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mara ein weiteres deutsches U23-Offensivtalent in unsere Reihen holen konnten. Die Außenbahn war auch durch den Ausfall von Tuana Mahmoud in der Gesamtheit dünn besetzt, sodass wir froh sind, diese Leihe realisieren zu können“, erklärt Birte Brüggemann, Leiterin Mädchen- und Frauenfußball beim SV Werder.
„Ich freue mich sehr auf die anstehende Zeit bei Werder. Mit Fritzy Kromp durfte ich bereits in der U17-Nationalmannschaft zusammenarbeiten. Ihr Vertrauen war bei der Entscheidung nach Bremen zu gehen, sehr wichtig für mich. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, alle sportlichen Ziele zu erreichen und dass ich mich auch persönlich weiterentwickeln kann, um dann letzten Endes auch bei Chelsea den Durchbruch zu schaffen. Ich danke allen Beteiligten, die diese Leihe ermöglicht haben“, so Mara Alber.
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07.01.2026 - 21:45 Uhr | News | Quelle: Birmingham City
Lotta Lindström verstärkt Birmingham City auf Leihbasis
![[Bild: 65.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/65.jpg)
Birmingham City hat sich für den weiteren Verlauf der Saison 2025/26 die Dienste der finnischen Angreiferin Lotta Lindström gesichert. Die 21-Jährige wechselt auf Leihbasis von den London City Lionesses nach Birmingham und soll die Offensive in der zweiten Saisonhälfte verstärken.
Lindström machte erstmals in Finnlands höchster Spielklasse auf sich aufmerksam. In der Kansallinen Liiga erzielte sie in der Saison 2024 für HJK Helsinki 17 Tore in 23 Ligaspielen und beendete die Spielzeit als beste Torschützin. Anfang 2024 folgte der Wechsel nach England, wo sie im Februar bei den London City Lionesses einen langfristigen Vertrag unterschrieb und kurz darauf bei ihrem Debüt erstmals traf. In der Saison 2023/24 kam sie in der zweiten englischen Liga in drei Einsätzen auf drei Tore.
Die folgende Spielzeit verlief für Lindström zunächst positiv, ehe eine Kreuzbandverletzung sie für längere Zeit außer Gefecht setzte. Nach ihrer Rückkehr sammelte sie in der laufenden Saison wieder Spielpraxis. Für London City absolvierte sie bislang acht Pflichtspiele und erzielte dabei unter anderem ein Tor im Subway Women’s League Cup gegen Ipswich Town. Zudem feierte sie im September 2025 ihren ersten Einsatz in der Women’s Super League.
Auch international ist Lindström inzwischen etabliert. Ihr Debüt für die finnische A-Nationalmannschaft gab sie im Dezember 2023 in der UEFA Women’s Nations League. Seitdem absolvierte sie acht Länderspiele, vier davon in der aktuellen Saison, in der ihr auch ein Treffer gegen Dänemark gelang.
Mit dem Leihwechsel nach Birmingham City soll Lindström weitere Einsatzzeit sammeln und den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen.
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08.01.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: DeichStube/ sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: England und Spanien haben Interesse an SVW-Keeperin El Sherif
![[Bild: s_42231_421_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_42231_421_2012_1.jpg)
©SV Werder Bremen
Der Bundesligist SV Werder Bremen ist noch nie so stark in die Saison gestartet: Nach vierzehn Spieltagen, acht Siegen und 26 Punkten stehen sie derzeit auf Platz 3, so gut wie noch nie. Derzeit überwintern sie zusätzlich auf dem Champions-League-Qualifikationsplatz, eine Tatsache, die sich vor der Saison die wenigsten hätten erträumen können.
Ein Grund, warum der SVW derzeit so stark ist, liegt vor allem an der österreichischen Keeperin Mariella El Sherif . Die 21-Jährige, die vor der Saison vom Liga-Konkurrenten FC Carl Zeiss Jena kam, ist der sichere Rückhalt Werders. Mit nur 20 Gegentoren hat ihr Team die viertbeste Defensive der Liga. Nun sollen laut der DeichStube Klubs aus England und Spanien auf sie aufmerksam geworden sein. Aber auch wohl namenhafte Klubs aus der Bundesliga sollen bereits Interesse bekundet haben.
Nummer 1 der Liga bei vertikalen Bällen
Trotz ihres jungen Alters strahlt sie eine Sicherheit aus, die essenziell für die Mannschaft für Fritzy Kromp ist. Die Trainerin selbst sagte gegenüber der DeichStube: "Ihre Leistungen sind top, vor allem ihre Fähigkeiten mit dem Ball am Fuß sind besonders und auf einem ganz hohen Level." 58 gehaltene Bälle, knapp 75 Prozent abgewehrter Torschüsse, vier weiße Westen und ein parierter Elfmeter zählen zur absoluten Ligaspitze. Die österreichische A-Nationalkeeperin ist außerdem die Nummer 1 bei den vertikalen (langen) Bällen: Davon spielte sie in den vierzehn Spieltagen 124 erfolgreich zu ihren Mitspielerinnen – Ligabestwert.
Eine junge Spielerin mit einer "bemerkenswerten Einstellung"
Nach dem Abgang von Top-Torhüterin Livia Peng , die zum englischen Klub Chelsea FC gewechselt ist, verpflichtete Werder zwei neue Torhüterinnen: El Sherif und Vanessa Fischer , die von dem 1. FFC Turbine Potsdam kam. Kromp selbst sagte im Gespräch mit El Sherif, dass es sein kann, dass sie erstmal auf der Bank sitzen müsste, wenn sie das Duell gegen Fischer nicht gewinnt. Die 21-Jährige entgegnete ihr mit: "Das ist mir bewusst, ich möchte einfach den nächsten Schritt machen und stelle mich gerne der Herausforderung." Eine reife Aussage und laut Kromp eine "bemerkenswerte Einstellung", die sich schlussendlich ausgezahlt hatte.
Denn ein Duell gegen Fischer ist nicht ohne: Die 27-Jährige, die ihr Leben lang bei Turbine zwischen den Pfosten stand, hat eine Bundesliga-Erfahrung von 73 Spielen, während El Sherif vor dem Wechsel an die Weser nur zwölf Bundesliga-Partien absolviert hatte.
Stand jetzt und laut der DeichStube denkt die junge Torhüterin nicht an einen Wechsel. El Sherif fühlt sich im Team der Grün-Weißen wohl und möchte dem Team, solange es geht, ein sicherer Rückhalt sein.
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08.01.2026 - 12:15 Uhr | News | Quelle: West Ham United
West Ham sichert sich Cascarino bis Saisonende von Juventus
![[Bild: s_22110_254_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_22110_254_2012_1.jpg)
©IMAGO
West Ham United hat die französische Nationalspielerin Estelle Cascarino bis zum Ende der Saison 2025/26 auf Leihbasis von Juventus Turin verpflichtet. Die 28 Jahre alte Verteidigerin kehrt damit in die Women’s Super League zurück und wird bei den Londonerinnen mit der Rückennummer 28 auflaufen. In Turin steht sie noch bis Juni 2027 unter Vertrag.
Cascarino stand seit Sommer 2023 bei Juventus unter Vertrag. In ihrer Zeit in Turin kam sie auf 51 Pflichtspieleinsätze in allen Wettbewerben. Dabei war sie am Gewinn von drei nationalen Titeln beteiligt: der italienischen Meisterschaft, der Coppa Italia sowie der Supercoppa Italiana. Zuvor spielte sie unter anderem für Olympique Lyon, Paris FC, Girondins Bordeaux und Paris Saint-Germain. Bereits im Jahr 2023 sammelte sie Ligaerfahrung in England während einer Leihe zu Manchester United.
Auch auf internationaler Ebene verfügt Cascarino über Erfahrung. Für die französische A-Nationalmannschaft absolvierte sie bislang 18 Länderspiele und gehörte zum Kader bei der Weltmeisterschaft 2023.
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08.01.2026 - 17:15 Uhr | News | Quelle: Liverpool FC | von: Jan Klein Reesink
Torhüterinnen-Team komplettiert: FC Liverpool leiht Jennifer Falk aus
![[Bild: s_20624_8657_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_20624_8657_2012_1.jpg)
©IMAGO
Der englische Women's-Super-League-Klub FC Liverpool leiht die Torfrau Jennifer Falk vom schwedischen Damallsvenskan-Klub BK Häcken bis Saisonende aus. Nur die inhaltliche Freigabe sowie die Arbeitserlaubnis fehlen noch. Vor ihrem Wechsel nach England verlängerte die Nationalspielerin ihren Vertrag bis Ende 2028.
Die 32-Jährige begann ihre Karriere in Schweden bei Torslanda IK, bevor sie über die Vereine Jitex BK und Mallbackens IF bei BK Häcken FF landete. Die Schwedin hat bisher 37 Länderspiele für ihr Land bestritten, darunter Auftritte bei den Olympischen Spielen 2020, der Weltmeisterschaft 2023 und der Europameisterschaft im vergangenen Sommer.
In der kürzlich endenden Saison 2025 gewann Jennifer Falk als Kapitänin ihre insgesamt zweite Meisterschaft in der schwedischen Damallsvenskan-Liga.
Das sagt Falk selbst zu ihrem Transfer
„Ich bin sehr zufrieden und auch aufgeregt. Es war ein Traum, in dieser Liga zu spielen, und das ist ein wirklich großer Club, also bin ich wirklich glücklich. Ich finde die Umgebung hier fantastisch, es ist alles sehr groß, aber auch gemütlich"
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08.01.2026 - 17:55 Uhr | News | Quelle: West Ham United/ sd | von: Jascha S.
Selin Cemal unterschreibt Profi-Vertrag bei West Ham
West Ham United, aktuell im Abstiegskampf der WSL, verstärkt sich mit Selin Cemal, die ihren ersten Profi-Vertrag unterschreibt.
Die 19-Jährige Nationalspielerin der Türkei zeigte in ihren vier Einsätzen bereits starke Ansätze. West-Ham-Cheftrainerin Rita Guarino blickt positiv auf den internen Neuzugang: „Wir freuen uns sehr, dass Selin ihren ersten Profivertrag bei uns unterschrieben hat. Ich weiß, dass der Verein intensiv daran gearbeitet hat, die Professional Game Academy weiter auszubauen, und es ist äußerst spannend zu sehen, dass bereits eine Spielerin aus diesem Weg in dieser Saison wertvolle Erfahrungen in der ersten Mannschaft sammelt. Wir sind überzeugt, dass Selin großes Potenzial hat, und freuen uns darauf, ihre weitere Entwicklung zu unterstützen.“
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08.01.2026 - 18:40 Uhr | News | Quelle: Leicester City | von: Jan Klein Reesink
Defensive Variabilität: Leicester City verpflichtet Emma Jansson
©IMAGO
Der englische Erstligist Leicester City hat die 29-jährige schwedische Mittelfeldspielerin Emma Jansson vom schwedischen Klub FC Rosengård verpflichtet. Jansson unterschrieb einen Vertrag bis 2028.
Die erfahrene Mittelfeldspielerin, die sowohl im zentralen wie auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, bringt reichlich Erfahrung aus der Damallsvenskan mit. Sie kommt nach einer erfolgreichen Zeit beim FC Rosengård, wo sie eine Schlüsselrolle beim Gewinn von zwei Damallsvenskan-Titeln in den Jahren 2022 und 2024 spielte. Zuvor hat die ehemalige schwedische U20-Nationalspielerin unter anderem für Hammarby IF, Eskilstuna United und KIF Örebro in ihrer Heimat gespielt.
Das sagt Jansson zu ihrem Wechsel
"Ich fühle mich wirklich geehrt und freue mich darauf, meine Reise hier zu beginnen, die Fans kennenzulernen und im King Power Stadium zu spielen. Die Fans können von mir erwarten, dass ich immer alles für den Verein geben werde. Die WSL ist eine großartige Liga, in der alle Spieler sein wollen. Ich bin glücklich, hier zu sein"
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10.01.2026 - 20:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2: Derby-Sieg für Southampton
![[Bild: 7483.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/7483.jpg)
Southampton schlägt Portsmouth im Southcoast-Derby mit 4:0. Die haushoch überlegenen Saints gingen in der 22. Minute durch Simpson in Führung und konnten durch eine starke Ellie Brazil vor der Pause auf 2:0 erhöhen (31. Minute).
Pompey hatte Schwierigkeiten läuferisch und in Luftduellen mit Southampton mitzuhalten. Portsmouth-Keeperin Jess Gray vereitelte im zweiten Durchgang einige Distanzschüsse, musste sich aber schlussendlich gegen Bashford (78.) und Palmer (80.) geschlagen geben.
Southampton rückt durch diesen dominanten Auftritt näher an die Top 3 und liegt mit 18 Zählern derzeit einen Punkt hinter Newcastle United und Bristol City.
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Vertrag bis 2029
"Elite-Trainerin": Arsenal verlängert mit Slegers
09.01.26 - 13:31
Arsenal WFC setzt auch in Zukunft auf Renée Slegers, der Vertrag der Cheftrainerin des amtierenden Champions-League-Siegers wurde langfristig verlängert.
![[Bild: f99ba163-abca-471d-8cfb-2a0c16c80a07.jpg]](https://derivates.kicker.de/image/upload/c_crop%2Cx_0%2Cy_49%2Cw_1436%2Ch_808/w_1000%2Cq_auto/v1/2026/01/09/f99ba163-abca-471d-8cfb-2a0c16c80a07.jpg)
Vertrag bis 2029: Arsenal-Trainerin Renée Slegers. IMAGO/Sports Press Photo
Seit 2023 ist Renée Slegers beim englischen Erstligisten unter Vertrag, zunächst arbeitete die 36-Jährige als Assistenztrainerin bei Arsenal WFC . Im Oktober 2024 stieg sie zur Interimstrainerin auf, im Januar 2025 dann wurde sie offiziell zur Cheftrainerin ernannt. Nun hat die Niederländerin ihren Vertrag auf der Insel verlängert. Der neue Kontrakt läuft bis zum 30. Juni 2029, wie der Verein am Freitag mitteilte.
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