Die MyBB-Forensoftware und somit auch "Sportquatschforum" nutzt Cookies
Sportquatschforum verwendet Cookies aus funktionellen Gründen der MyBB-Forensoftware welche für eine korrekte Forenfunktion unabdinglich sind. Insbesondere um Deine Login-Informationen zu speichern wenn Du registriert bist und Deinen letzten Besuch wenn Du es nicht bist. Cookies von Sportquatschforum speichern auch die spezifischen Themen, die Du gelesen hast und wann diese zum letzten Mal gelesen wurden.

Cookies sind kleine Textdokumente, welche auf Deinem Computer gespeichert werden. Die von Sportquatschforum gesetzten Cookies können nur auf dieser Website verwendet werden und stellen in keinster Weise ein Sicherheitsrisiko dar.

Bitte teile uns mit ob Du die Cookies von Sportquatschforum akzeptierst oder ablehnst.

Um alle von Sportquatschforum gesetzten Cookies zu löschen (Grundeinstellung herstellen) bitte hier klicken.


Info: Ein Cookie wird in Deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass Dir diese Frage erneut gestellt wird.
Du kannst Deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Frauenfußball in UK Kompakt > Saison 25/26

#73
21.12.2025 - 20:00 Uhr | News | Quelle: BBC
London City Lionesses beenden Zusammenarbeit mit Trainer Prêcheur
[Bild: t_4128_254_2012_1.jpg]
©IMAGO
Mitten in ihrer ersten Saison in der Women’s Super League haben die London City Lionesses die Zusammenarbeit mit Trainer Jocelyn Prêcheur beendet. Die Entscheidung wurde Spielerinnen und Mitarbeitenden am Sonntag mitgeteilt. Nach Klubangaben steht bereits eine Nachfolgelösung bereit.

Der 43-jährige Franzose hatte die Lionesses zur Saison 2024/25 übernommen und den Aufstieg in die höchste englische Spielklasse erreicht. In der laufenden Spielzeit liegt das Team nach elf Partien mit fünf Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Trennung erfolgt nach Informationen aus dem Umfeld des Klubs nicht aufgrund der bisherigen Ergebnisse, sondern vor dem Hintergrund einer veränderten langfristigen Ausrichtung. Prêcheur gilt demnach nicht als passende Besetzung für die nächste Entwicklungsphase.


London City ist der erste vollständig unabhängige Klub ohne angebundenes Männerteam, der den Sprung in die WSL geschafft hat. Die Mannschaft trägt ihre Heimspiele im Hayes Lane aus, den sie sich mit dem Männerklub Bromley teilt. Seit der Übernahme durch Mehrheitsinvestorin Michele Kang im Dezember 2023 wurde der Verein strukturell und wirtschaftlich neu aufgestellt. Zuvor hatte der Klub vor existenziellen Problemen gestanden.

Prêcheur war 2024 von Paris Saint-Germain nach London gewechselt und prägte die Phase des sportlichen Aufstiegs.

Quelle 


23.12.2025 - 14:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Analyse: Warum Manchester City die WSL dominiert
[Bild: s_29983_126_2012_1.jpg]
©FC Twente Media
Aktuell steht Manchester City  mit 30 Punkten souverän auf dem ersten Platz der Women’s Super League  und erstmals seit 2016 scheint der Titel nicht nur möglich, sondern näher als in den Spielzeiten zuvor. Daran hat auch der neue Cheftrainer Andree Jeglertz  einen großen Anteil. Als moderner Übungsleiter steht er für Empowerment und Freiheiten. Sein flexibles Gerüst beschreibt der Schwede so:


„Die Gruppe hat am Anfang vielleicht ein bisschen darauf gewartet, dass ich ihnen sage, was sie tun sollen. Ich glaube nicht, dass man sich auf diese Weise weiterentwickelt. Die meisten Dinge müssen die Spielerinnen während eines Spiels selbst lösen können.“ Diese Freiheiten spiegeln sich in Manchester City’s offensivem Pressing, der Spielfreude und dem fluiden Zentrum wider. Die Handschrift des Trainers ist nach der Hinrunde zu erkennen.

„Bunny“ Shaw – die beste Stürmerin der Liga

Khadija „Bunny“ Shaw  spielt aktuell die Saison ihres Lebens und ist auf Kurs, ihre Bestmarke von 21 Toren in 18 Ligaeinsätzen aus 23/24 zu übertreffen. Aktuell führt Shaw mit zwölf Treffern in elf Partien die Torschützinnenliste an, sieben Treffer mehr als die Zweitplatzierten Stina Blackstenius, Alessia Russo, Beata Olsson, Kirsty Hanson und Melvine Malard. Doch es sind nicht nur Tore, welche Shaw aktuell zur besten Stürmerin der Liga machen. Zusätzlich zu ihren 1,11 Toren pro 90 Minuten führt die 28-Jährige auch in anderen Kategorien ligaweit: Acht Großchancen verwandelt, 128 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum, 12,26 xG (erwartete Tore). Bei 21 erfolgreichen Dribblings liegt Shaw auf Platz zwei des ligaweiten Rankings. Zusätzlich zu Shaws beeindruckender Physis und ihrer Abschlussstärke zeichnet die Jamaikanerin auch ihre hohe Spielintelligenz aus. Gegen Leicester City oder zuletzt Aston Villa, demonstrierte Shaw ihre Fähigkeit, tiefe Defensivblöcke nicht nur mit Wucht, sondern mit Timing und cleveren Läufen zu knacken. Gegen Villa erzielte Shaw vier der sechs Man-City-Tore.

Aleixandri und der Park-Clinton-Tauschdeal

Man City hat zur aktuellen Saison einiges umgebaut: Laia Aleixandri  wechselte zurück zu ihrem Jugendverein Barcelona, nachdem ihr Vertrag ausgelaufen war. Die Anhängerschaft reagierte gespalten. Blieb Aleixandri noch zu Beginn der Saison 24/25 oft hinter den Erwartungen, kam aber in der Rückrunde immer besser in Tritt. Spätestens bei der EURO 2025 wurde klar, welche Qualitäten die 25-Jährige besitzt. Die Fans fürchteten einerseits ein lediglich kurzeitiges Hoch und wünschten sich mehr Konstanz, während andere die giftige Zweikampfführung und Spielintelligenz nicht missen wollte. Doch selbst ohne Aleixandri stellt City eine bärkenstarke Zentrale. Aktuell sind Edeltechnikerin Yui Hasegawa und Laura Blindkilde Brown im Zentrum gesetzt und dominieren das Geschehen. Über Hasegawa sagte Trainer Jeglertz zu Beginn der Saison: „Yui ist ihrer Zeit immer einen Schritt voraus. Wir haben mehr Wert darauf gelegt, dass sie nicht auf einer Position festgenagelt ist, sondern beweglicher agiert. Wir möchten, dass sie flüssiger spielt. Sie hat die Qualitäten, weiter vorne auf dem Platz zu spielen, weil sie Räume so gut erkennt. Wir müssen ihre Cleverness nutzen.“ Aktuell wenig zum Zug kommt hingegen Neuzugang Grace Clinton.  Der Tauschtransfer zwischen den Stadtrivalen Man Utd und Man City sorgte im Sommer für Zündstoff.

Clinton, die von einigen Anhängern Uniteds als zukünftige Identifikationsfigur gesehen wurde, um die ein Team aufgebaut werden sollte, hatte auch ihre Kritiker. Obwohl ihr Talent offensichtlich war, traf Clinton bei finalen Pässen oft schlechte Entscheidungen. Ihr Tempo wurde ebenfalls kritisiert, obgleich sich Clinton mit Hinblick auf die Daten in Defensivaktionen und Passquote seit 2023 massiv gesteigert hatte und als Box-to-Box und Spielmacherin gleichermaßen gut performte. Einen klaren Gewinner dieses Tausches konnte man zunächst nicht ausmachen. Nach der ersten Saisonhälfte ist jedoch klar: Den besseren Deal hat die rote Seite Manchesters gemacht. Jess Park brilliert als belebendes Offensivelement bei United mit vier Toren und zwei Vorlagen in zehn Ligaspielen, während sie in der Champions League einen Treffer in vier Partien beisteuern konnte.

Clinton hingegen kam in sieben Ligaspielen zum Zug, kam aber fünfmal lediglich von der Bank und verbucht aktuell rund 220 Spielminuten. Ähnlich wie die Deutsche Sydney Lohmann, welche im Sommer vom FC Bayern kam, kommt sie über die Rolle der Ergänzungsspielerin nicht hinaus. Obwohl Clinton ihr Potenzial in Kurzeinsätzen zeigen konnte, ist die ebenfalls 22-jährige Laura Blindkilde Brown aktuell der Shootingstar im Maschinenraum der Citizens. Mit ihrer Pressingresistenz und Passstärke hat sich Blindkilde Brown zur Schlüsselspielerin auf der Sechserposition gemausert, nachdem sie in vorherigen Spielzeiten eher offensiv zu verorten war. Folgerichtig wurde Blindkilde Brown zu Man Citys Spielerin des Monats September gewählt. Ihr Marktwert hat sich seit dem 22. Dezember 2024 von 75.000 Euro auf 375.000 Euro gesteigert.

Fazit: Wer im Spätsommer noch an den Änderungen in der Schaltzentrale Citys zweifelte, wurde eines Besseren belehrt.

Gereift zur Leistungs- und Führungsspielerin: Kerstin Casparij

Eine weitere tragende Säule ist Außenverteidigerin Kerstin Casparij  , die zuletzt die verletzte Alex Greenwood als Kapitänin vertrat. Die 25-jährige Niederländerin ist endgültig in der Weltspitze der Außenverteidigerinnen angekommen. Im Vergleich mit anderen hochkarätigen Spielerinnen wie Ona Batlle, Giulia Gwinn oder Emily Fox führt Casparij bei Tacklings, abgefangenen Pässen und Blocks deutlich die datenbasierten Rankings an. Mit aktuell sechs Scorerpunkten (zwei Tore und vier Vorlagen) ist Casparij die torgefährlichste Defensivspielerin der Liga vor Lucy Parker (5). 45 Flanken schlug Casparij in dieser Spielzeit in den Sechzehner, um Naturgewalt Shaw zu bedienen – eine Taktik, die durchaus Früchte trägt. Raum für Verbesserungen gibt es noch bei der Passquote, welche unter der ihrer bereits genannten internationalen Kolleginnen liegt (durschnittlich 9,2 % hinter Batlle, Gwinn und Fox). Es bleibt jedoch festzuhalten: Kerstin Casparij ist eine Schlüsselspielerin, die einen erheblichen Anteil an Citys aktueller Form hat.

Zünden ebenfalls: Iman Beney, Leila und Jade Rose

Auch in der Breite funktioniert Citys Kaderplanung bemerkenswert gut: Neuzugänge und Perspektivspielerinnen Iman Beney (kam von BSC YB Frauen) und Jade Rose (Harvard) überzeugten bisher: Die 19-jährige Beney kam in 368 Spielminuten auf drei Scorer, was 0,73 Scorern je 90 Minuten entspricht und stellte Gegner mit müden Beinen vor Probleme. Das die flinke Schweizerin als „Impact-Sub“ die Women’s Super League schwindelig spielt blieb nicht verborgen. So wurde Beney unter die finalen 10 Spielerinnen von Tuttosports „Golden Girl Award“ gewählt. Jade Rose zählt seit dem 3:2-Sieg über Arsenal im Oktober ununterbrochen zum Stammpersonal und hat laut eigener Aussage den Tausch der Harvard University gegen die Stadt Manchester gut gemeistert.

Einen zweiten Karrierefrühling erlebte Routinier Leila. Die 32-jährige Spanierin stand bisher in jeder Ligapartie auf dem Platz, wenngleich beim Saisonauftakt gegen Chelsea nur ein Kurzeinsatz zu Buche steht. Ihre Spritzigkeit hat die ehemalige Barcelona-Akteurin trotz ihres Alters nicht eingebüßt und besticht aktuell neben ihren physischen Attributen vor allem durch ihre Einbindung in die Umschaltmomente. 2,87 Abschlusschancen, 3,62 Flanken und 1,27 Schlüsselpässe liefert Leila je 90 Minuten.

Ausblick: Man City auf Kurs zum Titelgewinn?

Die Offensive versorgt City mit einer Tordifferenz von +22 bei 32 erzielten Toren, sechs Punkte Vorsprung auf Chelsea zur Winterpause und eine Zehn-Spiele-Siegesserie – es sieht rosig aus im blauen Teil von Manchester. Am 10. Januar beginnt auf der Insel die Rückrunde. Und die hat es in sich: Konkurrent aus Man Utd gastiert bei Arsenal, Chelsea empfängt zunächst das strauchelnde West Ham United im London-Derby. Danach müssen die Blues gegen Arsenal und Man City ran. Die Tabellensituation dürfte sich also bereits zum Februar hin zuspitzen. Man City, die zunächst auf Everton und die London City Lionesses treffen, starten mit viel Momentum und ohne viele Verletzte.

Fazit: Es passt alles bei den Sky Blues, weswegen ihnen die Meisterschaft absolut zuzutrauen ist. 

Quelle 
Big Grin Ich glaub ich bin eine Signatur Tongue
Cs10 Denken ist die schwerste Aufgabe ...deshalb befassen sich so wenige damit! Cs10
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Frauenfußball in UK Kompakt > Saison 25/26 - von KLAUS - 27.12.2025 - 20:51

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste