Vor 11 Stunden
06.02.2026 - 22:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
[Part 1: WSL] Ranking: Die Top 10 Transfers des Winters
![[Bild: eng1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/eng1.jpg)
Das Wintertransferfenster ist geschlossen. Transferrekorde wurden gebrochen, namenhafte Spielerinnen wechselten auf die Insel und insgesamt wurden für 84 Spielerinnen circa 2,7 Millionen Euro bezahlt. Unsere Top 10 Zugänge des WSL-Winterfensters stellen wir euch hier vor:
Platz 10: Emma Jansson – Leicester City
Leicester City verpflichtet Alisha Lehmann. Diese Headline dominierte das Geschehen um den abstiegsgefährdeten Klub. Doch der eigentliche Coup gelang mit Emma Jansson für die Zentrale. Der Bedarf wurde erkannt und – entsprechend den eigenen Möglichkeiten – die bestmögliche Option verpflichtet. Im Abstiegskampf soll die Schwedin den strauchelnden Verein aus den East Midlands stabilisieren.
Platz 9: Olaug Tvedten – Brighton & Hove Albion
Die Angreiferin, gekommen von Valerenga, hatte bereits in der Champions League überzeugend performt und ist daher vielen Fans keine Unbekannte. Ein Transfer, welcher vielen WSL-Teams gut zu Gesicht gestanden hätte. Brighton erhielt jedoch den Zuschlag und sichert sich somit gehobene CL-Qualität für die Rückrunde.
Platz 8: Delphine Cascarino – London City Lionesses
Frei nach dem Motto: Wenn eine Spielerin wie Delphine Cascarino zu haben ist, dann darf man nicht lange zögern. Cascarino ist Angreiferin Nummer Sieben im Kader – bei begrenzten Spielen durchaus eine Überbesetzung. Doch die Französin kann LCL auf das nächste Level heben. Eine Investition, um in die Sphären der Top Vier bzw. Sechs vorzustoßen. Ein verdienter Platz 8.
Platz 7: Smilla Holmberg – Arsenal
Spätestens seit der EM 2025 sollte Smilla Holmberg dem gemeinen Fußballfan ein Begriff sein. Ein Top-Talent, auf das viele Klubs ein Auge geworfen haben. Als „Understudy“ von Emily Fox sichert sich Arsenal somit ein großes Talent, sticht Mitbewerber aus und verstärkt sich für den Liga-Endspurt in der Breite.
Platz 6: Hanna Wijk – Tottenham Hotspur
Was unterscheidet Tottenham vom punktgleichen Arsenal (26) oder Chelsea (27) und ManUtd (28)? Eine positive Tordifferenz. Mit 19 Gegentoren ist die Defensive der Spurs (Differenz 0) augenscheinlich nicht wackelig, doch war eine Verstärkung der Abwehrreihe nötig. Mit Hanna Wijk tätigten die Spurs einen Transfer für das Jetzt und die Zukunft zugleich. Ein klares Signal nach oben: Wir wollen die Lücke schließen!
Platz 5: Matilda Nildén – Tottenham
Ein Transfer für die Zukunft und einer, bei dem die Spurs frühzeitig gehandelt haben. Während sich in England offensive Spielerinnen die Klinke in die Hand geben und alle Top-Teams sich in diesem Bereich verstärken, stellt Tottenham auch früh die Weichen. Ein kluger, weitsichtiger Transfer, der den Spurs-Fans in Zukunft viel Freude bereiten dürfte. Durch die anderen vier Schwedinnen sollte die Eingewöhnung für Nildén zudem ein Leichtes sein.
Platz 4: Signe Gaupset – Tottenham
Spurs-Hattrick auf dem Transfermarkt. Signe Gaupset – wäre dieser Name bei Chelsea, City, Arsenal oder sogar Barcelona aufgeschlagen, hätte dies nicht überrascht. Gaupset zählt zu den Top-Talenten im Frauenfußball und wird von Experten sehr geschätzt. 378.000 Pfund, Klubrekord.
Doch wie konnten die Spurs den Rest von Europas Elite ausstechen? Martin Ho, Cheftrainer, kennt Gaupset aus seiner Zeit bei SK Brann. Mit 4,74 progressiven Pässen, 0,28 Assists und 3,35 kreierten Schusschancen pro 90 Minuten zählte Signe Gaupset bereits 23/24 zu den oberen Prozenten der offensiven Mittelfeldspielerinnen in der UWCL. Des Weiteren besticht Gaupset durch ihren hohen „Game-IQ“: Bei offensiven Aktionen zieht sie die gegnerische Defensive stets auseinander, schafft Räume und ist durch ihre Dynamik und ihre Geschwindigkeit eine große Gefahr im 1-gegen-1.
Ein Wahnsinnstransfer, der es beinahe in die Top Drei geschafft hätte!
Platz 3: Ria Bose – West Ham United
West Ham steckt im harten Abstiegskampf und kämpft um das Überleben in der WSL. Von der Chelsea U21 ging es für Bose zunächst nach Portugal. Nun, mit 19 Jahren, geht es zurück auf die Insel.
Mit 32 Gegentreffern stellt West Ham die schwächste Defensive und lechzt nach Verstärkung. Bose ist Hoffnung und Zukunftsversprechen zugleich. Während einige Zungen behaupten, der Wechsel nach Portugal kam zu früh und die gebürtige Engländerin müsse erst aufgebaut werden, sehen andere – so auch WHU – in ihr eine Sofortlösung. Bose ist abgeklärt, führt starke, saubere Zweikämpfe und bringt Geschwindigkeit mit.
West Ham hat hier tatsächlich ein glückliches Händchen bewiesen und eine entscheidende Schwachstelle im Kader schließen können. Wir finden: Ein hochverdienter Platz Drei.
Platz 2: Ellen Wangerheim – Manchester United
29 Tore und 12 Vorlagen in 44 Spielen. Das ist Wangerheims Bilanz der Saison 24/25. Sie ist eine Angreiferin, die fast jedes Team verstärken könnte. Großgewachsen, technisch stark, spielintelligent.
1,13 Scorer pro Spiel: Feuerkraft, die Manchester United dringend benötigte, um die Lücke zu Arsenal, Chelsea und City zu schließen. Obgleich der Transfer Lea Schüllers mehr Aufsehen erregte, löste Ellen Wangerheims Verpflichtung beinahe dieselbe Freude bei der Anhängerschaft aus. Aktuell zeigt die Schwedin auch die stärkeren Einsätze, weshalb sie hier weit oben im Ranking steht.
United stehen rosige Zeiten bevor. Ein Königstransfer, zurecht auf Platz 2.
Platz 1: Alice Bergström – Liverpool FC
Liverpool kämpft um den Klassenerhalt und setzt mit Alice Bergström ein klares Zeichen: Wir geben nicht auf.
Bergström konnte seit ihrem Wechsel auf ganzer Linie überzeugen und hat Liverpool deutlich verstärkt. Im Derby gegen ManUtd wurde spätestens klar, dass Bergström das Niveau besitzt, um gegen große WSL-Teams zu bestehen. Offensiv belebt sie die Angriffe Liverpools, während sie defensiv der kompromisslose Rettungsring der Reds ist. Ob die Klasse gehalten werden kann, ist unklar, jedoch hat Liverpool – ebenso wie Konkurrent West Ham – einen Transfer aus dem Hut gezaubert, welcher die Chancen definitiv erhöht hat.
Alice Bergström, ein würdiger Transfergewinner des Winterfensters und ein Name, der von der Weltbühne, unabhängig vom Ausgang der Liverpooler Saison, nicht verschwinden wird.
Quelle
07.02.2026 - 14:50 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Manchester United legt mit Sieg bei Leicester vor
![[Bild: s_33482_462_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_33482_462_2012_1.jpg)
©Manchester United
Manchester United hat seine Hausaufgaben bei Leicester City erledigt.
In Minute 13 ging United bereits in Führung, nachdem eine Flanke von Julia Zigiotti , welche für Lea Schüller gedacht war, den Kopf der Deutschen knapp verfehlte und direkt ins Tor segelte.
Man Utd spielbestimmend
Bereits zwei Minuten später hatte Sandberg die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen; ihr Versuch aus wenigen Metern ging jedoch ins Toraus. In der 16. Minute musste Olivia Clark einen Schuss von Melvine Malard glanzvoll parieren, um das 2:0 zu verhindern. Es folgten weitere Halbchancen, die aber nichts Zählbares einbrachten.
In der zweiten Halbzeit kam zunächst Fridolina Rolfö für Melvine Malard, welche zwar offensiv einiges versuchte, sich jedoch nicht belohnen konnte. Lea Schüller kam erst in Minute 60 zu ihrem ersten Torabschluss und musste schließlich in der 63. Minute für Terland weichen. Schüller hatte weiterhin Probleme, sich in Uniteds Offensivspiel zu integrieren.
Elfmeter nicht gegeben
In der 65. Minute brachte Anna Sandberg ihre Gegenspielerin Shannon O’Brien im Strafraum durch einen Bodycheck zu Fall. Den folgerichtigen Elfmeter gab es für Leicester City jedoch nicht. Die Entscheidung gegen die Foxes wurde von den Leicester-Akteurinnen lautstark protestiert.
In der 69. Minute hatte Leicester erneut die Chance auf den Ausgleich, doch der Schuss von Mouchon wurde von United-Keeperin Tullis-Joyce pariert. Die Amerikanerin hat in bisher keinem ihrer neun Ligaspiele gegen Leicester hinter sich greifen müssen.
In einer unterhaltsamen Schlussphase war es Elisabeth Terland, welche in der 87. Minute den Deckel draufmachen konnte. Mit beeindruckender Fußarbeit am Elfmeterpunkt ließ sie zwei Leicester-Verteidigerinnen aussteigen und schloss druckvoll ab. Es war der fünfte Treffer in der laufenden WSL-Saison für die Norwegerin.
In der letzten Minute der Nachspielzeit hatte Terland sogar die Chance auf 3:0 zu erhöhen, doch die starke Olivia Clark rettete mit einem Super-Save.
Mit nunmehr 31 Punkten steht ManUtd sicher auf Platz Zwei der WSL. Spitzenreiter ManCity (38 Punkte) muss morgen beim viertplatzierten Arsenal (26 Punkte) ran. Das formschwache Chelsea (27 Punkte) gastiert am morgigen Sonntag bei den Tottenham Hotspur.
Quelle
08.02.2026 - 15:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: West Ham und Liverpool punkten im Abstiegskampf
![[Bild: 1059.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/1059.jpg)
Das Spiel in London entwickelte sich zu einem absoluten Thriller, der vor allem durch die tragische Figur der Brighton-Torhüterin entschieden wurde.
West Ham startete druckvoll, Shekiera Martinez verpasste schon in Minute 1 knapp den Führungstreffer - Ihr Schuss ging rechts am Kasten vorbei. Ein klarer Elfmeter blieb Brighton verwehrt, als Madison Haley im Strafraum am Schienbein getroffen wurde (21.).
Brighton zeigte sich zunächst effizienter: In der 40. Minute überwand die japanische Nationalspielerin Kiko Seike die Torhüterin mit einem traumhaften Lupfer zur Führung.
Nach der Pause legte Brighton nach: Brighton's Vanegas wurde auf die Reise geschickt, nach einem Abwehrfehler setzte sie sich robust durch und hämmerte den Ball zum 0:2 ins Netz (63.).
Dann begann das Drama um Brightons Keeperin Chiamaka Nnadodzie . In der 81. Minute landete eine verunglückte Flanke von Ffion Morgan direkt im Tor – Nnadozie sah schlecht aus.
Nur vier Minuten später verschätzte sie sich beim Rauslaufen komplett, was Shekiera Martinez das 2:2 ins leere Tor ermöglichte. In der Nachspielzeit flankte Martinez, Riko Ueki schloss ab und Nnadozie ließ den Ball direkt vor die Füße von Viviane Asseyi klatschen, die zum 3:2-Siegtreffer abstaubte. Ein Wahnsinns-Comeback für West Ham.
Liverpool schlägt Villa deutlich
Mit einem frühen Doppelschlag (Mia Enderby 9. und Martha Thomas 14.) gingen die Reds früh in Führung. Nachdem Miriael Taylor in der 41. Minute ausglich, wurde das Match zu einer leichten Zitterpartie.
Nach etwa einer Stunde übernahm Liverpool dann mehr die Kontrolle. Vor allem die eingewechselte Alice Bergström zeichnete sich erneut aus und war mit ihrer hohen Passquote und 17 Ballberührungen einer der Aktivposten.
In der Schlussphase entschieden Grace Fisk (83.) und Aurélie Csillag (90.+7) die Partie dann eindeutig für Liverpool.
Damit ist der Abstand zu Everton und Aston Villa zunächst geschrumpft und der Abstiegskampf in der WSL gewinnt an Fahrt.
Quelle
08.02.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Arsenal ringt ManCity nieder
![[Bild: s_43997_215_2012_2.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_43997_215_2012_2.jpg)
©Sporting CP
Es war das erwartete Spitzenspiel im Emirates Stadium, das am Ende einen knappen, aber nicht unverdienten Sieger fand. Manchester City begann aggressiv und setzte Arsenal sofort unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden prüfte die ehemalige Gunnerin Viv Miedema die Daphne van Domselaar, gefolgt von einem gefährlichen Ballverlust Arsenals im Mittelfeld.
Die kontroverseste Szene der ersten Hälfte ereignete sich in der 4. Minute: Citys Pressing griff, Bunny Shaw wurde im Strafraum freigespielt und ging nach einem Zupfer zu Boden. Die Pfeife der Schiedsrichterin blieb stumm – eine 50/50-Entscheidung, bei der Arsenal das Glück auf seiner Seite hatte.
Nach der Anfangsviertelstunde übernahm Arsenal die Kontrolle. In der 16. Minute spielte Mariona einen Pass in die Tiefe auf Olivia Smith . Die Kanadierin gewann das Laufduell gegen City-Verteidigerin Rebecca Knaak , die immer wieder aufgrund des fehlenden Tempos als Schwachstelle der City-Defensive kritisiert wurde, umkurvte dann Torhüterin Yamashita und schob zum 1:0 ein. Katie McCabe setzte in der 32. Minute mit einem gefährlichen Fernschuss ein weiteres Ausrufezeichen, konnte sich jedoch nicht belohnen.
Mehr Druck von City, Arsenal "cool and collected"
In der zweiten Hälfte erhöhte City den Druck. Die Gäste pressten mehr und früher, wodurch Arsenal phasenweise müde wirkte. In der 63. Minute forderte Lauren Hemp Elfmeter, doch erneut blieb der Pfiff aus – zu Recht. Der vermeintliche Ausgleich fiel in der 77. Minute durch Miedema, wurde aber aberkannt, weil sie McCabe zuvor an der Hüfte berührt hatte. McCabe fiel in dieser Szene theatralisch. Wohl eine Fehlentscheidung – das Tor hätte zählen müssen. Auch die Einwechslung von Iman Beney brachte City nicht mehr den ersehnten Punkt. Arsenal verteidigte die Führung clever über die Zeit.
Insgesamt einer verdienter Sieg für die Gunners, trotz der streitbaren Torszene.
Quelle
[Part 1: WSL] Ranking: Die Top 10 Transfers des Winters
![[Bild: eng1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/eng1.jpg)
Das Wintertransferfenster ist geschlossen. Transferrekorde wurden gebrochen, namenhafte Spielerinnen wechselten auf die Insel und insgesamt wurden für 84 Spielerinnen circa 2,7 Millionen Euro bezahlt. Unsere Top 10 Zugänge des WSL-Winterfensters stellen wir euch hier vor:
Platz 10: Emma Jansson – Leicester City
Leicester City verpflichtet Alisha Lehmann. Diese Headline dominierte das Geschehen um den abstiegsgefährdeten Klub. Doch der eigentliche Coup gelang mit Emma Jansson für die Zentrale. Der Bedarf wurde erkannt und – entsprechend den eigenen Möglichkeiten – die bestmögliche Option verpflichtet. Im Abstiegskampf soll die Schwedin den strauchelnden Verein aus den East Midlands stabilisieren.
Platz 9: Olaug Tvedten – Brighton & Hove Albion
Die Angreiferin, gekommen von Valerenga, hatte bereits in der Champions League überzeugend performt und ist daher vielen Fans keine Unbekannte. Ein Transfer, welcher vielen WSL-Teams gut zu Gesicht gestanden hätte. Brighton erhielt jedoch den Zuschlag und sichert sich somit gehobene CL-Qualität für die Rückrunde.
Platz 8: Delphine Cascarino – London City Lionesses
Frei nach dem Motto: Wenn eine Spielerin wie Delphine Cascarino zu haben ist, dann darf man nicht lange zögern. Cascarino ist Angreiferin Nummer Sieben im Kader – bei begrenzten Spielen durchaus eine Überbesetzung. Doch die Französin kann LCL auf das nächste Level heben. Eine Investition, um in die Sphären der Top Vier bzw. Sechs vorzustoßen. Ein verdienter Platz 8.
Platz 7: Smilla Holmberg – Arsenal
Spätestens seit der EM 2025 sollte Smilla Holmberg dem gemeinen Fußballfan ein Begriff sein. Ein Top-Talent, auf das viele Klubs ein Auge geworfen haben. Als „Understudy“ von Emily Fox sichert sich Arsenal somit ein großes Talent, sticht Mitbewerber aus und verstärkt sich für den Liga-Endspurt in der Breite.
Platz 6: Hanna Wijk – Tottenham Hotspur
Was unterscheidet Tottenham vom punktgleichen Arsenal (26) oder Chelsea (27) und ManUtd (28)? Eine positive Tordifferenz. Mit 19 Gegentoren ist die Defensive der Spurs (Differenz 0) augenscheinlich nicht wackelig, doch war eine Verstärkung der Abwehrreihe nötig. Mit Hanna Wijk tätigten die Spurs einen Transfer für das Jetzt und die Zukunft zugleich. Ein klares Signal nach oben: Wir wollen die Lücke schließen!
Platz 5: Matilda Nildén – Tottenham
Ein Transfer für die Zukunft und einer, bei dem die Spurs frühzeitig gehandelt haben. Während sich in England offensive Spielerinnen die Klinke in die Hand geben und alle Top-Teams sich in diesem Bereich verstärken, stellt Tottenham auch früh die Weichen. Ein kluger, weitsichtiger Transfer, der den Spurs-Fans in Zukunft viel Freude bereiten dürfte. Durch die anderen vier Schwedinnen sollte die Eingewöhnung für Nildén zudem ein Leichtes sein.
Platz 4: Signe Gaupset – Tottenham
Spurs-Hattrick auf dem Transfermarkt. Signe Gaupset – wäre dieser Name bei Chelsea, City, Arsenal oder sogar Barcelona aufgeschlagen, hätte dies nicht überrascht. Gaupset zählt zu den Top-Talenten im Frauenfußball und wird von Experten sehr geschätzt. 378.000 Pfund, Klubrekord.
Doch wie konnten die Spurs den Rest von Europas Elite ausstechen? Martin Ho, Cheftrainer, kennt Gaupset aus seiner Zeit bei SK Brann. Mit 4,74 progressiven Pässen, 0,28 Assists und 3,35 kreierten Schusschancen pro 90 Minuten zählte Signe Gaupset bereits 23/24 zu den oberen Prozenten der offensiven Mittelfeldspielerinnen in der UWCL. Des Weiteren besticht Gaupset durch ihren hohen „Game-IQ“: Bei offensiven Aktionen zieht sie die gegnerische Defensive stets auseinander, schafft Räume und ist durch ihre Dynamik und ihre Geschwindigkeit eine große Gefahr im 1-gegen-1.
Ein Wahnsinnstransfer, der es beinahe in die Top Drei geschafft hätte!
Platz 3: Ria Bose – West Ham United
West Ham steckt im harten Abstiegskampf und kämpft um das Überleben in der WSL. Von der Chelsea U21 ging es für Bose zunächst nach Portugal. Nun, mit 19 Jahren, geht es zurück auf die Insel.
Mit 32 Gegentreffern stellt West Ham die schwächste Defensive und lechzt nach Verstärkung. Bose ist Hoffnung und Zukunftsversprechen zugleich. Während einige Zungen behaupten, der Wechsel nach Portugal kam zu früh und die gebürtige Engländerin müsse erst aufgebaut werden, sehen andere – so auch WHU – in ihr eine Sofortlösung. Bose ist abgeklärt, führt starke, saubere Zweikämpfe und bringt Geschwindigkeit mit.
West Ham hat hier tatsächlich ein glückliches Händchen bewiesen und eine entscheidende Schwachstelle im Kader schließen können. Wir finden: Ein hochverdienter Platz Drei.
Platz 2: Ellen Wangerheim – Manchester United
29 Tore und 12 Vorlagen in 44 Spielen. Das ist Wangerheims Bilanz der Saison 24/25. Sie ist eine Angreiferin, die fast jedes Team verstärken könnte. Großgewachsen, technisch stark, spielintelligent.
1,13 Scorer pro Spiel: Feuerkraft, die Manchester United dringend benötigte, um die Lücke zu Arsenal, Chelsea und City zu schließen. Obgleich der Transfer Lea Schüllers mehr Aufsehen erregte, löste Ellen Wangerheims Verpflichtung beinahe dieselbe Freude bei der Anhängerschaft aus. Aktuell zeigt die Schwedin auch die stärkeren Einsätze, weshalb sie hier weit oben im Ranking steht.
United stehen rosige Zeiten bevor. Ein Königstransfer, zurecht auf Platz 2.
Platz 1: Alice Bergström – Liverpool FC
Liverpool kämpft um den Klassenerhalt und setzt mit Alice Bergström ein klares Zeichen: Wir geben nicht auf.
Bergström konnte seit ihrem Wechsel auf ganzer Linie überzeugen und hat Liverpool deutlich verstärkt. Im Derby gegen ManUtd wurde spätestens klar, dass Bergström das Niveau besitzt, um gegen große WSL-Teams zu bestehen. Offensiv belebt sie die Angriffe Liverpools, während sie defensiv der kompromisslose Rettungsring der Reds ist. Ob die Klasse gehalten werden kann, ist unklar, jedoch hat Liverpool – ebenso wie Konkurrent West Ham – einen Transfer aus dem Hut gezaubert, welcher die Chancen definitiv erhöht hat.
Alice Bergström, ein würdiger Transfergewinner des Winterfensters und ein Name, der von der Weltbühne, unabhängig vom Ausgang der Liverpooler Saison, nicht verschwinden wird.
Quelle
07.02.2026 - 14:50 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Manchester United legt mit Sieg bei Leicester vor
![[Bild: s_33482_462_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_33482_462_2012_1.jpg)
©Manchester United
Manchester United hat seine Hausaufgaben bei Leicester City erledigt.
In Minute 13 ging United bereits in Führung, nachdem eine Flanke von Julia Zigiotti , welche für Lea Schüller gedacht war, den Kopf der Deutschen knapp verfehlte und direkt ins Tor segelte.
Man Utd spielbestimmend
Bereits zwei Minuten später hatte Sandberg die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen; ihr Versuch aus wenigen Metern ging jedoch ins Toraus. In der 16. Minute musste Olivia Clark einen Schuss von Melvine Malard glanzvoll parieren, um das 2:0 zu verhindern. Es folgten weitere Halbchancen, die aber nichts Zählbares einbrachten.
In der zweiten Halbzeit kam zunächst Fridolina Rolfö für Melvine Malard, welche zwar offensiv einiges versuchte, sich jedoch nicht belohnen konnte. Lea Schüller kam erst in Minute 60 zu ihrem ersten Torabschluss und musste schließlich in der 63. Minute für Terland weichen. Schüller hatte weiterhin Probleme, sich in Uniteds Offensivspiel zu integrieren.
Elfmeter nicht gegeben
In der 65. Minute brachte Anna Sandberg ihre Gegenspielerin Shannon O’Brien im Strafraum durch einen Bodycheck zu Fall. Den folgerichtigen Elfmeter gab es für Leicester City jedoch nicht. Die Entscheidung gegen die Foxes wurde von den Leicester-Akteurinnen lautstark protestiert.
In der 69. Minute hatte Leicester erneut die Chance auf den Ausgleich, doch der Schuss von Mouchon wurde von United-Keeperin Tullis-Joyce pariert. Die Amerikanerin hat in bisher keinem ihrer neun Ligaspiele gegen Leicester hinter sich greifen müssen.
In einer unterhaltsamen Schlussphase war es Elisabeth Terland, welche in der 87. Minute den Deckel draufmachen konnte. Mit beeindruckender Fußarbeit am Elfmeterpunkt ließ sie zwei Leicester-Verteidigerinnen aussteigen und schloss druckvoll ab. Es war der fünfte Treffer in der laufenden WSL-Saison für die Norwegerin.
In der letzten Minute der Nachspielzeit hatte Terland sogar die Chance auf 3:0 zu erhöhen, doch die starke Olivia Clark rettete mit einem Super-Save.
Mit nunmehr 31 Punkten steht ManUtd sicher auf Platz Zwei der WSL. Spitzenreiter ManCity (38 Punkte) muss morgen beim viertplatzierten Arsenal (26 Punkte) ran. Das formschwache Chelsea (27 Punkte) gastiert am morgigen Sonntag bei den Tottenham Hotspur.
Quelle
08.02.2026 - 15:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: West Ham und Liverpool punkten im Abstiegskampf
![[Bild: 1059.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/1059.jpg)
Das Spiel in London entwickelte sich zu einem absoluten Thriller, der vor allem durch die tragische Figur der Brighton-Torhüterin entschieden wurde.
West Ham startete druckvoll, Shekiera Martinez verpasste schon in Minute 1 knapp den Führungstreffer - Ihr Schuss ging rechts am Kasten vorbei. Ein klarer Elfmeter blieb Brighton verwehrt, als Madison Haley im Strafraum am Schienbein getroffen wurde (21.).
Brighton zeigte sich zunächst effizienter: In der 40. Minute überwand die japanische Nationalspielerin Kiko Seike die Torhüterin mit einem traumhaften Lupfer zur Führung.
Nach der Pause legte Brighton nach: Brighton's Vanegas wurde auf die Reise geschickt, nach einem Abwehrfehler setzte sie sich robust durch und hämmerte den Ball zum 0:2 ins Netz (63.).
Dann begann das Drama um Brightons Keeperin Chiamaka Nnadodzie . In der 81. Minute landete eine verunglückte Flanke von Ffion Morgan direkt im Tor – Nnadozie sah schlecht aus.
Nur vier Minuten später verschätzte sie sich beim Rauslaufen komplett, was Shekiera Martinez das 2:2 ins leere Tor ermöglichte. In der Nachspielzeit flankte Martinez, Riko Ueki schloss ab und Nnadozie ließ den Ball direkt vor die Füße von Viviane Asseyi klatschen, die zum 3:2-Siegtreffer abstaubte. Ein Wahnsinns-Comeback für West Ham.
Liverpool schlägt Villa deutlich
Mit einem frühen Doppelschlag (Mia Enderby 9. und Martha Thomas 14.) gingen die Reds früh in Führung. Nachdem Miriael Taylor in der 41. Minute ausglich, wurde das Match zu einer leichten Zitterpartie.
Nach etwa einer Stunde übernahm Liverpool dann mehr die Kontrolle. Vor allem die eingewechselte Alice Bergström zeichnete sich erneut aus und war mit ihrer hohen Passquote und 17 Ballberührungen einer der Aktivposten.
In der Schlussphase entschieden Grace Fisk (83.) und Aurélie Csillag (90.+7) die Partie dann eindeutig für Liverpool.
Damit ist der Abstand zu Everton und Aston Villa zunächst geschrumpft und der Abstiegskampf in der WSL gewinnt an Fahrt.
Quelle
08.02.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Arsenal ringt ManCity nieder
![[Bild: s_43997_215_2012_2.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_43997_215_2012_2.jpg)
©Sporting CP
Es war das erwartete Spitzenspiel im Emirates Stadium, das am Ende einen knappen, aber nicht unverdienten Sieger fand. Manchester City begann aggressiv und setzte Arsenal sofort unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden prüfte die ehemalige Gunnerin Viv Miedema die Daphne van Domselaar, gefolgt von einem gefährlichen Ballverlust Arsenals im Mittelfeld.
Die kontroverseste Szene der ersten Hälfte ereignete sich in der 4. Minute: Citys Pressing griff, Bunny Shaw wurde im Strafraum freigespielt und ging nach einem Zupfer zu Boden. Die Pfeife der Schiedsrichterin blieb stumm – eine 50/50-Entscheidung, bei der Arsenal das Glück auf seiner Seite hatte.
Nach der Anfangsviertelstunde übernahm Arsenal die Kontrolle. In der 16. Minute spielte Mariona einen Pass in die Tiefe auf Olivia Smith . Die Kanadierin gewann das Laufduell gegen City-Verteidigerin Rebecca Knaak , die immer wieder aufgrund des fehlenden Tempos als Schwachstelle der City-Defensive kritisiert wurde, umkurvte dann Torhüterin Yamashita und schob zum 1:0 ein. Katie McCabe setzte in der 32. Minute mit einem gefährlichen Fernschuss ein weiteres Ausrufezeichen, konnte sich jedoch nicht belohnen.
Mehr Druck von City, Arsenal "cool and collected"
In der zweiten Hälfte erhöhte City den Druck. Die Gäste pressten mehr und früher, wodurch Arsenal phasenweise müde wirkte. In der 63. Minute forderte Lauren Hemp Elfmeter, doch erneut blieb der Pfiff aus – zu Recht. Der vermeintliche Ausgleich fiel in der 77. Minute durch Miedema, wurde aber aberkannt, weil sie McCabe zuvor an der Hüfte berührt hatte. McCabe fiel in dieser Szene theatralisch. Wohl eine Fehlentscheidung – das Tor hätte zählen müssen. Auch die Einwechslung von Iman Beney brachte City nicht mehr den ersehnten Punkt. Arsenal verteidigte die Führung clever über die Zeit.
Insgesamt einer verdienter Sieg für die Gunners, trotz der streitbaren Torszene.
Quelle
Ich glaub ich bin eine Signatur 
Denken ist die schwerste Aufgabe ...deshalb befassen sich so wenige damit!

