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Frauenfußball weltweit aktuell > Saison 25/26

#11
22.08.2025 - 12:00 Uhr | News | Quelle: Rangers FC
Rangers leihen Mittelfeldspielerin Shin-ji Kim aus
[Bild: 2090.jpg]
Die Glasgow Rangers haben Shin-ji Kim verpflichtet. Die 21-jährige Mittelfeldspielerin kommt für die Saison 2025/26 auf Leihbasis vom italienischen Erstligisten AS Roma, vorbehaltlich der internationalen Freigabe.

Kim wechselte zu Beginn des Jahres von der GB Uiduk University in Südkorea zur Roma, wo sie einen Vertrag bis 2027 unterschrieb. Mit dem Klub beendete sie die Saison auf dem dritten Platz in der Serie A.

International sammelte Kim Erfahrungen in den südkoreanischen Nachwuchsteams. Sie nahm an der U20-Weltmeisterschaft teil, wo sie mit ihrer Mannschaft das Achtelfinale erreichte, sowie am U20-Asien-Cup, den Südkorea als Dritter beendete. 2024 erhielt sie erstmals eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft.


Für die Rangers ist Kim der dritte Neuzugang dieses Sommers nach den Verpflichtungen von Fallon Connolly-Jackson und Alice Griffiths. Sie steht bereits im Aufgebot für das kommende Ligaspiel gegen Hearts.

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#12
26.08.2025 - 09:00 Uhr | News | Quelle: Al-Hilal/ sd | von: Emilie Bitsch
Saudi-Klub Al-Hilal verpflichtet zwei erfahrene Spielerinnen
[Bild: s_19097_6534_2012_2.jpg]
©SL Benfica
Jéssica Silva  und Ghizlane Chebbak  wechseln nach Saudi-Arabien zu Al-Hilal. Dort unterschreiben beide einen Vertrag bis 2026.

Die 30-jährige Silva spielte zuvor ein Jahr lang bei NY Gotham FC, dem Klub von der deutschen Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger . Dort konnte sich die portugiesische Nationalspielerin jedoch nicht durchsetzen und kam in zwei Saison auf je drei Einsätze, davon fünfmal von der Bank. Die Angreiferin spielte bereits für SL Benfica, Kansas City Current, OL Lyonnes, Levante UD und Linköping FC. Silvas torreichste Saison war bei Benfica 2022/23. Dort erzielte sie in 16 Spielen 16 Tore. Die 89-fache Nationalspielerin nahm auch bei der diesjährigen Europameisterschaft teil. Sie kam in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz.


Die 35-jähirge Chebbak wechselt von FC Levante Badalona nach Saudi-Arabien. Vergangene Saison gehörte die zentrale Mittelfeldspielerin zum Stammpersonal, stand 26-mal auf dem Platz und erzielte drei Tore. Die 24-fache marokkanische Nationalspielerin nahm außerdem an der diesjährigen Heim-Afrikameisterschaft teil. In sechs Spielen erzielte sie fünf Tore, musste sich jedoch im Finale gegen Nigeria mit 2:3 geschlagen geben. 

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#13
08.09.2025 - 21:30 Uhr | News | Quelle: Galatasaray
Roberta Aprile setzt Karriere in der Türkei fort
[Bild: s_30462_6245_2012_1.jpg]
©IMAGO
Roberta Aprile hat nach ihrer Vertragsauflösung mit Juventus Turin einen neuen Verein gefunden. Die 24-jährige Torhüterin unterschreibt beim türkischen Erstligisten Galatasaray.

Aprile begann ihre Karriere bei Pink Bari, mit denen sie 2017 den Aufstieg in die Serie A schaffte. Anschließend wechselte sie zu Inter Mailand, ehe sie 2021 von Juventus verpflichtet wurde. Für die Turinerinnen absolvierte sie in drei Jahren 27 Spiele, ehe sie in der Saison 2024/25 leihweise für Sampdoria und Como im Einsatz war. Mit Juventus gewann sie eine Meisterschaft, zwei Coppa Italia und zwei Supercoppe. Insgesamt kommt sie bisher auf 111 Pflichtspiele in Italiens beiden höchsten Spielklassen.

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#14
16.09.2025 - 09:00 Uhr | News | Quelle: Al Hilal FC | von: lb
Treffer beim Debüt: Oshoala startet mit Tor nach Al-Hilal-Wechsel
[Bild: s_17003_460_2012_1.jpg]
©CAF
Asisat Oshoala hat einen Einstand nach Maß bei ihrem neuen Klub Al Hilal gefeiert. Beim Debüt in der Saudi Women’s Premier League traf die sechsmalige Afrikas Fußballerin des Jahres am Freitag per Elfmeter (62.) zur erneuten Führung im engen Duell gegen Al Qadsiah, welches 4:3 endete.


Die 30-Jährige hatte Anfang September einen Zweijahresvertrag beim Spitzenklub aus Riad unterschrieben. Zuvor stand sie anderthalb Saisons bei Bay FC in der US-amerikanischen NWSL unter Vertrag.

Oshoalas Karriere führte sie bereits über mehrere Kontinente: Nach den Anfängen bei FC Robo und Rivers Angels in Nigeria wechselte sie 2015 nach England zum Liverpool FC und später zu Arsenal FC. 2017 folgte ein Engagement in China bei Dalian Quanjian, ehe sie 2019 – zunächst auf Leihbasis – zum FC Barcelona stieß. In Katalonien erlebte sie ihre erfolgreichste Zeit: Mit Barça gewann sie das Triple 2020/21, wurde als erste Afrikanerin Champions-League-Siegerin, holte 2022 die Torjägerkrone in Spanien und feierte zahlreiche nationale Titel sowie weiter Nominierungen für den Ballon d’Or. 2023 folgte der zweite Triumph in der Königsklasse, ehe sie in die USA weiterzog.


Auch im Nationalteam ist Oshoala eine feste Größe. Seit ihrem Debüt 2011 erzielte sie in 61 Länderspielen 37 Tore und war maßgeblich an den vier kontinentalen Titeln Nigerias beim Africa Women’s Cup of Nations (2014, 2016, 2018, 2024) beteiligt.

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#15
16.10.2025 - 11:03 Uhr | News | Quelle: soccerdonna | von: astebo
KÍ Klaksvik erneut färingischer Meister
[Bild: 637.jpg]
Am Ende reichte im direkten Duell mit dem letztjährigen Meister NSÍ Runavík ein 2:2, um die 24. nationale Meisterschaft zu sichern. Damit sind die Machtverhältnisse auf den Färöer Inseln wieder hergestellt. Klaksvik wurde von 2000 bis 2016 ununterbrochen Meister, musste dann zwei Jahre EB/Streymur/Skála den Vortritt lassen, um anschließend erneut wieder fünf Titel in Folge zu holen. Sowohl Klaksvik als auch Runavik qualifizierten sich mit 36 Punkten für die Finalrunde, in der am Ende eine Niederlage vom Titelverteidiger den Ausschlag gab. Das Hinspiel bei NSÍ gewann der neue Meister mit 2:0 und hatte damit in der Abschlusstabelle drei Punkte Vorsprung auf den entthronten Meister. Klaksvik kam ungeschlagen durch die Finalrunde und krönte sich damit zum 24. Mal zum Meister der Färöer Inseln. Torschützenkönigin wurde dabei erneut Runaviks Heidi Sevdal mit 32 Toren. 

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#16
28.10.2025 - 13:00 Uhr | News | Quelle: FIFA/ sd | von: Emilie Bitsch
Afghanische Fußballerinnen feiern Comeback
[Bild: 5578.jpg]
Nach der Übernahme der Taliban 2021 mussten afghanische Frauen um ihr Leben fürchten und durften nicht mehr Fußball spielen. Nun kehren sie nach vier Jahren wieder auf die Fußball-Bühne zurück.

Bei dem neugegründeten Vier-Länder-Turnier "FIFA Unites: Women’s Series" bestreitet die afghanische Nationalmannschaft erstmals wieder Länderspiele. Dieses sollte in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, doch kurzfristig würde es nach Marokko verlegt. Grund dafür sei, dass die Afghanerinnen kein Einreise-Visum erhielten.

Im Mai genehmigte die FIFA die Gründung einer Mannschaft mit geflüchteten Spielerinnen unter dem Namen „Afghan Women United“. Der Weltverband unterstütze dabei das Team außerdem finanziell und strukturell bei den Lehrgängen und Spielen.


Die meisten afganischen Spielerinnen sind ins Ausland geflüchtet: Dabei waren Australien, England, Portugal und viele weitere Nationen die erste Auffangstation für sie. Um diese Spielerinnen zusammenzubringen fanden drei organisierte Trainingslehrgänge auf verschiedenen Kontintenten statt. Dabei kamen rund 70 Spielerinnen zusammen. Cheftrainerin Pauline Hamill, ehemalige schottische Nationalspielerin entschied sich schlussendlich für 23 Spielerinnen, bestehend aus dreizehn Spielerinnen von Australien, fünf aus Grossbritannien, drei aus Portugal und zwei aus Italien. "Die Gruppe ist ein Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen, die alle hungrig sind", erklärte die Cheftrainerin Hamill gegenüber der FIFA.

Der Kader der Afghan Women United:

Keeperinnen: Montaha Moslih (Rückennummer: 1), Elaha Safdari (18), Fatima Yousufi (12); Abwehr: Bahara Samimi (2), Khursand Azizi (3), Susan Khojasta (4), Kereshma Abasi (13), Najma Arefi (14), Bahara Kohistani (15), Fatima Mursal Sadat (5); Mittelfeld: Mona Amini (6), Mina Ahmadi (17), Nazia Ali (8), Zainab Mozaffari (16), Bibi Razia Noori (23), Maryam Karimyar (19), Fatema Urfani (20), Aziza Ali Zada (21); Angriff: Sevin Azimi (7), Manozh Noori (9), Fatema Haidari (10), Nilab Mohammadi (11), Sosan Mohammadi (22).

Am vergangenen Sonntag wurde bereits ein Spiel der "The Women's Series 2025" ausgetragen. Der Gegner der afghanischen Spielerinnen war der Tschad. Sie mussten jedoch zum Auftakt eine 1:6-Niederlage hinnehmen. Historisch war jedoch das 1:0 durch ein Elfmeter von Manozh Noori.

Am Mittwoch geht es nun weiter für die "Afghan Women United". Sie treffen auf Tunesien (28., 17 Uhr). Ihr letztes Spiel bestreiten sie am Samstag gegen Libyen (01.11, 17:00).

„Internationale Spiele bestreiten zu können, stellt einen Neuanfang dar. Es ist die Gelegenheit, meine Geschichte neu zu schreiben, meine Leidenschaft zu zeigen und Afghanistan mit Stolz auf der Weltbühne zu präsentieren“, sagte Verteidigerin Kereshma Abasi gegenüber der FIFA, die in Australien spielt.

Im Statement der FIFA erklärt der Weltverband seine Bemühungen für afghanische Frauen: "Das Engagement der FIFA für afghanische Frauen im Exil geht weit über dieses afghanische Frauenflüchtlingsteam hinaus. Das FIFA‑Team arbeitet eng mit den Spielerinnen zusammen, um ein langfristiges, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Förderpaket zu entwickeln, das in naher Zukunft eingeführt werden soll. Gleichzeitig steht die FIFA mit diversen Akteuren in Kontakt, um Spielerinnen zu erreichen, die bei den ersten drei Trainingslagern nicht dabei sein konnten. Sie unternimmt diese Schritte vor dem Hintergrund, dass operative Einschränkungen schrittweise abgebaut werden, wobei weiterhin strengste Standards zum Kinder- und Erwachsenenschutz eingehalten werden.

Obwohl die FIFA aufgrund der Einführung dieses Programms mit ausserordentlichen rechtlichen, administrativen und logistischen Komplexitäten konfrontiert war, ist die Initiative inzwischen ein Vorbild im Weltsport und ermöglicht afghanischen Frauen, wieder in einem sicheren Umfeld und unter Einhaltung der höchsten internationalen Standards Fussball zu spielen."


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#17
20.01.2026 - 15:30 Uhr | News | Quelle: Sportschau F / sd | von: Jan Klein Reesink
Südkoreas Asien Cup-Boykott: Ein kommentierender Bericht
[Bild: 467.jpg]
Was ist passiert?

Wie die Sportschau F auf Instagram berichtet , drohen Südkoreas Nationalspielerinnen mit einem Boykott der Asien-Meisterschaften (1. bis 21. März 2026 in Australien). Hintergrund: Bei Länderspielen oder auch in den Trainingslagern sollen schlechte Bedingungen herrschen, so die Vorwürfe der Spielerinnen gegenüber dem Verband. Erst am heutigen Dienstag kamen diese belastenden Dokumente an die Öffentlichkeit.

Die Forderung: Der Verband sollte bis zum 17. Oktober 2025 reagieren, ansonsten werde das Nationalteam „die Teilnahme an allen Trainings im Zusammenhang mit dem Asien-Cup 2026 aussetzen“. Der südkoreanische Fußball-Verband möchte nun „schrittweise Verbesserungen“ auf den Weg bringen und diskutiere deshalb intern über Lösungen, so Sportschau F.


Die Meinung von Soccerdonna-Redakteur Jan Klein Reesink

Meiner Meinung nach ist der Schritt der Spielerinnen, zu boykottieren, absolut verständlich und der richtige Weg, die Bedingungen zu verbessern. Als Finalist des Asien-Cups 2022 hat die südkoreanische Nationalmannschaft bereits bewiesen, dass sie hinter Japan, Weltmeisterinnen von 2011, die zweitbeste Mannschaft Asiens sind und deshalb auch ein Recht auf professionelle Trainingsbedingungen besitzen. Die Wertschätzung des südkoreanischen Verbandes gegenüber der Mannschaft scheint bisher sehr gering gewesen zu sein.

Ein einfaches Beispiel aus der freien Wirtschaft: Sie arbeiten für ihr Unternehmen und sorgen seit Jahren für große Einnahmen und positive Presse. Dein Chef fährt jährlich große Gewinne ein (Einnahmen für den Chef) und zahlt sich selbst auch viel Gehalt aus, sie allerdings müssen weiterhin in ihrem viel zu kleinen und nicht klimatisierten Büro arbeiten und erhalten maximal zu Weihnachten einen günstigen Wein als „Dank“ für die Leistungen. Verbesserte Bedingungen oder gar eine Gehaltsanpassung erhalten sie nicht (Ausgaben für den Chef).

Auf die aktuelle Situation umgemünzt bedeutet dies: Die Nationalmannschaft sorgt mit ihrem erfolgreichen Abschneiden bei Länderspielen für positive Schlagzeilen für den Verband (Einnahmen), auf der anderen Seite investieren sie wenig in die Weiterentwicklung des Teams (Ausgaben).

Also für mich persönlich ein wunderbarer Schritt der Spielerinnen, sich mehr Macht und Einflussnahme zu verschaffen.

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#18
13.02.2026 - 22:00 Uhr | News | Quelle: SVT | von: lb
Ziel WM 2027: Sundhage übernimmt Haiti
[Bild: t_61_442_2012_1.jpg]
©IMAGO
Pia Sundhage hat einen neuen Job. Die ehemalige Nationaltrainerin der USA, Schwedens, Brasiliens und zuletzt der Schweiz übernimmt die Nationalmannschaft Haitis.

Nach der Auflösung ihres Vertrags mit der Schweizer Nationalmannschaft Anfang November war Pia Sundhage rund vier Monate ohne Engagement. Die Schwedin hatte die Schweiz in einer herausfordernden Phase übernommen und mit dem Viertelfinaleinzug bei der Heim-EM einen Achtungserfolg gefeiert. Nun wartet auf die 66-Jährige eine neue Aufgabe in der Karibik.

Wie ihre Agentur CMG sowie das schwedische Staatsmedium SVT am Freitagabend berichteten, hat Sundhage einen Vertrag bis 2026 bei der haitianischen Nationalmannschaft unterschrieben. Im Falle einer Qualifikation für die WM 2027, die im kommenden Sommer in Brasilien stattfindet, würde sich das Arbeitspapier automatisch verlängern. Neben Sundhage stößt auch ihre langjährige Co-Trainerin Lilie Persson zum Team.


Im Gespräch mit dem schwedischen Rundfunksender zeigte sich die Trainerin begeistert über ihre neue Aufgabe und sprach von „einer weiteren wunderbaren Herausforderung in der Welt des Frauenfußballs“. Zudem betonte sie: „Ich habe die Chance, ständig neue Dinge zu lernen.“

Schwieriges Ende mit der Schweiz

Sundhages Vertrag beim Schweizerischen Fussballverband wurde rund einen Monat vor Ablauf aufgelöst, nachdem sie sportlich für Aufbruchsstimmung gesorgt hatte. Insbesondere während der Heim-EM erlebte die Nati einen großen Zuschauerzuspruch. Gleichzeitig blieb lange offen, wie es mit der Trainerin über das Turnier hinaus weitergehen würde.

Schweizer Medien berichteten damals, dass neben strategischen Überlegungen auch strukturelle Fragen eine Rolle gespielt hätten. Intern bestanden Zweifel daran, ob Sundhage langfristig die Nachwuchsentwicklung der Nationalmannschaft prägen könne.

Bei ihrer neuen Aufgabe stehen nun andere Ziele im Vordergrund. Haiti belegt aktuell Rang 50 der FIFA-Weltrangliste und qualifizierte sich mit der WM 2023 erstmals für eine Weltmeisterschaft. In der Gruppenphase unterlag das Team England (0:1), China (0:1) und Dänemark (0:2) jeweils knapp.

Neben sportlichen Herausforderungen kämpft die Auswahl der „Grenadières“ regelmäßig mit infrastrukturellen und organisatorischen Problemen. Aufgrund interner Verbandskrisen musste das Team zuletzt häufig in der benachbarten Dominikanischen Republik trainieren und spielen. Mit einer der renommiertesten Trainerinnen des internationalen Frauenfußballs soll nun ein neues Kapitel beginnen.

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#19
Bei Asien Cup in Australien
Stiller Protest: Irans Fußballerinnen schweigen bei Hymne
[Bild: 79470_20260220456.png]  
03.03.26 - 13:59

Beim laufenden Asien Cup spielen auch Irans Fußballerinnen mit. Trotz des Krieges in ihrer Heimat. Die Spielerinnen boykottieren die Hymne. Auch die Fans reagieren. 

[Bild: 515ab6cb-eb3a-48d9-aafa-c4762a37df5e.jpg]
Haben ihre Nationalhymne nicht mitgesungen: Irans Fußballerinnen beim Asien Cup IMAGO/Action Plus 

Vor ihrer Partie beim Asien Cup haben Irans Fußballerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Weder die Spielerinnen noch der Trainerstab sang mit, wie auf Bildern zu sehen war. Dass die Iranerinnen das Spiel gegen Südkorea mit 0:3 verloren , rückte angesichts der Eskalation im Nahen Osten in den Hintergrund. 

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04.03.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: BBC
Bewährungsstrafe für Ex-Trainer löst internationale Kritik aus
[Bild: 5292.jpg]
Im Fall des ehemaligen Trainers Petr Vlachovský werden Forderungen nach einer weltweiten lebenslangen Sperre im Fußball laut. Der frühere Coach des 1. FC Slovácko wurde in Tschechien zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung sowie zu einem fünfjährigen Trainerverbot verurteilt, nachdem er über einen Zeitraum von vier Jahren 14 Spielerinnen heimlich in Umkleiden und Duschen gefilmt hatte.

Vlachovský war fast 15 Jahre im Verein tätig und betreute zudem die tschechische U19-Nationalmannschaft der Frauen. Die Aufnahmen wurden 2023 nach Ermittlungen der Behörden entdeckt. Nach Angaben der internationalen Spielergewerkschaft FIFPRO erfuhren die betroffenen Spielerinnen erst nach der Festnahme von den Vorfällen. Die Kamera soll in einem Rucksack verborgen gewesen sein, das jüngste Opfer war 17 Jahre alt. Zudem wurde bei Vlachovský entsprechendes strafbares Material sichergestellt.


FIFPRO prüft rechtliche Schritte, um ein weltweites Betätigungsverbot im Fußball zu erreichen. Die Organisation kritisiert, dass die Spielerinnen weder an einer öffentlichen Verhandlung teilnehmen noch gegen das aus ihrer Sicht milde Urteil berufen konnten. Auch der Vorsitzende des tschechischen Fußballverbands kündigte an, dem Schutz von Spielerinnen und Nachwuchskräften künftig mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Der Fall reiht sich in ähnliche Vorfälle ein. In Österreich wurde zuletzt ein ehemaliger Funktionär von SC Rheindorf Altach wegen heimlicher Videoaufnahmen im Umfeld der Frauenmannschaft zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldzahlung verurteilt. 

Quelle 
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