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Saison 22/23 : Blick auf die Eintracht Frauen
#71
28.01.2023
Frauen
Gelungene Generalprobe im Rheinland

Die Eintracht Frauen siegen zum Abschluss ihrer Wintervorbereitung 2:0 (1:0) über den Ligakonkurrenten Bayer 04 Leverkusen.

Generalprobe gegen den Ligakonkurrenten: Im letzten Testspiel der Winterpause gewann Eintracht Frankfurt bei Bayer 04 Leverkusen 2:0 (1:0).

Für die verletzte Sara Doorsoun rückte Sophia Kleinherne erneut in die Innenverteidigung, Camilla Küver startete auf rechts. Einen ersten Bayer-Schuss musste Stina Johannes an die Latte lenken (7.). Viele Torchancen sahen die Zuschauer am Bayer-Nachwuchsleistungszentrum Kurtekotten allerdings nicht. Während Leverkusen auf Konter setzte, hatten die Frankfurterinnen zwar mehr Ballbesitz, aber konnten selten in die gefährlichen Zonen stoßen. Ein Freistoß von SGE-Kapitänin Tanja Pawollek geriet zu hoch (22.), Nicole Anyomi konnte noch bei der Ballannahme im Strafraum gestört werden (32.). Schließlich war es aber Laura Freigang, die den Ball nach einer gelungenen Kombination und Flanke von Lara Prasnikar ins Tornetz beförderen konnte (33.). Bayer blieb vor der Pause trotz des Gegentreffers gefährlich, die Ex-Frankfurterin Melissa Friedrich konnte im letzten Moment noch gestört, der Ball zur Ecke geklärt werden (43.).

Schnelles 2:0

Kaum wieder angepfiffen landete der Ball hinter der Linie: Nach einem halben Abschluss von Barbara Dunst musste Nicole Anyomi die Kugel nur noch über die Linie zum 2:0 drücken (46.). Doch Leverkusen wurde gefährlicher: Eine Flanke von Caroline Siems verpasste Jill Bayings per Kopf knapp (57.). Das Spiel frühzeitig für die Gäste zu entscheiden, verpasste Freigang, die frei aufs Tor zulaufend an Keeperin Friederike Repohl scheiterte (59.). Die Partie war nun ausgeglichener, Halbchancen ergaben sich sowohl für die Gastgeberinnen aus dem Rheinland als auch den hessischen Gästen. Am Ende blieb es beim nicht unverdienten 2:0-Sieg der Frankfurterinnen, die somit bei drei Siegen und einem Remis in den Testspielen ungeschlagen bleiben.

Niko Arnautis sagte nach dem Spiel: „Wir haben über weite Strecken ein gutes und domiantes Spiel gezeigt. Wir sind gut reingekommen, haben ein sehr schönes Tor erzielt und noch ein paar weitere gute Angriffe gezeigt. In der zweiten Halbzeit konnten wir dann nicht nur direkt nachlegen, sondern unsere Qualität mit und gegen den Ball auch noch mehr ausspielen. Sowohl Passqualität, als auch Positionsspiel und Pressing haben mir im Laufe des Spiels immer besser gefallen. Es war schön zu sehen, dass wir das Spiel auch nach den vielen Wechseln noch souverän zu Ende gespielt haben. Uns war wichtig, am Ende der Vorbereitung nochmal gegen einen Gegner auf einem solchen Niveau zu spielen. Leverkusen hat heute sehr kompakt verteidigt, das war eine perfekte Übung für das Spiel gegen Meppen, in dem wir auch viele Lösungen mit dem Ball brauchen werden.“

Am Sonntag, 5. Februar, starten die Adlerträgerinnen nun in die Restsaison in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Weiter geht es mit dem elften Spieltag auswärts beim SV Meppen um 16 Uhr.

So spielte die SGE

Johannes – Küver (78. Hechler), Kleinherne (78. Steck), Nüsken (61. Kirchberger), Hanshaw (81. D. Acikgöz) – Pawollek, Freigang (81. Brengel), Dunst (68. Köster), Reuteler (81. I. Acikgöz) – Anyomi (68. Wamser), Prasnikar (61. Feiersinger).
So spielte Leverkusen

Repohl – Turányi, Siems (64. Eickmann), Friedrich, Marti (64. Ostermeier) – Senß (64. Emmerling), Fuso (81. Gonzales), Wirtz (64. Matysik), van Deursen, Bayings (64. Blagojevic) – Enderle (46. Arfaoui).
Tore

0:1 Freigang (33.)

0:2 Anyomi (46.)

Schiedsrichter

Laura Duske (Leverkusen)

Zuschauer

100

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#72
02.02.2023
Frauen-Bundesliga
Re-Start beim defensivstarken Aufsteiger

Zurück aus der Winterpause geht es für die SGE zum Aufsteiger SV Meppen. Neben der drittstärksten Defensive der Liga erwarten die Adlerträgerinnen auch zwei Ex-Frankfurterinnen.

Der letzte Sieg über einen Ligakonkurrenten ist keine Woche her. Doch auch wenn man aus dem 2:0 über Bayer Leverkusen, genauso wie den beiden Erfolgen gegen Eindhoven und Wolfsburg, viel Positives in der Vorbereitung mitnehmen konnte: Testspiele bleiben Testspiele. Was am Ende der 90 Minuten steht, zählt erst ab dieser Woche wieder: Am Wochenende geht die Punktejagd endlich wieder los. Dann wollen die Adlerträgerinnen dort weitermachen, wo sie vor der Winterpause aufgehört haben: „Der erste Schritt ist, durch einen Sieg in Meppen die erste Saisonhälfte als beste Hinrunde seit neun Jahren abzuschließen – das ist das klare Ziel“, macht Trainer Niko Arnautis deutlich.

Das erste FLYERALARM Frauen-Bundesligaspiel nach der Winterpause ist gleichzeitig auch das letzte Hinrundenspiel. Zum elften Spieltag reisen die Adlerträgerinnen am Sonntag, 5. Februar, zum SV Meppen. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Hänsch-Arena, Magenta Sport überträgt das Spiel live, bei dem die Frankfurterinnen auch an die Erfolge der Saison 2020/21 anknüpfen wollen.

Starke Meppener Defensive

Eine dürfte das letzte Auswärtsduell gegen den SV Meppen besonders gut in Erinnerung behalten haben: Camilla Küver wurde am 4. Oktober 2020 in der 83. Minute zum ersten Mal in einem Bundesligaspiel eingewechselt, zwei Minuten später traf die damals 17-Jährige per Kopfball auch schon zum 4:0-Endstand. Damals endete die Saison für die Meppenerinnen mit dem Abstieg, aktuell stehen die Zeichen für die Spielerinnen aus dem Emsland deutlich besser. Nach zehn Spieltagen lassen zwölf Punkte den SV auf Rang sieben stehen, sammelt Meppen noch drei Punkte, ist die Saison 2020/21, die erste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte, bereits getoppt.

Zurückzuführen ist der Meppener Erfolg vor allem auf die starke Defensive: Nur Bayern München und der VfL Wolfsburg kassierten bislang weniger Gegentreffer als der Aufsteiger. Allerdings schaffte es das Team von Carin Bakhuis, die seit Sommer 2022 an der Seitenlinie steht und zuvor an der Seite von Leverkusen-Trainer Robert de Pauw als Co-Trainerin den FC Twente Enschede trainierte, auch erst, acht Mal den Ball ins gegnerische Tor zu befördern – auch hier steht man auf Platz drei, allerdings der Vereine mit den wenigsten Torerfolgen. Vor der Winterpause gab es zuletzt ein 0:3 in Wolfsburg und einen 1:0-Heimsieg über Köln, in der Vorbereitung besiegte Meppen den Zweitligisten FSV Gütersloh mit 3:0. „Meppen hat in der bisherigen Saison sehr wenige Gegentore zugelassen und sich vor allem zuhause sehr gut präsentiert. Sie laufen sehr viel, arbeiten viel als Kollektiv und machen so die Räume sehr eng“, analysiert Niko Arnautis und ergänzt: „Gegen uns wird Meppen daher sicher euphorisiert und auch mit einem gewissen Selbstbewusstsein auftreten.“

Zwei Ex-Frankfurterinnen in der Stammelf

Die beste Torschützin im Team der Blau-Weißen ist gleichzeitig auch die Erfahrenste im Team: Die 30-Jährige Lisa Josten traf dreifach in dieser Saison und trägt seit zwei Jahren das Meppener Trikot. Einen Youngster mit der 20-jährigen Julia Pollak, die schon vier Champions-League-Einsätze zu verbuchen hat, lieh man sich im Sommer vom FC Bayern München aus. Außerdem schlossen sich zur aktuellen Saison zwei Ex-Frankfurterinnen dem SV an: Kara Bathmann und Mai Hirata spielten zuvor beide in der zweiten Mannschaft der SGE und schafften es in Meppen, sich in ihrer jeweils ersten Bundesligasaison einen Stammplatz zu sichern.

„Wir haben in der Vorbereitung intensiv gearbeitet und vieles weiter festigen können, sind aber auch flexibler geworden, indem wir ein weiteres System eingeübt haben. Im Testspiel gegen Leverkusen haben wir schon gezeigt, dass wir auch gegen kompakte Mannschaften Lösungen haben. Nun will ich eine Mannschaft sehen, die bereit ist, alles in Meppen zu geben, um die drei Punkte mit nach Frankfurt zu bringen“, erklärt Arnautis. „Dafür müssen wir unsere Qualität auf den Platz bringen, den Gegner viel beschäftigen und die Souveränität an den Tag legen, mit der wir auch in Leverkusen gewonnen haben.“ Verzichten müssen die Eintracht Frauen in Meppen verletzungsbedingt auf Letícia Santos und Anna Aehling. Sara Doorsoun konnte nach ihrem kleinen Muskelfaserriss am Mittwoch erstmals wieder Teile des Trainings absolvieren. Ob es für einen Einsatz am Wochenende für die Verteidigerin reicht, ist noch unklar.

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#73
03.02.2023 - 12:24 Uhr | News | Quelle: dpa | von: Katja Sturm
Eintracht Frankfurt will mit «Leichtigkeit» in die Königsklasse

[Bild: s_26562_104_2012_1.jpg]
©IMAGO

Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt wollen im neuen Jahr ihren Aufwärtstrend fortsetzen und erneut die Qualifikation für die Champions League schaffen.

Die Königsklasse soll es werden. Wenn die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt an diesem Wochenende ins Jahr 2023 starten, soll endlich das im Vorjahr verpasste Ziel erreicht werden. Schon in der vergangenen Saison hatten sich die Hessinnen ein Ticket für die Qualifikation in der Champions League gesichert, schieden dann aber noch vor der Gruppenphase aus. Auch diesmal ist die Mannschaft von Cheftrainer Niko Arnautis wieder auf bestem Weg in Richtung Europa.

Noch vor dem letzten Hinrundenspiel am Sonntag (16.00 Uhr) beim Aufsteiger und Tabellensiebten SV Meppen hat sie als Tabellendritter mit 23 Punkten bereits einen Zähler mehr gesammelt als in der kompletten Hinserie 2021/22. Mit einem Sieg im Emsland würde das aus dem mittlerweile aufgelösten Frauenfußballverein 1. FFC Frankfurt hervorgegangene Team das beste Ergebnis seit neun Jahren vorweisen.

«Wir haben uns eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet und wollen diese nutzen», sagte Abwehrspezialistin Sophia Kleinherne. Dafür arbeiteten die Adlerträgerinnen während der vierwöchigen Vorbereitung an «Kleinigkeiten» mit und gegen den Ball und testeten ein weiteres System. Ob die «Doppelsechs» im Ernstfall zum Einsatz kommt, will Arnautis nicht versprechen, «aber wir haben dadurch mehr Flexibilität».

Testspiele gegen den niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven (4:1) und den deutschen Meister VfL Wolfsburg (3:2) während eines einwöchigen Trainingslagers in Portugal sowie zuletzt beim Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen (2:0) konnten die Frankfurterinnen erfolgreich gestalten. «Aber es kribbelt, dass es endlich wieder am Wochenende um Punkte und nichts anderes geht», sagte Kleinherne.

Zur Hinserie fügte sie an: «Wir haben das eine oder andere Ergebnis zu leichtfertig aus der Hand gegeben, und es entspricht nicht unserem Charakter, uns vom VfL so abschießen zu lassen.»" Das Team sei zwar reifer geworden und man zeige attraktiven Offensivfußball, aber an einigen Stellschrauben in Sachen Einstellung und Wille gelte es noch zu drehen.

Der 42 Jahre alte Arnautis sieht seine Mannschaft weiter auf einem Weg, auf dem es immer wieder gelte, Geduld zu haben. Unter dem Dach des Großvereins und Männer-Bundesligisten wird weiter an optimalen Bedingungen auch für die Frauen gefeilt. Der Coach, der in Personalunion auch Sportlicher Leiter ist, und die frühere Hoffenheimer Bundesligaspielerin Katharina Kiel als Nachfolgerin von Siegfried Dietrich arbeiten dabei mit Unterstützung des AG-Vorstands Hand in Hand.

Seit Anfang Januar ergänzt ein hauptamtlicher Videoanalyst das nach und nach ausgebaute Betreuerteam. Die Wintersporthalle soll sich in ein Trainingszentrum mit Besprechungs- und Funktionsräumen für die Fußballerinnen verwandeln, die seit Sommer wie die Männer am Waldstadion trainieren.

Nach der erhöhten Aufmerksamkeit, die der Frauenfußball in Deutschland seit dem zweiten Platz bei der EM in England im Sommer genießt, sei es aber nicht nur Aufgabe der Vereine, noch mehr in diesen zu investieren, sagte Kleinherne. Auch sie selbst als Spielerin sieht sich in der Pflicht: «Wir sind Vorbilder und müssen lernen, damit umzugehen.»

Die gebürtige Telgterin ist neben Nicole Anyomi, Laura Freigang und Sara Doorsoun eine von vier aktuellen Eintracht-Spielerinnen, die den Sprung ins deutsche EM-Team schafften. Mit Blick auf die WM im Sommer in Australien und Neuseeland will nicht nur Kleinherne sich erneut für die Auswahl empfehlen.

Für sie sei die EM «der Beginn von etwas Großem», sagte Kleinherne. Doch nun gilt der volle Fokus der Eintracht. Nach der ersten Partie geht es am 11. Februar zum FC Bayern, nach der Länderspielpause kommt am 3. März Verfolger SC Freiburg an den Main. «Danach wissen wir, welche Rolle wir im Kampf um die Champions League in der Rückrunde spielen werden», sagte Arnautis.

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