17.02.2026 - 17:52
16.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Historischer Highscore in der WSL: 10 Tore bei Villa v Spurs
![[Bild: s_35476_1439_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35476_1439_2012_1.jpg)
©Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur hat einen wichtigen Sieg in der WSL eingefahren und den Fans ein historisches Match mit insgesamt zehn Treffern geliefert.
Den Grundstein legte Signe Gaupset bereits in der 10. Minute: Mit beeindruckender physischer Durchsetzungskraft trieb sie den Ball in den Strafraum von Aston Villa und vollstreckte nach einem sehenswerten Doppelpass mit Julie Blakstad zur frühen Führung.
Nur sechs Minuten später (16.) hebelte Aston Villa jedoch die hochstehende Spurs-Defensive aus. Kirsty Hanson gewann das Laufduell gegen die Abwehr und schob zum Ausgleich ein. Spurs-Keeperin Lize Kop machte beim Gegentreffer keine glückliche Figur.
Doch die Antwort folgte prompt: Spurs-Angreiferin Olivia Holdt setzte zu einem Solo an und bediente Bethany England , deren abgefälschte Bogenlampe über Torhüterin Ellie Roebuck hinweg zum 1:2 ins Netz segelte (19.). Nach einer kurzen Drangphase Villas erhöhten die Gäste auf 1
Eine Hereingabe von Hanna Wijk fand Holdt, die im zweiten Versuch zwei Villa-Spielerinnen aussteigen ließ und den Ball aus spitzem Winkel an Roebuck vorbeischob.
Turbulente zweite Halbzeit
In der 68. Minute nahm der Wahnsinn erneut Fahrt auf. Neuzugang Oriane Jean-François , die von Chelsea zu Villa gewechselt war, verkürzte nach einem sehenswerten Dribbling auf 2:3 – erneut sah Lize Kop unglücklich aus. Die Freude währte jedoch exakt eine Minute: Die eingewechselte Cathinka Tandberg verwertete den Rebound nach einer Chance von Matilda Vinberg trocken aus 17 Metern zum 2:4.
Nur drei Minuten später (72.) schickte Gaupset die starke Maika Hamano mit einem Weltklassepass auf die Reise, die Roebuck umkurvte und zum 2:5 einschob. In der 80. Minute verkürzte Villa nochmals auf 3:5, doch die Spurs antworteten postwendend: In der 82. Minute schnürte Tandberg den Doppelpack zum 3:6. Den Schlusspunkt setzte Blakstad, die nach einer Ecke zum 3:7-Endstand einköpfte.
Durch diesen Erfolg liegen die Spurs mit 29 Punkten auf Rang drei, punktgleich mit dem Arsenal . Tabellenführer bleibt der Chelsea .
Quelle
16.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: United besiegt Lionesses
![[Bild: 4458.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/4458.jpg)
Im mit Spannung erwarteten Topspiel des Wochenendes mussten beide Teams bereits vor dem Anpfiff Rückschläge verkraften. Während United-Angreiferin Melvine Malard erkältungsbedingt passen musste, erwischte es die London City Lionesses noch kurzfristiger: Wassa Sangaré verletzte sich beim Aufwärmen und musste in der Startformation durch die erfahrene Elena Linari ersetzt werden.
Früher Schock für die Red Devils
Manchester United stand unter Zugzwang, nachdem der Stadtrivale Manchester City bereits am Freitag mit einem fulminanten 6:0 gegen Leicester vorgelegt hatte. Doch die kalte Dusche folgte bereits in der 5. Spielminute: London Citys Shootingstar Freya Godfrey düpierte auf dem rechten Flügel Millie Turner , die über die gesamte Spielzeit massive Probleme mit Godfrey hatte. Die punktgenaue Flanke der 20-Jährigen fand den Kopf der Ex-United-Stürmerin Nikita Parris , die eiskalt zum 0:1 einnickte.
Nur wenige Augenblicke später hätten die Gäste beinahe auf 0:2 erhöht. Erneut war es die agile Godfrey, die sich durchsetzte und zum Abschluss kam. United-Keeperin Phallon Tullis-Joyce konnte den Ball nur nach vorne abklatschen lassen, doch die Lionesses ließen die Riesenchance zur Vorentscheidung leichtfertig liegen.
Jess Park mit dem Geniestreich – Schüller bleibt blass
In der 29. Minute war es schließlich ein Moment individueller Klasse, der United zurück ins Spiel brachte. Jess Park setzte zu einem beeindruckenden Solo-Lauf an und schloss diesen mit einem wuchtigen Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich ab.
Trotz personeller Wechsel zur Pause – United-Coach Marc Skinner brachte mit Hanna Lundkvist und Emma Zigiotti Olme frische Kräfte – blieb die Partie ein Duell auf Augenhöhe. Besonders enttäuschend verlief der Nachmittag für Lea Schüller . Die deutsche Nationalstürmerin stand zwar erneut in der Startelf, blieb jedoch über 90 Minuten ohne einen einzigen Torschuss und konnte die hohen Erwartungen im United-Dress bisher nicht erfüllen.
Später Sieg durch Standard
In der Schlussphase musste United verletzungsbedingt wechseln: Für die angeschlagene Jade Riviere kam das Talent Layla Drury in die Partie und sammelte weitere wertvolle Minuten auf höchstem Niveau.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 79. Minute durch eine Standardsituation. Eine eigentlich verirrte Flanke landete auf dem Kopf von Millie Turner, die ihren defensiven Wackler aus der Anfangsphase wiedergutmachte und zum 2:1-Endstand einköpfte.
Fazit: Manchester United sichert sich drei mühsame Punkte, bleibt aber im Titelrennen mit acht Punkten Rückstand auf Manchester City weiterhin auf Schützenhilfe angewiesen.
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17.02.2026 - 00:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
London City Lionesses - Entwicklung des Projekts
![[Bild: 7219.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/7219.jpg)
Auf dem Papier sind die London City Lionesses vieles, sicher aber kein Aufsteiger.
Investitionen von mehr als 3 Millionen Euro seit Sommer 2025 stehen zu Buche, internationale Top-Qualität wurde nach Bromley gelockt. London City möchte in die Spitzenriege der Women’s Super League vordringen und befindet sich aktuell auf einem guten Weg.
Eine 9 wird schmerzlich vermisst
Solider sechster Platz in der Liga, bunte Formkurve – so weit, so gut. Tatsächlich zeichnet die Tabelle ein verzerrtes Bild und „LCL“ würde deutlich höher platziert sein, wenn das Hauptproblem behoben werden kann: Das Fehlen einer klaren Nummer 9.
Auf den Flügeln ist LCL mit Freya Godfrey und Nikita Parris bestens besetzt. Die 20-jährige Godfrey ist nicht nur ein europäisches Top-Talent, sondern auch bereits eine der stärksten „Winger“ der Liga. In 11 Einsätzen in der Liga stehen 7 Scorer zu Buche. In Toren und Assists steht die Britin daher lediglich hinter ManCity Superstar Kerolin , welche 7 Tore und 4 Assists aufweisen kann. In 1:1-Situationen ist Freya Godfrey sogar ligaspitze. Keine andere Außenbahnspielerin schafft es, aus 1:1-Situationen so viele erfolgreiche Flanken oder Abschlüsse zu produzieren. In Zahlen: vier Chancen kreiert sie je 90 Minuten, einen Key Pass steuert sie pro Spiel bei.
Auf der linken Seite bearbeitet Nikita Parris das Spielfeld, welche viel Erfahrung (Arsenal, ManUtd und Brighton) mitbringt und ebenfalls gute Leistungen zeigt. So viel Durchschlagskraft LCL auf den Flügeln besitzt, umso desolater sieht es im Sturmzentrum aus.
Mit Sanni Franssi und Isobel Goodwin stehen zwei etatmäßige Mittelstürmerinnen im Kader. Während Franssi in 13 Ligaeinsätzen, die meisten davon kurz, noch gar nicht treffen konnte, traf Goodwin zuletzt am 16. November gegen Aston Villa. Auch Kosovare Asllani wurde ins Sturmzentrum rotiert, die 36-Jährige traf aber zuletzt am 12. Oktober gegen Abstiegskandidat West Ham United.
Die Lösung für die 9 kam auch im Winter nicht, auch deswegen, weil eine Perspektivlösung mit Lotta Lindström (aktuell verliehen an Birmingham City), Hoffnung macht. Die 21-jährige Finnin steuerte in wettbewerbsübergreifend acht Partien fünf Tore und eine Vorlage bei. Aktuell ist sie bei Birmingham als feste 9 gesetzt.
Lionesses ließen bereits sechs Punkte im Februar liegen
Anfang Februar gegen Everton dominierte LCL das Geschehen: 17 Schüsse, 15 Ecken, Everton kämpfte teilweise ums Überleben. Am Ende wurde die fehlende Chancenverwertung bestraft und Evertons Lucky Punch führte zu einer bitteren Niederlage.
Am vergangenen Sonntag gegen Manchester United war London City erneut überlegen, konnte aber beispielsweise eine Großchance zum 2:0 in Minute 11 nicht verwerten, nachdem Godfrey die United-Keeperin Phallon Tullis-Joyce testete und der Abpraller aus kürzester Distanz nicht ins Tor getragen wurde. Die schwächelnde Offensive lässt die Lücke nach oben größer erscheinen, als sie ist.
Defensive dafür auf internationalem Spitzenniveau: Ein Blick hinter die reine Tordifferenz
Mit 27 Gegentoren wirkt die Defensive auf den ersten Blick nicht sehr stabil. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass die Aufsteigerinnen die ersten vier Ligaspiele gegen Arsenal (4 Gegentore), ManUtd (5 Gegentore), Everton (1 Gegentor) und ManCity (4 Gegentore) bestritten, und dabei ihre gesamte Defensive, inkl. Torfrau, Außen- und Innenverteidigung ausgetauscht haben, verliert die reine Anzahl Gegentore schnell an Bedeutung.
Schaut man auf die Werte nach Spieltag 5, also einen Monat nachdem die Defensive komplett neugestaltet wurde und etwas Zeit hatte, sich einzuspielen, liegt London City mit 13 Gegentoren gleichauf mit Chelsea auf Rang Drei.
Poppy Pattinson & Jana Fernandez: Außenverteidigerinnen auf höchstem Niveau
Die Defensive um Jana , Pattinson , Corrales , Sangaré und Lete ist mittlerweile auf einem Top-Niveau angelangt.
Während die von OL geliehene Sangaré aufgrund ihrer starken Leistungen sehr wahrscheinlich nicht über den Sommer hinaus bleiben wird, hat man zumindest auf den Außen und im Tor Planungssicherheit. Pattinson, mit 25 eher eine „Late Bloomer“, ist aus der Startelf nicht mehr wegzudenken, ist defensiv kompromisslos und tritt die Ecken für die Lionesses. Königstransfer Jana, eine Seriensiegerin aus Barcelona, führt die Liga in zurückgewonnenem Ballbesitz, Tacklings, gewonnenen Zweikämpfen und geblockten Schüssen an. Bei anderen kritischen Werten wie gewonnenen Luftduellen, erfolgreiche Dribblings und präzise weite Bälle liegt sie in den oberen 5%. Neben Manchester Citys Kerstin Casparij ist Jana aktuell das Maß aller Dinge auf der Rechtsverteidigerposition.
Im Teamvergleich führt London City bei „Interceptions“, also abgefangenen Bällen, und liegt bei gewonnenen Tacklings auf dem zweiten Rang.
4-1-4-1 in der Defensive: Schlüssel zum Erfolg
Dass die Defensive seit Oktober aufblüht, liegt auch an der Taktik von Trainer Eder Maestre .
Das offensive 4-2-3-1 wird gegen den Ball zu einem 4-1-4-1 mit Saki Kumagai als abkippender Sechs, die beinahe einen dritten Innenverteidiger spielt. Diese sogenannten „Low-Blocks“ (tiefe Abwehrreihen) stellen spielstarke Teams immer wieder vor Probleme.
Zuletzt war es ManUtd, das selbst mit schnellen und spielstarken Akteurinnen einen magischen Jess Park-Moment benötigte, weil den Londonerinnen mit konventionellen Mitteln nicht beizukommen war. Dabei verschiebt Maestres Team eher konservativ als Block, obgleich die ballführende Spielerin stark gepresst wird. Dies gibt wenig Räume frei, selbst wenn die Gegnerinnen eine Pressingsituation spielerisch auflösen können.
Variabel in der Offensive
Auffallend ist zudem, dass die Lionesses sich beim sehr breiten Flügelspiel bei Ballbesitz genau so wohl fühlen, wie bei Kontern. Sobald der Ball tief gewonnen wird, gehen schnelle Spielerinnen wie Jana, Pattinson, Parris und Godfrey auf die Reise, oft auch zentral und ohne Positionsbindung. Diese Variabilität zeigt: LCL ist kein „One-Trick-Pony“, sondern hat in kürzester Zeit in einer neuen Liga, mit vielen Neuzugängen bereits Konzepte in der Hand, um spielstarken und destruktiven Gegnern gleichermaßen zu begegnen.
Fazit: Top-Klub-Status lediglich eine Frage der Zeit..
London City wird mittelfristig in die Riege von City, Arsenal, Chelsea und United vorstoßen. Mit Transfers von internationalen Stars wie Geyoro , Cascarino , Jana, Linari etc. wurde ein klares Statement an die Liga geschickt: Der Erfolg soll kommen und das schnell.
Ab kommender Saison, wenn das Team sich noch mehr abgestimmt hat und die Prozesse greifen, ist zu erwarten, dass an der Dominanz der Top Vier gewackelt wird. Die Debütsaison der Lionesses in der Women’s Super League verspricht viel.
Quelle
16.02.2026 - 23:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2: Birmingham patzt im Duell mit Verfolger Crystal Palace
![[Bild: s_35052_922_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35052_922_2012_1.jpg)
©Blackburn Rovers
Birmingham City hat im Kampf um den Aufstieg in die WSL einen Dämpfer erhalten. Am Montagabend gewann Crystal Palace bei Birmingham mit 1:3.
Das Spiel begann unterhaltsam und auf Augenhöhe, doch ein smarter Lauf von [url=https://www.soccerdonna.de/de/annabel-blanchard/profil/spieler_35052.html#"]Annabel Blanchard[/url] in einen scharfen Ball brachte die Gästinnen in Front (29.). Für Blanchard war es der 4. Treffer der Saison.
In der Folge war es Crystal Palace, das mit mehr Druck versuchte, auf das zweite Tor zu gehen. Abbie Larkin erhöhte vor der Pause verdient auf 0:2.
Aufseiten Birminghams versuchten Lily Croisthwaite , Veatriki Sarri und Lotta Lindström einiges möglich zu machen, doch die Angriffe der Blues waren zu fahrig, ungenau und ohne den nötigen Druck beim Abschluss.
Die zweite Halbzeit plätscherte vor sich hin, bis Birmingham in der Schlussviertelstunde das Tempo anzog, in der 80. Minute jedoch in einen Konter lief (0:3 durch Elise Hughes ).
Der Anschlusstreffer der eingewechselten Oceane Hurtré änderte nichts mehr am Ergebnis.
Die Eagles sind damit auf einen Zähler herangerückt. Birmingham hat noch ein Spiel in der Hand.
Quelle
Historischer Highscore in der WSL: 10 Tore bei Villa v Spurs
![[Bild: s_35476_1439_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35476_1439_2012_1.jpg)
©Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur hat einen wichtigen Sieg in der WSL eingefahren und den Fans ein historisches Match mit insgesamt zehn Treffern geliefert.
Den Grundstein legte Signe Gaupset bereits in der 10. Minute: Mit beeindruckender physischer Durchsetzungskraft trieb sie den Ball in den Strafraum von Aston Villa und vollstreckte nach einem sehenswerten Doppelpass mit Julie Blakstad zur frühen Führung.
Nur sechs Minuten später (16.) hebelte Aston Villa jedoch die hochstehende Spurs-Defensive aus. Kirsty Hanson gewann das Laufduell gegen die Abwehr und schob zum Ausgleich ein. Spurs-Keeperin Lize Kop machte beim Gegentreffer keine glückliche Figur.
Doch die Antwort folgte prompt: Spurs-Angreiferin Olivia Holdt setzte zu einem Solo an und bediente Bethany England , deren abgefälschte Bogenlampe über Torhüterin Ellie Roebuck hinweg zum 1:2 ins Netz segelte (19.). Nach einer kurzen Drangphase Villas erhöhten die Gäste auf 1
Eine Hereingabe von Hanna Wijk fand Holdt, die im zweiten Versuch zwei Villa-Spielerinnen aussteigen ließ und den Ball aus spitzem Winkel an Roebuck vorbeischob.Turbulente zweite Halbzeit
In der 68. Minute nahm der Wahnsinn erneut Fahrt auf. Neuzugang Oriane Jean-François , die von Chelsea zu Villa gewechselt war, verkürzte nach einem sehenswerten Dribbling auf 2:3 – erneut sah Lize Kop unglücklich aus. Die Freude währte jedoch exakt eine Minute: Die eingewechselte Cathinka Tandberg verwertete den Rebound nach einer Chance von Matilda Vinberg trocken aus 17 Metern zum 2:4.
Nur drei Minuten später (72.) schickte Gaupset die starke Maika Hamano mit einem Weltklassepass auf die Reise, die Roebuck umkurvte und zum 2:5 einschob. In der 80. Minute verkürzte Villa nochmals auf 3:5, doch die Spurs antworteten postwendend: In der 82. Minute schnürte Tandberg den Doppelpack zum 3:6. Den Schlusspunkt setzte Blakstad, die nach einer Ecke zum 3:7-Endstand einköpfte.
Durch diesen Erfolg liegen die Spurs mit 29 Punkten auf Rang drei, punktgleich mit dem Arsenal . Tabellenführer bleibt der Chelsea .
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16.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: United besiegt Lionesses
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Im mit Spannung erwarteten Topspiel des Wochenendes mussten beide Teams bereits vor dem Anpfiff Rückschläge verkraften. Während United-Angreiferin Melvine Malard erkältungsbedingt passen musste, erwischte es die London City Lionesses noch kurzfristiger: Wassa Sangaré verletzte sich beim Aufwärmen und musste in der Startformation durch die erfahrene Elena Linari ersetzt werden.
Früher Schock für die Red Devils
Manchester United stand unter Zugzwang, nachdem der Stadtrivale Manchester City bereits am Freitag mit einem fulminanten 6:0 gegen Leicester vorgelegt hatte. Doch die kalte Dusche folgte bereits in der 5. Spielminute: London Citys Shootingstar Freya Godfrey düpierte auf dem rechten Flügel Millie Turner , die über die gesamte Spielzeit massive Probleme mit Godfrey hatte. Die punktgenaue Flanke der 20-Jährigen fand den Kopf der Ex-United-Stürmerin Nikita Parris , die eiskalt zum 0:1 einnickte.
Nur wenige Augenblicke später hätten die Gäste beinahe auf 0:2 erhöht. Erneut war es die agile Godfrey, die sich durchsetzte und zum Abschluss kam. United-Keeperin Phallon Tullis-Joyce konnte den Ball nur nach vorne abklatschen lassen, doch die Lionesses ließen die Riesenchance zur Vorentscheidung leichtfertig liegen.
Jess Park mit dem Geniestreich – Schüller bleibt blass
In der 29. Minute war es schließlich ein Moment individueller Klasse, der United zurück ins Spiel brachte. Jess Park setzte zu einem beeindruckenden Solo-Lauf an und schloss diesen mit einem wuchtigen Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich ab.
Trotz personeller Wechsel zur Pause – United-Coach Marc Skinner brachte mit Hanna Lundkvist und Emma Zigiotti Olme frische Kräfte – blieb die Partie ein Duell auf Augenhöhe. Besonders enttäuschend verlief der Nachmittag für Lea Schüller . Die deutsche Nationalstürmerin stand zwar erneut in der Startelf, blieb jedoch über 90 Minuten ohne einen einzigen Torschuss und konnte die hohen Erwartungen im United-Dress bisher nicht erfüllen.
Später Sieg durch Standard
In der Schlussphase musste United verletzungsbedingt wechseln: Für die angeschlagene Jade Riviere kam das Talent Layla Drury in die Partie und sammelte weitere wertvolle Minuten auf höchstem Niveau.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 79. Minute durch eine Standardsituation. Eine eigentlich verirrte Flanke landete auf dem Kopf von Millie Turner, die ihren defensiven Wackler aus der Anfangsphase wiedergutmachte und zum 2:1-Endstand einköpfte.
Fazit: Manchester United sichert sich drei mühsame Punkte, bleibt aber im Titelrennen mit acht Punkten Rückstand auf Manchester City weiterhin auf Schützenhilfe angewiesen.
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17.02.2026 - 00:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
London City Lionesses - Entwicklung des Projekts
![[Bild: 7219.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/7219.jpg)
Auf dem Papier sind die London City Lionesses vieles, sicher aber kein Aufsteiger.
Investitionen von mehr als 3 Millionen Euro seit Sommer 2025 stehen zu Buche, internationale Top-Qualität wurde nach Bromley gelockt. London City möchte in die Spitzenriege der Women’s Super League vordringen und befindet sich aktuell auf einem guten Weg.
Eine 9 wird schmerzlich vermisst
Solider sechster Platz in der Liga, bunte Formkurve – so weit, so gut. Tatsächlich zeichnet die Tabelle ein verzerrtes Bild und „LCL“ würde deutlich höher platziert sein, wenn das Hauptproblem behoben werden kann: Das Fehlen einer klaren Nummer 9.
Auf den Flügeln ist LCL mit Freya Godfrey und Nikita Parris bestens besetzt. Die 20-jährige Godfrey ist nicht nur ein europäisches Top-Talent, sondern auch bereits eine der stärksten „Winger“ der Liga. In 11 Einsätzen in der Liga stehen 7 Scorer zu Buche. In Toren und Assists steht die Britin daher lediglich hinter ManCity Superstar Kerolin , welche 7 Tore und 4 Assists aufweisen kann. In 1:1-Situationen ist Freya Godfrey sogar ligaspitze. Keine andere Außenbahnspielerin schafft es, aus 1:1-Situationen so viele erfolgreiche Flanken oder Abschlüsse zu produzieren. In Zahlen: vier Chancen kreiert sie je 90 Minuten, einen Key Pass steuert sie pro Spiel bei.
Auf der linken Seite bearbeitet Nikita Parris das Spielfeld, welche viel Erfahrung (Arsenal, ManUtd und Brighton) mitbringt und ebenfalls gute Leistungen zeigt. So viel Durchschlagskraft LCL auf den Flügeln besitzt, umso desolater sieht es im Sturmzentrum aus.
Mit Sanni Franssi und Isobel Goodwin stehen zwei etatmäßige Mittelstürmerinnen im Kader. Während Franssi in 13 Ligaeinsätzen, die meisten davon kurz, noch gar nicht treffen konnte, traf Goodwin zuletzt am 16. November gegen Aston Villa. Auch Kosovare Asllani wurde ins Sturmzentrum rotiert, die 36-Jährige traf aber zuletzt am 12. Oktober gegen Abstiegskandidat West Ham United.
Die Lösung für die 9 kam auch im Winter nicht, auch deswegen, weil eine Perspektivlösung mit Lotta Lindström (aktuell verliehen an Birmingham City), Hoffnung macht. Die 21-jährige Finnin steuerte in wettbewerbsübergreifend acht Partien fünf Tore und eine Vorlage bei. Aktuell ist sie bei Birmingham als feste 9 gesetzt.
Lionesses ließen bereits sechs Punkte im Februar liegen
Anfang Februar gegen Everton dominierte LCL das Geschehen: 17 Schüsse, 15 Ecken, Everton kämpfte teilweise ums Überleben. Am Ende wurde die fehlende Chancenverwertung bestraft und Evertons Lucky Punch führte zu einer bitteren Niederlage.
Am vergangenen Sonntag gegen Manchester United war London City erneut überlegen, konnte aber beispielsweise eine Großchance zum 2:0 in Minute 11 nicht verwerten, nachdem Godfrey die United-Keeperin Phallon Tullis-Joyce testete und der Abpraller aus kürzester Distanz nicht ins Tor getragen wurde. Die schwächelnde Offensive lässt die Lücke nach oben größer erscheinen, als sie ist.
Defensive dafür auf internationalem Spitzenniveau: Ein Blick hinter die reine Tordifferenz
Mit 27 Gegentoren wirkt die Defensive auf den ersten Blick nicht sehr stabil. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass die Aufsteigerinnen die ersten vier Ligaspiele gegen Arsenal (4 Gegentore), ManUtd (5 Gegentore), Everton (1 Gegentor) und ManCity (4 Gegentore) bestritten, und dabei ihre gesamte Defensive, inkl. Torfrau, Außen- und Innenverteidigung ausgetauscht haben, verliert die reine Anzahl Gegentore schnell an Bedeutung.
Schaut man auf die Werte nach Spieltag 5, also einen Monat nachdem die Defensive komplett neugestaltet wurde und etwas Zeit hatte, sich einzuspielen, liegt London City mit 13 Gegentoren gleichauf mit Chelsea auf Rang Drei.
Poppy Pattinson & Jana Fernandez: Außenverteidigerinnen auf höchstem Niveau
Die Defensive um Jana , Pattinson , Corrales , Sangaré und Lete ist mittlerweile auf einem Top-Niveau angelangt.
Während die von OL geliehene Sangaré aufgrund ihrer starken Leistungen sehr wahrscheinlich nicht über den Sommer hinaus bleiben wird, hat man zumindest auf den Außen und im Tor Planungssicherheit. Pattinson, mit 25 eher eine „Late Bloomer“, ist aus der Startelf nicht mehr wegzudenken, ist defensiv kompromisslos und tritt die Ecken für die Lionesses. Königstransfer Jana, eine Seriensiegerin aus Barcelona, führt die Liga in zurückgewonnenem Ballbesitz, Tacklings, gewonnenen Zweikämpfen und geblockten Schüssen an. Bei anderen kritischen Werten wie gewonnenen Luftduellen, erfolgreiche Dribblings und präzise weite Bälle liegt sie in den oberen 5%. Neben Manchester Citys Kerstin Casparij ist Jana aktuell das Maß aller Dinge auf der Rechtsverteidigerposition.
Im Teamvergleich führt London City bei „Interceptions“, also abgefangenen Bällen, und liegt bei gewonnenen Tacklings auf dem zweiten Rang.
4-1-4-1 in der Defensive: Schlüssel zum Erfolg
Dass die Defensive seit Oktober aufblüht, liegt auch an der Taktik von Trainer Eder Maestre .
Das offensive 4-2-3-1 wird gegen den Ball zu einem 4-1-4-1 mit Saki Kumagai als abkippender Sechs, die beinahe einen dritten Innenverteidiger spielt. Diese sogenannten „Low-Blocks“ (tiefe Abwehrreihen) stellen spielstarke Teams immer wieder vor Probleme.
Zuletzt war es ManUtd, das selbst mit schnellen und spielstarken Akteurinnen einen magischen Jess Park-Moment benötigte, weil den Londonerinnen mit konventionellen Mitteln nicht beizukommen war. Dabei verschiebt Maestres Team eher konservativ als Block, obgleich die ballführende Spielerin stark gepresst wird. Dies gibt wenig Räume frei, selbst wenn die Gegnerinnen eine Pressingsituation spielerisch auflösen können.
Variabel in der Offensive
Auffallend ist zudem, dass die Lionesses sich beim sehr breiten Flügelspiel bei Ballbesitz genau so wohl fühlen, wie bei Kontern. Sobald der Ball tief gewonnen wird, gehen schnelle Spielerinnen wie Jana, Pattinson, Parris und Godfrey auf die Reise, oft auch zentral und ohne Positionsbindung. Diese Variabilität zeigt: LCL ist kein „One-Trick-Pony“, sondern hat in kürzester Zeit in einer neuen Liga, mit vielen Neuzugängen bereits Konzepte in der Hand, um spielstarken und destruktiven Gegnern gleichermaßen zu begegnen.
Fazit: Top-Klub-Status lediglich eine Frage der Zeit..
London City wird mittelfristig in die Riege von City, Arsenal, Chelsea und United vorstoßen. Mit Transfers von internationalen Stars wie Geyoro , Cascarino , Jana, Linari etc. wurde ein klares Statement an die Liga geschickt: Der Erfolg soll kommen und das schnell.
Ab kommender Saison, wenn das Team sich noch mehr abgestimmt hat und die Prozesse greifen, ist zu erwarten, dass an der Dominanz der Top Vier gewackelt wird. Die Debütsaison der Lionesses in der Women’s Super League verspricht viel.
Quelle
16.02.2026 - 23:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2: Birmingham patzt im Duell mit Verfolger Crystal Palace
![[Bild: s_35052_922_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35052_922_2012_1.jpg)
©Blackburn Rovers
Birmingham City hat im Kampf um den Aufstieg in die WSL einen Dämpfer erhalten. Am Montagabend gewann Crystal Palace bei Birmingham mit 1:3.
Das Spiel begann unterhaltsam und auf Augenhöhe, doch ein smarter Lauf von [url=https://www.soccerdonna.de/de/annabel-blanchard/profil/spieler_35052.html#"]Annabel Blanchard[/url] in einen scharfen Ball brachte die Gästinnen in Front (29.). Für Blanchard war es der 4. Treffer der Saison.
In der Folge war es Crystal Palace, das mit mehr Druck versuchte, auf das zweite Tor zu gehen. Abbie Larkin erhöhte vor der Pause verdient auf 0:2.
Aufseiten Birminghams versuchten Lily Croisthwaite , Veatriki Sarri und Lotta Lindström einiges möglich zu machen, doch die Angriffe der Blues waren zu fahrig, ungenau und ohne den nötigen Druck beim Abschluss.
Die zweite Halbzeit plätscherte vor sich hin, bis Birmingham in der Schlussviertelstunde das Tempo anzog, in der 80. Minute jedoch in einen Konter lief (0:3 durch Elise Hughes ).
Der Anschlusstreffer der eingewechselten Oceane Hurtré änderte nichts mehr am Ergebnis.
Die Eagles sind damit auf einen Zähler herangerückt. Birmingham hat noch ein Spiel in der Hand.
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Ich glaub ich bin eine Signatur 
Denken ist die schwerste Aufgabe ...deshalb befassen sich so wenige damit!

