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Saison 22/23 : Die Frauen Bundesliga zwischen EM und WM
#31
03.04.2023 - 12:25 Uhr | News | Quelle: dpa
Schiedsrichterin Rafalski: Weniger vulgär beim Frauenfußball

Top-Referee Deniz Aytekin hat einen entspannteren Umgang mit Schiedsrichter-Entscheidungen im Frauenfußball im Vergleich zu den Männern festgestellt. Der 44-Jährige sprach sich in einem Interview gemeinsam mit Kollegin Katrin Rafalski im «Kicker» (Montag) in dem Zusammenhang auch für mehr gemischte Schiedsrichter-Teams in der Fußball-Bundesliga der Männer aus.

«Das finde ich eine sehr gute Idee, weil ich glaube, dass Männer grundsätzlich gegenüber Frauen eine respektvollere Haltung an den Tag legen», sagte Aytekin und erklärte: «Das kann durchaus deeskalierend wirken, sodass in emotionalen Situationen eine bestimmte Grenze gar nicht erst überschritten wird.»

Von Rafalski bekam er Zustimmung. Die 41-Jährige verwies auf Erfahrungen über einen sehr respektvollen Umgang, wenn sie als vierte Offizielle im Einsatz sei. «Ich glaube auch, dass die Hemmschwelle eines Mannes größer ist, wenn er eine Frau anschreien oder verbal attackieren muss, die ihm oft von der Körpergröße her nicht auf gleicher Höhe gegenübersteht», sagte die zweimalige Schiedsrichterin des Jahres.

«Der Unterschied ist, wenn ich zu einem Spiel der Frauen fahre, ist es grundsätzlich familiärer, es gibt keine Saufgelage und noch keine Ultra-Fanszene, auf dem Platz geht es weniger vulgär zu», erklärte Rafalski weiter. Der Frauenfußball sei aber genauso emotional. «Mein subjektiver Eindruck als Zuschauer ist, dass dort die Reaktionen auf eine Entscheidung, die einen verärgern könnten, deutlich entspannter ausfallen als bei Männern», befand Aytekin.

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#32
06.04.2023 - 11:05 Uhr | News | Quelle: dpa
DFB setzt zwei Spiele in der Frauenfußball-Bundesliga neu an

[Bild: bl1.jpg]

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die beiden zuletzt abgesagten Spiele der Frauen-Bundesliga neu angesetzt. Die Partie zwischen den Fußballerinnen der SGS Essen und Bayer Leverkusen wird am Samstag, 15. April um 13 Uhr ausgetragen. Im Rennen um Champions-League-Platz drei treffen Eintracht Frankfurt und die TSG Hoffenheim nun am Sonntag, 30. April um 13 Uhr (jeweils MagentaSport) aufeinander.

Die Begegnungen des 17. Spieltags waren am vergangenen Wochenende aufgrund starker Regenfälle wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt worden.

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#33
23.04.2023 - 18:02 Uhr | News | Quelle: dpa
38 365 in Köln: Zuschauerrekord in der Frauen-Bundesliga

[Bild: s_15065_104_2012_1.jpg]
©IMAGO

So viele Menschen wie noch nie sehen am Sonntag ein Spiel der Frauenfußball-Bundesliga im Stadion. Der Sport ist im Aufwind.

Mit 38 365 Fans gegen Eintracht Frankfurt hat der 1. FC Köln für einen Zuschauerrekord in der Frauenfußball-Bundesliga gesorgt. Damit wurde in der Partie im Kölner Stadion am Sonntag die bisherige Bestmarke von 23 200 Besuchern der Frankfurterinnen beim Saisoneröffnungsspiel im September gegen den FC Bayern München deutlich übertroffen. Der Champions-League-Kandidat aus Frankfurt gewann mit 2:0 (1:0) gegen den Abstiegskandidaten.

Barbara Dunst (15. Minute) und Lara Prasniker (78.) erzielten die Tore vor großer Kulisse. «Ich glaube, wir haben Köln gezeigt, dass wir Fußball spielen können», sagte Kölns Mittelfeldspielerin Alicia Gudorf, die «mega stolz» war, beim übertragenden Sender Magenta TV.

Bereits vor dem 18. Spieltag war der Besucherschnitt in der Liga auf 2430 gestiegen. In der vergangenen Spielzeit lag er - teils Corona-bedingt - noch bei nur 806. «Das Highlightspiel-Konzept und insbesondere der Mut der Vereine, in große Stadien zu gehen, hat sich ausgezahlt. Der Trend ist nachhaltig und verdeutlicht, was im Frauenfußball möglich ist», sagte DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch. «Das ist ein Riesenerfolg und diese Entwicklung wollen wir fortführen.»

Der EM-Erfolg des deutschen Nationalteams im vergangenen Jahr in England hat mittlerweile zu einem sichtbaren Aufschwung in der Liga gesorgt. Die Begegnung in Köln war bereits die vierte in dieser Runde einem großen Stadion. Nach der Eintracht spielten auch die TSG 1899 Hoffenheim (7109 Zuschauer gegen den VfL Wolfsburg), zweimal der VfL Wolfsburg (21 287 gegen Bayern München und 14 027 gegen Frankfurt) sowie Werder Bremen (20 417 gegen SC Freiburg) in großen Arenen.

Die Eintracht-Frauen können sich bereits am 14. Mai gegen Wolfsburg den Rekord von Köln zurückholen. «Die Kulisse war unfassbar. Respekt!», sagte Torschützin Dunst. «Richtig, richtig cool. Das wünsche ich mir nun auch in Frankfurt.» In Köln findet am 18. Mai auch das DFB-Pokal-Finale zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg statt.

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24.04.2023 - 10:44 Uhr | News | Quelle: dpa
«Überragend» für Frauenfußball: 60 000 Fans in Wolfsburg und Köln

[Bild: t_1522_407_2012_1.jpg]
©VfL Wolfsburg

Zwei Zuschauerrekorde werden im deutschen Frauenfußball gebrochen: in der gesamten Bundesliga und beim erfolgreichsten deutschen Club. Wolfsburgs Trainer hält das für einen großen Schritt.

Ein Bundesliga-Rekord in Köln, mehr als 22 000 Fans beim Champions-League-Halbfinale in Wolfsburg: VfL-Trainer Tommy Stroot sieht in den Zuschauerzahlen des Sonntags ein weiteres Zeichen für die wachsende Popularität des Frauenfußballs in Deutschland. «Wir haben es geschafft, in zwei Stadien in Deutschland zusammen auf mehr als 60 000 Leute zu kommen. Das ist überragend», sagte der Chefcoach des VfL Wolfsburg nach dem 2:2 (2:1) im Halbfinal-Hinspiel gegen den WFC Arsenal.

Sein Team spielte am Sonntag vor der vereinsinternen Frauenfußball-Rekordkulisse von 22 617 Zuschauern in der Volkswagen Arena. Parallel dazu fand das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt (0:2) vor 38 365 Besuchern statt.

«Häufig gab es in Deutschland irgendwo mal ein einmaliges Highlight: mal in Frankfurt, mal hier, mal ein Champions-League-Spiel in München», sagte Stroot. «Dass das jetzt an zwei Standorten an einem Tag stattfindet, ist nochmal ein Step, der die richtige Entwicklung ist. Dafür arbeiten wir alle. Das ist das, was wir alle zusammen erreichen wollen.»

Im internationalen Vergleich sind die Zuschauerzahlen in Deutschland dennoch steigerungsfähig. Beim Champions-League-Rückspiel zwischen Arsenal und Wolfsburg werden am 1. Mai in London bis zu 50 000 Zuschauer erwartet. Im vergangenen Jahr spielte der VfL im Halbfinale beim FC Barcelona vor 91 648 Fans.

Genau diese Erfahrung soll den Wolfsburgerinnen am nächsten Montag im Emirates Stadium helfen. «Wir haben aus dem Barça-Spiel eine Menge gezogen», sagte Stroot. «Auch beim Finale der Frauen-EM in Wembley habe ich wiedererkannt, dass bei vielen Spielerinnen dieses Erlebnis schon einmal da war. Wir wissen mit dieser großen Kulisse umzugehen. Ich freue mich extrem auf das Spiel in London. Wenn wir große Spiele gewinnen wollen, dann gehören große Stadien dazu, dann gehört eine gewisse Atmosphäre dazu. Wenn wir das schaffen, dann weiß ich: Wir sind bereit für das Finale.»

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#34
26.04.2023 - 23:05 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna | von: Lokutus
Bundesliga auf der Zielgeraden: Vorschau auf den 19. Spieltag

[Bild: bl1.jpg]

In der Flyeralarm-Frauenfußball Bundesliga (FFBL) steht am Wochenende der 19. Spieltag vor der Tür und die Saison neigt sich ihrem Ende entgegen. Entscheidungen sind rechnerisch noch nicht gefallen, aber gerade das macht die derzeitige Spannung an jedem Spieltag aus.

Thema: Meisterschaft

Der Zweikampf der beiden Liga-Giganten FC Bayern München und VfL Wolfsburg spitzt sich immer weiter zu, denn 4 Spiele vor Ende liegen die Südvertreterinnen aus München weiterhin nur einen Punkt vor den Wölfinnen. Damit hat es München nach Zeiten Wolfsburger Vorherrschaft erstmals wieder selbst in der Hand den Titel zu holen. Der 19. Spieltag hält für Bayern eine Auswärtspartie bei der SGS Essen parat, die, wenn nicht unvorhergesehene Dinge passieren, mit 3 Punkten garniert werden sollte. Doch auch in Wolfsburg rechnet man fest mit drei Punkten, denn ein Sieg zu hause gegen die ebenfalls stark abstiegsbedrohten Geißböcke sollte Pflicht sein. Die Frage bleibt, ob Wolfsburg das schwere Spiel in der Champions League gegen Arsenal am Wochenende noch in den Knochen steckt.

Thema Champions League

Um den wichtigen 3. Tabellenplatz, der zugleich zur Teilnahme an der Champions League berechtigt, kämpfen derzeit Eintracht Frankfurt und die TSG Hoffenheim. Der Spieltagsplaner beim DFB hat auf jeden Fall den richtigen Riecher bewiesen, denn die Adler-Trägerinnen liegen hier derzeit 3 Punkte vor den Hoffenheimerinnen und treten bei Bayer Leverkusen an, gegen die Hoffenheim erst am letzten Wochenende mit viel Mühe und einen Elfmeter von Jana Feldkamp auch nur 1:0 gewonnen haben. Hier könnte sich eine enge Partie andeuten. Die TSG hat mit den schon fast abgestiegenen Turbinen einen vermeintlich leichten Gegner, aber auch diese 90 Minuten wollen erst gespielt sein.

Thema Abstiegskampf

In den unteren Tabellengefilden hat sich Turbine Potsdam aus dem Abstiegskampf mit der 0:1 Heimniederlage gegen die Essenerinnen beinahe verabschiedet. 6 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bei nur noch 4 Spielen bedeuten gerade vor dem Duell mit der TSG Hoffenheim eine hohe Hürde. Der Knaller im Abstiegskampf findet allerdings am Sonntag in Meppen statt. Platz 10 gegen Platz 11, 14 Punkte gegen 13 Punkte lautet die Ausgangslage vor dem Duell am Sonntag im Emsland, das schon richtungsweisend für das Saisonfinale sein kann. Die SGS Essen (gegen Bayern München) wird wohl aller Voraussicht nach punktlos bleiben, weist aber auch schon 8 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf. Werder Bremen mit nur 4 Punkten vor dem selben hat beim SC Freiburg, der nach einem 2:8 in München und 5 Niederlagen in Serie die starke Hinrunde nicht bestätigen konnte, die Möglichkeit hier wichtige Punkte für das große Ziel Nichtabstieg dazwischen zu legen.

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#35
Von Neugründungen bis zu langer Tradition - BVB und S04 gleichauf
Stark im Kommen: So fördern die Männer-Bundesligisten den Frauenfußball

Von der kommenden Saison an müssen die Männer-Bundesligisten nach einer DFL-Vorgabe in der Lizenzierungsordnung den Frauenfußball fördern. Wie sieht es derzeit aus?

[Bild: 7d92ddc1-2f8b-4f1d-8d98-1b92fa6660c9.jpeg]
Führen den Frauenfußball in Deutschland an: Bayern München und VfL Wolfsburg.

Zahlreiche Klubs der Männer-Bundesliga fördern den Fußball der Frauen schon sehr lange. Andere wiederum sind erst seit kurzer Zeit am Start und pflegen Kooperationen mit anderen Vereinen.

Die DFL schreibt in ihrer Lizenzierungsordnung vor: "Als sportliches Kriterium wird zudem verlangt, dass der Bewerber den Frauenfußball fördert sowie einen Beitrag zu seiner Professionalisierung und zur Steigerung seiner Beliebtheit leistet, indem er eine Frauen- und/oder Mädchenmannschaft zu offiziellen Wettbewerben anmeldet oder eine Kooperationsvereinbarung mit einem Fußballclub abschließt, der eine Frauen- und/oder Mädchenfußballabteilung unterhält."

"Wölfinnen" streben nach dem Triple

Wie sieht das aktuell aus? Ein Überblick über den Frauenfußball bei den Vereinen der 1. Männer-Bundesliga:

VfL Wolfsburg: Titelverteidiger in der Bundesliga und in den vergangenen Jahren erfolgreichstes deutsches Team. 2013 und 2014 Champions-League-Sieger, auch in der laufenden Saison wieder Finalist in der Königsklasse, zudem Seriensieger im DFB-Pokal.

FC Bayern München: Derzeit Tabellenführer in der Bundesliga. Schon 1976 und zuletzt 2021 Deutscher Meister.

BVB steigt in die Landesliga auf

Borussia Dortmund: Die BVB-Frauen sind aktueller Bezirksligameister und steigen in die Landesliga auf. Die Abteilung gibt es erst seit 2021.

1. FC Union Berlin: Die Köpenicker wollen den Bereich stetig professionalisieren und perspektivisch in die Bundesliga. Aktuell ist das Team Zweiter in der Regionalliga.

SC Freiburg: Frauenfußball gab es erstmals 1975 im Verein. Die erste Mannschaft spielt seit 2011 erstklassig und steht nach 2019 zum zweiten Mal im Finale des DFB-Pokals.

Bayer Leverkusen: 2008 gegründet - die Wurzeln liegen bei der SSG 09 Bergisch Gladbach und später dem TuS Köln rrh. - und seit 2010 mit einjähriger Unterbrechung im Oberhaus. Die beste Platzierung war Rang fünf.

RB Leipzig kommt nach oben

RB Leipzig: Das Frauenteam der Sachsen ist als souveräner Sieger der 2. Bundesliga aufgestiegen. Will nach zwei Jahren Akklimatisierung in die Top 3 der Bundesliga vordringen.

1. FSV Mainz 05: Kooperation mit dem Regionalligisten TSV Schott Mainz. Übernahme der Mädchen- und Frauenfußballsparte mittelfristig geplant.

Eintracht Frankfurt: Champions-League-Anwärter in der Bundesliga. 2020 Fusion mit dem 1. FFC Frankfurt, gemeinsam mit Wolfsburg Vize-Rekordmeister (sieben Titel) nach Bergisch Gladbach (neun).

Borussia Mönchengladbach: Nach insgesamt drei Jahren in der Bundesliga spielt das Team derzeit in der Regionalliga West vorne mit. Die Abteilung besteht seit 1995.

1. FC Köln: Die Mannschaft spielt derzeit in der Bundesliga, wurde aber erst 2009 gegründet. Der ursprüngliche Vorgängerklub war Ex-Meister Grün-Weiß Brauweiler.

Werder-Anfänge in den Siebzigern

Werder Bremen: Seit 2020 zurück in der Bundesliga. Anfänge gab es bereits Ende der 70er Jahre, drei Bundesliga-Saisons 2015/16 sowie 2017/18 und 2018/19.

FC Augsburg: Frauen-Abteilung 2006 gegründet. Spielen in der Bezirksliga und mischen da ganz vorne mit.

TSG 1899 Hoffenheim: Seit 2013 Bundesligist und mit eigenem Leistungszentrum. Derzeit Champions-League-Anwärter.

VfL Bochum: Das Frauen-Team spielt seit Jahren in der Regionalliga West und wurde 2010 gegründet. Dabei wurde die Frauenfußball-Abteilung des Stadtrivalen SG Wattenscheid 09 übernommen.

VfB will 2025 in die 2. Liga - S04 hält mit BVB Schritt

VfB Stuttgart: Durch die Kooperation mit dem Bezirksligisten VfB Obertürkheim gibt es seit 2021 eine Frauenabteilung. Die erste Mannschaft spielt derzeit in der Oberliga Baden-Württemberg. Spätestens 2025/26 will man in der 2. Bundesliga angekommen sein.

FC Schalke 04: Seit 2020 gibt es nach 1975 bis 1987 wieder eine Frauenfußballabteilung, ein Team schaffte in dieser Saison den Landesliga-Aufstieg, hält also Schritt mit dem Revierrivalen BVB.

Hertha BSC: Die Berliner haben seit Kurzem eine eigene Frauenabteilung und schließen sich mit Hertha 03 Zehlendorf in der Regionalliga Nordost zusammen.

aho, dpa

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#36
17.05.2023 - 08:47 Uhr | News | Quelle: dpa
Trainerin Imke Wübbenhorst: «Schauen, dass man in Lohn und Brot kommt»

[Bild: t_2808_472_2012_1.jpg]
©BV Cloppenburg

Imke Wübbenhorst sorgte einst als Trainerin eines Männer-Regionalligisten für Aufsehen. Inzwischen ist sie wieder bei einem Frauen-Team gelandet und sieht wenig Perspektiven für Kolleginnen.

Drei Jahre nach ihrem Engagement bei den Regionalliga-Männern der Sportfreunde Lotte sieht Imke Wübbenhorst weiter schwierige Voraussetzungen für Trainerinnen um Fußball. «Du verdienst wenig Geld und bist immer darauf angewiesen, einen neuen Job zu bekommen. Trainer im Profifußball haben bei ihren Verdiensten große Rücklagen, wir können uns eine Pause nicht leisten», sagte die 33 Jahre alte Niedersächsin der Deutschen Presse-Agentur. «Wir Trainerinnen haben auch keinen festen Wohnsitz mit einem Haus irgendwo. Man gibt ziemlich viel auf, wenn man sich auf diesen Beruf einlässt.»

Wübbenhorst hatte 2020 für viele Schlagzeilen gesorgt, als sie als erste Frau nach Inka Grings (SV Straelen) in Lotte einen Männer-Viertligisten übernahm. Ein gutes halbes Jahr später wurde sie beurlaubt. Die frühere Spielerin und Trainerin des BV Cloppenburg ist inzwischen Chefcoach des Frauen-Erstligisten Young Boys Bern in der Schweiz. «Ich hatte sehr viel Glück, dass hier gute Strukturen vorhanden sind. Aber das war für mich auch eine Grundvoraussetzung, um so eine Aufgabe zu übernehmen. Ich spüre hier sehr große Wertschätzung», sagte Wübbenhorst.

Ihr sei es egal, ob sie Männer oder Frauen trainiere. «Hauptsache, die Strukturen stimmen und man kann mit den Verantwortlichen professionell zusammenarbeiten», sagte Wübbenhorst. «Aber ich würde mich nicht mehr auf ein Himmelfahrtskommando wie damals bei den Sportfreunden Lotte einlassen.»

Die frühere deutsche Nachwuchs-Nationalspielerin gehört zu den nur zehn Frauen, die in den vergangenen zehn Jahren den Fußballlehrer-Lehrgang beim DFB absolviert haben. Eine andere davon ist Theresa Merk, die als Trainerin des SC Freiburg im Pokalfinale am Donnerstag (16.45 Uhr/ARD und Sky) in Köln auf den VfL Wolfsburg trifft. «Für uns Frauen sind da viel weniger Arbeitsplätze vorhanden, weil auch die Jobs in Nachwuchsleistungszentren und Stützpunkten fast nur mit Männern besetzt sind - in höherklassigen Vereinen sowieso», sagte Wübbenhorst.

Sie ist skeptisch, dass sich daran etwas ändern könnte. «Auch wenn heute Spitzenspielerinnen von ihrem Gehalt leben können: Viele junge Frauen haben eine ganz andere Perspektive, weil sie nebenbei studieren oder sich ein zweites Standbein aufbauen», erklärte sie. Da stelle sich zum Beispiel die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, einen sicheren Beruf wie den der Lehrerin zu suchen statt Trainerin zu werden, «wo man ständig schauen muss, dass man in Lohn und Brot kommt».

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#37
Kommentar
Frauen-Finale ausverkauft: Erfolgreiche EM war kein Strohfeuer

Dass Wolfsburg abermals den DFB-Pokal der Frauen holte, überraschte nicht. Dass das Finale in Köln ausverkauft war, ist eine erfreuliche Erkenntnis.

[Bild: 2adae6b4-acbe-441d-8d04-d51cc0a04b0f.jpeg]
Über 44.000 Zuschauer -das Frauen-Finale im DFB-Pokal meldete "ausverkauft". IMAGO/Sports Press Photo

"Gefühlt ist es so, dass die Finals immer eng sind. Aber am Ende gewinnt der VfL Wolfsburg", hatte Merle Frohms kürzlich im kicker-Interview gesagt. Die deutsche Nummer 1 kennt beide Seiten - die des Siegers und die des Verlierers im Pokal-Endspiel.

Mit dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt hatte sie auch schon den Wolfsburgerinnen beim Feiern zusehen müssen. Diesmal steht Frohms wieder auf Seiten des Gewinners. Natürlich! Wer sonst als der VfL Wolfsburg hätte das Pokalfinale gewinnen sollen? Neunmal in Folge hat der VfL nun diesen Titel abgeräumt. Mal mehr, mal weniger deutlich. Und auch mal mit viel Glück.

Einzigartiges Nervenkostüm

Wichtig ist aber: Am Ende behielt der letztjährige Double-Gewinner immer die Oberhand. So wie diesmal gegen den SC Freiburg, der lange tapfer dagegenhielt, eine bemerkenswerte Leistung ablieferte - und am Ende eben doch einsehen musste, dass der Gegner über ein Nervenkostüm und eine Cleverness verfügt, die es im deutschen Fußball der Frauen so noch nicht gegeben hat.

Der Sieg der Wolfsburgerinnen war zweifellos verdient. Und es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Serie von 44 Siegen in Serie im Pokalwettbewerb weiter ausgebaut wird.
Volles Haus - erfreulich!

Das diesjährige Finale bot aber auch noch eine Besonderheit: ein ausverkauftes Haus. Das zeigt, dass die Begeisterung in Deutschland weiter anhält und kein Strohfeuer nach der erfolgreichen EM war. Auch das ist eine wichtige Erkenntnis des Finals von Köln. Eine sehr erfreuliche Erkenntnis!

Gunnar Meggers

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#38
24.05.2023 - 14:41 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna | von: Lokutus
Bundesliga Vorschau: Wer wird Meister, wer steigt ab?

[Bild: bl1.jpg]


Am Sonntag steht der letzte und entscheidende Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga an und es stehen noch Entscheidungen im Meisterrennen und im Abstiegskampf aus.

Abstiegskampf

Nach dem bereits feststehenden Abstieg der Turbinen aus Potsdam entscheidet sich, wer den Gang in die 2. Bundesliga mitantreten muss. Die Frauen des 1. FC Köln und des MSV Duisburg haben es dabei selbst in der Hand, ob ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga folgt, der SV Meppen ist dabei jedoch schon auf die Hilfe anderer angewiesen. Auf dem 1. Abstiegsplatz stehend hat man einen Punkt Rückstand auf die Teams vor sich und muss ausgerechnet im Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt (14 Uhr) punkten und gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Der 1.FC Köln, mit einem Sieg im Heimspiel gegen Essen und MSV Duisburg, zuhause gegen TSG 1899 Hoffenheim, können den Klassenerhalt selbst schaffen, wobei die Kölnerinnen dabei den vermeintlich leichtesten Gegner haben. Sollte Meppener Unentschieden in Frankfurt spielen und gleichzeitig mind. eines der beiden Teams davor verlieren, entscheidet die Tordifferenz. Diese spricht klar für Meppen (-18), während Köln (-24) oder Duisburg (-31) in diesem Fall das Nachsehen hätten.

Champions League

Hier sind bereits alle Messen gelesen. Die drei deutschen Teilnehmerinnen in der Königsklasse sind FC Bayern München, VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt. Auch die Hessinnen können von der Konkurrenz aus Hoffenheim nicht mehr von Platz 3 verdrängt werden.

Meisterschaft

Hier ist noch Spannung geboten, zumindest was das Tabellenbild angeht. Zwei Punkte trennen den FC Bayern als Tabellenführer von den Wölfinnen aus Wolfsburg! Doch während sich die Münchnerinnen mit den bereits abgestiegenen Potsdamerinnen auseinandersetzen muss, empfängt der VfL die BreisgauerInnen vom SC Freiburg zum Heimmatch. Für beide Gegnerinnen geht es eigentlich um nichts mehr, doch es heißt nicht umsonst: Es spielt sich leichter, wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Und wie schwer sich beide Mannschaften gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte tun können zeigen die knappen Siege der Vorwoche. Im Falle eines Unentschiedens der Münchnerinnen und einem Sieg der Wölfinnen käme das bessere Torverhältnis der Frauen in grün zum Tragen und würde Wolfsburg zum Deutschen Meister machen.

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#39
08.06.2023 - 09:14 Uhr | News | Quelle: dpa
Zuschauer-Anstieg in der Bundesliga

[Bild: bl1.jpg]

Der Zuschauer-Schnitt in der Frauen-Bundesliga ist in der Saison 2022/23 deutlich gestiegen. Insgesamt 359 404 Fans verfolgten die Fußballspiele in der vergangenen Saison live im Stadion, wie der Deutsche-Fußball-Bund (DFB) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mitteilte. Im Schnitt entspricht das 2723 Zuschauer pro Spiel. Das sind rund dreimal so viele Fans wie in der Vorsaison. 2021/22 kamen insgesamt 108 483 Zuschauer und im Schnitt 806 Fans zu Spielen der Frauen-Bundesliga.

Am erfolgreichsten schnitt das Team von Eintracht Frankfurt ab. Insgesamt 64 093 Fans sahen die Spiele des Tabellendritten. Zum VfL Wolfsburg kamen nach der Erhebung des DFB insgesamt 63 256 Fans und zum 1. FC Köln 59 306.

Den bisherigen Zuschauerrekord für die Frauen-Bundesliga erreichte das Spiel zwischen Köln und Frankfurt am 18. Spieltag. 38 365 Fans verfolgten das Duell im Rhein-Energie-Stadion.

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