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Frauenfußball weltweit aktuell > Saison 25/26

#11
22.08.2025 - 12:00 Uhr | News | Quelle: Rangers FC
Rangers leihen Mittelfeldspielerin Shin-ji Kim aus
[Bild: 2090.jpg]
Die Glasgow Rangers haben Shin-ji Kim verpflichtet. Die 21-jährige Mittelfeldspielerin kommt für die Saison 2025/26 auf Leihbasis vom italienischen Erstligisten AS Roma, vorbehaltlich der internationalen Freigabe.

Kim wechselte zu Beginn des Jahres von der GB Uiduk University in Südkorea zur Roma, wo sie einen Vertrag bis 2027 unterschrieb. Mit dem Klub beendete sie die Saison auf dem dritten Platz in der Serie A.

International sammelte Kim Erfahrungen in den südkoreanischen Nachwuchsteams. Sie nahm an der U20-Weltmeisterschaft teil, wo sie mit ihrer Mannschaft das Achtelfinale erreichte, sowie am U20-Asien-Cup, den Südkorea als Dritter beendete. 2024 erhielt sie erstmals eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft.


Für die Rangers ist Kim der dritte Neuzugang dieses Sommers nach den Verpflichtungen von Fallon Connolly-Jackson und Alice Griffiths. Sie steht bereits im Aufgebot für das kommende Ligaspiel gegen Hearts.

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#12
26.08.2025 - 09:00 Uhr | News | Quelle: Al-Hilal/ sd | von: Emilie Bitsch
Saudi-Klub Al-Hilal verpflichtet zwei erfahrene Spielerinnen
[Bild: s_19097_6534_2012_2.jpg]
©SL Benfica
Jéssica Silva  und Ghizlane Chebbak  wechseln nach Saudi-Arabien zu Al-Hilal. Dort unterschreiben beide einen Vertrag bis 2026.

Die 30-jährige Silva spielte zuvor ein Jahr lang bei NY Gotham FC, dem Klub von der deutschen Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger . Dort konnte sich die portugiesische Nationalspielerin jedoch nicht durchsetzen und kam in zwei Saison auf je drei Einsätze, davon fünfmal von der Bank. Die Angreiferin spielte bereits für SL Benfica, Kansas City Current, OL Lyonnes, Levante UD und Linköping FC. Silvas torreichste Saison war bei Benfica 2022/23. Dort erzielte sie in 16 Spielen 16 Tore. Die 89-fache Nationalspielerin nahm auch bei der diesjährigen Europameisterschaft teil. Sie kam in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz.


Die 35-jähirge Chebbak wechselt von FC Levante Badalona nach Saudi-Arabien. Vergangene Saison gehörte die zentrale Mittelfeldspielerin zum Stammpersonal, stand 26-mal auf dem Platz und erzielte drei Tore. Die 24-fache marokkanische Nationalspielerin nahm außerdem an der diesjährigen Heim-Afrikameisterschaft teil. In sechs Spielen erzielte sie fünf Tore, musste sich jedoch im Finale gegen Nigeria mit 2:3 geschlagen geben. 

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#13
08.09.2025 - 21:30 Uhr | News | Quelle: Galatasaray
Roberta Aprile setzt Karriere in der Türkei fort
[Bild: s_30462_6245_2012_1.jpg]
©IMAGO
Roberta Aprile hat nach ihrer Vertragsauflösung mit Juventus Turin einen neuen Verein gefunden. Die 24-jährige Torhüterin unterschreibt beim türkischen Erstligisten Galatasaray.

Aprile begann ihre Karriere bei Pink Bari, mit denen sie 2017 den Aufstieg in die Serie A schaffte. Anschließend wechselte sie zu Inter Mailand, ehe sie 2021 von Juventus verpflichtet wurde. Für die Turinerinnen absolvierte sie in drei Jahren 27 Spiele, ehe sie in der Saison 2024/25 leihweise für Sampdoria und Como im Einsatz war. Mit Juventus gewann sie eine Meisterschaft, zwei Coppa Italia und zwei Supercoppe. Insgesamt kommt sie bisher auf 111 Pflichtspiele in Italiens beiden höchsten Spielklassen.

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#14
16.09.2025 - 09:00 Uhr | News | Quelle: Al Hilal FC | von: lb
Treffer beim Debüt: Oshoala startet mit Tor nach Al-Hilal-Wechsel
[Bild: s_17003_460_2012_1.jpg]
©CAF
Asisat Oshoala hat einen Einstand nach Maß bei ihrem neuen Klub Al Hilal gefeiert. Beim Debüt in der Saudi Women’s Premier League traf die sechsmalige Afrikas Fußballerin des Jahres am Freitag per Elfmeter (62.) zur erneuten Führung im engen Duell gegen Al Qadsiah, welches 4:3 endete.


Die 30-Jährige hatte Anfang September einen Zweijahresvertrag beim Spitzenklub aus Riad unterschrieben. Zuvor stand sie anderthalb Saisons bei Bay FC in der US-amerikanischen NWSL unter Vertrag.

Oshoalas Karriere führte sie bereits über mehrere Kontinente: Nach den Anfängen bei FC Robo und Rivers Angels in Nigeria wechselte sie 2015 nach England zum Liverpool FC und später zu Arsenal FC. 2017 folgte ein Engagement in China bei Dalian Quanjian, ehe sie 2019 – zunächst auf Leihbasis – zum FC Barcelona stieß. In Katalonien erlebte sie ihre erfolgreichste Zeit: Mit Barça gewann sie das Triple 2020/21, wurde als erste Afrikanerin Champions-League-Siegerin, holte 2022 die Torjägerkrone in Spanien und feierte zahlreiche nationale Titel sowie weiter Nominierungen für den Ballon d’Or. 2023 folgte der zweite Triumph in der Königsklasse, ehe sie in die USA weiterzog.


Auch im Nationalteam ist Oshoala eine feste Größe. Seit ihrem Debüt 2011 erzielte sie in 61 Länderspielen 37 Tore und war maßgeblich an den vier kontinentalen Titeln Nigerias beim Africa Women’s Cup of Nations (2014, 2016, 2018, 2024) beteiligt.

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#15
16.10.2025 - 11:03 Uhr | News | Quelle: soccerdonna | von: astebo
KÍ Klaksvik erneut färingischer Meister
[Bild: 637.jpg]
Am Ende reichte im direkten Duell mit dem letztjährigen Meister NSÍ Runavík ein 2:2, um die 24. nationale Meisterschaft zu sichern. Damit sind die Machtverhältnisse auf den Färöer Inseln wieder hergestellt. Klaksvik wurde von 2000 bis 2016 ununterbrochen Meister, musste dann zwei Jahre EB/Streymur/Skála den Vortritt lassen, um anschließend erneut wieder fünf Titel in Folge zu holen. Sowohl Klaksvik als auch Runavik qualifizierten sich mit 36 Punkten für die Finalrunde, in der am Ende eine Niederlage vom Titelverteidiger den Ausschlag gab. Das Hinspiel bei NSÍ gewann der neue Meister mit 2:0 und hatte damit in der Abschlusstabelle drei Punkte Vorsprung auf den entthronten Meister. Klaksvik kam ungeschlagen durch die Finalrunde und krönte sich damit zum 24. Mal zum Meister der Färöer Inseln. Torschützenkönigin wurde dabei erneut Runaviks Heidi Sevdal mit 32 Toren. 

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#16
28.10.2025 - 13:00 Uhr | News | Quelle: FIFA/ sd | von: Emilie Bitsch
Afghanische Fußballerinnen feiern Comeback
[Bild: 5578.jpg]
Nach der Übernahme der Taliban 2021 mussten afghanische Frauen um ihr Leben fürchten und durften nicht mehr Fußball spielen. Nun kehren sie nach vier Jahren wieder auf die Fußball-Bühne zurück.

Bei dem neugegründeten Vier-Länder-Turnier "FIFA Unites: Women’s Series" bestreitet die afghanische Nationalmannschaft erstmals wieder Länderspiele. Dieses sollte in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, doch kurzfristig würde es nach Marokko verlegt. Grund dafür sei, dass die Afghanerinnen kein Einreise-Visum erhielten.

Im Mai genehmigte die FIFA die Gründung einer Mannschaft mit geflüchteten Spielerinnen unter dem Namen „Afghan Women United“. Der Weltverband unterstütze dabei das Team außerdem finanziell und strukturell bei den Lehrgängen und Spielen.


Die meisten afganischen Spielerinnen sind ins Ausland geflüchtet: Dabei waren Australien, England, Portugal und viele weitere Nationen die erste Auffangstation für sie. Um diese Spielerinnen zusammenzubringen fanden drei organisierte Trainingslehrgänge auf verschiedenen Kontintenten statt. Dabei kamen rund 70 Spielerinnen zusammen. Cheftrainerin Pauline Hamill, ehemalige schottische Nationalspielerin entschied sich schlussendlich für 23 Spielerinnen, bestehend aus dreizehn Spielerinnen von Australien, fünf aus Grossbritannien, drei aus Portugal und zwei aus Italien. "Die Gruppe ist ein Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen, die alle hungrig sind", erklärte die Cheftrainerin Hamill gegenüber der FIFA.

Der Kader der Afghan Women United:

Keeperinnen: Montaha Moslih (Rückennummer: 1), Elaha Safdari (18), Fatima Yousufi (12); Abwehr: Bahara Samimi (2), Khursand Azizi (3), Susan Khojasta (4), Kereshma Abasi (13), Najma Arefi (14), Bahara Kohistani (15), Fatima Mursal Sadat (5); Mittelfeld: Mona Amini (6), Mina Ahmadi (17), Nazia Ali (8), Zainab Mozaffari (16), Bibi Razia Noori (23), Maryam Karimyar (19), Fatema Urfani (20), Aziza Ali Zada (21); Angriff: Sevin Azimi (7), Manozh Noori (9), Fatema Haidari (10), Nilab Mohammadi (11), Sosan Mohammadi (22).

Am vergangenen Sonntag wurde bereits ein Spiel der "The Women's Series 2025" ausgetragen. Der Gegner der afghanischen Spielerinnen war der Tschad. Sie mussten jedoch zum Auftakt eine 1:6-Niederlage hinnehmen. Historisch war jedoch das 1:0 durch ein Elfmeter von Manozh Noori.

Am Mittwoch geht es nun weiter für die "Afghan Women United". Sie treffen auf Tunesien (28., 17 Uhr). Ihr letztes Spiel bestreiten sie am Samstag gegen Libyen (01.11, 17:00).

„Internationale Spiele bestreiten zu können, stellt einen Neuanfang dar. Es ist die Gelegenheit, meine Geschichte neu zu schreiben, meine Leidenschaft zu zeigen und Afghanistan mit Stolz auf der Weltbühne zu präsentieren“, sagte Verteidigerin Kereshma Abasi gegenüber der FIFA, die in Australien spielt.

Im Statement der FIFA erklärt der Weltverband seine Bemühungen für afghanische Frauen: "Das Engagement der FIFA für afghanische Frauen im Exil geht weit über dieses afghanische Frauenflüchtlingsteam hinaus. Das FIFA‑Team arbeitet eng mit den Spielerinnen zusammen, um ein langfristiges, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Förderpaket zu entwickeln, das in naher Zukunft eingeführt werden soll. Gleichzeitig steht die FIFA mit diversen Akteuren in Kontakt, um Spielerinnen zu erreichen, die bei den ersten drei Trainingslagern nicht dabei sein konnten. Sie unternimmt diese Schritte vor dem Hintergrund, dass operative Einschränkungen schrittweise abgebaut werden, wobei weiterhin strengste Standards zum Kinder- und Erwachsenenschutz eingehalten werden.

Obwohl die FIFA aufgrund der Einführung dieses Programms mit ausserordentlichen rechtlichen, administrativen und logistischen Komplexitäten konfrontiert war, ist die Initiative inzwischen ein Vorbild im Weltsport und ermöglicht afghanischen Frauen, wieder in einem sicheren Umfeld und unter Einhaltung der höchsten internationalen Standards Fussball zu spielen."


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#17
20.01.2026 - 15:30 Uhr | News | Quelle: Sportschau F / sd | von: Jan Klein Reesink
Südkoreas Asien Cup-Boykott: Ein kommentierender Bericht
[Bild: 467.jpg]
Was ist passiert?

Wie die Sportschau F auf Instagram berichtet , drohen Südkoreas Nationalspielerinnen mit einem Boykott der Asien-Meisterschaften (1. bis 21. März 2026 in Australien). Hintergrund: Bei Länderspielen oder auch in den Trainingslagern sollen schlechte Bedingungen herrschen, so die Vorwürfe der Spielerinnen gegenüber dem Verband. Erst am heutigen Dienstag kamen diese belastenden Dokumente an die Öffentlichkeit.

Die Forderung: Der Verband sollte bis zum 17. Oktober 2025 reagieren, ansonsten werde das Nationalteam „die Teilnahme an allen Trainings im Zusammenhang mit dem Asien-Cup 2026 aussetzen“. Der südkoreanische Fußball-Verband möchte nun „schrittweise Verbesserungen“ auf den Weg bringen und diskutiere deshalb intern über Lösungen, so Sportschau F.


Die Meinung von Soccerdonna-Redakteur Jan Klein Reesink

Meiner Meinung nach ist der Schritt der Spielerinnen, zu boykottieren, absolut verständlich und der richtige Weg, die Bedingungen zu verbessern. Als Finalist des Asien-Cups 2022 hat die südkoreanische Nationalmannschaft bereits bewiesen, dass sie hinter Japan, Weltmeisterinnen von 2011, die zweitbeste Mannschaft Asiens sind und deshalb auch ein Recht auf professionelle Trainingsbedingungen besitzen. Die Wertschätzung des südkoreanischen Verbandes gegenüber der Mannschaft scheint bisher sehr gering gewesen zu sein.

Ein einfaches Beispiel aus der freien Wirtschaft: Sie arbeiten für ihr Unternehmen und sorgen seit Jahren für große Einnahmen und positive Presse. Dein Chef fährt jährlich große Gewinne ein (Einnahmen für den Chef) und zahlt sich selbst auch viel Gehalt aus, sie allerdings müssen weiterhin in ihrem viel zu kleinen und nicht klimatisierten Büro arbeiten und erhalten maximal zu Weihnachten einen günstigen Wein als „Dank“ für die Leistungen. Verbesserte Bedingungen oder gar eine Gehaltsanpassung erhalten sie nicht (Ausgaben für den Chef).

Auf die aktuelle Situation umgemünzt bedeutet dies: Die Nationalmannschaft sorgt mit ihrem erfolgreichen Abschneiden bei Länderspielen für positive Schlagzeilen für den Verband (Einnahmen), auf der anderen Seite investieren sie wenig in die Weiterentwicklung des Teams (Ausgaben).

Also für mich persönlich ein wunderbarer Schritt der Spielerinnen, sich mehr Macht und Einflussnahme zu verschaffen.

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#18
13.02.2026 - 22:00 Uhr | News | Quelle: SVT | von: lb
Ziel WM 2027: Sundhage übernimmt Haiti
[Bild: t_61_442_2012_1.jpg]
©IMAGO
Pia Sundhage hat einen neuen Job. Die ehemalige Nationaltrainerin der USA, Schwedens, Brasiliens und zuletzt der Schweiz übernimmt die Nationalmannschaft Haitis.

Nach der Auflösung ihres Vertrags mit der Schweizer Nationalmannschaft Anfang November war Pia Sundhage rund vier Monate ohne Engagement. Die Schwedin hatte die Schweiz in einer herausfordernden Phase übernommen und mit dem Viertelfinaleinzug bei der Heim-EM einen Achtungserfolg gefeiert. Nun wartet auf die 66-Jährige eine neue Aufgabe in der Karibik.

Wie ihre Agentur CMG sowie das schwedische Staatsmedium SVT am Freitagabend berichteten, hat Sundhage einen Vertrag bis 2026 bei der haitianischen Nationalmannschaft unterschrieben. Im Falle einer Qualifikation für die WM 2027, die im kommenden Sommer in Brasilien stattfindet, würde sich das Arbeitspapier automatisch verlängern. Neben Sundhage stößt auch ihre langjährige Co-Trainerin Lilie Persson zum Team.


Im Gespräch mit dem schwedischen Rundfunksender zeigte sich die Trainerin begeistert über ihre neue Aufgabe und sprach von „einer weiteren wunderbaren Herausforderung in der Welt des Frauenfußballs“. Zudem betonte sie: „Ich habe die Chance, ständig neue Dinge zu lernen.“

Schwieriges Ende mit der Schweiz

Sundhages Vertrag beim Schweizerischen Fussballverband wurde rund einen Monat vor Ablauf aufgelöst, nachdem sie sportlich für Aufbruchsstimmung gesorgt hatte. Insbesondere während der Heim-EM erlebte die Nati einen großen Zuschauerzuspruch. Gleichzeitig blieb lange offen, wie es mit der Trainerin über das Turnier hinaus weitergehen würde.

Schweizer Medien berichteten damals, dass neben strategischen Überlegungen auch strukturelle Fragen eine Rolle gespielt hätten. Intern bestanden Zweifel daran, ob Sundhage langfristig die Nachwuchsentwicklung der Nationalmannschaft prägen könne.

Bei ihrer neuen Aufgabe stehen nun andere Ziele im Vordergrund. Haiti belegt aktuell Rang 50 der FIFA-Weltrangliste und qualifizierte sich mit der WM 2023 erstmals für eine Weltmeisterschaft. In der Gruppenphase unterlag das Team England (0:1), China (0:1) und Dänemark (0:2) jeweils knapp.

Neben sportlichen Herausforderungen kämpft die Auswahl der „Grenadières“ regelmäßig mit infrastrukturellen und organisatorischen Problemen. Aufgrund interner Verbandskrisen musste das Team zuletzt häufig in der benachbarten Dominikanischen Republik trainieren und spielen. Mit einer der renommiertesten Trainerinnen des internationalen Frauenfußballs soll nun ein neues Kapitel beginnen.

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#19
Bei Asien Cup in Australien
Stiller Protest: Irans Fußballerinnen schweigen bei Hymne
[Bild: 79470_20260220456.png]  
03.03.26 - 13:59

Beim laufenden Asien Cup spielen auch Irans Fußballerinnen mit. Trotz des Krieges in ihrer Heimat. Die Spielerinnen boykottieren die Hymne. Auch die Fans reagieren. 

[Bild: 515ab6cb-eb3a-48d9-aafa-c4762a37df5e.jpg]
Haben ihre Nationalhymne nicht mitgesungen: Irans Fußballerinnen beim Asien Cup IMAGO/Action Plus 

Vor ihrer Partie beim Asien Cup haben Irans Fußballerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Weder die Spielerinnen noch der Trainerstab sang mit, wie auf Bildern zu sehen war. Dass die Iranerinnen das Spiel gegen Südkorea mit 0:3 verloren , rückte angesichts der Eskalation im Nahen Osten in den Hintergrund. 

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04.03.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: BBC
Bewährungsstrafe für Ex-Trainer löst internationale Kritik aus
[Bild: 5292.jpg]
Im Fall des ehemaligen Trainers Petr Vlachovský werden Forderungen nach einer weltweiten lebenslangen Sperre im Fußball laut. Der frühere Coach des 1. FC Slovácko wurde in Tschechien zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung sowie zu einem fünfjährigen Trainerverbot verurteilt, nachdem er über einen Zeitraum von vier Jahren 14 Spielerinnen heimlich in Umkleiden und Duschen gefilmt hatte.

Vlachovský war fast 15 Jahre im Verein tätig und betreute zudem die tschechische U19-Nationalmannschaft der Frauen. Die Aufnahmen wurden 2023 nach Ermittlungen der Behörden entdeckt. Nach Angaben der internationalen Spielergewerkschaft FIFPRO erfuhren die betroffenen Spielerinnen erst nach der Festnahme von den Vorfällen. Die Kamera soll in einem Rucksack verborgen gewesen sein, das jüngste Opfer war 17 Jahre alt. Zudem wurde bei Vlachovský entsprechendes strafbares Material sichergestellt.


FIFPRO prüft rechtliche Schritte, um ein weltweites Betätigungsverbot im Fußball zu erreichen. Die Organisation kritisiert, dass die Spielerinnen weder an einer öffentlichen Verhandlung teilnehmen noch gegen das aus ihrer Sicht milde Urteil berufen konnten. Auch der Vorsitzende des tschechischen Fußballverbands kündigte an, dem Schutz von Spielerinnen und Nachwuchskräften künftig mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Der Fall reiht sich in ähnliche Vorfälle ein. In Österreich wurde zuletzt ein ehemaliger Funktionär von SC Rheindorf Altach wegen heimlicher Videoaufnahmen im Umfeld der Frauenmannschaft zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldzahlung verurteilt. 

Quelle 
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#20
07.04.2026 - 12:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Emilie Bitsch
Begüm Üresin: “Für mich steht die Entwicklung der Spielerinnen über dem Ergebnis”
[Bild: t_4067_442_2012_1.jpg]
©privat
Begüm Üresin  gehört zu den prägendsten Trainerinnen im türkischen Frauenfußball und das trotz eines ungewöhnlichen Karriereverlaufs. Über Jahre hinweg arbeitete sie sich beim türkischen Fußballverband Schritt für Schritt nach oben, trainierte weibliche Nachwuchs-Nationalteams von der U15 bis zur U23 und stand schließlich auch an der Seitenlinie der Frauen-A-Nationalmannschaft. Als eine der ersten Trainerinnen des Landes mit der höchsten Trainerlizenz, der UEFA-Pro-Lizenz, hat sie die Entwicklung des Frauenfußballs in der Türkei aus nächster Nähe begleitet und mitgestaltet. Gleichzeitig steht sie exemplarisch für die Herausforderungen, mit denen Trainerinnen in einem nach wie vor männerdominierten Umfeld konfrontiert sind.

Im Interview spricht Üresin über ihren Weg, strukturelle Defizite im türkischen Frauenfußball, ihre Arbeit mit jungen Spielerinnen und darüber, warum Entwicklung für sie wichtiger ist als Ergebnisse.

Soccerdonna: Sie haben viele Jahre in unterschiedlichen Rollen beim türkischen Fußballverband gearbeitet. Wie würden Sie Ihren bisherigen Weg im Frauenfußball beschreiben?


Begüm Üresin: Ich habe wirklich ganz unten angefangen und mich Schritt für Schritt hochgearbeitet. Ich war von Beginn an im Nachwuchsbereich aktiv und habe mit sehr jungen Altersklassen gearbeitet, bevor ich nach und nach mehr Verantwortung übernommen habe, bis hin zur A-Nationalmannschaft.

Mir war es immer wichtig, alle Bereiche kennenzulernen. Deshalb habe ich viele Praktika gemacht und bewusst versucht, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Dieser Weg war nicht einfach, aber er hat mir geholfen, ein tiefes Verständnis für den Fußball zu entwickeln. Gerade, weil eben der Fußball, vor allem im Trainerbereich, sehr männerdominiert ist.

Ich war mehrere Jahre für den Verband tätig, auch schon in relativ jungen Jahren. Wenn ich heute zurückblicke, bin ich stolz auf diesen Weg. Gleichzeitig ist es für mich schwer nachzuvollziehen, dass ich aktuell trotz meiner Erfahrung und meiner höchsten Trainerlizenz keine passende Position finde.


Soccerdonna: Was hat Sie ursprünglich dazu motiviert, Trainerin zu werden und speziell im Frauenfußball zu arbeiten?


Begüm Üresin: Ich war schon immer in den Fußball verliebt. Für mich gab es nie wirklich eine Alternative. Irgendwann war mir klar, dass ich meine Erfahrungen weitergeben möchte.

Gerade im Frauenfußball sehe ich eine große Aufgabe. Es geht nicht nur um sportliche Entwicklung, sondern auch darum, Spielerinnen auf ihrem Weg im Leben zu begleiten. Mein Ziel ist es immer, dass sie auf und neben dem Platz auf eigenen Beinen stehen können.


Soccerdonna: Was hat Ihr Umfeld dazu gesagt?


Begüm Üresin: Am Anfang war mein Umfeld eher kritisch. Meine Mutter wollte, dass ich einen sicheren Beruf ergreife, zum Beispiel Lehrerin werde. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ich es im Fußball so weit bringe.

Heute ist das ganz anders. Sie ist sehr stolz auf mich und hat mir auch gesagt, dass sie mich von Anfang an stärker unterstützt hätte, wenn sie gewusst hätte, welchen Weg ich gehe. Das bedeutet mir sehr viel und gibt mir zusätzliche Motivation.


Soccerdonna: Sie haben verschiedene Nachwuchs-Nationalteams von der U15 bis zur U23 trainiert. Worin liegen für Sie die größten Unterschiede in der Arbeit mit diesen Altersklassen?


Begüm Üresin: Zwischen zwölf und 23 Jahren passiert extrem viel. Das ist eine Phase, in der sich Spielerinnen körperlich, mental und emotional stark verändern, vor allem hormonell bedingt. In den jüngeren Altersklassen geht es viel um Grundlagen und Entwicklung. Später kommen taktische Inhalte, Spielverständnis und individuelle Förderung stärker dazu. Gleichzeitig spielen Themen wie Ernährung oder mentale Stabilität eine immer größere Rolle.

In der Türkei ist das besonders herausfordernd, weil viele dieser Bereiche nicht ausreichend abgedeckt sind. Als Trainerin übernimmt man deshalb oft auch Aufgaben, die über den Fußball hinausgehen.


Soccerdonna: Welche Eigenschaften müssen junge Spielerinnen mitbringen?


Begüm Üresin: Neben Talent sind Disziplin, Wille und Lernbereitschaft entscheidend. Sie müssen aus ihrer Komfortzone raus und Dinge wagen. Außerhalb des Trainings müssen sie auch eigenständig was machen, sei es selbst trainieren oder mehr Spiele anschauen, um Abläufe zu verinnerlichen.


Soccerdonna: Wenn Sie auf Ihre Karriere zurückblicken: Auf welchen Moment oder Erfolg sind Sie besonders stolz?


Begüm Üresin: Für mich sind es weniger einzelne Ergebnisse. Natürlich sind Aufstiege oder gute Turniere wichtig, aber am meisten erfüllt es mich, wenn ich die Entwicklung von Spielerinnen sehe.

Wenn ich heute den Fernseher einschalte und sehe, dass ehemalige Spielerinnen von mir aus den Nachwuchsteams bei großen Vereinen spielen oder auf internationalem Niveau in der Startelf stehen, wie Ece Tekmen, Elif Keskin oder Ece Türkoğlu macht mich das unglaublich stolz. Das zeigt mir, dass die Arbeit nachhaltig war.


Soccerdonna: Sie waren Teil der Entwicklung, durch die türkische Nachwuchsteams von Liga B in Liga A aufgestiegen sind. Was waren die entscheidenden Faktoren?


Begüm Üresin: Wir haben sehr intensiv gearbeitet, sowohl im Training als auch in der Analyse. Es ging darum, den Spielerinnen klare Strukturen zu geben und sie individuell weiterzuentwickeln.

Ein wichtiger Punkt war auch die Beziehung zu den Spielerinnen. Für mich endet die Zusammenarbeit nicht nach einem Lehrgang. Ich habe immer versucht, den Kontakt zu halten und sie langfristig zu begleiten. Im jungen Alter brauchen sie Bezugspersonen und dafür war ich da.

Der wohl wichtigste Faktor war, dass wir viele Trainingscamps und Testspiele gemacht haben. Die Mädchen haben in ihren Vereinen kaum Spielpraxis erhalten und wir mussten sie erstmal auf ein gewisses Fitnessniveau bringen. Dafür bin ich dem gesamten Trainerteam dankbar, für die gute Zusammenarbeit.


Soccerdonna: Wieso bekamen die Spielerinnen wenig Spielpraxis in ihren Vereinen?


Begüm Üresin: Damals gab es keine Juniorinnen-Liga. Heißt, die Mädchen haben in Vereinen einfach so trainiert. Mittlerweile gibt es eine U15-Istanbul-Liga, bei der Mannschaften aus ganz Istanbul gegeneinander antreten. Wenn du aber außerhalb von Istanbul wohnst und keine Möglichkeiten hast, dahin zu pendeln, hast du verloren.

Eine weitere Möglichkeit gibt es durch das Mitspielen bei den männlichen Nachwuchsteams. Aber da gibt es ab 16 Jahren einen zu großen Unterschied in der Physis, dass viele Mädchen aufhören. Auch die Vorurteile spielen hier eine große Rolle.


Soccerdonna: Dann kommen wir direkt zur Entwicklung des Frauenfußballs in der Türkei. Wie würden Sie diese in den letzten fünf bis zehn Jahren beschreiben?


Begüm Üresin: Es gibt Fortschritte, aber sie sind nicht so groß, wie sie sein könnten. Das größte Problem ist weiterhin die Infrastruktur. Das sieht man bei der FIFA-Weltrangliste. Die Türkei war vor fünf Jahren noch auf Platz 66, jetzt sind wir auf Platz 55 aufgestiegen. Es geht voran, aber zu langsam.

Eine negative Entwicklung ist hier aber, dass immer mehr Frauenclubs insolvent gehen. In der ersten türkischen Liga, der Süper Ligi, haben zwei bereits während der laufenden Saison die Mannschaft zurückgezogen. Auch in der 2. Liga gehen viele insolvent, wodurch in der Ersten keiner absteigt.

Die Qualitätsspanne ist außerdem zu groß. Die Big-Five-Clubs mit Galatasaray, Besiktas, Trabzonspor, Fenerbahçe und ABB Fomget gewinnen wöchentlich hoch gegen die kleineren Clubs.


Soccerdonna: Woran liegt es, dass Fortschritte langsamer sind?


Begüm Üresin: Ein zentraler Punkt ist, dass zu wenig in den Nachwuchs investiert wird. Viele Vereine setzen nicht früh genug an, und es fehlt an stabilen Ligen und regelmäßigen Spielen. Dadurch fangen Mädchen zu spät an und es fehlt ihnen die Erfahrung. Der Spagat ist dann zu groß, um an die anderen anzuknüpfen.

Der finanzielle Aspekt in der Türkei spielt immer eine große Rolle. Im Rahmen des vom TFF veröffentlichten strategischen Plans gibt es Fortschritte, aber im Vergleich zu Europa hinken wir noch hinterher. TFF möchte nicht in die Arbeit der Mannschaften eingreifen, da da vor allem das Problem mit den Amateurverträgen herrscht. Diese sind inoffiziell und die Frauen erhalten dadurch zu wenig oder auch manchmal gar kein Geld.


Soccerdonna: Wo sehen Sie die größten Defizite im Vergleich zu anderen europäischen Ländern?


Begüm Üresin: Der Unterschied liegt vor allem in der Struktur. In vielen europäischen Ländern gibt es klare Ligensysteme, bessere Trainingsbedingungen und eine kontinuierliche Förderung.


Soccerdonna: Wie wichtig sind Nachwuchsprojekte für die Zukunft?


Begüm Üresin: Sie sind entscheidend. Es gab bereits Projekte, bei denen Talente früh erkannt und gefördert wurden, wie das “Fußball-Dorf”. Man ist durch die Türkei gereist und hat sich die Talente angeschaut. Dies war mit Geld verbunden, anfangs hatte der TFF einen Sponsor, der aber währenddessen abgesprungen war. Aktuell läuft das Projekt dank der Unterstützung von Ülker, einem türkischen Lebensmittelkonzern, weiter. Wir haben dadurch viele aktuelle Nationalspielerinnen gefunden, wie Tekmen oder Keskin. Solche Projekte brauchen wir unbedingt. Es sollte nicht sein, dass es aufgrund des Geldes scheitert.

Der Verband muss den Fokus stärker auf den Nachwuchs legen. Ohne eine stabile Basis wird sich der Frauenfußball langfristig nicht weiterentwickeln.


Soccerdonna: Um wieder zu Ihnen zu kommen. Wie würden Sie Ihre Trainerinphilosophie beschreiben?


Begüm Üresin: Ich bin auf dem Platz sehr diszipliniert und fordere viel, aber außerhalb des Platzes ist mir der menschliche Umgang extrem wichtig.

Ich habe am Anfang versucht, mehr Distanz zu halten und war sehr ergebnisorientiert, aber das hat sich für mich nicht richtig angefühlt. Gerade in der Türkei brauchen viele Spielerinnen auch Unterstützung außerhalb des Fußballs.

Deshalb ist es mir wichtig, eine enge Beziehung aufzubauen. Viele Spielerinnen melden sich noch Jahre später bei mir. Das zeigt mir, wie wichtig dieser Ansatz ist.


Soccerdonna: Sie haben bereits auf vielen Ebenen im türkischen Fußball gearbeitet. Wie sieht Ihr persönlicher nächster Karriereschritt aus? Reizt Sie eher eine Rolle im Vereinsfußball oder weiterhin die Arbeit im Verband?


Begüm Üresin: Beides wäre für mich eine große Ehre zu arbeiten. Es ist klar, dass beide Rollen unterschiedliche Arbeitsabläufe haben, ich habe bereits beides kennengelernt. Ich lass es auf mich zukommen und schaue, was im Endeffekt für mich passt.

Mein Ziel ist es, mich weiterzuentwickeln und gleichzeitig etwas zurückzugeben, zum Beispiel, indem ich andere Trainerinnen unterstütze oder begleite.


Soccerdonna: Was zeichnet Ihre Spielidee aus?


Begüm Üresin: Mir ist wichtig, dass meine Mannschaft gut organisiert ist. Jede Spielerin muss wissen, was ihre Aufgabe ist und wo sie stehen muss. Jede Spielerin hat die maximale Verantwortung für ihre Position. Ich brauche nicht die weltbesten Spielerinnen, solange das Mannschaftsgefüge stimmt, kann man jede Mannschaft schlagen. Auch wenn man spielentscheidende Spielerinnen hat, sollte darauf nicht der Fokus liegen.

Ich arbeite viel an Laufwegen und an klaren Abläufen. Auch Trainingsformen ohne Gegner, zum Beispiel, um Bewegungen und Positionen zu automatisieren, spielen dabei eine Rolle. Ich möchte, dass meine Teams mit hohem Tempo spielen und diszipliniert auftreten. Wenn alle Abläufe funktionieren, kann man auch gegen stärkere Gegner bestehen. Im Endeffekt sollte man meine Handschrift sehen, die ich auf die Mannschaft aufdrücke.


Soccerdonna: Zu einem etwas persönlichen Thema. Sie arbeiten mit dem Berater Okcan Tekdemir zusammen – wie kam es dazu?


Begüm Üresin: 2020 haben wir uns das erste Mal gesehen. Wir haben uns über einen längeren Zeitraum kennengelernt und schnell gemerkt, dass wir die gleiche Vision haben. Es ging nicht nur um Fußball, sondern auch um Werte und den Umgang mit Spielerinnen. Ihm hat mein Coaching gut gefallen und so kam es, dass wir nun seit sechs Jahren Weggefährte sind.


Soccerdonna: Was hat die Zusammenarbeit verändert?


Begüm Üresin: Er hat meinen Blick erweitert. Ich habe mich früher sehr auf die Türkei konzentriert, aber inzwischen denke ich internationaler.

Gemeinsam überlegen wir auch, welche nächsten Schritte sinnvoll sind, zum Beispiel Erfahrungen im Ausland zu sammeln oder neue Projekte anzustoßen. Wir wollen aber vor allem den Frauenfußball in der Türkei verändern. Spielerinnen müssen geschützt und die “schwarzen Schafe" im System aussortiert werden.


Soccerdonna: Welche Vision haben Sie für die Zukunft?


Begüm Üresin: Ich wünsche mir, dass mehr Spielerinnen im Ausland spielen und dort Erfahrungen sammeln. Das bringt ein anderes Niveau und hilft auch der Nationalmannschaft.

Die Türkei ist ein sehr talentiertes Land, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Dieses Potenzial müssen wir besser nutzen. Da brauchen wir aber starke Unterstützung vom TFF, sonst funktioniert das nicht. 

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07.04.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: FIFA / TFF
FIFA bestätigt Verbandswechsel: Kardeşler künftig für Türkei spielberechtigt
[Bild: s_18485_343_2012_1.jpg]
©SV Meppen
Vildan Kardeşler steht der türkischen Nationalmannschaft künftig zur Verfügung. Die 28-jährige Angreiferin erhielt nach Abschluss des Verbandswechsels die Spielberechtigung für die Türkei. Zuvor war sie noch nicht einsatzfähig, da der Prozess noch nicht abgeschlossen war.

Bereits in der vergangenen Abstellungsperiode war Kardeşler erstmals nominiert worden. Für die kommenden Spiele gegen die Schweiz am 14. und 18. April ist ein erster Einsatz im Nationalteam möglich.

Die beim Hamburger SV spielende Stürmerin kam in der laufenden Saison in der Bundesliga bislang auf drei Einsätze.

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