Gestern - 20:03
Nach sportlicher Talfahrt
Söndergaard ersetzt Schriebl als Cheftrainer der ÖFB-Frauen
Nach einer "sportlich herausfordernden" Phase kündigte der ÖFB Lars Söndergaard als neuen Cheftrainer des Frauen-Nationalteams an. Der 67-Jährige war unter anderem bereits als Cheftrainer des GAK und Wacker Innsbruck im Männerfußball aktiv.
![[Bild: 5154b4a9-18e7-4614-9c58-a148685b3280.jpg]](https://derivates.kicker.de/image/upload/w_4000%2Ch_2250%2Cc_fill%2Cg_auto:subject/w_1000%2Cq_auto/v1/2026/04/29/5154b4a9-18e7-4614-9c58-a148685b3280.jpg)
Lars Söndergaard (67) übernimmt künftig das Ruder bei den ÖFB-Frauen. IMAGO/Newscom World
Lars Söndergaard ist neuer Cheftrainer des österreichischen Frauen-Nationalteams . Das gab der ÖFB am Mittwoch mittels Presseaussendung bekannt. Der Däne folgt damit Alexander Schriebl nach, der in den vergangenen 14 Spielen neun Niederlagen einstecken musste. Unter dem nunmehrigen Ex-Trainer feierte man zuletzt den ersten Punktgewinn gegen Deutschland überhaupt - dennoch lief die Amtszeit Schriebls nicht nach Wunsch. Eine Veränderung sei daher die logische Konsequenz, wie es heißt.
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29.04.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Nullnummer im Topspiel – Pal hält Austria auf Meisterkurs
![[Bild: s_12407_463_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_12407_463_2012_1.jpg)
©FK Austria Wien
Nach der Länderspielpause wurde in der österreichischen Bundesliga wieder kräftig agiert. Die 19. Runde war der erste Spieltag seit der Unterteilung in eine Meistergruppe und Qualifikationsgruppe. Anders als vor der Länderspielpause wurden jedoch nur vier Partien gespielt, da der USV Neulengbach kein Team mehr stellen kann und das Duell mit dem Lask daher abgesagt werden musste. Auch alle weiteren verbleibenden Spiele des Rekordmeisters werden wohl nicht mehr stattfinden. In den Spielen gab es erneut spannende Schlagabtäusche und eine mögliche Vorentscheidung um den Titel.
0:0-„Sieg“ bringt Austria in Pole Position
Das Topspiel der 19. Runde war das Aufeinandertreffen der Tabellenführerinnen aus Wien mit den Serienmeisterinnen aus St. Pölten. Bereits vor dem Spiel wurde das Duell als vorentscheidend angekündigt. Sechs Punkte lagen vor dem Spiel zwischen den beiden Titelanwärtern, was auch nach der Runde so bleiben sollte. In einer hart geführten und sehr körperbetonten Partie kamen beide Teams immer wieder zu guten Gelegenheiten, ein Treffer sollte aber beiden verwehrt bleiben. Die besten Chancen hatten Elisa Pfattner und Lotta Cordes auf Seiten der Austria, die beide aus guten Positionen zum Abschluss kamen, jedoch den Ball nicht aufs Tor bringen konnten. Die beste Chance der St. Pöltnerinnen hatte Leila Peneau, deren Schuss auf die lange Ecke sehenswert von Jasmin Pal pariert wurde. Ein großer Aufreger war eine vermeintliche Elfmetersituation, als SKN Stürmerin Carina Brunold von Austria Torfrau Pal am Fuß getroffen wird. Die Pfeife der Schiedsrichterin blieb jedoch stumm, sehr zum Glück der Wiener Austria. Das 0:0 hilft der Wiener Austria den Abstand zum SKN zu halten und in den nächsten Runden die Meisterschaft selbst entscheiden zu können. Das direkte Duell, das am Ende bei einem Punkte-Gleichstand entscheiden würde, geht nach zwei Siegen und dem Unentschieden auf jeden Fall an die Austria.
Sturm erneut am Weg zum Europa Cup
Im zweiten Spiel der Meistergruppe empfing der FC Red Bull Salzburg den SK Sturm Graz. Die Salzburgerinnen, die sich am letzten Spieltag vor der Teilung noch einen Platz in der Meistergruppe sichern konnten, wurden direkt zu Beginn kalt erwischt. In der 5. Spielminute kam Anna Wirnsberger bei einem Eckball frei zum Kopfball und brachte die Grazerinnen früh in Führung. In der Folge ist es ein ausgeglichenes Spiel mit den besseren Chancen, wie einem Lattentreffer für den SK Sturm, weitere Tore waren beiden Teams jedoch nicht vergönnt. Sturm kann sich mit dem 1:0-Auswärtssieg auf 9 Punkte von den Salzburgerinnen absetzen und damit einen Europ-Cup-Platz so gut wie fixieren.
Torfestival in Vorarlberg
In der Qualifikationsgruppe, in der unter normalen Umständen der Abstieg ausgespielt werden würde, kam es zum Aufeinandertreffen des SCR Altach mit dem aktuellen Tabellenschlusslicht vom FC Südburgenland. Das Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven, denn ständige Führungswechsel und Comebacks standen am Programm. Vom Führungstreffer von Lilla Sipos in der 14. Minute, ließen sich die Gastgeberinnen aus Altach nicht einschüchtern. Nur zwei Minuten später konnten die Vorarlbergerinnen durch Petra Mikulica ausgleichen und nach einer halben Stunde durch Vera Ellgaß das Spiel drehen. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste aus dem Burgenland erneut durch Sipos zurück, mussten aber erneut nur wenige Minuten später den erneuten Rückstand durch Mikulica hinnehmen. Den Schlusspunkt einer verrückten Partie setzte die Südburgenländerin Katja Dorn, die in der 90. Minute den 3:3-Endstand fixierte. Die Altacherinnen, die zur Winterpause noch auf Platz 3 lagen, sind damit seit vier Spielen sieglos.
Der Vienna-Zug rollt weiter
Die First Vienna, die im Kalenderjahr 2026 bisher jedes Spiel gewinnen konnte, setzen ihren Erfolgslauf fort. Gegen den FC Blau Weiß Linz/Union Kleinmünchen konnten die Wienerinnen ihre Form bestätigen und zu Hause mit 3:0 gewinnen. Die Linzerinnen taten sich von Beginn an schwer gegen die hoch anlaufende Vienna mitzuhalten, schafften es jedoch lange die Null zu halten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann aber Lara Höcherl, die Torfrau Zangerl umkurvt und den Ball zum 1:0 ins Tor befördert. Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild mit klarem Chancenplus für die Vienna, die schließlich durch einen Doppelpack von Patricia Pfanner für klare Verhältnisse sorgen konnten. Für die Linzerinnen gilt es sich zu steigern, wenn es nächste Woche gegen den Lask ins Heimderby geht. Dann aber mit einer neuen Trainerin auf der Bank. Jasmin Pistotnik nimmt ab sofort den Platz von Oliver Ablinger ein, mit dem es Anfang der Woche eine einvernehmliche Trennung gab.
Derby und Vorentscheidung?
Neben dem Linzer Derby kommt es am kommenden Wochenende zu spannenden Duellen, besonders in der Meistergruppe. Der SKN St. Pölten eröffnet die 20. Runde daheim gegen den SK Sturm. Bei einem Punktverlust der „Wölfinnen“, wäre der Traum von der 11. Meisterschaft in Folge wohl endgültig dahin. Die Tabellenführerinnen von der Wiener Austria müssen am Sonntag nach Salzburg und möchten dort den nächsten großen Schritt in Richtung der ersten Meisterschaft gehen. In der Qualifikationsgruppe kommt es neben dem Derby in Linz zum Spiel SCR Altach gegen die First Vienna, die ihren Erfolgslauf fortsetzen möchten. Für Altach geht es darum erstmals seit Ende Februar wieder drei Punkte einzufahren.
Quelle
Söndergaard ersetzt Schriebl als Cheftrainer der ÖFB-Frauen
Nach einer "sportlich herausfordernden" Phase kündigte der ÖFB Lars Söndergaard als neuen Cheftrainer des Frauen-Nationalteams an. Der 67-Jährige war unter anderem bereits als Cheftrainer des GAK und Wacker Innsbruck im Männerfußball aktiv.
![[Bild: 5154b4a9-18e7-4614-9c58-a148685b3280.jpg]](https://derivates.kicker.de/image/upload/w_4000%2Ch_2250%2Cc_fill%2Cg_auto:subject/w_1000%2Cq_auto/v1/2026/04/29/5154b4a9-18e7-4614-9c58-a148685b3280.jpg)
Lars Söndergaard (67) übernimmt künftig das Ruder bei den ÖFB-Frauen. IMAGO/Newscom World
Lars Söndergaard ist neuer Cheftrainer des österreichischen Frauen-Nationalteams . Das gab der ÖFB am Mittwoch mittels Presseaussendung bekannt. Der Däne folgt damit Alexander Schriebl nach, der in den vergangenen 14 Spielen neun Niederlagen einstecken musste. Unter dem nunmehrigen Ex-Trainer feierte man zuletzt den ersten Punktgewinn gegen Deutschland überhaupt - dennoch lief die Amtszeit Schriebls nicht nach Wunsch. Eine Veränderung sei daher die logische Konsequenz, wie es heißt.
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29.04.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Nullnummer im Topspiel – Pal hält Austria auf Meisterkurs
![[Bild: s_12407_463_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_12407_463_2012_1.jpg)
©FK Austria Wien
Nach der Länderspielpause wurde in der österreichischen Bundesliga wieder kräftig agiert. Die 19. Runde war der erste Spieltag seit der Unterteilung in eine Meistergruppe und Qualifikationsgruppe. Anders als vor der Länderspielpause wurden jedoch nur vier Partien gespielt, da der USV Neulengbach kein Team mehr stellen kann und das Duell mit dem Lask daher abgesagt werden musste. Auch alle weiteren verbleibenden Spiele des Rekordmeisters werden wohl nicht mehr stattfinden. In den Spielen gab es erneut spannende Schlagabtäusche und eine mögliche Vorentscheidung um den Titel.
0:0-„Sieg“ bringt Austria in Pole Position
Das Topspiel der 19. Runde war das Aufeinandertreffen der Tabellenführerinnen aus Wien mit den Serienmeisterinnen aus St. Pölten. Bereits vor dem Spiel wurde das Duell als vorentscheidend angekündigt. Sechs Punkte lagen vor dem Spiel zwischen den beiden Titelanwärtern, was auch nach der Runde so bleiben sollte. In einer hart geführten und sehr körperbetonten Partie kamen beide Teams immer wieder zu guten Gelegenheiten, ein Treffer sollte aber beiden verwehrt bleiben. Die besten Chancen hatten Elisa Pfattner und Lotta Cordes auf Seiten der Austria, die beide aus guten Positionen zum Abschluss kamen, jedoch den Ball nicht aufs Tor bringen konnten. Die beste Chance der St. Pöltnerinnen hatte Leila Peneau, deren Schuss auf die lange Ecke sehenswert von Jasmin Pal pariert wurde. Ein großer Aufreger war eine vermeintliche Elfmetersituation, als SKN Stürmerin Carina Brunold von Austria Torfrau Pal am Fuß getroffen wird. Die Pfeife der Schiedsrichterin blieb jedoch stumm, sehr zum Glück der Wiener Austria. Das 0:0 hilft der Wiener Austria den Abstand zum SKN zu halten und in den nächsten Runden die Meisterschaft selbst entscheiden zu können. Das direkte Duell, das am Ende bei einem Punkte-Gleichstand entscheiden würde, geht nach zwei Siegen und dem Unentschieden auf jeden Fall an die Austria.
Sturm erneut am Weg zum Europa Cup
Im zweiten Spiel der Meistergruppe empfing der FC Red Bull Salzburg den SK Sturm Graz. Die Salzburgerinnen, die sich am letzten Spieltag vor der Teilung noch einen Platz in der Meistergruppe sichern konnten, wurden direkt zu Beginn kalt erwischt. In der 5. Spielminute kam Anna Wirnsberger bei einem Eckball frei zum Kopfball und brachte die Grazerinnen früh in Führung. In der Folge ist es ein ausgeglichenes Spiel mit den besseren Chancen, wie einem Lattentreffer für den SK Sturm, weitere Tore waren beiden Teams jedoch nicht vergönnt. Sturm kann sich mit dem 1:0-Auswärtssieg auf 9 Punkte von den Salzburgerinnen absetzen und damit einen Europ-Cup-Platz so gut wie fixieren.
Torfestival in Vorarlberg
In der Qualifikationsgruppe, in der unter normalen Umständen der Abstieg ausgespielt werden würde, kam es zum Aufeinandertreffen des SCR Altach mit dem aktuellen Tabellenschlusslicht vom FC Südburgenland. Das Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven, denn ständige Führungswechsel und Comebacks standen am Programm. Vom Führungstreffer von Lilla Sipos in der 14. Minute, ließen sich die Gastgeberinnen aus Altach nicht einschüchtern. Nur zwei Minuten später konnten die Vorarlbergerinnen durch Petra Mikulica ausgleichen und nach einer halben Stunde durch Vera Ellgaß das Spiel drehen. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste aus dem Burgenland erneut durch Sipos zurück, mussten aber erneut nur wenige Minuten später den erneuten Rückstand durch Mikulica hinnehmen. Den Schlusspunkt einer verrückten Partie setzte die Südburgenländerin Katja Dorn, die in der 90. Minute den 3:3-Endstand fixierte. Die Altacherinnen, die zur Winterpause noch auf Platz 3 lagen, sind damit seit vier Spielen sieglos.
Der Vienna-Zug rollt weiter
Die First Vienna, die im Kalenderjahr 2026 bisher jedes Spiel gewinnen konnte, setzen ihren Erfolgslauf fort. Gegen den FC Blau Weiß Linz/Union Kleinmünchen konnten die Wienerinnen ihre Form bestätigen und zu Hause mit 3:0 gewinnen. Die Linzerinnen taten sich von Beginn an schwer gegen die hoch anlaufende Vienna mitzuhalten, schafften es jedoch lange die Null zu halten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann aber Lara Höcherl, die Torfrau Zangerl umkurvt und den Ball zum 1:0 ins Tor befördert. Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild mit klarem Chancenplus für die Vienna, die schließlich durch einen Doppelpack von Patricia Pfanner für klare Verhältnisse sorgen konnten. Für die Linzerinnen gilt es sich zu steigern, wenn es nächste Woche gegen den Lask ins Heimderby geht. Dann aber mit einer neuen Trainerin auf der Bank. Jasmin Pistotnik nimmt ab sofort den Platz von Oliver Ablinger ein, mit dem es Anfang der Woche eine einvernehmliche Trennung gab.
Derby und Vorentscheidung?
Neben dem Linzer Derby kommt es am kommenden Wochenende zu spannenden Duellen, besonders in der Meistergruppe. Der SKN St. Pölten eröffnet die 20. Runde daheim gegen den SK Sturm. Bei einem Punktverlust der „Wölfinnen“, wäre der Traum von der 11. Meisterschaft in Folge wohl endgültig dahin. Die Tabellenführerinnen von der Wiener Austria müssen am Sonntag nach Salzburg und möchten dort den nächsten großen Schritt in Richtung der ersten Meisterschaft gehen. In der Qualifikationsgruppe kommt es neben dem Derby in Linz zum Spiel SCR Altach gegen die First Vienna, die ihren Erfolgslauf fortsetzen möchten. Für Altach geht es darum erstmals seit Ende Februar wieder drei Punkte einzufahren.
Quelle
Ich glaub ich bin eine Signatur 
Denken ist die schwerste Aufgabe ...deshalb befassen sich so wenige damit!


