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Saison 21/22 : News von den SGE Frauen
#1
Rainbow 
12.07.2021
Frauen Profis
Siegfried Dietrich nach Pause wieder zurück

Pünktlich zum einjährigen Bestehen der Fusion ist Siegfried Dietrich nach einer viermonatigen Erholungspause bei den Fußballfrauen von Eintracht Frankfurt wieder auf der Kommandobrücke zurück.

Der Generalbevollmächtigte und Sportdirektor Frauen hatte sich nach intensiven Jahren rund um die Fusion und Integration des 1. FFC Frankfurt in die Adlerfamilie Anfang April aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit bis zum Saisonende genommen.

„Es war wichtig, angemessen auf die Signale des Körpers zu reagieren und in einer konsequenten Pause Kraft zu tanken. Jetzt bin ich sehr glücklich, dass ich wieder im Boot sein kann und mich sukzessive in die Realisierung der kommenden Herausforderungen einbringen kann. Natürlich habe ich aus dem ‚Off‘ verfolgt, wie sich unsere Mannschaft in der Rückrunde richtig gut weiterentwickeln konnte und wir uns mit attraktivem Fußball präsentiert haben! Nicht zuletzt der großartige DFB-Pokalfinalauftritt im ersten Adlerjahr in Köln hat eindrucksvoll untermauert, wo die sportliche Reise im Rahmen unserer Philosophie hingehen soll. Es ist klasse, dass in meiner Abwesenheit alle Prozesse auch mit Blick auf die neue Saison bestens weitergelaufen sind. Ein großes Dankeschön gilt den Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen, unserem Cheftrainer Niko Arnautis und ganz besonders Vorstandssprecher Axel Hellmann, der das Thema Profifrauenfußball einmal mehr zur Chefsache gemacht hat.“

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#2
Frühzeitige Vertragsverlängerung mit Niko Arnautis
Eintracht Frankfurt und Cheftrainer Niko Arnautis verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2024.

Eintracht Frankfurt und Frauen-Cheftrainer Niko Arnautis setzen die erfolgreiche Zusammenarbeit fort und verlängern den Kontrakt frühzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2024. Der 41-jährige Coach ist seit September 2017 im Amt und damit der dienstälteste Trainer in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga.

Der gebürtige Frankfurter hat zusammen mit seinem Trainerteam sowie Sportdirektor Siegfried Dietrich seit rund vier Jahren die erfolgreiche sportliche Weiterentwicklung der talentierten Mannschaft vorangetrieben, die gleich im ersten Fusionsjahr als Eintracht Frankfurt mit dem Einzug ins DFB-Pokalfinale mündete. Zuvor stand Arnautis an der Seitenlinie der Zweitligamannschaft des 1. FFC Frankfurt, nachdem er in der Saison 2013/14 die U17-Bundesligamannschaft des FFC gecoacht hatte. Zudem sammelte der Deutsch-Grieche bereits zwischen 2014 und 2016 Erfahrungen mit dem Adler auf der Brust, als er für die U17-Junioren der Eintracht im Nachwuchsleistungszentrum als Co-Trainer fungierte.

Sportdirektor Siegfried Dietrich sagt zur vorzeitigen Vertragsverlängerung: „Ich freue mich außerordentlich, dass wir nach sehr guten und auch perspektivisch ausgerichteten Gesprächen mit Cheftrainer Niko Arnautis vorzeitig für zwei weitere Jahre verlängern. Niko ist der Baumeister unserer aktuellen Mannschaft und zeichnet für die erfolgreiche Entwicklung einer ganzen Talentegeneration rund um unsere umfangreichen Frauen- und Mädchenfußball-Aktivitäten verantwortlich.“ Dietrich beschreibt Arnautis als „Teamplayer und starken Motivator, der mit seinem Know-how, seiner Zielstrebigkeit, seinem unbedingten Siegeswillen und seiner menschlichen Art überzeugt und begeistert! Mit ihm haben wir im Zuge unserer schon weit vor der Fusion festgelegten sportlichen Ausrichtung und Philosophie viel erreicht und wollen natürlich nun auch die nächsten Schritte unseres Frauenprofiteams gemeinsam gehen.“

Auch Niko Arnautis freut sich auf zwei zusätzliche Jahre als Eintracht-Coach: „Als waschechter Frankfurter Bub ist es kein Geheimnis, dass die Eintracht von klein auf eine Herzensangelegenheit für mich ist. Es fühlt sich großartig an, wenn dir als Trainer eine solch große Wertschätzung und Anerkennung für die geleistete Arbeit von den handelnden Personen eines solch traditionsreichen und herausragenden Klubs wie Eintracht Frankfurt entgegengebracht wird. Gleichzeitig ist die vorzeitige Vertragsverlängerung ein großer gegenseitiger Vertrauensbeweis.“ Der 41-Jährige erklärt: „Auch mit meinem Trainer- und Betreuerteam sowie dem gesamten Staff arbeite ich äußerst gerne und sehr eng zusammen. Die sehr guten Gespräche und das in den vergangenen Jahren vertrauensvolle und herausragende Miteinander mit Siggi Dietrich sowie die tollen Gespräche mit dem Eintracht-Vorstand haben dazu geführt, dass ich keine Sekunde zögern musste, um den Vertrag vorzeitig zu verlängern. Es fühlt sich richtig an und war vielmehr die logische Konsequenz! Ich freue mich, diese spannende und herausfordernde Aufgabe mit dieser tollen Mannschaft sowie den wunderbaren Menschen in der Eintracht-Familie anzugehen und möchte meinen Teil dazu beizutragen, den Standort Frauenfußball in Frankfurt weiterzuentwickeln und zu stärken.“

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#3
Erfahrene Verteidigerin für die Eintracht

Mit der niederländischen Nationalspielerin Siri Worm verstärken die Eintracht Frauen ihre Defensive. Die 29-Jährige unterschreibt einen Zweijahresvertrag.

Eintracht Frankfurt verstärkt seine Defensive mit einer erfahrenen Abwehrspielerin aus den Niederlanden. Siri Worm unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2023.

Die 29-jährige Verteidigerin spielte bis zum Sommer in der englischen Women’s Super League bei Tottenham Hotspur und war seit dem Start der SGE-Sommervorbereitung als Gastspielerin im Training der Hessinnen aktiv. Die Defensivspezialistin, die sowohl innen als auch links außen verteidigen kann, absolvierte dabei auch die beiden Testspiele gegen den FC Carl Zeiss Jena (3:1) und die TSG Hoffenheim (1:2) mit einer Gastspielerlaubnis.

Worm bestritt einige U-Länderspiele für die Niederlande. Die U19-Elftal führte sie bei der EM 2010 als Kapitänin bis ins Halbfinale. Für die niederländische A-Nationalmannschaft absolvierte Worm zudem seit 2012 bislang 41 Partien. Darunter fällt auch ein Einsatz bei der EM 2013 in Schweden. Ihren einzigen Treffer erzielte die Verteidigerin beim Algarve Cup 2018, den sie mit den Oranje Leeuwinnen gewann, gegen Japan.

Die flexible wie technisch versierte Linksfüßerin feierte zwischen 2011 und 2016 fünf Mal mit dem FC Twente Enschede die Niederländische Meisterschaft, holte zudem 2015 den Pokal und spielte mit Enschede in der UEFA Women`s Champions League. Anschließend sammelte sie insgesamt vier Jahre lang Erfahrungen in der englischen Liga beim FC Everton und bei Tottenham Hotspur.

Siri Worm erklärt: „Ich hatte zwei schöne Jahre bei Tottenham, aber es war jetzt an der Zeit, die nächste Herausforderung in meiner Karriere anzunehmen. Die FLYERALARM Frauen-Bundesliga ist eine sehr starke Liga und Eintracht Frankfurt ein äußerst ambitionierter Verein. Ich mag den Stil, den diese Mannschaft spielt. Das Trainerteam um Niko Arnautis und alle Spielerinnen haben mich hier in den ersten Wochen, in denen ich mittrainiere, bereits sehr herzlich aufgenommen und mir geholfen, mich schnell zu integrieren. Ich hoffe, der Eintracht mit meiner Erfahrung zu helfen!“

Trainer Niko Arnautis freut sich über „eine Spielerin, die über sehr viel internationale Erfahrung verfügt. Nicht nur, was Länderspiele angehen, sondern auch ihre Zeit in England. Siri tut unserer jungen Mannschaft mit ihren Fähigkeiten sehr gut. Wir hatten sie im Training beobachtet, sie hat sich in den zwei Wochen bei uns sehr schnell integriert und auch in den Testspielen gegen Jena und Hoffenheim überzeugt. Fußballerisch bringt sie eine sehr gute Technik, ein hohes Spielverständnis und starkes Passspiel mit. Als Linksfuß ist Siri flexibel in der Innenverteidigung oder links außen einsetzbar und tritt zudem sehr gefährliche Standards. Zudem fällt sie als Kommunikatorin und mit ihrem sehr angenehmen Charakter positiv auf. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihrem Können und ihrer Persönlichkeit unseren Kader stärken!“

Zur Person

    Position: Abwehr
    Nationalität: Niederlande
    Geburtstag: 20. April 1992
    Größe: 1,65 Meter
    Bisherige Vereine: Tottenham Hotspur, Everton FC, FC Twente Enschede, DZC‘68
    Länderspiele: 41 (A), 37 (U15-U19)

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#4
13.11.2021
Frauen Profis
Küver erleidet Kreuzbandriss

Die Außenverteidigerin hat sich am Freitag beim Bundesligaspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena eine schwere Knieverletzung zugezogen.

SGE-Verteidigerin Camilla Küver hat sich beim Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena das Kreuzband gerissen. Den Verdachtsmoment einer isolierten vorderen Kreuzbandruptur im linken Knie bestätigte die ärztliche Untersuchung der medizinischen Abteilung bei einer MRT-Bildgebung am Samstagvormittag in der Radiologie in Neu-Isenburg. Innen- und Außenmeniskus sowie Knorpel der 18-Jährigen sind nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die deutsche U20-Nationalspielerin hatte sich nach rund einer Stunde ohne gegnerische Einwirkung beim Aufkommen auf dem Rasen das linke Knie verdreht. Nach der Abschwellung des Knies wird eine operative Versorgung erfolgen. Camilla Küver wird den Adlerträgerinnen voraussichtlich sechs Monate fehlen.

Sportdirektor Siegfried Dietrich sagt: „Camillas Verletzung schockt uns alle, es ist bitter für sie persönlich wie aber auch für das gesamte Team. Der Kreuzbandriss schmälert die Freude über den sportlichen Erfolg beim 6:0-Sieg über Jena deutlich. Unsere junge Defensivallrounderin wird uns als Leistungsträgerin auf, aber auch neben dem Platz sehr fehlen. Die gesamte Adlerfamilie steht hinter ihr. Wir alle wünschen Camilla beste und schnelle Genesung und einen guten Heilungsverlauf!“

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#5
Frankfurts Verteidigerin verletzt sich bei der Nationalmannschaft
Schwere Verletzung: Kirchberger droht vorzeitiges Saison-Aus

Eintracht Frankfurt muss monatelang auf Virginia Kirchberger (28) verzichten. Die Innenverteidigerin zog sich beim Spiel mit der österreichischen Nationalmannschaft eine schwere Verletzung zu.

Wie die SGE am Montag mitteilte, hat sich Kirchberger beim WM-Qualifikationsspiel mit der österreichischen Nationalmannschaft am Dienstag gegen Luxemburg (8:0) eine dislozierte Unterschenkelfraktur zugezogen. Noch in der Nacht auf Mittwoch ist Kirchberger dem Verein zufolge am rechten Schien- und Wadenbein operiert worden. Voraussichtlich am Sonntag soll sie aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Eine voraussichtliche Ausfallzeit geben die Hessen nicht an, allerdings drohe der Ausfall für die gesamte restliche Saison 2021/22. Besonders bitter aus Sicht von Kirchberger: Auch die Europameisterschaft 2022, bei der Österreich das Auftaktspiel gegen Gastgeber England im Old Trafford bestreitet, ist durch die Verletzung in ernsthafter Gefahr.

"Gini ist ein wichtiger Bestandteil unseres Teams", wird Sportdirektor Siegfried Dietrich in der Vereinsmitteilung zitiert. "Uns allen tut ihre schlimme Diagnose sehr, sehr leid." In der laufenden Saison stand Kirchberger in allen neun Bundesligaspielen für Frankfurt auf dem Feld.

Für die SGE ist es bereits die zweite schlimme Diagnose binnen weniger Wochen. Mitte November hatte sich Camilla Küver einen Kreuzbandriss zugezogen.

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#6
[Bild: 211202_vertragsverlaengerung_frauen_bj_22324-5b5f.jpg]

Laura Feiersinger verlängert bis 2024

Frankfurts Vize-Kapitänin verlängert ihren Vertrag um zwei weitere Jahre bei der Eintracht.

Die österreichische Nationalspielerin Laura Feiersinger verlängert ihren Vertrag bei Eintracht Frankfurt vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2024.

Mehr als 70 Spiele absolvierte die Mittelfeldspielerin seit ihrem Wechsel vom SC Sand vor rund drei Jahren für die Eintracht und erzielte dabei 22 Tore. Mit ihrer Erfahrung von insgesamt fast 180 Bundesligaspielen und mehr als 80 Länderspielen übernimmt die 28-Jährige in Abwesenheit der verletzten Tanja Pawollek mit Namensvetterin Laura Freigang zusammen die Rolle der Kapitänin. Laura Feiersinger, Adlerträgerin der aktuellen „Eintracht vom Main“-Ausgabe, zeigte immer wieder, dass sie als offensiv flexible Mittelfeldspielerin zu den Leistungsträgerinnen des Adlerteams gehört.

Große Erfolge feierte die EM-Halbfinalistin von 2017 bereits während ihrer Zeit in München. Mit dem aktuellen Deutschen Meister feierte sie von 2011 bis 2016 zwei Meistertitel und einen Pokalsieg. Für die österreichische A-Nationalmannschaft stand die Botschafterin der UEFA-Kampagne #Weplaystrong seit 2010 zudem 85 Mal auf dem Platz.

Die österreichische Nationalspielerin Laura Feiersinger verlängert ihren Vertrag bei Eintracht Frankfurt vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2024.

Mehr als 70 Spiele absolvierte die Mittelfeldspielerin seit ihrem Wechsel vom SC Sand vor rund drei Jahren für die Eintracht und erzielte dabei 22 Tore. Mit ihrer Erfahrung von insgesamt fast 180 Bundesligaspielen und mehr als 80 Länderspielen übernimmt die 28-Jährige in Abwesenheit der verletzten Tanja Pawollek mit Namensvetterin Laura Freigang zusammen die Rolle der Kapitänin. Laura Feiersinger, Adlerträgerin der aktuellen „Eintracht vom Main“-Ausgabe, zeigte immer wieder, dass sie als offensiv flexible Mittelfeldspielerin zu den Leistungsträgerinnen des Adlerteams gehört.

Große Erfolge feierte die EM-Halbfinalistin von 2017 bereits während ihrer Zeit in München. Mit dem aktuellen Deutschen Meister feierte sie von 2011 bis 2016 zwei Meistertitel und einen Pokalsieg. Für die österreichische A-Nationalmannschaft stand die Botschafterin der UEFA-Kampagne #Weplaystrong seit 2010 zudem 85 Mal auf dem Platz.

Sportdirektor Siegfried Dietrich sagt: „Ich finde es wunderbar, dass mit Laura Feiersinger eine weitere Führungsspielerin unserer aktuellen Mannschaft auch Teil unseres zukünftigen Weges sein wird. Mit ihrer großen Erfahrung als langjährige Bundesliga- und Nationalspielerin beweist Laura als Vize-Kapitänin und sportlich wichtige Akteurin auf, aber auch neben dem Platz, ihre Wichtigkeit für die Adlerträgerinnen. Zudem zählt sie zu den Spielerinnen in unserer Bundesliga, die auch über Deutschland und Österreich hinaus eine herausragende Identifikationspersönlichkeit des Frauenfußballs ist. Nach der Vertragsverlängerung mit Laura Freigang ist die Fortführung der Zusammenarbeit mit Laura Feiersinger ein weiterer wichtiger Mosaikstein für die Zukunftsplanungen rund um unser Bundesligafrauenteam!“

Auch Cheftrainer Niko Arnautis freut sich über Feiersingers vorzeitige Zusage für zwei weitere Jahre bei Eintracht Frankfurt: „Ich bin sehr glücklich über Lauras Verlängerung. Sie hat sich in den vergangenen Jahren hier als Führungsspielerin etabliert, ist Vize-Kapitänin und insgesamt unheimlich wichtig für unsere Mannschaft. Wir sind sehr froh, dass wir so eine erfahrene Spielerin, einen tollen Menschen, aber auch eine klasse Fußballerin weiterhin in unseren Reihen haben. Sie kann mit ihrer großen Erfahrung die Mannschaft auf und neben dem Platz führen. Darüber hinaus hat sie technische Fertigkeiten und ein sehr gutes Spielverständnis, die unser Spiel bereichern. Dass sie sich hier so wohlfühlt und klar zur Eintracht bekennt, ist umso schöner.“

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#7
17.12.2021
Frauen Profis
Auch Kirchberger bleibt an Bord

[Bild: sgssge__81_-dd67.jpg]

Frankfurts Verteidigerin Virginia Kirchberger bleibt der Eintracht weiterhin treu. Sie unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2024.

Virginia Kirchberger wird nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch weiterhin für die Adlerträgerinnen auflaufen. Nach Laura Freigang, Laura Feiersinger und Verena Hanshaw verlängert auch die 28-jährige Abwehrspielerin ihren Kontrakt vorzeitig. Die Eintracht und Kirchberger haben den Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2024 verlängert.

Mit fast 160 absolvierten Bundesligaspielen zählt die österreichische Nationalspielerin zu den erfahrensten Akteurinnen im Kader der Eintracht Frauen. Auch in der aktuellen Saison stand die 28-Jährige bis zu ihrer Verletzung in jedem Liga-Spiel in der Startelf und steht damit für Konstanz und Erfahrung im Team von Cheftrainer Niko Arnautis. Ihre ersten Schritte in der deutschen Bundesliga machte „Gini“ beim BV Cloppenburg, mit dem sie 2013 aus der Zweiten Frauen-Bundesliga aufstieg. Nach Stationen in Köln, Duisburg und Freiburg wechselte die gebürtige Wienerin im Sommer 2020 zur Eintracht. 2010 debütierte die Zypern-Cup-Gewinnerin von 2016 für die österreichische A-Nationalmannschaft, mit der sie 2017 das Halbfinale der Europameisterschaft erreichte und insgesamt bislang 87 Mal auflief.

Virginia Kirchberger sagt: „Wir befinden uns in einem enorm spannenden Prozess, in dem ich auch nach meiner jetzt leider notwendigen Verletzungspause eine entscheidende Rolle spielen möchte. Ich kann mich hier sowohl sportlich als auch menschlich stetig weiterentwickeln, spüre – auch nach meinem Schien- und Wadenbeinbruch – großes Vertrauen und freue mich deshalb ungemein auf die kommende Zeit hier in Frankfurt! Ich fühle mich hier unglaublich wohl und kann mich mit der Philosophie des Vereins komplett identifizieren. Wir wollen hier weiter gemeinsam etwas aufbauen. Die ersten Schritte sind gemacht. Jetzt gilt es, dranzubleiben und die Eintracht im Spitzenfeld der Bundesliga zu etablieren.“

Sportdirektor Siegfried Dietrich erklärt: „Es ist hervorragend, dass mit Virginia Kirchberger die nächste erfahrene Führungsspielerin ihren Vertrag vorzeitig verlängert hat. Ihre schwere Verletzung Ende November beim Länderspiel hat uns alle geschockt und tut uns extrem leid. Es ist ein umso wichtigeres und kämpferisches Signal von Gini, jetzt ihr Treuebekenntnis um zwei weitere Spielzeiten vorzeitig zu erneuern. Sie ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Teams, als lautstarke und erfahrene Defensivstütze in der Abwehr sowie meinungsstarke Persönlichkeit. Wir alle freuen uns schon jetzt, wenn Gini nach ihrer Verletzungszeit – für die wir ihr weiterhin alles Gute wünschen – bei den Adlerträgerinnen zurück auf dem Platz kehren wird!“

Cheftrainer Niko Arnautis: „Gini ist eine absolute Führungsspielerin und in den vergangenen Jahren sowohl auf als auch neben dem Platz als Person gereift. Mit der Art und Weise, wie sie Fußball spielt, steht sie für das, was Eintracht Frankfurt auszeichnet. Sie ist unheimlich hart in den Zweikämpfen, stark in der Luft, hat ein sehr gutes Stellungsspiel und bringt jede Menge Erfahrung mit. Auch in der österreichischen Nationalmannschaft hat sie sich in ihrer Rolle als Führungsspielerin etablieren können. Umso mehr freue ich mich, dass sie ihren Vertrag vorzeitig verlängert hat und einen Teil dazu beiträgt, dass wir auch in Zukunft eine großartige Mannschaft haben werden. Dass sie durch ihre Verletzung nun längerfristig ausfallen wird, ist natürlich sehr bedauerlich. Wir werden alles tun, um Gini auf ihrem schweren Weg zu begleiten und freuen uns schon auf ihre Rückkehr!“

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#8
Barbara Dunst unterschreibt bis 2024

Das Österreich-Quartett bleibt zusammen. Mit Barbara Dunst hat die vierte SGE-Spielerin aus der Alpenrepublik um zwei Jahre vorzeitig bis 2024 verlängert.

[Bild: 20211217_vertragsunterschrift_dunst_klei...3-e578.jpg]

Das gesamte Österreich-Quartett bleibt weitere Jahre bei den Eintracht Frauen. Nach Laura Feiersinger, Verena Hanshaw und Virginia Kirchberger hat auch Barbara Dunst ihren Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2024 verlängert.

Ihre Profikarriere startete die in Graz geborene flexibel einsetzbare Mittelfeldspielerin in Österreich, wo sie mit dem SKN St. Pölten zwei Mal Österreichische Meisterin sowie zweifache Pokalsiegerin wurde und von 2014 bis 2017 zwei Mal das Sechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League erreichte. Über Bayer 04 Leverkusen und den MSV Duisburg wechselte sie 2019 zum damaligen 1. FFC Frankfurt. Seit 2015 ist Dunst zudem österreichische A-Nationalspielerin und absolvierte bereits mehr als 40 Länderspiele, zuletzt meist in der Startelf. 2017 erreichte sie mit dem ÖFB-Team das EM-Halbfinale. Im Oktober dieses Jahres absolvierte Barbara Dunst ihr bereits 100. Bundesligaspiel, mehr als die Hälfte davon hat die 24-Jährige für die Frankfurterinnen absolviert. Beim Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena krönte die Außenbahnspielerin, die in bisher jedem Saisonspiel in der Startelf stand, ihre bisherige Saisonleistung mit zwei Traumtoren.

Barbara Dunst erklärt: „Ich habe mich hier sowohl sportlich als auch menschlich enorm weiterentwickeln können und fühle mich sehr wohl. Frankfurt und die Eintracht sind für mich ein Stück Heimat geworden. Natürlich freue ich mich sehr, dass auch die anderen drei Österreicherinnen hierbleiben. Gerade in den vergangenen Monaten haben wir gezeigt, was in unserem Team steckt. Es macht unglaublich Spaß, mit der Mannschaft auf dem Platz stehen zu dürfen. Ich bin hungrig, mit der Eintracht und genau diesem Team die Entwicklung der vergangenen Monate fortzusetzen und in Zukunft die Champions League zu erreichen. Dafür möchte ich weiter mit dem Team arbeiten und bin entsprechend sehr glücklich über die Vertragsverlängerung.“

Sportdirektor Siegfried Dietrich: „Ich bin sehr happy, dass unser österreichisches Quartett nach Barbara Dunsts vorzeitiger Vertragsverlängerung weiterhin für die Eintracht spielen wird. Wer die beiden Traumtore von ihr gegen Jena gesehen hat, weiß, wie torgefährlich Barbara und wie wichtig sie insgesamt für das Team ist! Zudem hat sie trotz ihrer erst 24 Jahre schon jede Menge Erfahrung in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga, aber auch international mit der österreichischen Auswahl sammeln können. Es ist klasse, dass auch Barbara Bestandteil der Eintracht-Familie bleiben wird!“

Trainer Niko Arnautis: „Ich bin sehr glücklich, dass mit Barbara Dunst auch die vierte Österreicherin vorzeitig ihren Vertrag verlängert hat. Baba kam als recht junge Spielerin zu uns und hat hier in Frankfurt den nächsten Schritt gemacht. In der Nationalmannschaft ist sie eine absolute Stammspielerin geworden. Ich bezeichne sie immer wieder als Straßenfußballerin, die immer Bock zu kicken hat. Mit Barbara haben wir eine Fußballerin, die im Eins gegen Eins den Unterschied machen kann und zudem durch ihre Vorlagen und Tore in diesem Jahr noch einmal an Torgefahr dazugewonnen hat. Sie ist in den vergangenen Jahren gereift, fühlt sich wohl und trägt durch ihre Leistung dazu bei, dass wir auf einem super Weg sind. Von daher freuen wir uns sehr, dass sie weiter für Eintracht Frankfurt spielt.“

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#9
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22.12.2021
Frauen ProfisNächste Nationalspielerin bleibt in Frankfurt

SGE-Verteidigerin Sophia Kleinherne ist die sechste Adlerträgerin, die noch vor Weihnachten ihren Vertrag längerfristig um zwei weitere Spielzeiten verlängert.

Die deutsche Nationalspielerin Sophia Kleinherne bekennt sich als bereits sechste Adlerträgerin längerfristig zu Eintracht Frankfurt und verlängert ihren Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2024.

Trotz ihrer erst 21 Jahre hat Sophia Kleinherne bereits mehr als 80 Spiele in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga absolviert – alle davon für die Eintracht und zuvor den 1. FFC Frankfurt. Mit gerade einmal 17 Jahren feierte die Abwehrspielerin nach ihrem Wechsel vom FSV Gütersloh 2017 ihr Debüt in der höchsten Spielklasse und ist seitdem zu einem festen Bestanteil der SGE-Abwehr geworden. In der aktuellen Saison stand die Trägerin der Fritz-Walter-Medaille in Bronze (2017) und Silber (2018) in jedem Bundesligaspiel über 90 Minuten auf dem Platz. Und auch in der deutschen A-Nationalmannschaft weiß Kleinherne seit ihrem Länderspiel-Debüt im Wembley-Stadion vor 77.768 Zuschauern im November 2019 zu überzeugen. Für das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg absolvierte sie bereits zwölf Begegnungen.

Sophia Kleinherne sagt: „Ich freue mich, den Weg mit unserer Mannschaft und dem gesamten Verein weiterzugehen. Man spürt eine enorme Wertschätzung und tolle Präsenz des Frauenfußballs im Verein, sodass ich mich hier in Frankfurt weiterhin sehr wohlfühle. Unsere Mannschaft ist als Einheit in der Adlerfamilie gereift. Wir wachsen immer mehr zusammen, auch wenn wir noch einzelne Entwicklungsschritte gehen müssen. Dessen sind wir uns bewusst, aber ich freue mich darauf, diese in den nächsten zweieinhalb Jahren als Führungsspielerin mitgestalten zu können. Ich will gemeinsam mit dem Team und dem gesamten Verein dieses superattraktive Projekt bei der Eintracht am Höhepunkt erleben und zum absoluten Highlight in Frankfurt machen. Unsere Entwicklung ist sehr vielversprechend. Unsere Qualitäten wollen wir nun weiter nach außen präsentieren und in den kommenden Jahren auf die internationale Bühne bringen.“

Sportdirektor Siegfried Dietrich erklärt: „Die vorzeitige Vertragsverlängerung von Sophia Kleinherne bis 2024 zählt zu den wichtigen Meilensteinen unserer Kaderplanungen für die Zukunft. Sophia ist als Top-Leistungsträgerin in unserem Abwehrverbund nicht nur ein Garant unserer sehr guten Entwicklung, sondern eine Persönlichkeit und Sympathieträgerin, die mit ihrem vielfältigen Talent seit mehr als vier Jahren unsere Philosophie verkörpert und lebt. Wir alle freuen uns über ihr klar formuliertes Bekenntnis zu unserer Mannschaft und zu unserer Eintracht. Zudem gehört sie zu den herausragenden Beispielen, wie man über unser ganzheitliches Förderkonzept – Schule und Verein – in der Bundesliga und in der Nationalmannschaft ganz nach oben kommen kann! Niko Arnautis hat einen großen Anteil an ihrem Weg in die deutsche Spitze. Wir alle sind einfach sehr stolz und glücklich, dass Sophia Kleinherne mit großem Drive zu den Antreiberinnen zählt, unsere sportlichen Ziele erreichen zu wollen!“

Trainer Niko Arnautis ergänzt: „Sophia hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt, zählt trotz ihres Alters zu den etablierten Spielerinnen und begleitet uns in ihrer bereits fünften Spielzeit. Nach einem halben Jahr in der zweiten Mannschaft konnte sie sich sofort in der Frauen-Bundesliga durchsetzen. Sie hat ihre Qualität von Anfang an gezeigt und ich war von der ersten Sekunde an von ihr überzeugt. Mittlerweile hat sie mehr als 80 Ligaspiele sowie zwölf Länderspiele bestritten und ist eine zentrale Spielerin in unserer Abwehr. Sophia ist unheimlich zweikampfstark und darüber hinaus auch ein ganz toller Mensch, der wichtig auf wie neben dem Platz ist. Dass sie sich weiterhin für Eintracht Frankfurt entschieden hat, zeigt, dass Sophia sich hier im Verein wohlfühlt und den gemeinsamen Weg weitergehen möchte. Wir sind sehr glücklich, mit ihr gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen.“

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11.01.2022
Frauen Profis
Eintracht verpflichtet Sara Doorsoun
Die deutsche Nationalspielerin wechselt vom VfL Wolfsburg nach Frankfurt und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2023.

Die deutsche Nationalspielerin Sara Doorsoun verstärkt Eintracht Frankfurt. Die Defensivspielerin wechselt vom deutschen Vizemeister VfL Wolfsburg an den Main und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023.

Doorsoun wird bei ihrer neuen Mannschaft zum Training erwartet, sobald ihre Coronaisolation beendet ist und die sportmedizinischen Untersuchungen absolviert sind.

Mit der 30-Jährigen kommt eine international erfahrene Bundesligaspielerin nach Frankfurt. Die flexible Verteidigerin ist die sechste deutsche SGE-Nationalspielerin. Doorsoun debütierte 2010 für den damaligen Erstligisten SC 07 Bad Neuenahr in der Frauen-Bundesliga. Nach einem Jahr beim 1. FFC Turbine Potsdam schloss sie sich für fünf Jahre der SGS Essen an, bevor sie 2018 zum damaligen Deutschen Meister VfL Wolfsburg wechselte. Mit den Wölfinnen feierte die 211-fache Bundesligaspielerin zwei Meistertitel und durfte drei Mal den DFB-Pokal in die Höhe strecken. Im Finale im vergangenen Jahr stand sie bei der 0:1-Niederlage der Eintracht die kompletten 120 Minuten für den VfL auf dem Platz.

Mit 20 Einsätzen in der UEFA Champions League und 35 Spielen für die deutsche A-Nationalmannschaft kann Doorsoun darüber hinaus bereits auf jede Menge Erfahrung auf der internationalen Bühne zurückblicken. Die gebürtige Kölnerin war 2017 Teil des EM-Kaders, bei der WM zwei Jahre später absolvierte sie als Stammspielerin unter Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg alle fünf Partien von Beginn an. In der aktuellen Saison kommt Doorsoun, die sowohl in der Innen- als auch der Außenverteidigung spielen kann, für den VfL Wolfsburg auf je fünf Einsätze in der Liga sowie der UEFA Champions League.

Sara Doorsoun erklärt: „Ich habe mir Gedanken gemacht, welcher mein nächster Schritt sein kann, nachdem ich zuletzt nicht so oft zum Einsatz kommen konnte, und im Sommer Teil des DFB-Teams bei der Europameisterschaft sein möchte. Die Eintracht ist dafür genau die richtige Station. Denn in den vergangenen Jahren konnte man sehen, was für ein klasse Team hier zusammenwächst, gerade im DFB-Pokalfinale gegen Wolfsburg. Aber auch die Entwicklung in der zurückliegenden Hinrunde in der Liga ist beeindruckend. Ich bin dankbar für die Zeit in Wolfsburg, schaue aber nun nach vorne auf und bin froh, dass der Wechsel jetzt im Winter zu Stande kam. Ich möchte mit meinen Erfahrungen einen Teil dazu beitragen, dass Frankfurt den nächsten Schritt geht. Wir haben bei der Eintracht das Potential, uns für die Champions League zu qualifizieren – bestmöglichst bereits in der kommenden Saison, denn Champions-League-Spiele machen richtig Bock!“

Sportdirektor Siegfried Dietrich sagt: „Ich bin ausgesprochen glücklich, dass wir rechtzeitig zur Fortsetzung der Rückrunde mit Sara Doorsoun genau die Verstärkung für unseren Abwehrverbund verpflichten konnten, die wir nach den schweren Verletzungen von Camilla Küver und Virginia Kirchberger von Anfang an im Blick hatten. Sara ist für die speziell gesuchte Rolle unsere Wunschspielerin gewesen: Sie bringt neben ihrer enormen Erfahrung hohe Defensivqualitäten und Zweikampfstärke mit und kann uns sicherlich auch als starke Persönlichkeit beim nächsten Schritt unserer Entwicklung helfen. Zunächst wünschen wir Sara gute und baldige Genesung. Dafür, dass der Wechsel von Wolfsburg nach Frankfurt so schnell und unkompliziert über die Bühne ging, gilt meinem Wolfsburger Kollegen Ralf Kellermann ein Dankeschön.“

SGE-Cheftrainer Niko Arnautis ergänzt: „Sara bringt sehr viel Flexibilität mit, sie kann sowohl die Innen- als auch Außenverteidigungsposition begleiden. Sie hat als Bundesliga- und Nationalspielerin ihre Qualitäten immer wieder gezeigt. Hervorzuheben sind ihre Schnelligkeit und Zweikampfstärke sowie ihr großer Erfahrungsschatz. Mit ihrer Persönlichkeit wird sie sich schnell integrieren, unser Team sofort verstärken und bereichern. Ich bin sehr glücklich, dass wir den Wechsel jetzt im Winter realisieren konnten, wir standen in den vergangenen Jahren immer mal wieder in Kontakt. Beide Seiten wollten den Transfer. In den Vertragsgesprächen habe ich immer wieder gemerkt, wie ehrgeizig sie ist und dass sie Bock auf unser Projekt und die Eintracht hat. In ihrer Rolle als erfahrene Führungsspielerin will Sara einen Beitrag dazu leisten, dieses Team voranzubringen.“
Zur Person

    Position: Abwehr
    Nationalität: Deutschland
    Geburtsdatum: 17. November 1991
    Größe: 1,70 Meter
    Bisherige Vereine: SV Wesseling, SSV Köttingen, SC Fortuna Köln, SG Wattenscheid 09, SC 13 Bad Neuenahr, 1. FFC Turbine Potsdam, SGS Essen, VfL Wolfsburg


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[Bild: 20210115_eintracht_frankfurt_annaaehling...9-0f2f.jpg]

12.01.2022
Frauen Profis
Anna Aehling wechselt zur Eintracht

Die 20-jährige Verteidigerin und deutsche U-Nationalspielerin unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2023.

Die Eintracht-Verteidigung erhält ab der Rückrunde Unterstützung von Anna Aehling. Das deutsche Defensivtalent unterschreibt beim Frankfurter Bundesligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023.

Die 20-Jährige absolvierte zwischen 2018 und 2021 insgesamt 49 Spiele in der Zweiten Frauen-Bundesliga für den FSV Gütersloh. Parallel durchlief die gebürtige Coesfelderin die Nachwuchsteams der deutschen Nationalmannschaft und zog mit der U19 ins Finale der Europameisterschaft 2019 ein. Dort stand sie mit ihren neuen Teamkolleginnen Nicole Anyomi, Sophia Kleinherne, Leonie Köster und Shekiera Martinez auf dem Platz.

Nach ihrem Abitur am westfälischen Mädchenfußballinternat zur Eliteförderung in Kamen-Kaiserau absolvierte Aehling zuletzt ein Auslandsjahr in den USA an der Indiana University. Dort erspielte sich die Fußballstipendiatin im Women's Soccer Team in der höchsten College Division einen Stammplatz in der rechten Innenverteidigung, überzeugte aber auch auf der Außenverteidigerposition.

Anna Aehling: „In den USA konnte ich ein anderes Spielkonzept kennenlernen und meinen Horizont erweitern, habe mich taktisch und menschlich weiterentwickelt. Doch nach einem Jahr wollte ich wieder nach Deutschland gehen, um meine ersten Erstligaschritte zu machen. Ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl und kann mich extrem gut mit dem Konzept der Eintracht identifizieren. Zudem bin ich sehr dankbar, dass mir hier die Möglichkeit geboten wird, meine nächsten Entwicklungsschritte zu gehen und Erstligaerfahrung zu sammeln. Des Weiteren macht das Team, von dem ich ja bereits einige Mitspielerinnen kenne, einen sehr guten und interessanten Eindruck – ich kann es kaum erwarten, die Mannschaft sowie den Verein näher kennenzulernen!“

Sportdirektor Siegfried Dietrich sagt: „Bei unserer gezielten Suche, die verletzungsbedingten Ausfälle im Winterwechselfenster zu kompensieren, haben wir mit unserem Cheftrainer die klare Ausrichtung gehabt, im Sinne unserer generellen Philosophie ein Toptalent, und wie mit Sara Doorsoun geschehen, eine erfahrene Leistungsträgerin für die Abwehr zu verpflichten. Daher freue ich mich sehr, dass sich Anna Aehling nach dem Gespräch mit Niko Arnautis sofort für uns entschieden hat und ihren nächsten Karriereschritt mit uns gehen will. Sie passt sowohl sportlich als auch menschlich bestens in unser Team.“

Trainer Niko Arnautis sagt: „Ich freue mich sehr, dass sich mit Anna eine so talentierte Spielerin für uns entschieden hat. Als klar war, dass sie in diesem Winter aus den USA zurück nach Deutschland wechseln würde, hatten wir frühzeitig den Kontakt gesucht. Ich kenne Anna bereits seit vielen Jahren, auch von verschiedenen Länderpokalen. Ihre Stärken sind Schnelligkeit, Zweikampfstärke sowie das Kopfballspiel. Über die Einsätze in den Jugendnationalmannschaften und den USA-Aufenthalt hat sie zudem für ihr junges Alter schon viele Eindrücke und internationale Erfahrung sammeln können. Anna ist ein top Charakter und eine absolute Teamplayerin, die in der Abwehr sowohl außen als auch innen flexibel spielen kann und absolut in unser Teamgefüge sowie zu unserer Philosophie passt. Wir sind froh, dass Anna ihre ersten Schritte in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga bei uns gehen möchte!“
Zur Person

    Position: Abwehr
    Rückennummer: 24
    Nationalität: Deutschland
    Geburtsdatum: 23. März 2001
    Größe: 1,71 Meter
    Bisherige Vereine: DJK Eintracht Coesfeld, SG Coesfeld 06, FSV Gütersloh 2009, Indiana Hoosiers (USA)
    Länderspiele: U15 (5), U17 (17), U19 (10) für Deutschland
    Erfolge: Silber U19-EM (2019), U17-EM (2018), U16-Länderpokalsieg (2016)

Quelle


13.01.2022 - 13:45 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna | von: Sebastian Buch
«Wir wollen die Großen ärgern»

[Bild: s_66009_156_2012_2.jpg]
©imago

Sophia Kleinherne und Sjoeke Nüsken spielen mittlerweile ihre fünfte bzw. dritte Frankfurt-Saison, darunter zwei Saisons unter dem Dach der Eintracht. In der A-Nationalmannschaft sind die beiden Jungstars angekommen und keine unwesentlichen Protagonistinnen in der Kaderzusammenstellung von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die Nominierung zur EM 2022 in England.

Wir erhielten die Möglichkeit, Sophia Kleinherne und Sjoeke Nüsken interviewen zu dürfen und haben uns mit Ihnen über ihren fußballerischen Werdegang, die Eintracht, VAR Gedankenspiele im DFB-Pokal Finale sowie der Nationalmannschaft unterhalten. Außerdem verrät uns Sjoeke Nüsken einmal mehr, was sie mit Thomas Müller vom Männerteam des FC Bayern München verbindet. Seid gespannt!

Soccerdonna: Hallo Frau Kleinherne, Hallo Frau Nüsken! Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für das Interview nehmen!

Soccerdonna: Frau Kleinherne, Frau Nüsken. Sie sind schon länger Teamkolleginnen bei der Eintracht und haben schon viel gemeinsam in Ihrer Jugendzeit beim Fußball verbracht. Woher kennen Sie sich und wie ist Ihre Relation zueinander?

Sophia: Ja, wir kennen uns schon ziemlich lange. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit im Sportinternat Kaiserau. Sjoeke war drei Jahre dort – ich zwei. Wir haben zwei Jahre dort zusammengewohnt und uns dadurch ganz anders kennen- und schätzen gelernt. Wenn man jeden Tag gemeinsam trainiert und Zeit verbringt, dann entwickelt man sich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiter. Abseits des Fußballs durchliefen wir einige Lebensprozesse, die unsere Persönlichkeiten geprägt haben, was beispielsweise zu mehr Selbstständigkeit geführt hat. Als Sjoeke den Weg damals nach Frankfurt gefunden hat, habe ich mich persönlich darüber sehr gefreut, weil sich dadurch eine gewisse Heimat in Frankfurt aufgebaut hat. Jetzt spielen wir in Frankfurt schon drei Jahre zusammen. Unser Weg findet aktuell seine Fortsetzung.

Sjoeke: Sophia ist eine richtige Bezugsperson bei der Eintracht für mich, mit der ich mich immer austauschen kann. Wir kennen uns schon eine Ewigkeit. Wir sind den ersten Schritt von Zuhause heraus ins Internat zusammen gegangen. Das prägt einen Menschen und schweißt natürlich zusammen.

Soccerdonna: Obwohl Sie viele Jahre in Eurer Jugendspielzeit miteinander gemeinsam in Teams verbracht habt, sind Sie sportlich in einer kleinen Differenz nach Frankfurt gewechselt. Frau Kleinherne, Sie sind früher zu den Mädchen/Frauen gegangen, während Frau Nüsken noch bis 2019 mit einer Ausnahmegenehmigung bei den Jungs gespielt hat. Wie hat sich Ihre fußballerische Ausbildung ausgezeichnet?

Sjoeke: Ich habe bei Gütersloh damals mein Zweitspielrecht gehabt, spielte eigentlich aber bis 2019 hauptsächlich bei den Jungs.

Sophia: Genau, ich bin als sehr junger Jahrgang zu den B-Jugend Mädchen nach Gütersloh gegangen. Ein Jahr später ging es auf das Internat und ich habe in Gütersloh in der B-Jugend als auch ersten Mannschaft gespielt. Ergo: Nicht so lange bei den Jungs wie Sjoeke. Meine Heimat war deutlich früher als bei Sjoeke bei den Frauen.

Sjoeke: Sophia hat beispielsweise mit meiner Schwester [Hjördis] (Anm. der Red.) zusammengespielt. (lacht!)

Soccerdonna: Oftmals wird rund um die Frauenfußballbranche die These vertreten, dass Mädchen, wenn sie lange mit den Jungs spielen, die Schnelligkeit, Robustheit und andere Eigenschaften des zweikampfbetonteren Spiels für sich nutzen und im Frauenfußball ausspielen können. Ist das ein Vorteil Ihrer längeren Spielzeit mit Jungs, Frau Nüsken?

Sjoeke: Es war schon sehr prägend mit den Jungs. Die Zweikampfhärte wurde dort sehr markant trainiert, aber auch die Spielphilosophie stand auf der Tagesordnung. Allgemein gesagt war es eine coole Zeit, in der ich viel mitgenommen habe. Die Vororientierung war natürlich bei den Jungs deutlich intensiver, weil das Tempo viel höher war, sodass ich dies durch mein Stellungsspiel ausgleichen musste. Es war jedenfalls eine einprägsame Zeit und ich denke, dass meine heutige Spielweise auf den Erfahrungen von damals beruht.

Socccerdonna: In der aktuellen Debatte (u.a. das Präsidentenamt beim DFB und die sportpolitische Ausrichtung usw.) um die Nachwuchsförderung ist deutlich geworden, dass es explizit für Mädchen kein Nachwuchszentrum gibt. Wie schätzen Sie unter Berücksichtigung Ihrer fußballerischen Ausbildung diese Entwicklung/Nicht-Entwicklung ein?

Sjoeke: Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile. Als Mädchen bei den Jungs lange mitzuspielen und gefördert zu werden, halte ich als sehr wichtig. Das schließt aber das Einführen von Leistungszentren für Mädchen nicht aus, sondern sie sollten zur Verfügung stehen, um die Mädchen in ihrer fußballerischen Ausbildung mit einem kleinen Kreis an Toptalenten zu trainieren und zu fördern.

Soccerdonna: Sie spielen jetzt Ihre zweite Eintracht-Saison. Dadurch, dass Sie länger die Strukturen des 1. FFC Frankfurt kannten, würden wir Sie, Frau Kleinherne, gerne fragen, inwieweit Sie die Fusionierung und den Übergang des FFC zur Eintracht beschreiben? Welche Veränderungen haben sich deutlich gemacht:

Sophia: Vieles ist erstmals gleichgeblieben. Also es darf nicht davon gesprochen werden, dass sich eine 180 Grad Wendung vollzogen hat. Es war schön mitzuerleben, dass viel hier in Frankfurt in den Frauenfußball investiert wird, was ein schönes Gefühl vermittelt. Es war und ist eine neue Motivation für uns Spielerinnen als auch Trainerseite und dem Staff dahinter. Zwar ist nicht die spielerische Entwicklung beim FFC stehen geblieben, aber mit den Rahmenbedingungen unter dem Dach der Eintracht ist es unser Ziel und Anspruch, im oberen Drittel Fuß zu fassen und näher an die Topteams heranzurücken.

Natürlich darf man nicht die Erwartungshaltung besitzen, dass sich alles sofort von 0-100 ändert oder dass wir plötzlich die Meisterschaft einfahren. Wir möchten jeden Entwicklungsschritt Stück für Stück gehen. Wir bekommen sehr viel Wertschätzung vom Verein und den Männern. Die professionellen Bedingungen kommen immer mehr zum Tragen und nun liegt es an uns, diese anzunehmen und nach außen hin zu präsentieren. In der aktuellen Saison sieht man schon, dass das Team als auch jede Spielerin individuell sich weiterentwickelt hat. Unter diesen Voraussetzungen ist es unser Anspruch, uns oben in der Tabelle fest zu beißen und die Topteams aus Wolfsburg und München zu ärgern.

Soccerdonna: Wenn wir uns die erste Eintracht-Saison anschauen, dann stellen wir fest, dass in der Liga von einer semi-optimalen Saison gesprochen wird und Sie es trotzdem geschafft haben, das DFB Pokal-Finale zu erreichen, was Sie leider zu Ihren Ungunsten verloren haben: Was nehmen Sie Positives aus der Pokalniederlage mit?

Sjoeke: Es war natürlich sehr bitter. Wir haben versucht, bis zur letzten Minute konsequent zu verteidigen. Wir hatten auch die eine oder andere Gelegenheit, das Spiel in unsere Richtung zu kippen. Wie wir als Team dort alles darangesetzt und reingeworfen haben, war das schon beeindruckend und im Endeffekt können wir auf unsere Leistung stolz sein. Diese Mannschaftsleistung, die wir in Köln gezeigt haben, haben wir auf diese Saison übertragen und das hat uns als Team zusammengeschweißt.

Soccerdonna: Es gab im Pokalfinale trotzdem die eine oder andere strittige Situation, die im Nachgang auch etwas anders hätte entschieden werden können. Besonders bei Ihnen, Frau Nüsken, gab es in der Verlängerung eine Situation, bei der auf Strafstoß für Frankfurt hätte entschieden werden können, bzw. die diskutabel im Nachgang erscheint: Allgemein gefragt: Sollte im DFB – Pokalfinale in Kölner Stadion, das die Voraussetzungen mitbringt, technische Hilfsmittel wie die Torlinientechnik oder besonders der VAR eingesetzt werden?

Sjoeke: Auf jeden Fall. Es würde den Frauenfußball weiterbringen, wenn ein solches Instrument Anwendung findet, weil es die Professionalität im Frauenfußball nochmal erhöhen könnte. Und bezüglich der Aktion im Strafraum, hätte ich vielleicht etwas mehr Spielintelligenz an den Tag legen können, um auf meine Situation aufmerksam zu machen. (schmunzelt).

Soccerdonna: Inwieweit ordnen Sie die Leistung der Eintracht in der aktuellen Saison ein? Auf die großen Teams kommt durch die Champions League eine Mehrfachbelastung zu, sodass auch mal die Topteams straucheln und ihre Spiele zu ihren Ungunsten abgeben.

Sophia: Definitiv! In der Vergangenheit war es schon relativ früh in der Saison klar, dass sich die Topteams aus Wolfsburg und FC Bayern oben festbeißen und absetzen, während die anderen Teams versuchen, eine möglichst gute Platzierung herauszuspielen und zu erringen. Durch den dritten Platz und die Qualifikation für die UWCL, ergibt sich für viele Vereine ein neuer Ansporn, die Chance zu ergreifen. Zwar gehen andere Vereine andere Wege. Wir fühlen uns aber mit unserem Weg bei der Eintracht sehr wohl und tun alles Mögliche, um am Saisonende auf diesen dritten Platz zu stehen. Das macht viel mit uns als Mannschaft als auch jeder Spielerin individuell, weil wir ein neues Verständnis für Siege und Niederlagen entwickelt haben. Siege werden deutlich intensiver ausgekostet und an Niederlagen wird deutlich härter gearbeitet, die Fehler auszustellen. Von Trainerseite kommt deutlich mehr Input und allgemein spüren wir einfach eine positive Entwicklung. Die Möglichkeit an der Champions League nach der Reform zur Saison 2021/22 teilzunehmen, entfacht einfach eine neue Motivation.

Sjoeke: Wolfsburg, Bayern und Hoffenheim haben besonders im Moment die Doppelbelastung. Bei Hoffenheim merkt man es schon in den letzten Spielen, dass da sich eine gewisse Müdigkeit gegen Potsdam und Sand gezeigt hat. Für uns ist das aktuell positiv, weil wir den ganzen Fokus auf die Liga setzen können.

Soccerdonna: Ein Vorteil, der aus Eintracht-Sichtweise in der nächsten Saison gerne ein Nachteil sein darf. Allgemein gefragt: Wie verfolgen Sie die neue Champions League? Wie findet das neue Format bei Ihnen Anklang?

Sophia: Es wäre einfach schön, wenn wir es mit dem Verein schaffen können, weil der Großteil aus dem Team noch nicht die Champions League-Bühne erleben durfte. Wenn wir den Schritt in die Champions League gemeinsam gehen, dann schätzt man die Situation noch einmal ganz anders wert. Natürlich gibt es negative Aspekte infolge der Belastung und dem Reisestress. Der Reiz der Champions League ist einfach, dass durch internationale Spiele eine vielseitigere Reifung als Verein und der Spielerinnen möglich ist, denn man muss sich auf andere Spielphilosophien aus anderen Ländern einstellen, auf die man sich am Ende gar nicht in seiner Gänze einstellen kann. Um das etwas konkreter auszuführen: Als ich mir Barcelona gegen Hoffenheim angeschaut habe, war das überragend, wie die Katalaninnen den Fußball zelebriert haben. Gegen eine solche Topmannschaft auf dem Platz zu stehen und diese Erfahrung dann zu machen, ist einfach jeder Kampf und Punkt im Ligaalltag wert. Es ist bestimmt ein geiles Gefühl, mit der Mannschaft, mit der du tagtäglich trainierst, Dich gegen solche Spitzenteams messen zu dürfen. Das ist ein großes Ziel von unserer Seite aus.

Soccerdonna: Ziele sind ein gutes Stichwort. Sie sind jung und Stammspielerinnen bei der Eintracht und Pokalfinalistin im Jahr 2021. In der A-Nationalmannschaft haben sie 2019 resp. 2021 Ihr Debüt gefeiert. Natürlich können keine Titel geplant werden und es wäre auch nicht angemessen, Ihnen einen Titelanspruch hinterher zu sagen: Was sind Ihre Ziele nach diesen ganzen Erfolgserlebnissen:

Sjoeke: Auf die Nationalmannschaft bezogen ist es ein Ziel, uns dort festzuspielen, um regelmäßig in den Genuss der Nationalmannschaft zu kommen. Mittelfristig ist es unser Anspruch, eine wichtige tragende Rolle zu übernehmen. Im Verein ist die eben genannte Champions League-Qualifikation ein realistisches Ziel und Wolfsburg und Bayern noch näher zu kommen, aber es muss abermals betont werden, dass das bei uns ein Prozess ist, den wir hier durchlaufen. Durch die Fusionierung unter das Dach der Eintracht haben wir hier das Potenzial, die Professionalität der Eintracht zu nutzen, um vollumfängliche Vollprofis zu sein, weil wir nebenbei hinzukommend ein Studierendenleben führen, um uns ein zweites Standbein für nach der Karriere aufbauen.

Soccerdonna: Durch die Professionalisierung als auch dem allgemeinen Trend ist der Drang, in der Karriere irgendwann mal Erfahrung im europäischen Ausland zu sammeln, keine Seltenheit mehr. Spielen solche Gedanken auch eine Rolle, wenn man bedenkt, wie viele Nationalmannschaftskolleginnen bei europäischen Klubs aktiv sind?

Sophia: Das ist natürlich ein Thema, mit dem sich eine Spielerin beschäftigt. Ich kann mir gut vorstellen und es ist auch ein gewisses Ziel von mir, irgendwann in einem anderen Land zu spielen. Mir ist neben dem Aspekt der fußballerischen Entwicklung die persönliche Weiterentwicklung sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass man im Ausland nochmal anders wachsen könnte, indem man durch die Sprache, einem neuen Umgang, eine andere Kultur, eine andere Spielphilosophie sowie einem ganz anderen Umfeld sich neukennenlernen könnte. Aber in erster Linie sollte es das Ziel sein, dass der deutsche Fußball so attraktiv wird, dass viele Spielerinnen hierbleiben und nicht die Intention pflegen, die FLYERALARM Frauen-Bundesliga verlassen zu wollen. Toll wäre es, den deutschen Fußball wieder international näher an die Spitze zu befördern, dass die Spielerinnen sich nicht primär mit dem Gedanken an ein Auslandstransfer beschäftigen müssen, Aber es ist natürlich ein Thema, das jede Spielerin aus eben genannten Gründen im Kopf hat.

Soccerdonna: Ein großes Ziel wird von Ihnen sein, das Ticket zur EM 2022 zu ziehen. Sie haben bestimmt die Auslosung verfolgt. Mit den Spanierinnen, den Däninnen sowie die Finninnen wurden starke Kontrahentinnen in die Gruppe gelost. Wie sehr reizen diese Aufgaben?

Sjoeke: Sehr! Wir haben eine starke Gruppe zugelost bekommen. Aber wie lautet die Fußballphrase: Wenn man gewinnen will, muss man gegen jede:n Gegner:in gewinnen. So gesehen freue ich mich sehr darauf und ich werde alles dafür geben, dass ich dabei sein kann. Ich möchte mich in den kommenden Partien beweisen, um meine Nominierung im EM Aufgebot 2022 realisieren zu können.

Soccerdonna: In dem Sinne wäre es doch ganz interessant, wenn Sie Ihr EM-Pflichtspieldebüt im Wembley Stadium feiern könnten, (lacht):

Sophia: (Schmunzeln): Ja, warum eigentlich nicht. (lacht)!

Soccerdonna: Als Vorbereitung und aus pandemisch – verschobenen Gründen, spielen Sie aktuell die Qualifikation zur WM 2023 in Australien und Neuseeland. Inwieweit zeichnet sich das als optimal voraus, wenn die Gegnerinnen (bei allem Respekt) vermeintlich nicht auf sportlicher Augenhöhe präsent sind?

Sophia: Es sind natürlich Pflichtaufgaben, die es zu erfüllen gilt. Es ist schon etwas schwer, diese Spiele zu bestreiten, wenn die Turniere noch etwas weiter weg liegen. Nichtsdestotrotz nehmen wir jedes WM-Qualifikationsspiel als eine wichtige Aufgabe an. Wir wissen natürlich aber auch, dass nicht alle die Qualität unserer Gruppengegnerinnen bei der EM widerspiegelt. Trotzdem ist jedes Spiel mit 100% anzunehmen.

Im Februar findet ein interessantes Vorbereitungsturnier mit Spanien, England sowie den Olympiasiegerinnen aus Kanada statt, wo wir starke und intensive Partien haben werden, sodass wir uns entsprechend auf die EM vorbereiten können. Zumal jede Spielerin die Spiele und das Training in den Heimatvereinen genießt, sodass alle für die EM nominierten Spielerinnen optimal vorbereitet sein werden.

Soccerdonna: Lasst uns noch etwas weiter in die Zukunft blicken und etwas spekulieren: Mit »Giulia Gwinn, Klara Bühl, Sydney Lohmann, Lena Oberdorf, Jule Brand, oder Paulina Krumbiegel« sowie Ihnen rückt eine Generation (in der Altersdifferenz von rund zwei Jahren) immer mehr in den Fokus der A-Nationalmannschaft. Im Hinblick auf die mögliche Heim-WM 2027 in Belgien, den Niederlanden sowie Deutschland – Wächst dort eine neue goldene Generation an?

Sophia: Klar, wir sind recht jung und wir sind auch die ersten Jahre gemeinsam zu den DFB-Lehrgängen gefahren und konnten von den etablierten Spielerinnen lernen. Wenn wir weiter in die Zukunft blicken, dann ist es schon unser Anspruch, diese Rolle in der Nationalmannschaft selbst anzunehmen. Vielleicht können wir in die Rolle unserer jetzigen Führungsspielerinnen schlüpfen und den dann nachrückenden jungen Spielerinnen unsere Erfahrung mit auf den Weg zu geben. Natürlich wird sich bis 2027 noch einiges ändern, aber trotzdem wäre es schön den Weg mit dem DFB möglichst lang zu gehen. Wenn wir dann im Jahr 2027 zurückblicken und sagen, dass wir 2019 resp. 2021 unser Debüt gegeben haben und das eine oder andere Länderspiel sowie Turniere auf dem Buckel haben und ich eine erfahrende und gestandene Nationalspielerin bin, wäre das schon ein Weg, den ich mir erträume und erhoffe. Bis dahin müssen noch viele andere Aspekte und Komponenten mitspielen, dass der Weg so perfektionistisch verlaufen kann und darf.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass es ein tolles Gefühl ist, als junge Spielerin diese Erfahrung aufzusaugen, um zu einer erfahrenen Spielerin heranzuwachsen.

Soccerdonna: Nach Ihrem Länderspieldebüt wurden die anfänglichen Vergleiche und Charakterisierungen über Sie, Frau Nüsken, dass Sie „unorthodox“ wie Thomas Müller agieren oder Ihre Teamkolleginnen Sie mit Thomas Müller vergleichen, weil Sie ungewöhnliche Wege gehen einmal mehr lauter: Was hat es mit der Thomas Müller-Charakterisierung auf sich, was schauen Sie sich persönlich ab und ist in diesem Zusammenhang Ihr 3-2 Siegeskopfball gegen Bayern ein unorthodoxer Laufweg gewesen?

Sjoeke: An Thomas Müller begeistert mich einfach seine Art auf und neben dem Platz, wenn er einfach während des Spiels am Kommentieren ist. Vorausstellend ist aber zu nennen, wie er bei Bayern das Heft des Handelns in die Hand nimmt und Verantwortung übernimmt, das Spiel versucht, aus seiner Position zu leiten, die Laufwege als auch die Schienbeinschoner, die gerne mal nach unten hängen. Ich mag ihn einfach als Typ auf und neben dem Platz, weshalb er mein Lieblingsspieler ist. Der Laufweg gegen die FC Bayern Frauen zum 3:2 kann somit ein unorthodoxer Thomas Müller-Laufweg sein, - das sollen aber andere beurteilen (lacht!).

Soccerdonna: Mal abseits des Fußballs gefragt: Was machen Sie, um mal vom Fußball abzuschalten:

Sjoeke: Neben dem Platz kochen wir öfters gerne. Wir gehen aber auch besonders gerne Essen, Café trinken und vor allem Frühstücken, was oftmals unsere Hauptmahlzeit darstellt. Aber beim Thema kochen probieren wir gerne mal etwas Neues aus. Das mittlerweile traditionelle „Sjoek-Wok“ (eine Eigenkreation nach Sjoeke Nüsken benannt, Anm. der Red.) ist öfters auf der Tageskarte.

Soccerdonna: Kurz vorm Abschluss: Geben Sie uns gerne sportlich nochmal im Hinblick speziell auf diese Saison eine Prognose ab:

Sophia: Unser Anspruch bleibt, wie vorhin angesprochen, dass wir die großen Teams aus Wolfsburg und München ärgern wollen. Kurzfristig gesehen möchten wir Konstanz an den Tag bringen. Wenn wir aus der Winterpause zurückkehren, müssen wir zielstrebiger das Problem der Konsequenz noch mehr in den Griff bekommen, um gegen die vermeintlich schwächeren Gegner:innen die Punkte zu holen und mit dieser Einstellung in die restlichen Spiele der Saison zu gehen. Wir haben dem Deutschen Meister drei Punkte abgenommen, wir haben bis in die Schlusssekunde in Wolfsburg einen Punkt gehabt, in Hoffenheim nicht schlecht gespielt und gegen die vermeintlich schwächeren Gegnerinnen konsequent auch dreckig die Punkte einzufahren. Ich bin aber sehr optimistisch, dass wir es schaffen, die Kleinigkeiten auszustellen. Wir sollten uns zudem öfters die Erfolgserlebnisse vor Augen führen, wie gut wir eigentlich sind, um für noch für mehr Motivation zu sorgen.


Soccerdonna: Zum Abschluss würden wir Sie gerne um eine Prognose als Orakel bitten, wie die Saison zu Ende geht: Welches Land sichert sich den EM-Titel, welcher Klub holt den Champions League Titel nach Hause und in Deutschland den Pokal?

Sophia: Meiner Meinung geht nach der Champions League Titel nur über den FC Barcelona und der Europameistertitel natürlich nur über uns, (lacht)!

SjoekeBig Grina gehe ich mit!

Sophia: Beim DFB-Pokal sind wir leider nicht mehr dabei, aber ich hoffe, dass sich ein Underdog den Titel erkämpft, sodass die Titelträgerinnen nicht unbedingt aus Wolfsburg oder München kommen müssen.

Soccerdonna: Mit einem kleinen Augenzwingern tragen wir bei Deutscher Meisterschaft die Eintracht ein! (lacht)!

Sophia und Sjoeke: [Schmunzeln]

Soccerdonna: Wir wünschen Ihnen sportlich und persönlich alles Gute und hoffen, dass Sie das EM-Ticket für England 2022 ziehen. Bleiben Sie insbesondere in dieser schwierigen Zeit gesund. Vielen Dank für das Interview!

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Big Grin Ich glaub,ich bin eine Signatur Tongue
Cs10 Denken ist die schwerste Aufgabe,deshalb befassen sich so wenige damit ! Cs10
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