19.07.2026 - 16:00
04.07.2026 - 19:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Österreichs U19 unterliegt Spanien nur knapp
![[Bild: s_78714_11999_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_78714_11999_2012_1.jpg)
©Union KLM/Blau-Weiß Linz
Die Gruppenphase bei der UEFA U19 Europameisterschaft ist geschlagen. Am dritten Spieltag gab es für die bereits vor dem Spiel qualifizierten Österreicherinnen gegen Spanien eine knappe 2:1 Niederlage. Trainer Markus Hackl schonte im Spiel gegen die Turnierfavoriten bereits Kräfte fürs Halbfinale und stellte auf vier Positionen um. Dementsprechend klar waren auch die Vorzeichen in welche Richtung das Spiel gehen wird.
Der erste gefährliche Abschluss gehörte aber Rot-Weiß-Rot in Person von Emily Schäfer. Ihr Abschluss fiel aber zu zentral aus und stellte kein Problem für Torfrau Laia López dar. Das österreichische Team präsentierte sich wie in den vorangegangenen beiden Spielen als unangenehmer Gegner mit einer stabilen Defensive und gefährlichen Umschaltmomenten.
Spanien kontrolliert das Geschehen
Spanien konnte das erste Mal nach knapp einer viertel Stunde gefährlich werden. Silvia Cristóbal beförderte den Ball nach einem Eckstoß jedoch nur ans Außennetz. Wenige Minuten später musste sich auch Österreich-Torfrau Vivien Grabenhofer das erste Mal auszeichnen. Den Schuss von Ainoa Gómez konnte sie geradeso über die Latte lenken.
Dann aber der Elfmeter-Pfiff. Emira Makalic brachte Alba Cerrato in der 19. Minute im Strafraum zu Fall. Die gefoulte Spielerin trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:0 für die Spanierinnen. Spanien kontrollierte jetzt, wie zu erwarten das Spiel.
Es folgten einige Angriffe der Spanierinnen, die ohne große Gefahr blieben. In der 34. Minute konnte Grabenhofer einmal mehr ihre Qualität unter beweis stellen und einen Ball von Amaya García sehenswert aus der Kreuzecke fischen. Zehn Minuten vor der Pause dann die beste Phase der Österreicherinnen. Alina Kerschbaumer steckte einen Pass perfekt auf Denise Lueger durch, die nur an Torfrau López scheiterte. Kurz danach verpasste Lueger vorm Tor den Ball und damit den Ausgleich nur knapp.
Österreich wacht nach Rückschlag auf
Dann jedoch das 2:0 für Spanien in der 43. Minute. Elene Gurtubay setzte ihren Schuss perfekt an die Unterkante der Latte, von wo der Ball hinter die Linie sprang. Grabenhofer war hier ohne Abwehrchance. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Emira Makalic stieg bei einem Eckball am höchsten und platzierte ihren Kopfball zum 2:1 in die lange Ecke. López, die die Ecke durch einen Eigenfehler verursachte, sah dabei nicht allzu gut aus. Österreich war durch das Tor beflügelt. Wenig später traf Katie Richter aus der Distanz die Stange und verpasste damit erneut knapp den Ausgleich für Rot-Weiß-Rot. Verstecken musste sich das Team von Markus Hackl nach der ersten Halbzeit definitiv nicht.
Ruhiger Auftritt nach dem Seitenwechsel
Auch nach der Pause kamen die Österreicherinnen entschlossen aus der Kabine und konnten das Team vom spanischen Trainer David Aznar vor so manche Probleme stellen. Die erste Chance im zweiten Durchgang durch Cerrato konnte Grabenhofer erneut entschärfen. Die Torfrau aus Niederösterreich machte ein richtig starkes Spiel!
Das Spiel plätscherte etwas dahin. Beide Teams schalteten in der zweiten Halbzeit einen Gang runter mit dem Fokus bereits aufs Halbfinale gerichtet. Die Defensive mit Sophie Hoke und Emira Makalic, sowie die Debütantin Anika Hofschweiger leisteten gegen die aggressiven Spanierinnen richtig gute Arbeit. Richtig gefährlich wurde es jedoch nicht mehr. Eine persönlichen Rückschlag mussten Markus Hackl und Co noch hinnehmen. Kurz vor Schluss muss Sara Grabovac die Partie verletzt verlassen. Der Auftritt der ÖFB-Elf macht trotz der knappen Niederlage trotzdem Lust auf mehr.
Durch den 2. Platz in Gruppe B trifft Österreich am Dienstag im Halbfinale auf Deutschland und das Team von Melanie Behringer. Spanien duelliert sich ebenfalls am Dienstag mit Schweden um dein Einzug ins große Finale am 10. Juli. Beide Partien versprechen richtige Kracher zu werden.
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Quelle
06.07.2026 - 14:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Vom unbekannten Namen zur EM-Spielerin: Teresa Frizbergs rasanter Aufstieg
![[Bild: 19em.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/19em.jpg)
Vor gerade einmal sechs Monaten wusste noch nicht einmal Österreichs U19-Teamchef Markus Hackl von Teresa Frizberg. Heute gehört die 18-Jährige zu den großen Überraschungen im österreichischen Aufgebot bei der UEFA U19-Europameisterschaft.
Ihr Weg ins Nationalteam verlief alles andere als gewöhnlich. Frizberg besitzt die österreichische und deutsche Staatsbürgerschaft und steht beim FC Ingolstadt in der 2. Bundesliga unter Vertrag. Anders als viele ihrer Teamkolleginnen hatte sie zuvor nie ein Nachwuchsnationalteam des ÖFB durchlaufen. Eine Verbindung zum österreichischen Verband gab es lange Zeit nicht.
Das änderte sich erst vor wenigen Monaten. Über eine Mitspielerin beim FC Ingolstadt entstand der erste Kontakt zum ÖFB. Kurz darauf machte sich Teamchef Markus Hackl selbst auf den Weg nach Deutschland, um sich die Offensivspielerin im Training anzusehen. „Markus Hackl kam einfach mal beim Training zugucken und dann kam die Einladung“, erinnert sich Frizberg.
Die Nominierung sorgte zunächst durchaus für Verwunderung. Während viele Spielerinnen bereits seit Jahren Teil des österreichischen Nachwuchsprogramms waren, rückte Frizberg erst wenige Monate vor der Europameisterschaft in den Fokus. Für ihre Berufung musste sogar eine langjährige Nationalteamspielerin zu Hause bleiben – eine Entscheidung, die zunächst Fragen aufwarf.
Doch diese verstummten schnell. Bereits in den ersten Lehrgängen überzeugte Frizberg mit ihren fußballerischen Qualitäten und ihrer offenen Art. Obwohl sie als Neuling ins Team kam, fand sie sich schnell zurecht und wurde von der Mannschaft hervorragend aufgenommen. „Ich konnte mich gut einleben und das Team hat mich super aufgenommen. Es macht richtig Bock, mit ihnen zu spielen“, erzählt Frizi, wie sie von ihren Mitspielerinnen genannt wird.
Bei der UEFA U19-Europameisterschaft durfte sie schließlich erstmals das rot-weiß-rote Trikot bei einem Pflichtturnier tragen. Und obwohl sie erst seit kurzer Zeit Teil des Teams ist, schenkte ihr das Trainerteam sofort das Vertrauen. Frizberg kam in allen Gruppenspielen zum Einsatz und stand gegen die Schweiz sogar in der Startelf. „Ich bin sehr dankbar, dass ich gleich meine Einsatzzeit bekomme“, sagt sie. „Es bedeutet mir viel, dass mir das Trainerteam dieses Vertrauen schenkt.“
Mit dem Einzug ins Halbfinale schrieb Österreich bereits Geschichte. Noch nie zuvor hatte sich eine österreichische U19-Frauenmannschaft für die Runde der letzten vier einer Europameisterschaft qualifiziert. Für Frizberg hält das Halbfinale dabei eine ganz besondere Geschichte bereit. Ausgerechnet Deutschland – das Land, in dem sie aufgewachsen ist und bis heute ihren Vereinsfußball spielt – wartet nun als Gegner. „Ich freue mich gegen Deutschland zu spielen. Ich kenne da ein paar Spielerinnen und freue mich einfach auf das Duell“, sagt sie mit einem breiten Grinsen.
Es ist das nächste Kapitel einer Geschichte, die sich in erstaunlichem Tempo entwickelt hat. Noch vor wenigen Monaten kannte sie im österreichischen Fußball kaum jemand. Heute steht sie mit Österreich im Halbfinale einer Europameisterschaft.
Ihr Aufstieg zeigt, dass Talent manchmal erst spät entdeckt wird. Während viele Nationalspielerinnen sämtliche Nachwuchsteams durchlaufen, beweist Frizberg, dass sich eine Chance auch kurzfristig ergeben kann – und dass man bereit sein muss, sie zu nutzen. Egal, wie Österreichs EM-Reise endet: Teresa Frizberg hat sich bereits einen Namen gemacht. Von einer nahezu unbekannten Spielerin beim FC Ingolstadt zu einer wichtigen Option im österreichischen Nationalteam – ihr Weg ist der Beweis dafür, dass Fußballkarrieren selten geradlinig verlaufen. Mit gerade einmal 18 Jahren dürfte ihre Geschichte für das österreichische Nationalteam gerade erst begonnen haben.
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Quelle
07.07.2026 - 22:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Finale! Deutschland ringt Österreich nach Verlängerung nieder
![[Bild: s_58633_292_2012_2.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_58633_292_2012_2.jpg)
©IMAGO
Deutschland steht im Finale der UEFA Women's U19 Europameisterschaft! Im Halbfinale konnte sich die DFB-Elf gegen Österreich nach Verlängerung knapp mit 1:0 durchsetzen. Österreich-Teamchef Markus Hackl und Deutschland-Trainerin Melanie Behringer betonten vor dem Spiel den gegenseitigen Respekt und dass es sich um ein Duell zweier ausgeglichener Teams handelt. Die Anspannung konnte man im Grbavica Stadium in Sarajevo förmlich spüren.
Deutschland erwischte den besseren Start ins Halbfinale. Nach einem Eckstoß in der vierten Minute kam Deutschland Kapitänin Maj Schneider gefährlich zum Abschluss. Österreich-Torfrau Vivien Grabenhofer warf sich aber mit allem was sie hat in den Schuss. Danach brauchte das Spiel etwas um in Schwung zu kommen. Beide Teams verteidigten resolut und störten das Aufbauspiel der Gegnerinnen mit Entschlossenheit und Einsatz.
Gemächlicher Start mit wenig Chancen
Nach 23 Minuten dann auch der erste Abschluss auf das Tor von Janne Krumme. Der Schuss von Ella Herbst stellte aber keine große Herausforderung für die deutsche Torfrau dar. Nach einer halben Stunde kam Börner frei vor Grabenhofer zum Abschluss. Der Schuss aus Abseits-verdächtiger Position fiel aber zu ungefährlich aus. Kurz darauf die riesen Chance für Felicia Sträßer, die im Zentrum perfekt bedient wird, den Ball aber über das Tor befördert. Bis hierhin war das die mit Abstand gefährlichste Aktion. Die Österreicherinnen taten sich nach und nach schwerer sich gegen den Gegentreffer zu wehren.
Für Rot-Weiß-Rot sollte es kurz darauf schlimmer kommen. Kapitänin Valentina Illinger musste kurz vor der Pause verletzt runter. Nach den Verletzungen von Anna Osl und Sara Grabovac ist das bereits der dritte schwerwiegende Ausfall im Team von Markus Hackl.
Deutschland erhöhte vor dem Pausenpfiff nochmal den Druck und wollten unbedingt mit der Führung in die Kabinen. Grabenhofer unterstrich jedoch mehrmals ihre starke Form, die sie das ganze Turnier schon zeigen konnte. Auch einen platzierten Kopfball von Emma Memminger konnte die Niederösterreicherin problemlos entschärfen.
Deutschland drückt und drückt
Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nicht lange bis es wieder gefährlich wurde. Sträßer hatte das 1:0 am Fuß, konnte die Chance aber erneut nicht nutzen. Deutschland übernahm nun endgültig die Kontrolle und drängte die Österreicherinnen, die zur Pause doppelt wechseln mussten immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Es folgte ein Abschluss nach dem Anderen, jedoch immer mit einem Bein der Österreicherinnen dazwischen.
Das Spiel versprach alles was man sich von einem Duell zwischen Deutschland und Österreich erwartet. Intensive Zweikämpfe, erhitzte Emotionen und einen regelrechten Schlagabtausch. Beide Coaches brachten Mitte der zweiten Halbzeit frische Offensivkräfte. Beide Teams gingen nun aggressiver ins Geschehen, mit spielerischen Vorteilen für Schwarz-Rot-Gold. Generell war es aber ein chancenarmes Spiel.
Die zweite Halbzeit hatte wenig Höhepunkte zu bieten. Abschlüsse auf beiden Seiten, jedoch nicht wirklich erwähnenswert. Gerade in den Schlussminuten wachte aber auch Österreichs Offensive auf. Richtig geprüft wurde Janne Krumme jedoch nicht. In der 88. Minute krachte der Ball plötzlich ans Aluminium: Memmingers Schuss aus großer Distanz segelte über Torfrau Grabenhofer an die Latte. Im direkten Gegenstoß dann ein gefährlicher Distanzschuss von Denise Lueger. Der Torschrei lag vielen im Stadion schon auf den Lippen. Der Ball verfehlte das Ziel nur denkbar knapp. Es lag etwas in der Luft von Sarajevo. Jedoch nicht nur der Treffer, sondern auch die Verlängerung. Nach 90 Minuten blieb es beim 0:0.
Kein Sieger nach 90 Minuten
Der Finaleinzug sollte einfach für kein Team in der regulären Spielzeit vergönnt sein. In der Verlängerung übernahm Deutschland wieder die Kontrolle. Leonie Köpps und Maj Schneiders Abschlüsse flogen jedoch allesamt über das Tor.
Erst in der zweiten Halbzeit der Verlängerung dann die Erlösung für die DFB-Elf. Und wie sollte es anders sein als durch einen Standard. Die eingewechselte Tessa Zimmermann nutzte den perfekt getretenen Eckball von Lenelotte Müller und köpfte in der 109. Spielminute völlig frei zum 1:0 in die kurze Ecke ein. Es sollte auch der einzige Treffer einer umkämpften Partie bleiben. Deutschland zieht somit ins Finale ein und kämpft dort um den siebten U19-EM Titel.
Das Traumfinale
Im Finale am Freitag, 10. Juli in Sarajevo trifft Deutschland auf Titelverteidiger Spanien. Die "Furia Roja" setzte sich im Halbfinalspiel gegen Schweden deutlich mit 3:0 durch und unterstrich einmal mehr die erneuten Titelambitionen. Die Elf von Melanie Behringer hat da jedoch etwas dagegen. Es wartet ein Finalspiel auf Augenhöhe mit bestimmt mächtig viel Emotion und Kampfgeist. Anpfiff im Grbavica Stadium ist um 18:00 Uhr.
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Österreichs U19 unterliegt Spanien nur knapp
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©Union KLM/Blau-Weiß Linz
Die Gruppenphase bei der UEFA U19 Europameisterschaft ist geschlagen. Am dritten Spieltag gab es für die bereits vor dem Spiel qualifizierten Österreicherinnen gegen Spanien eine knappe 2:1 Niederlage. Trainer Markus Hackl schonte im Spiel gegen die Turnierfavoriten bereits Kräfte fürs Halbfinale und stellte auf vier Positionen um. Dementsprechend klar waren auch die Vorzeichen in welche Richtung das Spiel gehen wird.
Der erste gefährliche Abschluss gehörte aber Rot-Weiß-Rot in Person von Emily Schäfer. Ihr Abschluss fiel aber zu zentral aus und stellte kein Problem für Torfrau Laia López dar. Das österreichische Team präsentierte sich wie in den vorangegangenen beiden Spielen als unangenehmer Gegner mit einer stabilen Defensive und gefährlichen Umschaltmomenten.
Spanien kontrolliert das Geschehen
Spanien konnte das erste Mal nach knapp einer viertel Stunde gefährlich werden. Silvia Cristóbal beförderte den Ball nach einem Eckstoß jedoch nur ans Außennetz. Wenige Minuten später musste sich auch Österreich-Torfrau Vivien Grabenhofer das erste Mal auszeichnen. Den Schuss von Ainoa Gómez konnte sie geradeso über die Latte lenken.
Dann aber der Elfmeter-Pfiff. Emira Makalic brachte Alba Cerrato in der 19. Minute im Strafraum zu Fall. Die gefoulte Spielerin trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:0 für die Spanierinnen. Spanien kontrollierte jetzt, wie zu erwarten das Spiel.
Es folgten einige Angriffe der Spanierinnen, die ohne große Gefahr blieben. In der 34. Minute konnte Grabenhofer einmal mehr ihre Qualität unter beweis stellen und einen Ball von Amaya García sehenswert aus der Kreuzecke fischen. Zehn Minuten vor der Pause dann die beste Phase der Österreicherinnen. Alina Kerschbaumer steckte einen Pass perfekt auf Denise Lueger durch, die nur an Torfrau López scheiterte. Kurz danach verpasste Lueger vorm Tor den Ball und damit den Ausgleich nur knapp.
Österreich wacht nach Rückschlag auf
Dann jedoch das 2:0 für Spanien in der 43. Minute. Elene Gurtubay setzte ihren Schuss perfekt an die Unterkante der Latte, von wo der Ball hinter die Linie sprang. Grabenhofer war hier ohne Abwehrchance. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Emira Makalic stieg bei einem Eckball am höchsten und platzierte ihren Kopfball zum 2:1 in die lange Ecke. López, die die Ecke durch einen Eigenfehler verursachte, sah dabei nicht allzu gut aus. Österreich war durch das Tor beflügelt. Wenig später traf Katie Richter aus der Distanz die Stange und verpasste damit erneut knapp den Ausgleich für Rot-Weiß-Rot. Verstecken musste sich das Team von Markus Hackl nach der ersten Halbzeit definitiv nicht.
Ruhiger Auftritt nach dem Seitenwechsel
Auch nach der Pause kamen die Österreicherinnen entschlossen aus der Kabine und konnten das Team vom spanischen Trainer David Aznar vor so manche Probleme stellen. Die erste Chance im zweiten Durchgang durch Cerrato konnte Grabenhofer erneut entschärfen. Die Torfrau aus Niederösterreich machte ein richtig starkes Spiel!
Das Spiel plätscherte etwas dahin. Beide Teams schalteten in der zweiten Halbzeit einen Gang runter mit dem Fokus bereits aufs Halbfinale gerichtet. Die Defensive mit Sophie Hoke und Emira Makalic, sowie die Debütantin Anika Hofschweiger leisteten gegen die aggressiven Spanierinnen richtig gute Arbeit. Richtig gefährlich wurde es jedoch nicht mehr. Eine persönlichen Rückschlag mussten Markus Hackl und Co noch hinnehmen. Kurz vor Schluss muss Sara Grabovac die Partie verletzt verlassen. Der Auftritt der ÖFB-Elf macht trotz der knappen Niederlage trotzdem Lust auf mehr.
Durch den 2. Platz in Gruppe B trifft Österreich am Dienstag im Halbfinale auf Deutschland und das Team von Melanie Behringer. Spanien duelliert sich ebenfalls am Dienstag mit Schweden um dein Einzug ins große Finale am 10. Juli. Beide Partien versprechen richtige Kracher zu werden.
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06.07.2026 - 14:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Vom unbekannten Namen zur EM-Spielerin: Teresa Frizbergs rasanter Aufstieg
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Vor gerade einmal sechs Monaten wusste noch nicht einmal Österreichs U19-Teamchef Markus Hackl von Teresa Frizberg. Heute gehört die 18-Jährige zu den großen Überraschungen im österreichischen Aufgebot bei der UEFA U19-Europameisterschaft.
Ihr Weg ins Nationalteam verlief alles andere als gewöhnlich. Frizberg besitzt die österreichische und deutsche Staatsbürgerschaft und steht beim FC Ingolstadt in der 2. Bundesliga unter Vertrag. Anders als viele ihrer Teamkolleginnen hatte sie zuvor nie ein Nachwuchsnationalteam des ÖFB durchlaufen. Eine Verbindung zum österreichischen Verband gab es lange Zeit nicht.
Das änderte sich erst vor wenigen Monaten. Über eine Mitspielerin beim FC Ingolstadt entstand der erste Kontakt zum ÖFB. Kurz darauf machte sich Teamchef Markus Hackl selbst auf den Weg nach Deutschland, um sich die Offensivspielerin im Training anzusehen. „Markus Hackl kam einfach mal beim Training zugucken und dann kam die Einladung“, erinnert sich Frizberg.
Die Nominierung sorgte zunächst durchaus für Verwunderung. Während viele Spielerinnen bereits seit Jahren Teil des österreichischen Nachwuchsprogramms waren, rückte Frizberg erst wenige Monate vor der Europameisterschaft in den Fokus. Für ihre Berufung musste sogar eine langjährige Nationalteamspielerin zu Hause bleiben – eine Entscheidung, die zunächst Fragen aufwarf.
Doch diese verstummten schnell. Bereits in den ersten Lehrgängen überzeugte Frizberg mit ihren fußballerischen Qualitäten und ihrer offenen Art. Obwohl sie als Neuling ins Team kam, fand sie sich schnell zurecht und wurde von der Mannschaft hervorragend aufgenommen. „Ich konnte mich gut einleben und das Team hat mich super aufgenommen. Es macht richtig Bock, mit ihnen zu spielen“, erzählt Frizi, wie sie von ihren Mitspielerinnen genannt wird.
Bei der UEFA U19-Europameisterschaft durfte sie schließlich erstmals das rot-weiß-rote Trikot bei einem Pflichtturnier tragen. Und obwohl sie erst seit kurzer Zeit Teil des Teams ist, schenkte ihr das Trainerteam sofort das Vertrauen. Frizberg kam in allen Gruppenspielen zum Einsatz und stand gegen die Schweiz sogar in der Startelf. „Ich bin sehr dankbar, dass ich gleich meine Einsatzzeit bekomme“, sagt sie. „Es bedeutet mir viel, dass mir das Trainerteam dieses Vertrauen schenkt.“
Mit dem Einzug ins Halbfinale schrieb Österreich bereits Geschichte. Noch nie zuvor hatte sich eine österreichische U19-Frauenmannschaft für die Runde der letzten vier einer Europameisterschaft qualifiziert. Für Frizberg hält das Halbfinale dabei eine ganz besondere Geschichte bereit. Ausgerechnet Deutschland – das Land, in dem sie aufgewachsen ist und bis heute ihren Vereinsfußball spielt – wartet nun als Gegner. „Ich freue mich gegen Deutschland zu spielen. Ich kenne da ein paar Spielerinnen und freue mich einfach auf das Duell“, sagt sie mit einem breiten Grinsen.
Es ist das nächste Kapitel einer Geschichte, die sich in erstaunlichem Tempo entwickelt hat. Noch vor wenigen Monaten kannte sie im österreichischen Fußball kaum jemand. Heute steht sie mit Österreich im Halbfinale einer Europameisterschaft.
Ihr Aufstieg zeigt, dass Talent manchmal erst spät entdeckt wird. Während viele Nationalspielerinnen sämtliche Nachwuchsteams durchlaufen, beweist Frizberg, dass sich eine Chance auch kurzfristig ergeben kann – und dass man bereit sein muss, sie zu nutzen. Egal, wie Österreichs EM-Reise endet: Teresa Frizberg hat sich bereits einen Namen gemacht. Von einer nahezu unbekannten Spielerin beim FC Ingolstadt zu einer wichtigen Option im österreichischen Nationalteam – ihr Weg ist der Beweis dafür, dass Fußballkarrieren selten geradlinig verlaufen. Mit gerade einmal 18 Jahren dürfte ihre Geschichte für das österreichische Nationalteam gerade erst begonnen haben.
Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Soccerdonna als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Soccerdonna hier als bevorzugte Quelle hinzu.
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07.07.2026 - 22:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Michael Paral
Finale! Deutschland ringt Österreich nach Verlängerung nieder
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Deutschland steht im Finale der UEFA Women's U19 Europameisterschaft! Im Halbfinale konnte sich die DFB-Elf gegen Österreich nach Verlängerung knapp mit 1:0 durchsetzen. Österreich-Teamchef Markus Hackl und Deutschland-Trainerin Melanie Behringer betonten vor dem Spiel den gegenseitigen Respekt und dass es sich um ein Duell zweier ausgeglichener Teams handelt. Die Anspannung konnte man im Grbavica Stadium in Sarajevo förmlich spüren.
Deutschland erwischte den besseren Start ins Halbfinale. Nach einem Eckstoß in der vierten Minute kam Deutschland Kapitänin Maj Schneider gefährlich zum Abschluss. Österreich-Torfrau Vivien Grabenhofer warf sich aber mit allem was sie hat in den Schuss. Danach brauchte das Spiel etwas um in Schwung zu kommen. Beide Teams verteidigten resolut und störten das Aufbauspiel der Gegnerinnen mit Entschlossenheit und Einsatz.
Gemächlicher Start mit wenig Chancen
Nach 23 Minuten dann auch der erste Abschluss auf das Tor von Janne Krumme. Der Schuss von Ella Herbst stellte aber keine große Herausforderung für die deutsche Torfrau dar. Nach einer halben Stunde kam Börner frei vor Grabenhofer zum Abschluss. Der Schuss aus Abseits-verdächtiger Position fiel aber zu ungefährlich aus. Kurz darauf die riesen Chance für Felicia Sträßer, die im Zentrum perfekt bedient wird, den Ball aber über das Tor befördert. Bis hierhin war das die mit Abstand gefährlichste Aktion. Die Österreicherinnen taten sich nach und nach schwerer sich gegen den Gegentreffer zu wehren.
Für Rot-Weiß-Rot sollte es kurz darauf schlimmer kommen. Kapitänin Valentina Illinger musste kurz vor der Pause verletzt runter. Nach den Verletzungen von Anna Osl und Sara Grabovac ist das bereits der dritte schwerwiegende Ausfall im Team von Markus Hackl.
Deutschland erhöhte vor dem Pausenpfiff nochmal den Druck und wollten unbedingt mit der Führung in die Kabinen. Grabenhofer unterstrich jedoch mehrmals ihre starke Form, die sie das ganze Turnier schon zeigen konnte. Auch einen platzierten Kopfball von Emma Memminger konnte die Niederösterreicherin problemlos entschärfen.
Deutschland drückt und drückt
Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nicht lange bis es wieder gefährlich wurde. Sträßer hatte das 1:0 am Fuß, konnte die Chance aber erneut nicht nutzen. Deutschland übernahm nun endgültig die Kontrolle und drängte die Österreicherinnen, die zur Pause doppelt wechseln mussten immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Es folgte ein Abschluss nach dem Anderen, jedoch immer mit einem Bein der Österreicherinnen dazwischen.
Das Spiel versprach alles was man sich von einem Duell zwischen Deutschland und Österreich erwartet. Intensive Zweikämpfe, erhitzte Emotionen und einen regelrechten Schlagabtausch. Beide Coaches brachten Mitte der zweiten Halbzeit frische Offensivkräfte. Beide Teams gingen nun aggressiver ins Geschehen, mit spielerischen Vorteilen für Schwarz-Rot-Gold. Generell war es aber ein chancenarmes Spiel.
Die zweite Halbzeit hatte wenig Höhepunkte zu bieten. Abschlüsse auf beiden Seiten, jedoch nicht wirklich erwähnenswert. Gerade in den Schlussminuten wachte aber auch Österreichs Offensive auf. Richtig geprüft wurde Janne Krumme jedoch nicht. In der 88. Minute krachte der Ball plötzlich ans Aluminium: Memmingers Schuss aus großer Distanz segelte über Torfrau Grabenhofer an die Latte. Im direkten Gegenstoß dann ein gefährlicher Distanzschuss von Denise Lueger. Der Torschrei lag vielen im Stadion schon auf den Lippen. Der Ball verfehlte das Ziel nur denkbar knapp. Es lag etwas in der Luft von Sarajevo. Jedoch nicht nur der Treffer, sondern auch die Verlängerung. Nach 90 Minuten blieb es beim 0:0.
Kein Sieger nach 90 Minuten
Der Finaleinzug sollte einfach für kein Team in der regulären Spielzeit vergönnt sein. In der Verlängerung übernahm Deutschland wieder die Kontrolle. Leonie Köpps und Maj Schneiders Abschlüsse flogen jedoch allesamt über das Tor.
Erst in der zweiten Halbzeit der Verlängerung dann die Erlösung für die DFB-Elf. Und wie sollte es anders sein als durch einen Standard. Die eingewechselte Tessa Zimmermann nutzte den perfekt getretenen Eckball von Lenelotte Müller und köpfte in der 109. Spielminute völlig frei zum 1:0 in die kurze Ecke ein. Es sollte auch der einzige Treffer einer umkämpften Partie bleiben. Deutschland zieht somit ins Finale ein und kämpft dort um den siebten U19-EM Titel.
Das Traumfinale
Im Finale am Freitag, 10. Juli in Sarajevo trifft Deutschland auf Titelverteidiger Spanien. Die "Furia Roja" setzte sich im Halbfinalspiel gegen Schweden deutlich mit 3:0 durch und unterstrich einmal mehr die erneuten Titelambitionen. Die Elf von Melanie Behringer hat da jedoch etwas dagegen. Es wartet ein Finalspiel auf Augenhöhe mit bestimmt mächtig viel Emotion und Kampfgeist. Anpfiff im Grbavica Stadium ist um 18:00 Uhr.
Hinweis: Wenn du etwas googelst, bekommst du neben den normalen Ergebnissen auch eine Box mit aktuellen News angezeigt. Wenn du Soccerdonna als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für dich auf. Füge Soccerdonna hier als bevorzugte Quelle hinzu.
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Ich glaub ich bin eine Signatur 
Denken ist die schwerste Aufgabe ...deshalb befassen sich so wenige damit!

