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Neues vom schweizer Frauenfußball
#1
Rainbow 
14.07.2021 - 14:47 Uhr | News | Quelle: Grasshopper Zürich | von: Kay-Ole Schönemann
Merk wird Cheftrainerin bei den Grasshoppers

[Bild: t_1508_407_2012_2.jpg]
©Thomas Böcker/DFB

Die ehemalige Co-Trainerin des VfL Wolfsburg Theresa Merk (31) folgt Lara Dickenmann zu den Grasshopper Zürich und wird ab der kommenden Saison den Cheftrainerinnen-Posten einnehmen. Der bisherige Trainer Sascha Müller wird weiterhin dem Trainerstab erhalten bleiben und das Team gemeinsam mit Theresa Merk führen.

Bereits 2019 erlangte Merk die Fußball-Lehrer-Lizenz, welche gleichbedeutend mit der UEFA Pro Lizenz ist. Merk war die vergangenen zwei Saisons Co-Trainerin beim VfL Wolfsburg. Mit den Wolfsburgerinnen wurde Merk 2019/20 deutscher Meister und Pokalsieger und erreichte das Champions League-Finale.

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#2
11.12.2021 - 20:45 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna | von: Thomas Wyss
Rückblick auf die Hinrunde der AWSL

[Bild: sui1.jpg]

Die Hinrunde ist beendet und Soccerdonna wirft einen Blick zurück auf die ersten 9 Spieltage.

Meister Servette Chenois und der FC Zürich starteten als die großen Favoriten in die Meisterschaft und die Tabelle bestätigt die Vorreiterrolle der beiden Vereine. Jedoch, wer die Spiele genauer betrachtete, stellte fest, dass die Liga vorne näher zusammenrückt.

Grasshopper Club Zürich und der FC Basel sind sehr nahe an den Beiden dran und könnten den Anschluss herstellen, falls es ihnen gelingt, sich in der Winterpause noch auf 1-2 Positionen zu verstärken. Bei GC konnten die jungen Spielerinnen aus dem Ausland sich gut ins Team einbinden, sodass man gespannt sein darf wie sich das Team weiter entwickelt. Mit dem FC Basel befindet sich ein weiteres Team in schlagweite zur Spitze welches sich gut, mit einige ausländischen Spielerinnen, verstärkt hat. Durch viele verletzungsbedingte Ausfälle war das Team noch nicht so gut eingespielt am Anfang der Saison, desto spannender könnte die Rückrunde sowie die Playoffs für das Team werden.

Der FC St.Gallen-Staad auf Platz 4, als eines der beiden Überraschungsteams, mischt ganz vorne mit. Die drei Neuzugänge passten perfekt ins Team, dazu kommt der Erfahrungszuwachs bei den jungen Spielerinnen, was dazu führt, dass man immer näher an die Großen vier Teams heran kommt. Falls das Trainerteam es weiterhin schafft, dass ausgeglichene Team bei Laune zu halten und die verletzungshexe nicht weiter wütet, könnte das Team zum großen Stolperstein für die favorisierten Teams werden.

Als Aufsteiger stieg der FC Aarau in die Meisterschaft ein, nach eher mühsamen Start zeigte sich bald, dass mit dem Team zu rechnen ist. Nun befindet man sich im breiten Mittelfeld auf Rang 6u nd kann befreiter aufspielen. Die Frage ob dies förderlich ist oder eher negativ sein könnte, wird in der Rückrunde beantwortet.

Auf den 7. und 8. Tabellenplatz stehen mit BSC YB und dem FC Luzern zwei Vereine die das gleiche Schicksal verbinden. Beide Vereine müssen sich neu Erfinden. Neue Trainer, viele Abgänge und keine finanziellen Möglichkeiten sich zu verstärken, so muss darauf gehofft werden, dass sich junge Spielerinnen weiter entwickeln und so der Anschluss an die momentan stärkeren Teams wieder hergestellt werden kann. Diese Saison wird dies aber nur schwer vorstellbar sein.

Mit Yverdon und Lugano befinden sich zwei Teams im Tabellenkeller, welche man auch dort erwarten konnte. Ohne einige Verstärkungen wird es nicht reichen diese Zone zu verlassen. Zu groß ist die Differenz zu den anderen Teams. Jedoch liegt bei beiden Teams der Klassenerhalt drin, der neue Modus ist sicherlich für die oberklassigen Teams ein Vorteil, in der Abstiegsrunde mit den Aufstiegskandidaten profitieren die AWSL Teams vom höheren Tempo und den gesammelten Erfahrungen.

Wir Steuern auf eine spannende Rückrunde hin mit dem neuen Playoff Modus und dies zu einem Zeitpunkt, in der die obere Hälfte so nahe beieinander ist wie schon lange nicht mehr. Die Winterpause und mögliche Kaderverändungen werden vielleicht die Meisterschaft entscheiden.

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#3
18.01.2022 - 10:36 Uhr | News | Quelle: FC Aarau | von: Kay-Ole Schönemann
Aarau verpflichtet Voit und Keel

[Bild: s_35534_2224_2012_1.jpg]
©FC Luzern

Die Red Boots Aarau haben sich im Winter verstärkt, dies vermeldete der Klub am Dienstag morgen. Dabei handelt es sich um die 20-jährige Laura Keel vom FC Luzern und Cheyenne Voit vom FC Solothurn, die bis vergangenen Sommer bereits in Aarau spielte.

Laura Fabienne Keel kam aufgrund einer langen Verletzungszeit in der Hinserie nur auf drei Kurzeinsätze für den FC Luzern. In Aarau will sie nun wieder zu alter Stärke finden. Keel kommt ursprünglich aus der Jugend des FC Basel.

Cheyenne Voit hat bereits eine Vorgeschichte mit den Red Boots Aarau. Von August 2020 bis Juli 2021 spielte Voit bei den Red Boots. In diesem Sommer wechselte sie zum FC Solothurn um Spielpraxis zu sammeln. Nun kehrt die 21-jährige Torhüterin zurück an alte Wirkungsstätte.

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#4
26.03.2022 - 20:59 Uhr | News | Quelle: Volksblatt.li, SRF, SFV | von: Kay-Ole Schönemann
Schweiz und Liechtenstein reichen Bewerbung für die EM 2025 ein

[Bild: 466.jpg]

Am Mittwoch reichte der Schweizer Fußball Verband die Kandidatur, zur Europameisterschaft 2025, bei der Uefa ein. Die formelle Kandidatur wurde somit am letzten Tag eingereicht. Alle interessierten Verbände konnten bis zum 23. März 2022 eine offizielle Bewerbung abgeben und die weiteren Unterlagen müssen bis zum 12. Oktober 2022 eingereicht werden. Die endgültige Entscheidung wird dann im Dezember 2022 gefällt.

Die Schweiz hat in der Kandidatur den Kleinstaat Liechtenstein mit eingebunden. "Es gab für die Liechtensteiner Fußballfans noch nie die Möglichkeit, Spiele um einen der wichtigsten Pokale im europäischen Fussball praktisch vor der Haustüre live miterleben zu können. Deshalb würde es uns sehr freuen, wenn die Schweiz mit Vaduz als Spielstätte den Zuschlag erhalten würde», erzählt LFV-Präsident Hugo Quaderer gegenüber dem Liechtensteiner Volksblatt.

Als Spielorte haben die Schweizerinnen Basel, Bern, Genf, Zürich, St. Gallen, Luzern, Sion, Thun, Lausanne, Schaffhausen und Vaduz benannt. Jedoch gibt es noch ein paar Hürden zu überwinden. Laut der UEFA darf die Europameisterschaft nur auf Naturrasen gespielt werden. Einige Standorte der Bewerbung sind jedoch mit Kunstrasen ausgelegt.

"Von anderen Anlässen weiß man, dass für eine begrenzte Dauer Naturrasen über Kunstrasen gelegt werden kann. Das ist mit Kosten verbunden, aber logistisch möglich", wird Tatjana Haenni (Direktorin Frauenfussball in der Schweiz) beim SRF zitiert. Eine weitere Forderung der UEFA ist die Kapazität der Stadien. Den Bewerbern wird empfohlen bei mindestens acht Stadien eine Kapazitäten von 15.000 bis über 30.000 Zuschauer zu gewährleisten.

Neben der Schweiz und Liechtenstein haben auch andere Verbände ihre Kandidatur eingereicht. Frankreich, Polen und auch die Ukraine reichten ihre Bewerbung ein. Größter Konkurrent dürfte jedoch das skandinavische Quartett sein, dass aus Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark besteht.

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#5
28.04.2022 - 12:35 Uhr | News | Quelle: FC Zürich | von: Kay-Ole Schönemann
FC Zürich verlängert mit Duo

[Bild: s_30831_576_2012_3.jpg]
©FC Zürich

Der FC Zürich hat die Verträge mit Naomi Mégroz (23) und Seraina Piubel (21) verlängert. Die ehemalige Freiburgerin Mégroz erhält einen Zweijahres-Vertrag bis 2024, während Eigengewächs Piubel einen Dreijahres-Vertrag bis 2025 erhalten hat. Die Züricherinnen beendeten die reguläre Saison auf dem 2. Platz hinter Servette und qualifizierten sich für die Playoffs. Am Wochenende steht das Stadtderby im Pokalfinale gegen GC Zürich an.

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28.04.2022 - 12:42 Uhr | News | Quelle: FC St.Gallen | von: Kay-Ole Schönemann
Brecht im Pech: Erneuter Kreuzbandriss

[Bild: s_30816_121_2012_2.jpg]
©FC St.Gallen-Staad

Stephanie Brecht (23) hat sich erneut schwer verletzt. Die Stürmerin des FC St. Gallen-Staad hat sich im Aufbautraining wieder das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Damit verlängert sich die Ausfallzeit von Brecht auf unbestimmte Zeit. Bereits im November riss sich Brecht das Kreuzband im rechten Knie. Bis dahin schoss sie vier Tore in acht Spielen für FC St. Gallen-Staad in der Liga.

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#6
Der FC Zürich Frauen gewinnt das AXA Women's Cup Final 2022

    30.04.2022

Zum siebten Mal in den letzten zehn Austragungen und zum 15. Mal insgesamt gewinnen die Spielerinnen des FC Zürich den Schweizer Cup. Der FCZ schlägt im Final im Letzigrund den Stadtrivalen GC mit 4:1.

[Bild: ResourceImage.aspx?raid=1640794]

Auch wenn das Resultat am Ende deutlich ausfiel, verlief das Duell zwischen den beiden Zürcher Vereinen vor 7916 Fans lange Zeit spannend. Erst in den Schlussminuten sicherte der favorisierte FCZ den Sieg dank den Toren von Fabienne Humm und Seraina Piubel. Das 2:1 hatte Martina Moser in der 69. Minute mit einem Abstauber erzielt.

Die Grasshoppers, die die Qualifikation in der Meisterschaft unmittelbar hinter dem Stadtrivalen im 3. Rang beendet hatten, meldeten sich nach dem frühen Rückschlag durch den Treffer von FCZ-Captain Humm (3.) wieder zurück. Kurz nach der Pause traf Celina Tenini mit einem Kopfball zum 1:1 und brachte die Hoffnung der Hoppers auf einen ersten Titel im Frauenfussball unter dem jetzigen Namen zurück.

Für beide Mannschaften geht es am nächsten Wochenende weiter mit der Titeljagd. Dann beginnen die Playoffs. Im Viertelfinal treffen die Grasshoppers auf Luzern und der FC Zürich auf YB.

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#7
[Bild: MM_Pochert_04_1350px.jpg]

Mitteilung Grasshopper Club Zürich Frauenfussball
Anne Pochert wird Cheftrainerin bei GC Frauenfussball

Der Grasshopper Club Zürich Frauenfussball präsentiert Anne Pochert als neue Cheftrainerin. Die 36-jährige Deutsche kommt vom FC Carl Zeiss Jena und löst bei GC Frauenfussball ihre Landsfrau Theresa Merk ab, welche zur Saison 2022/2023 zum SC Freiburg wechselt.

Anne Pochert wird zur Saison 2022/2023 neue Cheftrainerin beim Grasshopper Club Zürich Frauenfussball. Die 36-jährige Deutsche trainierte in den letzten beiden Saisons das Frauenteam des FC Carl Zeiss Jena in der Frauen-Bundesliga.

Nach dem Abstieg des FF USV Jena aus der 1. Frauen-Bundesliga im Jahr 2020, übernahm die bereits im Verein wirkende U17-Trainerin Anne Pochert die sportliche Leitung, des zum gleichen Zeitpunkt neu unter dem Namen FC Carl Zeiss Jena auflaufenden Klubs, in der 2. Frauen-Bundesliga. Mit nur einer Saisonniederlage führte sie ihr Team 2021 souverän gleich wieder ins Oberhaus zurück. Der (Wieder-) Aufstieg kam, wie es der Vorstand der FCC-Frauen bei der Verabschiedung von Anne Pochert eingesteht, sportlich und infrastrukturell zu früh. In der laufenden Bundesliga-Saison stehen die Frauen des FC Carl Zeiss Jena bereits vorzeitig als Absteigerinnen fest. Nach reiflicher Überlegung und Analyse der Situation in den vergangenen Wochen und Monaten hat sich Anne Pochert entschieden, den FC Carl Zeiss Jena bzw. den FF USV Jena nach insgesamt 18 Jahren Vereinszugehörigkeit zu verlassen.

Anne Pochert zu ihrem Wechsel nach Zürich:
«Ich freue mich sehr auf die Zeit beim GC Frauenfussball und möchte mich für das Vertrauen, welches mir der Verein und auch Lara Dickenmann entgegengebracht hat, bedanken.

Ich bin sehr ehrgeizig, lege viel Wert auf Disziplin, arbeite sehr akribisch, meine Art ist extrem kommunikativ; ich versuche, die Spielerinnen auch abzuholen. Mir ist wichtig, eine gemeinsame Spielidee zu entwickeln, und habe meine klaren Vorstellungen, wie das aussehen soll. Trotzdem ist es mir wichtig, dass sich alle mit der Spielidee identifizieren und einen gemeinsamen Konsens finden.

Ich lege viel Wert auf eine aktive Spielweise, versuche in allen Spielphasen den Einfluss auf das Spiel zu halten, mit oder gegen den Ball. Dazu gehört Leidenschaft, sowie eine mannschaftliche Geschlossenheit. Ich bin aber auch Fan der fussballerischen Spielweise und möchte spielerische Lösungen aufzeigen, die Spielerinnen auf dem Platz aber auch ihre eigenen Entscheidungen treffen lassen. Der Fan muss sehen, dass ein Team auf dem Platz steht, welches sich füreinander zerreisst, was schlussendlich auch zum Erfolg führt.

Der Wechsel in die Schweiz ist mir nach 18 Jahren bei Jena nicht leichtgefallen. Viele Dinge haben dabei für mich eine Rolle gespielt, allen voran die guten Gespräche mit Lara Dickenmann, die mich vor einiger Zeit kontaktiert und mich von diesem Projekt überzeugt hat. Für mich kommt dieser Schritt zur richtigen Zeit und ich freue mich extrem drauf, an diesem Projekt teilzuhaben; bei einem Verein, der den Frauenfussball voranbringen möchte.

Ich möchte die positiven Dinge aus dieser Saison mitnehmen, wie beispielsweise das Cupfinale, und auf denen aufbauen. Ich möchte meine Stärken einbringen, welche vor allem in der Konzeptionierung und Entwicklung des Frauenfussballs liegen. In diesen Bereichen sehe ich auch viele Parallelen zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem GC Frauenfussball, wo wir auch ansetzen, und viele Dinge einbringen können. Mein Ziel wird sein, den Frauenfussball weiter voranzubringen und ich bin davon überzeugt, dass wir, wenn wir die Strukturen weiter verbessern können, in Zukunft auch erfolgreich sein werden.»

Lara Dickenmann, General Managerin GC Frauenfussball zur Verpflichtung von Cheftrainerin Anne Pochert:
«Wir freuen uns sehr, mit Anne Pochert abermals eine Cheftrainerin mit Bundesligaerfahrung verpflichten zu können. Unser Wunsch war, so nahtlos wie möglich auf der ersten Saison unseres Projekts aufbauen zu können. Anne steht für offensiven, mutigen Fussball, und weiss, wie sie ihre Teams und Spielerinnen weiterentwickeln kann. Sie wird sich mit ihrer menschlichen und kommunikativen Art gut und schnell in unser Gefüge einbringen.

Ich freue mich auf die persönliche Zusammenarbeit mit Anne, darauf, mit ihr den nächsten Schritt in diesem Projekt zu gehen und zu sehen, wie sie das Team weiterbringt und ihre Handschrift aufdrückt. Sie wird uns mit ihrer Arbeitsweise inspirieren und sich gut um die Spielerinnen und das Team kümmern.»

Der Grasshopper Club Zürich Frauenfussball heisst Anne Pochert herzlich willkommen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Steckbrief: Anne Pochert

Name:
Anne Pochert
Geburtsdatum:
04. Februar 1986
Nationalität:
Deutschland
Lizenz:
A-Lizenz
Bisherige Stationen:
Als Trainerin:
FF USV Jena (GER) | Trainerin, U11, U13, U15, U17 Juniorinnen
FC Carl Zeiss Jena (GER) | Trainerin

Quelle


5:2-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel

GC Frauenfussball gewinnt das Play-off Viertelfinal-Hinspiel auswärts in Luzern mit 5:2. Nach dem frühen Führungstreffer durch Laura Walker (2.), drehte der FC Luzern die Partie bis zur 13. Minute zu seinen Gunsten. Bis zur Pause gelang es den Gästen aus Zürich durch die Tore von Celina Tenini (23.), Aurélie Csillag (36.) und Marilena Widmer (42.) das Resultat wieder zu korrigieren. Widmer durfte sich nach dem Tor zum 5:2 (60.) als einzige Doppeltorschützin an diesem Samstagabend feiern lassen.

Mit einer Woche Vorbereitungszeit nach dem Cupfinal führte die Reise zum Start der Play-offs nach Luzern. Vorerst hiess es jedoch warten. Auf das vorangehende U21-Spiel wurden satte 10 Minuten Nachspielzeit draufgelegt. In der Schlusssekunde machten die Luzerner Nachwuchskicker mit dem 4:2 den Deckel drauf. Mit genau dem gleichen Resultat gingen auch die beiden bisherigen AWSL-Duelle an GC Frauenfussball. Vorneweggenommen, es stand auch im dritten Vergleich zwischen GC und Luzern rund 18 Minuten lang 4:2. Der Start glückte den Zürcherinnen nach Mass. Bereits nach 110 Sekunden zappelte der Ball im Netz, Laura Walker lenkte den Eckball von Ella Ljustina zum 1:0 in die Maschen. Die GC-Kapitänin stand auch in der nächsten Szene nur vier Minuten später im anderen Strafraum im Fokus. Nach einem sauberen Tackling von Walker gegen Sina Cavelti zeigte der Unparteiische auf den Penaltypunkt, wo er genau ein Foulspiel ausgemacht hatte, bleibt sein Geheimnis. Chiara Messerli verwandelte den Penalty zum 1:1 (7.). Keine fünf Minuten später wieder ein umstrittener Entscheid, diesmal ging es «nur» um einen Einwurf. Auch hier bekam Luzern den Vorzug. Die unmittelbar folgende Flanke landete zwar im Niemandsland, durch das Marta Cazalla als erste am Ball, allerdings den Pass zu ungenau hinten herausspielte, kam Fiona Hubler einen Schritt zu spät, ein Freistoss die logische Folge. Dieser wurde dann mit einer einstudierten Variante ausgeführt und mit dem Tor zum 2:1 von Elena Mühlemann vollendet. Schlag auf Schlag ging es weiter. In der 23. Minute verwertete Celina Tenini die Hereingabe von Aurélie Csillag zum 2:2. Fünf Minuten später liess Marilena Widmer Sabina Jackson im Strafraum aussteigen, die Luzernerin zog der GC-Mittelfeldspielerin im Vorbeigehen unabsichtlich das Bein weg. Auf einen Pfiff warteten die Gäste vergebens. In der 36. Minute konnten die Grasshoppers dann endlich wieder in Führung gehen. Aurélie Csillag, von Fiona Hubler lanciert, markierte das 3:2. Kurz vor der Pause zauberte Marilena Widmer dann die Kugel aus rund 35 Metern gar noch zum 4:2 ins Netz (42.).

Nach den insgesamt sechs Toren in der ersten Halbzeit, war Widmer dann im zweiten Durchgang die einzige Torschützin. Nach einer Stunde wurde sie von Ella Ljustina durch die Mitte lanciert und musste, nachdem sie die FCL-Keeperin umspielt hatte, nur noch einschieben. Der Spielstand von 5:2 blieb in der hart umkämpften Partie auf dem neu verlegten Hubelmatt-Rasen bis zum Schluss bestehen.

Am kommenden Samstag treffen die beiden Teams im Rückspiel im GC/Campus erneut aufeinander. Damit genügend Puffer zum vorangehenden U21-Spiel vorhanden ist, wird der Anpfiff erst um 19 Uhr erfolgen.

Telegramm:

FC Luzern – GC Frauenfussball 2:5 (2:4)
TVL5 Hubelmatt, Luzern. 300 Zuschauer.
SR: Monteiro, Samuel. SRA1: Vërshefeci, Valdet. SRA2: Corsaro, Diego.
Tore: 2. Walker 0:1, 7. Messerli (Penalty) 1:1, 13. Mühlemann 2:1, 23. Tenini 2:2, 36. Csillag 2:3, 42. Widmer 2:4, 60. Widmer 2:5.

FC Luzern: van Weezenbeek; Sager (71. Klotz), Ruf, Häring, Brülhart; Jackson, Müller (83. Scherrer), Mühlemann (71. Remund); Messerli, Cavelti (63. Bienz), Wyser (63. Furger).
Ersatz: Romero; Jost.
Nicht im Aufgebot: Kenel, Laich, Villena y Scheffler (alle U19), Graf, Konzett, Vogl, von Känel.

GC Frauenfussball: Rutishauser; Blöchlinger (55. Buzás), Walker, Cazalla, Steinmann (76. Meroni); Ljustina, Lempérière, Widmer; Tenini (55. Markovic), Csillag (76. Predanič), Hubler (55. Pápai).
Ersatz: Furrer; Hofer.
Nicht im Aufgebot: Gut, Kaufmann, Studer, Wienerroither (alle verletzt/rekonvaleszent), Kadriu (U19).

Verwarnungen: 29. Sager (Foul), 56. Csillag (Foul), 78. Messerli (Foul), 91. Pápai (Unsportlichkeit), 93. Widmer (Foul), 94. Ruf (Foul).
Bemerkungen: -.

Spielbericht


[Bild: MM_Rinast_02_1500px.jpg]

Mitteilung Grasshopper Club Zürich Frauenfussball
Rachel Rinast wechselt zu GC Frauenfussball

Der Grasshopper Club Zürich Frauenfussball verstärkt sich zur kommenden Saison mit der Schweizer Nationalspielerin Rachel Rinast. Die 30-jährige wechselt vom 1. FC Köln nach Zürich. Rachel Rinast unterzeichnete einen Vertrag bis Ende Juni 2024.

Rachel Rinast wechselt auf die neue Saison 2022/2023 vom 1. FC Köln zu GC Frauenfussball. Für die 30-jährige Flügelspielerin ist dies nach dem Engagement bei den FC Basel 1893 Frauen der zweite Wechsel in die Schweiz, ihrer zweiten Heimat. Die 42-fache Schweizer Nationalspielerin spielte in den letzten drei Saisons beim 1. FC Köln, bei dem sie diese Saison mit über 1400 Spielminuten zu den Stammkräften in der Flyeralarm Frauen-Bundesliga gehört. Beim 1. FC Köln erhielt Rachel Rinast keinen neuen Vertrag angeboten, da der Verein künftig auf Spielerinnen setzen will, die sich zu 100% auf den Fussball konzentrieren. Für Rachel Rinast ist es wichtig neben dem Fussball noch einen Ausgleich zu haben, diese Möglichkeit bietet ihr GC Frauenfussball. Neben weiteren Engagements in den beiden deutschen Frauen-Bundesligen sammelte Rachel Rinast auch beim ASA Tel Aviv FC in Israel, mit dem sie 2019 das Double gewinnen konnte, wertvolle Erfahrungen.

Rachel Rinast zu ihrem Wechsel nach Zürich:
«Ich habe mich für GC Frauenfussball entschieden, weil ich das ambitionierte Projekt mit Lara Dickenmann im Lead interessant finde und gerne auch jungen Spielerinnen etwas von meiner Erfahrung weitergeben möchte. Von GC Frauenfussball erwarte ich ganz viel Mut und Leidenschaft und sehe sehr viel Potential in der jungen Mannschaft, viele gute Spielerinnen und bin mir sicher, dass, wenn wir alles abrufen können, was wir haben, wir ganz gut vorne mitmischen können.»

Lara Dickenmann, General Managerin GC Frauenfussball zur Verpflichtung von Rachel Rinast:
«Wir freuen uns sehr, dass sich Rachel dazu entschieden hat, zum GC Frauenfussball zu wechseln. Sie wird uns mit ihrer internationalen Erfahrung aus der Bundesliga und dem Schweizer Nationalteam, wie auch mit ihrer aufgestellten Art, ihrer Energie und ihrer Power auf und neben dem Platz weiterbringen. Sie kann auf der linken Aussenbahn vorne wie hinten eingesetzt werden und bringt viel Tempo, Kraft und einen guten linken Fuss mit. Wir wollen uns laufend weiter professionalisieren und Rachel kann uns auf diesem Weg optimal unterstützen und mit ihrer positiven Art die jungen Spielerinnen an die Hand nehmen.«

Rachel Rinast unterzeichnete bei GC Frauenfussball einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024.

Der Grasshopper Club Zürich Frauenfussball heisst Rachel Rinast herzlich willkommen und wünscht ihr viel Erfolg.

Über Rachel Rinast:
Rachel Rinast ist Fussballspielerin, hat vor kurzem ihr eigenes Modelabel «Best Case Scenario» gegründet, ist Sängerin, Entertainerin und Moderatorin, macht nebenbei ihr Studium und Trainerdiplome weiter und reist sonst gerne mit ihrem Büssli «Kalle» um die Welt.

Name:
Rachel Rinast
Geburtsdatum:
02. Juni 1991
Nationalität:
Deutschland / Schweiz
Position:
Linke Aussenbahn
Bisherige Stationen:
FFC Oldesloe 2000 (GER)
TSV Nahe (GER)
Holstein Kiel (GER)
1. FC Köln (GER)
SC 07 Bad Neuenahr (GER)
Bayer 04 Leverkusen (GER)
FC Basel 1893 Frauen
ASA Tel Aviv FC (ISR)

Quelle
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#8
09.05.2022 - 15:03 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna | von: Benedikt Duda
Basels „Blitz“ Pilgrim: „Die Bundesliga ist ein sinnvoller nächster Schritt“

[Bild: s_38116_557_2012_2.jpg]
©Keystone

Alayah Pilgrim gilt zu den größten Talenten im Schweizer Fußball. Mit 19 Jahren bestreitet die Offensivspielerin bereits ihre vierte Saison in den höchsten Spielklassen, der nächste Karriereschritt steht bevor. Im Interview mit Soccerdonna spricht Pilgrim u.a. über ihren raschen Aufstieg, die Titelchancen mit dem FC Basel 1893 sowie ihr gemeinsames Training mit Freund und U21-Spieler Elijah Okafor. Sie bestätigt zudem den Kontakt zu A-Nationaltrainer Nils Nielsen und erklärt, warum es sie in die Bundesliga ziehen könnte.

Soccerdonna: Mit 15 waren Sie schon Stammspielerin in der Schweizer 2. Liga, eine beachtliche Leistung aufgrund des jungen Alters. Wie haben Sie die ersten Schritte im Frauenfußball erlebt und wo waren Defizite zu einer „erwachsenen Spielerin“ erkennbar?

Alayah Pilgrim: Ich musste mich ein wenig dran gewöhnen. Zuvor habe ich noch mit den Jungs zusammengespielt, die waren in ihrer Entwicklung schon einen Schritt weiter, physisch stärker und technisch ebenfalls auf einem höheren Niveau. Später habe ich bei den Mädchen der U17 vom FC Aarau schnell gemerkt, dass ich einen Weg finden muss, um noch mehr gefordert zu werden. Ich habe einfach mehr Konkurrenzkampf gebraucht, daher dann der direkte Schritt zu der Frauenmannschaft des FC Aarau. Defizite hatte ich zu dem Zeitpunkt auf jeden Fall im mentalen Bereich. Ich war noch etwas unreif und noch nicht auf dem Stand einer erwachsenen Spielerin, was für mein Alter aber völlig normal war.

Soccerdonna: Warum haben Sie sich trotz attraktiver Angebote aus dem Ausland im Sommer 2020 für den Schritt zum FC Basel entschieden?

Pilgrim: Der FC Basel ist ein absoluter Top-Verein. Die Infrastruktur des Klubs, der hohe Professionalitätsgrad durch Athletikangebote, Physiotherapeuten und Mentaltrainer sowie der Stellenwert, den der Frauenfußball im Klub einnimmt, waren entscheidende Argumente für den Wechsel zum FC Basel. Für einen Wechsel ins Ausland habe ich mich sowohl körperlich als auch mental noch nicht weit genug entwickelt gefühlt, ich wollte im Alter von 17 Jahren einfach viel spielen. Außerdem hatte ich in Basel mit Riola Xhemaili eine Spielerin in der Mannschaft, die ich schon kannte – somit hatte ich sofort sozialen Anschluss.

Soccerdonna: Wie groß ist der Unterschied zwischen dem FC Aarau und FC Basel im Frauenfußball?

Pilgrim: Die Spielintensität, die Qualität und das infrastrukturelle Umfeld sind beim FC Basel noch mal auf einem deutlich höheren Level.

Soccerdonna: Sie sind eine der schnellsten Spielerin der Women’s Super League. Wurden Sie wirklich im Sprint noch nie geschlagen?

Pilgrim: Nein, tatsächlich kann ich mich nicht daran erinnern, im Sprintduell geschlagen worden zu sein – ich bin ein Blitz. (lacht) Ich muss ehrlich zugeben, dass unsere Torhüterinnen sehr nah dran sind, aber ich bin noch ein bisschen schneller.

Soccerdonna: Welche Folgen bringt diese Stärke für Ihr Spiel mit?

Pilgrim: Meine Schnelligkeit bringt mir schon einige Vorteile. Gerade mein Antritt auf den ersten Metern ermöglicht mir einen Vorsprung vor meinen Gegenspielerinnen, der zu einer höheren Torgefahr führt. Meine Gegenspielerin muss, um darauf zu reagieren, besonders aufmerksam in ihrem Stellungsspiel sein.

Soccerdonna: Was zeichnet Sie in Ihren Augen noch als Fußballerin besonders aus?

Pilgrim: Meine Technik, meine Spielintelligenz, meine Qualitäten im eins gegen eins und meine Torgefahr würde ich als Stärken von mir definieren. Ich arbeite aber ständig daran, mich zu entwickeln. Mein Ziel ist es, mich immer weiter zu verbessern. Grundsätzlich hat man erst ausgelernt, wenn man mit dem aktiven Sport aufhört.

Soccerdonna: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem persönlichen Saisonverlauf und mit dem des FC Basel?

Pilgrim: Mental habe ich einen sehr großen Schritt gemacht. Meine Entwicklung geht stetig voran – leider war ich, besonders in der Hinrunde, immer wieder verletzt. Zum Rückrundenstart habe ich mich aber sowohl körperlich als auch mental unglaublich gut gefühlt. Vor kurzer Zeit traten wieder kleine muskuläre Probleme auf, aber ich bin zuversichtlich, diese schnell auszukurieren und schon bald wieder auf dem Platz zu stehen. Auch mit dem Team bin ich sehr zufrieden, unser Zusammenhalt ist enorm groß, ebenso wie mein Vertrauen zum Trainerteam. Tabellarisch könnten wir mit unserer Qualität noch weiter oben stehen, aber die Saison ist ja auch noch nicht vorbei – denn bald kommen die Playoffs!

Soccerdonna: Ihr Lebenspartner Elijah Okafor spielt ebenfalls beim FC Basel. Sie betreiben gemeinsam einen sehr unterhaltsamen Tiktok-Kanal. Trainieren Sie auch abseits der Kameras zusammen?

Pilgrim: Ja, wir trainieren auch neben der Kamera. Wenn das Wetter schön ist, spielen wir oft „Eins gegen eins“ oder „Two touch, one touch“. Auch an unseren Flanken und an unserem Torabschluss haben wir schon gemeinsam am Campus trainiert.

Soccerdonna: Wie reagiert Ihr Freund denn, wenn er mal von Ihnen getunnelt wird?

Pilgrim: Er streitet es immer ab und behauptet, er hätte es extra gemacht. Aber wir nehmen es immer mit Humor. Ich bin mir aber sicher, dass er es nicht extra gemacht hat. (lacht)

Soccerdonna: Haben Sie ein bestimmtes sportliches Idol?

Pilgrim: Mein sportliches Vorbild ist Megan Rapinoe. Sie war 2019 Weltfußballerin und setzt sich wahnsinnig für den Frauenfußball ein. Aber auch Alex Morgan finde ich inspirierend, gerade durch ihre Spielart und die Qualität, die sie mitbringt. Dazu ist sie bereits Mutter geworden. Ich finde es fantastisch, wie sie ihre Schwangerschaft und die Zeit nach dieser handelt und es weiterhin schafft, auf Top-Niveau zu performen – das inspiriert mich sehr. Ich bin selbst ein Familienmensch und hoffe, das ganze Thema in Zukunft ähnlich souverän handeln zu können, wie sie es gemacht hat. Aber ich habe auch ein männliches Vorbild, nämlich Kylian Mbappé. Seine Explosivität fasziniert mich total, es macht einfach Spaß, ihm zuzusehen.

Soccerdonna: Welche kurzfristigen Ziele haben Sie sich auf Vereinsebene und in der Juniorinnen-Nationalmannschaft gesteckt?

Pilgrim: Natürlich möchte ich den Meistertitel mit dem FC Basel gewinnen. Durch das Playoff-System der Liga ist noch alles offen, wir haben definitiv die Chance, um den Titel zu spielen. Es braucht einfach viel Arbeit, viel Ehrgeiz und wir müssen alle an einem Strang ziehen, dann haben wir auf jeden Fall eine realistische Chance, Erster zu werden. In der U19-Nationalmannschaft ist der Traum von der Endrunde leider vorbei, da wir in der Qualifikation gescheitert sind, was natürlich sehr schade ist. Aber ich bleibe weiter dran und habe mir schon fest vorgenommen, es in die A-Nationalmannschaft zu schaffen.

Soccerdonna: Wie sehen Sie Ihre Chancen auf eine baldige Nominierung von Nationaltrainer Nils Nielsen?

Pilgrim: Ich denke, die Chancen sind groß, in die A-Nationalmannschaft zu kommen. Es gab auch schon einen ersten Kontakt, nachdem mein Debüt erfolgen sollte, jedoch habe ich mich kurzfristig verletzt oder war noch nicht zu 100 Prozent fit. Gespräche mit Nils Nielsen gab es aber bereits. Ich schätze ihn sehr und finde, er hat eine gute Spielphilosophie. Meine Zeit in der Nationalmannschaft wird noch kommen, dafür arbeite ich hart und glaube fest daran!

Soccerdonna: Ist der Sommerurlaub schon gebucht oder geht der Blick doch Richtung Europameisterschaft?

Pilgrim: Ich denke, für die EM 2022 in England werde ich noch keine Rolle spielen, der Fokus liegt auf der WM 2023. Ich hoffe natürlich auf eine Nominierung für das Turnier 2023, sollte ich mich bis dahin gut ins Team integrieren. Deshalb ist der Urlaub für diesen Sommer schon gebucht.

Soccerdonna: Wie schätzen Sie die Schweizer EM-Gruppe ein?

Pilgrim: Es ist sicherlich keine einfache Gruppe, aber sie haben eine realistische Chance, in die nächste Runde einzuziehen. Die A-Nationalmannschaft hat viele Top-Spielerinnen sowie einen guten Mix aus jungen Talenten und erfahreneren Spielerinnen. Es wird sehr spannend, ich hoffe natürlich, dass sie weiterkommen werden.

Soccerdonna: Sie haben sich im vergangenen Oktober der Berateragentur von Ex-Nationalspieler Philipp Degen (SBE Management) angeschlossen. Nun ist zu lesen, dass Sie sich einen Wechsel ins Ausland vorstellen könnten. Welches Land würde Sie besonders reizen?

Pilgrim: Spanien reizt mich sehr, gerade nach dem Impact, den der FC Barcelona in der Champions League mit der Rekordkulisse gesetzt hat. Es ist toll, zu sehen, wie weit sich der Frauenfußball dort entwickelt hat. Aber auch die Kultur, das Land und die Sprache an sich sprechen mich sehr an. England ist ebenfalls eine super Adresse mit einem großen Stellenwert für den Frauenfußball. In beiden Fällen reizt mich auch einfach die persönliche Entwicklung, die ein Schritt ins Ausland mit sich bringt, speziell das Erlernen neuer Sprachen. Dazu bin ich sehr froh, bei SBE Management zu sein. Es ist eine große Hilfe für mich, dass ich mich voll auf den Fußball konzentrieren kann. Wir haben eine Top-Zusammenarbeit.

Soccerdonna: Interesse gibt es auch aus der Bundesliga. Ist Deutschland ein gutes Sprungbrett für den ganz großen Schritt?

Pilgrim: Die Bundesliga ist ein sehr gutes Sprungbrett, speziell für Spielerinnen aus der Schweiz. Die Qualität der Mannschaften, die Infrastruktur, die Professionalität und Intensität des Trainings sind noch mal auf einem höheren Level. Deshalb ist die Bundesliga für mich ein sinnvoller nächster Schritt.

Soccerdonna: Ihre gute Freundin Riola Xhemaili steht bereits beim SC Freiburg unter Vertrag. Würden Sie gerne wieder mit ihr in einer Mannschaft spielen?

Pilgrim: Ich war mit Rio in Basel und in der U-Nationalmannschaft bereits zusammen in einem Team und liebe es, mit ihr zusammenzuspielen. Sie hat ein sehr gutes Spielverständnis und wusste genau, wie sie mich mit tiefen Bällen füttern kann. Wir haben uns sowohl auf als auch neben dem Platz sehr gut verstanden und ich hoffe natürlich darauf, in der Zukunft wieder mit ihr zusammenspielen zu können.

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Big Grin Ich glaub,ich bin eine Signatur Tongue
Cs10 Denken ist die schwerste Aufgabe,deshalb befassen sich so wenige damit ! Cs10
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