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25.01.2026 - 22:01 Uhr | News | Quelle: West Ham United
Katie Zelem wechselt leihweise zu West Ham United
![[Bild: s_14134_4458_2012_3.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_14134_4458_2012_3.jpg)
©IMAGO
Am vergangenen Freitag wurde bekannt gegeben, dass Katie Zelem auf Leihbasis von den London City Lionesses zu West Ham United wechselt.
Erfahrung für den Osten Londons
Die Mittelfeldspielerin bringt reichlich Erfahrung mit in den Osten Londons.
Zelem absolvierte bislang 143 Einsätze in der Women’s Super League, gewann zwei Meistertitel und holte zudem eine Medaille im FA Cup.
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25.01.2026 - 22:07 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Man City nutzt Chelsea-Patzer: Neun Punkte Vorsprung auf Verfolger
![[Bild: s_35808_442_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35808_442_2012_1.jpg)
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Manchester City hat mit einem hart umkämpften 1:2 den nächsten Schritt Richtung Meistertitel gemacht. Nachdem Chelsea am Vortag gegen Arsenal verlor, sind die Cityzens nun mit neun Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz.
Kerolin erzielte mit einem eiskalten Flachschuss das erste Tor (11.), doch die Gastgeberinnen spielten mutig mit und verlangten Manchester City einiges ab. In der 68. Minute kam „LCL“ durch den Ausgleich von Freya Godfrey zurück. Die Flügelflitzerin ließ Alex Greenwood im Eins-gegen-Eins unglücklich aussehen und vollendete mit einem strammen Schuss aus relativ spitzem Winkel.
Wenig später durfte City-Neuzugang Sam Coffey ihr Debüt geben. Sie ersetzte in der 76. Minute Laura Blindkilde Brown .
Kurz vor Schluss, als alles nach einem gerechten Remis aussah, entbrannte plötzlich Chaos im London City Strafraum. Zunächst klärten die Hausherrinnen eine Miedema -Hereingabe noch auf der Linie, doch während einige City-Spielerinnen bereits ein Tor reklamierten, schob Bunny Shaw den Abpraller mit viel Wucht ins Tor und erlöste die Cityzens somit spät.
Nächsten Sonntag empfängt Manchester City den Verfolger aus Chelsea. In der Liga hält Man City weiterhin eine Serie von 12 Siegen. Die einzige Niederlage der Saison gab es am ersten Spieltag gegen Chelsea.
Auch international ist die 30-Jährige erfahren: Für die englische A-Nationalmannschaft kommt Zelem auf insgesamt zwölf Länderspieleinsätze. Sie gehörte zum Kader bei der Weltmeisterschaft 2023 und nahm zudem am Arnold Clark Cup 2022 und 2023 teil.
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25.01.2026 - 22:41 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: West Ham mit Dreier im Abstiegskampf
![[Bild: s_32767_165_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_32767_165_2012_1.jpg)
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West Ham United hat den ersten Schritt aus der Krise geschafft und mit einem 1:2-Erfolg gegen Leicester City mit dem FC Everton zumindest punktemäßig gleichgezogen.
Eine deutlich verbesserte Abwehr West Hams, maßgeblich stabilisiert durch Neuzugang Eva Nyström , gab Neu-Trainerin Rita Guarino Grund zur Freude. Auch Torhüterin Kinga Szemik trat mit neuem Selbstbewusstsein auf. Während die Hammers in der Hinrunde noch von Anfälligkeiten geplagt waren, wirkten die Londonerinnen nun deutlich sicherer bei hohen Bällen. Für West Ham traf Hanshaw (34.) mit einem sehenswerten Freistoß, nachdem Chantelle Swaby zuvor Leila Wandeler gefoult und sich die Gelbe Karte abgeholt hatte. Swaby erwischte einen Rabentag; sie konnte nur einen ihrer Zweikämpfe und kein Luftduell gewinnen, nachdem sie durch ihr Foul den ersten Treffer „eingeleitet“ hatte. Martinez traf nach der Pause (63.) und wurde später zur Woman of the Match gekürt.
Leicester-Neuzugang Alisha Lehmann konnte beinahe ihr Debüt-Tor bejubeln, der Anschlusstreffer zum 1:2 in der 84. Spielminute wurde aber später als Eigentor Nyströms gewertet.
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26.01.2026 - 16:07 Uhr | News | Quelle: sd
Manchester United gewinnt auswärts im Villa Park
![[Bild: eng1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/eng1.jpg)
Manchester United hat am vergangenen Sonntag einen souveränen Auswärtssieg im Villa Park eingefahren. Beim Heimspiel von Aston Villa setzten sich die „Red Devils“ mit 4:1 durch und unterstrichen ihre Ambitionen in der Women’s Super League.
Veränderungen in den Startformationen
United-Trainer Marc Skinner nahm im Vergleich zum Spiel gegen Arsenal am Mittwoch zwei Änderungen in der Startelf vor: Lea Schüller und Melvine Malard rückten von Beginn an ins Team, während Elisabeth Terland und Simi Awujo zunächst auf der Bank Platz nahmen.
Auch Aston Villas Trainerin Natalia Arroyo rotierte. Rachel Maltby nahm auf der Bank Platz, dafür startete Nachwuchsspielerin Georgia Mullett.
Spielkontrolle bei United, Tore auf beiden Seiten
Manchester United übernahm von Beginn an die Spielkontrolle, wie von Skinner gefordert. Die Gäste dominierten den Ballbesitz und suchten früh den Weg nach vorne, auch wenn viele Angriffe zunächst ohne Abschluss blieben.
Die erste Annäherung von Aston Villa kam durch Kirsty Hanson, deren Distanzschuss jedoch am Tor vorbeiging. Auf der Gegenseite hatte Uniteds Debütantin Ellen Wangerheim die erste große Möglichkeit, setzte ihren Abschluss jedoch über das Tor.
Nach rund 30 Minuten belohnte sich United für den Aufwand: Julia Zigiotti Olme brachte den Ball scharf von der linken Seite vor das Tor, wo er unhaltbar für Torhüterin Ellie Roebuck im Netz landete.
Die Antwort der Gastgeberinnen folgte jedoch umgehend. Kirsty Hanson täuschte einen Schuss in die lange Ecke an und schloss stattdessen clever auf den kurzen Pfosten ab – Phallon Tullis-Joyce war chancenlos, der Ausgleich perfekt.
Vor der Pause hatten beide Teams weitere Möglichkeiten. Zigiotti Olme verfehlte das Tor knapp, während Villas Maya Hijikata mit einem Abschluss an United-Torhüterin Tullis-Joyce scheiterte.
United entscheidet die Partie in der zweiten Halbzeit
In der zweiten Halbzeit hatte Manchester United das Spiel weitgehend unter Kontrolle. Aston Villas Offensivaktionen – insbesondere über Hanson – wurden deutlich seltener. Lea Schüller hätte beinahe die erneute Führung erzielt, verpasste jedoch knapp.
Die Gastgeberinnen kamen noch einmal durch Georgia Mullett zum Abschluss, doch auch diese Gelegenheit blieb ungenutzt.
Skinner reagierte und brachte mit Elisabeth Terland, Hanna Lundkvist und später Lisa Naalsund frische Kräfte. Zunächst wurde jedoch Uniteds Jess Park gefährlich, ihr Abschluss wurde jedoch von Lucy Parker entscheidend geblockt.
Späte Tore entscheiden die Partie
In der Schlussphase machte Manchester United endgültig alles klar. Nach einer Kopfballverlängerung von Malard landete der Ball bei Elisabeth Terland, die instinktiv mit dem rechten Bein abschloss. Roebuck war zwar noch am Ball, konnte den Treffer jedoch nicht verhindern.
Aston Villa versuchte zu reagieren, doch Tullis-Joyce parierte stark gegen Ebony Salmon. Kurz darauf sorgte Jess Park für die Vorentscheidung: Sie setzte sich gegen zwei Gegenspielerinnen durch und schob den Ball präzise ins Eck.
Den Schlusspunkt setzte Hanna Lundkvist, die den Ball aus kurzer Distanz an Roebuck vorbei zum 4:1-Endstand einschob.
Fazit
Manchester United zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit eine abgeklärte und effiziente Leistung und gewann mit 4:1 im Villa Park. Aston Villa hielt lange dagegen, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben.
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Ab Mittwoch in Brentford
Zwei deutsche Torhüterinnen dabei: Was ist eigentlich der Women's Champions Cup?
Im dichter werdenden Geflecht an Frauenfußball-Wettbewerben kann man langsam wie schon bei den Männern den Überblick verlieren. Am Mittwoch beginnt der nächste Cup - mit viel Preisgeld und wenigen Teilnehmern.
![[Bild: 42354a77-db51-42c8-bac1-1e6102518117.jpg]](https://derivates.kicker.de/image/upload/w_4000%2Ch_2247%2Cc_fill%2Cg_auto:subject/w_1000%2Cq_auto/v1/2026/01/27/42354a77-db51-42c8-bac1-1e6102518117.jpg)
Jenna Nighswonger (li.) und Emily Fox gewannen im Mai 2025 mit dem FC Arsenal die Champions League. IMAGO/Anadolu Agency
Nein, ausnahmsweise steigt dieses neue Turnier nicht in Katar. Auch nicht in Saudi-Arabien. In Brentford, im Westen Londons, treffen sich von Mittwoch an vier Frauenfußball-Mannschaften, um den Women's Champions Cup auszuspielen. Es sind die vier Kontinentalsieger aus Europa (FC Arsenal), Nord- und Mittelamerika (Gotham FC), Südamerika (Corinthians Sao Paulo) und Afrika (AS Far).
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28.01.2026 - 08:44 Uhr | News | Quelle: Arsenal FC
Sophie Harwood unterschreibt Profivertrag beim Arsenal FC
![[Bild: 36.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/36.jpg)
Die 18-jährige Außenverteidigerin Sophie Harwood hat ihren ersten Profivertrag beim Arsenal FC unterschrieben. Die Abwehrspielerin wechselte im Sommer 2024 von Southampton in die Akademie der Gunners und entwickelte sich dort schnell zu einer wichtigen Spielerin der U21-Mannschaft.
Auch auf internationaler Ebene verläuft Harwoods Karriere vielversprechend. Bereits im Alter von 15 Jahren lief sie für die englische U17-Nationalmannschaft auf und trug als Kapitänin zum Halbfinaleinzug bei der Europameisterschaft bei.
Mittlerweile gehört Harwood zum Kader der englischen U20-Auswahl. Zudem sammelte sie im vergangenen Sommer während zweier Testspiele im Meadow Park erstmals Einsatzminuten für die A-Nationalmannschaft.
Sophie Harwood sagt: „Meinen ersten Profivertrag bei Arsenal zu unterschreiben, ist ein stolzer und ganz besonderer Moment für mich. Arsenal hat über viele Jahre hinweg den Fußball entscheidend geprägt, und für einen so traditionsreichen Verein spielen zu dürfen, bedeutet mir sehr viel. Jedes Mal, wenn ich das Wappen trage, werde ich alles geben und es mit Stolz vertreten. Arsenal ist ein besonderer Klub mit besonderen Menschen und Fans – ich bin überglücklich, unterschrieben zu haben.“
Auch Arsenals Technische Direktorin Jodie Taylor hebt Harwoods Entwicklung hervor: „Sophie hat seit ihrem Wechsel zu uns einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und sich hervorragend in das Umfeld der ersten Mannschaft eingefügt. Wir freuen uns darauf, ihre weitere Entwicklung auf diesem nächsten Schritt ihrer Karriere zu begleiten.“
Direktorin Clare Wheatley ergänzt: „Wir sind begeistert, dass Sophie ihren ersten Profivertrag bei Arsenal unterschrieben hat. Sie hat auf der Außenverteidigerposition große spielerische Qualitäten und Vielseitigkeit gezeigt. Mit harter Arbeit und Engagement sind wir überzeugt, dass sie im Profifußball ein hohes Potenzial besitzt.“
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28.01.2026 - 09:01 Uhr | News | Quelle: Brighton & Hove Albion
Kiko Seike verlängert bei Brighton & Hove Albion
![[Bild: s_23217_932_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_23217_932_2012_1.jpg)
©IMAGO
Kiko Seike hat ihren Vertrag bei Brighton & Hove Albion verlängert. Über die Laufzeit der Vertragsverlängerung machte der Verein keine Angaben. Die 29-jährige Offensivspielerin bleibt damit den Seagulls erhalten.
Unvergessen bleibt Seikes Debüt im September 2024: Beim 4:0-Erfolg gegen Everton schrieb sie Geschichte in der Women’s Super League (WSL), als sie als erste Spielerin bei ihrem Liga-Debüt einen Hattrick erzielte. Seitdem ist Seike eine feste Größe im Team von Brighton. Insgesamt absolvierte sie bislang 37 Pflichtspiele und erzielte dabei elf Tore. Zudem hatte sie einen großen Anteil daran, dass Brighton in der vergangenen Saison mit Rang fünf die beste Platzierung der Vereinsgeschichte in der WSL erreichte.
Geschäftsführerin der Fußballabteilung Zoe Johnson sagt: „Wir sind sehr glücklich, dass Kiko sich entschieden hat, ihre Zukunft bei Brighton zu verbringen. Seit ihrem Wechsel im Juli 2024 ist sie eine absolute Schlüsselspielerin für uns. Sie zeigt ihre Qualitäten konstant – sowohl auf als auch neben dem Platz – und wir freuen uns sehr auf alles, was noch kommt.“
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28.01.2026 - 09:11 Uhr | News | Quelle: sd / Aston Villa / Stoke City
Milly Round gibt ihr Debüt bei Aston Villa
![[Bild: 897.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/897.jpg)
Am vergangenen Sonntag gegen Manchester United war es soweit: Die 19-Jährige Stürmerin Milly Round gab ihr Debüt beim WSL-Spiel Aston Villa gegen Manchester United.
Ausgebildet wurde Milly Round in der Akademie von Aston Villa, spielte jedoch per Doppelspielberechtigung bei Stoke City FC, wo sie nun von dem Verein aus Birmingham zurückgeholt wurde.
International spielte Round bereits schon für Englands U17 und U19. Mit der U17 nahm sie bereits an der U17-Europameisterschaft teil.
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28.01.2026 - 10:08 Uhr | News | Quelle: England
Sarina Wiegman erneut von der FWA ausgezeichnet
![[Bild: t_86_451_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/t_86_451_2012_1.jpg)
©IMAGO
Englands Cheftrainerin Sarina Wiegman wurde bei der Ehrungsnacht der Football Writers’ Association (FWA) 2026 erneut ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand am vergangenen Sonntag in einem Hotel in London statt. Unter den Gästen befand sich auch Englands Kapitänin Leah Williamson. Bereits 2023 hatte die FWA sowohl die englische A-Nationalmannschaft als auch Wiegman für den Gewinn der Europameisterschaft 2022 geehrt. Nun folgte eine weitere Auszeichnung, nachdem die Lionesses ihren EM-Titel bei der Europameisterschaft in der Schweiz erfolgreich verteidigten.
Sarina Wiegman sagte zu der Ehrung: „Ich bin sehr stolz auf diese Anerkennung. Die Medien sind unglaublich wichtig. Sie machen den Fußball sichtbar, begleiten und würdigen unsere Leistungen. Das erfüllt mich mit großem Stolz – für das Team, den Staff und den Verband. Ich bin sehr dankbar, diese Auszeichnung erhalten zu haben. Über die Jahre habe ich erlebt, wie Medien durch ihre Berichte Verbindungen zu unseren Fans schaffen. Wir machen das gemeinsam – wir sind gemeinsam auf diesem Weg. Wir wollen auf höchstem Niveau spielen. Dadurch werden wir sichtbar und die Menschen kommen, um uns zu sehen. Insgesamt glaube ich, dass wir in der Zeit, in der ich dabei bin, starke Beziehungen aufgebaut haben, die helfen, uns zu präsentieren – und das bedeutet vor allem, guten Fußball zu spielen.“
Nach dem Turnier im Sommer erhielt Wiegman bereits mehrere weitere Auszeichnungen. Dazu zählen die Ernennung zur Dame Commander of the Order of the British Empire (DBE) in der Neujahrsehrenliste des Königs, die Wahl zur BBC Sports Personality Coach of the Year 2025 sowie der Titel The Best FIFA Women’s Coach.
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28.01.2026 - 16:30 Uhr | News | Quelle: dpa
Wieder ein Abgang auf die Insel: Hansen verlässt FC Bayern
![[Bild: s_20033_57_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_20033_57_2012_1.jpg)
©FC Bayern München
Nach dem erfolgreichen Start ins Jahr verabschieden die Bayern-Fußballerinnen eine Spielerin. Diese wechselt wie zuletzt Lea Schüller nach England.
Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben einen weiteren Abgang auf die Insel zu verzeichnen. Nach drei Jahren verabschiedet sich Tuva Hansen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum englischen Erstligisten West Ham United. Die norwegische Nationalspielerin war im Dezember 2022 vom SK Brann nach München gekommen. Während ihrer Zeit bei den Doublesiegerinnen feierte die 28-Jährige drei deutsche Meisterschaften, einen DFB-Pokalsieg sowie zwei Erfolge im Supercup.
77 Spiele in drei Jahren
Ende des Jahres hatte Lea Schüller den FC Bayern zu Manchester United verlassen. Im vergangenen Sommer waren die Schwedin Julia Zigiotti Olme und Sydney Lohmann bereits aus München nach England gewechselt. Hansen absolvierte innerhalb von drei Jahren in München 77 Begegnungen für den FC Bayern.
«Tuva war auf dem Platz eine verlässliche Größe und hat maßgeblich zu unseren Erfolgen der vergangenen Jahre beigetragen. Gleichzeitig hat sie mit ihrer positiven Ausstrahlung, Authentizität und ihrem starken Charakter das Mannschaftsgefüge bereichert und stets für eine hervorragende Stimmung innerhalb des Teams gesorgt», sagte Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball beim FC Bayern, zum Abschied. Hansen dankte laut Mitteilung für «drei wunderschöne Jahre voller Emotionen, Siegen, Unterstützung, Freundschaft und Liebe».
Guter Start ins neue Jahr für FC Bayern
Am vergangenen Sonntag feierte der FC Bayern durch ein 3:0 gegen Leipzig den ersten Pflichtspielsieg im neuen Jahr. Angesichts eines komfortablen Vorsprungs in der Tabelle auf den VfL Wolfsburg sind die Münchnerinnen auf dem besten Weg, ihren Titel zu verteidigen. Im DFB-Pokal überwinterte der FC Bayern ebenfalls, in der Champions League geht es für das Team von Trainer José Barcala im Viertelfinale gegen Manchester United oder Atlético Madrid weiter.
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30.01.2026 - 16:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.01.2026 - 16:22 von KLAUS.)
29.01.2026 - 15:30 Uhr | News | Quelle: dpa
DFB hält trotz Sperre an Torhüterin Borggräfe fest
![[Bild: s_26890_292_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_26890_292_2012_1.jpg)
©IMAGO
Die Ex-Freiburgerin Rafaela Borggräfe wechselte im vergangenen Sommer zum FC Liverpool. Dort sorgt sie für eine unschöne Schlagzeile abseits des Platzes. Weitere Konsequenzen muss sie nicht fürchten.
Trotz ihrer Sperre wegen einer diskriminierenden Aussage kann Torhüterin Rafaela Borggräfe weiter auf Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft hoffen. «Nach dem abgeschlossenen sportrechtlichen Prozess und unserer internen Aufarbeitung bleibt Rafaela Borggräfe Teil des erweiterten Pools der Nationalmannschaft», teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf Nachfrage mit.
Der englische Fußball-Verband FA hatte Liverpools deutsche Keeperin Mitte Januar rückwirkend für sechs Spiele gesperrt. Die 25-Jährige soll Berichten zufolge bei einem Termin für das Teamfoto Anfang September 2025 eine diskriminierende Bemerkung gemacht haben.
«Rafaela Borggräfe hat das Verfahren akzeptiert und den Vorfall reflektiert», teilte der DFB weiter mit. Zudem habe man das Geschehene «unter Einbindung der fachlichen Expertise unserer DFB-Vizepräsidentin für Gleichstellung und Diversität, Célia Šašić» mit Borggräfe aufgearbeitet.
Borggräfe nach Ablauf der Sperre nicht im Kader
Die Sperre war vor der Partie gegen den FC Arsenal am 6. Dezember in Kraft getreten. Weil Borggräfe fünf der sechs Spiele bereits abgesessen hatte, war die frühere Bundesligatorhüterin des SC Freiburg schon am 25. Januar im Erstligaspiel gegen Tottenham wieder spielberechtigt. Im Kader stand sie beim 2:0-Sieg aber nicht.
Borggräfe, die sich im Zuge der Strafe auch zur Teilnahme an einem Bildungsprogramm verpflichtet haben soll, war zuletzt im Oktober für das Nationalteam nominiert worden. Sie hat aber noch kein Länderspiel für die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück bestritten.
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31.01.2026 - 20:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2: Bristol City ringt Sunderland nieder
Bristol City schlägt Sunderland mit 3:0. In einer Partie, die ein ständiges Auf und Ab bot, brillierte erneut Jessie Gale . Die 19-jährige Stürmerin erzielte Saisontor Nummer 6 und 7, während Rio Hardy zwei Treffer auflegte. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Lexi Lloyd-Smith mit einem starken Treffer.
Beide Mannschaften hätten durchaus (noch mehr) Tore erzielen können, denn Chancen gab es auf beiden Seiten. Sunderland, das die zweite Niederlage in Folge einfuhr, präsentierte sich kämpferisch, nachdem das Team bereits in Minute zwei in Rückstand geraten war. In der ersten Halbzeit erspielten sie sich drei gute Möglichkeiten, konnten jedoch keine davon in etwas Zählbares umwandeln und kassierten schlussendlich das 2:0 durch Gale in der 39. Minute.
Bristol City, das zwei Spiele mehr bestritten hat als Charlton (30 Punkte) auf Platz 1 und Birmingham auf Platz 3 (25 Punkte), rangiert derzeit mit 26 Punkten auf dem zweiten Rang. Die "Robins" legten einen Auftritt hin, der durchaus die Ambitionen untermauert, in die WSL aufzusteigen. Ganze acht Großchancen erspielten sich die Gastgeberinnen und zwangen die mutigen Gäste zu taktischen Fouls. Am Ende standen 18 Schüsse für Bristol City zu Buche.
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02.02.2026 - 16:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.02.2026 - 16:27 von KLAUS.)
1,93 Millionen Euro Preisgeld
Arsenal gewinnt lukrativen Champions Cup nach Verlängerung - Borbe im Krankenhaus
Der FC Arsenal hat die erste Auflage des Women's Champions Cup gewonnen. Gegen den brasilianischen Klub Corinthians war es knapper als zuvor erwartet. Die deutsche Torhüterin Anneke Borbe wurde kurz vor Abpfiff ausgewechselt.
![[Bild: 59267eca-753a-411c-9999-7c7ae29e8e17.jpg]](https://derivates.kicker.de/image/upload/c_crop%2Cx_0%2Cy_412%2Cw_3958%2Ch_2226/w_1000%2Cq_auto/v1/2026/02/02/59267eca-753a-411c-9999-7c7ae29e8e17.jpg)
Anneke Borbes Trikot war beim Siegerfoto dabei, die Torhüterin selbst nicht mehr. IMAGO/Avalon.red
Wie schon im Halbfinale gegen AS FAR aus Marokko hatte Borbe im Tor des europäischen Champions-League-Siegers gestanden. Die frühere Wolfsburgerin musste zweimal den Ausgleich durch Corinthians hinnehmen, erst durch die fast 41 Jahre alte Gabi zum 1:1 (21.) nach einer Ecke, bei der Borbe nicht gut aussah.
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01.02.2026 - 22:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: City auf der Zielgraden zum Titel
![[Bild: s_35808_442_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35808_442_2012_1.jpg)
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Mit beeindruckender Dominanz besiegt Manchester City den direkten Meisterrivalen Chelsea mit 5:1.
In der 13. Minute klärte Veerle Buurman unglücklich vor der eigenen Torhüterin. Der anschließende Schuss von Kerolin wurde noch minimal von Carpenter abgefälscht und Hannah Hampton musste zum ersten Mal hinter sich greifen. Wieke Kaptein köpfte wenig später zum Ausgleich ein. City-Keeperin Yamashita konnte jedoch aufatmen, da der Treffer wegen Abseits aberkannt wurde. Die Japanerin sah in der Situation relativ unglücklich aus, da der Kopfball ihr ohne viel Nachdruck durch die Hände rutschte.
In der 36. Minute erhöhte City auf 2:0. Das aggressive Pressing sorgte im Zentrum für einen kritischen Ballverlust der Blues. Viv Miedema bediente Bunny Shaw , welche sich brachial im Duell gegen Naomi Girma durchsetzte und Hampton im Chelsea-Kasten überlupfte. Shaw markierte damit den 14. Treffer im 14. Ligaspiel. Kurz nach der Pause sorgte ein weiterer Ballverlust Chelseas für einen Gegentreffer. Hemp erkämpfte den Ball am eigenen Sechzehner und schickte Kerolin auf die Reise, welche allen davonlief und souverän im 1 gegen 1 abschloss (3:0). Hampton war erneut machtlos.
Bereits nach einer knappen Stunde schien die Luft bei Chelsea vollständig raus zu sein. In einem feinen Konter schob Hemp den Ball in die Mitte zu Kerolin, die ihren Hattrick markierte (4:0). Die Flügelspielerin, die in dieser Saison manchmal zwischen Licht und Schatten performte, zeigte eindrucksvoll, warum sie an einem Sahnetag zur Weltspitze gehört.
In der 68. Minute betrieb Chelsea Ergebniskorrektur: Alyssa Thompson schloss mit einem satten Schuss aus gut 16 Metern ab und ließ Yamashita keine Chance. Den Abschluss krönte Miedema mit einem Kopfballtreffer nach einer Casparij -Ecke. Die Niederländerin Kerstin Casparij führt mit sechs Assists vor Beth Mead , Ella Toone und Viv Miedema (alle 5), die Assist-Rangliste der Liga an.
City liegt aktuell 11 Punkte vor dem Zweitplatzierten Man Utd (28).
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01.02.2026 - 23:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2: Lindström mit Dreierpack gegen Nottingham
Birmingham City erobert in der WSL2 den zweiten Tabellenplatz zurück. In einer torreichen Begegnung besiegte das Team, angeführt von der überragenden Lotta Lindström , Nottingham Forest deutlich mit 5:1.
Der Reihe nach: In der 22. Minute wollte Veatriki Sarri den Ball von der Grundlinie querlegen, als Georgia Brougham das Leder unglücklich und unhaltbar ins eigene Netz abfälschte. Joy Omewa konnte zwischenzeitlich für Forest ausgleichen. Kurz vor der Pause (45.) wurde ihr eigentlich harmloser Abschluss von Keeperin Adrianna Franch nur unzureichend abgewehrt und landete im Tor – ein Torwartfehler. Direkt nach dem Seitenwechsel (47.) brachte Wilma Leidhammar Birmingham wieder in Front. Die großgewachsene Mittelfeldakteurin stieg nach einer Sarri-Flanke am höchsten und köpfte souverän zum 2:1 ein.
Dann schlug die Stunde von Lotta Lindström. Zunächst profitierte die Leihspielerin der London City Lionesses von einem Kommunikationsfehler der Forest Hintermannschaft, scheiterte aber noch freistehend an Emily Batty . In der 72. Minute klingelte es dann: Lindström eroberte den Ball am Sechzehner und vollstreckte trocken zum 3:1.
Nur drei Minuten später steckte Lily Crosthwaite perfekt durch zu Lindström, die Batty tunnelte und auf 4:1 erhöhte. Wiederum nur drei Minuten später spielte Shanade Hopcroft den Ball tief in den Lauf der Finnin. Lindströms Abschluss aus spitzem Winkel fand – von Batty noch leicht abgefälscht – den Weg ins Tor zum 5:1 und krönte ihren Hattrick binnen sechs Minuten.
Quelle
02.02.2026 - 00:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Nord-West Derby: United schlägt Liverpool
![[Bild: s_35057_451_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35057_451_2012_1.jpg)
©Manchester United
Manchester United hat sich im Derby gegen den Liverpool FC mit einem 3:1-Erfolg auf den zweiten Platz der WSL geschoben.
Die Anhänger von United mussten beinahe eine Stunde auf den erlösenden ersten Treffer warten. Melvine Malard verlagerte das Spiel mit einem langen Ball auf die rechte Seite, den Jess Park technisch meisterhaft verarbeitete und flach auf Lisa Naalsund ablegte. Die 30-jährige Norwegerin hatte zuletzt Anfang November gegen Brighton getroffen.
Doch nur sieben Minuten später (59.) glich Liverpool aus. Nach einer Ecke entstand ein wildes Ping-Pong im Fünfmeterraum, bis Neuzugang Alice Bergström den Ball schließlich über die Linie drückte. Die United-Spielerinnen reklamierten den Treffer zwar, doch das Tor zählte zu Recht.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nur eine Minute später (60.) brachte Naalsund das Progress With Unity Stadium wieder zum Beben. Ein satter Schuss, zentral von der Strafraumgrenze abgefeuert, ließ Jennifer Falk keine Chance.
Den Sieg besiegelten die schwedischen Joker Fridolina Rolfö und United-Neuzugang Ellen Wangerheim (beide eingewechselt). Wangerheim fegte den Ball in der 87. Minute scharf in den Strafraum, wo Rolfö goldrichtig stand und die Kugel geschickt ins Tor leitete.
Die Deutsche Lea Schüller durfte ab der 85. Minute für Malard ran, konnte aber bisher in England noch nicht vollends überzeugen.
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02.02.2026 - 00:50 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: West Ham verpasst wichtigen Punkt
![[Bild: s_35476_1439_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_35476_1439_2012_1.jpg)
©Tottenham Hotspur
Die Tottenham Hotspur konnten West Ham United in einem knappen Match mit 2:1 schlagen und kratzen damit an den Top 4. West Ham, das sich für die Mission Klassenerhalt mit sieben Neuzugängen und einer neuen Trainerin verstärkt hat, verlangte den Spurs dabei alles ab.
Shekiera Martinez brachte die Hammers bereits nach zehn Minuten in Führung. Lange sah es danach aus, als hätten die Spurs kein Mittel gegen die gut organisierten Londonerinnen. In der 54. Minute glich jedoch Matilda Vinberg mit einem strammen Distanzschuss aus, bei dem WHU-Keeperin Megan Walsh unglücklich aussah.
Im Anschluss gewannen die Spurs zunehmend die Kontrolle. Dazu trug auch die eingewechselte Amanda Nildén bei, die mit einer Passquote von 100 % zu überzeugen wusste. In der 73. Minute machte Olivia Holdt den Deckel drauf. Ihr sehenswerter Distanzschuss ließ Walsh diesmal keine Chance. Holdt, die in dieser Spielzeit zur Unterschiedsspielerin gereift ist, war erneut der Motor der Spurs-Offensive. Bereits im Dezember avancierte sie mit zwei Assists gegen Man Utd und dem 2:1-Siegtreffer in der 95. Minute gegen Aston Villa zur Matchwinnerin.
Unschön wurde es jedoch kurz vor Ende der Partie: Spurs-Mittelfeldspielerin Drew Spence stieg mit hohem Bein gegen Riko Ueki ein und sah völlig zurecht die Rote Karte.
Tottenham muss im London-Derby am 8. Februar gegen die strauchelnden Chelsea -Damen antreten, die nach einer 1:5-Niederlage gegen Manchester City ihre Titelträume wohl begraben müssen.
West Ham rangiert mit acht Punkten weiterhin auf dem vorletzten Platz.
Quelle
02.02.2026 - 10:00 Uhr | News | Quelle: West Ham United/ sd | von: Haho
West Ham United verpflichtet Ylinn Tennebø
![[Bild: s_40725_1702_2012_2.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_40725_1702_2012_2.jpg)
©IMAGO
West Ham United hat sich mit der Verpflichtung von Ylinn Tennebø verstärkt. Die norwegisch-chinesische Defensivspielerin wechselt von Vålerenga nach London und unterschreibt bei den Hammers einen Zweieinhalb-Jahres-Vertrag, mit dem sie die Defensive des Teams nachhaltig stabilisieren soll.
Ylinn Tennebø startete ihre Fußballkarriere in Norwegen bei Kaupanger IL. 2020 wechselte sie zu Avaldsnes und schloss sich 2021 Vålerenga an. Dort etablierte sie sich als wichtige Defensivspielerin und feierte mit dem Klub Erfolge wie den Gewinn des norwegischen Pokals und die Meisterschaft in der Toppserien. Die talentierte Abwehrspielerin machte auch international auf sich aufmerksam und spielte bereits für mehrere norwegische Nachwuchsnationalmannschaften, darunter in der U16, U17 und U23.
Ylinn Tennebø über ihren Wechsel in die WSL
Tennebø blickt mit großer Vorfreude auf ihre neue Aufgabe und verbindet den Wechsel mit einer sehr persönlichen Geschichte. „Es ist ein ganz besonderer Moment für mich und meine Familie, denn mein Großvater, der leider 2008 verstorben ist, war ein großer West-Ham-Fan. Ich wünschte, er könnte heute hier sein und das miterleben“, erklärt sie emotional. Zudem erfüllt sich für die Norwegerin ein großer Traum: „Mein Traum war es immer, in England zu spielen – ich kann es kaum erwarten, in der WSL aufzulaufen.“ Die Defensivspielerin freut sich besonders auf die sportliche Herausforderung: „Ich habe bereits gegen einige dieser Teams in der Champions League gespielt und freue mich darauf, mich jedes Wochenende auf diesem Niveau zu messen.“ Mit ihrer Erfahrung und Mentalität möchte sie dem Team helfen: „Ich habe in meiner Karriere schon viel gewonnen und hoffe, diese Siegermentalität einbringen zu können. Ich werde alles für den Klub geben und freue mich riesig darauf, loszulegen.“
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04.02.2026 - 20:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.2026 - 20:52 von KLAUS.)
03.02.2026 - 17:30 Uhr | News | Quelle: Nottingham Forest/ sd | von: Haho
Nottingham Forest verpflichtet Alana Murphy
![[Bild: s_63380_302_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_63380_302_2012_1.jpg)
©SC Sand
Nottingham Forest hat sich mit der Verpflichtung von Alana Murphy für die kommenden eineinhalb Jahre verstärkt. Die talentierte Mittelfeldspielerin wechselt vom SC Sand zum englischen Zweitligisten und soll mit ihrer Spielübersicht und Technik das Mittelfeld des Teams beleben sowie für zusätzliche Stabilität sorgen.
2021 spielte Alana Murphy für Melbourne Victory in der A-League Women und hat sich dort als junge Stammspielerin im Mittelfeld etabliert. Um weitere Spielpraxis zu sammeln, lief sie in den Spielzeiten 2022 und 2023 leihweise für die Blacktown Spartans in der New South Wales Premier League auf. Nach dem Ende ihres Vertrags in Australien wechselte Murphy im August 2025 zum deutschen Klub SC Sand. Parallel dazu entwickelte sie sich auch international weiter. Ab 2022 gehörte sie zum Kader der Young Matildas, bevor sie im Februar 2025 erstmals in die A-Nationalmannschaft Australiens berufen wurde. Mit dieser nahm sie dann am SheBelieves Cup teil.
Stimmen zum Transfer
Nottingham Forests Cheftrainerin Carly Davies zeigte sich begeistert von der Verpflichtung und sagte: „Alana ist ein unglaubliches Talent und wir sind überglücklich sie in unserem Team begrüßen zu dürfen.“ Die Australierin bringe „eine neue Dynamik ins Mittelfeld“, da sie bereits Erfahrungen in Australien, Deutschland und auf internationaler Bühne mit den Matildas gesammelt habe. Zudem sei sie „von der wir sicher sind, dass sie die Forest-Fans im City Ground begeistern wird“. Auch die Spielerin selbst blickt voller Vorfreude auf ihre neue Aufgabe und erklärte: „Ich freue mich sehr, zu Nottingham Forest zu wechseln. Ich bin bereit für eine neue Herausforderung und denke, dass ich diesem Team viel geben kann.“ Weiter fügte diese hinzu: „Ich kann es kaum erwarten, Teil dieser Spielerinnengruppe zu sein, und bin gespannt, was wir in dieser Saison gemeinsam erreichen können.“
03.02.2026 - 19:30 Uhr | News | Quelle: Arsenal FC | von: eb
DLD: Arsenal leiht tschechische Nationaltorhüterin Votíková aus Prag aus
©Slavia Praha
Arsenal verstärkt sich für die entscheidende Phase der Saison zwischen den Pfosten: Barbora Votíková wechselt auf Leihbasis von Slavia Prag zu den Gunners und wird den Klub bis zum Ende der Spielzeit 2025/26 unterstützen.
Die 29-jährige tschechische Nationaltorhüterin bringt reichlich internationale Erfahrung mit nach London. Bereits seit 2014 ist Votíková fester Bestandteil der Auswahl Tschechiens und absolvierte bislang 56 Länderspiele. Auf Vereinsebene sammelte sie und Spielpraxis in mehreren europäischen Topligen.
Titelsammlerin Votíková
Ihre größten Erfolge feierte Votíková in zwei Phasen bei Slavia Prag, wo sie insgesamt fünf Meisterschaften und zwei Pokalsiege einfuhr, zuletzt sogar das nationale Double. Dazwischen sammelte sie internationale Erfahrung bei Paris Saint-Germain, mit dem sie den französischen Pokal gewann, sowie in der WSL bei Tottenham Hotspur. Genau diese Ligaerfahrung macht sie nun auch für Arsenal besonders wertvoll.
Zusätzlich soll sie die Ausfall von Stammkeeperin Manuela Zinsberger, die weiterhin einen Kreuzbandriss auskuriert, und von Anneke Borbe, die sich beim FIFA Women's Champions Cup Finale verletzt hat, kompensieren.
In dieser Saison kam die Tschechin zu sechs Einsätzen in der 1. Liga žen zum Einsatz und stand in den jeweils zwei Partien der Champions League Qualifikation und zweiten Runde des Europacups zwischen den Pfosten.
Stimmen zum Transfer
[i]„Arsenal ist einer der größten Klubs der Welt – mit einer besonderen Mannschaft und besonderen Fans“, beschreibt Votíková ihren Wechsel. Für sie gehe mit der Leihe ein persönlicher Traum in Erfüllung: „Es war immer mein Wunsch, im Emirates Stadium zu spielen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen.“[/i]
Auch auf Klubseite ist die Freude groß. Direktorin Clare Wheatley sieht in der Tschechin eine wichtige Verstärkung für die kommenden Monate: Votíková bringe „Erfahrung und nachgewiesene Qualität aus der WSL und der Champions League“ mit. Cheftrainerin Renée Slegers hebt vor allem die sportliche Tiefe hervor, die der Transfer schafft: Votíková sorge für zusätzliche Konkurrenz im Torhüterinnen-Team und kenne die Anforderungen der Liga bereits bestens.
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03.02.2026 - 21:30 Uhr | News | Quelle: London City Lionesses | von: eb
DLD: London City Lionesses holen dänisches Mittelfeldtalent Marcetto
©Liga F
Die London City Lionesses haben sich die Dienste von Malou Marcetto gesichert. Die 22-jährige Dänin wechselt vom spanischen Erstligisten Madrid CFF in die englische Women's Super League und unterschreibt einen Vertrag bis 2028.
Marcetto durchlief die Nachwuchsakademie von Brøndby IF und etablierte sich dort früh in der ersten Mannschaft. In der Saison 2021/22 traf die kreative Mittelfeldspielerin neunmal und half ihrem Team, den dritten Tabellenplatz in der dänischen Kvindeligaen zu sichern. Über Stationen in Frankreich bei Dijon FCO und in Spanien bei Madrid CFF sammelte sie wertvolle internationale Erfahrung und war in der Liga F in 43 Einsätzen an fünf Toren und sieben Vorlagen beteiligt.
Auch auf internationaler Ebene ist Marcetto längst keine Unbekannte: Sie durchlief die dänischen U16-, U17-, U19- und U23-Nationalteams und sammelte bereits reichlich Erfahrung in EM-Qualifikationen.
Die Mittelfeldspielerin freut sich auf ihre neue Herausforderung in England: [i]„England steht für mich wie kein anderes Land für Fußball. Die Liga ist extrem wettbewerbsfähig, und ich freue mich riesig, Teil davon zu sein. London ist eine tolle Stadt, und ich kann es kaum erwarten, für die Lionesses aufzulaufen.“[/i]
Marcetto bringt Kreativität, Tempo und Einsatzbereitschaft auf das Spielfeld: „Als Mittelfeldspielerin arbeite ich hart, möchte kreativ sein und das Team unterstützen. Mein Ziel ist es, immer mein Bestes zu geben – Siege und Punkte für die Mannschaft sind das Wichtigste.“
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04.02.2026 - 08:00 Uhr | News | Quelle: Everton FC
Zara Kramžar wechselt mit Kaufpflicht zu Everton
©FC Como Women
Zara Kramžar setzt ihre Laufbahn in England fort. Die 20 Jahre alte slowenische Nationalspielerin wechselt für den Rest der Saison 2025/26 auf Leihbasis von der AS Roma zum FC Everton. Der Wechsel ist mit einer Verpflichtung zum anschließenden festen Transfer im Sommer verbunden und steht noch unter dem Vorbehalt der internationalen Freigabe. Kramžar wird beim WSL-Klub mit der Rückennummer 21 auflaufen. Der Transfer erfolgte am letzten Tag des Transferfensters der Women’s Super League.
Zuvor hatte der FC Como Women das vorzeitige Ende des Leihverhältnisses mit der Mittelfeldspielerin bekanntgegeben. Kramžar war eineinhalb Spielzeiten für den italienischen Klub aktiv und kam in diesem Zeitraum in der Serie A Women auf insgesamt 29 Einsätze. Dabei erzielte sie neun Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor.
Ihre fußballerische Laufbahn begann Kramžar in ihrer Heimat bei ŽNK Ljubljana. Anschließend wechselte sie zur AS Roma, mit der sie 2023 die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte gewann. Für den Hauptstadtklub kam sie in der Serie A Women in 19 Spielen zum Einsatz und erzielte drei Tore. Zudem sammelte sie Spielpraxis in der UEFA Women’s Champions League.
Auf internationaler Ebene durchlief Kramžar die slowenischen Nachwuchsnationalteams. Im November 2022 debütierte sie für die A-Nationalmannschaft Sloweniens. Bislang absolvierte sie 23 Länderspiele und erzielte dabei neun Tore.
Mit dem Wechsel zum FC Everton ist Zara Kramžar die erste slowenische Spielerin in der Geschichte der Women’s Super League.
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03.02.2026 - 21:00 Uhr | News | Quelle: sd/ Bristol City | von: Emilie Bitsch
DLD: Oliwia Woś wechselt in die WSL 2 zu Bristol City
©IMAGO
Nach dem verkündeten Abgang am heutigen Morgen von Oliwia Woś weg vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg, ist nun bekannt, wohin es sie zieht: Die polnische Nationalspielerin wechselt zum englischen Zweitligisten Bristol City und wird künftig da die Defensive verstärken. Woś unterschreibt einen Vertrag bis 2029.
Die 26-Jährige soll dem Team von Charlotte Healy dabei helfen, noch den Aufstieg in die Women's Super League zu schaffen. Mit dem derzeitigen dritten Platz würden sie durch die Erweiterung der WSL in die Relegation gehen. Zwei Punkte trennen sie vom direkten Aufstiegsplatz.
Die Innenverteidigerin stand in dieser Saison in allen 16 Spielen in der Bundesliga auf dem Platz und erzielte dabei ein Tor und legte eins vor. Die 25-fache polnische Nationalspielerin ist außerdem für ihre robuste und aggressive Spielweise bekannt und als Defensivspielerin extrem torgefährlich, was sie vor allem während ihrer Zeit beim FC Basel bewiesen hat (18 Spiele, vier Tore).
Stimmen zum Transfer
Bei ihrer Unterschrift bei Bristol sagte sie: [i]„Ich freue mich riesig, hier zu spielen. Es war schon immer ein Traum von mir, nach England zu kommen – und als sich diese Möglichkeit ergeben hat, habe ich nicht lange gezögert."[/i]
Cheftrainerin Charlotte Healy ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Transfer von Oliwia erfolgreich abschließen konnten. Sie war bei mehreren Klubs sehr begehrt, umso glücklicher sind wir, dass sie sich für unser Projekt entschieden hat."
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05.02.2026 - 13:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Oliver Hein & Emilie Bitsch
Livia Peng: Ein Sommer zwischen Europameisterschaft und Women’s-Super-League-Traum
![[Bild: s_34499_421_2012_2.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_34499_421_2012_2.jpg)
©Werder Bremen
Mit der Europameisterschaft rückte sie endgültig ins internationale Rampenlicht: Livia Peng . Die Schweizer Nationaltorhüterin überzeugte bei der EM nicht nur sportlich, sondern bewies auch mental große Reife, trotz öffentlicher Diskussionen um die Nummer-eins-Rolle. Kurz nach dem Turnier folgte der nächste große Schritt: der Wechsel vom SV Werder Bremen zum englischen Topklub FC Chelsea. Im Gespräch mit Soccerdonna spricht die 23-Jährige ausführlich über ihre Erlebnisse bei der EM, den emotionalen Abschied aus Bremen, das historische Nordderby im DFB-Pokal und ihren neuen Alltag in London. Zudem gibt sie tiefe Einblicke in ihre offensive Spielweise als Torhüterin, den Umgang mit Druck und Rückschlägen sowie ihre persönlichen Zukunftspläne – auf und neben dem Platz.
Soccerdonna: Livia, das größte Ereignis des vergangenen Jahres war für Dich vermutlich die EM – noch dazu im eigenen Land. Nimm uns mal mit: Wie hast Du das alles erlebt?
Livia Peng: Das ganze Jahr war für mich speziell. Die EM war auf jeden Fall ein absolutes Highlight. Es war nicht von Anfang an klar, dass ich spielen werde. Deswegen war das Eröffnungsspiel gegen Norwegen ein sehr großer und emotionaler Moment, da ich da erst richtig realisiert habe, dass ich für die Nationalmannschaft in meinem Heimatland eine EM spielen darf. Vor dem Spiel war ich sehr nervös, vor allem als wir mit dem Bus zum Stadion in Basel gefahren sind und gesehen haben, dass alles rot ist. Es waren 35.000 Menschen da, die uns unterstützten. So etwas hatte ich zuvor auf nationaler oder internationaler Ebene noch nie erlebt. Dann die Hymne: Gänsehaut, Tränen in den Augen. Ein Kindheitstraum, der in Erfüllung gegangen ist. Mir gingen alle Momente durch den Kopf, in denen es auch mal schwieriger war. Ich hab an alle Menschen gedacht, die mich auf meinem Weg unterstützen. Mein Umfeld, meine Familie, die immer für mich da sind. Ich war sehr dankbar, dass ich da auf dem Feld stehen durfte.
Soccerdonna: Gab es während der EM besondere Highlights – vielleicht auch abseits deiner eigenen Spiele?
Livia Peng: Unser Media Officer Seba hat vor jedem Spiel ein Video gemacht, mit Szenen aus den vergangenen Spielen, aber auch von den Fanmärschen. Wir haben das alles selbst gar nicht so mitbekommen, aber diese Bilder kurz vor dem Spiel zu sehen, war eine enorme Extra-Motivation. Außerdem haben viele kleine Dinge uns als Team zusammengeschweißt, wie die Mannschaftsabende. Vor dem Viertelfinale gab es ein Video, in dem unsere Eltern zu Wort kamen, da waren wir alle sehr berührt.
Soccerdonna: Konntest du das alles nach der EM überhaupt verarbeiten, gerade auch mit dem Wechsel nach London?
Livia Peng: Ehrlich gesagt, nicht ganz. Nach der EM ging es direkt weiter: Medientermine, SRF Sportstudio, und ich durfte bei den Biathleten reinschnuppern. Es hat sehr viel Spass gemacht, wirklich Zeit, alles zu verarbeiten hatte ich aber nicht. Dann bin ich nach England gegangen und dort ging es direkt weiter. Erst jetzt, mit etwas Abstand, habe ich angefangen, alles Revue passieren zu lassen. Ich glaube, ganz verarbeitet ist es immer noch nicht. Mir hilft es sehr, darüber zu reden, Bilder und Videos anzuschauen. Das bringt immer wieder schöne Emotionen hoch.
Soccerdonna: Hat die EM dein Torhüterinnen-Spiel nachhaltig geprägt?
Livia Peng: Es ist schon noch einmal etwas anderes, wenn ein ganzes Stadion voll ist, vor allem in der Kommunikation. Wenn alle schreien, wird es komplizierter. Das habe ich bereits bei Werder Bremen im DFB-Pokal-Halbfinale erlebt, aber international war es nochmal anders. Aber am Ende ist es genau das, was wir wollen. Mein Ziel war es aber, Spaß zu haben und mein Ding zu machen.
Soccerdonna: Wenn Du es gerade ansprichst, schauen wir auf das DFB-Pokal-Halbfinale Werder Bremen gegen den HSV. War dir bei der Auslosung sofort bewusst, dass es das erste Nordderby überhaupt ist – auch mit Blick darauf, dass es das bei den Männern durch Abstieg und Corona jahrelang nicht gab?
Livia Peng: Ja, auf jeden Fall, das war uns bewusst. Wir haben darauf gehofft, dass es dazu kommt. Ich selbst komme nicht aus Bremen, aber das war eines der ersten Dinge, die ich dort gelernt habe, dass diese Rivalität da oben extrem ist. Das weiß man einfach. Der Hype war schon Wochen vorher riesig. Wir haben uns alle extrem gefreut und ich glaube, es war für jede Einzelne von uns ein sehr spezieller Moment.
Soccerdonna: Zwischen Auslosung und dem Halbfinale hattest du im Spiel gegen Hoffenheim eine Gehirnerschütterung erlitten. Wie sah diese Zeit für dich im Alltag aus? Wann wusstest du, dass du rechtzeitig fit wirst?
Livia Peng: Meine erste Frage an unseren Arzt war, ob ich es rechtzeitig zum HSV-Spiel zurückschaffe. Es haben alle eine super Arbeit gemacht und mir geholfen, dass ich mich richtig erholen konnte und dieses Highlight Spiel spielen durfte.
Soccerdonna: Kommen wir zum Spiel selbst. Es ist in vielen Stadien laut, aber dieses Spiel war nochmal spezieller. War das für Dich in der Kommunikation mit der Hintermannschaft ein Problem? Habt Ihr euch darauf vorbereitet?
Livia Peng: Uns war auf jeden Fall klar, dass das Reden schwierig wird. Aber wir haben uns auch ohne viele Worte verstanden. Wir haben diese Lautstärke für uns genutzt. Wir haben zwar auswärts gespielt, aber unsere eigenen Fans waren extrem laut. Das hat uns einen zusätzlichen Push gegeben.
Soccerdonna: Wenn Du heute an dieses Spiel zurückdenkst: Gibt es eine Szene, die dir sofort in den Kopf kommt?
Livia Peng: Die erste Szene, an die ich denke, war das 2:1 von Sophie Weidauer in der 117. Minute. Es war kurz vor Ende der Verlängerung und bei uns sind alle Dämme gebrochen. Ich war selten so emotional wie in diesem Moment.
Soccerdonna: Nach diesem Highlight stand später fest, dass Du zu Chelsea wechseln wirst. Wie waren diese letzten Wochen bei Werder für Dich?
Livia Peng: Ehrlich gesagt, hatte ich nicht wirklich Zeit, Abschied zu nehmen. Ich habe mich auch nicht bewusst auf diesen Abschied fokussiert. Ich wusste, dass es wahrscheinlich zu Ende geht und dass ich im Sommer wechseln werde, aber ich habe versucht, die Spiele einfach noch mal zu genießen und im Moment zu sein. Natürlich ist es Fußball, man will sich weiterentwickeln und neue Schritte gehen. Es ist normal, dass man sich dann nicht mehr so oft sieht, aber mit vielen habe ich weiterhin Kontakt. Werder liegt mir sehr am Herzen, und ich hatte dort zwei extrem spezielle und schöne Jahre, in denen ich unglaublich viel mitgenommen habe.
Soccerdonna: Dann lass uns mal über deinen neuen Verein Chelsea sprechen, der zugleich auch dein Traumverein ist. Wie kam der Kontakt zustande und warum hast Du Dich entschieden, diesen Schritt zu gehen?
Livia Peng: Dass Chelsea mein Traumverein ist, habe ich nie geheim gehalten. Als der Verein dann tatsächlich Interesse gezeigt hat, war das für mich eine riesige Ehre. Als mir das mein Spielerberater Jens erzählt hat, konnte ich es erst gar nicht glauben. Für mich war schnell klar, dass ich das machen will. Ich bin dankbar, dass ich hier sein darf und bei so einem großen Verein spielen kann. Es ist ein Traum, der wahr geworden ist.
Soccerdonna: Du hast mit der englischen Nationalkeeperin Hannah Hampton eine starke Konkurrenz im Tor. War Dir von Anfang an bewusst, dass Du wahrscheinlich weniger spielen wirst? Hatte das Einfluss auf deine Entscheidung?
Livia Peng: Das war mir bewusst und das Spielen ist für mich sehr wichtig. Ich gehe ins Training, um am Wochenende spielen zu können. Ich wusste, dass Hannah eine super Torhüterin ist, trotzdem wollte ich diesen Schritt machen, weil ich noch viel lernen kann und eine hohe Konkurrenz für mich wichtig ist, um mich weiterzuentwickeln. Ich versuche mich mehr auf mich selbst zu konzentrieren und nicht ständig zu vergleichen. Die Trainer entscheiden am Ende, wer spielt, und das kann ich nur über meine Leistung im Training beeinflussen. Bislang habe ich viel gespielt und muss einfach bereit sein, wenn ich dran bin. Fußball ist wie eine Lebensschule und ich kann nicht nur fußballerisch, sondern auch mental viel lernen.
Soccerdonna: Wie ist es im Training bei Chelsea im Vergleich zu Werder? Merkt man da die Unterschiede?
Livia Peng: Es ist schon sehr anders. Die ersten zwei Wochen musste ich mich im Training extrem konzentrieren, das Tempo ist viel höher. Die Spielerinnen haben extrem viel Qualität. Alles geht viel schneller. Alle hier haben dieses professionelle Denken, diese Mentalität, immer gewinnen zu wollen. Im Training ist immer Wettkampfmodus – jeder will gewinnen. Das gefällt mir sehr und passt auch zu mir.
Soccerdonna: Mittlerweile hast Du in vielen verschiedenen Ligen in Ländern wie der Schweiz, Spanien, Deutschland, Schweden und England gespielt. Wie hat dich das persönlich und sportlich geprägt?
Livia Peng: Verschiedene Länder bedeuten verschiedene Kulturen und Spielarten. In Schweden ist es sehr physisch, alle sind sehr fit. In Spanien mehr technisch, Deutschland vereint beides. England ist extrem professionell, ob bei Chelsea oder anderen Clubs. In Spanien war es schwieriger, weil ich die Sprache nicht konnte und auch kein Englisch überall gesprochen wurde. Das war am Anfang anspruchsvoll, hat mich aber auch extrem weitergebracht, ich habe gelernt mich auch in schwierigen Situationen durchzubeißen. Ich wollte einfach meinen Traum leben. In Bremen habe ich mich wie zu Hause gefühlt, und hier in London fühle ich mich auch sehr wohl.
Soccerdonna: Du bist für deine offensive Spielweise bekannt, auch als Elfmeterkillerin. Wie bereitest Du dich darauf vor oder entscheidest Du eher aus dem Bauch heraus?
Livia Peng: Meine offensive und mutige Spielweise wurde von klein auf durch die intensive Arbeit mit Romano geprägt. Als mein Torwarttrainer bei den Jungs im Team Südostschweiz und später auch als mein Personal Coach hat er mich kontinuierlich begleitet und gezielt weiterentwickelt. Er hat meinen offensiven Spielstil stets gefördert und wir haben extrem viel daran gearbeitet und trainiert. Durch seine konsequente Unterstützung und seine Leidenschaft hat er einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, mich zu der Torhüterin zu formen, die ich heute bin. Früher habe ich mir alle Elfmeter aufgeschrieben, bei Chelsea bekomme ich die Daten mittlerweile zugeschickt, aber ich verinnerliche das immer noch gerne selbst. Bei potentiellen Spielen, wie dem FA-Cup-Halbfinale gegen Manchester City, schaue ich mir jeden Elfmeter sehr genau an und bereite mich darauf vor.
Soccerdonna: Wie gehst Du mit Rückschlägen um? Bleiben diese lange hängen oder kannst Du sie schnell abhaken?
Livia Peng: Früher habe ich lange darüber nachgedacht und vieles hinterfragt. Jetzt ist es schneller abgehakt. Im Spiel denke ich kurz über die Situation nach und frage mich, wie ich es anders hätte machen können. Danach konzentriere ich mich direkt auf die nächste Situation. Ich analysiere meine Spiele sehr genau. Fehler möglichst schnell abhaken und daraus lernen – das ist für mich wichtig.
Soccerdonna: Derzeit bereitest Du dich für deine Zukunft vor und studierst Sportmanagement an einer Fernuniversität. Siehst Du das als langfristige Option nach deiner Karriere? Willst du dem Fußball erhalten bleiben?
Livia Peng: Ich will auf jeden Fall im Sport bleiben, vermutlich auch im Fußballbereich. Das Studium macht mir viel Spaß. Außerdem ist es ein Ausgleich zum Fußball, ich will auch im Kopf gefordert werden. Ich finde es spannend, weil ich in der Schule nur begrenzt Berührungspunkte mit Themen wie Buchhaltung oder anderen wirtschaftlichen Bereichen hatte. Es ist mir wichtig, dass ich mir das aneigne, damit ich später mehr Möglichkeiten habe. Es passt auch gut, weil wir viel reisen und die Uni einen guten Ausgleich und Zeitvertreib bietet.
Soccerdonna: Wie läuft es aktuell in der Schweizer Nationalmannschaft mit dem neuen Trainer Rafel Navarro?
Livia Peng: Sehr gut. Er kommt aus Barcelona, hat jahrelang Erfolg gehabt, bringt viel Kompetenz mit. Ich kenne ihn noch nicht so gut, aber bisher ist alles sehr positiv. Er will viel mit dem Ball arbeiten, was cool ist und mir gefällt. Die ersten Länderspiele waren ein Anfang, man muss sich als Team finden. Niederlagen gehören dazu, man kann daraus lernen und sich verbessern. Und das werden wir auch.
Soccerdonna: Wie läuft die Kommunikation im Team, gerade mit verschiedenen Sprachen?
Livia Peng: Die meisten sprechen Deutsch, auch die Westschweizer sprechen alle Deutsch. Meetings mit Pia Sundhage oder jetzt mit Rafel sind oft auf Englisch. In Gruppen ist es oft Schweizerdeutsch oder Französisch – man versteht sich immer irgendwie. Da wird die Frage in einer Sprache gestellt und diese wird in einer anderen beantwortet. Es ist bunt, aber funktioniert.
Soccerdonna: Und Nadine Angerer als Torwarttrainerin – was nimmst Du von ihr mit?
Livia Peng: Nadine ist extrem erfahren und hat unglaublichen Erfolg gehabt. Ich kann sehr viel von ihr lernen und mitnehmen. Sie ist sehr kompetitiv und will immer gewinnen. Das gefällt mir. Es macht viel Spass mit ihr zu trainieren, ein lustiger Spruch ist da auf jeden Fall auch immer dabei (lacht).
Soccerdonna: Zum Abschluss: Denkst Du, dass große Events wie die EM in der Schweiz den Frauenfußball voranbringen? Wie lange dauert es, bis das wirklich ankommt?
Livia Peng: Für die Schweiz ist es wichtig, dass dieser Hype um die EM mitgenommen wird. Das Turnier selbst ist schon sehr groß und schön, aber die Nachhaltigkeit danach ist entscheidend. Wichtig ist, dass viele junge Mädchen den Spaß am Fußball finden. Gute Bedingungen, eigene Kabinen, Trainingsplätze, Essen im Verein – das sind die kleinen Dinge, die das Level insgesamt verbessern. Turniere können viel auslösen, aber wir müssen die Energie mitnehmen.
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06.02.2026 - 22:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
[Part 1: WSL] Ranking: Die Top 10 Transfers des Winters
![[Bild: eng1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/eng1.jpg)
Das Wintertransferfenster ist geschlossen. Transferrekorde wurden gebrochen, namenhafte Spielerinnen wechselten auf die Insel und insgesamt wurden für 84 Spielerinnen circa 2,7 Millionen Euro bezahlt. Unsere Top 10 Zugänge des WSL-Winterfensters stellen wir euch hier vor:
Platz 10: Emma Jansson – Leicester City
Leicester City verpflichtet Alisha Lehmann. Diese Headline dominierte das Geschehen um den abstiegsgefährdeten Klub. Doch der eigentliche Coup gelang mit Emma Jansson für die Zentrale. Der Bedarf wurde erkannt und – entsprechend den eigenen Möglichkeiten – die bestmögliche Option verpflichtet. Im Abstiegskampf soll die Schwedin den strauchelnden Verein aus den East Midlands stabilisieren.
Platz 9: Olaug Tvedten – Brighton & Hove Albion
Die Angreiferin, gekommen von Valerenga, hatte bereits in der Champions League überzeugend performt und ist daher vielen Fans keine Unbekannte. Ein Transfer, welcher vielen WSL-Teams gut zu Gesicht gestanden hätte. Brighton erhielt jedoch den Zuschlag und sichert sich somit gehobene CL-Qualität für die Rückrunde.
Platz 8: Delphine Cascarino – London City Lionesses
Frei nach dem Motto: Wenn eine Spielerin wie Delphine Cascarino zu haben ist, dann darf man nicht lange zögern. Cascarino ist Angreiferin Nummer Sieben im Kader – bei begrenzten Spielen durchaus eine Überbesetzung. Doch die Französin kann LCL auf das nächste Level heben. Eine Investition, um in die Sphären der Top Vier bzw. Sechs vorzustoßen. Ein verdienter Platz 8.
Platz 7: Smilla Holmberg – Arsenal
Spätestens seit der EM 2025 sollte Smilla Holmberg dem gemeinen Fußballfan ein Begriff sein. Ein Top-Talent, auf das viele Klubs ein Auge geworfen haben. Als „Understudy“ von Emily Fox sichert sich Arsenal somit ein großes Talent, sticht Mitbewerber aus und verstärkt sich für den Liga-Endspurt in der Breite.
Platz 6: Hanna Wijk – Tottenham Hotspur
Was unterscheidet Tottenham vom punktgleichen Arsenal (26) oder Chelsea (27) und ManUtd (28)? Eine positive Tordifferenz. Mit 19 Gegentoren ist die Defensive der Spurs (Differenz 0) augenscheinlich nicht wackelig, doch war eine Verstärkung der Abwehrreihe nötig. Mit Hanna Wijk tätigten die Spurs einen Transfer für das Jetzt und die Zukunft zugleich. Ein klares Signal nach oben: Wir wollen die Lücke schließen!
Platz 5: Matilda Nildén – Tottenham
Ein Transfer für die Zukunft und einer, bei dem die Spurs frühzeitig gehandelt haben. Während sich in England offensive Spielerinnen die Klinke in die Hand geben und alle Top-Teams sich in diesem Bereich verstärken, stellt Tottenham auch früh die Weichen. Ein kluger, weitsichtiger Transfer, der den Spurs-Fans in Zukunft viel Freude bereiten dürfte. Durch die anderen vier Schwedinnen sollte die Eingewöhnung für Nildén zudem ein Leichtes sein.
Platz 4: Signe Gaupset – Tottenham
Spurs-Hattrick auf dem Transfermarkt. Signe Gaupset – wäre dieser Name bei Chelsea, City, Arsenal oder sogar Barcelona aufgeschlagen, hätte dies nicht überrascht. Gaupset zählt zu den Top-Talenten im Frauenfußball und wird von Experten sehr geschätzt. 378.000 Pfund, Klubrekord.
Doch wie konnten die Spurs den Rest von Europas Elite ausstechen? Martin Ho, Cheftrainer, kennt Gaupset aus seiner Zeit bei SK Brann. Mit 4,74 progressiven Pässen, 0,28 Assists und 3,35 kreierten Schusschancen pro 90 Minuten zählte Signe Gaupset bereits 23/24 zu den oberen Prozenten der offensiven Mittelfeldspielerinnen in der UWCL. Des Weiteren besticht Gaupset durch ihren hohen „Game-IQ“: Bei offensiven Aktionen zieht sie die gegnerische Defensive stets auseinander, schafft Räume und ist durch ihre Dynamik und ihre Geschwindigkeit eine große Gefahr im 1-gegen-1.
Ein Wahnsinnstransfer, der es beinahe in die Top Drei geschafft hätte!
Platz 3: Ria Bose – West Ham United
West Ham steckt im harten Abstiegskampf und kämpft um das Überleben in der WSL. Von der Chelsea U21 ging es für Bose zunächst nach Portugal. Nun, mit 19 Jahren, geht es zurück auf die Insel.
Mit 32 Gegentreffern stellt West Ham die schwächste Defensive und lechzt nach Verstärkung. Bose ist Hoffnung und Zukunftsversprechen zugleich. Während einige Zungen behaupten, der Wechsel nach Portugal kam zu früh und die gebürtige Engländerin müsse erst aufgebaut werden, sehen andere – so auch WHU – in ihr eine Sofortlösung. Bose ist abgeklärt, führt starke, saubere Zweikämpfe und bringt Geschwindigkeit mit.
West Ham hat hier tatsächlich ein glückliches Händchen bewiesen und eine entscheidende Schwachstelle im Kader schließen können. Wir finden: Ein hochverdienter Platz Drei.
Platz 2: Ellen Wangerheim – Manchester United
29 Tore und 12 Vorlagen in 44 Spielen. Das ist Wangerheims Bilanz der Saison 24/25. Sie ist eine Angreiferin, die fast jedes Team verstärken könnte. Großgewachsen, technisch stark, spielintelligent.
1,13 Scorer pro Spiel: Feuerkraft, die Manchester United dringend benötigte, um die Lücke zu Arsenal, Chelsea und City zu schließen. Obgleich der Transfer Lea Schüllers mehr Aufsehen erregte, löste Ellen Wangerheims Verpflichtung beinahe dieselbe Freude bei der Anhängerschaft aus. Aktuell zeigt die Schwedin auch die stärkeren Einsätze, weshalb sie hier weit oben im Ranking steht.
United stehen rosige Zeiten bevor. Ein Königstransfer, zurecht auf Platz 2.
Platz 1: Alice Bergström – Liverpool FC
Liverpool kämpft um den Klassenerhalt und setzt mit Alice Bergström ein klares Zeichen: Wir geben nicht auf.
Bergström konnte seit ihrem Wechsel auf ganzer Linie überzeugen und hat Liverpool deutlich verstärkt. Im Derby gegen ManUtd wurde spätestens klar, dass Bergström das Niveau besitzt, um gegen große WSL-Teams zu bestehen. Offensiv belebt sie die Angriffe Liverpools, während sie defensiv der kompromisslose Rettungsring der Reds ist. Ob die Klasse gehalten werden kann, ist unklar, jedoch hat Liverpool – ebenso wie Konkurrent West Ham – einen Transfer aus dem Hut gezaubert, welcher die Chancen definitiv erhöht hat.
Alice Bergström, ein würdiger Transfergewinner des Winterfensters und ein Name, der von der Weltbühne, unabhängig vom Ausgang der Liverpooler Saison, nicht verschwinden wird.
Quelle
07.02.2026 - 14:50 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Manchester United legt mit Sieg bei Leicester vor
![[Bild: s_33482_462_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_33482_462_2012_1.jpg)
©Manchester United
Manchester United hat seine Hausaufgaben bei Leicester City erledigt.
In Minute 13 ging United bereits in Führung, nachdem eine Flanke von Julia Zigiotti , welche für Lea Schüller gedacht war, den Kopf der Deutschen knapp verfehlte und direkt ins Tor segelte.
Man Utd spielbestimmend
Bereits zwei Minuten später hatte Sandberg die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen; ihr Versuch aus wenigen Metern ging jedoch ins Toraus. In der 16. Minute musste Olivia Clark einen Schuss von Melvine Malard glanzvoll parieren, um das 2:0 zu verhindern. Es folgten weitere Halbchancen, die aber nichts Zählbares einbrachten.
In der zweiten Halbzeit kam zunächst Fridolina Rolfö für Melvine Malard, welche zwar offensiv einiges versuchte, sich jedoch nicht belohnen konnte. Lea Schüller kam erst in Minute 60 zu ihrem ersten Torabschluss und musste schließlich in der 63. Minute für Terland weichen. Schüller hatte weiterhin Probleme, sich in Uniteds Offensivspiel zu integrieren.
Elfmeter nicht gegeben
In der 65. Minute brachte Anna Sandberg ihre Gegenspielerin Shannon O’Brien im Strafraum durch einen Bodycheck zu Fall. Den folgerichtigen Elfmeter gab es für Leicester City jedoch nicht. Die Entscheidung gegen die Foxes wurde von den Leicester-Akteurinnen lautstark protestiert.
In der 69. Minute hatte Leicester erneut die Chance auf den Ausgleich, doch der Schuss von Mouchon wurde von United-Keeperin Tullis-Joyce pariert. Die Amerikanerin hat in bisher keinem ihrer neun Ligaspiele gegen Leicester hinter sich greifen müssen.
In einer unterhaltsamen Schlussphase war es Elisabeth Terland, welche in der 87. Minute den Deckel draufmachen konnte. Mit beeindruckender Fußarbeit am Elfmeterpunkt ließ sie zwei Leicester-Verteidigerinnen aussteigen und schloss druckvoll ab. Es war der fünfte Treffer in der laufenden WSL-Saison für die Norwegerin.
In der letzten Minute der Nachspielzeit hatte Terland sogar die Chance auf 3:0 zu erhöhen, doch die starke Olivia Clark rettete mit einem Super-Save.
Mit nunmehr 31 Punkten steht ManUtd sicher auf Platz Zwei der WSL. Spitzenreiter ManCity (38 Punkte) muss morgen beim viertplatzierten Arsenal (26 Punkte) ran. Das formschwache Chelsea (27 Punkte) gastiert am morgigen Sonntag bei den Tottenham Hotspur.
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08.02.2026 - 15:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: West Ham und Liverpool punkten im Abstiegskampf
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Das Spiel in London entwickelte sich zu einem absoluten Thriller, der vor allem durch die tragische Figur der Brighton-Torhüterin entschieden wurde.
West Ham startete druckvoll, Shekiera Martinez verpasste schon in Minute 1 knapp den Führungstreffer - Ihr Schuss ging rechts am Kasten vorbei. Ein klarer Elfmeter blieb Brighton verwehrt, als Madison Haley im Strafraum am Schienbein getroffen wurde (21.).
Brighton zeigte sich zunächst effizienter: In der 40. Minute überwand die japanische Nationalspielerin Kiko Seike die Torhüterin mit einem traumhaften Lupfer zur Führung.
Nach der Pause legte Brighton nach: Brighton's Vanegas wurde auf die Reise geschickt, nach einem Abwehrfehler setzte sie sich robust durch und hämmerte den Ball zum 0:2 ins Netz (63.).
Dann begann das Drama um Brightons Keeperin Chiamaka Nnadodzie . In der 81. Minute landete eine verunglückte Flanke von Ffion Morgan direkt im Tor – Nnadozie sah schlecht aus.
Nur vier Minuten später verschätzte sie sich beim Rauslaufen komplett, was Shekiera Martinez das 2:2 ins leere Tor ermöglichte. In der Nachspielzeit flankte Martinez, Riko Ueki schloss ab und Nnadozie ließ den Ball direkt vor die Füße von Viviane Asseyi klatschen, die zum 3:2-Siegtreffer abstaubte. Ein Wahnsinns-Comeback für West Ham.
Liverpool schlägt Villa deutlich
Mit einem frühen Doppelschlag ( Mia Enderby 9. und Martha Thomas 14.) gingen die Reds früh in Führung. Nachdem Miriael Taylor in der 41. Minute ausglich, wurde das Match zu einer leichten Zitterpartie.
Nach etwa einer Stunde übernahm Liverpool dann mehr die Kontrolle. Vor allem die eingewechselte Alice Bergström zeichnete sich erneut aus und war mit ihrer hohen Passquote und 17 Ballberührungen einer der Aktivposten.
In der Schlussphase entschieden Grace Fisk (83.) und Aurélie Csillag (90.+7) die Partie dann eindeutig für Liverpool.
Damit ist der Abstand zu Everton und Aston Villa zunächst geschrumpft und der Abstiegskampf in der WSL gewinnt an Fahrt.
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08.02.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Arsenal ringt ManCity nieder
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©Sporting CP
Es war das erwartete Spitzenspiel im Emirates Stadium, das am Ende einen knappen, aber nicht unverdienten Sieger fand. Manchester City begann aggressiv und setzte Arsenal sofort unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden prüfte die ehemalige Gunnerin Viv Miedema die Daphne van Domselaar, gefolgt von einem gefährlichen Ballverlust Arsenals im Mittelfeld.
Die kontroverseste Szene der ersten Hälfte ereignete sich in der 4. Minute: Citys Pressing griff, Bunny Shaw wurde im Strafraum freigespielt und ging nach einem Zupfer zu Boden. Die Pfeife der Schiedsrichterin blieb stumm – eine 50/50-Entscheidung, bei der Arsenal das Glück auf seiner Seite hatte.
Nach der Anfangsviertelstunde übernahm Arsenal die Kontrolle. In der 16. Minute spielte Mariona einen Pass in die Tiefe auf Olivia Smith . Die Kanadierin gewann das Laufduell gegen City-Verteidigerin Rebecca Knaak , die immer wieder aufgrund des fehlenden Tempos als Schwachstelle der City-Defensive kritisiert wurde, umkurvte dann Torhüterin Yamashita und schob zum 1:0 ein. Katie McCabe setzte in der 32. Minute mit einem gefährlichen Fernschuss ein weiteres Ausrufezeichen, konnte sich jedoch nicht belohnen.
Mehr Druck von City, Arsenal "cool and collected"
In der zweiten Hälfte erhöhte City den Druck. Die Gäste pressten mehr und früher, wodurch Arsenal phasenweise müde wirkte. In der 63. Minute forderte Lauren Hemp Elfmeter, doch erneut blieb der Pfiff aus – zu Recht. Der vermeintliche Ausgleich fiel in der 77. Minute durch Miedema, wurde aber aberkannt, weil sie McCabe zuvor an der Hüfte berührt hatte. McCabe fiel in dieser Szene theatralisch. Wohl eine Fehlentscheidung – das Tor hätte zählen müssen. Auch die Einwechslung von Iman Beney brachte City nicht mehr den ersehnten Punkt. Arsenal verteidigte die Führung clever über die Zeit.
Insgesamt einer verdienter Sieg für die Gunners, trotz der streitbaren Torszene.
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