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1.FFC Frankfurt : Spielberichte Saison 18/19
#1
Spiel okay, Ergebnis nicht
Der 1. FFC Frankfurt ist nicht schlechter, verliert gegen eine effektive TSG 1899 Hoffenheim aber mit 1:4

Keine gelungene Saison-Heimpremiere für den 1. FFC Frankfurt: Das Team von Trainer Niko Arnautis musste sich vor 960 Zuschauern im Stadion am Brentanobad mit 1:4 der TSG 1899 Hoffenheim 1:4 geschlagen geben. Bei regnerischem Wetter waren die Gäste, die in der Vorwoche mit 1:0 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam gewonnen hatten, das effektivere Team. Die Frankfurterinnen, bei denen Géraldine Reuteler traf, hatten insgesamt mehr vom Spiel, zeigten sich im letzten Drittel allerdings nicht präzise genug.

Ausgerechnet zum kalendarischen Herbstanfang präsentierte sich das Wetter jahreszeitengemäß. Auf die Stimmung im FFC-Lager drückte aber nicht nur der graue Himmel: Kurzfristig musste FFC-Cheftrainer Niko Arnautis auf die erkältete Laura Freigang verzichten – nach dem Ausfall von Shekiera Martinez ging die Offensivabteilung des 1. FFC Frankfurt somit auf dem Zahnfleisch. Das Geschehen auf dem regennassen Rasen – nach dem Hitzesommer ein völlig ungewohnter Zustand – spielte sich zunächst im Mittelfeld ab. Die ersten Torannäherungen nach einer knappen Viertelstunde: Zunächst steckte Laura Feiersinger, die im Mittelfeldzentrum agierte, für Géraldine Reuteler durch, doch die Schweizerin kam einen Schritt zu spät (13.). Fünf Minuten später legte Jackie Groenen einen Freistoß aus halblinker Position für Verena Aschauer auf – der Schuss der Österreicherin verfehlte sein Ziel deutlich (18.). In der 22. Minute landete das Leder nach einer von Jackie Groenen ausgeführten Ecke bei Sophia Kleinherne – ihr Schuss wurde abgeblockt. Die Gastgeberinnen hatten die Partie im Griff, doch davon konnten sie sich in der 24. Minute nichts kaufen: Einen 30-Meter-Freistoß von Leonie Pankratz ließ FFC-Torfrau Bryane Heaberlin nach vorne klatschen, so dass Lena Lattwein ganz bequem zur Gästeführung einschieben konnte. Was für eine kalte Dusche im Rödelheimer Nieselregen! Dann fast die Antwort nach einer halben Stunde: Verena Aschauer setzte sich auf der linken Seite durch und passte von der Grundlinie scharf nach innen, wo Michaela Specht den Ball beinahe ins eigene Tor „geklärt“ hätte. Der FFC war das bessere Team, wobei im letzten Drittel die nötige Präzision fehlte, um sich nennenswerte Möglichkeiten zu erarbeiten. Und dann setzte es den nächsten Nackenschlag: Nach einem Sahnepass von Lena Lattwein netzte Tabea Waßmuth zum 2:0 ein (44.).

Die zweite Halbzeit begann mit druckvollen Frankfurterinnen, die darauf aus waren, mit einem schnellen Anschlusstreffer zurück ins Spiel zu finden. Die Partie spielte sich nun überwiegend in der Hälfte der Gäste ab – allerdings blieb das größte Manko im Spiel des 1. FFC Frankfurt die fehlende Präzision: Das Übergewicht im Ballbesitz drückte sich nicht in einem Übergewicht an deutlichen Tormöglichkeiten aus. So blieb es meist bei „Halbchancen“ – wie etwa in der 64. Minute, als die engagierte Sophia Kleinherne nach einer Ecke von Laura Störzel zum Abschluss kam – drüber. Auch Tanja Pawollek setzte ihren Distanzschuss ein Stück zu hoch an (66.). Teilweise zeigte der FFC sehenswerte Doppelpässe, wie mehrfach in Person von Laura Feiersinger und Géraldine Reuteler – nur der letzte Ball kam eben zu selten an. Die Gäste aus dem Kraichgau kamen zunächst nur selten zu Kontern, allerdings strahlte die TSG mit ihrem Umschaltspiel durchaus Gefahr aus. In der 77. Minute hätte Anne Fühner den Sack zumachen können, die Offensivspielerin verfehlte das Tor aus kurzer Distanz. Gut so aus FFC-Sicht, denn die Frankfurterinnen kamen tatsächlich nochmal zurück: Nach einem geklärten Freistoß von Tanja Pawollek nahm Géraldine aus 14 Metern Maß und platzierte das Leder unhaltbar im rechten oberen Eck – 1:2 (82.). Der Auftakt zu einer fulminanten Schlussphase? Nein. Nach einem Ballverlust von Cecilie Sandvej stellte Anne Fühner, die den Ball cool an Bryane Heaberlin vorbeischob, den alten Abstand wieder her (86.). Nicole Billa erhöhte in der Nachspielzeit sogar noch auf 4:1 – letztlich war es ein Endstand, der keinesfalls dem Spielverlauf entsprach.

Nun gilt es, die richtigen Lehren aus der zweiten Saisonniederlage zu ziehen, schließlich steht bereits in sechs Tagen eine besondere Herausforderung für den 1. FFC Frankfurt auf dem Spielplan: Am Samstag, dem 29. September 2018, 14.00 Uhr, steigt der Klassiker der Allianz Frauen-Bundesliga beim 1. FFC Turbine Potsdam.

Jürgen Ehrmann, Trainer TSG 1899 Hoffenheim: „Es war ein schwieriges Spiel heute, das zerfahren begann und in dem der 1. FFC Frankfurt leichte Feldvorteile und mehr Ballbesitz hatte. Der individuelle Fehler, der zu unserem Tor führte, hat uns dann natürlich in die Karten gespielt, zumal wir dann auch noch vor der Pause nachlegen konnten. In der zweiten Hälfte hatte der 1. FFC Frankfurt dann eine Drangphase, in der wir zu wenig Entlastung hatten. Allerdings haben wir auch gut verteidigt, so dass unsere Torfrau bei allem Druck relativ wenig zu tun bekam. Insgesamt ist das 4:1 ein zu hohes Resultat, aber wir freuen uns natürlich über unseren perfekten Saisonstart.“

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Wir sind gut in die Partie gekommen, haben viel investiert und auch versucht, spielerische Akzente zu setzen, während der Gegner kompakt stand und eher auf sein Umschaltspiel gesetzt hat. Das 0:1 tut mir besonders leid für Bryane Heaberlin, aber auch sie darf mal einen Fehler machen. Danach hatten wir ebenfalls mehr vom Spiel – umso bitterer, dass dann auch noch das 0:2 fällt. In der zweiten Hälfte haben wir dann auf ein 4-4-2 mit Raute umgestellt und alles reingehauen. Dass wir nach dem Abschlusstreffer gleich das 1:3 und später auch noch das 1:4 kassiert haben, war sehr hart und tat auch weh. Schließlich spiegelt dieses Ergebnis nicht das Spiel wieder, sondern die Kaltschnäuzigkeit der Hoffenheimerinnen und unsere Ineffektivität. Wir lagen in allen Statistiken vorn! Es tut mir auch leid für unsere Mädels, allerdings haben sie auch heute wieder gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind. Jetzt gilt es, geduldig zu bleiben und die Erkenntnisse, auch die positiven, mit in die nächste Aufgabe zu nehmen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir erst zwei Wochen den kompletten Kader zusammen haben – und dafür passen schon einige Dinge!“

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Kleinherne (89. Widmer), Störzel, Prießen, Sandvej (89. Emmerling) – Groenen, Pawollek – Matheis (71. Ebert), Feiersinger, Aschauer – Reuteler.

TSG 1899 Hoffenheim: Abt – Kaiser (46. Bühler), Specht, Dongus, Pankratz – Rall, Lattwein, Harsch (74. Zeller) – Waßmuth (88. Beuschlein), Billa, Fühner.

Tore: 0:1 Lattwein (24.), 0:2 Waßmuth (44.), 1:2 Reuteler (82.), 1:3 Fühner (86.), 1:4 Billa (90.)

Schiedsrichterin: Ines Appelmann (Alzey)

Zuschauer: 960

Gelbe Karten: Harsch, Specht

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#2
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#3
Ein verdienter Arbeitssieg
Der 1. FFC Frankfurt ringt den SC Sand mit 1:0 nieder und realisiert die ersten Liga-Punkte der Saison

Der Bann ist gebrochen, der 1. FFC Frankfurt hat den ersten Saisonsieg in der Allianz Frauen-Bundesliga eingefahren: In einem intensiven, allerdings auch chancenarmen Heimspiel gegen den SC Sand erarbeitete sich das Team von Cheftrainer Niko Arnautis einen verdienten 1:0-Erfolg. Ausgerechnet Laura Feiersinger, die vor der Saison zusammen mit Verena Aschauer von Sand zum FFC gewechselt war, erzielte das Tor des Tages.

Drei Mal in Folge ging der 1. FFC Frankfurt gegen den von Ex-FFC-Coach Sascha Glass trainierten SC Sand leer aus – höchste Zeit also, diese Mini-Serie zu beenden. Die Gastgeberinnen, die erneut auf Shekiera Martinez verzichten mussten, begannen konzentriert und bissig. Der erste Abschluss ging nach Vorlage von Laura Feiersinger, die nach der Rückkehr von Laura Freigang wieder auf die rechte Außenbahn rückte, auf das Konto von Laura Störzel – zu unplatziert (11.). Der SC Sand benötigte zehn weitere Minuten für seine erste Möglichkeit: Nach Pass von Isabelle Meyer zog Nina Burger aus halbrechter Position ab – allerdings ebenfalls zu unplatziert und damit kein Problem für FFC-Torfrau Bryane Heaberlin. Die 1.360 Zuschauer im Stadion am Brentanobad sahen eine temporeiche, interessante Partie, der lediglich gefährliche Torchancen fehlten. Das aktivere von zwei engagierten Teams war dabei der 1. FFC Frankfurt: Die Schützlinge von Cheftrainer Niko Arnautis präsentierten sich aggressiv in den Zweikämpfen, konzentriert in der Defensive und mit einigen guten Balleroberungen. Kurz vor der Halbzeitpause dann Konfusion im Strafraum der Gäste: Nach einer Ecke von Verena Aschauer zeigte SC-Torfrau Carina Schlüter einige Unsicherheiten, doch Laura Feiersinger, die aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, konnte nicht davon profitieren (42.).

Anders als kurz nach Wiederanpfiff: Géraldine Reuteler traf bei ihrem Torschuss nach einem schnell ausgeführten Einwurf den rechten Pfosten, von wo aus der Ball zurück ins Feld sprang – genauer gesagt vor die Füße von Laura Feiersinger, die keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschieben (47.). Das erste Tor der ehemaligen Sanderin im FFC-Trikot. Und nicht nur das: Es war zugleich der erste FFC-Führungstreffer im vierten Saisonspiel! Endlich war der Knoten geplatzt! Beflügelt vom ersehnten (und verdienten) Tor blieb der FFC zunächst dominant und zielstrebig. Und der SC Sand? Tauchte nicht gerade im Minutentakt vor dem Kasten von Bryane Heaberlin auf – aber wenn, dann konnte es auch schon mal gefährlich werden. So wie in der 57. Minute, als Jana Vojtekova aus kurzer Distanz zum Kopfball kam. Auch die Frankfurterinnen machten sich nun rar im gegnerischen Strafraum. So blieb der SC Sand im Spiel – und das Geschehen auf Grund des knappen Spielstands spannend. Klar, dass die Gäste aus der Ortenau nun nochmal alles auf eine Karte setzten und die Offensive stärkten. Allerdings hielt sich der FFC an die Vorgabe von Cheftrainer Niko Arnautis, diesmal keine Geschenke zu verteilen: Die Defensive stand sicher – nur selten erarbeitete sich Sand brenzlige Torszenen. Für die Vorentscheidung hätte in der 85. Minute die eingewechselte Marilena Widmer sorgen können – den satten Distanzschuss der Schweizerin lenkte Carina Schlüter noch mit den Fingerspitzen an die Latte. Es war die letzte nennenswerte Aktion in einem unspektakulären Spiel, das einen verdienten Sieger sah.

Nun gilt es, dem ersten Saisonsieg möglichst den zweiten folgen zu lassen. Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Sonntag, dem 21. Oktober 2018, 11.00 Uhr, in einem weiteren Heimspiel: Zu Gast ist dann die SGS Essen, die – wie der SC Sand – beide Liga-Partien 2017/18 für sich entschied.

Sascha Glass, Trainer SC Sand: „Wir hatten uns heute einiges vorgenommen und ich denke, dass es uns auch nicht an der nötigen Einstellung gemangelt hat. Allerdings haben wir zu keiner Zeit die spielerische Qualität unserer ersten Saisonspiele erreicht, da wir uns zu viele Ballverluste erlaubt haben. In der zweiten Hälfte wollten wir dann noch einmal zwanzig Prozent drauflegen und mehr Druck ausüben. Und dann bekommen wir direkt zu Beginn diesen Gegentreffer nach einem Einwurf. Besonders ärgerlich, da ich immer wieder darauf hinweise, dass ein Einwurf die gefährlichste Standardsituation ist. Danach haben wir dann nochmal alles versucht, aber unter dem Strich geht der Sieg des FFC in Ordnung!“

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, die Mannschaft hat sich den Sieg verdient. In der ersten Hälfte waren wir etwas aktiver, auch wenn wir nicht viele Chancen hatten, während der SC Sand insbesondere bei Standardsituationen Gefahr ausstrahlte. In der Halbzeitpause haben wir uns dann vorgenommen, zehn Prozent draufzupacken – nicht zwanzig, wie der SC Sand… Wichtig war, dass wir direkt nach Wiederanpfiff in Führung gegangen sind. Danach hat man dann gemerkt, dass wir bis dahin noch punktlos waren, wir haben nicht konsequent auf den zweiten Treffer gespielt. Allerdings haben wir hinten auch wenig zugelassen. Letztlich war es ein verdienter Arbeitssieg – und endlich ist ein Spiel auch mal zu unseren Gunsten gelaufen!“

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Mannschaft nach dem chancenreichen Spiel in Potsdam nun im zweiten Heimspiel gegen den SC Sand mit den ersten drei Saisonpunkten belohnt hat! Der auch auf Grund der Spielanteile verdiente Sieg hat über weite Strecken der Partie gezeigt, dass unser junges Team auf einem guten Weg ist. Am kommenden Sonntag gilt es nun, gegen die starken Essenerinnen nachzulegen und die aufsteigende Tendenz vor eigenem Publikum zu untermauern!“

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Kleinherne, Prießen, Störzel, Hechler – Groenen (90. Gidion), Pawollek – Feiersinger, Freigang (79. Widmer), Aschauer – Reuteler (87. Matheis).

SC Sand: Schlüter – Savin (56. Arnold), Caldwell, Vetterlein, Vojtekova – De Oliveira Santos, van Bonn, Prohaska, Fiebig (72. Pinther) – Burger, Meyer (61. Sehan).

Tor: 1:0 Feiersinger (47.)

Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Sereetz)

Zuschauer: 1.360

Gelbe Karte: Fiebig

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#4
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#5
Aluminium verhindert mehr
Der 1. FFC Frankfurt startet mit einem gerechten 1:1 gegen die SGS Essen in die englische Woche

Im fünften Saisonspiel in der Allianz Frauen-Bundesliga hat der 1. FFC Frankfurt das erste Unentschieden realisiert: Die Partie gegen die SGS Essen endete nach Treffern von Laura Feiersinger und Lea Schüller 1:1. Eine Woche nach dem 1:0-Erfolg gegen den SC Sand hätte die eingewechselte Shekiera Martinez für den nächsten Dreier sorgen können, doch gleich zwei Mal verhinderte Aluminium ein spätes Happy End.

In der letzten Saison waren die Begegnungen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und der SGS Essen von Wetterkapriolen gekennzeichnet: Schnee-Absage des Hinspiels, Gewitterunterbrechung im Rückspiel. Diesmal drohte keine Gefahr von oben, die äußeren Bedingungen hätte nicht besser sein können. Den besseren Start erwischten die Gäste aus dem Ruhrgebiet, die die „Abtastphase“ übersprangen und gleich munter nach vorne spielten. Beim Abschluss von Lea Schüller, die von Lena Oberdorf in Szene gesetzt wurde, fehlte noch ein guter Meter (4.). Knapper war`s in der 13. Minute, als sich Turid Knaak von der rechten Seite ins Zentrum dribbelte und für Jacqueline Klasen auflegte. Der Schuss der Abwehrspielerin wurde abgefälscht und klatschte an den Pfosten – Glück für den FFC. Immer wieder ging’s nach Ballgewinnen der SGS Essen zügig und schnörkellos nach vorne, wobei die insbesondere das Nationalspielerinnen-Duo Linda Dallmann und Lea Schüller auch keine Unterzahl-Duelle scheute. So wie in der 24. Minute, als sich Lea Schüller auf der linken Seite durchsetzte und bei ihrem Flachschuss knapp am langen Pfosten vorbeizielte. Das Tempo der Gäste fehlte dem 1. FFC Frankfurt, der eine halbe Stunde lang für seinen ersten gefährlichen Angriff brauchte. Allerdings war der gleich von Erfolg gekrönt: Sophia Kleinherne trug den Ball auf der rechten Seite nach vorne, spielte zu Tanja Pawollek, die wiederum für Verena Aschauer auflegte. Die flache Hereingabe landete bei ihrer Landsfrau Laura Feiersinger, die am zweiten Pfosten freistand und den Ball in die Maschen drosch – 1:0. Eine FFC-Führung, die nicht gerade in der Luft lag – und die auch nicht lange Bestand hatte: Nur vier Minuten nahm Lea Schüller aus abseitsverdächtiger Position einen Steilpass von Linda Dallmann auf, machte noch einige Meter und schob den Ball dann an FFC-Torfrau Bryane Heaberlin vorbei – 1:1. Aufregung noch einmal kurz vor der Pause, als Laura Feiersinger nach einem gut getimten Ball von Jackie Groenen aufs Essener Tor zulief und sich SGS-Keeperin Kim Sindermann mit einer verunglückten Rettungsaktion jenseits des Strafraums selbst in Schwierigkeiten brachte. Irini Ioannidou bereinigte die Situation schließlich mit einem Foulspiel an Géraldine Reuteler. Unglücklich aus FFC-Sicht, dass Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer dieses sofort ahndete und die Partie unterbrach, da die Schweizerin schnell wieder auf den Beinen war. Für solche Situationen gibt’s die Vorteilsregel.

In der zweiten Hälfte passierte zunächst wenig, zumindest was klare Torchancen auf beiden Seiten betraf. Der FFC hatte sich nun besser auf die Essener Offensive eingestellt – so einfach wie zu Beginn kombinierten sich Dallmann, Schüller und Co. nicht mehr durch die Frankfurter Reihen. Die besseren von insgesamt wenigen Möglichkeiten hatten allerdings die Gäste: In der 67. Minute war Lea Schüller nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle, doch diesmal erkannte Schiedsrichter-Assistentin Jana Poppen die Abseitsposition – kein Tor. Eine Minute später legte Lea Schüller für Turid Knaak auf, die FFC-Torfrau Bryane Heaberlin mit einem satten Schuss aus halbrechter Position prüfte. Die Partie „dümpelte“ nun dem Abpfiff entgegen, so schien es zumindest. Doch in der jüngeren Vergangenheit wurde es gerade in der Schlussphase erst interessant, wenn sich der 1. FFC Frankfurt und die SGS Essen gegenüberstanden. Und diesmal? Shekiera Martinez hätte ein neues Kapitel dieser Geschichte schreiben können: Sekunden nach ihrer Einwechslung traf die U17-Nationalspielerin aus halblinker Position den Pfosten – danach verpasste Laura Feiersinger den möglichen Abstauber zum 2:1 (83.). Drei Minuten später war Shekiera Martinez wieder auf und davon – diesmal klatschte ihr Lupfer an die Latte. Was für ein Pech: Zwei Mal Aluminium innerhalb von vier Minuten! Der 1. FFC Frankfurt hätte sich für einen späten Sieg zwar nicht entschuldigen müssen, allerdings ging das 1:1 unter dem Strich in Ordnung.

Mit einer Punkteteilung könnte der 1. FFC Frankfurt wohl auch in vier Tagen gut leben: Am kommenden Mittwoch, dem 25.Oktober 2018, 18.15 Uhr, gastiert der viermalige Champions-League-Sieger beim FC Bayern München. Die Partie wird im FC Bayern Campus ausgetragen und ist live auf Sport1, Telekom Sport und DFB-TV zu sehen.

Daniel Kraus, Trainer SGS Essen: „Nach einem guten Beginn haben wir es verpasst, die Räume besser zu nutzen und es dem 1. FFC Frankfurt damit einfach gemacht, uns zu pressen. Das haben wir in der letzten Woche gegen Potsdam deutlich besser gelöst. In der zweiten Hälfte war es dann ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir einige Möglichkeiten hatten, der FFC in der Schlussphase allerdings auch. Letztlich geht das Unentschieden daher in Ordnung. Gut finde ich, dass mit dem 1. FFC Frankfurt ein weiterer Verein verstärkt auf die Nachwuchsarbeit setzt – somit geht der FFC nun den gleichen Weg, den wir bereits seit einigen Jahren eingeschlagen haben!“

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Gerade in der Anfangsphase habe ich heute die Aggressivität, die Galligkeit vermisst, die wir in der letzten Woche gegen Sand an den Tag gelegt hatten. Nach der Führung haben wir dann zu einfach den Ausgleich bekommen. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel, das wir – man denke an die beiden Großchancen von Shekiera Martinez – durchaus hätten gewinnen können. Die Frage, ob es zwei verlorene Punkte waren oder ein gewonnener, ist für mich klar beantwortet: Wir haben gegen ein Top-Team gezeigt, dass wir auf dem Weg der Weiterentwicklung wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben. Ich bin stolz auf die Mannschaft, die nun nach drei Niederlagen vier Punkte gegen gestandene Mannschaften geholt hat!“

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Ich freue mich sehr, dass wir nach dem Sieg gegen den SC Sand nun auch gegen die starken Essenerinnen mit einem verdienten 1:1 etwas Zählbares realisieren und uns gleichzeitig auch in der Tabelle verbessern konnten. Es macht Spaß, unserer Mannschaft zuzusehen, wie sie sich nach den drei Niederlagen im schweren Auftaktprogramm präsentiert und jetzt hintereinander gegen zwei Liga-Konkurrenten Punkte gesammelt hat, gegen die wir in der letzten Saison jeweils beide Spiele verloren hatten! Schon im Spiel gegen Potsdam konnte man sehen, dass unser Team auf einem guten Weg ist, der nun in der Englischen Woche gegen Bayern und Bremen bestmöglich fortgesetzt werden soll!“

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Kleinherne, Prießen, Störzel, Hechler – Pawollek, Groenen – Feiersinger, Freigang (61. Widmer), Aschauer – Reuteler (81. Martinez).

SGS Essen: Sindermann – Klasen, Feldkamp, Hegering, Ioannidou – Knaak, Wilde, Oberdorf, Wu (76. Freutel) – Schüller, Dallmann (90. Nesse).

Tore: 1:0 Feiersinger (30.), 1:1 Schüller (34.)

Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Sereetz)

Zuschauer: 1.310

Gelbe Karten: Feiersinger – Dallmann, Wu, Oberdorf

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#6
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#7
Zwei Laura-Treffer, drei Punkte
Der 1. FFC Frankfurt siegt mit 2:1 gegen den SV Werder Bremen und macht sich das Leben unnötig schwer

Erst ein Unentschieden, dann eine Niederlage – und schließlich ein Sieg: Der 1. FFC Frankfurt hat die erste englische Woche in der Allianz Frauen-Bundesliga mit einem 2:1-Heimerfolg gegen den SV Werder Bremen abgeschlossen. Laura Feiersinger sowie Namensvetterin Laura Freigang mit ihrem ersten Bundesliga-Treffer waren die Torschützinnen beim zweiten Saisonsieg. In der Tabelle kletterte der FFC um einen Rang nach oben, ist nun Neunter.

In der letzten Woche, beim Heimspiel gegen die SGS Essen, hätte man noch einen Sonnenbrand bekommen können – sieben Tage später waren Heißgetränke gefragt. Immerhin 1.030 Zuschauer ließen sich weder vom Wetter noch vom Frankfurt Marathon oder der Landtagswahl abhalten, den 1. FFC Frankfurt beim vierten Saison-Heimspiel zu unterstützen. Und sie sahen nach neun Minuten den ersten vielversprechende FFC-Angriff: Jackie Groenen schickte Laura Freigang, die für die erkrankte Saskia Matheis in die Startelf zurückgekehrt war, mit einem Steilpass auf die Reise. Die ehemalige U20-Nationalspielerin legte wiederum für Jackie Groenen auf, die es mit einem Distanzschuss versuchte – vorbei. Gefährlicher wurde es da schon in der 14. Minute, als Géraldine Reuteler nach einer Ecke von Verena Aschauer zum Kopfball hochstieg. Werder-Keeperin Anneke Borbe ließ den Ball nach vorne prallen, allerdings klärten ihre Teamkolleginnen. Die erste Torannäherung der Hansestädterinnen in der 16. Minute: Reena Wichmann wurde steil geschickt, doch Sophie Kleinherne nahm die Verfolgung auf und störte ihre Gegenspielerin entscheidend. Der SV Werder Bremen schaffte es immer wieder, sich zu befreien und den Ball über einige Stationen in den eigenen Reihen zu halten, so dass der 1. FFC Frankfurt zwar aktiver war, aber keinen „Dauerdruck“ aufbauen konnte. Gute Szenen erarbeitete sich das Team von Cheftrainer Niko Arnautis immer wieder, so wie etwa beim Distanzschuss von Tanja Pawollek, der sich auf das Tornetz senkte (26.). Eine strittige Szene zwei Zeigerumdrehungen später: Nach einem gut getimten Pass von Jackie Groenen auf Laura Feiersinger verließ Werder-Torfrau Anneke Borbe den Strafraum und klärte die Situation. Fraglich allerdings, ob sie dabei die Hände zur Hilfe nahm – der Videobeweis ist in der Allianz Frauen-Bundesliga noch in weiter Ferne. Schiedsrichterin Sina Diekmann sah jedenfalls keinen Regelverstoß. Bälle in die Tiefe waren ein beliebtes Stilmittel im FFC-Offensivspiel, soviel war bis dahin schon erkennbar. In der 35. Minute war der Bann endlich gebrochen: Jackie Groenen zog aus der zweiten Reihe ab und stellte Anneke Borbe damit vor Probleme. Zwar konnte die nicht immer sicher wirkende Werder-Torfrau den Schuss abwehren, allerdings zur Seite. Ein gefundenes Fressen für Abstauber-Expertin Laura Feiersinger, die sich mit dem 1:0 „bedankte“. Die verdiente Führung – und dabei hätte es nicht bleiben müssen. Zwei Minuten später legte Géraldine Reuteler den Turbo ein, zeigte sich allerdings in letzter Konsequenz zu selbstlos: Ihr Querpass landete bei einer Bremerin.

Die zweite Hälfte begann nicht gerade so, wie der 1. FFC Frankfurt es sich vorgestellt hatte: Auf eine Bremer Ecke folgte ein wildes Gestocher, bei dem das Leder plötzlich frei vor Katharina Schiechtl lag. Die Rechtsverteidigerin ließ sich dieses Geschenk nicht nehmen und netzte zum Ausgleich ein (52.). Was war denn nun los? Der erste Werder-Treffer seit dem ersten Spieltag schockte die Gastgeberinnen, die bis dahin alles im Griff hatten – aber eben „nur“ mit 1:0 führten. Und nun musste Bryane Heaberlin ihr Team sogar vor einem Rückstand bewahren: Reena Wichmann tauchte in der 57. Minute freistehend vor der US-amerikanischen Keeperin auf. Nach einer Stunde fasste sich der FFC dann wieder ein Herz: Einem verunglückten Heber von Géraldine Reuteler folgte ein 18-Meter-Schuss von Jackie Groenen, der sein Ziel knapp verfehlte. Keine Frage: Eine Punkteteilung war aus FFC-Sicht keine Option! Das sah auch Cheftrainer Niko Arnautis so, der in der 62. Minute Shekiera Martinez in die Partie brachte. Und die Maßnahme verfehlte ihre beabsichtigte Wirkung nicht: Vier Minuten später hatte die U17-Nationalspielerin bereits zwei Abschlüsse, darunter einen Kopfball, auf dem Konto. Nun war es wieder ein Spiel auf ein Tor, bei dem sich die Gäste – wen wunderte es – noch ein Stück mehr zurückzogen. Gefährlich wurde es bei einem seltenen Bremer Offensivausflug dennoch: In der 74. Minute klatschte eine verunglückte Flanke von Verena Volkmer an die Latte. Ganz und gar nicht verunglückt war die Flanke, die Jackie Groenen in der 77. Minute von der rechten Seite schlug: Laura Freigang stand am zweiten Pfosten frei und köpfte zum 2:1 ein – ihr erster Bundesliga-Treffer. Nun war der Kurs Richtung Dreier wieder eingeschlagen, allerdings hatten sich die Werder-Frauen noch nicht damit abgefunden. Das Team von Trainerin Carmen Roth setzte nun alles auf eine Karte, schaffte es allerdings nicht mehr, den FFC-Kasten ernsthaft in Gefahr zu bringen. Einen Schuss von Werder-Kapitänin Lisa-Marie Scholz aus halblinker Position kurz vor dem Abpfiff mussten die Frankfurterinnen noch überstehen, dann war der Dreier in trockenen Tüchern. Und nichts anderes war das Ziel an diesem trüben Herbstsonntag.

In der nächsten Woche ist der 1. FFC Frankfurt dann wieder auswärts gefordert: Am Sonntag, dem 4. November 2018, 14.00 Uhr, geht’s beim SC Freiburg um die nächsten Punkte in der Allianz Frauen-Bundesliga.

Carmen Roth, Trainerin SV Werder Bremen: „Von den Chancen her war es aus meiner Sicht ein ausgeglichenes Spiel, auch wenn der 1. FFC Frankfurt mehr Spielanteile hatte. Man hat letztlich gemerkt, dass wir uns am Ende einer englischen Woche befanden. Wir wollten zwar hier etwas mitnehmen, aber es hat eben nicht gereicht. Nun gilt es, die Punkte in den nächsten Wochen woanders zu holen!“

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Es war heute sehr wichtig, dieses Spiel zu gewinnen, das stand über allem. In der ersten Hälfte waren wir aktiver und haben verdient das 1:0 gemacht. In der Folge haben wir es dann versäumt nachzulegen, was sicherlich auch durch die Belastung am Ende einer englischen Woche zu erklären ist. Mit der ersten gefährlichen Aktion überhaupt machte Bremen dann den Ausgleich, worauf eine Phase folgte, die mir überhaupt nicht gefallen hat. Erst ab der 60. Minute sind wir dann wieder besser in Schwung gekommen und haben ein sehr sehenswertes Tor zum 2:1 erzielt. Besonders freue ich mich für Laura Freigang, die ihr erstes Tor für uns gemacht hat. Danach war es – wie immer, wenn man nur knapp führt – eine Zitterpartie bis zum Schluss. Unter dem Strich hat jedoch die bessere Mannschaft gewonnen.“

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Mannschaft mit dem 2:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen am Ende der englischen Woche mit drei Punkten belohnt hat – das war ja im bisherigen Saisonverlauf selbst bei besseren Leistungen bekanntlich nicht immer der Fall. Auch wenn wir uns das Leben in der Phase nach dem Ausgleich unnötig selbst schwergemacht haben, war es ein verdienter Erfolg, der bei optimaler Chancenauswertung auch deutlicher hätte ausfallen können. Nun gilt es, nach den drei Spielen in acht Tagen wieder Kräfte zu sammeln, um in den nächsten Begegnungen in der Allianz Frauen-Bundesliga weiteren Boden in der Tabelle gutzumachen – am liebsten schon am nächsten Sonntag, wenn wir beim SC Freiburg einmal mehr vor eine hohen Auswärtshürde stehen!“

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Kleinherne, Störzel, Prießen, Hechler – Groenen (90. Gidion), Pawollek – Feiersinger, Freigang (89. Widmer), Aschauer – Reuteler (62. Martinez).

SV Werder Bremen: Borbe – Schiechtl, Hausicke, Wensing, Toth – Avant (79. Goddard), Scholz, Horvat, Wichmann (76. Steuerwald) – Volkmer, König (67. Clausen).

Tore: 1:0 Feiersinger (35.), 1:1 Schiechtl (52.), 2:1 Freigang (77.)

Schiedsrichterin: Sina Diekmann (Essen)

Zuschauer: 1.030

Gelbe Karten: Horvat, König

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#8
Nichts gegen die Frankfurterinnen, aber ich sehe meine Bremerinnen zusammen mit den Mädels aus Mönchengladbach bereits absteigen.

Sie brauchen unbedingt eine Siegesserie und dürfen gegen die Vereine in der unteren Tabellenhälfte keine/kaum noch Punkte mehr abgeben.
Mit freundlichen Grüßen von Hen-Ritchie Schilder
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#9
Die Highligths :

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#10
Torfestival gegen den Aufsteiger

Der 1. FFC Frankfurt besiegt Borussia Mönchengladbach im heimischen Stadion am Brentanobad mit 8:0 Toren

Am 9. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga konnte der 1. FFC Frankfurt zu Hause im Stadion am Brentanobad einen hochverdienten 8:0 (5:0)-Sieg über Borussia Mönchengladbach feiern. Exakt dasselbe Ergebnis hatte der FFC schon vor zwei Jahren im ersten Pflichtspiel beider Mannschaften realisiert.

Der 1. FFC Frankfurt, der auf seine verletzte Europameisterin Jackie Groenen und Shekiera Martinez (U17-WM in Uruguay) verzichten musste, kam äußerst schwungvoll in die Partie, drückte die Gladbacher Hintermannschaft vom Anpfiff weg in deren Hälfte hinein. Nach nur zwei Minuten verpasste Laura Feiersinger eine Hereingabe Verena Aschauer, die die Gladbacher Torfrau Lisa Venrath nicht festhalten konnte, nur knapp. Direkt nach diesem furiosen Auftakt verpasste Feiersinger erneut, einen guten Pass von Géraldine Reuteler im Tor unterzubringen.

Doch es sollte nicht lange dauern, bis der FFC sein erstes Erfolgserlebnis bei diesem Torfestival gegen die Borussia feiern durfte. Laura Feiersinger spielte über die rechte Seite Mittelfeldspielerin Margarita Gidion an, die den Ball unhaltbar ins Gladbacher Gehäuse unterbrachte (7.). Die österreichische Teamkollegin der Vorlagengeberin Verena Aschauer konnte nur drei Minuten ungehindert in den Strafraum flanken, wo sich Laura Freigang im Luftduell durchsetzte und per Kopf die Führung auf 2:0 erhöhte. Kurz darauf führte eine österreichische Co-Produktion zum erneuten Torerfolg: Aschauer setzte zu einem Schuss an, den Feiersinger mit einem langen Bein über die Linie verlängerte (13.). Nun fielen die Tore im engen Takt – nur weitere sieben Minuten dauerte es, bis Géraldine Reuteler eine flache Hereingabe über die rechte Außenbahn von der starken Aschauer mühelos zum 4:0 verwertete (20.).

Borussia Mönchengladbach kam in Halbzeit eins nur selten überhaupt über die Mittellinie und schaffte es kaum, gefährliche Offensivszenen zu initiieren. Die Frankfurterinnen waren äußerst wachsam und fingen viele Bälle bereits in der gegnerischen Hälfte ab. Viele Pässe der Spielerinnen vom Niederrhein landeten im Spielaufbau direkt bei den Frankfurter Akteurinnen. Eine Ablage von Freigang auf FFC-Verteidigerin Laura Störzel nach einer eigenen Ecke ging nur knapp über das Tor (30.). Vor der Pause hätte der siebenfache Deutsche Meister mit einigen noch präziser ausgespielten Aktionen das Ergebnis gar noch höher ausbauen können.

Für den fünften Treffer sorgte die defensive Mittelfeldspielerin Tanja Pawollek (35.), die eine Hereingabe von der Schweizer Nationalspielerin Reuteler eiskalt verwandelte. Drei Minuten später landete ein Klärungsversuch einer Gladbacherin fast im eigenen Tor, die anschließende Ecke hätte auch gut und gerne zu einem Eigentor führen können; der FFC zwang die Gäste zu Fehlern. Frankfurt bestach bei trüben nass-kaltem Herbstwetter durch Variabilität: fünf Tore vor der Halbzeitpause – fünf verschiedene Torschützinnen. Erst in der 43. Spielminute hatte die Borussia zumindest im Ansatz eine Torchance, FFC-Keeperin Bryane Heaberlin klärte souverän.

Nach der Pause spielte der FFC unverändert nach vorne. Ein erster Fernschuss von Pawollek ging knapp neben das gegnerische Gehäuse (50.). Kurz darauf machte es die starke FFC-Taktgeberin besser: Gefühlvoll schloss sie aus dem Stand aus rund 17 Metern ins linke obere Eck ab (54.). Das nächste Tor fiel durch Feiersinger, die die Kugel - von der eingewechselten Marilena Widmer präzise in Szene gesetzt - überlegt ins linke untere Ecke schob (63.); auch ihr zweiter Treffer an diesem Samstagmittag. Zwischendurch gab es genug FFC-Offensivaktionen, um das Ergebnis noch höher zu gestalten.

Durch einen erneuten Fehler vom Borussia-Torfrau Lisa Venrath, die den Ball nach einer weiteren Ko-Produktion von Aschauer und Feiersinger abklatschen ließ, setzte Freigang mit ihrem zweiten Treffer den 8:0-Schlusspunkte einer fulminanten FFC-Vorstellung (70.). Nur zwei Minuten später hatte Gladbach Vanessa Wahlen die einzige gefährliche Offensivaktion – doch FFC-Keeperin Bryane Heaberlin konnte den Ball abfangen.

In der ersten Saison der Borussinnen in der höchsten deutschen Spielklasse, 2016/17, hatte der FFC bereits 8:0 im heimischen Stadion am Brentanobad gewonnen, damals am ersten Spieltag und damit dem allerersten Gladbacher Spiel in der Frauen-Bundesliga. Versuche, das Ergebnis von vor zwei Jahren noch einmal zu toppen, gab es am heutigen Novembersamstag auch nach dem achten Tor der Frankfurterinnen: Feiersingers Fernschuss nach einem erfolgreichen Dribbling im Mittelfeld setzte nur knapp über die Latte (87.). Auch ein Versuch von Kapitänin und Innenverteidigerin Marith Prießen wenige Sekunden vor dem Ende schlug knapp neben dem rechten Pfosten.

Nach dem Kantersieg gegen den einen Aufsteiger geht es für den FFC am kommenden Wochenende gegen den nächsten Aufsteiger: Am Sonntag, dem 2. Dezember, um 14 Uhr empfängt Bayer 04 Leverkusen die Frankfurterinnen.

René Krienen, Trainer Borussia Mönchengladbach: „Für mich ist es ein Déjá-vu-Erlebnis, vor zwei Jahre saß ich auch nach einem 0:8 hier. Damals haben wir aber mehr gekämpft, die sechs Tore heute fielen für die Frankfurterinnen zu einfach. Es hat nur eine Mannschaft gespielt und das war der FFC. Wir waren heute nicht willig genug, dem Gegner alles abzuverlangen.“

FFC-Cheftrainer Niko Arnautis: „Wir haben von der ersten Sekunde an gezeigt, dass wir heute unbedingt gewinnen wollen und haben mit dem Ball sehr zielstrebig nach vorne gespielt, den Gegner in ihrer Hälfte bespielt. Und unsere Tore waren alle schön herausgespielt. Ich freue mich für die Spielerinnen, unser Leistungsvermögen spiegelt sich in den letzten Spielen wieder, wir haben uns belohnt und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, aber auch der Entwicklung und der Moral in den vergangenen Wochen.“

FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Auch beim nun vierten Pflichtspielsieg in Folge hat es große Freude gemacht, unserer Mannschaft zuzusehen, mit welcher Zielstrebigkeit und mit welchem Offensivdrang sie zu Werke geht! Dass Gladbach nicht seinen besten Tag erwischt hat, haben wir mit unserer Spielweise forciert und darüber hinaus mit schönen Treffern unser Torverhältnis aufpoliert und unsere Tabellensituation verbessert. Klasse, dass fünf verschiedene Spielerinnen die acht Toren erzielt haben - einmal mehr der Beweis, dass durch individuelle Qualität Vieler die Mannschaft der Star ist. Eine tolle spielerische Entwicklung, die mit Begeisterung von unseren Fans gefeiert wird und in der sich seit Wochen die Handschrift unseres Trainers Niko Arnautis widerspiegelt. Jetzt fahren wir mit weiter gestärktem Selbstvertrauen nach Leverkusen und wollen mit der gleichen Einstellung unsere Siegesserie ausbauen!"

1. FFC Frankfurt: Heaberlin – Sandvej (77. Schulze Solano), Prießen, Störzel, Hechler – Pawollek, Gidion (59. Widmer) – Aschauer, Freigang, Feiersinger – Reuteler (67. Matheis)

Borussia Mönchengladbach: Venrath – van Heeswyk (80. Petri), Starmanns, Fürst, Busshuven – Jakober (62. Bohnen), Bogenschütz, Wahlen, Kufner, Corres – Densing (74. Abu Sabbah)

Tore: 1:0 Gidion (7.), 2:0 Freigang (10.), 3:0 Feiersinger (13.), 4:0 Reuteler (20.), 5:0 Pawollek (35.), 6:0 Pawollek (54.), 7:0 Feiersinger (63.), 8:0 Freigang (70.)

Schiedsrichterin: Angelika Söder (Schwarzenbruck)

Zuschauer: 840

https://ffc-frankfurt.de/news/20182019/n...5329c.html

Die Highligths :

https://tv.dfb.de/video/highlights-1-ffc...ach/23873/
Big Grin Ich glaub,ich bin eine Signatur Tongue
Cs10 Denken ist die schwerste Aufgabe,deshalb befassen sich so wenige damit ! Cs10
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