26.02.2026 - 08:25 Uhr | News | Quelle: dpa
Senß sieht DFB-Spielerinnen auf gutem Weg zur Weltspitze
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©IMAGO
Nur als Gruppensieger der Qualifikation geht's direkt zur Fußball-WM nach Brasilien. Vor dem Auftakt in Dresden ist Nationalspielerin Senß zuversichtlich.
Für Fußball-Nationalspielerin Elisa Senß ist das DFB-Team vor dem Auftakt der WM-Qualifikation gegen Slowenien nicht mehr weit von der Weltspitze entfernt.
«Es fehlt nicht mehr so viel, um an andere Top-Nationen dranzukommen. Ich glaube, da sind wir auf einem sehr, sehr guten Weg», sagte die 28 Jahre alte Mittelfeldantreiberin von Eintracht Frankfurt in einer Medienrunde auf dem DFB-Campus in Frankfurt.
Die DFB-Auswahl, in der Weltrangliste des Weltverbands FIFA aktuell Dritter hinter Weltmeister Spanien und den USA, spielt am 3. März (17.45 Uhr/ARD) in Dresden gegen Slowenien und am 7. März (18.00 Uhr/ZDF) in Stavanger gegen Norwegen. Für das Heimspiel in Sachsen hat der Verband bislang knapp 17.000 Tickets verkauft.
Nur der Gruppensieger fliegt direkt nach Brasilien
Dritter Quali-Gegner ist am 14. und 18. April Österreich. Für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien qualifiziert sich das deutsche Team nur als Gruppenerster direkt. Dieses Ziel verfolge jede Spielerin, sagte Senß.
Ein Lob gab's für Bundestrainer Christian Wück. Dieser lege viel Wert darauf, dass sich die Spielerinnen individuell weiterentwickeln, führte Senß aus. Der 52 Jahre alte Ex-Profi sei
«sehr ehrgeizig» und fordere viele Details ein, etwa
«eine gute Passqualität».
Quelle
26.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Gwinn erinnert sich «nicht so gerne» an Dresden
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©FC Bayern München
Giulia Gwinn hat gegen Slowenien ein kleines Jubiläum. Der Bayern-Star spricht offen über ihre Nationalteam-Konkurrentin Carlotta Wamser.
Kapitänin Giulia Gwinn muss vor dem ersten WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballerinnen gegen Slowenien kürzertreten. Die 26-Jährige vom FC Bayern München fehlte beim Nachmittagstraining des Nationalteams auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main.
«Ich habe muskulär eine bisschen eine Verhärtung, nichts Dramatisches», sagte Gwinn bei einer Medienrunde.
«Die letzten Jahre haben mich gelehrt, dass ich da gut auf meinen Körper und mich selbst höre.»
Keine guten Erinnerungen an Dresden
Sie habe deshalb mit Bundestrainer Christian Wück entschieden, dass sie die intensive Einheit nicht mitmache. Gerade an das bisher letzte Länderspiel in Dresden, wo die DFB-Spielerinnen am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) antreten, erinnert sich die Rechtsverteidigerin
«nicht so gerne zurück»: Dort zog sie sich 2022 beim Training vor dem Testspiel gegen Frankreich ihren zweiten Kreuzbandriss zu und fehlte in der Folge bei der WM 2023 in Australien.
Gwinn soll die deutsche Auswahl gegen Slowenien zum 20. Mal als Spielführerin auf den Platz führen. Das Nationalteam spielt dann am Samstag darauf (18.00 Uhr/ZDF) in Stavanger gegen Norwegen. Weiterer Gruppengegner auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien ist Österreich.
«Wir sind alle hoch motiviert»
«Die Stimmung ist super. Wir haben ein großes Ziel vor Augen. Es ist immer cool, wenn es Spiele sind, wo es um was geht. Wir sind alle hoch motiviert, wir sind super drauf», sagte Gwinn nach den ersten Trainingseinheiten mit der Auswahl in diesem Jahr.
Deutschlands «Fußballerin des Jahres» hat im vergangenen Jahr, als sie bei der EM in der Schweiz mit einer Knieverletzung gleich zu Beginn ausfiel, in Carlotta Wamser Konkurrenz auf ihrer Position bekommen. Die inzwischen von Eintracht Frankfurt zu Bayer Leverkusen gewechselte Wamser gilt als eine der großen Turnierentdeckungen. Die 22-Jährige fehlte allerdings zum Jahresende in den Nations-League-Finals gegen Spanien wegen Knieproblemen.
Konkurrenzkampf mit Wamser?
«Auf jeden Fall hat sie das super gemacht rechts hinten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ihr dabei zuzuschauen, wie sie auf der Bühne performt. Sie hat das letzte halbe Jahr sehr auf sich aufmerksam machen können», sagte Gwinn.
«Das ist am Ende Christians Entscheidung.»
Die Münchnerin verwies auf die Nations-League-Halbfinals gegen Frankreich, wo Wamser vor ihr spielte. Dies habe
«sehr viel Spaß gemacht hat, weil Calle eine Spielerin ist, die vor keinem Weg zurück schreckt, die Meter macht. Auch das kann ich mir sehr gut vorstellen.»
Quelle
27.02.2026 - 07:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Schüller auf der Suche nach dem verlorenen Spaß
©FC Bayern München
Dass man «auf keinem guten fußballerischen Level war» - solche Sätze hört man von Profis selten. Lea Schüller sucht nach schwierigen Monaten beim FC Bayern und im Nationalteam keine Ausreden.
Torjägerin Lea Schüller hofft nach ihrem Wechsel zu Manchester United auf einen erfolgreichen Neustart im Fußball-Nationalteam. Die 28-Jährige zeigte sich nach ihrem verlorenen Stammplatz im vergangenen Jahr sehr selbstkritisch. [i]«Ich glaube, dass genau das, dieses Athletische, das ganze Körperliche für mich einfach ein Punkt war, weshalb ich nach England gegangen bin», sagte die frühere Stürmerin des FC Bayern in einer DFB-Medienrunde.
«Das war einfach noch nie so richtig meine Stärke.»[/i]
Sie sei aber der Meinung, dass sie sich da schon in kurzer Zeit weiterentwickelt habe. Schüller war in der Winterpause nach fünfeinhalb Jahren in München in die Women's Super League gewechselt. Nachdem die Angreiferin (54 Tore in 82 Länderspielen) bei den Nations-League-Finals gegen Spanien Ende vergangenen Jahres aus familiären Gründen fehlte, gehört sie nun wieder zum Aufgebot von Bundestrainer Christian Wück.
«Sehr, sehr happy in England gerade»
Die DFB-Auswahl startet am Dienstag (17.45 Uhr/ARD) in Dresden gegen Slowenien in die WM-Qualifikation, am Samstag (18.00 Uhr/ZDF) geht es in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gruppengegner ist Österreich.
[i]«Ich glaube, was die Art und Weise des Spiels angeht, sind Bayern und United komplett unterschiedlich», sagte Schüller.
«Das Körperliche und Athletische ist generell, was englische Mannschaften ausmacht.» Das Athletiktraining steht sehr im Fokus. Auch werde mehr auf Umschalten gesetzt:
«Es ist ein bisschen auf weitläufigeres Spiel ausgerichtet, was auch meinem Spielstil zugutekommt. Ich bin sehr, sehr happy in England gerade.»[/i]
Stammplatz verloren
Schüller hatte bei der EM 2025 in der Schweiz ihren Platz in der Sturmspitze an Giovanna Hoffmann verloren. Die Leipzigerin fehlt derzeit wegen eines Kreuzbandrisses. Nach dem Turnier setzte Wück vermehrt aufs Frankfurts Nicole Anyomi.
[i]«Die letzten Monate waren nicht sonderlich einfach. Das hatte natürlich einfach damit zu tun, dass ich auch sehr unzufrieden war, auf keinem guten fußballerischen Level war», räumte Schüller ein.
«Das ist das, was ich gerade wieder versuche, mir zu erarbeiten: In Manchester an meinen Schwächen zu arbeiten, aber vor allem auch wieder an meinen Stärken zu arbeiten.»[/i]
Wiedersehen mit München in der Königsklasse
In Manchester muss Schüller ebenfalls um einen festen Platz im Team kämpfen. «Ein Stück weit wieder mehr Spaß zu haben - das möchte ich mit hierher bringen», sagte sie. Das nächste Wiedersehen mit ihren «Münchner Mädels» gibt es für die Stürmerin im Champions-League-Viertelfinale zwischen den Bayern-Spielerinnen und Manchester United Ende März/Anfang April. «Einfach ein cooles Los», sagte Schüller.
Quelle
Stürmerin wartet auf erstes Tor und erklärt den Wechsel nach Manchester
Schüller: "Die letzten Monate waren nicht einfach"
26.02.26 - 18:55
Stürmerin Lea Schüller freut sich über ihre Rückkehr nach Deutschland und zeigt sich vor dem Start der WM-Qualifikation mit dem DFB-Team durchaus selbstkritisch.
Zurück in Deutschland: Lea Schüller hofft auf Tore in der Nationalmannschaft. IMAGO/HMB-Media
Lea Schüller gehört nicht zu den Nationalspielerinnen, die sich gerne abseits des Platzes in der Öffentlichkeit präsentieren. Während der Europameisterschaft in der Schweiz im vergangenen Jahr war sie die einzige Spielerin, die sich weder auf einer Pressekonferenz noch in den Mixed Zones nach den Spielen den Fragen der Journalisten gestellt hat.
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Muskuläre Blessur
Bühl fehlt DFB-Frauen in der WM-Qualifikation
Wegen einer im Training erlittenen Verletzung verpasst Klara Bühl zumindest das erste der anstehenden Spiele der Frauen-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation.
Fällt mindestens gegen Slowenien aus: Klara Bühl IMAGO/HMB-Media
Offensivspielerin Klara Bühl wird der deutschen Nationalmannschaft vorerst fehlen. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Sonntag mitteilte, erlitt die 25-Jährige vom Double-Gewinner FC Bayern im Vormittagstraining am Campus in Frankfurt am Main eine muskuläre Verletzung. Bundestrainer Christian Wück verzichtet zunächst auf eine Nachnominierung.
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