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Saison 21/22 : Bei den Wölfinnen im AOK Stadion
#1
Wink 
28.08.2021

Starker Saisonstart

Die VfL-Frauen setzen sich zum Liga-Auftakt mit 3:0 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam durch.

Der Optimismus bei den Frauen des VfL Wolfsburg nach einer starken Vorbereitungsphase war groß – und nach dem ersten Pflichtspiel der Saison 2021/2022 steht fest: zurecht. Das Team des neuen Cheftrainers Tommy Stroot siegte bei der Rückkehr der Fans ins AOK Stadion am 1. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga mit 3:0 (1:0) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. Ewa Pajor mit einem Doppelpack und Pia-Sophie Wolter trafen für die Wölfinnen, die bereits in vier Tagen vor einem weiteren wichtigen Heimspiel stehen: Am kommenden Mittwoch, 1. September (Anstoß um 18 Uhr/live auf SPORT1 und Wölfe TV), geht es im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde gegen den französischen Tabellendritten FC Girondins de Bordeaux um den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League.
Nur eine Änderung

Stroots Aufstellung beim mit 5:1 gewonnenen Testspiel-Abschluss gegen Bayer 04 Leverkusen war rückblickend betrachtet ein deutlicher Fingerzeig auf die Startformation zum Pflichtspiel-Start. Der Coach änderte seine Startformation nur auf einer Position: Für Sara Doorsoun rückte Joelle Wedemeyer in die erste Elf. Als Kapitänin führte Svenja Huth die Wölfinnen auf den Rasen.
Spielverlauf

In den ersten Minuten gestaltete sich ein offener Schlagabtausch – durchaus attraktiv für die Zuschauer, wenngleich noch ohne klare Torchancen. In der 13. Minute war es Jill Roord, die von der Strafraumkante abzog, Turbine-Keeperin Vanessa Fischer aber nicht vor Probleme stellte. Nach Pajors Kunstschuss zur Führung (17.) dominierte Grün-Weiß immer deutlicher: In der 24. Minute hatte Pajor den zweiten Treffer auf dem Fuß, zehn Minuten später setzte Rebecka Blomqvist das Leder nach einer Hereingabe von Tabea Waßmuth per Direktabnahme an den Pfosten. In der 38. Minute schaffte es die Schwedin nach scharfer Flanke von Pajor nicht mehr, Druck hinter ihren Kopfball zu bekommen – drüber. Dann musste sich Fischer bei einem Pajor-Kopfball strecken (39.). Die Gäste waren gut bedient mit dem knappen Rückstand, als Schiedsrichterin Mirka Derlin zur Pause pfiff. Im zweiten Abschnitt war Potsdams Kareen Holmgaard die erste Chance vorbehalten (55.), doch keine Minute später sorgt Pajor mit ihrem zweiten Treffer für Beruhigung im Wölfinnen-Lager. Dann nahm Dominique Janssen aus der Distanz Maß, ihr Distanzschuss touchierte die Latte (64.). Mit der zumindest etwas komfortableren Zwei-Tore-Führung im Rücken ließen die VfL-Frauen nun Ball und Gegner laufen. Die Gegenwehr Turbinen ließ nun nach, an eine Überraschung im Auftaktspiel glaubte man wohl selbst auf der Gästebank nicht mehr wirklich. Wolter machte mit ihrem Treffer nach sehenswerter Vorlage kurz vor Schluss den Sack zu (87.) – 3:0 Auftaktsieg für Grün-Weiß.

Tore

1:0 Pajor (17. Minute): Pajor kommt etwa 30 Meter vor dem Tor an den Ball, vier Gegenspielerinnen sind nicht weit entfernt. Keine Situation, um den direkten Abschluss zu suchen. Sollte man zumindest meinen, denn Pajor nimmt kurz den Kopf hoch, sieht, dass Fischer etwas weit vor ihrem Gehäuse steht und zieht ab. Der Ball schlägt im rechten Eck ein. Der erste Wölfinnen-Treffer der Saison ist gleich einer aus der Kategorie „Tor des Monats“.

2:0 Pajor (56. Minute): Huth treibt im Mittelfeld den Ball nach vorne, bedient Waßmuth auf der rechten Seite, die mit einer mustergültigen Flanke für Pajor auflegt. Die Torjägerin ist energischer als Keeperin Fischer, entsprechend zuerst am Ball und köpft zum 2:0 ein.

3:0 Wolter (87. Minute): Doorsoun passt haargenau über das gesamte Spielfeld auf Pajor, die den Ball im Sechzehner gut behauptet. Die Doppelpackerin legt ab auf Shanice van de Sanden, doch die Niederländerin lässt durch für die vollkommen freistehende Wolter, die zum 3:0 sicher einschiebt.
Trainerstimme

Tommy Stroot: Ich bin heute sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Wir hatten sehr viel Kontrolle in unserem Spiel, vor allem in der zweiten Halbzeit. Darauf können wir aufbauen. Wir wussten, dass uns ein Gegner gegenübersteht, der viel Qualität hat und die Zweikämpfe nicht scheut. Das hat man ja in der ersten Hälfte auch gesehen, als wir richtig gefordert wurden. Wenn man dann am Ende mit einem 3:0 vom Platz geht, hat man vieles richtig gemacht. Am allermeisten freut mich heute aber, dass wir wieder Zuschauer im Stadion und somit eine tolle Atmosphäre hatten. Das habe ich in dieser Form noch selten erlebt, es hat wirklich Spaß gemacht. Jetzt geht es darum, schnellstmöglich zu regenerieren und dann gilt der Fokus dem Spiel gegen Bordeaux am nächsten Mittwoch.

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Kiedrzynek – Hendrich, Oberdorf (83. Doorsoun), Janssen, Wedemeyer – Lattwein – Waßmuth (61. Wolter), Huth (83. van de Sanden), Roord (69. Knaak), Blomqvist (61. Starke) – Pajor

Ersatz: Weiß (Tor), Svava

1. FFC Turbine Potsdam: Fischer – Gerhardt, Sissoko, Agrez, S. Holmgaard – Orschmann (62. Kerschowski) , Plattner (83. Graf), K. Holmgaard, Ehegötz (62. Weidauer) – Höbinger (46. Barth), Cerci (87. Chmielinski)

Ersatz: Wellmann (Tor), Schmidt

Tore: 1:0 Pajor (17.), 2:0 Pajor (56.), 3:0 Wolter (87.)

Gelbe Karten: Waßmuth, Huth / Höbinger, S. Holmgaard

Schiedsrichterin: Mirka Derlin (Bad Schwartau)

Zuschauende: 1.060 am Samstagnachmittag im AOK Stadion

Quelle

Die Highligths
Big Grin Ich glaub,ich bin eine Signatur Tongue
Cs10 Denken ist die schwerste Aufgabe,deshalb befassen sich so wenige damit ! Cs10
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#2
Eine klare Sache

Die VfL-Frauen setzen sich im Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Sand mit 4:0 durch.

Mit einer weißen Weste gehen die Frauen des VfL Wolfsburg in die erste Abstellungsphase der Saison: Das Team von Cheftrainer Tommy Stroot gewann sein Heimspiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gegen den SC Sand mit 4:0 (2:0). Die Treffer beim dritten Sieg im dritten Punktspiel steuerten Jill Roord, Svenja Huth, Sandra Starke sowie eine Sander Eigentorschützin bei. In der Liga geht es für den aktuellen Tabellenzweiten erst am Samstag, 2. Oktober (Anstoß um 13 Uhr/live auf Magenta Sport), beim SC Freiburg weiter. Zuvor steht am Montag, 27. September (Anstoß um 18.30 Uhr/live auf Sky) das Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal beim MSV Duisburg auf dem Programm.
Personal

Wie erwartet nahm Stroot vier Tage nach dem kräftezehrenden Auswärtssieg gegen den FC Girondins de Bordeaux in der Qualifikation zur UWCL-Gruppenphase wieder einige personelle Wechsel vor. Für Sara Doorsoun, Lena Lattwein, Joelle Wedemeyer und Pia-Sophie Wolter rückten Rebecka Blomqvist, Starke, Sofie Svava und Tabea Waßmuth in die Startformation. Pauline Bremer, Lotta Cordes, Julia Kassen und Joelle Smits kamen im Zweitliga-Team zum Einsatz.
Spielverlauf

Es war keine Überraschung, dass die Wölfinnen von Beginn an das dominierende Team waren. In der siebten Minute versuchte es Starke mit einem Flachschuss von der Strafraumkante – knapp vorbei. Sand schaffte es in den folgenden Minuten recht erfolgreich, die Grün-Weißen aus der gefährlichen Szene fernzuhalten. Die Gäste, die in der Vergangenheit auch schon einmal auf eine Fünferkette zurückgriffen, agierten in einem 4-2-3-1-Grundformation und suchten durchaus auch den Weg nach vorn, wenn sich die Gelegenheit bot. Die nächste VfL-Chance erst nach einer guten halben Stunde: Ewa Pajor scheiterte aus kurzer Distanz an Sands Keeperin Jasmin Pal (32.). Die Möglichkeiten der VfL-Frauen wurden nun wieder zwingender. Und das sollte sich bis zur Pause auch noch zwei Mal in Form von Treffern auf der Anzeigetafel bemerkbar machen. Nach dem Seitenwechsel war die Überlegenheit der Wölfinnen deutlicher, die Gäste kamen nun kaum noch zu Entlastungsangriffen. Und so drehte Grün-Weiß weiter am Resultat, wobei selbst das 4:0 unter dem Strich noch eher dem SC Sand schmeichelte.

Tore

1:0 Roord (38. Minute): Nach der bereits siebten Ecke für die Wölfinnen landet der zweite Ball bei Roord, die zur Grundlinie geht, flankt – und der Ball segelt ins lange Eck. Dass SC-Torhüterin Pal nicht gerade glücklich aussieht, bedarf eigentlich keiner Erwähnung.

2:0 Evels (ET - 41. Minute): Kathrin Hendrich schaltet auf rechts den Turbo und bringt den Ball flach nach innen. Die Hacke von Starke bringt das Leder schon einmal Richtung Torlinie, doch erst Emily Evels, die von Pajor unter Druck gesetzt wird, grätscht entscheidend rein. Eigentor!

3:0 Huth (54. Minute): Diesmal zündet Pajor auf der rechten Seite den Turbo und lässt gleich mehrere Gegenspielerinnen stehen. Ihre scharfe Hereingabe erreicht Huth, die trocken abzieht und Pal keine Abwehrmöglichkeit lässt.

4:0 Starke (65. Minute): Ein sehenswerter Angriff über die rechte Seite, der von Flankengeberin Waßmuth und Torschützin Starke abgeschlossen wird. So einfach kann Fußball sein.
Trainerstimme

Tommy Stroot: Wir hätten in den ersten 30 Minuten durchaus aktiver sein und noch aggressiver Torchancen erspielen können. Da waren wir vielleicht ein bisschen zu sehr im Kontrollmodus. Aber wenn man ein Spiel mit 4:0 gewinnt, dann sagt das eigentlich alles. Wir haben vieles gut gemacht und sind auf einem sehr guten Weg. In Zukunft geht es dann um Details wie Standardsituationen, auf die wir dann nochmal ein Auge werfen wollen. Das kommt aber nach der nun anstehenden Länderspielpause. Heute war sehr viel Energie zu sehen und das macht Vorfreude auf das, was da noch kommt.

VfL Wolfsburg: Schult – Hendrich (59. Blässe) , Oberdorf (85. Doorsoun), Janssen (69. Wedemeyer), Svava – Roord – Waßmuth, Huth, Starke (69. Knaak), Blomqvist – Pajor (59. van de Sanden)

Ersatz: Weiß (Tor), Blässe, Wolter, van de Sanden, Doorsoun, Wedemeyer, Knaak

SC Sand: Pal – Evels (85. Gavat), Balczerak, Brandenburg, Jordan – Gentile, Bruinenberg (66. Bruce) – Browne (66. Plasmann), Green, Kreil – Höppius (59. Triendl)

Ersatz: Duebel (Tor), Bruce, Gavat, Triendl, Plasmann

Tore: 1:0 Roord (38.), 2:0 Evels (41./Eigentor), 3:0 Huth (54.), 4:0 Starke (65.)

Gelbe Karten: - / Gentile

Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Bochum)

Zuschauende: 775 am Sonntagnachmittag im AOK Stadion

Spielbericht

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Cs10 Denken ist die schwerste Aufgabe,deshalb befassen sich so wenige damit ! Cs10
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