09.02.2024 - 16:36
![[Bild: 20240208-sap-Hoffenheim-Frauen-Gegnercheck-Werder.png]](https://www.tsg-hoffenheim.de/assets/news/2024/443aa60548/20240208-sap-Hoffenheim-Frauen-Gegnercheck-Werder.png)
08.02.2024
#TSGSVW: Auf dem Weg zur Rekordsaison
Zum ersten Heimspiel des Jahres empfängt die TSG am Samstag (12 Uhr) den SV Werder Bremen im Dietmar-Hopp-Stadion. Die Werder-Frauen spielten ihre bisher beste Halbserie in der Bundesliga, mit einem Sieg könnten sie sogar an den Hoffenheimerinnen vorbeiziehen.
Wusstet ihr schon, dass…
…die TSG im Dietmar-Hopp-Stadion noch nie gegen Bremen verloren hat.
Alle der bisher sechs Liga-Spiele gegen Werder Bremen im Dietmar-Hopp-Stadion gewannen die Hoffenheimerinnen sogar mit mindestens zwei Toren Unterschied. Ihren höchsten Heimsieg gegen die Werder-Frauen feierte die TSG am 5. Dezember 2021 (7:1).
…mit Mathilde Janzen im Winter eine Hoffenheimerin nach Bremen wechselte.
Nach zweieinhalb Jahren bei der TSG entschied sich die U19-Nationalspielerin im Winter für einen Wechsel zum Ligakonkurrenten. Erst im vergangenen Sommer rückte Janzen von der U20 in den Hoffenheimer Bundesliga-Kader auf, kam in der höchsten Spielklasse aber nicht zum Einsatz. In der 2. Frauen-Bundesliga absolvierte sie 40 Spiele für die TSG.
…Bremen die TSG mit einem Sieg in der Tabelle überholen könnte.
Nur ein Punkt trennt die TSG und Werder Bremen in der Tabelle voneinander. Die Hoffenheimerinnen haben nach 13 Spieltagen 20 Punkte auf dem Konto und belegen Platz vier, die Werder-Frauen lauern mit 19 Zählern auf Rang fünf. Die etwas bessere Tordifferenz haben hingegen die Bremerinnen vorzuweisen.
…eine Bremerin die Torschützinnen-Liste der Bundesliga anführt.
Sechs Treffer erzielte Sophie Weidauer in der laufenden Saison bereits. Damit ist die Offensivspielerin, die im vergangenen Sommer von Turbine Potsdam nach Bremen wechselte, eine der erfolgreichsten Torschützinnen der Bundesliga. Auch Nikola Karczewska (Bayer 04 Leverkusen) und Ewa Pajor (VfL Wolfsburg) trafen bisher sechsmal, Melissa Kössler belegt mit fünf Toren Platz zwei.
…die Werder-Frauen ihre bisher beste Halbserie in der Bundesliga spielten.
16 Punkte holte Bremen in der Hinrunde der laufenden Spielzeit, so viele wie noch nie zuvor in einer Halbserie. Durch einen 4:0-Erfolg gegen Nürnberg zum Start in die zweite Saisonhälfte hat der SVW nun schon 19 Zähler auf dem Konto. Damit schnuppert der Vorjahresachte bereits nach 13 Spieltagen am bisherigen Saisonrekord (21 Punkte in der Saison 2022/23).
Quelle
![[Bild: 20240209-sap-Frauen-Vorbericht-Bremen-2.png]](https://www.tsg-hoffenheim.de/assets/news/2024/e55b74a979/20240209-sap-Frauen-Vorbericht-Bremen-2.png)
09.02.2024
Tabellarisches Nachbarschaftsduell
Mit dem SV Werder Bremen erwartet die TSG Hoffenheim am Samstag, 10. Februar 2024, den Tabellennachbarn im Dietmar-Hopp-Stadion. Die Partie zwischen der TSG und dem SVW ist das Duell Vierter gegen Fünfter in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Den 13. Spieltag gibt es wie gewohnt bei DAZN und Magenta Sport zu sehen. Der Vorbericht zum Duell mit den Norddeutschen:
Cheftrainer Stephan Lerch über…
…den Gegner:
"Werder Bremen zeichnet das starke Kollektiv aus. Im Sommer haben sie einige Spielerinnen dazubekommen, die den Kader nochmal besser gemacht hat. Bremen legt eine körperliche Spielweise an den Tag und versteht es den Raum durch ihre Fünferkette defensiv sehr gut zu schließen. Auch im Spiel mit Ball haben sie dazugelernt und finden immer bessere Lösungen in der Offensive."
…das kommende Spiel:
"Sowohl Bremen als auch Essen haben die wenigsten vor der Saison so auf dem Zettel gehabt. Uns erwartet ein selbstbewusster Gegner, der einen guten Lauf hat. Sie werden sich gegen uns sicherlich Chancen ausrechnen. Daher müssen wir eine Top-Leistung zeigen und die Zweikämpfe annehmen. Darauf wird es ankommen, um die drei Punkte hierzubehalten."
…das Personal:
"Bei Nicole Billa müssen wir abwarten, ob ein Einsatz am Samstag in Frage kommt. Zuletzt kam noch eine Erkältung bei ihr hinzu, weshalb sie erst am Donnerstag ins Mannschaftstraining einsteigen konnte. Auch hinter Julia Hickelsberger (muskuläre Probleme) steht noch ein Fragezeichen. Melissa Kössler und Lisa Doorn sind wie angekündigt wieder teilintegrativ im Training. Für das Wochenende reicht es aber noch nicht. Isabella Hartig ist weiterhin in der Reha, dafür steht uns Franziska Harsch wieder zur Verfügung."
…die Tabellensituation:
"Wir schauen nicht jeden Tag auf die Tabelle. Wir kennen die Situation und es sind noch viele Partien zu spielen. Daher konzentrieren wir uns ausschließlich auf unsere eigene Leistung. Eben das, was wir beeinflussen können."
Mara Alber zum Spiel:
"Ich freue mich sehr auf unser erstes Heimspiel des Jahres. Mit Bremen erwartet uns ein starker Gegner. Werder hat sich im Vergleich zu letzter Saison extrem gesteigert. Vor allem im Spiel gegen den Ball sind sie gut. Neben ihrer konsequenten Defensivarbeit sind sie außerdem in der Offensive effizient, was sie zu einem ekligen Gegner macht."
Die Form des Gegners:
Der SV Werder Bremen spielt seine bisher beste Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte. Aktuell haben die Grün-Weißen 19 Punkte auf dem Konto und somit einen Vorsprung von elf Zählern auf die Abstiegsplätze. Ihrem genannten Saisonziel - der Klassenerhalt - sind die Werder-Frauen bereits nach zwölf Spieltagen sehr nahe. Nach dem Jahreswechsel kam Werder gut aus den Startlöchern. Nach einem 2:1-Erfolg zu Hause gegen Bayer 04 Leverkusen folgte am letzten Spieltag ein klarer 4:0-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg. Mehr zum SVW lest ihr im Gegnercheck.
Die bisherigen Duelle:
Die Bilanz für die TSG gegen den SVW ist eindeutig. In der Bundesliga sind die Hoffenheimerinnen gegen Werder noch ungeschlagen. Zu Hause im Dietmar-Hopp-Stadion ist die TSG zudem in sechs Duellen immer als Gewinner vom Platz gegangen. Den höchsten Sieg feierte Hoffenheim dabei in der Saison 2021/22, als man mit 7:1 gewann. Auch das Hinspiel ist dem Team von Cheftrainer Stephan Lerch in guter Erinnerung. Durch Tore von Melissa Kössler, Mara Alber und Jill Janssens setzte sich die TSG mit 3:1 durch.
Quelle
TSG-Trainer setzt gegen Bremerinnen auf Zweikampfstärke
Vor Duell mit Werder: Lerch schaut "nicht jeden Tag auf die Tabelle"
Ein Duell gegen den direkten Tabellennachbarn erwartet die TSG Hoffenheim am Samstag, wenn Werder Bremen zu Gast ist. Um Anschluss an die internationalen Plätze zu halten, muss dann ein Sieg her.
![[Bild: a9632e96-0a8c-413d-b229-e1b2e00a9137.jpeg]](https://derivates.kicker.de/image/upload/c_crop,x_0,y_105,w_4000,h_2250/w_1000,q_auto,h_563/v1/2024/02/08/a9632e96-0a8c-413d-b229-e1b2e00a9137.jpeg)
"Bremen hatte man wie Essen nicht so auf dem Zettel", sagt Hoffenheims Trainer Stephan Lerch. IMAGO/Eibner
Eine solide Partie beim FC Bayern - trotz der 0:1-Niederlage - und ein 2:0-Sieg beim MSV Duisburg stehen bislang auf dem Leistungsnachweis der TSG Hoffenheim im neuen Jahr. "Auf einem guten Weg" sieht Trainer Stephan Lerch deshalb sein Team.
Auch wenn er nach der "ansprechenden Leistung" gegen München und dem "dominanten" Auftritt gegen Duisburg durchaus noch Luft nach oben sieht: "Die Durchschlagskraft hat noch gefehlt, aber wir arbeiten daran. Wir müssen im letzten Drittel Lösungen finden und unsere Umschaltmomente besser ausspielen. Defensiv lassen wir nur wenig zu, das muss auch am Wochenende das Ziel sein."
An eben jenem Wochenende erwartet die TSG im ersten Heimspiel des Jahres den Tabellen-Nachbarn SV Werder Bremen (Samstag, 12 Uhr, LIVE! bei kicker), der als aktuell Fünftplatzierter eine überraschend starke Saison spielt. "Bremen hatte man wie Essen nicht so auf dem Zettel. Sie spielen eine tolle Saison, haben einen guten Lauf. Uns erwartet ein selbstbewusster Gegner, der sich gegen uns sicher Chancen ausrechnet."
Kössler ist noch keine Option
Vor allem die Zweikampfhärte und die körperliche Robustheit der Bremerinnen führt Lerch als Stärke des kommenden Gegners an, sodass es für die TSG darauf ankommen wird, die Zweikämpfe anzunehmen und zu gewinnen. "Bremen hat ein starkes Kollektiv mit einigen spannenden Spielerinnen, ist körperlich sehr robust. Wir müssen dominant auftreten und eine Topleistung abrufen."
Dass eine Niederlage am Samstag den Rückstand auf Eintracht Frankfurt und Tabellenplatz drei im schlechtesten Fall auf neun Punkte anwachsen lassen könnte, nimmt Lerch noch gelassen. "Wir machen uns selbst Druck, weil wir jedes Spiel gewinnen wollen. Aber wir schauen nicht jeden Tag auf die Tabelle. Es kommen noch viele Spiele, und es gab schon Überraschungen." Auf die eigenen Aufgaben fokussieren und "dranbleiben", lautet deshalb die Vorgabe des Trainers.
Wen Lerch am Samstag in seine Startelf beruft, steht derweil noch nicht ganz fest. Torjägerin Melissa Kössler macht nach ihrem Syndesmoseriss zwar gute Fortschritte und trainiert immer mehr mit der Mannschaft, ist für Samstag aber ebenso wenig eine Option wie Verteidigerin Lisa Doorn (Muskelverletzung). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Angreiferin Nicole Billa (Knieverletzung und Infekt) sowie Mittelfeldspielerin Julia Hickelsberger (muskuläre Probleme). Mittelfeldakteurin Franziska Harsch wird dagegen wieder zum Kader gehören.
Susanne Müller
Quelle



