18.01.2026 - 14:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Neele Rosen, Anika Knösel-Hein
Hinrunden-Analyse: Vom Verletzungspech verfolgt
![[Bild: s_18478_444_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_18478_444_2012_1.jpg)
©RB Leipzig
In jeder Saison gibt es Mannschaften, die durch Verletzungen so viele Rückschläge einstecken, dass sie kaum die Möglichkeit haben, Konstanz in ihr Spiel zu bringen. In dieser Saison sind RB Leipzig sowie die Aufsteiger Union Berlin und der Hamburger SV von diesem Leid geplagt.
RB Leipzig
Die Leipzigerinnen beendeten die letzte Saison auf dem achten Tabellenplatz. Nach 22 Spieltagen stand das Team von Jonas Stephan (34) bei 27 Punkten und einer Bilanz von acht Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen. Das Team positionierte sich im mittleren Tabellenbereich und konnte sich als festes Mitglied der Liga etablieren. Im Sommer verließen gleich mehrere erfahrene Spielerinnen den Verein. Unter anderem Stürmerin Vanessa Fudalla (Bayer 04 Leverkusen), Frederike Kempe (Borussia Dortmund) und Nina Räcke (SGS Essen). Gleichzeitig gelang es Leipzig den Kader punktuell zu verstärken. Mit jungen Talente wie Diana Nemeth (vorher VfL Wolfsburg), Lisa Baum (vorher Hamburger SV) und Delice Boboy (vorher Bayer 04 Leverkusen) wollte sich Leipzig diese Saison erneut beweisen.
Die Hinrunde der Leipzigerinnen blieb nicht frei von Leistungsschwankungen. Sie bewegten sich im unteren Drittel der Tabelle und sammelte wichtige Punkte gegen direkte Konkurrenten, ließen jedoch gegen spielstarke Topteams erwartungsgemäß Federn. Defensiv mussten die Leipzigerinnen einiges einstecken. Gegen Union Berlin fing man sich fünf Gegentore (0:5-Endstand), gegen Frankfurt waren es vier Gegentore (3:4-Endstand) und gegen Leverkusen (2:3-Endstand), Wolfsburg (1:3-Endstand) und Hoffenheim (2:3-Endstand) jeweils drei. Die Leipzigerinnen verpassten es, eine längere Serie positiver Ergebnisse zu etablieren. Gerade in engen Partien, wie gegen Eintracht Frankfurt (3:4), fehlte gelegentlich die letzte Konsequenz, um Spiele frühzeitig zu entscheiden. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Nach 13 Spieltagen stand die Mannschaft von Jonas Stephan mit 13 Punkten auf Platz zehn. Leipzigs Top-Torschützin ist Emilía Ásgeirsdóttir mit vier Toren, gefolgt von Marlene Müller mit drei Toren.
Leipzigs Defizite zeigen sich im letzten Drittel. Die Chancenverwertung blieb ausbaufähig, ebenso die Konsequenz im Abschluss. Zudem fehlte es in manchen Spielen an Durchschlagskraft gegen tief stehende Gegner. Auch die Konstanz über mehrere Spieltage hinweg stellte eine Herausforderung dar.
Diese Probleme hängen vor allem mit den vielen Verletzungen zusammen. Gleich drei Leistungsträgerinnen zogen sich allesamt einen Kreuzbandriss zu: Stürmerin Giovanna, Hoffmann, sowie die Abwehrspielerinnen Diana Nemeth und Lara Marti (bereits im Mai). Zwischenzeitlich fielen außerdem Marleen Schimmer (Sprunggelenksverletzung) und Julia Landenberger (Innenbandverletzung) verletzungsbedingt aus. Das sorgte im Kader für Unruhe und ließ wenig bis keine konstante Stabilität sowie Rhythmus zu.
In der Rückrunde wird es für RB Leipzig darum gehen, die spielerischen Ansätze konsequenter in Punkte umzumünzen. Sie müssen die offensive Effizienz steigern und die vorhandene Qualität konstanter abzurufen. Wenn ihnen das gelingt, ist eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld realistisch. Die Grundlagen für eine stabile Rückrunde sind vorhanden.
Union Berlin
Union Berlin feierte 2024/25 eine historische Saison: Die eisernen Ladies dominierten die 2. Bundesliga und sicherten sich mit 19 Siegen, fünf Unentschieden und nur zwei Niederlagen souverän die Meisterschaft. An der Alten Försterei wurde mit mehr als 20.000 Fans (Rekordkulisse eines 2. Ligaspiels) der Aufstieg in die höchste Spielklasse gefeiert. Mit 22 Treffern und als Top-Torschützin der Liga hatte Kapitänin Lisa Heiseler einen maßgeblichen Anteil an dem Aufstieg.
Der Kern des Aufstiegskaders blieb erhalten. Die Offensive wurde durch junge Spielerinnen wie U23-Nationalspielerin Sophie Weidauer (vorher Werder Bremen) und Eileen Campbell (vorher SC Freiburg II) ergänzt. Für die Defensive kam Anna Aehling (vorher Eintracht Frankfurt II) und als erfahrene Spielerin Tanja Pawollek (vorher Eintracht Frankfurt).
Union setzte von Beginn an auf Kampf, Geschlossenheit und das Sammeln von Punkten gegen direkte Konkurrenten. Am Ende der Hinrunde standen die Berlinerinnen mit zwölf Punkten auf dem 11. Platz. Union bewegte sich über weite Strecken der Hinrunde im unteren Tabellenbereich und musste häufig Lehrgeld zahlen. Dennoch gelangen einzelne Achtungserfolge: Am 7. Spieltag feierte die Mannschaft von Ailien Poese einen deutlichen 5:0-Heimsieg gegen Leipzig. Zum Abschluss der Hinrunde wurde mit dem Ausgleich in der 89. Minute ein 2:2 gegen Eintracht Frankfurt erkämpft.
Union Berlin agierte überwiegend aus einer defensiv geprägten Grundordnung heraus. Ziel war es, die Räume eng zu halten und dem Gegner möglichst wenig Platz im Zentrum zu bieten. Ein kompakter Block und ein tiefes Verteidigen prägten das Spiel der Berlinerinnen. Im Offensivspiel setzte Union vor allem auf Umschaltmomente, lange Bälle und Standardsituationen. Ein strukturierter Spielaufbau war nur selten zu erkennen, was auch der hohen Qualität der Gegnerinnen geschuldet war.
Vor allem erfahrene Spielerinnen trugen in den vergangen Monaten Verantwortung. Lisa Heiseler ist mit vier Saisontoren aktuell Union Berlins beste Torschützin. In der Defensive stachen Samantha Steuerwald und Anna Weiß durch Zweikampfstärke und Laufbereitschaft hervor.
Die größte Schwachstelle lag im Offensivspiel. Union tat sich schwer, eigene Ballbesitzphasen zu etablieren und gefährliche Abschlüsse zu kreieren. Die Kaderbreite erwies sich als begrenzt, was den Ausfällen und Verletzungen zusätzlichen Nachdruck verlieh. Trainerin Ailien Poese musste in der Startelf häufig rotieren. Anna Aehling fehlt seit dem 4. Spieltag. Stürmerin Naika Reissner musste in der Partie gegen den SC Freiburg bereits nach 24 Minuten verletzt ausgewechselt werden und fehlte für zwei Monate. Korina Janez riss sich im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen das Kreuzband und fällt für den Rest der Saison aus. Und in der Verteidigung fehlen seit Anfang November Tomke Schneider und Mariann Noack. Die Ausfälle und häufigen Rotationen ließen keinen echten Rhythmus und konstante Stabilität im Team zu.
Für die Rückrunde wird es entscheidend sein, die defensive Stabilität weiter auszubauen und gleichzeitig Wege zu finden, offensiv variabler zu agieren. Ein besonderes Augenmerk wird darauf liegen, Punkte gegen Teams aus dem Tabellenkeller zu sammeln. Der Klassenerhalt bleibt das realistische und zentrale Ziel. Sollten die Berlinerinnen ihre kämpferische Mentalität beibehalten und punktuell offensiv zulegen, ist ein Verbleib in der Liga weiterhin möglich – trotz der Ausfälle im bisherigen Saisonverlauf.
Hamburger SV
Am vorletzten Spieltag der Saison 2024/25 machte der HSV den Aufstieg in die 1. Liga perfekt. Bei den Drittplatzierten steht seit Sommer 2025 Liése Brancao als Trainerin unter Vertrag. Neben Brancao stießen vor der Saison unter anderem die Stürmerinnen Sophie Hillebrand und Melanie Brunnthaler (beide von St. Pölten) sowie Nina Räcke (vorher RB Leipzig) zur Mannschaft. Mit Lisa Baum verließ eine vielversprechende junge U-Nationalspielerin den HSV vor der ersten Bundesliga-Saison seit 2012.
Die Saison startete für die Hamburgerinnen sehr vielversprechend: Am ersten Spieltag konnte ein 1:3-Rückstand gegen den VfL Wolfsburg in den letzten Spielminuten in ein 3:3 umgewandelt werden. Eine Leistung, die von Mut und Willen zeugte. Doch bereits am zweiten Spieltag in Essen ging die Verletzungsmisere los, die sich durch die Hinrunde des HSV zog: Laura Sieger, Neuzugang im Tor, zog sich einen Kreuzbandriss zu, eine Verletzung, die sie wohl für die gesamte Saison ausschalten wird. Es ist bereits der dritte Kreuzbandriss ihrer Karriere.
Am vierten Spieltag erlitt Innenverteidigerin Jaqueline Dönges einen Teilriss des Syndesmosebands und einen Bänderriss im Sprunggelenk. Nur wenige Tage später ereilte Sophie Profé im Training ein ähnliches Schicksal: Auch sie riss sich ein Syndesmoseband. Bei beiden Verteidigerinnen stand schnell fest, dass auch sie mehrere Monate ausfallen würden.
Anfang November folgte dann die vierte schwere Verletzung: Viktoria Schwalm verdrehte sich im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt das Knie. „Nur“ ein Riss des Innenmeniskus, kein Kreuzbandriss, wie die Situation zunächst vermuten ließ. Trotzdem wird auch die Stürmerin dem HSV für mehrere Monate fehlen.
Die Mannschaft ging entsprechend personell geschwächt durch die Hinrunde. Ein Sieg gegen Leipzig am vierten Spieltag stand nach dreizehn Spielen vier Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber. Mit sieben Punkten beendeten die Hamburgerinnen die Hinrunde auf dem vorletzten Platz. In einigen Spielen wäre mehr drin gewesen, zum Beispiel als man gegen Jena in der 89. Minute den Ausgleich fing oder in Leverkusen in der 95. Minute das 2:1. In beiden Spielen schien die Konzentration nicht bis zum Schluss zu reichen.
Und trotzdem verstehen es die Spielerinnen des HSV zu begeistern. Ihr Kampfgeist ist oft mitreißend, es macht Spaß der noch sehr jungen Mannschaft zuzuschauen. Dies beweisen auch die beeindruckenden Zuschauer:innenzahlen: ca. 6.000 sind es im Durchschnitt, ein Spitzenwert im Liga-Vergleich.
Der HSV konnte in der Hinrunde nur zwölf Tore schießen, besonders gegen die direkten Tabellenkonkurrenz muss dies in der Rückrunde gesteigert werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Der Abstand zu der SGS Essen auf dem rettenden 12. Platz betrug am Ende der Hinrunde zwei Punkte. Passenderweise startet der HSV nach der Winterpause direkt gegen ebendiese Essenerinnen – ein klassisches 6-Punkte-Spiel (Sonntag, 25.1., 16 Uhr).
Fazit
Alle drei Mannschaften waren in der Hinrunde vom Pech verfolgt und sind so hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Dies hat zur Folge, dass sie sich im unteren Tabellendrittel wiederfinden und besonders der Hamburger SV vom Abstieg bedroht ist. Ob die Verletzungen durch neues Personal in der Rückrunde ausgeglichen werden und die Mannschaften mehr Punkte sammeln können, wird sich zeigen.
Morgen betrachten wir die Mannschaften, die in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind: Eintracht Frankfurt, SGS Essen und Carl Zeiss Jena.
Quelle
19.01.2026 - 12:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Neele Rosen, Jan Klein Reesink, Anika Knösel-Hein
Hinrunden-Analyse: Enttäuschungen
![[Bild: s_13992_104_2012_4.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_13992_104_2012_4.jpg)
©IMAGO
Eintracht Frankfurt, die SGS Essen und der FC Carl Zeiss Jena gingen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in diese Saison – doch alle drei verfehlten bislang ihre Ziele. Frankfurt wollte sich erneut im Kampf um die Spitzenplätze behaupten. Essen peilte eine stabile Rolle im Mittelfeld an, während Jena den nächsten Entwicklungsschritt nach dem Klassenerhalt gehen wollte. Stattdessen prägen Punktverluste sowie spielerische Defizite und fehlende Konstanz den bisherigen Saisonverlauf. Damit zählen alle drei Teams, trotz ihrer unterschiedlicher Ausgangslagen, zu den bisherigen Enttäuschungen dieser Bundesliga-Saison.
Carl Zeiss Jena
Nach dem Klassenerhalt in der Vorsaison startete der FC Carl Zeiss Jena mit dem klaren Ziel, sich erneut den Ligaverbleib zu sichern. Mit einem der kleinsten Kader der Liga war jedoch klar, dass dies erneut ein Kraftakt werden würde. Entsprechend richtete sich der Fokus auf defensive Stabilität, Disziplin und das Sammeln möglichst vieler Punkte in engen Spielen.
Im Sommer blieb der Kader in weiten Teilen zusammen. Torhüterin Mariella El Sharif (zu Werder Bremen), Jenny Beyer (zum FC Ingolstadt) sowie Laura Kiontke (Karriereende) verließen jedoch den FCC. Als Verstärkung zur neuen Saison kamen unter anderem Torhüterin Julia Kassen (vorher SC Freiburg), Hannah Etzold (vorher 1. FC Nürnberg) und Steffi Schmid (vorher RB Leipzig). Jena ging erneut mit einer jungen Mannschaft in die Saison, die über mannschaftliche Geschlossenheit und Laufbereitschaft punkten sollte.
Die Hinrunde der Frauen-Bundesliga stellte den FC Carl Zeiss Jena vor die erwarteten Herausforderungen. Die kämpferische Überzeugung der Spielerinnen war dabei zwar erkennbar, konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Jena defensiv wie offensiv dauerhaft stark gefordert war. Zu häufig ließ das Team von Florian Kästner (27) aussichtsreiche Chancen ungenutzt und verpasste es, enge Spiele in Zählbares umzuwandeln. Die Punktausbeute blieb überschaubar – sechs Punkte aus 14 Spielen. Am 13. Spieltag konnten die Damen aus Jena ihren ersten und bislang einzigen Saisonsieg in Köln einfahren. Damit überwintern die Thüringerinnen auf dem letzten Platz. Positiv aus Sicht des FCC: Mehrere Partien blieben lange offen, auch wenn am Ende oft die Effizienz der Gegnerinnen den Ausschlag gab. Die Hinrunde war weniger von klaren Leistungseinbrüchen als vielmehr von fehlender Konstanz geprägt.
Im Spielaufbau zeigte sich allerdings ein wiederkehrendes Problem: Der Übergang aus der Defensive ins Offensivspiel gelang nur selten kontrolliert. Pressingphasen wurden meist situativ gewählt, ein dauerhaft hohes Anlaufen war kaum zu beobachten. Stattdessen versuchte Jena, über Umschaltmomente und Standardsituationen Gefahr zu erzeugen. Dabei konnten sie nur 12 eigene Tore schießen und mussten 32 Gegentore hinnehmen. Durchschnittlich fingen die Jenaerinnen 2,3 Gegentore pro Spiel. Veränderungen im Saisonverlauf blieben überschaubar – die grundsätzliche Spielidee wurde beibehalten, auch mangels personeller Alternativen. Phasenweise fehlte es an Variabilität im Spiel nach vorne.
Im Kader lassen sich wenige Spielerinnen ausmachen, auf denen ein Großteil der Verantwortung lastete. Mit vier Saisontoren ist Isabella Jaron die aktuelle Top-Torschützin der Jenaerinnen. Gleichzeitig fehlte es an Unterstützung aus dem Mittelfeld, um die Stürmerinnen konstant in Abschlusspositionen zu bringen. In der Defensive übernahmen mehrere Spielerinnen tragende Rollen, insbesondere auf der Torhüterposition. Torhüterin Jasmin Janning hat mit ihren Leistungen in vielen Spielen deutlichere Niederlagen verhindert und hielt Jena lange im Spiel. Eine klare individuelle Weiterentwicklung im Vergleich zur Vorsaison war vor allem in der defensiven Organisation erkennbar.
Für die Rückrunde wird es entscheidend sein, die offensive Entwicklung voranzutreiben. Mehr Ballkontrolle, sauberere Kombinationen in den gegnerischen Strafraum und eine bessere Anbindung der Sturmreihe könnten für die nötige Entlastung sorgen. Realistisch betrachtet bleibt der Klassenerhalt das zentrale Ziel, wobei punktuelle Verstärkungen – insbesondere für das Offensivspiel – helfen könnten, die Chancen zu erhöhen.
SGS Essen
Die SGS Essen schloss, als nun letzter reiner Frauenfußballverein in der Google-Pixel-Bundesliga, die vergangene Saison auf einem soliden neunten Platz mit 20 Punkten aus 22 Spielen ab. Eigenen Talenten soll der Sprung in den Profifußball ermöglicht werden und sie sollen dann gegen eine Ablöse verkauft werden. So ist das Geschäftsmodell des Vereins. Spielerinnen wie beispielsweise Eigengewächs Torhüterin Sophia Winkler (22) entwickelten sich so zu Leistungsträgerinnen, die dem Verein erst sportliche Qualität und anschließend monetäre Mittel bescherten. Dies war auch der Arbeit von Trainer Markus Högner zu verdanken, der seit 2010 mit kurzen Unterbrechungen an der Seitenlinie stand und Spielerinnen wie Lena Oberdorf, Lea Schüller oder auch Linda Dallmann zu absoluten Top-Spielerinnen entwickelte.
Im Sommer erfolgte erneut ein großer personeller Umbruch. Keeperin Sophia Winkler zog es zum Liga-Rivalen Eintracht Frankfurt. Dazu gingen auch die Taktgeberin Annalena Rieker (AS Roma; mit vier Bundesligatreffern zweitbeste Schützin der SGS) und die erfahrene Anja Pfluger (Karriereende). Der schmerzhafteste Abgang war aber der von Trainer Högner zum BVB, der retrospektiv betrachtet nicht aufgefangen werden konnte.
Für ihn übernahmen der bisherige Co-Trainer Robert Augustin (33) als Teamchef und Thomas Gerstner (59) als Trainer. Nach einer 0:8-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am 5. Spieltag war für beide aber schnell wieder Schluss. Nur ein Punkt aus fünf Spielen und eine Tordifferenz von 1:17 Toren waren zu wenig für die Ansprüche des Vereins. Bis zur Winterpause übernahm die bisherige Co-Trainerin Jessica Wissmann (34), die aus neun Spielen immerhin acht Punkte sammeln konnte und gerade mit neun eigenen erzielten Treffern der lahmenden Offensive neue Energie einhauchte.
Zu Jahresbeginn hat nun die Belgierin Heleen Jaques (37) die Arbeit aufgenommen. Sie arbeitete bis Ende Oktober beim belgischen Erstligisten KAA Gent Ladies. Auf der Zugangsseite gab es auch eine positive Verpflichtung: Für das zentrale Mittelfeld kam die Belgierin Shari Van Belle (25) von Standard Femina. Mit drei Treffern ist sie Top-Torjägerin.
Gerade zum Ende der Hinrunde hin zeigte sich die neue Festigkeit der Spielidee von Jessica Wissmann. Defensiv kompakt gegen den Ball stehen, enge Abstände zwischen den Ketten und ein geradliniges Konterspiel. Aus den Spielen bei Bayer Leverkusen (1:0-Sieg), gegen Abstiegskonkurrent 1. FC Nürnberg (2:0-Heimsieg) und dem torlosen Unentschieden beim SC Freiburg holte man stolze sieben Punkte aus drei Spielen. Auf diese Ergebnisse und den spielerischen Ansatz kann nun die neue Trainerin Jaques aufbauen. Direkt zum Rückrundenauftakt geht es gegen ein weiteres Team im Abstiegskampf: den Hamburger SV (Sonntag, 25.01.26, 16 Uhr).
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt beendete die Saison 2024/25 auf dem 3. Tabellenplatz mit nur einem Punkt hinter dem VfL Wolfsburg. Am Ende der Hinrunde wurde die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis sogar Herbstmeister und gab die Tabellenführung erst nach 15 Spieltagen an den späteren Meister aus München ab. Die Saison gab das klare Zeichen, dass Frankfurt oben mitspielen kann und möchte.
Dennoch verließen viele Leistungsträgerinnen die Mannschaft am Ende der Saison. Zu den direkten Konkurrentinnen VfL Wolfsburg zog es Sophia Kleinherne und Stina Johannes, zum FC Bayern München Barbara Dunst. Auch Kapitänin Tanja Pawollek, Carlotta Wamser, Sara Doorsoun und Lara Prašnikar verließen den Verein. Verstärkung kam unter anderem durch die erfahrenen Spielerinnen Amanda Ilestedt, Rebecka Blomqvist und Hayley Raso. Torhüterin Sophia Winkler wurde frühzeitig vor der Sommerpause verpflichtet, zog sich allerdings bereits im Februar 2025 einen Kreuzbandriss zu.
Besonders in der Defensive machten sich die Abgänge im Sommer bemerkbar. Die Eintracht kassierte in den 13 Spielen der Hinrunde 21 Tore. Zum Vergleich: In der gesamten vergangenen Saison fing man 22 Tore. Hier herrschte eine klare Instabilität, die Verteidigung wirkte noch nicht eingespielt und auch Torhüterin Altenburg strahlte teilweise Unsicherheit aus. Selbst bei Siegen gab es in der Regel mindestens ein Gegentor, in sieben Spielen sogar zwei oder mehr. Insgesamt spielte die Mannschaft in der Hinrunde nur dreimal zu Null.
Die Offensive blieb hingegen auch in dieser Saison eine Stärke der Eintracht. 30 Tore konnten insgesamt geschossen werden, was der drittbeste Wert der Liga ist. Besonders Nicole Anyomi sticht dabei mit ihren acht Treffern hervor. Und mit der Größe von Innenverteidigerin Amanda Ilestedt konnte bei Standards eine Stärke gefunden werden, die in bereits vier Toren für die Schwedin resultierte. Kapitänin Laura Freigang hingegen tat sich vor allem zu Beginn der Saison schwer. Ihr erstes Tor schoss sie am 8. Spieltag. Bislang erzielte sie drei Tore und legte ein weiteres vor, eine eher magere Ausbeute im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten.
Die Hinrunde der Frankfurterinnen war insgesamt ein Auf und Ab. Es gab den großartigen 3:2-Sieg in Unterzahl in Wolfsburg, der von Kampfgeist und Willensstärke zeugte. Aber eben auch die deutliche 0:5-Heimniederlage gegen Bayern München oder die 5:3-Niederlage bei Nürnberg. Besonders klar zeigte das Spiel bei Union Berlin am 13. Spieltag den Verlauf der Frankfurter Hinrunde. Die Eintracht war überlegen und hat vorne einige Torchancen liegen lassen, während in der Abwehr Fehler zu Gegentoren führten. Am Ende stand ein 2:2. Ein Ergebnis, das hinter den Möglichkeiten zurückbleibt und insgesamt wenig zufriedenstellend ist.
Folglich schloss Frankfurt die Rückrunde mit sechs Punkten Rückstand auf den 3. Tabellenplatz ab. Man fand sich im Mittelfeld der Tabelle wieder, eine Position, die nicht dem Anspruch des Vereins gerecht werden kann. Für die Rückrunde ist dringend mehr Stabilität und Sicherheit in der Defensive nötig. Von der Rückkehr Sara Doorsouns, die den Verein erst im Sommer Richtung NWSL verlassen hatte, profitiert diese sicherlich.
Der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg sind den Frankfurterinnen längst davongerannt. Ob zumindest Werder Bremen auf Platz 3 eingeholt werden kann, ist fraglich, aber nicht ausgeschlossen.
Fazit
Die Hinrunde hat deutlich gemacht, wie schmal der Grat zwischen Ambition und Realität in der Bundesliga ist. Eintracht Frankfurt, die SGS Essen und Carl Zeiss Jena blieben hinter ihren Erwartungen zurück und stehen vor einer richtungsweisenden Rückrunde. Ob die Wende gelingt, ist offen, notwendig wäre sie für alle drei Teams.
Morgen folgt der Blick auf das stabile Mittelfeld mit dem SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen und der TSG Hoffenheim.
Quelle
19.01.2026 - 10:35 Uhr | News | Quelle: Karlsruher SC
Mia Rodach kehrt nach Deutschland zurück
![[Bild: s_62712_4340_2012_1.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/s_62712_4340_2012_1.jpg)
©Eintracht Frankfurt
Mia Rodach ist zurück in Deutschland: Die 19-jährige Stürmerin kehrt nach einem Aufenthalt in den USA aus der National Women’s Soccer League (NWSL) zurück. Die junge Offensivspielerin lief zuletzt für die South Florida Bulls auf, spielte vor ihrem Wechsel jedoch in der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt und absolvierte dort insgesamt 28 Spiele.
Zuvor war Rodach in der U17 der TSG Hoffenheim aktiv. Nun trifft sie erneut auf Cheftrainer Christopher Holzer, mit dem sie bereits in Hoffenheim zusammengearbeitet hatte.
Cheftrainer Christopher Holzer sieht großes Entwicklungspotenzial in Rodach:
„Ich kenne Mia bereits aus meiner Zeit in Hoffenheim. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, haben wir diese bewusst genutzt. Mia bringt trotz ihres jungen Alters schon Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit, hat großes Entwicklungspotenzial und passt sehr gut in unsere aktuelle Kaderstruktur. Wir freuen uns sehr, sie beim KSC begrüßen zu dürfen.“
Auch Rodach blickt ihrer neuen Aufgabe optimistisch entgegen:
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim KSC. Mein Ziel ist es, mich schnell ins Team zu integrieren und mit konstanten Leistungen zum gemeinsamen Erfolg beizutragen.“
Quelle
19.01.2026 - 11:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: Wechselt Schwedin Alcaide in die Bundesliga?
![[Bild: 9522.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/9522.jpg)
Nach unseren Informationen wird die Schwedin Olivia Alcaide in die Bundesliga wechseln. Nach einem halben Jahr in der türkischen Liga bei Fenerbahçe SK, wird sich die offensive Mittelfeldspielerin eine neue Aufgabe suchen. Dabei führen Indizien nach Deutschland.
Die 28-Jährige spielte zuvor in der zweiten schwedischen Liga Elitettan bei den Jitex BK, bei dem sie richtig durchstartete. In 35 Spielen erzielte Alcaide 25 Tore. Im Sommer 2025 wagte sie den Schritt ins Ausland zum türkischen Klub, bei dem sie jedoch nur zu vier Einsätzen kam.
Es bleibt offen, welcher Klub schlussendlich die Schwedin verpflichtet.
Quelle
Hinrunden-Analyse: Vom Verletzungspech verfolgt
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©RB Leipzig
In jeder Saison gibt es Mannschaften, die durch Verletzungen so viele Rückschläge einstecken, dass sie kaum die Möglichkeit haben, Konstanz in ihr Spiel zu bringen. In dieser Saison sind RB Leipzig sowie die Aufsteiger Union Berlin und der Hamburger SV von diesem Leid geplagt.
RB Leipzig
Die Leipzigerinnen beendeten die letzte Saison auf dem achten Tabellenplatz. Nach 22 Spieltagen stand das Team von Jonas Stephan (34) bei 27 Punkten und einer Bilanz von acht Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen. Das Team positionierte sich im mittleren Tabellenbereich und konnte sich als festes Mitglied der Liga etablieren. Im Sommer verließen gleich mehrere erfahrene Spielerinnen den Verein. Unter anderem Stürmerin Vanessa Fudalla (Bayer 04 Leverkusen), Frederike Kempe (Borussia Dortmund) und Nina Räcke (SGS Essen). Gleichzeitig gelang es Leipzig den Kader punktuell zu verstärken. Mit jungen Talente wie Diana Nemeth (vorher VfL Wolfsburg), Lisa Baum (vorher Hamburger SV) und Delice Boboy (vorher Bayer 04 Leverkusen) wollte sich Leipzig diese Saison erneut beweisen.
Die Hinrunde der Leipzigerinnen blieb nicht frei von Leistungsschwankungen. Sie bewegten sich im unteren Drittel der Tabelle und sammelte wichtige Punkte gegen direkte Konkurrenten, ließen jedoch gegen spielstarke Topteams erwartungsgemäß Federn. Defensiv mussten die Leipzigerinnen einiges einstecken. Gegen Union Berlin fing man sich fünf Gegentore (0:5-Endstand), gegen Frankfurt waren es vier Gegentore (3:4-Endstand) und gegen Leverkusen (2:3-Endstand), Wolfsburg (1:3-Endstand) und Hoffenheim (2:3-Endstand) jeweils drei. Die Leipzigerinnen verpassten es, eine längere Serie positiver Ergebnisse zu etablieren. Gerade in engen Partien, wie gegen Eintracht Frankfurt (3:4), fehlte gelegentlich die letzte Konsequenz, um Spiele frühzeitig zu entscheiden. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Nach 13 Spieltagen stand die Mannschaft von Jonas Stephan mit 13 Punkten auf Platz zehn. Leipzigs Top-Torschützin ist Emilía Ásgeirsdóttir mit vier Toren, gefolgt von Marlene Müller mit drei Toren.
Leipzigs Defizite zeigen sich im letzten Drittel. Die Chancenverwertung blieb ausbaufähig, ebenso die Konsequenz im Abschluss. Zudem fehlte es in manchen Spielen an Durchschlagskraft gegen tief stehende Gegner. Auch die Konstanz über mehrere Spieltage hinweg stellte eine Herausforderung dar.
Diese Probleme hängen vor allem mit den vielen Verletzungen zusammen. Gleich drei Leistungsträgerinnen zogen sich allesamt einen Kreuzbandriss zu: Stürmerin Giovanna, Hoffmann, sowie die Abwehrspielerinnen Diana Nemeth und Lara Marti (bereits im Mai). Zwischenzeitlich fielen außerdem Marleen Schimmer (Sprunggelenksverletzung) und Julia Landenberger (Innenbandverletzung) verletzungsbedingt aus. Das sorgte im Kader für Unruhe und ließ wenig bis keine konstante Stabilität sowie Rhythmus zu.
In der Rückrunde wird es für RB Leipzig darum gehen, die spielerischen Ansätze konsequenter in Punkte umzumünzen. Sie müssen die offensive Effizienz steigern und die vorhandene Qualität konstanter abzurufen. Wenn ihnen das gelingt, ist eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld realistisch. Die Grundlagen für eine stabile Rückrunde sind vorhanden.
Union Berlin
Union Berlin feierte 2024/25 eine historische Saison: Die eisernen Ladies dominierten die 2. Bundesliga und sicherten sich mit 19 Siegen, fünf Unentschieden und nur zwei Niederlagen souverän die Meisterschaft. An der Alten Försterei wurde mit mehr als 20.000 Fans (Rekordkulisse eines 2. Ligaspiels) der Aufstieg in die höchste Spielklasse gefeiert. Mit 22 Treffern und als Top-Torschützin der Liga hatte Kapitänin Lisa Heiseler einen maßgeblichen Anteil an dem Aufstieg.
Der Kern des Aufstiegskaders blieb erhalten. Die Offensive wurde durch junge Spielerinnen wie U23-Nationalspielerin Sophie Weidauer (vorher Werder Bremen) und Eileen Campbell (vorher SC Freiburg II) ergänzt. Für die Defensive kam Anna Aehling (vorher Eintracht Frankfurt II) und als erfahrene Spielerin Tanja Pawollek (vorher Eintracht Frankfurt).
Union setzte von Beginn an auf Kampf, Geschlossenheit und das Sammeln von Punkten gegen direkte Konkurrenten. Am Ende der Hinrunde standen die Berlinerinnen mit zwölf Punkten auf dem 11. Platz. Union bewegte sich über weite Strecken der Hinrunde im unteren Tabellenbereich und musste häufig Lehrgeld zahlen. Dennoch gelangen einzelne Achtungserfolge: Am 7. Spieltag feierte die Mannschaft von Ailien Poese einen deutlichen 5:0-Heimsieg gegen Leipzig. Zum Abschluss der Hinrunde wurde mit dem Ausgleich in der 89. Minute ein 2:2 gegen Eintracht Frankfurt erkämpft.
Union Berlin agierte überwiegend aus einer defensiv geprägten Grundordnung heraus. Ziel war es, die Räume eng zu halten und dem Gegner möglichst wenig Platz im Zentrum zu bieten. Ein kompakter Block und ein tiefes Verteidigen prägten das Spiel der Berlinerinnen. Im Offensivspiel setzte Union vor allem auf Umschaltmomente, lange Bälle und Standardsituationen. Ein strukturierter Spielaufbau war nur selten zu erkennen, was auch der hohen Qualität der Gegnerinnen geschuldet war.
Vor allem erfahrene Spielerinnen trugen in den vergangen Monaten Verantwortung. Lisa Heiseler ist mit vier Saisontoren aktuell Union Berlins beste Torschützin. In der Defensive stachen Samantha Steuerwald und Anna Weiß durch Zweikampfstärke und Laufbereitschaft hervor.
Die größte Schwachstelle lag im Offensivspiel. Union tat sich schwer, eigene Ballbesitzphasen zu etablieren und gefährliche Abschlüsse zu kreieren. Die Kaderbreite erwies sich als begrenzt, was den Ausfällen und Verletzungen zusätzlichen Nachdruck verlieh. Trainerin Ailien Poese musste in der Startelf häufig rotieren. Anna Aehling fehlt seit dem 4. Spieltag. Stürmerin Naika Reissner musste in der Partie gegen den SC Freiburg bereits nach 24 Minuten verletzt ausgewechselt werden und fehlte für zwei Monate. Korina Janez riss sich im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen das Kreuzband und fällt für den Rest der Saison aus. Und in der Verteidigung fehlen seit Anfang November Tomke Schneider und Mariann Noack. Die Ausfälle und häufigen Rotationen ließen keinen echten Rhythmus und konstante Stabilität im Team zu.
Für die Rückrunde wird es entscheidend sein, die defensive Stabilität weiter auszubauen und gleichzeitig Wege zu finden, offensiv variabler zu agieren. Ein besonderes Augenmerk wird darauf liegen, Punkte gegen Teams aus dem Tabellenkeller zu sammeln. Der Klassenerhalt bleibt das realistische und zentrale Ziel. Sollten die Berlinerinnen ihre kämpferische Mentalität beibehalten und punktuell offensiv zulegen, ist ein Verbleib in der Liga weiterhin möglich – trotz der Ausfälle im bisherigen Saisonverlauf.
Hamburger SV
Am vorletzten Spieltag der Saison 2024/25 machte der HSV den Aufstieg in die 1. Liga perfekt. Bei den Drittplatzierten steht seit Sommer 2025 Liése Brancao als Trainerin unter Vertrag. Neben Brancao stießen vor der Saison unter anderem die Stürmerinnen Sophie Hillebrand und Melanie Brunnthaler (beide von St. Pölten) sowie Nina Räcke (vorher RB Leipzig) zur Mannschaft. Mit Lisa Baum verließ eine vielversprechende junge U-Nationalspielerin den HSV vor der ersten Bundesliga-Saison seit 2012.
Die Saison startete für die Hamburgerinnen sehr vielversprechend: Am ersten Spieltag konnte ein 1:3-Rückstand gegen den VfL Wolfsburg in den letzten Spielminuten in ein 3:3 umgewandelt werden. Eine Leistung, die von Mut und Willen zeugte. Doch bereits am zweiten Spieltag in Essen ging die Verletzungsmisere los, die sich durch die Hinrunde des HSV zog: Laura Sieger, Neuzugang im Tor, zog sich einen Kreuzbandriss zu, eine Verletzung, die sie wohl für die gesamte Saison ausschalten wird. Es ist bereits der dritte Kreuzbandriss ihrer Karriere.
Am vierten Spieltag erlitt Innenverteidigerin Jaqueline Dönges einen Teilriss des Syndesmosebands und einen Bänderriss im Sprunggelenk. Nur wenige Tage später ereilte Sophie Profé im Training ein ähnliches Schicksal: Auch sie riss sich ein Syndesmoseband. Bei beiden Verteidigerinnen stand schnell fest, dass auch sie mehrere Monate ausfallen würden.
Anfang November folgte dann die vierte schwere Verletzung: Viktoria Schwalm verdrehte sich im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt das Knie. „Nur“ ein Riss des Innenmeniskus, kein Kreuzbandriss, wie die Situation zunächst vermuten ließ. Trotzdem wird auch die Stürmerin dem HSV für mehrere Monate fehlen.
Die Mannschaft ging entsprechend personell geschwächt durch die Hinrunde. Ein Sieg gegen Leipzig am vierten Spieltag stand nach dreizehn Spielen vier Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber. Mit sieben Punkten beendeten die Hamburgerinnen die Hinrunde auf dem vorletzten Platz. In einigen Spielen wäre mehr drin gewesen, zum Beispiel als man gegen Jena in der 89. Minute den Ausgleich fing oder in Leverkusen in der 95. Minute das 2:1. In beiden Spielen schien die Konzentration nicht bis zum Schluss zu reichen.
Und trotzdem verstehen es die Spielerinnen des HSV zu begeistern. Ihr Kampfgeist ist oft mitreißend, es macht Spaß der noch sehr jungen Mannschaft zuzuschauen. Dies beweisen auch die beeindruckenden Zuschauer:innenzahlen: ca. 6.000 sind es im Durchschnitt, ein Spitzenwert im Liga-Vergleich.
Der HSV konnte in der Hinrunde nur zwölf Tore schießen, besonders gegen die direkten Tabellenkonkurrenz muss dies in der Rückrunde gesteigert werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Der Abstand zu der SGS Essen auf dem rettenden 12. Platz betrug am Ende der Hinrunde zwei Punkte. Passenderweise startet der HSV nach der Winterpause direkt gegen ebendiese Essenerinnen – ein klassisches 6-Punkte-Spiel (Sonntag, 25.1., 16 Uhr).
Fazit
Alle drei Mannschaften waren in der Hinrunde vom Pech verfolgt und sind so hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Dies hat zur Folge, dass sie sich im unteren Tabellendrittel wiederfinden und besonders der Hamburger SV vom Abstieg bedroht ist. Ob die Verletzungen durch neues Personal in der Rückrunde ausgeglichen werden und die Mannschaften mehr Punkte sammeln können, wird sich zeigen.
Morgen betrachten wir die Mannschaften, die in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind: Eintracht Frankfurt, SGS Essen und Carl Zeiss Jena.
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19.01.2026 - 12:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: Neele Rosen, Jan Klein Reesink, Anika Knösel-Hein
Hinrunden-Analyse: Enttäuschungen
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Eintracht Frankfurt, die SGS Essen und der FC Carl Zeiss Jena gingen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in diese Saison – doch alle drei verfehlten bislang ihre Ziele. Frankfurt wollte sich erneut im Kampf um die Spitzenplätze behaupten. Essen peilte eine stabile Rolle im Mittelfeld an, während Jena den nächsten Entwicklungsschritt nach dem Klassenerhalt gehen wollte. Stattdessen prägen Punktverluste sowie spielerische Defizite und fehlende Konstanz den bisherigen Saisonverlauf. Damit zählen alle drei Teams, trotz ihrer unterschiedlicher Ausgangslagen, zu den bisherigen Enttäuschungen dieser Bundesliga-Saison.
Carl Zeiss Jena
Nach dem Klassenerhalt in der Vorsaison startete der FC Carl Zeiss Jena mit dem klaren Ziel, sich erneut den Ligaverbleib zu sichern. Mit einem der kleinsten Kader der Liga war jedoch klar, dass dies erneut ein Kraftakt werden würde. Entsprechend richtete sich der Fokus auf defensive Stabilität, Disziplin und das Sammeln möglichst vieler Punkte in engen Spielen.
Im Sommer blieb der Kader in weiten Teilen zusammen. Torhüterin Mariella El Sharif (zu Werder Bremen), Jenny Beyer (zum FC Ingolstadt) sowie Laura Kiontke (Karriereende) verließen jedoch den FCC. Als Verstärkung zur neuen Saison kamen unter anderem Torhüterin Julia Kassen (vorher SC Freiburg), Hannah Etzold (vorher 1. FC Nürnberg) und Steffi Schmid (vorher RB Leipzig). Jena ging erneut mit einer jungen Mannschaft in die Saison, die über mannschaftliche Geschlossenheit und Laufbereitschaft punkten sollte.
Die Hinrunde der Frauen-Bundesliga stellte den FC Carl Zeiss Jena vor die erwarteten Herausforderungen. Die kämpferische Überzeugung der Spielerinnen war dabei zwar erkennbar, konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Jena defensiv wie offensiv dauerhaft stark gefordert war. Zu häufig ließ das Team von Florian Kästner (27) aussichtsreiche Chancen ungenutzt und verpasste es, enge Spiele in Zählbares umzuwandeln. Die Punktausbeute blieb überschaubar – sechs Punkte aus 14 Spielen. Am 13. Spieltag konnten die Damen aus Jena ihren ersten und bislang einzigen Saisonsieg in Köln einfahren. Damit überwintern die Thüringerinnen auf dem letzten Platz. Positiv aus Sicht des FCC: Mehrere Partien blieben lange offen, auch wenn am Ende oft die Effizienz der Gegnerinnen den Ausschlag gab. Die Hinrunde war weniger von klaren Leistungseinbrüchen als vielmehr von fehlender Konstanz geprägt.
Im Spielaufbau zeigte sich allerdings ein wiederkehrendes Problem: Der Übergang aus der Defensive ins Offensivspiel gelang nur selten kontrolliert. Pressingphasen wurden meist situativ gewählt, ein dauerhaft hohes Anlaufen war kaum zu beobachten. Stattdessen versuchte Jena, über Umschaltmomente und Standardsituationen Gefahr zu erzeugen. Dabei konnten sie nur 12 eigene Tore schießen und mussten 32 Gegentore hinnehmen. Durchschnittlich fingen die Jenaerinnen 2,3 Gegentore pro Spiel. Veränderungen im Saisonverlauf blieben überschaubar – die grundsätzliche Spielidee wurde beibehalten, auch mangels personeller Alternativen. Phasenweise fehlte es an Variabilität im Spiel nach vorne.
Im Kader lassen sich wenige Spielerinnen ausmachen, auf denen ein Großteil der Verantwortung lastete. Mit vier Saisontoren ist Isabella Jaron die aktuelle Top-Torschützin der Jenaerinnen. Gleichzeitig fehlte es an Unterstützung aus dem Mittelfeld, um die Stürmerinnen konstant in Abschlusspositionen zu bringen. In der Defensive übernahmen mehrere Spielerinnen tragende Rollen, insbesondere auf der Torhüterposition. Torhüterin Jasmin Janning hat mit ihren Leistungen in vielen Spielen deutlichere Niederlagen verhindert und hielt Jena lange im Spiel. Eine klare individuelle Weiterentwicklung im Vergleich zur Vorsaison war vor allem in der defensiven Organisation erkennbar.
Für die Rückrunde wird es entscheidend sein, die offensive Entwicklung voranzutreiben. Mehr Ballkontrolle, sauberere Kombinationen in den gegnerischen Strafraum und eine bessere Anbindung der Sturmreihe könnten für die nötige Entlastung sorgen. Realistisch betrachtet bleibt der Klassenerhalt das zentrale Ziel, wobei punktuelle Verstärkungen – insbesondere für das Offensivspiel – helfen könnten, die Chancen zu erhöhen.
SGS Essen
Die SGS Essen schloss, als nun letzter reiner Frauenfußballverein in der Google-Pixel-Bundesliga, die vergangene Saison auf einem soliden neunten Platz mit 20 Punkten aus 22 Spielen ab. Eigenen Talenten soll der Sprung in den Profifußball ermöglicht werden und sie sollen dann gegen eine Ablöse verkauft werden. So ist das Geschäftsmodell des Vereins. Spielerinnen wie beispielsweise Eigengewächs Torhüterin Sophia Winkler (22) entwickelten sich so zu Leistungsträgerinnen, die dem Verein erst sportliche Qualität und anschließend monetäre Mittel bescherten. Dies war auch der Arbeit von Trainer Markus Högner zu verdanken, der seit 2010 mit kurzen Unterbrechungen an der Seitenlinie stand und Spielerinnen wie Lena Oberdorf, Lea Schüller oder auch Linda Dallmann zu absoluten Top-Spielerinnen entwickelte.
Im Sommer erfolgte erneut ein großer personeller Umbruch. Keeperin Sophia Winkler zog es zum Liga-Rivalen Eintracht Frankfurt. Dazu gingen auch die Taktgeberin Annalena Rieker (AS Roma; mit vier Bundesligatreffern zweitbeste Schützin der SGS) und die erfahrene Anja Pfluger (Karriereende). Der schmerzhafteste Abgang war aber der von Trainer Högner zum BVB, der retrospektiv betrachtet nicht aufgefangen werden konnte.
Für ihn übernahmen der bisherige Co-Trainer Robert Augustin (33) als Teamchef und Thomas Gerstner (59) als Trainer. Nach einer 0:8-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am 5. Spieltag war für beide aber schnell wieder Schluss. Nur ein Punkt aus fünf Spielen und eine Tordifferenz von 1:17 Toren waren zu wenig für die Ansprüche des Vereins. Bis zur Winterpause übernahm die bisherige Co-Trainerin Jessica Wissmann (34), die aus neun Spielen immerhin acht Punkte sammeln konnte und gerade mit neun eigenen erzielten Treffern der lahmenden Offensive neue Energie einhauchte.
Zu Jahresbeginn hat nun die Belgierin Heleen Jaques (37) die Arbeit aufgenommen. Sie arbeitete bis Ende Oktober beim belgischen Erstligisten KAA Gent Ladies. Auf der Zugangsseite gab es auch eine positive Verpflichtung: Für das zentrale Mittelfeld kam die Belgierin Shari Van Belle (25) von Standard Femina. Mit drei Treffern ist sie Top-Torjägerin.
Gerade zum Ende der Hinrunde hin zeigte sich die neue Festigkeit der Spielidee von Jessica Wissmann. Defensiv kompakt gegen den Ball stehen, enge Abstände zwischen den Ketten und ein geradliniges Konterspiel. Aus den Spielen bei Bayer Leverkusen (1:0-Sieg), gegen Abstiegskonkurrent 1. FC Nürnberg (2:0-Heimsieg) und dem torlosen Unentschieden beim SC Freiburg holte man stolze sieben Punkte aus drei Spielen. Auf diese Ergebnisse und den spielerischen Ansatz kann nun die neue Trainerin Jaques aufbauen. Direkt zum Rückrundenauftakt geht es gegen ein weiteres Team im Abstiegskampf: den Hamburger SV (Sonntag, 25.01.26, 16 Uhr).
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt beendete die Saison 2024/25 auf dem 3. Tabellenplatz mit nur einem Punkt hinter dem VfL Wolfsburg. Am Ende der Hinrunde wurde die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis sogar Herbstmeister und gab die Tabellenführung erst nach 15 Spieltagen an den späteren Meister aus München ab. Die Saison gab das klare Zeichen, dass Frankfurt oben mitspielen kann und möchte.
Dennoch verließen viele Leistungsträgerinnen die Mannschaft am Ende der Saison. Zu den direkten Konkurrentinnen VfL Wolfsburg zog es Sophia Kleinherne und Stina Johannes, zum FC Bayern München Barbara Dunst. Auch Kapitänin Tanja Pawollek, Carlotta Wamser, Sara Doorsoun und Lara Prašnikar verließen den Verein. Verstärkung kam unter anderem durch die erfahrenen Spielerinnen Amanda Ilestedt, Rebecka Blomqvist und Hayley Raso. Torhüterin Sophia Winkler wurde frühzeitig vor der Sommerpause verpflichtet, zog sich allerdings bereits im Februar 2025 einen Kreuzbandriss zu.
Besonders in der Defensive machten sich die Abgänge im Sommer bemerkbar. Die Eintracht kassierte in den 13 Spielen der Hinrunde 21 Tore. Zum Vergleich: In der gesamten vergangenen Saison fing man 22 Tore. Hier herrschte eine klare Instabilität, die Verteidigung wirkte noch nicht eingespielt und auch Torhüterin Altenburg strahlte teilweise Unsicherheit aus. Selbst bei Siegen gab es in der Regel mindestens ein Gegentor, in sieben Spielen sogar zwei oder mehr. Insgesamt spielte die Mannschaft in der Hinrunde nur dreimal zu Null.
Die Offensive blieb hingegen auch in dieser Saison eine Stärke der Eintracht. 30 Tore konnten insgesamt geschossen werden, was der drittbeste Wert der Liga ist. Besonders Nicole Anyomi sticht dabei mit ihren acht Treffern hervor. Und mit der Größe von Innenverteidigerin Amanda Ilestedt konnte bei Standards eine Stärke gefunden werden, die in bereits vier Toren für die Schwedin resultierte. Kapitänin Laura Freigang hingegen tat sich vor allem zu Beginn der Saison schwer. Ihr erstes Tor schoss sie am 8. Spieltag. Bislang erzielte sie drei Tore und legte ein weiteres vor, eine eher magere Ausbeute im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten.
Die Hinrunde der Frankfurterinnen war insgesamt ein Auf und Ab. Es gab den großartigen 3:2-Sieg in Unterzahl in Wolfsburg, der von Kampfgeist und Willensstärke zeugte. Aber eben auch die deutliche 0:5-Heimniederlage gegen Bayern München oder die 5:3-Niederlage bei Nürnberg. Besonders klar zeigte das Spiel bei Union Berlin am 13. Spieltag den Verlauf der Frankfurter Hinrunde. Die Eintracht war überlegen und hat vorne einige Torchancen liegen lassen, während in der Abwehr Fehler zu Gegentoren führten. Am Ende stand ein 2:2. Ein Ergebnis, das hinter den Möglichkeiten zurückbleibt und insgesamt wenig zufriedenstellend ist.
Folglich schloss Frankfurt die Rückrunde mit sechs Punkten Rückstand auf den 3. Tabellenplatz ab. Man fand sich im Mittelfeld der Tabelle wieder, eine Position, die nicht dem Anspruch des Vereins gerecht werden kann. Für die Rückrunde ist dringend mehr Stabilität und Sicherheit in der Defensive nötig. Von der Rückkehr Sara Doorsouns, die den Verein erst im Sommer Richtung NWSL verlassen hatte, profitiert diese sicherlich.
Der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg sind den Frankfurterinnen längst davongerannt. Ob zumindest Werder Bremen auf Platz 3 eingeholt werden kann, ist fraglich, aber nicht ausgeschlossen.
Fazit
Die Hinrunde hat deutlich gemacht, wie schmal der Grat zwischen Ambition und Realität in der Bundesliga ist. Eintracht Frankfurt, die SGS Essen und Carl Zeiss Jena blieben hinter ihren Erwartungen zurück und stehen vor einer richtungsweisenden Rückrunde. Ob die Wende gelingt, ist offen, notwendig wäre sie für alle drei Teams.
Morgen folgt der Blick auf das stabile Mittelfeld mit dem SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen und der TSG Hoffenheim.
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19.01.2026 - 10:35 Uhr | News | Quelle: Karlsruher SC
Mia Rodach kehrt nach Deutschland zurück
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©Eintracht Frankfurt
Mia Rodach ist zurück in Deutschland: Die 19-jährige Stürmerin kehrt nach einem Aufenthalt in den USA aus der National Women’s Soccer League (NWSL) zurück. Die junge Offensivspielerin lief zuletzt für die South Florida Bulls auf, spielte vor ihrem Wechsel jedoch in der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt und absolvierte dort insgesamt 28 Spiele.
Zuvor war Rodach in der U17 der TSG Hoffenheim aktiv. Nun trifft sie erneut auf Cheftrainer Christopher Holzer, mit dem sie bereits in Hoffenheim zusammengearbeitet hatte.
Cheftrainer Christopher Holzer sieht großes Entwicklungspotenzial in Rodach:
„Ich kenne Mia bereits aus meiner Zeit in Hoffenheim. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, haben wir diese bewusst genutzt. Mia bringt trotz ihres jungen Alters schon Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit, hat großes Entwicklungspotenzial und passt sehr gut in unsere aktuelle Kaderstruktur. Wir freuen uns sehr, sie beim KSC begrüßen zu dürfen.“
Auch Rodach blickt ihrer neuen Aufgabe optimistisch entgegen:
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim KSC. Mein Ziel ist es, mich schnell ins Team zu integrieren und mit konstanten Leistungen zum gemeinsamen Erfolg beizutragen.“
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19.01.2026 - 11:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: Wechselt Schwedin Alcaide in die Bundesliga?
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Nach unseren Informationen wird die Schwedin Olivia Alcaide in die Bundesliga wechseln. Nach einem halben Jahr in der türkischen Liga bei Fenerbahçe SK, wird sich die offensive Mittelfeldspielerin eine neue Aufgabe suchen. Dabei führen Indizien nach Deutschland.
Die 28-Jährige spielte zuvor in der zweiten schwedischen Liga Elitettan bei den Jitex BK, bei dem sie richtig durchstartete. In 35 Spielen erzielte Alcaide 25 Tore. Im Sommer 2025 wagte sie den Schritt ins Ausland zum türkischen Klub, bei dem sie jedoch nur zu vier Einsätzen kam.
Es bleibt offen, welcher Klub schlussendlich die Schwedin verpflichtet.
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Ich glaub ich bin eine Signatur 
Denken ist die schwerste Aufgabe ...deshalb befassen sich so wenige damit!

