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Planet Pure Frauen Bundesliga > Saison 25/26

#51
[Bild: profile:original]
ran Fußball
ran Fußball - Skandal im Frauenfußball: Eleni Rittmann bricht ihr Schweigen

Sport

Die Schweizer Profifußballerin Eleni Rittmann reagiert auf den Skandal um heimliche Dusch-Aufnahmen beim SCR Altach und kritisiert das milde Gerichtsurteil.

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#52
25.03.2026 - 13:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
17. Spieltag der Admiral Frauen Bundesliga: Salzburg erarbeitet sich Endspiel
[Bild: s_49979_2142_2012_1.jpg]
©FC Bergheim
Nach der 17. Runde der Admiral Frauen Bundesliga ist eine Frage nach wie vor offen. Wer sichert sich den vierten Platz und damit das letzte Ticket für das Meister-Playoff? Vor ein paar Wochen hätte keiner mehr an eine Aufholjagd von Red Bull Salzburg geglaubt. Doch dank zwei Siegen und auf der anderen Seite zwei Niederlagen des SCR Altach, kommt nun alles auf den anstehenden 18. Spieltag an. Bei einem Sieg der Bullinnen und einer Niederlage von Altach, spielen die Salzburgerinnen aufgrund des direkten Duells nach der Teilung im oberen Playoff mit. Diese Woche schien generell unter einem guten Stern für Heimteams zu stehen.


Tabellenführerinnen mühen sich zu knappem Heimsieg

Zu Beginn der 17. Runde empfing die Wiener Austria den USV Neulengbach. In einer hart umkämpften und abwechslungsreichen Partie präsentierten sich die Gäste aus Niederösterreich einmal mehr als unangenehme Gegnerinnen. Dabei sah zunächst alles nach einer klaren Sache aus, nachdem Lotta Cordes die Wienerinnen nach 14 Spielminuten per Kopfball in Führung brachte. Die Tabellenführerinnen verpassten es aber den Vorsprung auszubauen und mussten früh in Halbzeit zwei überraschend den Ausgleichstreffer hinnehmen. Emira Makalic kam bei einem Eckball an der ersten Stange frei zum Kopfball und brachte den Ball in der kurzen Ecke unter. Die Neulengbacherinnen versuchten in der Folge das Unentschieden zu halten. In der 71. Minute war es dann aber eine Co-Produktion der beiden eingewechselten Almedina Šišić und Lena Triendl, die für die erneute Führung und den Heimsieg der „Veilchen“ sorgte. Die Austria geht somit fix als Tabellenführer in die Playoffs.

St. Pölten weiter in Torlaune

Im zweiten Spiel am Freitagabend, waren die Linzerinnen vom Lask zu Gast bei den Serienmeisterinnen aus St. Pölten. Früh in der Partie machten die St. Pöltnerinnen klar, dass sie nichts anbrennen lassen wollen. Dauerdruck ab Minute eins stand auf dem Programm. In der 16. Minute sorgte Sarah Mattner mit ihrem fünften Treffer in zwei Spielen für die verdiente Führung des SKN. In der ersten Halbzeit taten sich die Linzerinnen schwer dem Offensivdrang der „Wölfinnen“ etwas entgegenzusetzen und mussten in der 28. Minute bereits den zweiten Gegentreffer des Abends hinnehmen. Die Deutsche Lisa Ebert kam im Strafraum frei zum Abschluss und brachte den Ball souverän per Volley im Tor unter. In der zweiten Halbzeit gelang es dem Lask besser ins Spiel zu kommen und verzeichneten selbst die ersten Chancen. Richtig gefährlich wurde es für das Tor von Carina Schlüter jedoch nicht. Stattdessen setzte Ľudmila Maťavková mit dem 3:0 den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie. Der SKN St. Pölten bleibt somit in Reichweite zur Tabellenspitze.

Grazer Offensivfeuerwerk

Der SK Sturm Graz empfing am Samstag den FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen. Auch in diesem Spiel zeigte sich das Heimteam von Beginn an dominant. Ein regelrechtes Offensivfeuerwerk der Grazerinnen erschlug die Gäste aus Linz, die sich jedoch zunächst mit allen Mitteln gegen den Rückstand wehrten. Umso bitterer kam es als ein Eigentor nach einem Fehler der Torfrau Julia Zangerl für das 1:0 sorgte. Anna Wirnsberger, die ab der kommenden Saison für die SGS Essen auflaufen wird, erzielte noch vor der Pause das verdiente 2:0 für die Gastgeberinnen. Auch nach der Pause konnten die Linzerinnen dem SK Sturm nur wenig entgegensetzen. Laura Krumböck erzielte nach knapp einer Stunde das 3:0 und damit die Vorentscheidung. Für sie war es das erste Bundesligator nach ihrer langen Verletzungspause. Den Schlusspunkt dieser intensiven Partie setzte die eingewechselte Mia Gavrić mit dem 4:0. Sturm Graz sichert sich mit diesem Sieg den aktuell dritten Tabellenplatz.

Vienna is back!

Am Sonntagvormittag kam es auf der Hohen Warte in Wien Döbling zum Aufeinandertreffen der First Vienna gegen den SCR Altach. Die Wienerinnen konnten in den Vorwochen Selbstvertrauen tanken, während die Altacherinnen am vorangegangenen Spieltag gegen St. Pölten mit 1:9 vorgeführt wurden. Die Verunsicherung war auch in diesem Spiel noch zu spüren. Die Vienna übernahm von Beginn an das Kommando und kam in der Anfangsphase zu zahlreichen Gelegenheiten. Die Vorarlbergerinnen taten sich zunächst schwer, kamen aber aus dem Nichts selbst zu zwei hochkarätigen Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Nach einem 0:0 Pausenstand folgte im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die Gastgeberinnen drückten die Altacherinnen tief in die eigene Hälfte zurück und gingen in Minute 53 durch Patricia Pfanner verdient in Führung. Gefolgt war der Treffer von Abseits- Reklamationen der Gäste, da Pfanner beim Pass von Denise Lueger eventuell knapp vorne war. Spät in der Partie wachten beide Teams noch einmal auf. Die Altach- Stürmerin Petra Mikulica hatte den Ausgleich und damit die Meistergruppe auf dem Fuß, scheiterte jedoch an der Stange. Praktisch im Gegenzug war es dann ein gut ausgespielter Konter, den die eingewechselte Lilah Havel zum 2:0 vollendet. Auch hier wurden die Gäste laut und reklamierten heftig auf Handspiel. Schiedsrichterin Sara Telek blieb jedoch, wie schon beim 1:0 bei ihrer Entscheidung und das Tor zählte. Altach konnte damit den Einzug in die Meistergruppe erneut nicht fixieren, während sich die Vienna in einen regelrechten Flow spielen konnte.

Salzburg erkämpft sich Endspiel

Vollendet wurde die 17. Runde vom Aufeinandertreffen des FC Red Bull Salzburg mit Tabellenschlusslicht FC Südburgenland/TSV Hartberg. Bereits nach drei Minuten zappelte das Netz erstmals, als Julia Grünwald die Salzburgerinnen in Führung brachte. Wenige Minuten später kamen die Gäste aus dem Burgenland jedoch zum Ausgleich durch ihre Starstürmerin Lilla Sipos. Danach sorgten die Bullinnen jedoch rasch für klare Verhältnisse. Durch Tore von Emelie Kobler, Lucia Orkić und Sara Grabovac konnten die Gastgeberinnen noch vor der Halbzeit auf 4:1 stellen. Die Partie plätscherte anschließend etwas dahin, bis Lilla Sipos kurz vor Schluss erneut einen Treffer verbuchen konnte und den 4:2 Endstand besiegelte. Für Sipos war es bereits das 12. Saisontor. Durch den Heimsieg konnten die Salzburgerinnen die Chance auf das Meister-Playoff wahren, brauchen jedoch nächste Woche in jedem Fall einen Auswärtssieg bei Neulengbach und müssen auf Schützenhilfe des SK Sturm Graz hoffen.

Ausblick auf die kommende Woche

Mit diesen 5 Heimsiegen zeigt sich folgendes Bild. Die Tabellenspitze bleibt nach wie vor durch sechs Punkte getrennt und verspricht weiterhin Spannung. Dahinter geht es jedoch knapp zu. Sturm Graz kann sich bereits in Sicherheit wiegen und sich auf die Meistergruppe fokussieren. Wer den vierten Platz im Meister-Playoff bekommt, wird am 18. Spieltag entschieden. Altach reicht lediglich ein Punkt, um den vierten Platz zu fixieren. Gegen Sturm Graz wird das allerdings alles andere als leicht. Bei einer Niederlage der Vorarlbergerinnen braucht Red Bull Salzburg einen Sieg gegen Neulengbach, um in die Top Vier zu rücken. Es erwartet uns also ein Endspiel zweier Teams in über 570 Kilometer Entfernung. 

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#53
02.04.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: ORF
Serienmeister vor dem Aus: Neulengbach stellt Insolvenzantrag
[Bild: 339.jpg]
Der USV Neulengbach steht vor dem Aus. Der Verein kündigte an, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen.

Neulengbach prägte über Jahre den österreichischen Frauenfußball. Zwischen 2003 und 2014 gewann der Club durchgehend die Meisterschaft, hinzu kamen zahlreiche Cupsiege sowie der Einzug ins Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League im Jahr 2014. Spielerinnen wie Manuela Zinsberger, Nina Burger und Maria Gstöttner standen exemplarisch für diese Phase.

Mit dem Aufstieg von SKN St. Pölten Frauen als neue nationale Spitzenkraft verschärften sich ab 2015 die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach dem Tod des langjährigen Vereinsverantwortlichen Bruno Mangl im Jahr 2017 verschärften sich die finanziellen Probleme weiter.


Laut Vereinsangaben scheiterten mehrere Restrukturierungsversuche, da zugesagte Sponsorengelder ausblieben. Eine Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison konnte daher nicht beantragt werden. Auch das Engagement von Präsidentin Cheyenne Ochsenknecht seit Sommer 2025 führte nicht zu einer nachhaltigen Stabilisierung.

Ob der laufende Spielbetrieb der Frauenmannschaft fortgesetzt werden kann, ist derzeit offen. Gespräche mit den zuständigen Verbänden laufen. Parallel wird an einem Neustart gearbeitet, um zumindest den Nachwuchs- und Amateurbereich langfristig abzusichern.

Der österreichische Frauenfußball verliert mit dem USV Neulengbach einen zentralen und wichtigen Punkt seiner Geschichte. Die Frauen-Sektion aus dem Wienerwald hat den österreichischen Frauenfußball über Jahrzehnte geprägt. Der USV hinterlässt in der Bundesliga eine große historische Lücke, die wohl nicht so schnell zu füllen sein wird.

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#54
2:0-Sieg gegen den LASK
Salzburgerinnen feiern historischen Finaleinzug
[Bild: 51453_20250702728.png]  [Bild: 62573_20240304624.png]  
04.04.26 - 14:04

Red Bull Salzburg gewinnt das Halbfinale gegen den LASK und steht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Cupfinale. Orkic brachte die Mozartstädterinnen vom Punkt in Führung, Kobler gelang in der Nachspielzeit Treffer Nummer zwei. 

[Bild: 169e77aa-4f94-4ac6-8be3-1941ddb4a932.jpg]
Die Salzburgerinnen setzten sich gegen den LASK mit 2:0 durch. GEPA pictures 

Die Akteurinnen des FC Red Bull Salzburg  stehen als Finalist des ÖFB-Cups 2026 fest. Mit einem 2:0-Erfolg gegen den LASK  schafften die Salzburgerinnen bereits im ersten Jahr als Bundesligist mit dem Bullen-Trikot den Einzug ins Pokal-Endspiel, in dem Austria Wien wartet. 

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#55
08.04.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Österreichs Fußballerinnen kämpfen mit Krisen und Missständen
[Bild: a1.jpg]
Verletzte Stars, fehlende Strukturen und ein Missbrauchsskandal: Vor den Duellen in der WM-Qualifikation mit Deutschland kämpfen Österreichs Fußballerinnen mit vielen Problemen.


Keine Punkte, keine Tore und wenig Aussicht auf Besserung. Vor den beiden ungleich anmutenden Duellen in der WM-Qualifikation mit Deutschland ist die Lage von Österreichs Fußballerinnen düster. Teamchef Alexander Schriebl steht nach den beiden 0:1-Niederlagen gegen Norwegen und Slowenien in der Kritik, Leistungsträgerinnen wie Sarah Zadrazil vom FC Bayern fehlen weiter verletzt. Doch die Gründe für den Abschwung in der Alpenrepublik liegen tiefer.



«Die Leistung gegen Slowenien bringt einen zum Nachdenken und zeigt, dass momentan nicht alles rund läuft», sagt Ex-Nationaltrainerin Irene Fuhrmann im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur vor den Quali-Spielen gegen die DFB-Elf am Dienstag in Nürnberg und vier Tage später in Ried.


Mit Fuhrmann als Assistentin schaffte die ÖFB-Elf 2017 den Einzug ins EM-Halbfinale, der bislang größte Erfolg in ihrer Geschichte. Als die inzwischen 45-Jährige dann Chefin war (2020 bis 2024), ging’s 2022 noch mal ins EM-Viertelfinale, seither aber stetig bergab. Bei der WM 2023 und EM 2025 fehlten die Österreicherinnen. «Jetzt ist sicher so eine Phase, wo wir schauen müssen, dass wir wieder den Anschluss finden», fordert Fuhrmann.


Dass nach den Erfolgen mit Fuhrmann nicht mehr so viel zusammenläuft, hat auch strukturelle Gründe. Eine eigene Sportdirektorin, wie etwa Nia Künzer beim DFB, gibt es im ÖFB nicht. Generell mangelt es an Frauen in Führungsgremien. Die einzige Frau im ÖFB-Aufsichtsrat ist Isabel Hochstöger, die den Frauen- und Mädchenfußball leitet und Genderbeauftragte des Verbands ist. Ein Stimmrecht im Aufsichtsrat hat Hochstöger nicht.


In der Fläche fehlen Angebote


In der Fläche fehlen Clubs, die Fußball für Frauen anbieten. «Wir haben definitiv zu wenig Mädchenteams», sagt Fuhrmann. Das führe dazu, dass Mädchen, die irgendwann bei den Jungen-Mannschaften rausfallen, komplett mit dem Fußball aufhören, weil die Wege zum nächstgelegenen Verein zu weit sind und der Aufwand zu groß, erklärt die Ex-Nationaltrainerin.


Der Verband konzentriert sich vor allem auf die Spitzenförderung in der 2011 gegründeten ÖFB-Frauen-Akademie in St. Pölten in der Nähe von Wien, in die er pro Jahr die zehn talentiertesten Nachwuchs-Spielerinnen zwischen 14 und 19 Jahren aufnimmt - und nach eigenen Angaben 700.000 Euro jährlich investiert. «Das hat einen unheimlichen Mehrwert für uns gehabt, um die besten Talente gezielt auszubilden», sagt Fuhrmann. Nun müssten aber weitere Schritte unternommen werden, um auch die Breite besser abzubilden.17.000 Mädchen und Frauen spielen im ganzen Land Fußball. Da brauche es Strukturen, die mitwachsen, findet Fuhrmann. «Und das ist das, was in meinen Augen fehlt.» Eine lizenzierte ÖFB-Akademie sei zu wenig, moniert sie. Eine U23 als Unterbau zur A-Nationalelf fehlt.


«Wir sind sicher noch weit weg von equal play»


Von gleichen Bedingungen zwischen Männern und Frauen können die Austria-Fußballerinnen nur träumen. «Wir sind sicher noch weit weg von equal play», sagt Fuhrmann. Von gleicher Bezahlung sowieso. Immerhin werde inzwischen eine Ligapartie pro Spieltag beim ORF gezeigt, der Rest gestreamt. «Das erhöht schon mal die Sichtbarkeit.»


In der öffentlichen Wahrnehmung hat es Österreichs Liga unverändert schwer. Spitzenreiter FK Austria Wien spielte zuletzt gegen Südburgenland vor 255 Zuschauern in der Liga. Der SKN St. Pölten trat in der Champions League gegen Juventus Turin vor gerade mal vor 1.000 Fans an. Die Gehälter liegen weit unter den durchschnittlich 4.500 Euro pro Monat, die in der deutschen Bundesliga bezahlt werden. Auch deshalb wandern viele Spielerinnen schon in jungen Jahren ab.


Missbrauchsfall in Altach erschüttert Liga


Erschüttert hat die Liga der im Oktober öffentlich gewordene Missbrauchsfall beim SCR Altach: Über Jahre hinweg filmte ein Club-Mitarbeiter Spielerinnen heimlich in der Umkleide und beim Duschen, darunter auch Minderjährige. Das Urteil - sieben Monate auf Bewährung, 1.200 Euro Geldstrafe, Entschädigungszahlungen an die Opfer - ist inzwischen rechtskräftig. Viele Beobachterinnen wie Fuhrmann empfanden es als zu mild.


Es mangele am Aufklärungswillen und Informationsfluss in der Sache, kritisierten zudem Spielerinnen wie die Ex-Altacherin Eleni Rittmann. Das Urteil habe sie etwa aus den Medien erfahren, sagte Rittmann, die bis Sommer 2024 für den Club spielte, in einem Interview des «Tagesspiegels». «Ich wohne inzwischen in Frankreich und konnte deshalb nicht beim Gerichtstermin sein. Aber dass mich weder Verein noch Polizei informiert haben, ist schwer zu akzeptieren. Ich fühlte mich völlig im Stich gelassen.»

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#56
"Es bricht mir das Herz"
Ex-Serienmeister Neulengbach stellt Insolvenzantrag
[Bild: 16383_20251005917.png]  
02.04.26 - 08:26

Frauen-Bundesligist Neulengbach hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens angekündigt. Noch ist unklar, ob die Niederösterreicherinnen die Saison zu Ende spielen können. 

[Bild: 14638406-d336-4f33-a6f2-3c6e82457765.jpg]
Neulengbach wird sich aus der Bundesliga verabschieden. GEPA pictures 

Der USV Neulengbach  sieht sein Frauenfußball-Projekt als gescheitert an und hat den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens angekündigt. Das gab der frühere Serienmeister am Mittwoch bekannt. Die Fortführung des Spielbetriebs in der laufenden Bundesliga-Saison ist demnach offen. Man bereite derzeit den Antrag zur Einleitung des Verfahrens beim Landesgericht St. Pölten vor und rechne mit der Bestellung eines Insolvenzverwalters nach Ostern, so der Klub. 

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Admiral Frauen-Bundesliga
Neulengbach erhält keine Lizenz - Rapid klopft an
[Bild: 16383_20251005917.png]  [Bild: 975_20160628190.png]  
08.04.26 - 13:28

USV Neulengbach darf in der Saison 2026/27 nicht mitmachen und Krottendorf nicht in die Bundesliga aufsteigen. Rapid ante portas. 

[Bild: d9cd69b5-dcf2-4663-b769-b74add1508e7.jpg]
Die Rapidlerinnen sind am besten Weg in die Bundesliga. SK Rapid Wien 

Der frühere Serienmeister USV Neulengbach  hat wie erwartet keine Lizenz für die kommende Saison in der Frauen-Bundesliga erhalten. Das teilte die Liga am Mittwoch mit. Im erstmals für die Frauen-Bundesliga durchgeführten Lizenzierungsverfahren bekamen zehn Bewerber, darunter neun Bundesligisten und Zweitligist SK Rapid , die Spielberechtigung für die Saison 2026/27. Neulengbach hatte in der Vorwoche den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens angekündigt. 

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Frauenfussball
FC Südburgenland bleibt fix in der Frauen Bundesliga, Neulengbach vor Aus
  • 18. April 2026, 09:13 Uhr
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[url=https://www.meinbezirk.at/oberwart/profile-2600/michael-strini?type=article] Redaktion
Michael Strini 

[Bild: 50309296_L.webp?1776494265]
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  • Die SPG Südburgenland/TSV Hartberg bleibt nach der Lizenzverweigerung für den USV Neulengbach fix in der Admiral Frauen Bundesliga. Das Team möchte aber in der Qualifikationsgruppe noch sportlich jubeln.
  • Foto: MeinBezirk/Michael Strini
  • hochgeladen von Michael Strini 

Der USV Neulengbach ließ die Frist für einen Protest verstreichen. Damit ist formell auch der FC Südburgenland nächste Saison in der höchsten Liga Österreichs verankert. Das Team möchte aber auch sportlich zeigen, dass es dort hingehört.

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Nachwehen vom Hinspiel
Kapitänin Puntigam fehlt Österreich im zweiten Match gegen Deutschland
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17.04.26 - 09:18

Österreich muss im Rückspiel gegen Deutschland in der WM-Qualifikation ohne Kapitänin Sarah Puntigam auskommen. 

[Bild: 8eab1b87-c758-4a6b-8bdb-da4f65bda05f.jpg]
Sarah Puntigam wird Österreich im zweiten Spiel gegen Deutschland fehlen. GEPA pictures 

Österreichs Frauen-Nationalteam  muss im zweiten WM-Qualifikationsduell  mit Deutschland  am Samstag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) in Ried auf Kapitänin Sarah Puntigam  verzichten. Die ÖFB-Rekordspielerin fällt aufgrund einer am Dienstag beim 1:5 in Nürnberg  erlittenen leichten Gehirnerschütterung aus. ÖFB-Teamchef Alexander Schriebl nominierte die 22-jährige Tatjana Weiss  von Bundesliga-Tabellenführer Austria Wien nach, die schon am Donnerstagabend ins Teamcamp in Geinberg gestoßen ist. 

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#57
19.04.2026 - 10:30 Uhr | News | Quelle: FK Austria Wien/ sd | von: eb
Austria Wien verlängert mit Abwehrchefin Schiechtl
[Bild: s_2665_463_2012_2.jpg]
©FK Austria Wien
Austria Wien kann auch in Zukunft auf Katharina Schiechtl  bauen. Die erfahrene Defensivspielerin hat ihren Vertrag verlängert und bleibt den Veilchen weiterhin erhalten.

Die 33-Jährige war 2023 nach Wien gewechselt und entwickelte sich seitdem schnell zu einer zentralen Figur in der Defensive. Mit ihrer Präsenz, Kopfballstärke und Führungsqualität ist sie aus der Startelf kaum wegzudenken und zählt zu den Leistungsträgerinnen im Team. Als Abwehrchefin erzielte sie in 77 Spielen 16 Tore.


Die über 60-fache österreichische Nationalspielerin lief außerdem zehn Jahre lang für den SV Werder Bremen auf und stand rund 200-mal auf dem Platz.

Nun steht Schiechtl mit ihrem Team in der Meistergruppe, um sich mit dem Titel zu krönen.

Stimmen zur Verlängerung

Schiechtl selbst blickt optimistisch auf die kommenden Jahre: „Ich freue mich sehr, auch weiterhin ein Teil der Austria-Familie zu bleiben. Es macht mir viel Spaß mit dem Team zu arbeiten, sich zu entwickeln und so gemeinsame Ziele zu verfolgen. Wir funktionieren als Team super und wollen nächstes Jahr auch international wieder unsere Qualitäten zeigen. Ich bin von dem Weg überzeugt und fühle mich außerdem sehr wohl in Wien, deshalb freue ich mich, auch weiterhin das Austria-Dress zu tragen.“

Cheftrainer Stefan Kenesei unterstreicht ihre Bedeutung für die Mannschaft: „Es freut uns, dass Kathi weiterhin ein Teil unserer Mannschaft bleibt. Das zeigt von der Stabilität und Klarheit unseres Weges. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs und an der Entwicklung des Teams und ist sowohl menschlich als auch sportlich eine überragende Persönlichkeit. Deshalb haben wir weiterhin sehr viel vor mit ihr und freuen uns, dass sie uns weiterhin zu Verfügung steht.“

Quelle 


Endemann am Knie verletzt
DFB-Elf enttäuscht in Österreich auf ganzer Linie - Minge sieht Rot
[Bild: 6336_2016111110838501.png]  [Bild: 3689_2016111192525922.png]  
18.04.26 - 20:03

Nach der Machtdemonstration am Dienstag enttäuschten die zuvor makellosen DFB-Frauen am Samstag in Österreich. Zu allem Überfluss flog Kapitänin Minge vom Platz, Endemann wurde mit einer Knieverletzung ausgewechselt. 

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#58
Nach sportlicher Talfahrt
Söndergaard ersetzt Schriebl als Cheftrainer der ÖFB-Frauen
[Bild: 6336_2016111110838501.png]  

Nach einer "sportlich herausfordernden" Phase kündigte der ÖFB Lars Söndergaard als neuen Cheftrainer des Frauen-Nationalteams an. Der 67-Jährige war unter anderem bereits als Cheftrainer des GAK und Wacker Innsbruck im Männerfußball aktiv. 

[Bild: 5154b4a9-18e7-4614-9c58-a148685b3280.jpg]
Lars Söndergaard (67) übernimmt künftig das Ruder bei den ÖFB-Frauen. IMAGO/Newscom World 

Lars Söndergaard  ist neuer Cheftrainer des österreichischen Frauen-Nationalteams . Das gab der ÖFB am Mittwoch mittels Presseaussendung bekannt. Der Däne folgt damit Alexander Schriebl nach, der in den vergangenen 14 Spielen neun Niederlagen einstecken musste. Unter dem nunmehrigen Ex-Trainer feierte man zuletzt den ersten Punktgewinn gegen Deutschland überhaupt - dennoch lief die Amtszeit Schriebls nicht nach Wunsch. Eine Veränderung sei daher die logische Konsequenz, wie es heißt. 

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29.04.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Nullnummer im Topspiel – Pal hält Austria auf Meisterkurs
[Bild: s_12407_463_2012_1.jpg]
©FK Austria Wien
Nach der Länderspielpause wurde in der österreichischen Bundesliga wieder kräftig agiert. Die 19. Runde war der erste Spieltag seit der Unterteilung in eine Meistergruppe und Qualifikationsgruppe. Anders als vor der Länderspielpause wurden jedoch nur vier Partien gespielt, da der USV Neulengbach kein Team mehr stellen kann und das Duell mit dem Lask daher abgesagt werden musste. Auch alle weiteren verbleibenden Spiele des Rekordmeisters werden wohl nicht mehr stattfinden. In den Spielen gab es erneut spannende Schlagabtäusche und eine mögliche Vorentscheidung um den Titel.


0:0-„Sieg“ bringt Austria in Pole Position

Das Topspiel der 19. Runde war das Aufeinandertreffen der Tabellenführerinnen aus Wien mit den Serienmeisterinnen aus St. Pölten. Bereits vor dem Spiel wurde das Duell als vorentscheidend angekündigt. Sechs Punkte lagen vor dem Spiel zwischen den beiden Titelanwärtern, was auch nach der Runde so bleiben sollte. In einer hart geführten und sehr körperbetonten Partie kamen beide Teams immer wieder zu guten Gelegenheiten, ein Treffer sollte aber beiden verwehrt bleiben. Die besten Chancen hatten Elisa Pfattner und Lotta Cordes auf Seiten der Austria, die beide aus guten Positionen zum Abschluss kamen, jedoch den Ball nicht aufs Tor bringen konnten. Die beste Chance der St. Pöltnerinnen hatte Leila Peneau, deren Schuss auf die lange Ecke sehenswert von Jasmin Pal pariert wurde. Ein großer Aufreger war eine vermeintliche Elfmetersituation, als SKN Stürmerin Carina Brunold von Austria Torfrau Pal am Fuß getroffen wird. Die Pfeife der Schiedsrichterin blieb jedoch stumm, sehr zum Glück der Wiener Austria. Das 0:0 hilft der Wiener Austria den Abstand zum SKN zu halten und in den nächsten Runden die Meisterschaft selbst entscheiden zu können. Das direkte Duell, das am Ende bei einem Punkte-Gleichstand entscheiden würde, geht nach zwei Siegen und dem Unentschieden auf jeden Fall an die Austria.

Sturm erneut am Weg zum Europa Cup

Im zweiten Spiel der Meistergruppe empfing der FC Red Bull Salzburg den SK Sturm Graz. Die Salzburgerinnen, die sich am letzten Spieltag vor der Teilung noch einen Platz in der Meistergruppe sichern konnten, wurden direkt zu Beginn kalt erwischt. In der 5. Spielminute kam Anna Wirnsberger bei einem Eckball frei zum Kopfball und brachte die Grazerinnen früh in Führung. In der Folge ist es ein ausgeglichenes Spiel mit den besseren Chancen, wie einem Lattentreffer für den SK Sturm, weitere Tore waren beiden Teams jedoch nicht vergönnt. Sturm kann sich mit dem 1:0-Auswärtssieg auf 9 Punkte von den Salzburgerinnen absetzen und damit einen Europ-Cup-Platz so gut wie fixieren.

Torfestival in Vorarlberg

In der Qualifikationsgruppe, in der unter normalen Umständen der Abstieg ausgespielt werden würde, kam es zum Aufeinandertreffen des SCR Altach mit dem aktuellen Tabellenschlusslicht vom FC Südburgenland. Das Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven, denn ständige Führungswechsel und Comebacks standen am Programm. Vom Führungstreffer von Lilla Sipos in der 14. Minute, ließen sich die Gastgeberinnen aus Altach nicht einschüchtern. Nur zwei Minuten später konnten die Vorarlbergerinnen durch Petra Mikulica ausgleichen und nach einer halben Stunde durch Vera Ellgaß das Spiel drehen. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste aus dem Burgenland erneut durch Sipos zurück, mussten aber erneut nur wenige Minuten später den erneuten Rückstand durch Mikulica hinnehmen. Den Schlusspunkt einer verrückten Partie setzte die Südburgenländerin Katja Dorn, die in der 90. Minute den 3:3-Endstand fixierte. Die Altacherinnen, die zur Winterpause noch auf Platz 3 lagen, sind damit seit vier Spielen sieglos.

Der Vienna-Zug rollt weiter

Die First Vienna, die im Kalenderjahr 2026 bisher jedes Spiel gewinnen konnte, setzen ihren Erfolgslauf fort. Gegen den FC Blau Weiß Linz/Union Kleinmünchen konnten die Wienerinnen ihre Form bestätigen und zu Hause mit 3:0 gewinnen. Die Linzerinnen taten sich von Beginn an schwer gegen die hoch anlaufende Vienna mitzuhalten, schafften es jedoch lange die Null zu halten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann aber Lara Höcherl, die Torfrau Zangerl umkurvt und den Ball zum 1:0 ins Tor befördert. Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild mit klarem Chancenplus für die Vienna, die schließlich durch einen Doppelpack von Patricia Pfanner für klare Verhältnisse sorgen konnten. Für die Linzerinnen gilt es sich zu steigern, wenn es nächste Woche gegen den Lask ins Heimderby geht. Dann aber mit einer neuen Trainerin auf der Bank. Jasmin Pistotnik nimmt ab sofort den Platz von Oliver Ablinger ein, mit dem es Anfang der Woche eine einvernehmliche Trennung gab.

Derby und Vorentscheidung?

Neben dem Linzer Derby kommt es am kommenden Wochenende zu spannenden Duellen, besonders in der Meistergruppe. Der SKN St. Pölten eröffnet die 20. Runde daheim gegen den SK Sturm. Bei einem Punktverlust der „Wölfinnen“, wäre der Traum von der 11. Meisterschaft in Folge wohl endgültig dahin. Die Tabellenführerinnen von der Wiener Austria müssen am Sonntag nach Salzburg und möchten dort den nächsten großen Schritt in Richtung der ersten Meisterschaft gehen. In der Qualifikationsgruppe kommt es neben dem Derby in Linz zum Spiel SCR Altach gegen die First Vienna, die ihren Erfolgslauf fortsetzen möchten. Für Altach geht es darum erstmals seit Ende Februar wieder drei Punkte einzufahren. 

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