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Saison 21/22 : Kompaktes von den SC Freiburg Frauen
#41
Daniel Kraus hört im Sommer als Coach der SC-Frauen auf

Nach drei Spielzeiten ist Schluss: Wie der SC Freiburg bekannt gegeben hat, wird Daniel Kraus, Chefcoach der SC-Frauen, seine Tätigkeit zum Sommer beenden. Eine Nachfolge ist noch nicht bekannt.

[Bild: 207826431-h-720.jpg]

2019 hatte Daniel Kraus die Nachfolge von Jens Scheuer angetreten, der gen München gewechselt war. Nun ist ein halbes Jahr vor Saisonende klar: Ab dem Sommer gehen Kraus und der SC Freiburg getrennte Wege. "Ich habe drei sehr intensive Jahre hier in Freiburg hinter mir und möchte ab der kommenden Saison eine neue Herausforderung im Fußball annehmen", so Kraus in der vereinseigenen Meldung vom Freitagmorgen.

Der 37-Jährige, der zuvor die SGS Essen und den FF USV Jena (heute Carl-Zeiss Jena) trainiert hatte, hatte in Freiburg mit wiederkehrenden Kaderumbrüchen zu kämpfen. In seinen bisherigen zwei Spielzeiten beendeten die Freiburgerinnen die Saison auf dem siebten Tabellenplatz, nach zwölf Spieltagen stehen die SC-Frauen in dieser Spielzeit momentan auf dem achten Rang.

Zu seinen Erfolgen kann Kraus das Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals zählen, wo man denkbar knapp mit 1:2 an Eintracht Frankfurt scheiterte. In der aktuellen Spielzeit schied man im Achtelfinale gegen den VfL Wolfsburg aus (0:3). "Für uns ist es natürlich schade, dass Daniel den Verein im Sommer verlässt. Ich wünsche ihm für seine nächsten Stationen und persönlich den größtmöglichen Erfolg und alles Gute", so Abteilungsleiterin Brigit Bauer-Schick in der Pressemitteilung.

Eine Nachfolge ist noch nicht bekannt

Wer den Verein ab Sommer trainieren wird, ist Stand Freitagvormittag noch unklar. Den SC-Frauen bleibt dennoch genügend Zeit, sich um eine Nachfolge zu kümmern. "Durch die frühzeitige Bekanntgabe herrscht Transparenz, wir als Team können uns auf die Rückrunde konzentrieren, um den bestmöglichen Abschluss zu schaffen", so auch Daniel Kraus.

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#42
„Ich freue mich, dass es wieder losgeht“

[Bild: csm_a55a9d20466eb85fc46bcda97ddf0af311e5...5d5001.jpg]

10.01.2022

In der vergangenen Woche ist die Frauen-Bundesliga-Mannschaft des SC in die Wintervorbereitung gestartet. Wir haben mit Kapitänin Hasret Kayikci gesprochen.

scfreiburg.com: Hasret, hast Du Weihnachten und Silvester gut verbracht?

Hasret Kayikci: Auf jeden Fall. Es war schön, mal wieder über einen längeren Zeitraum nach Hause zu fahren. Dass ich an Weihnachten meine Familie und Freunde wiedergesehen habe, hat mich total gefreut.

Wie bist Du ins neue Jahr gestartet?

Sehr entspannt! Ich freue mich jetzt auf dieses neue Jahr mit all den Vorsätzen, die man sich wie jedes Jahr vornimmt (schmunzelt). Grundsätzlich nehme ich mir immer vor, besser zu sein als im vorigen Jahr.

Wie unterscheidet sich die Wintervorbereitung zum Trainingsauftakt im Sommer?

Ich freue mich, dass es jetzt wieder losgeht. Die Wintervorbereitung ist mitten in der Saison. Wir versuchen nach der Hinrunde, jetzt in der Rückrunde besser abzuschneiden. Und die Vorbereitungszeit im Winter ist etwas kürzer und so ist es absehbar, wann das erste Pflichtspiel wartet.

Beeinflussen die Hinspiele die Art und Weise, wie Du Rückspiele angehst?

Ich schaue schon auf das Hinspiel. Die Mannschaft ist im Großen und Ganzen gleichgeblieben und wir können daher gut vergleichen, wie das erste Spiel lief. Hin- und Rückrunde gehören immer zusammen.

Wie zufrieden bist Du mit der ersten Saisonhälfte?

Ich glaube, dass wir hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind. Wir haben einige Spiele unnötig verloren – durch einen Standardgegentreffer oder durch ein Gegentor in letzter Sekunde. Ich persönlich bin natürlich auch unzufrieden, dass ich gerade am Ende der Hinrunde drei Spiele verpasst habe. Wir haben hintenraus aber noch einige Punkte geholt, was für die Mannschaft und unsere Mentalität spricht.

Wie haben sich die Neuzugänge integriert?

Ich denke, dass wir eine coole Mannschaft sind, die neue Spielerinnen schnell und gut aufnimmt. Riola Xhemaili und Svenja Fölmli haben schon viele Minuten gesammelt und sind sicherlich Spielerinnen der Zukunft.

Wie schwer wiegt der Abgang von Stammspielerin Rebecca Knaak?

Rebecca war eine wichtige Spielerin von uns. Sie ist sicherlich ein großer Verlust, aber wir alle haben vollstes Vertrauen in unsere anderen Innenverteidigerinnen. Ich habe nicht allzu große Sorgen, da wir sowohl einige junge Spielerinnen für diese Position, aber mit Luisa Wensing auch viel Erfahrung haben.

Vier Wochen Vorbereitung mit vier Testspielen warten nun auf euch…

Grundsätzlich wäre es irgendwie auch cool, wenn die Vorbereitungszeit etwas kürzer wäre. Aber ich freue mich vor allem auf die Testspiele. Das ist schon eine Motivation am Ende jeder Trainingswoche. Klar kann man die Ergebnisse nicht allzu wichtig nehmen, da beide Mannschaften ja testen und verschiedene Dinge ausprobieren. Aber am Ende trainierst du genau dafür – um spielen zu können.

Was nehmt ihr euch für die Rückrunde vor?

Die ersten Spiele gegen Frankfurt, Bayern und Wolfsburg werden schwierig. Aber wir gehen in jede Partie, um sie zu gewinnen. Gegen Frankfurt haben wir das Hinspiel unglücklich verloren, gegen Wolfsburg gepunktet. Wir waren in diesen Spielen nicht total unterlegen, mit etwas Spielglück können wir in der Rückrunde in diesen Partien Punkte einfahren. Ich freue mich schon auf das erste Heimspiel im Dreisamstadion.

Interview: Niklas Batsch

Foto: Achim Keller

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3:2-Testspielerfolg beim FC Basel

12.01.2022

Nach einer knappen Woche Wintervorbereitung stand für die Bundesliga-Frauen des Sport-Club das erste Testspiel im neuen Jahr an. Die Partie in Basel endete 3:2, für den SC trafen Hasret Kayikci, Svenja Fölmli und Ereleta Memeti.

Am Dreikönigstag starteten die SC-Frauen ins erste Mannschaftstraining des neuen Jahres. Wenige Tage später bat das Trainerteam um Daniel Kraus zum ersten Testspiel. Im Test gegen die FC Basel Frauen schossen Hasret Kayikci, Svenja Fölmli und Ereleta Memeti die Tore, einige Spielerinnen aus der U20 und U17 sammelten erste Profi-Erfahrungen.

Der Sport-Club startete in die erste Halbzeit mit Lena Nuding im Tor, einer Abwehrkette bestehend aus Lisa Karl, Greta Stegemann, Luisa Wensing und Jana Vojteková. Das Mittelfeld bildeten Janina Minge, Meret Wittje und Hasret Kayikci. In vorderster Linie stürmten Lisa Kolb, Svenja Fölmli und Cora Zicai.

Die Partie in Basel passte sich in der Anfangsphase den kalten Temperaturen an. Bei Minusgraden konnten beide Teams wenig spielerisch glänzen. Die ersten Minuten wurden von Fehlpässen und Ballverlusten dominiert. Basel hätte in dieser Phase gleich zwei Mal in Führung gehen können, war im Abschluss jedoch zu ungenau. Mitte der ersten Hälfte spielte schließlich Lisa Kolb einen guten Pass in die Tiefe, den Hasret Kayikci erreichte und zum 1:0 aus Freiburger Sicht verwandelte. Kurz vor der Pause erhöhte der SC auf 2:0: Nach einem Eckball schob Svenja Fölmli zur Pausenführung ein.

In der zweiten Halbzeit wechselte das Trainerteam um Daniel Kraus: Kiara Beck hütete das Freiburger Tor, Lisa Karl (ab der 65. Luisa Wensing), Alina Axtmann, Victoria Ezebinyuo und Jana Vojteková (ab der 60. Greta Stegemann) bildeten die Abwehr. Davor spielten Alina Bantle, Janina Minge (ab der 65. Meret Wittje) sowie Mia Büchele. Lisa Kolb (ab der 65. Cora Zicai), Melina Reuter und Ereleta Memeti sollten für weitere Tore sorgen.

Es war jedoch der FC Basel, der den schnellen Anschluss schaffte: Direkt nach der Pause verkürzten die Gastgeberinnen auf 2:1. Wenige Minuten später stellte Ereleta Memeti wieder den alten Abstand her. Nach einem gelungenen Steilpass von Mia Büchele schoss Memeti flach rechts unten aus Stümerinnensicht zum 3:1 ein. Das letzte Tor des Abends gelang den Gastgeberinnen. Via Elfmeter stellte der FC Basel zum Endstand auf 3:2.

Für die Mannschaft bleiben nur wenige Tage zum Erholen: Schon am Samstagmittag folgt der nächste Test – dieses Mal in Lörrach. Dann treffen die SC-Frauen auf Grasshoppers Zürich (15. Januar, 13.00 Uhr). Weitere Testspiele sind gegen den SC Sand (23. Januar, 13.00 Uhr) und bei der TSG Hoffenheim (30. Januar, 13.00 Uhr) geplant.

Der Sport-Club spielte mit: Nuding, Karl, Axtmann, Wittje, Minge, Kayikci, Fölmli, Stegemann, Memeti, Kolb, Vojteková, Wensing, Reuter, Ezebinyuo, Zicai, Bantle, Büchele, Beck

Niklas Batsch

Foto: SC Freiburg

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2:1-Testspielsieg gegen GC Zürich

15.01.2022

Nur wenige Tage nach dem ersten Spiel im neuen Jahr stand für die Frauen des Sport-Club der nächste Test an. Am Samstagmittag traf das Team in Lörrach auf Grasshoppers Zürich. Beim 2:1 schossen für den SC Svenja Fölmli und Hasret Kayikci die Tore.

Die Bundesliga-Frauen des Sport-Club starteten erfolgreich ins neue Jahr. Vergangene Woche wurde der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen, am Donnerstag folgte ein 3:2-Testspielerfolg beim FC Basel und auch den zweiten Test konnte die Mannschaft von Daniel Kraus für sich entscheiden. Erneut nutzte der Cheftrainer die Möglichkeit, sowohl Formation als auch Taktik mit unterschiedlichen Spielerinnen auf verschiedenen Positionen zu testen.

Der Sport-Club startete in die erste Halbzeit mit Rafaela Borggräfe im Tor, einer Abwehrkette bestehend aus Lisa Karl, Greta Stegemann, Luisa Wensing und Jana Vojteková. Das Mittelfeld bildeten Janina Minge, Meret Wittje und Hasret Kayikci. In vorderster Linie stürmten Lisa Kolb, Svenja Fölmli und Ereleta Memeti.

Bei winterlichen Temperaturen und vor gut 200 Zuschauerinnen und Zuschauern begann der Sport-Club drückend und schnürte GC in der eigenen Hälfte ein. Die SC-Frauen dominierten das Spiel und gingen folgerichtig in Führung: Meret Wittje spielte kurz nach der Anfangsviertelstunde einen guten Pass durch die Abwehrkette der Züricherinnen. Svenja Fölmli nahm die Kugel mit und brachte sie zum 1:0 im Gehäuse unter. Wittje war es erneut, die einen weiteren Angriff des SC initiierte. Ihr Ball erreichte Kapitänin Hasret Kayikci, die zur 2:0-Halbzeitführung traf. Zürich konnte in dieser ersten Hälfte dem Sport-Club nur wenig entgegensetzen.

In der zweiten Halbzeit wechselte das Trainerteam um Daniel Kraus: Jule Baum hütete das Freiburger Tor; Alina Axtmann, Greta Stegemann, Victoria Ezebinyuo und Luisa Wensing verteidigten davor. Im Mittelfeld spielten Alina Bantle, Mia Büchele und Riola Xhemaili. Der Angriff bestand aus Lisa Kolb (ab der 65. Ereleta Memeti), Melina Reuter und Cora Zicai.

Nach der Pause setzte der SC erneut das erste Ausrufezeichen. Melina Reuter setzte sich auf der rechten Seite durch, dribbelte in den Strafraum und legte schließlich die Kugel quer auf die mitgelaufene Cora Zicai, die das Spielgerät jedoch nur an den Pfosten befördern konnte. Nur wenige Minuten später folgte der nächste Aluminiumtreffer: Dieses Mal traf jedoch Grasshoppers Zürich den Querbalken des SC-Tors. Die zweite Halbzeit war fußballerisch ansehnlicher als die erste Hälfte, was auch daran lag, dass GC besser in die Partie kam. Es entwickelte sich auf einem rutschigen Untergrund ein Spiel auf Augenhöhe, das GC Mitte der zweiten Halbzeit nochmals spannender gestaltete. Nach einem Eckball kamen die Gastgeberinnen zum Anschlusstreffer, der zugleich den 2:1-Endstand besiegeln sollte.

Für den weiteren Feinschliff haben die SC-Frauen nun noch zwei Vorbereitungswochen mit zwei weiteren Testspielen gegen den SC Sand (23. Januar, 13.00 Uhr) und bei der TSG Hoffenheim (30. Januar, 13.00 Uhr), ehe der Bundesliga-Alltag in der ersten Februar-Woche wieder beginnt.

Der Sport-Club spielte mit: Borggräfe, Baum, Karl, Axtmann, Wittje, Minge, Xhemaili, Kayikci, Fölmli, Stegemann, Memeti, Kolb, Vojteková, Wensing, Reuter, Ezebinyuo, Zicai, Bantle, Büchele

Niklas Batsch

Foto: SC Freiburg

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Tyara Buser wechselt zum FC Basel

[Bild: csm_70edfd25b443eda769a0d3bfc32488058b2e...389e08.jpg]

17.01.2022

Der Sport-Club bestätigt den Wechsel von Stürmerin Tyara Buser zum FC Basel. Die 21-Jährige kehrt damit in ihre Schweizer Heimat zurück.

Tyara Buser wechselte im Sommer 2020 aus der ersten Schweizer Liga vom FC Basel zu den SC-Frauen. Seitdem absolvierte die Stürmerin 18 Pflichtspiele für den Sport-Club und erzielte dabei zwei Tore.

„In unserem großen Kader kam Tyara zuletzt nicht mehr auf die Spielzeiten, die wir uns alle gewünscht hätten. Tyara hat uns ihren Wechselwunsch frühzeitig mitgeteilt. Damit sie wieder die Möglichkeit auf mehr Einsätze hat, ermöglichen wir ihr die Rückkehr in die Schweiz“, sagt SC-Abteilungsleiterin Birgit Bauer-Schick. „Ich wünsche Tyara in ihrer alten Heimat alles Gute und viel Erfolg!“

Der Sport-Club bedankt sich bei Tyara Buser für ihren Einsatz und wünscht ihr alles Gute beim FC Basel.

Foto: Achim Keller

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Nia Szenk wechselt per Leihe zum FC Basel

[Bild: csm_f705074e36d82a202104e566c83b6bfe7191...e00e8c.jpg]

17.01.2022

SC-Mittelfeldspielerin Nia Szenk wird in der Winterpause an den FC Basel ausgeliehen. Zeitgleich verlängert die 17-Jährige ihren Vertrag beim Sport-Club vorzeitig.

Nia Szenk rückte in dieser Saison erstmals in den Profi-Kader der Bundesliga-Frauen auf. Szenk spielt seit 2019 für den Sport-Club, durchlief zunächst die Juniorinnen-Teams. Bislang kann die 17-Jährige fünf Pflichtspiel-Einsätze für sich verbuchen.

„Nia hat sich in den vergangenen Jahren über unsere Jugendmannschaften in den ersten Kader gearbeitet. Jetzt gilt es, dass sie möglichst viel Spielzeit bekommen kann“, sagt SC-Abteilungsleiterin Birgit Bauer-Schick. „Deshalb bin ich sehr froh, dass Nia durch ihre Leihe in die Schweiz hoffentlich viel Erfahrung sammeln wird.“

Nia Szenk wird bis zum Ende der Saison an die Schweizerinnen verliehen und kehrt dann zum Sport-Club zurück. Die Außenbahnspielerin hat ihren Vertrag in Freiburg vorzeitig verlängert und wir dem Sport-Club nach der Leihe auch in Zukunft erhalten bleiben.

Der Sport-Club wünscht Nia Szenk viel Erfolg und alles Gute für ihre Zeit beim FC Basel.

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Fragen an Greta Stegemann

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#43



Test gegen Sand endet mit 3:3-Remis

Der dritte Test der Wintervorbereitung endete für die Bundesliga-Frauen des Sport-Club mit einem 3:3-Unentschieden. Gegen den SC Sand schnürte Riola Xhemaili einen Doppelpack, Ereleta Memeti steuerte einen weiteren Treffer bei.

Nach zwei Testspiel-Siegen in Folge musste sich die Mannschaft von Daniel Kraus gegen den SC Sand mit einem Remis begnügen. Im Schönbergstadion trat man am Sonntagmittag vor 150 Zuschauern bei bestem Winterwetter gegen den Bundesliga-Konkurrenten SC Sand an. Die Sanderinnen gewannen unter der Woche bereits mit 1:0 bei der Eintracht Frankfurt. Im Schönbergstadion endete die Partie 3:3.

Freiburg dominiert die erste Hälfte

In der ersten Halbzeit setzte das Trainerteam um Daniel Kraus auf Rafaela Borggräfe im Tor und einer Abwehr bestehend aus Lisa Karl, Greta Stegemann, Luisa Wensing und Jana Vojteková. Im Mittelfeld agierten Janina Minge, Riola Xhemaili und Hasret Kayikci. Den Angriff bildeten Lisa Kolb, Svenja Fölmli und Ereleta Memeti.

Die Anfangsminuten gingen klar an den SC Sand, der aggressives und hohes Pressing auf die SC-Frauen ausübte. Nachdem die Spielerinnen den Sport-Club in die Partie hineingefunden hatten, bestimmten die Freiburgerinnen das Spiel und rissen es in der ersten Hälfte an sich. Den ersten Abschluss verbuchte Riola Xhemaili nach gut 10 Minuten für sich, ihr Schlenzer aus der Distanz ging aber rechts am Tor vorbei. Der SC erhöhte das eigene Pressing und zwang die Gäste zu Fehlern: Ereleta Memeti setzte in der 15. Spielminute früh nach und zwang die Sanderinnen zu einem Ballverlust. Auf der rechten Seite eroberte Lisa Kolb die Kugel, ihren Schuss konnte Sand-Keeperin Sarah-Lisa Duebel noch halten, den Nachschuss schob Riola Xhemaili zum 1:0 ein.

Die Sanderinnen kamen in dieser Phase des Spiels nur durch Freiburger Fehler zu Chancen: Etwa, als Rafaela Borggräfe ein Pass im Spielaufbau misslang. Molli Plasmann traf im Anschluss nur die Querlatte. Besser machte es der SC wenige Minuten später: Die agile Lisa Kolb eroberte im Mittelfeld den Ball und spielte einen weiten Pass auf die links startende Ereleta Memeti. Frei vor der Sander Keeperin hatte Memeti schließlich keine Probleme, zum 2:0 einzunetzen (25.). Der Sport-Club hätte kurze Zeit später schon auf 3:0 stellen können, doch die Flanke von Svenja Fölmli verpasste Lisa Kolb im Strafraum nur um Zentimeter.

Es dauerte schließlich bis zur 35. Spielminute, ehe das Freiburger 3:0 fiel: Das Spielgerät fand den Weg in den Sander Strafraum, wo sich Svenja Fölmli die Kugel gegen zwei Gegenspielerinnen sicherte, an die Grundlinie ging und in die Mitte zurücklegte. Die eingelaufene Riola Xhemaili musste nur noch einschieben. Der Sport-Club verpasste es, die erste Hälfte gänzlich zu dominieren – und schenkte den Sanderinnen in der 40. Minute nach einem Fehlpass von Greta Stegemann den Anschlusstreffer zum 3:1, den Molli Plasmann erzielte.

SC im zweiten Durchgang zu schwach

In Halbzeit zwei wechselte der Sport-Club, sodass auch Lena Nuding, Alina Axtmann, Meret Wittje, Marie Müller, Melina Reuter, Victoria Ezebinyuo, Cora Zicai, Alina Bantle und Mia Büchele auf Einsatzzeit kamen.

Was sich bereits in der Schlussphase der ersten Hälfte andeutete, setzte sich im zweiten Durchgang fort: Der Sport-Club produzierte zu viele individuelle Fehler, aufgrund derer die Partie hektischer wurde. Schon in der 50. Minute hätten die Gäste zum Anschluss kommen können, trafen jedoch erst in der 60. Spielminute zum 3:2. Der SC Sand presste die Freiburgerinnen in die eigene Hälfte, ein weiterer Fehlpass führte zum Sander Torerfolg: Patrycja Balcerzak schoss von der Strafraumkante zum 3:2 ein. Sand hatte in dieser Phase klar das Heft in der Hand und kam nur Sekunden später zum verdienten Ausgleich: Der SC konnte eine Flanke von der linken Seite nicht verteidigen, den ersten Torschuss aus kurzer Distanz hielt Lena Nuding noch mit einem starken Reflex, bei Emily Evels‘ Nachschuss war die Freiburger Torfrau dann aber machtlos.

Ging die erste Halbzeit noch an den Sport-Club, so dominierten die Gäste aus Sand das Geschehen im zweiten Durchgang und hätten nicht unverdient noch zu weiteren Torerfolgen kommen können. Die SC-Frauen selbst schafften es in der zweiten Hälfte nur selten, sich eigene Chancen zu erspielen.

Der letzte Test des Winters steigt schließlich am kommenden Sonntag in St. Leon-Rot. Dort treffen die SC-Frauen auf die Liga-Konkurrentinnen der TSG Hoffenheim. Anpfiff am 30. Januar ist um 13.00 Uhr.

Der Sport-Club spielte mit: Lena Nuding, Rafaela Borggräfe, Lisa Karl, Alina Axtmann, Meret Wittje, Janina Minge, Riola Xhemaili, Hasret Kayikci, Svenja Fölmli, Greta Stegemann, Ereleta Memeti, Lisa Kolb, Jana Vojteková, Luisa Wensing, Marie Müller, Melina Reuter, Victoria Ezebinyuo, Cora Zicai, Alina Bantle, Mia Büchele

Niklas Batsch

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#44
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#45
Letzter Test endet mit Niederlage

Im letzten Testspiel der Wintervorbereitung trafen die Bundesliga-Frauen des Sport-Club auf die TSG Hoffenheim. Das Spiel in St. Leon-Rot endete aus Freiburger Sicht mit 0:2.

Zwei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage – so lautet das Fazit der Wintervorbereitung. Gegen die Schweizer Klubs FC Basel und GC Zürich konnte die Mannschaft von Daniel Kraus zwei knappe Siege einfahren, gegen Sand musste man sich mit einem 3:3 begnügen und in Hoffenheim reichte es nur zu einer 0:2-Niederlage. Geprägt waren die Spiele von vielen Wechseln, taktischen Überlegungen und verschiedenen Spielvarianten. Die Aussagekraft derartiger Vorbereitungsspiele ist also eher durchwachsen.

Aufregung nach wenigen Sekunden

In Halbzeit eins agierte Rafaela Borggräfe im Freiburger Tor, die Abwehr bildeten Lisa Karl, Greta Stegemann, Luisa Wensing und Jana Vojteková. Im Mittelfeld spielten Janina Minge, Riola Xhemaili und Hasret Kayikci. Für die Tore sollten die Stürmerinnen Lisa Kolb, Svenja Fölmli und Ereleta Memeti sorgen.

Die Partie in St. Leon war nicht einmal drei Minuten gespielt, schon sorgte der Sport-Club für den ersten Aufreger: Jana Vojteková schlug einen weiten Ball in die Spitze, wo Svenja Fölmli frei auf TSG-Keeperin Martina Tufekovic zulief. Fölmli versuchte die TSG-Keeperin zu umlaufen und wurde dabei zu Fall gebracht. Folgerichtig zeigte Schiedsrichterin Selina Menzel auf den Elfmeterpunkt. Jana Vojteková trat an, setzte den Ball aber an den rechten Pfosten. Der Nachschuss von Lisa Kolb ging am Tor vorbei (3.).

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen beiden Teams, wobei der SC etwas aktiver in Halbzeit eins war. So schickte beispielsweise Hasret Kayikci mit einem weiten Ball Lisa Kolb auf die Reise. Im Eins-gegen-Eins gegen Martina Tufekovic hatte jedoch die TSG-Keeperin das glücklichere Händchen (15.).

Fehlende Klarheit im ersten Durchgang

Auch die nächste Chance konnten die SC-Frauen für sich verbuchen. Die Mannschaft von Daniel Kraus setzte auf frühes Pressing und zwang die Gastgeberinnen zu einem Fehlpass: Ereleta Memeti profitierte davon und zog von der linken Seite entlang der Strafraumgrenze in die Mitte. Ihr Schuss war in der 23. Minute jedoch zu ungefährlich.

Während der Sport-Club das Spiel kontrollierte, agierte Hoffenheim eher abwartend und versuchte mit schnellen Kontern über Nicole Billa und Jule Brand Akzente zu setzen. Beiden Mannschaften musste man in der ersten Halbzeit dabei vorwerfen zu ungenau und zu hektisch agiert zu haben.

Die letzte Chance des ersten Durchgangs hatte zunächst Hasret Kayikci, die per Freistoß aber nicht an der Hoffenheimer Mauer vorbeikam. Den Nachschuss von Janina Minge konnte Martina Tufekovic sicher halten (29.). Zuvor hatte Jana Vojteková den Ball stark erobert und SC-Kapitänin Kayikci per Steilpass vor das Hoffenheimer Tor geschickt.

Auch Hoffenheim konnte zwei gute Möglichkeiten für sich verbuchen: In der 39. Minute flankten die Gastgeberinnen das Spielgerät an den kurzen Pfosten, wo Tine de Caigny aus kurzer Distanz abschloss. Rafaela Borggräfe hielt im Freiburger Tor stark. Machtlos war die Keeperin schließlich in der 44. Minute, als Jule Brand nach Eckball zum 1:0 einschoss.

SC belohnt sich für Aufwand nicht

In der zweiten Hälfte rotierte das Trainerteam: Lena Nuding, Marie Müller, Cora Zicai, Samantha Steuerwald, Mia Büchele, Victoria Ezebinyuo, Alina Bantle und Meret Wittje konnten Spielminuten sammeln und sich noch ein letztes Mal vor Ligastart empfehlen.

Das erste Ausrufezeichen im zweiten Durchgang setzte erneut der Sport-Club: Jana Vojteková versuchte Lisa Kolb mit einer Flanke im Strafraum zu erreichen, doch Martina Tufekovic fing den Ball zuvor ab (52.). Fast im Gegenzug leistete sich der Sport-Club einen Fehler im Aufbauspiel, von dem Nicole Billa nicht profitieren konnte: Zwar erreichte sie die Kugel und kam zum Torschuss, doch SC-Keeperin Rafaela Borggräfe konnte parieren (54.).

Auf der anderen Seite schickte Ereleta Memeti erneut Lisa Kolb in die Spitze, die in der 56. Spielminute Martina Tufekovic umlaufen konnte und aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Die TSG konnte den Toreinschlag kurz vor der Linie verteidigen. Nur Sekunden später leistete sich der SC erneut einen Fehler im Aufbauspiel, den die Hoffenheimerinnen dieses Mal zu nutzen wussten: Chantal Hagel lief in den Strafraum ein und beförderte den Ball aus Stürmerinnensicht rechts unten ins Tor (58.) – 2:0.

Der SC erhöhte anschließend wieder den Druck auf die Gastgeberinnen, sodass Mia Büchele und Janina Minge (70./71.) zu weiteren Chancen kamen. Die beste Möglichkeit eröffnete sich in der 76. Minute Cora Zicai und Marie Müller: Zicai störte TSG-Torhüterin Tufekovic, welche im Strafraum den Ball an Zicai verlor. Diese wiederum legte zurück auf Marie Müller, die das Spielgerät allerdings über das Tor schlenzte.

Damit ist die Wintervorbereitung 2022 abgeschlossen. Die Mannschaft startet am Montag in die Trainingswoche für das FLYERALARM Frauen-Bundesliga-Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Anstoß im Stadion am Brentanobad ist am Sonntag, 06. Februar 2022, um 13.00 Uhr. Ticket-Informationen gibt es zum Nachlesen hier.

Der Sport-Club spielte mit: Lena Nuding, Rafaela Borggräfe, Lisa Karl, Meret Wittje, Janina Minge, Riola Xhemaili, Hasret Kayikci, Svenja Fölmli, Greta Stegemann, Ereleta Memeti, Lisa Kolb, Jana Vojteková, Samantha Steuerwald, Luisa Wensing, Marie Müller, Victoria Ezebinyuo, Cora Zicai, Alina Bantle, Mia Büchele.

Niklas Batsch

Foto: Achim Keller

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„Wir haben uns weiterentwickelt“

[Bild: csm_3030a8d99ee039d08c591cacf9612b7f07bf...3eae4a.jpg]

Die Wintervorbereitung der SC-Frauen ist abgeschlossen. Wir haben mit Cheftrainer Daniel Kraus über die vergangenen Testspiele, die Entwicklung des Teams und den Umzug ins Dreisamstadion gesprochen.

scfreiburg.com: Daniel, wie zufrieden bist Du mit den vergangenen vier Wochen der Wintervorbereitung?

Daniel Kraus: Ich glaube, wir sind auf einem guten Stand. Wir haben an vielen Stellschrauben drehen können und uns weiterentwickelt. Die Testspiele haben – unabhängig von den Ergebnissen – Entwicklungen gezeigt. Deshalb bin ich zufrieden und freue mich, dass es wieder losgeht.

Testspiele sind meistens von vielen Wechseln und unterschiedlichen Taktiken geprägt. Was kann man aus den Spielen vielleicht dennoch mitnehmen?

Das Basel-Spiel war sicher eines zum Reinkommen. Man hat gesehen, dass wir uns da noch in vielen Dingen schwergetan haben. Beim Zürich-Spiel haben wir uns schon deutlich im Pressing und beim Spielaufbau verbessert. Gegen Sand schießen wir drei Tore in der ersten Halbzeit und lassen uns dann von der Hektik anstecken. Am Ende haben wir Glück, dass wir Unentschieden spielen. Gegen Hoffenheim war es ein solides Spiel, bei dem wir unsere Torchancen nicht verwertet haben. Das wird das große Arbeitsfeld für diese Woche sein. Grundsätzlich waren wir aber sehr stabil im Spielaufbau und im Pressing und hatten gute Umschaltmomente. Wir wissen, an welchen Dingen wir arbeiten müssen.

Hat sich für Dich eine klare Startelf für das erste Ligaspiel am Sonntag in Frankfurt herauskristallisiert?

Im Großen und Ganzen habe ich eine Startelf im Kopf, aber es gibt immer noch ein, zwei Positionen, bei denen wir die Trainingswoche abwarten. In der Vorbereitung haben alle Spielerinnen viel Spielzeit erhalten, sodass sich alle zeigen konnten. Jede einzelne weiß auch nach den Spielen, woran sie ist: Wo stehe ich? Bin ich diejenige, die spielen sollte? Oder muss ich dafür noch ein bisschen mehr Gas geben? Ich habe eine Idee für das erste Pflichtspiel, will aber noch die Trainingswoche abwarten, um allen nochmals die Chance zu geben, sich zu zeigen.

Wer hat sich in der Wintervorbereitung besonders hervorgespielt?

Luisa Wensing hat es wirklich gut gemacht. Sie hatte in der ersten Saisonhälfte wenig Spielzeit und ist jetzt nach dem Abgang von Rebecca Knaak eingesprungen, auch weil Samantha Steuerwald länger angeschlagen ausgefallen war. Man hat gesehen, dass Luisa sich Stück für Stück weiterentwickelt hat und für mich eine der Gewinnerinnen der Vorbereitung ist. Lisa Kolb konnte viel trainieren und spielen und hat es gut gemacht, Meret Wittje hat Spielzeit gesammelt – es gibt einige, die es wirklich gut gemacht haben. Deshalb bin ich grundsätzlich auch zufrieden mit der Vorbereitung.

Der erste Gegner im neuen Jahr heißt Eintracht Frankfurt…

Wir wissen, dass Frankfurt sehr viele Nationalspielerinnen und eine sehr große Qualität hat. Trotzdem hat das Hinspiel schon gezeigt, dass wir uns nicht verstecken wollen oder müssen, sondern dass wir nach Frankfurt fahren, um ein unangenehmer Gegner zu sein. Wir wollen selbstbewusst auftreten. Diese Woche geht es nochmal darum, Abläufe zu festigen. Sowohl im Spiel mit Ball als auch im Spiel gegen den Ball. Wir müssen in Frankfurt hellwach sein und unsere Möglichkeiten nutzen, um die Eintracht zu ärgern.

In dieser Woche werdet ihr auch den Trainingsbetrieb ans Dreisamstadion verlegen. Wie froh bist du?

Sehr froh! Wir beschäftigen uns schon sehr lange mit der ganzen Thematik. Ich bin froh, dass wir schon Ende des letzten Jahres unsere Pflichtspiele im Dreisamstadion durchführen konnten. Und für uns als Mannschaft und als Abteilung ist es ein extrem wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wenn man sieht, wie sich der Frauenfußball entwickelt, müssen wir deutliche Schritte nach vorne machen. Mit dem Dreisamstadion setzt der Verein ein sehr sichtbares Zeichen. Das ist ein sehr traditionsreicher Standort, an dem wir nochmal richtig Luft holen und Schwung bekommen können. Infrastrukturell haben wir jetzt bessere Möglichkeiten mit einem sehr guten Trainingsplatz, Krafträumen und Regenerationsmöglichkeiten. Es ist ein maximal notweniger Schritt in Richtung Professionalisierung, da gibt es keine zwei Meinungen. Wir wollen diese Heimat, auf die wir lange hin gefiebert haben, nun zu unserer Heimat machen.

Wie schnell wird man die professionellen Strukturen merken können?

Für uns geht es in erster Linie um die Trainingsplatz-Qualität, kurze Wege zu Krafträumen und Regeneration. Das gibt uns ganz andere Möglichkeiten, auch individuell zu trainieren. Wir sind sehr viel flexibler, was die Trainingsgestaltung betrifft. Ich denke, das wird sich schon auf die Spielerinnen auswirken. Und es macht auch einen mentalen Unterschied, ob man als Spielerin des SC Freiburg ins Schönbergstadion oder ins Dreisamstadion fährt. Das hat auch etwas mit Selbstbewusstsein und Außenwahrnehmung zu tun. Jetzt liegt es an uns, das mit Leben zu füllen.

Interview: Niklas Batsch

Foto: SC FreiburgQuelle
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Nachdem der Co Trainer der Frauen Jonas Spengler den Verein schon zur Winterpause vorzeitig verlassen hat verkündete der SC Freiburg am 7.01.2022 auf seiner Homepage,dass auch der Cheftrainer Daniel Kraus seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängert und den Verein verlassen wird.

Seitdem sind mehr als vier Wochen vergangen und der SC Freiburg hat in der so wichtigen Phase der Kaderplanung für die neue Saison noch keinen neuen Trainer präsentiert.Ich habe mir mal ein paar Gedanken über mögliche Kandidaten gemacht und sie aufgelistet.

Thomas Wörle ; UEFA Pro Lizenz :
- war neun Jahre Trainer der FCB Frauen,gewann mit ihnen 2011 den Bundesliga Cup,2012 den DFB Pokal und 2015 und 2016 die deutsche Meisterschaft

- nach seinem Ausscheiden bei den Bayern Frauen machte er als Trainer eine Pause und legte die Prüfung zur UEFA Pro Lizenz ab;seit Juni 2021 bis vorläufig 30.06.2023 Trainer beim Regionalligisten SSV Ulm 1846

- Wörle ist sowohl auf nationaler und auch internationaler Ebene mit dem Frauenfußball vertraut

Stephan Lerch ; UEFA Pro Lizenz :
- begann seine Trainerkarriere als Trainer der 2.Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg,war zwei Jahre unter Ralf Kellermann Co Trainer des Bundesligateams der Wolfsburger Frauen und stieg nach Kellermanns Ausscheiden als Trainer zum Cheftrainer auf

- als Erfolge mit den Wolfsburgern Frauen kann er vier Meisterschaften und vier Pokalsiege in Folge als Cheftrainer vorweisen;führte das Team zwei mal ins CL Finale

- auch Lerch kennt sich im nationalen und internationalen Frauenfußball aus,steht derzeit als Cheftrainer der U17 Bundesliga Junioren bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag

Achim Feifel ; UEFA Pro Lizenz
- Feifel war bis zum Rückzug der Mannschaft aus der Bundesliga im Jahr 2012 insgesamt 7 Jahre Cheftrainer der HSV Frauen;von September 2012 bis Juni 2014 war Trainer beim damaligen russischen Meister FK Rossijanka;von 2014 bis 2015 war er Co Trainer bei Turbine Potsdam unter Bernd Schröder;im Oktober 2015 kehrte Feifel zum HSV zurück und übernahm die U15 Junioren;seit 2019 ist er Cheftrainer der Bundesliga Frauen bei Bayer 04 Leverkusen und formte diese von einem potentiellen Abstiegskandidaten zu einem stabilen Mittelfeldteam

- auch Achim Feifel kann auf nationale und internationale Erfahrungen im Frauen- und Herrenfußball verweisen

Inka Grings ; UEFA Pro Lizenz :
- als Spielerin gewann Grings bis auf den WM Titel und die olympischen Spiele alles was man im deutschen Frauenfußball gewinnen kann,sie war mehrfache Torschützenkönigin in der Bundesliga,bei EM und CL und Algarve Cup

- ihre erste Trainerstation waren die Frauen des MSV Duisburg als Nachfolgeverein des FCR Duisburg 2001,mit dem Grings die größten Erfolge als Spielerin feierte;im ersten Jahr stieg sie mit dem Team ab,schaffte den direkten Wiederaufstieg und erreichte in ihrem dritten Jahr einen Mittelfeldplatz;danach wechselte sie zu Viktoria Köln und trainierte dort für ein Jahr das Bundesligateam der U17 Junioren

- zum 1.April 2019 übernahm Grings den Regionalligisten SV Straelen als Cheftrainerin,der zu diesem Zeitpunkt den 13. Tabellenplatz belegte,stieg mit ihm in die Oberliga Niederrhein ab und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg;Grings ist eine von zwei Frauen im deutschen Fußball die in der höchsten Amateurklasse als Cheftrainerin tätig war;ihr Ziel ist es eines Tages einen Bundesligisten als Cheftrainerin zu übernehmen

- im Februar 2021 übernahm Grings als Cheftrainerin die Frauen des FC Zürich und belegt derzeit den ersten Platz in der Schweizer Womens Super League

Imke Wübbenhorst ; UEFA Pro Lizenz :
- als Spielerin aktiv war sie unter anderem für den HSV und den BV Cloppenburg in der Frauen Bundesliga und für den BV Cloppenburg in der 2.Frauen Bundesliga,schnürte die die Stiefel auch für den spanischen Verein  Sporting Huelva

-begann ihre Trainerkarriere in der 2.Frauen Bundesliga als spielende Co Trainerin beim BV Cloppenburg,übernahm 2018 die Herren des BV Cloppenburg und gab im März 2019 ihren Rücktritt zum Saisonende bekannt;der BV Clkoppenburg stieg auch aus finanziellen Gründen aus der Oberliga Niedersachsen ab;ab Mai 2019 belegte Wübbenhorst den DFB Lehrgang zur UEFA Pro Lizenz und übernahm nach erfolgreicher Prüfung den niedersächsischen Regionalligisten Sportfreunde Lotte als Cheftrainerin;derzeit steht Wübbenhorst als Co Trainerin beim Drittligisten Victoria Köln unter Vertrag

- Wübbenhorst ist neben Inka Grings die zweite Frau in Deutschland die in der höchsten Amateurklasse als Cheftrainerin tätig war

Kim Kulig ; UEFA Pro Lizenz :
- Kulig war als Spielerin in der Bundesliga aktiv für den VfL Sindelfingen,den HSV und den 1.FFC Frankfurt,musste ihre aktive Karriere verletzungsbedingt frühzeitig beenden

- nach dem Erwerb der A Lizenz begann sie ihre Trainerkarriere im Jahr 2017 als Co Trainerin beim 1.FFC Frankfurt II,ein Jahr wurde sie hauptverantwortliche Trainerin des Zweitligateams 1.FFC Frankfurt/Eintracht Frankfurt ehe sie als ab der Saison 21/22 als Co Trainerin zum Bundesligateam des VfL Wolfsburg wechselte;2020 legte Kulig die Prüfung zur UEFA Pro Lizenz ab

- Kulig ist in Herrenberg geboren,machte an einem Gymnasium in Heidelberg ihr Abitur und ist Fan des VfB Stuttgart;neben ihrer sportlichen Karriere studierte sie Innenarchitektur und danach als Fernstudium Sportmanagement
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#48
Kayikci für Deutschland nachnominiert

[Bild: csm_909b8b5a8f886264eb06078dee036d7fadec...f0c262.jpg]

Hasret Kayikci wurde am Sonntagmittag ins Team der deutschen Nationalmannschaft berufen. Die Stürmerin wird damit vom 17. bis 23. Februar für Deutschland beim Arnold Clark Cup teilnehmen.

Am Sonntagmittag gab der DFB bekannt, dass Hasret Kayikci von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg in den deutschen Kader für den Arnold Clark Cup berufen wurde. Die Freiburger Stürmerin wurde für das Vorbereitungsturnier nachnominiert, da drei Spielerinnen der deutschen Mannschaft krankheitsbedingt absagen mussten. Zuletzt lief Kayikci im Juni 2018 für die deutsche Nationalmannschaft auf. In elf Partien erzielte die Freiburgerin sechs Tore für Deutschland.

Kayikci wird bereits am Montag auf ihre Kolleginnen in der Nationalmannschaft treffen, um sich auf das hochkarätig besetzte Turnier vorzubereiten. Innerhalb des Arnold Clark Cups trifft sie mit der DFB-Auswahl in Middlesbrough auf Spanien (17. Februar, ab 15.30 MEZ, im Livestream auf sportschau.de), in Norwich auf Kanada (20. Februar, ab 21.15 MEZ, im Livestream auf sportschau.de) und in Wolverhampton auf England (23. Februar, ab 20.30 MEZ, im Livestream auf zdf.de).

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg, Hasret!

Foto: Achim Keller

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#49
Fragen und Antworten mit Lisa Karl :




Interview mit Ereleta Memeti :



https://youtu.be/lpFlYdv6C8g

Klasse Interview mit Ereleta Memeti und vor allem sehr reflektierte Aussagen von Ereleta Memeti.

Ich kann dieses Interview jedem Empfehlen.Sie gibt darin auch Einblicke in den Tagesablauf einer Spielerin im Vergleich ihren männlichen Kollegen.  Ay  Iconkewl
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#50
Fragen und Antworten mit Riola Xhemaili  Iconkewl

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