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Frauenfußball in UK Kompakt > Saison 25/26

13.02.2026 - 22:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Man City mit 6:0 Kantersieg gegen Leicester
[Bild: s_17994_990_2012_1.jpg]
©IMAGO
Von der ersten Minute an wurde deutlich, wer heute den Ton angeben würde. Leicester  fand in der ersten Viertelstunde offensiv praktisch nicht statt, während City  das Spiel dominierte.

Das erste Ausrufezeichen setzte die Heimmannschaft in der 13. Minute: Nach einem blitzsauberen Konter bediente Lauren Hemp  ihre Sturmkollegin Bunny Shaw  mit einem feinen Steckpass. Bunny tanzte ihre Gegenspielerin elegant aus und zog flach ab, doch Leicesters Torhüterin Clark  parierte glänzend und hielt ihr Team zunächst im Spiel.


Lehmanns Pfostentreffer als Weckruf

Wie aus dem Nichts wäre das Spiel in der 15. Minute fast auf den Kopf gestellt worden. Nach einem Stellungsfehler der Deutschen Rebecca Knaak  tauchte plötzlich Alisha Lehmann  frei vor dem Tor auf. Es war eine "Monsterchance" zur unverdienten Führung, doch ihr Abschluss klatschte nur an den Innenpfosten. Knaak wackelte bereits letzte Woche gegen Arsenal und machte erneut einen unsicheren Eindruck.

Das war der Weckruf, den City anscheinend brauchte. Nur vier Minuten später eroberte Kerolin  den Ball, leitete den Konter ein und fand Vivianne Miedema . Die Niederländerin ließ zwei Verteidigerinnen stehen, scheiterte aber ebenfalls am Innenpfosten (19.). Eine Minute später köpfte sie nach Zuspiel von Yui Hasegawa  direkt in die Arme von Clark.

Dann aber brachen alle Dämme. In der 21. Minute tankte sich die bockstarke Lauren Hemp auf ihrer linken Seite durch und schlug eine maßgeschneiderte Flanke in die Mitte. Dort stieg Bunny hoch und köpfte zur verdienten 1:0-Führung ein. Ein fataler Ballverlust am eigenen Strafraum in der 27. Minute lud Vivianne Miedema ein, die zum 2:0 vollstreckte. City spielte sich nun in einen Rausch.

Das 3:0 fiel in der 35. Minute: Miedema initiierte den Angriff per Einzelaktion selbst, der Ball wurde auf den linken Flügel zu Hemp geklärt, deren Flanke wiederum Miedema im Zentrum fand: ein perfekter Kopfball, ein perfektes Tor.

Den Schlusspunkt einer furiosen Halbzeit setzte Yui Hasegawa in der 37. Minute. Vorausgegangen war eine sensationelle Aktion von Kerolin, die ihre Gegenspielerin mit einer Finte stehen ließ und den Ball klug nach innen legte, wo Hasegawa nur noch zum 4:0 vollenden musste.

Kurz nach Wiederanpfiff zappelte der Ball erneut im Netz

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Kerolin spielte einen schnellen Doppelpass vor dem Sechzehner und packte anschließend den Hammer aus. Clark war zwar noch dran, doch der Ball landete unaufhaltsam im Netz der Foxes (46.).

Leicester präsentierte sich in der Folge defensiv desolat. In der 65. Minute führte ein haarsträubender Abwehrfehler zum nächsten Gegentreffer. Yui presste am Sechszehner, gewann kurz den Ball und das Spielgerät landete bei der eingewechselten Aoba . Die Japanerin kurvte elegant um die verbleibenden Gegenspielerinnen herum und schob lässig zum 6:0 ein.

Als Bunny in der 74. Minute bereits an der Torhüterin vorbei war und nur noch einschieben musste, klärte Leicesters Thibaud in allerletzter Not auf der Linie. Zwei Minuten später durfte sich auch Keeperin Clark noch einmal auszeichnen, als sie einen Abschluss von Hemp aus nur vier Metern Entfernung parierte (76.).

Ein Tor von Shaw wurde in der Nachspielzeit zurecht aberkannt. Mit 6:0 hat ManCity jedoch die Pflichtaufgabe erfüllt. Die beste Spielerin am Platz war, wie so oft in dieser Saison, Yui Hasegawa, die das Spielgeschehen diktierte. 

Quelle 
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16.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Historischer Highscore in der WSL: 10 Tore bei Villa v Spurs
[Bild: s_35476_1439_2012_1.jpg]
©Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur  hat einen wichtigen Sieg in der WSL eingefahren und den Fans ein historisches Match mit insgesamt zehn Treffern geliefert.

Den Grundstein legte Signe Gaupset  bereits in der 10. Minute: Mit beeindruckender physischer Durchsetzungskraft trieb sie den Ball in den Strafraum von Aston Villa  und vollstreckte nach einem sehenswerten Doppelpass mit Julie Blakstad  zur frühen Führung.


Nur sechs Minuten später (16.) hebelte Aston Villa jedoch die hochstehende Spurs-Defensive aus. Kirsty Hanson gewann das Laufduell gegen die Abwehr und schob zum Ausgleich ein. Spurs-Keeperin Lize Kop  machte beim Gegentreffer keine glückliche Figur.

Doch die Antwort folgte prompt: Spurs-Angreiferin Olivia Holdt  setzte zu einem Solo an und bediente Bethany England , deren abgefälschte Bogenlampe über Torhüterin Ellie Roebuck  hinweg zum 1:2 ins Netz segelte (19.). Nach einer kurzen Drangphase Villas erhöhten die Gäste auf 13 Eine Hereingabe von Hanna Wijk  fand Holdt, die im zweiten Versuch zwei Villa-Spielerinnen aussteigen ließ und den Ball aus spitzem Winkel an Roebuck vorbeischob.

Turbulente zweite Halbzeit

In der 68. Minute nahm der Wahnsinn erneut Fahrt auf. Neuzugang Oriane Jean-François , die von Chelsea zu Villa gewechselt war, verkürzte nach einem sehenswerten Dribbling auf 2:3 – erneut sah Lize Kop unglücklich aus. Die Freude währte jedoch exakt eine Minute: Die eingewechselte Cathinka Tandberg  verwertete den Rebound nach einer Chance von Matilda Vinberg  trocken aus 17 Metern zum 2:4.

Nur drei Minuten später (72.) schickte Gaupset die starke Maika Hamano  mit einem Weltklassepass auf die Reise, die Roebuck umkurvte und zum 2:5 einschob. In der 80. Minute verkürzte Villa nochmals auf 3:5, doch die Spurs antworteten postwendend: In der 82. Minute schnürte Tandberg den Doppelpack zum 3:6. Den Schlusspunkt setzte Blakstad, die nach einer Ecke zum 3:7-Endstand einköpfte.

Durch diesen Erfolg liegen die Spurs mit 29 Punkten auf Rang drei, punktgleich mit dem Arsenal . Tabellenführer bleibt der Chelsea .

Quelle 


16.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: United besiegt Lionesses
[Bild: 4458.jpg]
Im mit Spannung erwarteten Topspiel des Wochenendes mussten beide Teams bereits vor dem Anpfiff Rückschläge verkraften. Während United-Angreiferin Melvine Malard  erkältungsbedingt passen musste, erwischte es die London City Lionesses noch kurzfristiger: Wassa Sangaré  verletzte sich beim Aufwärmen und musste in der Startformation durch die erfahrene Elena Linari  ersetzt werden.


Früher Schock für die Red Devils

Manchester United stand unter Zugzwang, nachdem der Stadtrivale Manchester City  bereits am Freitag mit einem fulminanten 6:0 gegen Leicester vorgelegt hatte. Doch die kalte Dusche folgte bereits in der 5. Spielminute: London Citys Shootingstar Freya Godfrey  düpierte auf dem rechten Flügel Millie Turner , die über die gesamte Spielzeit massive Probleme mit Godfrey hatte. Die punktgenaue Flanke der 20-Jährigen fand den Kopf der Ex-United-Stürmerin Nikita Parris , die eiskalt zum 0:1 einnickte.

Nur wenige Augenblicke später hätten die Gäste beinahe auf 0:2 erhöht. Erneut war es die agile Godfrey, die sich durchsetzte und zum Abschluss kam. United-Keeperin Phallon Tullis-Joyce  konnte den Ball nur nach vorne abklatschen lassen, doch die Lionesses ließen die Riesenchance zur Vorentscheidung leichtfertig liegen.

Jess Park mit dem Geniestreich – Schüller bleibt blass

In der 29. Minute war es schließlich ein Moment individueller Klasse, der United zurück ins Spiel brachte. Jess Park  setzte zu einem beeindruckenden Solo-Lauf an und schloss diesen mit einem wuchtigen Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich ab.

Trotz personeller Wechsel zur Pause – United-Coach Marc Skinner brachte mit Hanna Lundkvist  und Emma Zigiotti Olme  frische Kräfte – blieb die Partie ein Duell auf Augenhöhe. Besonders enttäuschend verlief der Nachmittag für Lea Schüller . Die deutsche Nationalstürmerin stand zwar erneut in der Startelf, blieb jedoch über 90 Minuten ohne einen einzigen Torschuss und konnte die hohen Erwartungen im United-Dress bisher nicht erfüllen.

Später Sieg durch Standard

In der Schlussphase musste United verletzungsbedingt wechseln: Für die angeschlagene Jade Riviere  kam das Talent Layla Drury  in die Partie und sammelte weitere wertvolle Minuten auf höchstem Niveau.

Die Entscheidung fiel schließlich in der 79. Minute durch eine Standardsituation. Eine eigentlich verirrte Flanke landete auf dem Kopf von Millie Turner, die ihren defensiven Wackler aus der Anfangsphase wiedergutmachte und zum 2:1-Endstand einköpfte.

Fazit: Manchester United sichert sich drei mühsame Punkte, bleibt aber im Titelrennen mit acht Punkten Rückstand auf Manchester City weiterhin auf Schützenhilfe angewiesen.

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17.02.2026 - 00:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
London City Lionesses - Entwicklung des Projekts
[Bild: 7219.jpg]
Auf dem Papier sind die London City Lionesses vieles, sicher aber kein Aufsteiger.
Investitionen von mehr als 3 Millionen Euro seit Sommer 2025 stehen zu Buche, internationale Top-Qualität wurde nach Bromley gelockt. London City  möchte in die Spitzenriege der Women’s Super League vordringen und befindet sich aktuell auf einem guten Weg.

Eine 9 wird schmerzlich vermisst

Solider sechster Platz in der Liga, bunte Formkurve – so weit, so gut. Tatsächlich zeichnet die Tabelle ein verzerrtes Bild und „LCL“ würde deutlich höher platziert sein, wenn das Hauptproblem behoben werden kann: Das Fehlen einer klaren Nummer 9.


Auf den Flügeln ist LCL mit Freya Godfrey  und Nikita Parris  bestens besetzt. Die 20-jährige Godfrey ist nicht nur ein europäisches Top-Talent, sondern auch bereits eine der stärksten „Winger“ der Liga. In 11 Einsätzen in der Liga stehen 7 Scorer zu Buche. In Toren und Assists steht die Britin daher lediglich hinter ManCity  Superstar Kerolin , welche 7 Tore und 4 Assists aufweisen kann. In 1:1-Situationen ist Freya Godfrey sogar ligaspitze. Keine andere Außenbahnspielerin schafft es, aus 1:1-Situationen so viele erfolgreiche Flanken oder Abschlüsse zu produzieren. In Zahlen: vier Chancen kreiert sie je 90 Minuten, einen Key Pass steuert sie pro Spiel bei.

Auf der linken Seite bearbeitet Nikita Parris das Spielfeld, welche viel Erfahrung (Arsenal, ManUtd und Brighton) mitbringt und ebenfalls gute Leistungen zeigt. So viel Durchschlagskraft LCL auf den Flügeln besitzt, umso desolater sieht es im Sturmzentrum aus.

Mit Sanni Franssi  und Isobel Goodwin  stehen zwei etatmäßige Mittelstürmerinnen im Kader. Während Franssi in 13 Ligaeinsätzen, die meisten davon kurz, noch gar nicht treffen konnte, traf Goodwin zuletzt am 16. November gegen Aston Villa. Auch Kosovare Asllani  wurde ins Sturmzentrum rotiert, die 36-Jährige traf aber zuletzt am 12. Oktober gegen Abstiegskandidat West Ham United.

Die Lösung für die 9 kam auch im Winter nicht, auch deswegen, weil eine Perspektivlösung mit Lotta Lindström  (aktuell verliehen an Birmingham City), Hoffnung macht. Die 21-jährige Finnin steuerte in wettbewerbsübergreifend acht Partien fünf Tore und eine Vorlage bei. Aktuell ist sie bei Birmingham als feste 9 gesetzt.

Lionesses ließen bereits sechs Punkte im Februar liegen

Anfang Februar gegen Everton dominierte LCL das Geschehen: 17 Schüsse, 15 Ecken, Everton kämpfte teilweise ums Überleben. Am Ende wurde die fehlende Chancenverwertung bestraft und Evertons Lucky Punch führte zu einer bitteren Niederlage.

Am vergangenen Sonntag gegen Manchester United war London City erneut überlegen, konnte aber beispielsweise eine Großchance zum 2:0 in Minute 11 nicht verwerten, nachdem Godfrey die United-Keeperin Phallon Tullis-Joyce  testete und der Abpraller aus kürzester Distanz nicht ins Tor getragen wurde. Die schwächelnde Offensive lässt die Lücke nach oben größer erscheinen, als sie ist.

Defensive dafür auf internationalem Spitzenniveau: Ein Blick hinter die reine Tordifferenz

Mit 27 Gegentoren wirkt die Defensive auf den ersten Blick nicht sehr stabil. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass die Aufsteigerinnen die ersten vier Ligaspiele gegen Arsenal (4 Gegentore), ManUtd (5 Gegentore), Everton (1 Gegentor) und ManCity (4 Gegentore) bestritten, und dabei ihre gesamte Defensive, inkl. Torfrau, Außen- und Innenverteidigung ausgetauscht haben, verliert die reine Anzahl Gegentore schnell an Bedeutung.

Schaut man auf die Werte nach Spieltag 5, also einen Monat nachdem die Defensive komplett neugestaltet wurde und etwas Zeit hatte, sich einzuspielen, liegt London City mit 13 Gegentoren gleichauf mit Chelsea auf Rang Drei.

Poppy Pattinson & Jana Fernandez: Außenverteidigerinnen auf höchstem Niveau

Die Defensive um Jana , Pattinson , Corrales , Sangaré  und Lete  ist mittlerweile auf einem Top-Niveau angelangt.

Während die von OL geliehene Sangaré aufgrund ihrer starken Leistungen sehr wahrscheinlich nicht über den Sommer hinaus bleiben wird, hat man zumindest auf den Außen und im Tor Planungssicherheit. Pattinson, mit 25 eher eine „Late Bloomer“, ist aus der Startelf nicht mehr wegzudenken, ist defensiv kompromisslos und tritt die Ecken für die Lionesses. Königstransfer Jana, eine Seriensiegerin aus Barcelona, führt die Liga in zurückgewonnenem Ballbesitz, Tacklings, gewonnenen Zweikämpfen und geblockten Schüssen an. Bei anderen kritischen Werten wie gewonnenen Luftduellen, erfolgreiche Dribblings und präzise weite Bälle liegt sie in den oberen 5%. Neben Manchester Citys Kerstin Casparij ist Jana aktuell das Maß aller Dinge auf der Rechtsverteidigerposition.

Im Teamvergleich führt London City bei „Interceptions“, also abgefangenen Bällen, und liegt bei gewonnenen Tacklings auf dem zweiten Rang.

4-1-4-1 in der Defensive: Schlüssel zum Erfolg

Dass die Defensive seit Oktober aufblüht, liegt auch an der Taktik von Trainer Eder Maestre .

Das offensive 4-2-3-1 wird gegen den Ball zu einem 4-1-4-1 mit Saki Kumagai  als abkippender Sechs, die beinahe einen dritten Innenverteidiger spielt. Diese sogenannten „Low-Blocks“ (tiefe Abwehrreihen) stellen spielstarke Teams immer wieder vor Probleme.

Zuletzt war es ManUtd, das selbst mit schnellen und spielstarken Akteurinnen einen magischen Jess Park-Moment benötigte, weil den Londonerinnen mit konventionellen Mitteln nicht beizukommen war. Dabei verschiebt Maestres Team eher konservativ als Block, obgleich die ballführende Spielerin stark gepresst wird. Dies gibt wenig Räume frei, selbst wenn die Gegnerinnen eine Pressingsituation spielerisch auflösen können.

Variabel in der Offensive

Auffallend ist zudem, dass die Lionesses sich beim sehr breiten Flügelspiel bei Ballbesitz genau so wohl fühlen, wie bei Kontern. Sobald der Ball tief gewonnen wird, gehen schnelle Spielerinnen wie Jana, Pattinson, Parris und Godfrey auf die Reise, oft auch zentral und ohne Positionsbindung. Diese Variabilität zeigt: LCL ist kein „One-Trick-Pony“, sondern hat in kürzester Zeit in einer neuen Liga, mit vielen Neuzugängen bereits Konzepte in der Hand, um spielstarken und destruktiven Gegnern gleichermaßen zu begegnen.

Fazit: Top-Klub-Status lediglich eine Frage der Zeit..

London City wird mittelfristig in die Riege von City, Arsenal, Chelsea und United vorstoßen. Mit Transfers von internationalen Stars wie Geyoro , Cascarino , Jana, Linari etc. wurde ein klares Statement an die Liga geschickt: Der Erfolg soll kommen und das schnell.

Ab kommender Saison, wenn das Team sich noch mehr abgestimmt hat und die Prozesse greifen, ist zu erwarten, dass an der Dominanz der Top Vier gewackelt wird. Die Debütsaison der Lionesses in der Women’s Super League verspricht viel.

Quelle 


16.02.2026 - 23:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2: Birmingham patzt im Duell mit Verfolger Crystal Palace
[Bild: s_35052_922_2012_1.jpg]
©Blackburn Rovers
Birmingham City  hat im Kampf um den Aufstieg in die WSL einen Dämpfer erhalten. Am Montagabend gewann Crystal Palace  bei Birmingham mit 1:3.


Das Spiel begann unterhaltsam und auf Augenhöhe, doch ein smarter Lauf von [url=https://www.soccerdonna.de/de/annabel-blanchard/profil/spieler_35052.html#"]Annabel Blanchard[/url] in einen scharfen Ball brachte die Gästinnen in Front (29.). Für Blanchard war es der 4. Treffer der Saison.


In der Folge war es Crystal Palace, das mit mehr Druck versuchte, auf das zweite Tor zu gehen. Abbie Larkin  erhöhte vor der Pause verdient auf 0:2.

Aufseiten Birminghams versuchten Lily Croisthwaite , Veatriki Sarri  und Lotta Lindström  einiges möglich zu machen, doch die Angriffe der Blues waren zu fahrig, ungenau und ohne den nötigen Druck beim Abschluss.


Die zweite Halbzeit plätscherte vor sich hin, bis Birmingham in der Schlussviertelstunde das Tempo anzog, in der 80. Minute jedoch in einen Konter lief (0:3 durch Elise Hughes ).


Der Anschlusstreffer der eingewechselten Oceane Hurtré  änderte nichts mehr am Ergebnis.


Die Eagles sind damit auf einen Zähler herangerückt. Birmingham hat noch ein Spiel in der Hand.

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17.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2 Hammer: Kapitalgesellschaft kauft Birminghams Frauenteam
[Bild: 65.jpg]
Birmingham City  ist der nächste englische Club, der sein Frauenteam an die eigene Eigentümergruppe verkauft hat. Wie die „Blues“ bekannt gaben, wurde Birmingham City Women von Shelby Companies Limited erworben – der Holdinggesellschaft, über die Knighthead Capital Management den Club kontrolliert.

Das Frauenteam ist damit offiziell eine separate Einheit und steht nicht mehr unter demselben Dach wie die Männer- und Akademie-Teams. Knighthead beruhigte die Fans jedoch umgehend: „Das Führungsteam des Clubs wird das Tagesgeschäft weiterhin leiten, es wird keine sofortigen Änderungen beim Personal oder im Fußballbetrieb geben.“


Der Verkauf des Frauenteams ist ein strategischer Schritt, den in den letzten Spielzeiten bereits mehrere Clubs unternommen haben, um ihre Finanzen aufzubessern und die Rentabilitäts- und Nachhaltigkeitsregeln (Profit and Sustainability, kurz P&S) der Championship einzuhalten. Zum Vergleich: Chelsea wurde im Sommer 2024 für stolze 200 Millionen Pfund an die Eigentümergruppe BlueCo verkauft, während Aston Villa sein Frauenteam für 55 Millionen Pfund an die Muttergesellschaft V Sports veräußerte.

Birmingham gilt als fruchtbarer Boden

Nach London ist Birmingham die einwohnerreichste Stadt Englands mit 1,1 Millionen Einwohnern. Das Stadion der Blues fasst 29.000 Zuschauer.

„Birmingham City hat eine starke Tradition im Frauenfußball, hat auf höchstem Niveau gespielt und 2012 den FA Cup gewonnen“, erklärte Geschäftsführer Jeremy Dale. Der Club habe herausragende Talente wie Carney, Kerys Harrop und Jess Carter hervorgebracht.

Der Vorstand von ergänzte: „Unser Ziel ist es, über alles hinauszuwachsen, was der Verein bisher erreicht hat – national wie international.“ Ein zentraler Baustein dieser Vision ist das geplante reine Frauenstadion innerhalb des „Birmingham Sports Quarter“.

Investitionen in den Kader

Nachdem die Männermannschaft im Winter rund 15 Millionen Pfund für Neuzugänge ausgab, investierte Knighthead auch massiv in das Frauenteam. Herausragender Transfer war der Rekorddeal für die schwedische Mittelfeldspielerin Wilma Leidhammar , die vom IFK Norrköping verpflichtet wurde.

Quelle 


18.02.2026 - 21:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: ManUtd muss wochenlang auf Sandberg verzichten
[Bild: 4458.jpg]
Manchester United muss vier bis acht Wochen auf Außenverteidigerin Anna Sandberg  verzichten.

Die 22-Jährige zog sich im Champions-League-Match gegen Atletico Madrid eine zunächst als Wadenverletzung vermutete Blessur zu, die sich nun als Meniskusverletzung entpuppt hat.
Ein kleiner chirurgischer Eingriff sei nötig, der Sandberg für mindestens vier Wochen außer Gefecht setzt.

Manchester United kämpft derzeit in der Liga und der Champions League noch um potenzielle Titel.

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19.02.2026 - 18:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Manchester Utd: Layla Drury läuft künftig für England auf
[Bild: 4458.jpg]
Manchester Uniteds Supertalent Layla Drury  hat in einem emotionalen Instagram-Post verkündet, fortan für die englische Nationalmannschaft aufzulaufen.

„Diese Entscheidung zu treffen, ist mir nicht leichtgefallen. Wales zu repräsentieren, war eine der größten Ehren meines Lebens“, sagte Drury und führte weiter aus: „Nach vielen langen Gesprächen und tiefem Nachdenken habe ich mich dazu entschieden, meine internationale Karriere bei England fortzusetzen. Es ist eine Entscheidung, die ich schweren Herzens getroffen habe, von der ich aber glaube, dass sie der richtige Schritt für meine Entwicklung und der nächste Schritt in meiner Karriere ist.“


Die 16-jährige Stürmerin von Manchester United  feierte im Adobe FA Cup ihr Debüt und konnte dabei direkt ihren ersten Treffer verbuchen. In der Liga steht Drury bereits regelmäßig im Kader und sammelt wertvolle Einsatzminuten.

Quelle 


19.02.2026 - 22:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
UWCL: Man United zieht ins Viertelfinale ein, Schüller-Krise verschärft sich
[Bild: s_35057_451_2012_1.jpg]
©Manchester United
Manchester United  hat Atlético Madrid  mit 2:0 souverän geschlagen und somit das Viertelfinale der Champions League erreicht.

Zunächst hatte Atlétis Synne Jensen  die Chance zur Führung, scheiterte aber an Keeperin Phallon Tullis-Joyce , nachdem sie Hinata Miyazawa  sehenswert aussteigen ließ und aus kurzer Distanz abschließen konnte.


Im gut besetzten Leigh Sports Village (Progress With Unity Stadium) gingen die Red Devils anschließend durch Julia Zigiotti Olme  in Führung (28.). Die 28-jährige Schwedin zeigte erneut, wie wichtig sie für ManUtd in dieser Saison ist.

Kurz vor der Halbzeit war es erneut Uniteds Offensivmotor Jess Park , welche einen fantastischen Distanzschuss in die Maschen hämmerte (41.).

Lea Schüllers Krise verschärft sich

Lea Schüller  musste den Platz bereits nach 55 Minuten für Ellen Wangerheim  verlassen. Die Deutsche, welche seit ihrem Wechsel auf die Insel massive Probleme hat, erlebte einen weiteren Abend zum Vergessen. Lediglich 53 % ihrer Pässe kamen an; bei 30 Ballaktionen verlor sie das Spielgerät gleich 15-mal. Dazu konnte Schüller keinen ihrer fünf Zweikämpfe gewinnen.

Während Uniteds Anhängerschaft langsam die Geduld verliert, mahnte Coach Marc Skinner  kürzlich erst zur Ruhe: „Lea hat keine 90 Minuten seit November gespielt, sie lernt das Team gerade erst kennen“, sagte Skinner noch Mitte Januar.

Außer dem Treffer gegen Drittligist Burnley FC  beim 5:0-Kantersieg im Adobe WFA Cup konnte Schüller noch keinen Treffer in Liga oder Champions League beisteuern.

United souverän in physischem Spiel

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel zunehmend ruppiger. Insgesamt musste Schiedsrichterin Stéphanie Frappart  sechsmal zur Gelben Karte greifen, Atlétis Xenia Pérez  sah sogar binnen zehn Minuten Gelb und anschließend die Gelb-Rote Karte.

Doch die zweite Halbzeit hatte auch positive Aspekte. Auf Seiten der Spanierinnen wurden Lydia Rodríguez  und Kathrine Kühl  eingewechselt. Die 20-jährige Rodríguez sammelte wichtige Champions-League-Minuten, während Kathrine Kühl seit ihrem Winterwechsel stark aufspielt. Kühl schaffte es, viele Situationen spielerisch aufzulösen, und leitete einige Angriffe ein. In einem fahrigen Spiel war sie ein Lichtblick für Atléti, die lange keine Mittel fanden.

Bei ManUtd gab die 17-jährige Jessica Anderson  ihr Profi-Debüt, als sie in der 78. Minute Jess Park ablöste.

United vor hartem Restprogramm

Mit dem Sieg gegen Atléti ist United nun seit 12 Spielen ungeschlagen. Die letzten acht Partien gewann United sogar.

In den kommenden Wochen müssen die Red Devils gegen Chelsea  im Adobe WFA Cup antreten und sich in der Champions League im Viertelfinale gegen Bayern München  behaupten. Indes muss United noch Ligaspiele bestreiten, bei denen es nicht nur um die internationalen Plätze, sondern potenziell noch um die Meisterschaft geht.

Aktuell rangiert United mit acht Punkten hinter Manchester City  bei noch sechs ausstehenden Ligaspielen.

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25.02.2026 - 16:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Reiz und Risiko: Schüller, Nüsken und Co. in England
[Bild: s_16386_57_2012_4.jpg]
©FC Bayern München
Die englische Women's Super League lockt auch deutsche Fußballerinnen. Doch dort muss man sich erst mal durchsetzen - was Lea Schüller jetzt und Sjoeke Nüsken immer wieder lernen muss.

Die Wiedersehensfreude um Lea Schüller am DFB-Campus fiel dieses Mal besonders herzlich aus. Schließlich hatte die Torjägerin bei den Nations-League-Finals gegen Spanien gefehlt - und war dann in der Winterpause vom FC Bayern zu Manchester United gewechselt. Der Blick von Bundestrainer Christian Wück geht immer öfter nach England. Die starke und lukrative Women's Super League ist reizvoll wie riskant - gerade für deutsche Fußballerinnen.


Schüller steht in dem WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien am 3. März (17.45 Uhr/ARD) in Dresden, für das der Verband bislang knapp 17.000 Tickets verkauft hat, und im folgenden Quali-Duell am 7. März (18.00 Uhr/ZDF) in Stavanger mit Norwegen besonders im Mittelpunkt. Der Stürmerin, die sich selbst als «Heimscheißerin» bezeichnet, ist der Abschied nach fünfeinhalb Jahren München extrem schwergefallen.

«München war eine Komfortzone»

Im Nationalteam stand Schüller trotz 54 Toren in 82 Länderspielen lange im Schatten von Alexandra Popp. Bei der EM im vergangenen Jahr setzte Wück ihr die Leipzigerin Giovanna Hoffmann, später dann Frankfurts Nicole Anyomi vor die Nase. Auch bei den Bayern saß die 28-Jährige immer öfter auf der Bank.

«Weil es für mich in Richtung Nationalmannschaft eher weiter abwärtsging als aufwärts, dachte ich einfach, dass ich was ändern muss», erklärte Schüller im Podcast ihrer früheren Mitspielerin Lina Magull («Eine Lina für sich»). «München war eine Komfortzone für mich und da musste ich einfach raus.» Jetzt sei sie «richtig happy, dass ich es gemacht habe.»

Schüller wird «der Wechsel guttun»

In Manchester hat sich Schüller zwar noch keinen Stammplatz erkämpfen können, aber Wück prophezeit: «Ich glaube, sie wird sich körperlich, athletisch unheimlich weiter entwickeln. Wir wissen, dass in England ein sehr athletischer, ein sehr körperlicher Fußball gespielt wird - auch gegen den Ball. Und das war ja ein Hauptpunkt, den sie in der letzten Zeit abzuarbeiten hatte bei uns.» Der DFB-Coach ist davon überzeugt, «dass der Wechsel ihr generell guttun wird.»

Im Land der Europameisterinnen ist seit dieser Saison auch Sydney Lohmann beschäftigt. Doch die Ex-Münchnerin von Manchester City, jahrelang fester Bestandteil des Nationalteams, wurde dieses Mal nur auf Abruf nominiert: zu viele kleinere Verletzungen, zu wenig Einsatzzeiten.

Lohmann, Schüller und Knaak in Manchester

In Manchester wohnen Schüller und Lohmann im gleichen Appartement-Block - und können sich von Fenster zu Fenster zuwinken. Lohmann hat sogar eine DFB-Kollegin im Team von Tabellenführer City: Rebecca Knaak. Die Innenverteidigerin «ist die Einzige, die wirklich auf Spielminuten kommt», sagte Wück kürzlich über seine in England beschäftigten Auswahlspielerinnen.

Dass sich das in der WSL rasant ändern kann, zeigt das Beispiel Sjoeke Nüsken. Die 25-Jährige, 2023 von Eintracht Frankfurt zum FC Chelsea gewechselt, ist eine ganz zentrale Figur der DFB-Elf. Selbst die Mittelfeldspielerin hatte in der Hinrunde bei ihrem Club zu kämpfen, wurde schon als Neuzugang beim FC Bayern gehandelt - und ist jetzt in London plötzlich wieder gesetzt und erfolgreich.

Nüsken hat sich rausgekämpft

«Ich weiß, dass sie sehr unzufrieden war, dass sie nicht gespielt hat. Und ich weiß auch, dass sie sich da unbedingt rauskämpfen wollte. Das hat sie jetzt Gott sei Dank geschafft», sagte Wück.

Bei Bayern München, so erzählte es Schüller nach ihren ersten Wochen auf der Insel, seien die Bedingungen ja schon top gewesen. Aber bei Manchester: «Mehr Athletiktrainer, mehr Physios, eine Ernährungsberaterin, die wirklich jeden Tag da ist.» Dazu «drei verschiedene Trainingsplätze nur für die Frauen».

Und der Fußball? Das Training sei «viel anstrengender. Ich mache hier momentan deutlich mehr. Und die Spiele sind hier häufiger schwer als es mit Bayern der Fall war. Das Pressing ist wirklich immer Vollgas.»

Stürmerin Martinez empfiehlt sich bei West Ham

Neuerdings hat Schüller eine Konkurrentin in der deutschen Auswahl, die ebenfalls in der WSL spielt: Shekiera Martinez von West Ham United, einst bei Eintracht Frankfurt und beim SC Freiburg auf der Gehaltsliste. «Das ist eine, die ihre Leistung bringt, die auch Tore macht, deswegen ist sie dabei», sagte der Bundestrainer.

Das Wagnis England wieder abgebrochen haben derweil zwei Bundesliga-Spielerinnen, die Wück auch auf dem Zettel hat: Torhüterin Rafaela Borggräfe, wegen diskriminierenden Aussagen vom englischen Fußball-Verband FA für sechs Spiele gesperrt, verließ den FC Liverpool und spielt nun für Bayer Leverkusen. Das einstige Hoffenheimer Offensivtalent Mara Alber ließ sich nach einem halben Jahr bei Chelsea an Werder Bremen ausleihen.

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03.03.2026 - 08:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Nüskens Kampf bei Chelsea: Sportpsychologe hat geholfen
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©IMAGO
Sjoeke Nüsken spielt schon seit 2023 in der englischen Liga bei Chelsea. Wie hat die Mittelfeldspielerin dort aus ihrer schwierigen Situation herausgefunden?

Ein Sportpsychologe und die Rückendeckung von Bundestrainer Christian Wück haben Nationalspielerin Sjoeke Nüsken aus ihrer Krise beim FC Chelsea herausgeholfen. «Es war nicht immer eine einfache Phase, ehrlich gesagt», räumte die 25 Jahre alte Mittelfeldspielerin vor dem ersten WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballerinnen an diesem Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Dresden gegen Slowenien ein.


Nüsken hatte erst in den vergangenen Wochen ihren Stammplatz beim englischen Meister zurück erkämpft, saß zuvor oft auf der Bank. «Ich habe auch mit einem Sportpsychologen gearbeitet, das war mir enorm wichtig. Mir war es aber auch enorm wichtig, dass ich hier mein Vertrauen bekommen habe von Christian», erklärte die frühere Frankfurterin. «Das hat mir enorm geholfen in dieser Zeit. Ich war immer dankbar, dass ich hier trotzdem weiter spielen durfte.»

Zentrale Figur nach dem Ausfall von Oberdorf

Nüsken (53 Länderspiele/7 Tore) ist seit 2024 nach dem Ausfall von Münchens Lena Oberdorf (zwei Kreuzbandrisse innerhalb von 15 Monaten) zu einer zentralen Figur im Spiel der DFB-Fußballerinnen geworden - bei den Olympischen Spielen in Frankreich und bei der EM in der Schweiz.

«Hab' Spaß, weil Fußball einfach Spaß macht - das habe ich mir immer wieder in den Kopf gerufen. Ich habe weiter an mir gearbeitet und bin einfach froh, dass ich wieder spielen darf», sagte Nüsken zu ihrer Situation in London.

Das Nationalteam will gegen Slowenien den ersten Schritt Richtung WM 2027 in Brasilien machen. Bereits am Samstag (18.00 Uhr/ZDF) geht es in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gruppengegner ist Österreich.

«Das ist eine Führungsqualität»

Bei Bundestrainer Wück war Nüsken immer gesetzt. «Vor allem würde ich sagen, dass ich eine Spielerin bin, die Verantwortung auf dem Platz übernimmt. Ich glaube, ich bin relativ gut darin zu erkennen, woran es eventuell in schwierigen Situationen hapert», sagte die in Hamm geborene Spielerin. «Ich glaube schon, dass ich aus dem Mittelfeld heraus viel erkennen kann und das, was ich sehe, weiter gebe. Das ist eine Führungsqualität, die ich mir erarbeitet habe und die ich weiter in die Nationalmannschaft einbringen möchte.»

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04.03.2026 - 20:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Shopping Guide ManUtd: Der Weg an die WSL-Spitze
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Manchester United  liegt aktuell auf Rang zwei in der Women’s Super League. Das englische Oberhaus befindet sich in der Saison 2025/2026 in einem Umbruchsjahr. Während Arsenal und Chelsea den eigenen Erwartungen hinterherjagen, stürmt Manchester City auf den Titel zu. Man Utd und die Tottenham Hotspur versuchen, die Lücke zur Spitze zu schließen.

Wie müsste Man Utd im Sommer einkaufen, um regelmäßig um den Titel mitzuspielen? Soccerdonna-Autor Jascha Schmidt stellt seine Einkaufsliste vor!


Manchester United benötigt in diversen Mannschaftsteilen Verstärkungen. Aktuell rekrutiert United Spielerinnen, die alterstechnisch nah an oder in ihrer Prime sind: Lea Schüller  (28), Jess Park  (24), Julia Zigiotti  (28), Fridolina Rolfö  (32) oder Hanna Lundkvist  (23). Daraus lässt sich ableiten: Der Erfolg soll zeitnah kommen.

Eine valide Rekrutierungsstrategie. Zwar investiert United auch in die Zukunft mit teuren Transfers wie z. B. Ellen Wangerheim oder durch das Einsetzen von Jugendspielerinnen wie Layla Drury und Jessica Anderson, doch die Linie ist recht klar. Einige Einsätze der Academy-Spielerinnen sind auch dem Fakt geschuldet, dass der Kader relativ dünn ist. Wir verfolgen Uniteds Strategie weiter und schreiben die Einkaufsliste für den Sommer!

Der Angriff – Eine Erfrischungskur auf Außen ist nötig

United benötigt für jeden Flügel neues Stammpersonal. Melvine Malard  benötigt dringend Konkurrenz auf dem linken Flügel. Die Französin schoss diese Saison 39 Mal, davon gingen 15 Schüsse aufs Tor. Bei fünf Ligatoren bedeutet dies, dass ihre Tore-per-Schuss-Rate bei 0,13 liegt.

Vivien Endemann  (VfL Wolfsburg )
16 Scorerpunkte in 19 Spielen – damit liegt Endemann im europäischen Spitzenbereich. Sie könnte mit ihren Abschlussqualitäten und ihrem Speed die punktuelle Verstärkung sein, die United benötigt. Dass Endemann die linke Seite stark bespielen kann, zeigte sie jüngst gegen Slowenien. Der Vertrag der 24-Jährigen läuft im Sommer aus.

Freya Godfrey  (London City Lionesses )
Dieser Name dürfte bei jedem Topteam in England auf der Einkaufsliste stehen. Godfrey, die zuletzt in die Nationalmannschaft berufen wurde, gehört der rechte Flügel der London City Lionesses. Die 20-jährige Engländerin ist dort gesetzt und konnte in 12 Ligaspielen acht Scorer (vier Tore und vier Vorlagen) beisteuern. Ihre Art, Gegenspielerinnen aggressiv anzulaufen und erfolgreich ins Eins-gegen-eins zu gehen, macht Godfrey zu einer der Top-Flügelspielerinnen der Women’s Super League. Da London City nicht auf Geld angewiesen ist und Godfrey noch einen Vertrag bis 2028 besitzt, müsste United hier eine astronomische Summe bezahlen.

Olivia Holdt  (Tottenham Hotspur )
Die Dänin wirbelt aktuell für die Tottenham Hotspur. Acht Scorer in 15 Ligaspielen. Die offensive Mittelfeldspielerin führt die Torschützinnenliste der Spurs an und kann überall im letzten Drittel wirken. Gerade da United stark von der Lebensversicherung namens Jess Park abhängig ist, wäre Holdt die perfekte Ergänzung. Sie könnte Park im United-Spiel ersetzen und zudem auf die Flügel ausweichen. Ob die Spurs an einen Ligakonkurrenten verkaufen wollen, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Die Zentrale – United muss im Mittelfeld nachlegen

Der Transfer von Julia Zigiotti vom FC Bayern München hat sich gelohnt: Zigiotti wurde als Spielerin des Monats Februar nominiert und hob das United-Zentrum auf eine neue Stufe. Dies zeigt, dass man im Nordwesten Englands die Baustelle erkannt hat. Aber um es mit den ganz großen Teams aufzunehmen, muss mehr kommen. Zuletzt gegen Chelsea im Pokal und in der Liga gegen London City geriet United noch immer stark in Bedrängnis, sobald ein Gegner im Mittelfeld genug Druck und Spielstärke aufbauen konnte.

Clara Serrajordi  (FC Barcelona )
Die 18 Jahre junge Spanierin vom FC Barcelona weist in der Saison beeindruckende Zahlen in der Liga F auf: Über 1150 erfolgreiche Pässe (91 % ihrer Pässe finden Mitspieler), ihre Abfangquote von gegnerischen Pässen, gewonnene Zweikämpfe und Ballgewinne liegen im oberen Prozentrang der Liga. Serrajordi ist die geborene Achterin. Stark am Ball, hohe Passing-Range, kreativ und defensiv eine Macht, die ihre Viererkette gut absichern kann. Sie ist meiner Meinung nach das fehlende Puzzleteil, damit United auch gegen Topgegner den Zugriff im Zentrum nicht verliert. Da Barcelona von Geldsorgen geplagt ist, könnte beim passenden Angebot ein Transfer möglich sein.

Elisa Senß  (Eintracht Frankfurt )
Frankfurt-Fans, wegschauen! Elisa Senß ist zwar nicht die größte Spielerin, aber ein Ballwinner, eine Kämpferin – und das braucht Manchester United. Mit 28 ist sie auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und könnte United sofort helfen. Mit Senß auf der Sechs und Serrajordi auf der Acht würde das United-Mittelfeld auf einen Schlag die Lücke zur aktuell stärksten Zentrale der Welt schließen: Man Citys Blindkilde-Brown und Hasegawa. Ob Senß „Mainhattan“ gegen Manchester eintauschen würde? Ungewiss! Sportlich würde der Transfer jedoch sehr viel Sinn ergeben.

Abwehr – United braucht einen „Mini-Overhaul“

Mit Torhüterin Tullis-Joyce stellt United nach Hannah Hampton die Topkeeperin der Liga. Maya Le Tissier gibt eine formidable Abwehrchefin und Anna Sandberg auf links gehört die Zukunft. Es braucht also eine weitere Innenverteidigerin und jemanden für die Rechtsverteidigung. Auch wenn einige United-Fans Sandberg zu Saisonbeginn kritisierten, hat sich die Leistung der Schwedin, welche aktuell länger ausfällt, gefangen.

Ruby Mace  (Everton FC )
Mace ist englisch, 22 Jahre jung und spielt eine Wahnsinnssaison. Sie ist der Fels in der Brandung für Everton und hat den Toffees bereits mehrere Spiele im Alleingang durch entscheidende Defensivaktionen gerettet. Ihre beeindruckende Physis würde Uniteds Abwehrzentrum gut zu Gesicht stehen. Da ihr Vertrag noch bis 2028 läuft und Everton ihr Juwel gerne halten möchte, müsste United hier etwas tiefer in die Tasche greifen.

Lou Bogaert  (Paris FC )
Bogaert bringt trotz ihrer jungen 21 Jahre bereits Erfahrung aus der Champions League und Europameisterschaft mit. Damit bietet sie den perfekten Mix aus Entwicklungspotenzial und der Fähigkeit, United sofort zu helfen. Sie kann auf beiden Abwehrseiten gleichermaßen spielen. Jill Janssens  oder Laura Gloning  von der TSG Hoffenheim  wären ebenfalls sehr starke Perspektivtransfers, entsprechen jedoch aktuell nicht Uniteds Strategie. Bogaert hätte zudem mit Melvine Malard eine Landsfrau im Kader, die den Einstieg erleichtern könnte.

Und so könnte Manchester United auflaufen (4-2-3-1):

Tullis-Joyce; Sandberg, Mace, Le Tissier, Bogaert; Senß, Serrajordi; Endemann, Park, Godfrey; Terland

Bank: Middleton-Patel, Riviere, Rolfö, Janssen, Zigiotti, Toone, Malard, Schüller, Wangerheim

Abgänge: George, Turner, Galton, Naalsund 

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08.03.2026 - 12:55 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
Shopping Guide Arsenal: Erfrischungskur für die Königinnen Europas
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©FC Bayern München
Arsenal , aktueller Champions-League-Sieger, liegt mit 29 Punkten auf Rang 4 in der Women’s Super League , jedoch nicht wirklich hinter den eigenen Erwartungen. Denn: Arsenal hat aktuell zwei Spiele weniger auf dem Konto; Partien gegen Brighton  und Leicester  stehen noch aus. Spiele, die bei Siegen Arsenals die Gunners auf Rang 2 heben würden – 7 Punkte hinter Manchester City .


Nichtsdestotrotz: Bei Arsenal bahnt sich ein großer Umbruch an. Leistungsträgerinnen wie Steph Catley  (32), Katie McCabe  (30), Kim Little  (35), Caitlin Foord  (31) und Stina Blackstenius  (30) kommen langsam in die Jahre. Auch Beth Mead  (30) wird unterdessen erneut mit einem Wechsel zu London City  in Verbindung gebracht.

Soccerdonna-Autor Jascha Schmidt erstellt Arsenals potenziellen Einkaufszettel

In der Abwehr bräuchte Arsenal qualitativ und quantitativ eigentlich keine dringende Verstärkung, da nur 10 Gegentore diese Saison in der WSL zu Buche stehen. Perspektivisch sollte sich Arsenal jedoch um einen Ersatz für Catley bemühen. Die offensichtliche Kandidatin: Ruby Mace . Die Abwehrchefin des FC Everton  spielt die Saison ihres Lebens und ist defensiv der Fels in der Brandung für die Toffees.

Des Weiteren mehrten sich zuletzt Gerüchte, dass Arsenal an der Verpflichtung von Spanien-Star Ona Batlle  arbeite. Dies würde jedoch nur bei einem Abschied von Emily Fox  Sinn ergeben, die auf der rechten Abwehrseite gesetzt ist. Dass sich eine der beiden besten Rechtsverteidigerinnen auf die Bank setzt, gilt als höchst unwahrscheinlich. Zudem hat Arsenal mit Smilla Holmberg  erst kürzlich ein Top-Talent für diese Position verpflichtet.

Little-Ersatz aus München

Kapitänin Kim Little wird im Juni 36 Jahre alt und Arsenal darf den rechtzeitigen Umbruch nicht verpassen. Naheliegend ist hier Georgia Stanway . Die 27-Jährige hatte verkündet, ihre Entscheidung bezüglich ihres neuen Arbeitgebers bald bekannt zu geben. Beim FC Bayern  schloss Stanway eine Verlängerung aus. Die englische Nationalspielerin würde perfekt neben Mariona  in die Zentrale passen.

Ein weiterer Transfer, der perspektivisch gut passen würde, wäre die Verpflichtung von Sofie Zdebel . Bei Leverkusen  ist die 21-Jährige gesetzt und zählt zu den stärksten Sechsern der Bundesliga. Ihr Vertrag läuft im Sommer aus.

Neuer Traumsturm um Russo und Smith

Sollte man sich in London zeitnah um die Nachbesetzung von Foord und Blackstenius kümmern, müssen die Transfers nicht nur in der Breite stimmen, sondern auch qualitativ. Ein Transferhammer für die linke Außenbahn wäre Selina Cerci . Wenig überraschend – die 25-Jährige ist ab Sommer ohne Vertrag und traf in 15 Bundesligaspielen 12-mal, vier weitere Treffer legte sie auf. Damit ist Cerci eine der besten Scorerinnen Europas.

Auf dem „Schnäppchenmarkt“ könnte Arsenal bei den potenziellen Absteigern West Ham United  und Liverpool  fündig werden. Mia Enderby , Beata Olsson  (beide Liverpool) oder die Deutsche Shekiera Martinez  (West Ham) wären Optionen. Auch da Michelle Agyemangs  Rückkehr nach ihrem Kreuzbandriss und die Verletzungsanfälligkeit Chloe Kellys  zusätzlich Sorgen bereiten.

Fazit: Arsenal kann mit gezielten Verstärkungen den Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft legen. Der aktuelle Kader hat zwar "Mini-Baustellen", doch benötigt keinen massiven Umbruch.

Und so könnte Arsenal auflaufen (4-3-3 mit DM):

Van Domselaar; McCabe, Williamson, Mace, Batlle; Zdebel, Stanway, Mariona; Cerci, Russo, Smith Bank: Borbe, Wubben-Moy, Hinds, Holmberg, Manuum, Cooney-Cross, Kelly, Agyemang, Martinez

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12.03.2026 - 20:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Haho
Gerücht: Chelsea plant den Mega-Transfer – kommt Khadija Shaw?
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©IMAGO
Gerüchten zufolge steht Khadija „Bunny“ Shaw kurz vor einem Wechsel zu Chelsea FC. Die 29-jährige jamaikanische Stürmerin gilt in der Women’s Super League bereits als eine der torgefährlichsten Offensivkräfte und der englische Topklub soll sich intensiv um sie bemühen. Da Shaws Vertrag bei Manchester City im kommenden Sommer ausläuft, wäre ein Transfer für Chelsea ablösefrei möglich. Mit einem Wechsel würde sie eine neue Station auf höchstem europäischen Niveau antreten.

Bisherige Karriere

Bunny Shaw begann ihre Collegekarriere in den USA am Navarro College in Texas und spielte anschließend ab 2015 für die ESFC Titans des Eastern Florida State College. Später wechselte sie zu den Tennessee Volunteers, wo sie sich schnell als wichtige Offensivspielerin etablierte. In der Saison 2018 wurde sie mit zehn Treffern beste Torschützin ihres Teams und zur Offensivspielerin des Jahres der Southeastern Conference gewählt. Im selben Jahr zeichnete die britische Zeitung The Guardian sie zudem als Fußballerin des Jahres aus.


Anschließend entschied sich Shaw gegen eine Teilnahme am Draft der National Women’s Soccer League und wechselte 2019 zum französischen Erstligisten Girondins Bordeaux. Dort entwickelte sie sich rasch zur Stammspielerin und wurde später mit 22 Treffern Torschützenkönigin der Division 1. Danach setzte sie ihre Karriere bei Manchester City fort, wo sie sich als eine der gefährlichsten Stürmerinnen der Liga etablierte und 2024 für den Ballon d’Or féminin nominiert wurde.

Auch für die jamaikanische Nationalmannschaft spielt die begnadete Spielerin eine zentrale Rolle. Seit 2015 gehört sie zum Team der Reggae Girlz und war mit 19 Toren in zwölf Spielen entscheidend daran beteiligt, dass sich Jamaika erstmals für die Weltmeisterschaft 2019 qualifizieren konnte. 

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