24.09.2015 - 22:49
(24.09.2015 - 22:35)paloma schrieb: Sicher ist eine telefonische Verbindung mit Angehörigen für die Asylsuchenden sehr wichtig. Mich überrascht nur, dass es Smartphones sind und nicht normale Handys und vor allem, dass man ans Netz angeschlossen ist, die Kosten dafür sind ja auch nicht gerade billig (vor allem für jemanden der von Sozialhilfe lebt).
Tsianos betont, dass es auch selten mittellose Menschen sind, die sich auf eine oft mehrere Tausend Kilometer lange Flucht machen: “In der Regel migrieren tatsächlich nicht die Ärmsten der Armen, sondern die Angehörigen der Mittelschicht, und genau wie alle globalen Mittelschichtler gehen sie mit diesen Medien entsprechend um — und können sich diese Geräte leisten.” Wer sich trotzdem kein Smartphone oder zumindest ein einfaches Handy leisten kann, es verloren hat oder es bei der Polizei abgeben musste, organisiert sich laut Tsianos in Gruppen, die sich dann ein Gerät teilen. “Das total entnetzte migrantische Subjekt, das sich halbnackt auf den Weg nach Europa macht, existiert nicht”, sagt Tsianos.

Wie von mir betont: Es geht hier nicht um Asylanten oder Sozialhilfeempfänger, sondern um Menschen auf der Flucht, die fast alles verloren haben, aber das Smartphone als sehr wichtig, immer noch dabei haben.
Irgendwo hatte ich auch noch gelesen, dass es sich teils um "abgespeckte" vereinfachte Geräte handelt, die entsprechend billiger zu haben sind.
Mit freundlichen Grüßen von Ritchie 
Viele wollen zurück zur Natur, aber die wenigsten zu Fuß.

Viele wollen zurück zur Natur, aber die wenigsten zu Fuß.