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Liga-Chef Dietrich: Existenz der Frauen-Bundesliga nicht bedroht
#1
23.03.2020 - 14:19 Uhr | News | Quelle: dpa
Liga-Chef Dietrich: Existenz der Frauen-Bundesliga nicht bedroht

[Bild: t_1202_13_2012_2.jpg]

Ligaausschuss-Boss Siegfried Dietrich sieht die Vereine in der Frauenfußball-Bundesliga durch die Corona-Krise nicht in ihrer Existenz bedroht. «Ich glaube, dass alle Clubs die Situation meistern können, weil die Zuschauereinnahmen nicht so entscheidend sind wie beispielsweise in der 3. Liga und den Regionalligen der Männer. In der Frauenfußball-Bundesliga machen diese deutlich weniger als zehn Prozent des Gesamtumsatzes aus», sagte Dietrich in einem Interview der «Frankfurter Allgemeine Zeitung».

Allerdings seien die zwölf Erstligisten auf die Unterstützung ihrer Sponsoren und des Deutschen Fußball-Bundes angewiesen. «Wesentlich sind für uns die Vermarktungserlöse - die individuellen sowie die zentralen durch den DFB», betonte der Manager des Bundesligisten 1. FFC Frankfurt.

Die im Sommer geplante Fusion des siebenmaligen deutschen Meisters und viermaligen Champions-League-Siegers mit dem Männer-Bundesligisten Eintracht Frankfurt sieht Dietrich selbst im Falle eine Abbruchs der vorerst ausgesetzten Bundesligasaison nicht in Gefahr. Er stehe «ganz persönlich als Investor im Wort, den FFC auf dem Weg zur Hochzeit mit der Eintracht-Familie mit einer schwarzen Null zu begleiten», betonte der 66-Jährige. «Ich garantiere im Einklang mit unseren Partnern und Förderern ein ausgeglichenes Ergebnis.

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#2
Herr Dietrich soll bitte mal näher erklären woher er diese Zuversicht nimmt.

Gerade weil der Frauenfußball so stark von Sponsoren abhängig ist sehe ich eine Gefährdung einiger Frauenfußballvereine. Viele Sponsoren erleiden während der Corona Krise selbst sehr hohe finanzielle Verluste und werden gezwungen sein ihr Sponsoring stark zu reduzieren oder sogar ganz einzustellen.Auch einige Frauenabteilungen der Proficlubs werden diese Krise zu spüren bekommen.

Nur weil der 1.FFC Frankfurt zukünftig unter dem Dach der Eintracht Frankfurt aufgeht sollte sich Dietrich um die finanzielle Absicherung nicht so sicher sein. Auch Bobic wird je nach Bedarf seine finanziellen Mittel erst zur Rettung der der Profis einsetzen bevor er die Damen bezuschusst.
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#3
Ich stimme dir zu, Klaus!
Wenn die Sponsoren nach der Corona-Krise weniger Geld zur Verfügung haben, werden sie sich ein Engagement im Frauenfußball sehr überlegen.
Mit freundlichen Grüßen von Hen-Ritchie Schilder
Der Mensch stolpert NIE über Berge, aber OFT über Maulwurfshügel!
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#4
Ein Artikel aus der Sportbild zur finanziellen Lage des Frauenfußballs im Hinblick auf die Corona Krise :


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#5
2.04.2020 - 13:01 Uhr | News | Quelle: dpa
Nationalspielerinnen Gwinn, Knaak, Bühl bei We kick Corona

Die deutschen Fußball-Nationalspielerinnen Giulia Gwinn, Turid Knaak und Klara Bühl haben sich der Hilfsaktion «We kick Corona» der Bayern-Profis Leon Goretzka und Joshua Kimmich angeschlossen. Das teilten die Spielerinnen in den sozialen Netzwerken mit. «Ich unterstütze @wekickcorona, weil jetzt mehr denn je starke Aktionen abseits des Fußballplatzes gefragt sind und mein Support den Menschen gilt, die anderen Menschen in dieser schwierigen Situation helfen!», schrieb Gwinn und veröffentlichte bei Instagram ein Foto mit den Worten «Ein Gwinn im Kampf gegen Corona».

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