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Frauenbundesliga aktuell > Saison 25/26

#11
Neuaufstellung auf dem Weg
Frauen-Bundesligisten gründen eigenen Ligaverband[Bild: 4_20230714071.png] 

Was der kicker Anfang Juli angekündigt hatte, hat der DFB an diesem Donnerstag bestätigt: Noch in diesem Herbst dürfte die Frauen-Bundesliga in eine neue Governance-Struktur gegossen werden. 

[Bild: 09dc3fe0-dbdf-4065-9b0c-da53fceb7e99.jpg]
Die Frauen-Bundesliga will weiter professioneller werden. IMAGO/foto2press 

Auf der gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG seien an diesem Donnerstag "wesentliche Eckpunkte" des Wachstumsplans der Frauen-Bundesliga beschlossen worden, teilte der DFB mit. 

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04.09.2025 - 14:30 Uhr | News | Quelle: dpa
Teams, Transfers, TV: Bundesliga der Fußballerinnen startet
[Bild: bl1.jpg]
Mit einigen Veränderungen geht es in die 36. Bundesliga-Saison der Fußballerinnen. Schon das Eröffnungsspiel setzt Maßstäbe.

Mit mehr Teams, ambitionierten Aufsteigern und einer Rekordkulisse startet die Bundesliga der Fußballerinnen in die neue Saison. Den Auftakt bestreiten an diesem Freitag (18.30 Uhr) Eintracht Frankfurt und die SGS Essen. Erster Höhepunkt ist aber das offizielle Eröffnungsspiel zwischen Meister FC Bayern München und Bayer Leverkusen am Samstag (17.45 Uhr/ARD, Magentasport und DAZN) vor über 50.000 Fans in der Allianz Arena. Die Deutsche Presse-Agentur beantwortet die wichtigsten Fragen vor dem Saisonbeginn:


Was hat sich geändert?

Erstmals spielen in der Bundesliga 14 statt zuvor 12 Teams um Punkte. Nach dem Abstieg des früheren Serienmeisters Turbine Potsdam ist die SGS Essen als einziger reiner Frauenfußball-Verein mit dabei. Für die Aufsteiger Hamburger SV und den 1. FC Nürnberg geht es primär um den Klassenverbleib, während Union Berlin bei seiner Bundesliga-Premiere deutlich mehr zugetraut wird.

Strukturell will die Liga wachsen und deshalb - gemeinsam mit dem DFB - eine «Frauen-Bundesliga Gesellschaft» gründen. Dies soll vor allem der besseren Vermarktung und Professionalisierung der Liga dienen. Der DFB-Bundestag, der am 7. November stattfindet, muss die Neugründung noch durchwinken - das gilt aber als Formsache.

Wer ist der Favorit auf den Titel?

Bayern-Direktorin Bianca Rech erwartet eine «sehr, sehr enge Saison», was nichts am Ziel der favorisierten Münchnerinnen ändert: Die vierte Meisterschaft in Serie soll her. Das schafften seit der Bundesliga-Gründung 1990 bislang nur Turbine Potsdam (2009 bis 2012) und der VfL Wolfsburg (2017 bis 2020).

«Gerade was die Breite des Kaders angeht, haben wir schon einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften», meint Nationalspielerin Linda Dallmann . Mittelfeld-Abräumerin Lena Oberdorf  ist quasi ein Neuzugang nach über einjähriger Verletzungs-Pause, DFB-Kapitänin Giulia Gwinn  (Innenbandverletzung im Knie) soll bald wieder spielfähig sein.

Was machen die Verfolger?

«Ich möchte im Endeffekt etwas Zählbares in den Händen halten», sagte Wolfsburgs Führungsspielerin Svenja Huth  nach dem 2:4 des Vizemeisters im Supercup gegen den FC Bayern. Auf die Münchnerinnen aber ist der Rückstand aktuell ebenso groß wie der Umbruch beim VfL nach zwölf Zu- und 15 teils namhaften Abgängen.

Ähnliches gilt für den Vorjahresdritten Eintracht Frankfurt (elf Zu-, zehn Abgänge), der viel Qualität verlor. Erster Bayern-Jäger könnte Bayer Leverkusen werden. Nach Rang vier im Vorjahr will die Werkself unter anderem mit der aus Frankfurt gekommenen EM-Entdeckung Carlotta Wamser  besser abschneiden.

Wer sind die Neuen an der Seitenlinie?

Das Trainerkarussell hat sich vor dieser Saison mächtig gedreht. Sechs der 14 Clubs vertrauen einem neuen Coach. Neben dem FC Bayern mit José Barcala und Wolfsburg mit Rückkehrer Stephan Lerch setzen auch vier weitere Vereine auf frische Expertise an der Seitenlinie: Werder Bremen geht mit der als TV-Expertin bekannten Friederike Kromp in die Saison, der SC Freiburg mit dem früheren KSC-Profi Edmond Kapllani und die SGS Essen mit Teamchef Robert Augustin. Beim HSV heißt die neue Trainerin Liése Brancao.

Wer spielt nicht mehr mit?

Einige Bundesliga-Größen suchen ihr Glück nun im Ausland. Die Nationalspielerinnen Jule Brand  (OL Lyonnes) und Kathrin Hendrich  (Chicago Red Stars) verabschiedeten sich aus Wolfsburg ebenso wie Ex-Nationaltorhüterin Merle Frohms (Real Madrid) oder Islands Auswahlspielerin Sveindís Jónsdóttir  (Los Angeles). In der US-Profiliga NWSL verdienen künftig auch die bisherigen Frankfurter Stammkräfte Sara Doorsoun (ebenfalls Los Angeles) und Lara Prašnikar  (Utah Royals) ihr Geld. Nach England zog es Nationalspielerin Sydney Lohmann , die vom FC Bayern zu Manchester City wechselte.

Warum gibt es keinen Videobeweis?

Wegen der hohen Kosten für Infrastruktur und Umsetzung, die pro Saison in die Millionen Euro gehen sollen, lehnen die Klubs die Einführung ab. Spitzenschiedsrichterin Riem Hussein und ihre 15 Kolleginnen müssen damit - anders als zuletzt im Supercup in Karlsruhe - weiter auf technische Hilfen verzichten. Apropos Schiris: Wie in der Vorsaison pfeifen ausschließlich Frauen die Spiele der Fußballerinnen.

Wer zeigt die Spiele?

MagentaSport und DAZN übertragen alle Partien live. Das Montagsspiel wird auch von Sport1 direkt übertragen. Außerdem haben ARD und ZDF das Recht auf zehn frei empfangbare TV-Livespiele pro Saison erworben. Auch in dieser Saison gibt es wieder sogenannte Highlight-Spiele. Ausgewählte Partien also, die in großen Stadien stattfinden und so für mehr Fans und Sichtbarkeit sorgen sollen. So steigt etwa das Derby zwischen Bremen und dem HSV am 11. Oktober im Weserstadion.

Quelle 
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#12
Google Pixel Frauen-Bundesliga
Fakten-Flash #5: Lisa Karl auf dem Weg zu Freiburgs Rekordspielerin

07.10.2025

[Bild: original_Lisa_Karl.jpg%3F1759834264]
Bereitete das Freiburger 1:0 beim Auswärtsspiel in Berlin vor: Spielführerin Lisa Karl (M.) Foto: Imago

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga  ist zurück - und das so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 5. Spieltages .

Karl zum 164. Mal in der Bundesliga auf dem Platz

Lisa Karl , Kapitänin des SC Freiburg, bestritt am 5. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga im Auswärtsspiel beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin (3:0) ihr 164. Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse, stand dabei 141-mal in der Startelf. In der Liste der Bundesliga-Rekordspielerinnen der Breisgauerinnen rückte die 28 Jahre alte Außenverteidigerin auf Rang fünf vor, liegt dort jetzt gleichauf mit Nationalspielerin Janina Minge , die inzwischen beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht.
Nur noch eine Partie fehlt Lisa Karl zur Marke der viertplatzierten Alexandra Kury  (165). Kerstin Boschert  (178) könnte sie ebenfalls noch in dieser Saison überholen, zu Juliane Maier  (185) zumindest aufschließen. Auch die Marke von Rekordspielerin Hasret Kayikci  (195) ist nicht in unerreichbarer Ferne. Alle vier Spielerinnen, die noch vor Lisa Karl rangieren, sind nicht mehr aktiv.

4671 Fans: Rekordkulisse für Montagsspiel

Exakt 4671 Besucher*innen sahen im Hamburger Volksparkstadion den 4:1-Auswärtssieg  der TSG Hoffenheim beim Aufsteiger HSV. Es war die bislang größte Kulisse an einem Montagabend in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Noch übertroffen wurde die Zuschauer*innenzahl an diesem Spieltag vom 3:0 des SC Freiburg bei Union Berlin. Dort strömten 8849 Fans ins Stadion An der Alten Försterei.

VfL-Trainer Lerch knackt 300-Punkte-Marke

Stephan Lerch  vom neuen Spitzenreiter VfL Wolfsburg nahm beim 8:0-Auswärtserfolg  bei der SGS Essen zum 123. Mal in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf der Trainerbank Platz und übertraf dabei die Marke von 300 Punkten. Nach dem höchsten Saisonsieg an der Hafenstraße steht Lerch bei 302 Zählern, was einem starken Punkteschnitt von 2,46 entspricht. Während seiner ersten Amtszeit bei den Wölfinnen (2017 bis 2021) hatte Stephan Lerch die VfL-Frauen zu drei Deutschen Meisterschaften und vier DFB-Pokalsiegen geführt. Anschließend wechselte er zur TSG Hoffenheim, arbeitete im Kraichgau als Trainer der männlichen U 17-Junioren, als Frauen-Cheftrainer und als Sportlicher Leiter. In diesem Sommer kehrte er zum VfL Wolfsburg zurück.

Jubiläum für DFB-Kapitänin Giulia Gwinn

Die Einwechslung von Giulia Gwinn  beim 4:0-Heimsieg  von Doublesieger FC Bayern München am 5. Spieltag gegen den SV Werder Bremen bedeutete für die DFB-Kapitänin ein rundes Jubiläum. Sie absolvierte ihren 150. Einsatz in der Frauen-Bundesliga, davon 71 für den SC Freiburg und 79 für den FC Bayern. Jeweils zum 100. Mal standen Nationaltorhüterin Stina Johannes  (beim 8:0 des VfL Wolfsburg bei ihrem Ex-Klub SGS Essen) und Abwehrspielerin Greta Stegemann  (für den SC Freiburg beim 3:0 in Berlin) auf dem Platz. Während Johannes neben Wolfsburg (bislang fünf Spiele) und Essen (29) auch schon für den damaligen FF USV Jena (eine Partie) und Eintracht Frankfurt (65) zwischen den Pfosten stand, war Stegemann ausschließlich für Freiburg am Ball.

Frankfurt: Zweikampf- und Standardstärke

Dass Eintracht Frankfurt beim 3:1  gegen den FC Carl Zeiss Jena auch das dritte Heimspiel in dieser Saison gewann, hatte nicht zuletzt mit dem Durchsetzungsvermögen und der Standardstärke der Hessinnen zu tun. Das Team von Eintracht-Trainer Niko Arnautis  gewann 57,7 Prozent der Zweikämpfe und erreichte damit die beste Quote aller Teams am 5. Spieltag. Alle drei Frankfurter Treffer fielen nach Standardsituationen. Nationalspielerin Elisa Senß verwandelte zwei Tage nach ihrem 28. Geburtstag zwei Strafstöße, Amanda Ilestedt war nach einem Eckball von Ereleta Memeti erfolgreich. Die meisten Zweikämpfe insgesamt gewann der 1. FC Nürnberg (141) beim 1:1  gegen RB Leipzig, die größte Laufdistanz (118,5 km) legte der SC Freiburg beim 3:0  in Berlin zurück

Wölfinnen vor "Gipfeltreffen" knapp vorne

Auch am 5. Spieltag blieb Doublesieger FC Bayern München ohne Gegentor (4:0 gegen den SV Werder Bremen). In der Tabelle zog jedoch der VfL Wolfsburg dank des 8:0-Kantersieges bei der SGS Essen am Titelverteidiger vorbei. Bei gleicher Punktzahl (je 13 Zähler) und identischer Tordifferenz (plus 13) sprechen die mehr erzielten Treffer (20 gegenüber 13) für die Wölfinnen. Am Samstag (ab 15 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) kommt es in der Wolfsburger Volkswagen Arena zum "Gipfeltreffen" der beiden Topteams, die zuvor noch jeweils in der UEFA Women's Champions League im Einsatz sind.

Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw 

Quelle 
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#13
Zähringer siegt in U 17
Medaillenregen für Bayern-Talente: DFB zeichnet auch Alara aus
[Bild: 4_20230714071.png]  

Nationalspielerin Alara gewinnt die Fritz-Walter-Medaille in Gold. Auch zwei weitere der insgesamt sechs Prämierten kommen vom FC Bayern. 

[Bild: 1ea9fbf0-045d-48ea-acf6-715f45c4041c.jpg]
Alara gilt als großes Versprechen im Mittelfeld. IMAGO/Nordphoto 

In der Bundesliga kommt Alara  derzeit nur zu Jokereinsätzen und hat deswegen jüngst auch keinen Kaderplatz in der A-Nationalmannschaft von Christian Wück erhalten. Dass der technisch begabten Mittelfeldspielerin die Zukunft gehört, daran besteht allerdings kein Zweifel. 

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#14
21.10.2025 - 08:40 Uhr | News | Quelle: dpa
Die Crux mit dem Kreuzband bei Fußballerinnen: Angst wächst
[Bild: s_31601_57_2012_1.jpg]
©FC Bayern München
Die vielen Kreuzbandrisse im Frauenfußball beschäftigen Spielerinnen, Experten, Clubs, Fans und Verbände. Nach dem erneuten Ausfall von Lena Oberdorf wird dringend eine Lösung gesucht.

Vor allem die Nationalspielerinnen leiden mit Lena Oberdorf . «Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen», schreibt DFB-Kapitänin Giulia Gwinn  auf Instagram unter ein Foto, welches das Duo vom FC Bayern eng umarmt zeigt. Oberdorfs zweiter Kreuzbandriss innerhalb von 15 Monaten wirft wieder einmal die Frage auf: Warum passiert diese Knieverletzung bei Fußballerinnen öfter als bei ihren männlichen Kollegen? Und: Wird genug dagegen getan?


Sie könne nur appellieren, «weiter dranzubleiben, zu forschen und dann zu schauen, was man möglicherweise präventiv noch mehr dagegen tun kann», sagte Nia Künzer am Rande einer DFB-Trainingseinheit in Düsseldorf. Die Sportdirektorin des Deutschen Fußball-Bundes und ehemalige Weltmeisterin hatte in ihrer Karriere selbst gleich viermal einen Kreuzbandriss. Gwinn steht wie Oberdorf bei zwei.

Auch Nationalstürmerin Hoffmann betroffen

Zuletzt erwischte es auch die deutsche EM-Stürmerin Giovanna Hoffmann  bei RB Leipzig und die frühere DFB-Torhüterin Merle Frohms  bei Real Madrid. «Das macht gerade allen bisschen Angst, wenn man sein Handy öffnet und irgendwie jeden Tag eine neue Verletzung auf seinem Handy hat», sagte Oberdorfs Bayern- und DFB-Kollegin Alara Şehitler .

Bundestrainer Christian Wück, der wieder lange auf seine Münchner Weltklassespielerin verzichten muss, schlägt jedenfalls Alarm. Der 52-Jährige sprach kürzlich mit seinem französischen Kollegen Laurent Bonadei. Der habe alleine in den vergangenen drei Monaten drei Kreuzbandrisse bei seinen Spielerinnen erlebt. «Das ist ein Thema, worüber wir uns natürlich Gedanken machen müssen», sagte Wück vor dem Halbfinal-Hinspiel der deutschen Fußballerinnen gegen Frankreich am Freitag (17.45 Uhr/ARD) in Düsseldorf - und schon vor der folgenschweren Verletzung Oberdorfs.

«Woran das liegt? Ob es generell ein Frauenfußballproblem ist? Ob es ein Überbelastungsproblem ist?» Diese Fragen stellt sich nicht nur Wück. «Es trifft nicht nur uns, die anderen Nationen haben die gleichen Probleme. Im Großen und Ganzen müssen wir uns da Gedanken machen, wie wir das medizinisch besser in den Griff kriegen.»

Künzer verweist darauf, dass sich die Bedingungen seit ihrer aktiven Zeit «enorm verbessert» hätten: «Wir haben im medizinischen, im athletischen, im Physio-Bereich natürlich wahnsinnige Fortschritte gemacht», sagte die 45-Jährige. «Trotzdem müssen wir feststellen, dass es die Verletzung immer noch in einer bestimmten Häufigkeit gibt.»

Mehr als ein Dutzend Fälle in der Bundesliga

Laut des Portals «Soccerdonna» fehlen derzeit bei den 14 Bundesliga-Teams insgesamt 16 Spielerinnen wegen eines «Ligamentum cruciatum», so der lateinische Begriff. Prominenteste Ausfälle neben Oberdorf und Hoffmann sind Bayern-Stammspielerin Sarah Zadrazil  und Frankfurts Torhüterin Sophia Winkler .

«Frauen haben aus verschiedenen Gründen ein deutlich erhöhtes Risiko, im Sport und gerade im Fußball an Kreuzbandverletzungen zu leiden», sagte Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln der dpa. «Die Wissenschaft geht mindestens von einem doppelt so hohen Risiko aus. Einige Quellen sprechen sogar von einem fünf bis sechs Mal so hohen Risiko.»

Viele Gründe für mehr Kreuzbandrisse bei Frauen

Die bisher erforschten Ursachen fasst Froböse so zusammen: «Anatomische Gründe wie eine Neigung zu leichten x-Beinen bei Frauen, eine engere knöcherne Führung des Kreuzbandes, weniger Muskelmasse, schwächeres Bindegewebe.»

So sei das Kreuzband meist dünner bei Frauen, hormonelle Einflüsse wie bei der Menstruation würden es zusätzlich schwächen. Oft gebe es eine etwas andere Bewegung, Mechanik und Abläufe aufgrund der gegebenen anatomischen und physiologischen Struktur als bei Männern - «was auch erhöhte Belastung des Kreuzbandes bedingt».

Das alles hat sich natürlich bis zu den Verbänden herumgesprochen. Der DFB registrierte in der Saison 2023/24 insgesamt 26 Kreuzbandrisse in der 1. und 2. Bundesliga. Die Auswertung erfolgt über ein zentrales Verletzungsregister, das unter der wissenschaftlichen Leitung des Universitätsklinikums Regensburg steht. Die Zahlen zur Spielzeit 2024/2025 stehen noch aus. Analysiert würden unabhängig davon aber sämtliche Verletzungssituationen und Muster, teilte der DFB mit.

Anfälliger in Karrierephasen mit viel Stress?

Leonard Achenbach - der Münchner Orthopäde und Unfallchirurg ist Koordinator Fußballmedizin beim DFB und betreut die Frauen des FC Bayern - spricht von einem Verdacht, dass es in «Karrierephasen mit viel Stress» vermehrt zu Kreuzbandrissen komme. Das müsse aber wissenschaftlich noch bewiesen werden: «Derzeit stützen sich diese Annahmen ausschließlich auf Erfahrungswerte, eine fundierte wissenschaftliche Analyse steht noch aus.»

Die UEFA hat die Forschung der Ursachen - geschlechterübergreifend - zur obersten Priorität ihrer Abteilung Medizinisches und Antidoping erklärt. Sie unterstützt das Projekt «Give the Voice Back» («Eine Stimme geben»). Dabei können betroffene Spielerinnen und Spieler ihre persönlichen Geschichten teilen. So könnten neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Zyklus orientiertes Training soll vorbeugen

Derweil finanziert der Weltverband FIFA an der englischen Universität Kingston eine Studie zum Einfluss des Menstruationszyklus auf Verletzungsrisiken im Spitzensport. Auch der DFB setzt sich für Zyklus orientiertes Training ein, das in vielen Vereinen bereits angewendet wird.

Doch die Fußballerinnen erleiden nicht nur häufiger einen Kreuzbandriss, sondern brauchen auch länger als männliche Profis, bis sie wieder spielfähig sind. So kehrte auch Oberdorf erst über ein Jahr nach ihrer ersten schweren Knieverletzung zurück.

«Ich kenne Spielerinnen, die kaum etwas gemerkt haben, und Spielerinnen, bei denen es sehr wehgetan hat», sagte Nationalspielerin Bibiane Schulze Solano  Monate nach ihrem Kreuzbandriss der «Frankfurter Allgemeine Zeitung». «Solche Schmerzen wie in diesem Moment habe ich noch nie erlebt.»

Quelle 


21.10.2025 - 15:35 Uhr | News | Quelle: dpa
Bühl zu Kreuzbandrissen: «Spielerinnen schützen»
[Bild: s_21658_57_2012_4.jpg]
©FC Bayern München
Das Thema Kreuzbandrisse beschäftigt das Nationalteam intensiv. «Am Ende ist es eine Millisekunde im Spiel und das verändert zehn Monate von einer Spielerin», sagt Klara Bühl.

Nationalstürmerin Klara Bühl  sieht die Problematik um Kreuzbandrisse als große Gemeinschaftsaufgabe für den Frauenfußball. «Ich glaube nicht, dass es um Forderungen geht, sondern dass man gemeinsam die beste Lösung findet, um die Spielerinnen zu schützen», sagte die 24-Jährige vom FC Bayern bei einer DFB-Pressekonferenz in Düsseldorf nach der schweren Knieverletzung ihrer Mitspielerin Lena Oberdorf .


«Das ist hochkomplex»

«Am Ende ist es eine Millisekunde im Spiel und das verändert zehn Monate von einer Spielerin», ergänzte Bühl. «Da spielen so viele Faktoren rein, die du beeinflussen kannst - und nicht beeinflussen kannst. Das ist super, super schwierig und hochkomplex.»

Oberdorf fällt nach ihrem zweiten Kreuzbandriss im rechten Knie innerhalb von 15 Monaten lange aus. Studien haben ermittelt, dass das Risiko bei dieser Verletzung bei Frauen um ein Vielfaches höher ist als bei Männern. Neben Oberdorf fehlt in der DFB-Auswahl auch Giovanna Hoffmann  von RB Leipzig wegen eines Kreuzbandrisses.

Bühl fühlt sich «gut aufgehoben»

Der Ausfall von Oberdorf habe das Nationalteam «sehr, sehr getroffen», so Bühl. «Es gilt einfach, dass man als Spielerin auf sich aufpasst. Dass die Vereine, die Verbände ein gutes Auge drauf haben, dass die Spielerinnen gut betreut sind. Das geht alles in die richtige Richtung. Wir fühlen uns gut aufgehoben.»

Das Team von Bundestrainer Christian Wück fordert im Halbfinal-Hinspiel der Nations League am Freitag (17.45 Uhr/ARD) in Düsseldorf Frankreich. Das Rückspiel ist am Dienstag (21.10 Uhr/ZDF) in Caen. Im Spiel um Platz drei oder im Finale geht es dann Ende November/Anfang Dezember gegen Spanien oder Schweden.

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#15
DFB wird eigene Gesellschaft gründen
Neuendorf kündigt an: 100 Millionen für die Frauen-Bundesliga

24.10.25 - 19:15

Wie geht es mit der Bundesliga der Frauen weiter? DFB-Boss Neuendorf äußert zwei Wochen vor dem Bundestag ein paar Ideen. 

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Kündigt erhebliche Investitionen in die Frauen-Bundesliga an: Bernd Neuendorf. IMAGO/Kessler-Sportfotografie 

DFB-Präsident Bernd Neuendorf misst der Aufwertung der Frauen-Bundesliga nach eigenen Angaben höchste Priorität bei. Diese müsse "dringend professionalisiert werden", sagte der Verbandsboss in einem Interview der Frankfurter Rundschau. "Wir werden dafür gemeinsam mit den Klubs eine eigene Gesellschaft gründen. Der DFB stellt hierfür rund 100 Millionen Euro zur Verfügung", sagte Neuendorf weiter. 

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#16
Gründung eines Joint Venture
DFB-Bundestag gibt grünes Licht für Ausgliederung der Frauen-Bundesliga
[Bild: 4_20230714071.png]  

Wie erwartet soll sich die Bundesliga der Frauen in eine eigene Gesellschaft ausgliedern. Der DFB-Bundestag verabschiedete das Vorhaben am Freitag. 

[Bild: 90511ccd-dede-4fed-afa1-f1f1457cca30.jpg]
Die Frauen-Bundesliga mit den Nationalspielerinnen Janina Minge, Cora Zicai und Giulia Gwinn (v. li.) soll sich schneller professionalisieren. IMAGO/Claus Bergmann 

Schon in den vergangenen Monaten hatte sich die Entwicklung deutlich abgezeichnet, nun ist alles formal in die Wege geleitet. Die Anträge auf Satzungsänderungen, um die Gründung eines Joint Venture aus den 14 Klubs der Frauen-Bundesliga und der DFB GmbH & Co. KG zu ermöglichen, ist beim DFB-Bundestag am Freitag in Frankfurt verabschiedet worden. Im September hatten es der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung vorgeschlagen. 

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#17
03.01.2026 - 12:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Pascal Winkler
2025 - Das Jahr endloser Kreuzbandrisse
[Bild: s_31601_57_2012_1.jpg]
©FC Bayern München
Es ist der 16.02.2025 (15. Spieltag) als Winterneuzugang Leonie Köster  eine Woche nach ihrem Debüt für ihren neuen Verein den 1. FC Union Berlin im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg in der 11. Spielminute ausgewechselt werden muss. Die Abwehrspielerin ist im Rasen hängengeblieben und verletzte sich im am linken Knie. Endergebnis nach dem MRT: Kreuzbandriss und damit eine daraus resultierende monatelange Ausfall- und Rehazeit.

Eine Woche später zog sich die damalige Essenerin Sophia Winkler  im Training mit der Nationalmannschaft ebenfalls einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Ohne gegnerische Einwirkung knickte sie bei einer Parade mit dem linken Knie weg. Gerade mal zwölf Wochen vorher debütierte sie in der A-Nationalmannschaft beim 6:0 Sieg in Zürich gegen die Schweiz. 90% aller Verletzungen wie diese passieren ohne Fremdeinwirkungen. So wie in den beiden Fällen von Leonie Köster und Sophia Winkler.


Der Anfang von vielen prägenden Karriere-Einschnitten

So ging es Schlag auf Schlag in der Bundesliga. Es folgten Menglu Shen  von der Werkself, Sara Ritter  (TSG Hoffenheim), Lara Marti  (RB Leipzig), Lilli Purtscheller  (SGS Essen), Fiona Gaißer  (FC Carl Zeiss Jena), Diána Németh  (RB Leipzig), Tuana Mahmoud  (SV Werder Bremen), Laura Sieger  (Hamburger SV), Sarah Zadrazil  (FC Bayern München), Jonna Brengel  (1. FC Nürnberg), Giovanna Hoffmann  (RB Leipzig), Lena Oberdorf  (FC Bayern München), Mailin Tenhagen  (SGS Essen) und Korina Janež  (1. FC Union Berlin).

Einige von ihnen sind davon schon zum zweiten Mal betroffen wie Purtscheller, Brengel, Hoffmann und Oberdorf. Lena Oberdorf erlitt ihre zweite Verletzung nur 15 Monate nach ihrem ersten Kreuzbandriss, erneut im rechten Knie. Im Gegensatz zu Leonie Köster und Sophia Winkler handelte es sich bei Lena Oberdorf um eine Verletzung mit Fremdeinwirkung, die sogenannte Kontaktverletzung. Laura Sieger erlitt sogar schon ihren dritten Kreuzbandriss in ihrer Karriere.

Im Dezember 2024 holte Barbara Dunst  (damals noch Eintracht Frankfurt) und Hannah Lehmann  (FC Carl Zeiss Jena) das gleiche Schicksal ein. Beide durften im November 2025 wieder ihr Comeback feiern. In weiteren zwölf Top-Ligen kommt man auf 53 Kreuzbandrisse im Jahr 2025. Darunter befindet sich auf Platz 2 hinter der Bundesliga die Women's Super League in England mit elf Verletzungen dieser Art und auf Platz 3 die National Women's Soccer League in den USA mit acht Kreuzbandrissen. Auch in der 2. Bundesliga und in den fünf Regionalligen kommt man im Jahr 2025 auf ganze 22 Kreuzbandrisse. Dabei wurden Teilrisse des Kreuzbandes oder andere Kreuzbandverletzungen nicht mitgezählt.

Das Gleichgewicht zwischen Leistung und Risiko

4,3-mal häufiger reißt ein weibliches Kreuzband in der 1. und 2. Bundesliga im Vergleich zum männlichen Part. Im Amateurbereich liege der Faktor nur bei 2,5. "Mit Anstieg des Belastungsanspruches haben die Frauen mehr Verletzungen im Vergleich zu den Männern erlitten", erklärt Dr. Leonard Achenbach, Medizinische Leitung der FC Bayern Frauen zu BR24 Sport. Gehe man dann aber in die Champions League, sei keine signifikante Zunahme erkennbar. Im Gegenteil: Der Faktor liege nur noch bei 1,6 bis zwei. "Das heißt, die Professionalität des Umfelds der Champions-League-Mannschaften kann zumindest dieses Risiko deutlich minimieren, sodass wir immer noch einen Unterschied sehen, er aber nicht mehr so extrem ist wie bei den Männern", so Dr. Achenbach.

Bei einer Europameisterschaft zeigen Spielerinnen ihr ganzes Können und rücken damit auch ein medizinisches Risiko in den Fokus, so die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). "Der weibliche Körper bringt besondere anatomische, biomechanische und hormonelle Voraussetzungen mit sich, die zu einer besonderen Verletzungsgefahr des Kniegelenks führen", sagt Prof. Christoph H. Lohmann, Präsident der DGOU.

Die anatomischen Faktoren: Frauen haben meist ein breiteres Becken, engere Knie-Knochen und eine X-Bein-Stellung, die das Knie stärker belasten.

Die hormonellen Faktoren: Der Menstruationszyklus hat Einfluss auf das Bindegewebe und kann dieses weicher machen. Die Sexualhormone Östrogen und Progesteron stehen unter Verdacht neuromuskuläre Reaktionen zu verändern. Dazu hat die FIFA ein Forschungsprojekt in London ins Leben gerufen, da es bislang noch nicht ausreichend erforscht, aber im Erfahrungswissen der Ärzte vorhanden ist. "Aus der Erfahrung heraus ist es so, dass einzelne Spielerinnen sich vermehrt in bestimmten Zyklusphasen verletzten" sagt Dr. Lisa Bode, Medizinische Leitung der SC Freiburg Frauen gegenüber dem ZDF.

Die biomechanischen Faktoren: Die Landetechnik und das Muskelkraftverhältnis bei Frauen machen das Kniegelenk anfälliger. Durch eine dünnere Bandstruktur und eine schwächere Stabilisierung werden diese Faktoren zudem noch zusätzlich verstärkt.

Ein Kreuzbandriss (Kreuzbandruptur) ist ein Teil-oder Vollriss eines der beiden Kreuzbänder im Kniegelenk. Wird von einem klassischen Kreuzbandriss gesprochen ist immer das vordere Band gemeint. Eine Verletzung des hinteren Bandes ist dagegen sehr selten. Die beiden Verletzungen stehen in einem Verhältnis von 30:1. Die ehemalige Nationaltorhüterin Merle Frohms  vom spanischen Champions League-Teilnehmer Real Madrid erlitt einen solchen Riss im hinteren Kreuzband Mitte Oktober 2025. Eine Verletzung des hinteren Kreuzbandes ist schwerwiegender als eine vordere Kreuzbandruptur, da sie oft mit anderen Bandverletzungen auftritt. Handelt es sich jedoch um eine isolierte Verletzung, ohne Begleitverletzungen, liegen gute Heilungstendenzen zu Grunde. Die Ausfallzeiten hängen stark von verschiedenen Kriterien ab. Bei einer operativen Behandlung geht man beim vorderen Kreuzband von acht bis neun Monaten aus, beim hinteren Kreuzband von neun bis zwölf Monaten. Bei der Operation wird das gerissene Kreuzband im Knie durch ein körpereigenes Sehnentransplantat ersetzt. Ein Kreuzbandriss lässt sich grundsätzlich auch konservativ behandeln, so auch bei Merle Frohms.

Eines lässt sich auf jeden Fall sagen: Die Anzahl der Kreuzbandrisse ist viel zu hoch. Auch wenn zum Thema Vorbeugung vieles bereits angewendet und anderes noch erforscht wird, gibt es einen Punkt, der fortlaufend umstrukturiert werden muss: "Die Belastungssteuerung". Denn diese orientiert sich derzeit noch zu sehr an den physischen Grundlagen der Männer und muss mehr an die weiblichen Gegebenheiten angepasst werden. 

Quelle 


04.01.2026 - 12:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Stefan Wallaschek
Was Torbeteiligungen über den Fußball der BL-Hinrunde erzählen
[Bild: s_26657_18_2012_2.jpg]
©TSG Hoffenheim
Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland. USA gegen Brasilien, 122. Minute der Verlängerung. Die US-Amerikanerinnen stehen vor dem Aus, als Megan Rapinoe ein letztes Mal den Ball mit links in den Strafraum schlägt. Abby Wambach steigt hoch, köpft – Tor. Ausgleich. Die USA gewinnen später im Elfmeterschießen. Fast 15 Jahre später, Viertelfinale der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz. Deutschland gegen Frankreich. Die DFB-Elf spielt in Unterzahl, liegt 0:1 zurück. Eckball, 25. Minute. Klara Bühl bringt den Ball auf den kurzen Pfosten, Sjoeke Nüsken verlängert ihn ins Tor. Das Spiel endet erneut mit Elfmeterschießen und einem epischen Ende zugunsten der DFB-Elf. Diese Szenen gehören zur jüngeren Geschichte des Frauenfußballs. Und sie verdeutlichen etwas, das im Spiel oft selbstverständlich wirkt: Tore entstehen selten allein. Sie sind fast immer das Ergebnis von Vorarbeit – von Pässen, Flanken, Ecken, Standards. Ohne präzise Vorlagen gibt es viele uns bekannter, völlig ikonischer Treffer, nicht.


Was uns Vorlagen erzählen

Mit dem Ende der Hinrunde der Bundesliga 2025/26 wird deutlicher, welche Offensivmuster tragen – und welche Mannschaften ihre Tore tatsächlich herausspielen. In 98 Spielen – inklusive des 14. Spieltags – fielen 349 Tore. Rund zwei Drittel davon wurden nach einer direkten Torvorlage erzielt. Elfmeter und Eigentore machen nur einen kleineren Teil aus, ebenso Treffer ohne Assist, etwa nach Einzelaktionen oder Abprallern. Die Mehrheit der Tore ist vorbereitet – und damit ein klarer Ausdruck funktionierender Offensivstrukturen.

Tore sind Teamarbeit

Dabei lohnt sich der Blick auf die Unterschiede zwischen den Teams. Besonders hohe Anteile an assistierten Toren weisen die Spitzenteams auf. Der FC Bayern München kommt auf knapp 80 Prozent, der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg liegen ebenfalls deutlich über dem Ligadurchschnitt von 64 Prozent. Am anderen Ende der Skala stehen Mannschaften wie die SGS Essen, Union Berlin oder Carl Zeiss Jena, bei denen weniger als die Hälfte der Tore nach einer direkten Vorlage fällt.

Natürlich spielt dabei auch die absolute Zahl der erzielten Tore eine Rolle – im positiven wie im negativen Sinn. Doch unabhängig davon zeichnen sich klare Tendenzen ab. Erfolgreiche Teams finden häufiger kreative, kollektive Lösungen, um Torchancen zu kreieren. Sie spielen sich Chancen heraus, nutzen Laufwege, Passfolgen und abgestimmte Bewegungen. Mannschaften mit schwächerer Offensive hingegen sind öfter auf Einzelaktionen, Zufälle oder Fehler der Gegnerinnen angewiesen.

Warum Tore schießen allein nicht reicht

Denn Tore entstehen nicht aus dem Nichts. Sie müssen vorbereitet werden. Standards wie Elfmeter bleiben wichtige Mittel, doch sie können kein nachhaltiges Offensivkonzept ersetzen. Wenn zentrale Automatismen fehlen, wenn kreative Spielerinnen den Verein verlassen oder nicht adäquat ersetzt werden, wenn Zielspielerinnen in der Sturmspitze fehlen oder verletzt sind, geraten Mannschaften ins Straucheln. Das Problem liegt dann nicht nur im Abschließen – sondern bereits einen Schritt davor.

Mehr als Scorerinnenpunkte

Ein Blick auf die Scorerinnenliste verdeutlicht das Zusammenspiel von Toren und Vorlagen. Klara Bühl führt die Liste mit 18 Scorerpunkten an, verteilt auf sechs Tore und zwölf Vorlagen. Dahinter folgen Alexandra Popp und Selina Cerci. Auffällig ist jedoch weniger die Rangfolge als die Verteilung: Nur fünf Spielerinnen kommen in dieser Saison bislang auf mindestens fünf Vorlagen. Bühl ragt heraus, doch auch sie steht nicht allein – ihre Zahlen sind eingebettet in die funktionierende Offensive des FCB.

Wenn zwei Spielerinnen den Unterschied machen

Noch deutlicher wird das auf der Ebene der Duos. Denn zu jedem assistierten Tor gehören zwei Spielerinnen. In der Hinrunde lassen sich 179 verschiedene Vorlagen-Tor-Kombinationen identifizieren – ein Hinweis auf eine gewisse Parität in der Liga. Kein einziges Duo dominiert ligaweit. Das häufigste Duo – Cerci und Kössler von der TSG – war an vier Toren beteiligt, fünf weitere Duos an jeweils drei Treffern. Und diese sechs Duos stammen aus fünf unterschiedlichen Teams. Selbst bei den Topklubs verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Schultern. Eine Ausnahme bildet Bayern München, wo sich mit Bühl/Harder und Bühl/Dallmann zwei Duos abzeichnen, die wiederholt gemeinsam an Treffern beteiligt waren (je 3). Ligaweit führen Selina Cerci und Melissa Kössler von der TSG Hoffenheim mit vier gemeinsamen Torbeteiligungen. Bezogen auf alle Hoffenheimer Tore entspricht das rund 14 Prozent – ein beachtlicher, aber kein außergewöhnlicher Wert.

Abhängigkeit als strukturelles Risiko

Relativ gesehen sind andere Duos sogar noch wichtiger für ihre Teams. Beim Hamburger SV entfällt ein ähnlicher Anteil der Tore auf die Kombination Brunnthaler/Stoldt, bei Carl Zeiss Jena liegt das Duo Jaron/Tietz sogar bei knapp 15 Prozent. Der Grund dafür ist simpel: Beide Teams erzielen insgesamt weniger Tore. Gleichzeitig zeigt sich darin die Abhängigkeit von einzelnen Spielerinnen oder festen Spielerinnen-Kombinationen, die weitaus größer ist. Gerade darin zeigt sich eine strukturelle Schwäche vieler Teams in der unteren Tabellenhälfte. Sie haben nicht nur Probleme, Tore herauszuspielen – sie sind auch stärker auf wenige Akteurinnen angewiesen. Bessere Teams können Ausfälle kompensieren, Rollen rotieren, Verantwortung verteilen. Schwächere Teams hingegen werden berechenbarer, wenn ihre zentralen Duos nicht funktionieren.

Was Vorlagen über den Fußball verraten

Torvorlagen gehören zum Tore schießen wie die Torwarthandschuhe zu einer Torhüterin: Ohne wird es deutlich schwerer. Vorlagen sind also kein schmückendes Beiwerk, sondern ein zentraler Indikator für Eingespieltheit, offensive Vielfalt sowie Struktur. Es wird spannend zu sehen sein, wie die Rückrunde verläuft und inwiefern sich die aufgezeigten Tendenzen verfestigen oder sich im Laufe der Saison verschieben. 

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#18
18.01.2026 - 14:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Neele Rosen, Anika Knösel-Hein
Hinrunden-Analyse: Vom Verletzungspech verfolgt
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©RB Leipzig
In jeder Saison gibt es Mannschaften, die durch Verletzungen so viele Rückschläge einstecken, dass sie kaum die Möglichkeit haben, Konstanz in ihr Spiel zu bringen. In dieser Saison sind RB Leipzig sowie die Aufsteiger Union Berlin und der Hamburger SV von diesem Leid geplagt.

RB Leipzig

Die Leipzigerinnen beendeten die letzte Saison auf dem achten Tabellenplatz. Nach 22 Spieltagen stand das Team von Jonas Stephan (34) bei 27 Punkten und einer Bilanz von acht Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen. Das Team positionierte sich im mittleren Tabellenbereich und konnte sich als festes Mitglied der Liga etablieren. Im Sommer verließen gleich mehrere erfahrene Spielerinnen den Verein. Unter anderem Stürmerin Vanessa Fudalla (Bayer 04 Leverkusen), Frederike Kempe (Borussia Dortmund) und Nina Räcke (SGS Essen). Gleichzeitig gelang es Leipzig den Kader punktuell zu verstärken. Mit jungen Talente wie Diana Nemeth (vorher VfL Wolfsburg), Lisa Baum (vorher Hamburger SV) und Delice Boboy (vorher Bayer 04 Leverkusen) wollte sich Leipzig diese Saison erneut beweisen.


Die Hinrunde der Leipzigerinnen blieb nicht frei von Leistungsschwankungen. Sie bewegten sich im unteren Drittel der Tabelle und sammelte wichtige Punkte gegen direkte Konkurrenten, ließen jedoch gegen spielstarke Topteams erwartungsgemäß Federn. Defensiv mussten die Leipzigerinnen einiges einstecken. Gegen Union Berlin fing man sich fünf Gegentore (0:5-Endstand), gegen Frankfurt waren es vier Gegentore (3:4-Endstand) und gegen Leverkusen (2:3-Endstand), Wolfsburg (1:3-Endstand) und Hoffenheim (2:3-Endstand) jeweils drei. Die Leipzigerinnen verpassten es, eine längere Serie positiver Ergebnisse zu etablieren. Gerade in engen Partien, wie gegen Eintracht Frankfurt (3:4), fehlte gelegentlich die letzte Konsequenz, um Spiele frühzeitig zu entscheiden. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Nach 13 Spieltagen stand die Mannschaft von Jonas Stephan mit 13 Punkten auf Platz zehn. Leipzigs Top-Torschützin ist Emilía Ásgeirsdóttir mit vier Toren, gefolgt von Marlene Müller mit drei Toren.

Leipzigs Defizite zeigen sich im letzten Drittel. Die Chancenverwertung blieb ausbaufähig, ebenso die Konsequenz im Abschluss. Zudem fehlte es in manchen Spielen an Durchschlagskraft gegen tief stehende Gegner. Auch die Konstanz über mehrere Spieltage hinweg stellte eine Herausforderung dar.

Diese Probleme hängen vor allem mit den vielen Verletzungen zusammen. Gleich drei Leistungsträgerinnen zogen sich allesamt einen Kreuzbandriss zu: Stürmerin Giovanna, Hoffmann, sowie die Abwehrspielerinnen Diana Nemeth und Lara Marti (bereits im Mai). Zwischenzeitlich fielen außerdem Marleen Schimmer (Sprunggelenksverletzung) und Julia Landenberger (Innenbandverletzung) verletzungsbedingt aus. Das sorgte im Kader für Unruhe und ließ wenig bis keine konstante Stabilität sowie Rhythmus zu.

In der Rückrunde wird es für RB Leipzig darum gehen, die spielerischen Ansätze konsequenter in Punkte umzumünzen. Sie müssen die offensive Effizienz steigern und die vorhandene Qualität konstanter abzurufen. Wenn ihnen das gelingt, ist eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld realistisch. Die Grundlagen für eine stabile Rückrunde sind vorhanden.

Union Berlin

Union Berlin feierte 2024/25 eine historische Saison: Die eisernen Ladies dominierten die 2. Bundesliga und sicherten sich mit 19 Siegen, fünf Unentschieden und nur zwei Niederlagen souverän die Meisterschaft. An der Alten Försterei wurde mit mehr als 20.000 Fans (Rekordkulisse eines 2. Ligaspiels) der Aufstieg in die höchste Spielklasse gefeiert. Mit 22 Treffern und als Top-Torschützin der Liga hatte Kapitänin Lisa Heiseler einen maßgeblichen Anteil an dem Aufstieg.

Der Kern des Aufstiegskaders blieb erhalten. Die Offensive wurde durch junge Spielerinnen wie U23-Nationalspielerin Sophie Weidauer (vorher Werder Bremen) und Eileen Campbell (vorher SC Freiburg II) ergänzt. Für die Defensive kam Anna Aehling (vorher Eintracht Frankfurt II) und als erfahrene Spielerin Tanja Pawollek (vorher Eintracht Frankfurt).

Union setzte von Beginn an auf Kampf, Geschlossenheit und das Sammeln von Punkten gegen direkte Konkurrenten. Am Ende der Hinrunde standen die Berlinerinnen mit zwölf Punkten auf dem 11. Platz. Union bewegte sich über weite Strecken der Hinrunde im unteren Tabellenbereich und musste häufig Lehrgeld zahlen. Dennoch gelangen einzelne Achtungserfolge: Am 7. Spieltag feierte die Mannschaft von Ailien Poese einen deutlichen 5:0-Heimsieg gegen Leipzig. Zum Abschluss der Hinrunde wurde mit dem Ausgleich in der 89. Minute ein 2:2 gegen Eintracht Frankfurt erkämpft.

Union Berlin agierte überwiegend aus einer defensiv geprägten Grundordnung heraus. Ziel war es, die Räume eng zu halten und dem Gegner möglichst wenig Platz im Zentrum zu bieten. Ein kompakter Block und ein tiefes Verteidigen prägten das Spiel der Berlinerinnen. Im Offensivspiel setzte Union vor allem auf Umschaltmomente, lange Bälle und Standardsituationen. Ein strukturierter Spielaufbau war nur selten zu erkennen, was auch der hohen Qualität der Gegnerinnen geschuldet war.

Vor allem erfahrene Spielerinnen trugen in den vergangen Monaten Verantwortung. Lisa Heiseler ist mit vier Saisontoren aktuell Union Berlins beste Torschützin. In der Defensive stachen Samantha Steuerwald und Anna Weiß durch Zweikampfstärke und Laufbereitschaft hervor.

Die größte Schwachstelle lag im Offensivspiel. Union tat sich schwer, eigene Ballbesitzphasen zu etablieren und gefährliche Abschlüsse zu kreieren. Die Kaderbreite erwies sich als begrenzt, was den Ausfällen und Verletzungen zusätzlichen Nachdruck verlieh. Trainerin Ailien Poese musste in der Startelf häufig rotieren. Anna Aehling fehlt seit dem 4. Spieltag. Stürmerin Naika Reissner musste in der Partie gegen den SC Freiburg bereits nach 24 Minuten verletzt ausgewechselt werden und fehlte für zwei Monate. Korina Janez riss sich im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen das Kreuzband und fällt für den Rest der Saison aus. Und in der Verteidigung fehlen seit Anfang November Tomke Schneider und Mariann Noack. Die Ausfälle und häufigen Rotationen ließen keinen echten Rhythmus und konstante Stabilität im Team zu.

Für die Rückrunde wird es entscheidend sein, die defensive Stabilität weiter auszubauen und gleichzeitig Wege zu finden, offensiv variabler zu agieren. Ein besonderes Augenmerk wird darauf liegen, Punkte gegen Teams aus dem Tabellenkeller zu sammeln. Der Klassenerhalt bleibt das realistische und zentrale Ziel. Sollten die Berlinerinnen ihre kämpferische Mentalität beibehalten und punktuell offensiv zulegen, ist ein Verbleib in der Liga weiterhin möglich – trotz der Ausfälle im bisherigen Saisonverlauf.

Hamburger SV

Am vorletzten Spieltag der Saison 2024/25 machte der HSV den Aufstieg in die 1. Liga perfekt. Bei den Drittplatzierten steht seit Sommer 2025 Liése Brancao als Trainerin unter Vertrag. Neben Brancao stießen vor der Saison unter anderem die Stürmerinnen Sophie Hillebrand und Melanie Brunnthaler (beide von St. Pölten) sowie Nina Räcke (vorher RB Leipzig) zur Mannschaft. Mit Lisa Baum verließ eine vielversprechende junge U-Nationalspielerin den HSV vor der ersten Bundesliga-Saison seit 2012.

Die Saison startete für die Hamburgerinnen sehr vielversprechend: Am ersten Spieltag konnte ein 1:3-Rückstand gegen den VfL Wolfsburg in den letzten Spielminuten in ein 3:3 umgewandelt werden. Eine Leistung, die von Mut und Willen zeugte. Doch bereits am zweiten Spieltag in Essen ging die Verletzungsmisere los, die sich durch die Hinrunde des HSV zog: Laura Sieger, Neuzugang im Tor, zog sich einen Kreuzbandriss zu, eine Verletzung, die sie wohl für die gesamte Saison ausschalten wird. Es ist bereits der dritte Kreuzbandriss ihrer Karriere.

Am vierten Spieltag erlitt Innenverteidigerin Jaqueline Dönges einen Teilriss des Syndesmosebands und einen Bänderriss im Sprunggelenk. Nur wenige Tage später ereilte Sophie Profé im Training ein ähnliches Schicksal: Auch sie riss sich ein Syndesmoseband. Bei beiden Verteidigerinnen stand schnell fest, dass auch sie mehrere Monate ausfallen würden.

Anfang November folgte dann die vierte schwere Verletzung: Viktoria Schwalm verdrehte sich im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt das Knie. „Nur“ ein Riss des Innenmeniskus, kein Kreuzbandriss, wie die Situation zunächst vermuten ließ. Trotzdem wird auch die Stürmerin dem HSV für mehrere Monate fehlen.

Die Mannschaft ging entsprechend personell geschwächt durch die Hinrunde. Ein Sieg gegen Leipzig am vierten Spieltag stand nach dreizehn Spielen vier Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber. Mit sieben Punkten beendeten die Hamburgerinnen die Hinrunde auf dem vorletzten Platz. In einigen Spielen wäre mehr drin gewesen, zum Beispiel als man gegen Jena in der 89. Minute den Ausgleich fing oder in Leverkusen in der 95. Minute das 2:1. In beiden Spielen schien die Konzentration nicht bis zum Schluss zu reichen.

Und trotzdem verstehen es die Spielerinnen des HSV zu begeistern. Ihr Kampfgeist ist oft mitreißend, es macht Spaß der noch sehr jungen Mannschaft zuzuschauen. Dies beweisen auch die beeindruckenden Zuschauer:innenzahlen: ca. 6.000 sind es im Durchschnitt, ein Spitzenwert im Liga-Vergleich.

Der HSV konnte in der Hinrunde nur zwölf Tore schießen, besonders gegen die direkten Tabellenkonkurrenz muss dies in der Rückrunde gesteigert werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Der Abstand zu der SGS Essen auf dem rettenden 12. Platz betrug am Ende der Hinrunde zwei Punkte. Passenderweise startet der HSV nach der Winterpause direkt gegen ebendiese Essenerinnen – ein klassisches 6-Punkte-Spiel (Sonntag, 25.1., 16 Uhr).

Fazit

Alle drei Mannschaften waren in der Hinrunde vom Pech verfolgt und sind so hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Dies hat zur Folge, dass sie sich im unteren Tabellendrittel wiederfinden und besonders der Hamburger SV vom Abstieg bedroht ist. Ob die Verletzungen durch neues Personal in der Rückrunde ausgeglichen werden und die Mannschaften mehr Punkte sammeln können, wird sich zeigen.

Morgen betrachten wir die Mannschaften, die in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind: Eintracht Frankfurt, SGS Essen und Carl Zeiss Jena. 

Quelle 


19.01.2026 - 12:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Neele Rosen, Jan Klein Reesink, Anika Knösel-Hein
Hinrunden-Analyse: Enttäuschungen
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©IMAGO
Eintracht Frankfurt, die SGS Essen und der FC Carl Zeiss Jena gingen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in diese Saison – doch alle drei verfehlten bislang ihre Ziele. Frankfurt wollte sich erneut im Kampf um die Spitzenplätze behaupten. Essen peilte eine stabile Rolle im Mittelfeld an, während Jena den nächsten Entwicklungsschritt nach dem Klassenerhalt gehen wollte. Stattdessen prägen Punktverluste sowie spielerische Defizite und fehlende Konstanz den bisherigen Saisonverlauf. Damit zählen alle drei Teams, trotz ihrer unterschiedlicher Ausgangslagen, zu den bisherigen Enttäuschungen dieser Bundesliga-Saison.


Carl Zeiss Jena

Nach dem Klassenerhalt in der Vorsaison startete der FC Carl Zeiss Jena mit dem klaren Ziel, sich erneut den Ligaverbleib zu sichern. Mit einem der kleinsten Kader der Liga war jedoch klar, dass dies erneut ein Kraftakt werden würde. Entsprechend richtete sich der Fokus auf defensive Stabilität, Disziplin und das Sammeln möglichst vieler Punkte in engen Spielen.

Im Sommer blieb der Kader in weiten Teilen zusammen. Torhüterin Mariella El Sharif (zu Werder Bremen), Jenny Beyer (zum FC Ingolstadt) sowie Laura Kiontke (Karriereende) verließen jedoch den FCC. Als Verstärkung zur neuen Saison kamen unter anderem Torhüterin Julia Kassen (vorher SC Freiburg), Hannah Etzold (vorher 1. FC Nürnberg) und Steffi Schmid (vorher RB Leipzig). Jena ging erneut mit einer jungen Mannschaft in die Saison, die über mannschaftliche Geschlossenheit und Laufbereitschaft punkten sollte.

Die Hinrunde der Frauen-Bundesliga stellte den FC Carl Zeiss Jena vor die erwarteten Herausforderungen. Die kämpferische Überzeugung der Spielerinnen war dabei zwar erkennbar, konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Jena defensiv wie offensiv dauerhaft stark gefordert war. Zu häufig ließ das Team von Florian Kästner (27) aussichtsreiche Chancen ungenutzt und verpasste es, enge Spiele in Zählbares umzuwandeln. Die Punktausbeute blieb überschaubar – sechs Punkte aus 14 Spielen. Am 13. Spieltag konnten die Damen aus Jena ihren ersten und bislang einzigen Saisonsieg in Köln einfahren. Damit überwintern die Thüringerinnen auf dem letzten Platz. Positiv aus Sicht des FCC: Mehrere Partien blieben lange offen, auch wenn am Ende oft die Effizienz der Gegnerinnen den Ausschlag gab. Die Hinrunde war weniger von klaren Leistungseinbrüchen als vielmehr von fehlender Konstanz geprägt.

Im Spielaufbau zeigte sich allerdings ein wiederkehrendes Problem: Der Übergang aus der Defensive ins Offensivspiel gelang nur selten kontrolliert. Pressingphasen wurden meist situativ gewählt, ein dauerhaft hohes Anlaufen war kaum zu beobachten. Stattdessen versuchte Jena, über Umschaltmomente und Standardsituationen Gefahr zu erzeugen. Dabei konnten sie nur 12 eigene Tore schießen und mussten 32 Gegentore hinnehmen. Durchschnittlich fingen die Jenaerinnen 2,3 Gegentore pro Spiel. Veränderungen im Saisonverlauf blieben überschaubar – die grundsätzliche Spielidee wurde beibehalten, auch mangels personeller Alternativen. Phasenweise fehlte es an Variabilität im Spiel nach vorne.

Im Kader lassen sich wenige Spielerinnen ausmachen, auf denen ein Großteil der Verantwortung lastete. Mit vier Saisontoren ist Isabella Jaron die aktuelle Top-Torschützin der Jenaerinnen. Gleichzeitig fehlte es an Unterstützung aus dem Mittelfeld, um die Stürmerinnen konstant in Abschlusspositionen zu bringen. In der Defensive übernahmen mehrere Spielerinnen tragende Rollen, insbesondere auf der Torhüterposition. Torhüterin Jasmin Janning hat mit ihren Leistungen in vielen Spielen deutlichere Niederlagen verhindert und hielt Jena lange im Spiel. Eine klare individuelle Weiterentwicklung im Vergleich zur Vorsaison war vor allem in der defensiven Organisation erkennbar.

Für die Rückrunde wird es entscheidend sein, die offensive Entwicklung voranzutreiben. Mehr Ballkontrolle, sauberere Kombinationen in den gegnerischen Strafraum und eine bessere Anbindung der Sturmreihe könnten für die nötige Entlastung sorgen. Realistisch betrachtet bleibt der Klassenerhalt das zentrale Ziel, wobei punktuelle Verstärkungen – insbesondere für das Offensivspiel – helfen könnten, die Chancen zu erhöhen.

SGS Essen

Die SGS Essen schloss, als nun letzter reiner Frauenfußballverein in der Google-Pixel-Bundesliga, die vergangene Saison auf einem soliden neunten Platz mit 20 Punkten aus 22 Spielen ab. Eigenen Talenten soll der Sprung in den Profifußball ermöglicht werden und sie sollen dann gegen eine Ablöse verkauft werden. So ist das Geschäftsmodell des Vereins. Spielerinnen wie beispielsweise Eigengewächs Torhüterin Sophia Winkler (22) entwickelten sich so zu Leistungsträgerinnen, die dem Verein erst sportliche Qualität und anschließend monetäre Mittel bescherten. Dies war auch der Arbeit von Trainer Markus Högner zu verdanken, der seit 2010 mit kurzen Unterbrechungen an der Seitenlinie stand und Spielerinnen wie Lena Oberdorf, Lea Schüller oder auch Linda Dallmann zu absoluten Top-Spielerinnen entwickelte.

Im Sommer erfolgte erneut ein großer personeller Umbruch. Keeperin Sophia Winkler zog es zum Liga-Rivalen Eintracht Frankfurt. Dazu gingen auch die Taktgeberin Annalena Rieker (AS Roma; mit vier Bundesligatreffern zweitbeste Schützin der SGS) und die erfahrene Anja Pfluger (Karriereende). Der schmerzhafteste Abgang war aber der von Trainer Högner zum BVB, der retrospektiv betrachtet nicht aufgefangen werden konnte.  

Für ihn übernahmen der bisherige Co-Trainer Robert Augustin (33) als Teamchef und Thomas Gerstner (59) als Trainer. Nach einer 0:8-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am 5. Spieltag war für beide aber schnell wieder Schluss. Nur ein Punkt aus fünf Spielen und eine Tordifferenz von 1:17 Toren waren zu wenig für die Ansprüche des Vereins. Bis zur Winterpause übernahm die bisherige Co-Trainerin Jessica Wissmann (34), die aus neun Spielen immerhin acht Punkte sammeln konnte und gerade mit neun eigenen erzielten Treffern der lahmenden Offensive neue Energie einhauchte.

Zu Jahresbeginn hat nun die Belgierin Heleen Jaques (37) die Arbeit aufgenommen. Sie arbeitete bis Ende Oktober beim belgischen Erstligisten KAA Gent Ladies. Auf der Zugangsseite gab es auch eine positive Verpflichtung: Für das zentrale Mittelfeld kam die Belgierin Shari Van Belle (25) von Standard Femina. Mit drei Treffern ist sie Top-Torjägerin.

Gerade zum Ende der Hinrunde hin zeigte sich die neue Festigkeit der Spielidee von Jessica Wissmann. Defensiv kompakt gegen den Ball stehen, enge Abstände zwischen den Ketten und ein geradliniges Konterspiel. Aus den Spielen bei Bayer Leverkusen (1:0-Sieg), gegen Abstiegskonkurrent 1. FC Nürnberg (2:0-Heimsieg) und dem torlosen Unentschieden beim SC Freiburg holte man stolze sieben Punkte aus drei Spielen. Auf diese Ergebnisse und den spielerischen Ansatz kann nun die neue Trainerin Jaques aufbauen. Direkt zum Rückrundenauftakt geht es gegen ein weiteres Team im Abstiegskampf: den Hamburger SV (Sonntag, 25.01.26, 16 Uhr).

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt beendete die Saison 2024/25 auf dem 3. Tabellenplatz mit nur einem Punkt hinter dem VfL Wolfsburg. Am Ende der Hinrunde wurde die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis sogar Herbstmeister und gab die Tabellenführung erst nach 15 Spieltagen an den späteren Meister aus München ab. Die Saison gab das klare Zeichen, dass Frankfurt oben mitspielen kann und möchte.

Dennoch verließen viele Leistungsträgerinnen die Mannschaft am Ende der Saison. Zu den direkten Konkurrentinnen VfL Wolfsburg zog es Sophia Kleinherne und Stina Johannes, zum FC Bayern München Barbara Dunst. Auch Kapitänin Tanja Pawollek, Carlotta Wamser, Sara Doorsoun und Lara Prašnikar verließen den Verein. Verstärkung kam unter anderem durch die erfahrenen Spielerinnen Amanda Ilestedt, Rebecka Blomqvist und Hayley Raso. Torhüterin Sophia Winkler wurde frühzeitig vor der Sommerpause verpflichtet, zog sich allerdings bereits im Februar 2025 einen Kreuzbandriss zu.

Besonders in der Defensive machten sich die Abgänge im Sommer bemerkbar. Die Eintracht kassierte in den 13 Spielen der Hinrunde 21 Tore. Zum Vergleich: In der gesamten vergangenen Saison fing man 22 Tore. Hier herrschte eine klare Instabilität, die Verteidigung wirkte noch nicht eingespielt und auch Torhüterin Altenburg strahlte teilweise Unsicherheit aus. Selbst bei Siegen gab es in der Regel mindestens ein Gegentor, in sieben Spielen sogar zwei oder mehr. Insgesamt spielte die Mannschaft in der Hinrunde nur dreimal zu Null.

Die Offensive blieb hingegen auch in dieser Saison eine Stärke der Eintracht. 30 Tore konnten insgesamt geschossen werden, was der drittbeste Wert der Liga ist. Besonders Nicole Anyomi sticht dabei mit ihren acht Treffern hervor. Und mit der Größe von Innenverteidigerin Amanda Ilestedt konnte bei Standards eine Stärke gefunden werden, die in bereits vier Toren für die Schwedin resultierte. Kapitänin Laura Freigang hingegen tat sich vor allem zu Beginn der Saison schwer. Ihr erstes Tor schoss sie am 8. Spieltag. Bislang erzielte sie drei Tore und legte ein weiteres vor, eine eher magere Ausbeute im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten.

Die Hinrunde der Frankfurterinnen war insgesamt ein Auf und Ab. Es gab den großartigen 3:2-Sieg in Unterzahl in Wolfsburg, der von Kampfgeist und Willensstärke zeugte. Aber eben auch die deutliche 0:5-Heimniederlage gegen Bayern München oder die 5:3-Niederlage bei Nürnberg. Besonders klar zeigte das Spiel bei Union Berlin am 13. Spieltag den Verlauf der Frankfurter Hinrunde. Die Eintracht war überlegen und hat vorne einige Torchancen liegen lassen, während in der Abwehr Fehler zu Gegentoren führten. Am Ende stand ein 2:2. Ein Ergebnis, das hinter den Möglichkeiten zurückbleibt und insgesamt wenig zufriedenstellend ist.

Folglich schloss Frankfurt die Rückrunde mit sechs Punkten Rückstand auf den 3. Tabellenplatz ab. Man fand sich im Mittelfeld der Tabelle wieder, eine Position, die nicht dem Anspruch des Vereins gerecht werden kann. Für die Rückrunde ist dringend mehr Stabilität und Sicherheit in der Defensive nötig. Von der Rückkehr Sara Doorsouns, die den Verein erst im Sommer Richtung NWSL verlassen hatte, profitiert diese sicherlich.

Der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg sind den Frankfurterinnen längst davongerannt. Ob zumindest Werder Bremen auf Platz 3 eingeholt werden kann, ist fraglich, aber nicht ausgeschlossen.

Fazit

Die Hinrunde hat deutlich gemacht, wie schmal der Grat zwischen Ambition und Realität in der Bundesliga ist. Eintracht Frankfurt, die SGS Essen und Carl Zeiss Jena blieben hinter ihren Erwartungen zurück und stehen vor einer richtungsweisenden Rückrunde. Ob die Wende gelingt, ist offen, notwendig wäre sie für alle drei Teams.

Morgen folgt der Blick auf das stabile Mittelfeld mit dem SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen und der TSG Hoffenheim.

Quelle 


19.01.2026 - 10:35 Uhr | News | Quelle: Karlsruher SC
Mia Rodach kehrt nach Deutschland zurück
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©Eintracht Frankfurt
Mia Rodach ist zurück in Deutschland: Die 19-jährige Stürmerin kehrt nach einem Aufenthalt in den USA aus der National Women’s Soccer League (NWSL) zurück. Die junge Offensivspielerin lief zuletzt für die South Florida Bulls auf, spielte vor ihrem Wechsel jedoch in der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt und absolvierte dort insgesamt 28 Spiele.

Zuvor war Rodach in der U17 der TSG Hoffenheim aktiv. Nun trifft sie erneut auf Cheftrainer Christopher Holzer, mit dem sie bereits in Hoffenheim zusammengearbeitet hatte.

Cheftrainer Christopher Holzer sieht großes Entwicklungspotenzial in Rodach:


„Ich kenne Mia bereits aus meiner Zeit in Hoffenheim. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, haben wir diese bewusst genutzt. Mia bringt trotz ihres jungen Alters schon Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit, hat großes Entwicklungspotenzial und passt sehr gut in unsere aktuelle Kaderstruktur. Wir freuen uns sehr, sie beim KSC begrüßen zu dürfen.“

Auch Rodach blickt ihrer neuen Aufgabe optimistisch entgegen:

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim KSC. Mein Ziel ist es, mich schnell ins Team zu integrieren und mit konstanten Leistungen zum gemeinsamen Erfolg beizutragen.“

Quelle 


19.01.2026 - 11:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: Wechselt Schwedin Alcaide in die Bundesliga?
[Bild: 9522.jpg]
Nach unseren Informationen wird die Schwedin Olivia Alcaide in die Bundesliga wechseln. Nach einem halben Jahr in der türkischen Liga bei Fenerbahçe SK, wird sich die offensive Mittelfeldspielerin eine neue Aufgabe suchen. Dabei führen Indizien nach Deutschland.

Die 28-Jährige spielte zuvor in der zweiten schwedischen Liga Elitettan bei den Jitex BK, bei dem sie richtig durchstartete. In 35 Spielen erzielte Alcaide 25 Tore. Im Sommer 2025 wagte sie den Schritt ins Ausland zum türkischen Klub, bei dem sie jedoch nur zu vier Einsätzen kam.

Es bleibt offen, welcher Klub schlussendlich die Schwedin verpflichtet.

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#19
20.01.2026 - 17:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Stefan Wallaschek, Jan Klein Reesink
Hinrunden-Analyse: Stabiles Mittelfeld
[Bild: s_38132_56_2012_1.jpg]
©Bayer 04 Leverkusen
Mit der TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg versammelt sich in unserer Kategorie „stabiles Mittelfeld“ jene Gruppe an Teams, die sportlich konstant genug für die obere Tabellenhälfte ist, zugleich aber (noch) nicht dauerhaft zur Spitze gehört. Alle drei haben klar erkennbares Potenzial nach oben, aber stehen auch vor Herausforderungen, die den ganz großen Sprung bislang verhinderten.

TSG Hoffenheim: Viel Potenzial, viel Wechsel

Die TSG Hoffenheim bleibt auch in dieser Saison das, was sie in den vergangenen Jahren zunehmend geworden ist: ein stabiles Team des oberen Mittelfelds. Nach den Platzierungen vier, fünf und zuletzt sechs lässt sich zwar ein leichter Abwärtstrend erkennen, doch aktuell rangiert die TSG auf Rang vier – nur einen Punkt hinter Werder Bremen. Hoffenheim bestätigt damit sein sportliches Niveau, ohne jedoch den entscheidenden Schritt in die Top drei zu machen.


Die Ausgangslage vor der Saison war dabei anspruchsvoll. Mit Ereleta Memeti verlor die TSG eine zentrale Offensivkraft an Eintracht Frankfurt, zudem verließen u. a. Michelle Weiß und Marta Cazalla den Verein. Gleichzeitig setzte Hoffenheim erneut konsequent auf junge Spielerinnen wie die Verpflichtungen von Laura Gloning (20 Jahre alt) oder Mittelfeldspielerin Valesca Ampoorter (21) unterstreichen.

Sportlich bewegt sich die TSG im Rahmen des letzten Jahres. Mit 22 Punkten liegt man einen Zähler über dem Wert der Vorsaison. Auffällig bleibt die sehr geringe Zahl an Unentschieden, wobei dabei die Leistungen schwanken: Niederlagen gegen Bayern München und Wolfsburg sind erwartbar und Siege gegen direkte Konkurrenten wie Frankfurt oder Freiburg zeigen die Qualität der Mannschaft während Rückschläge gegen Werder oder Köln eher unerwartet kamen.

Ein klarer Stabilitätsfaktor ist die Defensive um Torhüterin Laura Dick und Abwehrspielerin Lisa Doorn. Mit nur 19 Gegentoren stellt Hoffenheim die drittbeste Abwehr der Liga und weist hinter Bayern und Wolfsburg die beste Tordifferenz auf (+10). Offensiv ragt insbesondere Selina Cerci heraus. Gemeinsam mit Melissa Kössler bildete sie eines der gefährlichsten Offensivduos der Hinrunde, darüber hinaus führt die Nationalspielerin zusammen mit Alexandra Popp die Torjägerinnenliste an. Zehn Treffer in elf Einsätzen erzielte sie und dazu legte sie vier Vorlagen auf. Bemerkenswert ist vor allem ihre Effizienz: Jeder fünfte Schuss von Cerci findet den Weg ins Tor, einer der besten Werte unter den Top-Torjägerinnen der Hinrunde.

Die Trennung von Trainer Theodoros Dedes im November 2025 verdeutlicht jedoch, dass sich Hoffenheim nicht mit Stillstand zufriedengibt. Mit Eva-Maria Virsinger übernahm eine ehemalige Wolfsburger Co-Trainerin, die ihrem Team „viel Potenzial“ bescheinigt und weiterhin konsequent auf die Nachwuchsausbildung setzen möchte. Gleichzeitig stehen mit den Abgängen von Memeti und in der Winterpause Kössler in die NWSL sowie dem auslaufenden Vertrag von Cerci zentrale Zukunftsfragen für Mannschaft und Verein im Raum. Platz vier ist zwar stabil, aber ob er langfristig ausreicht, um Leistungsträgerinnen zu halten und den nächsten Schritt zu machen, bleibt fraglich.

SC Freiburg: Luft nach oben

In der vergangenen Saison 24/25 hat sich der SC Freiburg tabellarisch nochmals verbessert und die Saison auf einem starken fünften Tabellenplatz beendet. Zu Saisonbeginn stand Theresa Merk (36) noch an der Außenlinie. Während ihrer Babypause hat dann Nico Schneck (38) interimsmäßig die Geschicke im Breisgau geleitet. Ab Januar war Merk dann wieder Trainerin, allerdings auch in dem Wissen, dass ihr zum Saisonende auslaufender Vertrag nach drei Jahren nicht verlängert werden würde.

Im Sommer gab es erneut einen großen Umbruch: Viele Stammkräfte haben den SCF verlassen und mit Edmond Kapllani (43) kam ein bisher im Frauenfußball unerfahrener Trainer auf die Kommandobrücke. Im Tor ging eine der herausragenden Torhüterinnen der abgelaufenen Saison mit Rafaela Borggräfe zum Liverpooler FC in die englische Women’s Super League. Dazu die beiden erweiterten Stammspielerinnen Samantha Steuerwald und Eileen Campbell zum Aufsteiger Union Berlin. Auch Top-Talent und EM-Teilnehmerin Corai Zicai zog es weiter Richtung VfL Wolfsburg. Ein wenig untergegangen ist das Karriereende der SCF-Legende Hasret Kayikçi, die aufgrund von Verletzungen kaum noch Spielzeit bekam, aber gerade für das Innenleben der Mannschaft sehr wichtig war.

Der SCF hat wiederum talentierte Spielerinnen wie die 32-jährige Laura Benkarth von OL Lyonnes als neue Stammhorhüterin oder das Schweizer Mittelfeldtalent Alena Bienz verpflichtet. Zudem haben die beiden offensiven Zugänge Luca Birkholz und Aurélie Csillag bereits eingeschlagen mit insgesamt 10 Treffern (6 für Birkholz, 4 für Csillag).

Mit Rang sechs und bisher 23 erspielten Punkten in 14 Ligaspielen steht der SCF wieder voll im Soll. Gerade mit Blick auf den großen personellen Aderlass im Sommer eine starke Leistung. Aus den ersten sechs Spielen der Hinrunde holten die Freiburgerinnen direkt vier Siege, bei einem Unentschieden gegen Werder Bremen (1:1) und einer zu erwartenden Auswärtsniederlage gegen die Münchnerinnen (0:4). Kapllani hat die Mannschaft direkt erreicht. Auch nach drei Niederlagen in Folge im Herbst blieben alle im Breisgau ruhig. Zum Ende der Hinrunde stabilisierten sich die Leistung und Punktausbeute auch wieder und in den letzten Heimspielen blieben sie ungeschlagen gegen Leverkusen (2:1), Jena (3:0), Essen (0:0) und Bremen (3:0).

Dadurch, dass die Mannschaft in der Rückrunde noch eingespielter sein sollte, ist sogar eine Leistungssteigerung durchaus möglich. Umso bitterer dass nach den guten Leistungen Csillag den SCF bereits Richtung WSL schon wieder verlassen hat. Die Breisgauerinnen könnten eventuell sogar die europäischen Plätze attackieren.

Bayer Leverkusen: Kämpferisch, aber inkonstant

Bayer Leverkusen gehört in dieser Saison erneut zum erweiterten Kreis der oberen Tabellenhälfte, doch die Hinrunde bleibt hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach einem souveränen vierten Platz in der Vorsaison war die Zielsetzung das Ergebnis zu bestätigen und die Lücke zu den Top drei zuschließen. Aktuell steht die Werkself jedoch nur auf Platz sieben und damit eher im Mittelfeld als an der Schwelle zur Spitze.

Zwar beträgt der Rückstand auf Platz drei lediglich vier Punkte, doch mit 22 Zählern, einer negativen Tordifferenz (–3) und bereits 24 Gegentoren präsentiert sich Leverkusen deutlich anfälliger als noch im Vorjahr. Zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison standen 30 Punkte, eine Tordifferenz von +11 und lediglich 13 Gegentore zu Buche.

Die Ergebnisse spiegeln diese Inkonsistenz wider. Siege gegen Gegnerinnen wie Frankfurt und Hoffenheim unterstreichen das vorhandene Potenzial, Niederlagen gegen direkte Konkurrentinnen wie Freiburg und Werder Bremen sowie ein überraschender Patzer gegen Essen bremsen den Anschluss nach oben. Diese Schwankungen wurden auch von kuriosen Momenten begleitet. Am fünften Spieltag musste das Spiel gegen Köln beim Stand von 1:0 in der 37. Minute wegen eines Flutlichtausfalls abgebrochen werden. Das Nachholspiel zwei Wochen später endete 2:2 – ein weiterer Punktverlust, der sinnbildlich für eine Hinrunde steht, in der Leverkusen trotz spielerischer Qualität zu selten die Kontrolle über Ergebnisse behielt.

Offensiv verfügt Leverkusen weiterhin über hohe Qualität. Vanessa Fudalla kommt auf acht Tore und zwei Assists in 13 Spielen und kreiert gemeinsam mit Kristin Kögel immer wieder gefährliche Offensivmomente. Auch die Transferpolitik passt zur Spielidee von Roberto Pätzold, der seit 2024 auf eine physische Spielweise und hohes Pressing setzt. Abgänge von Boboy und Levels wurden mit Fudalla, Valentina Mädl und Carlotta Wamser passend ersetzt. Besonders Wamser erwies sich als Glücksgriff: laufstark, zweikampfhart (4 gelbe Karten in 8 Einsätzen), kompromisslos – bis sie zuletzt verletzungsbedingt ausfiel.

Gerade defensiv bleibt Leverkusen anfällig. Die Ursachen sind nicht klar an einzelnen Spielerinnen festzumachen, vielmehr wirkt die Abstimmung insgesamt instabil. Hinzu kamen mehrere Verletzungen, unter anderem von Wamser, Menglu Shen und Cornelia Kramer. Auch disziplinarisch fiel die Werkself auf: Drei Rote Karten – darunter eine gegen den Co-Trainer – machen die Hälfte aller bisherigen Platzverweise aus.

Unterm Strich ist Platz sieben eher enttäuschend, auch wenn der Anschluss nach oben besteht. In der Rückrunde muss Leverkusen zeigen, dass Anspruch und Leistung wieder zusammenfinden. Gelingt mehr defensive Stabilität bei gleichbleibender Offensivkraft, bleibt selbst Platz drei und damit die Champions-League-Qualifikation in Reichweite.

Und in unserem morgigen Text beschäftigen wir uns mit den Überraschungsteams der Hinrunde. 

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#20
21.01.2026 - 14:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jan Klein Reesink, Stefan Wallaschek
Hinrunden-Analyse: Die positiven Überraschungen
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©IMAGO
Der 1. FC Köln und Aufsteiger 1. FC Nürnberg wurden vor Saisonbeginn als Abstiegskandidaten angesehen, während der SV Werder Bremen bisher eher im unteren Mittelfeld zu finden war. Alle drei Mannschaften haben jedoch die Erwartungen übertroffen: Nürnberg und Köln sind im gesicherten Mittelfeld und überzeugten mit offensivem Fußball während die Bremerinnen auf einem starken dritten Tabellenplatz überwintern.

1. FC Nürnberg

Nach dem Direktabstieg in der Saison 23/24 konnte sich der 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga direkt wieder oben festsetzen. Angeführt von Trainer Thomas Oostendorp (33) gelang, punktgleich mit dem Meister Union Berlin, als Tabellenzweiter der Wiederaufstieg. Besonders beeindruckend war die Torausbeute von 62 Treffern und damit die drittbeste Offensive der 2. Liga. Das Sturmduo aus Medina Dešić (20 Treffer) und Nastassja Lein (14 Treffer) sorgte für mehr als die Hälfte der Tore (34/62).


Der Aufstiegskader des FCN blieb zu großen Teilen zusammen, bis auf Torfrau Hannah Etzold (zu Carl Zeiss Jena) und Top-Torschützin Medina Dešić (zu Werder Bremen). Ebenfalls geblieben ist Erfolgstrainer Thomas Oostendarp, der auch bereits beim letzten Bundesliga-Aufenthalt (2023/2024) an der Seitenlinie stand. Vor allem in der Defensive wurde sich mit erfahrenen Spielerinnen verstärkt. Aus einer stabilen Defensive heraus soll in dieser Saison heraus mutiger Fußball gespielt werden, so der Plan des „Glubb“. Mit der Polin Oliwia Woś vom FC Basel und der Ungarin Beatrix Fördős von Inter Milano kamen zwei gestandene Nationalspielerinnen ihres Landes.

Dazu für den Angriff als Ersatz für Dešić die tschechische Nationalstürmerin Aneta Polášková von AC Sparta Praha. Im Winter legte Nürnberg auf der Rechtsaußen-Position nochmals nach und verpflichtete die 22-jährige Fany Proniez vom französischen Verein RC Lens.

Trotz eines eher dürftigen Saisonstarts, mit 3 Punkten aus den ersten fünf Spielen, blieben die Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg ruhig und vertrauten Thomas Oostendorp und seiner Mannschaft. Die Defensive allerdings war eher löchrig (35 Gegentreffer, nur der HSV fing mit 38 mehr Gegentore), dafür bewies die Offensive ihre hohe Qualität im Vergleich zu anderen Teams im Abstiegskampf (19 Treffer). Besonders das neue Sturmduo aus Nastassja Lein (7 Treffer) und Aneta Polášková (2 Treffer) weiß zu überzeugen. Bei Spielen mit FCN-Beteiligung fallen durchschnittlich 3,9 Tore pro Partie. Gerade der 5:3-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt am 11. Spieltag war ein wahres Spektakel.

Mit Blick auf die Rückrunde müssen die Clubberinnen trotzdem aufpassen, dass sie nicht doch noch tief in den Abstiegskampf rutschen, trotz acht Punkten Vorsprung auf den Hamburger SV auf Platz 13. Sollte die Offensive einmal Ladehemmungen haben und die Defensive weiter so anfällig bleiben, kann es schnell zu einer Negativserie kommen und das Nürnberger Umfeld unruhig werden.

1. FC Köln

In den vergangenen Jahren war der 1. FC Köln permanent in den Abstiegskampf der Bundesliga involviert. Meist war die Spielidee des „Effzeh“ auch sehr eindimensional. Ein langer Ball auf die Stürmerin und dann sollten die nachrückenden Spielerinnen mit dem Ball bestmöglich Chancen kreieren. Dies hat aufgrund einer löchrigen Defensive, Torwartfehlern und häufigen Ballverlusten stattgefunden. Vergangene Saison schaffte Köln punktetechnisch zwar souverän den Klassenerhalt, aber mit Turbine Potsdam war eine nicht konkurrenzfähige Mannschaft in der Liga . Nach dem Trainerwechsel von Christian Weber zur ehemaligen Co-Trainerin des DFB und VfL Wolfsburg, Britta Carlson, wurde es punktetechnisch bereits besser.

Britta Carlson hat es zusammen mit der sportlich Verantwortlichen Nicole Bender-Rummler geschafft, den Kader für ihre Spielidee umzugestalten. Zuerst brauchte es eine erfahrene Innenverteidigerin, die mit der ehemaligen Nationalspielerin Marina Hegering vom VfL Wolfsburg gefunden wurde. Sie führt nicht nur die Zweikämpfe, sondern agiert als ordnende Hand im Spiel der Kölnerinnen und sorgt für einen geordneten Spielaufbau. Mit Irina Fuchs, die vom FC Basel kam, fand man einen perfekten Ersatz für die bisher verletzte Stammkeeperin Aurora Mikalsen. Dies war in den vergangenen Jahren nicht immer der Fall, und so verlor der Verein durch Torwartpatzer wichtige Punkte.

Ein weiteres wichtiges Puzzlestück war die Verpflichtung zweier mitspielender Mittelstürmerinnen, die bereits nachweislich in der Bundesliga Tore erzielt haben. Zum einen die Ex-Wolfsburgerin Pauline Bremer von Brighton & Hove Albion und zum anderen die Isländerin Sandra Jessen aus ihrer Heimat von Þór/KA Akureyri I. Gerade Jessen bewies mit ihren neun Saisontoren, dass sie ein absoluter Glücksgriff ist. Des Weiteren kam mit der in der kompletten vergangenen Saison verletzten Anna-Lena Stolze für die Flügel ein weiterer „Neuzugang“ hinzu.

Gerade bei Standardsituationen hat der 1. FC Köln sein Heil gesucht. Die Standards einer Martyna Wiankowska auf die Innenverteidigerinnen Sara Agrež und Marina Hegering waren immer gefährlich. Das 4-4-2-System von Britta Carlson sorgte gegen den Ball für klare Abläufe und im Angriff waren teilweise vier Spielerinnen rund um den gegnerischen Sechzehner zu finden und haben so für ordentlich Unordnung in der Defensive der anderen Mannschaft gesorgt.

Mit Blick auf die Rückrunde sollte Britta Carlson noch mehr Muster im Spiel mit dem Ball implementieren, um noch mehr Angriffe über die Mitte zu fahren und nicht nur über die Flügel zu kommen. Mittlerweile haben sich die Gegner darauf eingestellt. Das Mindestziel, der Klassenerhalt, ist so gut wie erreicht, da der „Effzeh“ bereits 14 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat.

SV Werder Bremen

Werder Bremen zählt zweifellos zu den größten positiven Überraschungen der Hinrunde. Die Zielsetzung vor der Saison war klar formuliert: ein stabiler Platz im Mittelfeld, ohne mit dem Abstieg etwas zu tun zu haben. Dass die Bremerinnen nach 14 Spieltagen jedoch auf Rang drei stehen, hatte so kaum jemand erwartet.

Mit Friederike "Fritzy" Kromp kam also eine neue Trainerin, die noch keine Bundesliga-Erfahrung sammeln konnte und gleichzeitig musste Werder schmerzhafte Abgänge verkraften. Torhüterin Livia Peng wechselte zum Chelsea FC, Sturm-Talent Sophie Weidauer schloss sich Union Berlin an. Dem gegenüber standen interessante, aber nicht spektakuläre Neuzugänge wie Medina Dešić, Mariella El Sherif und Michelle Weiß. Ein Sprung in die Spitzengruppe war daraus keineswegs abzuleiten.

Umso bemerkenswerter ist der bisherige Saisonverlauf. Bereits jetzt hat Werder nur drei Punkte weniger gesammelt als in der gesamten Vorsaison und liegt sechs Zähler über dem Wert zum gleichen Zeitpunkt des letzten Jahres. Fundament dieses Erfolgs ist eine auffallend stabile Defensive. Mit Mariella El Sherif verfügt Werder über einen sicheren Rückhalt, die viermal ohne Gegentor blieb und in fünf weiteren Partien maximal einen Treffer zuließ. Dass diese Stabilität auch auf kompromisslosem Zweikampfverhalten basiert, zeigen die vielen Verwarnungen: Lina Hausicke und Juliane Wirtz stehen jeweils bei vier Gelben Karten.

Offensiv überzeugt Werder weniger durch Dominanz als durch Effizienz. Larissa Mühlhaus kommt auf neun Tore und drei Assists, sieben Treffer erzielte sie vom Punkt. Häufig scheinen die Werder-Spielerinnen im Strafraum nur per Foul zu stoppen zu sein. Die Bremerinnen holen zuverlässig die Punkte, die sie holen müssen, auch wenn es gegen die Top-Teams aus München, Wolfsburg und Frankfurt jeweils klare Niederlagen setzte.

Ein emotionaler Höhepunkt der Hinrunde war das erste Nord-Derby gegen den HSV im ausverkauften Weserstadion, das Werder mit 2:0 gewann. Platz drei bleibt dennoch überraschend und ist angesichts der Konkurrenz schwer zu verteidigen. Selbst ein Abrutschen ins obere Mittelfeld wäre ein voller Erfolg. Mit der Leihe der U23-Nationalspielerin Mara Alber hat Werder zudem eine weitere Offensivoption hinzugewonnen, da Tuana Mahmoud mit ihrem Kreuzbandriss noch länger ausfallen wird. Entscheidend wird sein, ob Defensive und Effizienz auch in der Rückrunde tragen – und welche Ideen Fritzy Kromp noch aus dem Ärmel schüttelt.

Fazit

Alle drei Teams haben bewiesen, dass die Leistungsdichte innerhalb der Bundesliga immer weiter steigt. Ob Werder Bremen den Spitzenplatz drei halten kann, steht in den Sternen, aber es ist fast sicher, dass alle drei Mannschaften am Saisonende zufrieden auf die Saison blicken können, da sie ihre selbst gesteckten Ziele erreicht oder sogar übertreffen haben werden.

Morgen bekommt ihr die Hinrunden-Analyse zu den beiden Titel-Favoritinnen FC Bayern München und VfL Wolfsburg. 

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