14.01.2024 - 17:08
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12.01.2024
Knappe Niederlage bei starkem Wind
Im zweiten Testspiel des Wintertrainingslagers in Spanien musste sich die TSG Hoffenheim dem Champions League-Teilnehmer BK Häcken knapp mit 0:1 geschlagen geben. Bei starkem Wind fielen in den ersten beiden Dritteln keine Tore, der entscheidende Treffer fiel in der 72. Spielminute durch Felicia Schröder.
„Die Bedingungen waren heute mit dem wirklich starken Wind etwas erschwert, die Mannschaft hat aber zum Abschluss des Trainingslagers nochmal alles rausgehauen und einen großen Kampf abgeliefert“, betonte Cheftrainer Stephan Lerch nach der 0:1-Niederlage gegen BK Häcken. „Auf beiden Seiten gab es Möglichkeiten und wir hatten heute einen tollen Testspiel-Gegner.“
Den besseren Start ins Testspiel erwischten die Schwedinnen, die in der vierten Minute den ersten gefährlichen Abschluss verzeichneten. Keine fünf Minuten später fischte Laura Dick einen Schuss von Rosa Kafaji aus dem rechten Toreck (8.). Auf den robust spielenden Champions League-Teilnehmer stellte sich die TSG anschließend immer besser ein und es entwickelte sich ein umkämpftes Duell. In der 28. Minute verpasste Gia Corley mit ihrem Abschluss von der Strafraumkante nur knapp die Führung.
Auch im zweiten Drittel ergaben sich in einer munteren Partie Chancen auf beiden Seiten. Kurz nach Wiederanpfiff tauchte Häckens Rosa Kafaji nach einem Querpass frei vor Dick auf, die TSG-Schlussfrau parierte aber zweimal stark. Den Rückenwind nutzte Nicole Billa in der Folge zweimal clever aus, einen Freistoß aus dem Halbfeld lenkte die Schlussfrau des schwedischen Erstligisten aber über das Tor und ein Eckball senkte sich auf die Latte (44., 46.). In der 53. Minute tauchte Clarissa Larisey frei im Hoffenheimer Strafraum auf, schoss Dick das Leder aber in die Hände.
Mit dem starken Wind im Rücken erarbeitete sich Häcken im dritten Drittel wieder leichte Vorteile. In der 72. Minute setzte sich Matilda Nildén über den linken Flügel durch, ihren Querpass nutzte Felicia Schröder zur Führung. Fünf Minuten später hatte Aisha Masaka das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Dick. Die Hoffenheimerinnen versuchten in der Schlussphase nochmal alles, um die drohende Testspiel-Niederlage abzuwenden, blieben aber erfolglos. „Es ist natürlich schade, dass wir das Ergebnis nicht anders gestalten konnten, auch wenn das in der Vorbereitung natürlich zweitrangig ist“, erklärt Lerch. „Ich bin aber zufrieden, wie sich jede Spielerin nochmal reingeworfen hat.“
Am Samstag wird die TSG die Rückreise aus dem Trainingslager antreten und ihre Wintervorbereitung am Montag in St. Leon fortsetzen.
TSG Hoffenheim: Dick – Maier (74. Krumbiegel), Cazalla, Kaut, Krumbiegel (61. D’Angelo) – Feldkamp (31. Billa), Diehm – Memeti (61. Feldkamp), Corley (61. Steiner), Leimenstoll (61. Alber) – Janssens
BK Häcken: Falk (61. Geurts) – Kosoloa, Luik, Rybrink (68. Larsson) – Jusu-Bah (61. Bergström), Kafaji (61. Nildén), Curmark (61. Grant), Fossdalsá, Wijk – Larisey (61. Schröder), Anvegard (68. Masaka)
Tor: 0:1 Schröder (72.)
Quelle
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13.01.2024
Lerch: „War unheimlich wertvoll“
Den Samstagmorgen nutzte die TSG Hoffenheim in Spanien nochmal zur Regeneration, mittags ging es für das Team von Stephan Lerch zurück Richtung Kraichgau. Das Fazit des Hoffenheimer Cheftrainers zum siebentägigen Trainingslager in Huelva und Montecastillo sowie den Testspielen gegen den VfL Wolfsburg (0:2) und BK Häcken (0:1) fällt positiv aus.
Cheftrainer Stephan Lerch über…
…die Rahmenbedingungen im Trainingslager.
„Wir haben an beiden Standorten, sowohl in Huelva als auch in Montecastillo, hervorragende Rahmenbedingungen vorgefunden. Die Platzbedingungen waren 1A, das kann man nicht anders sagen. Das haben wir auch sehr genossen. Die Hotels sind auf unsere Wünsche eingegangen und haben sich sehr viel Mühe gegeben. Insgesamt war alles sehr gut organisiert und die Abläufe waren reibungslos. In den letzten beiden Tagen hatten wir ein bisschen mit Wind zu kämpfen, aber daran kann man wenig ändern.“
…die Testspiele und Trainingsschwerpunkte.
„Wenn man sich die Ergebnisse in den Testspielen anschaut, hätte es natürlich besser laufen können. Fußball ist zwar ein Ergebnissport, aber in der Vorbereitung steht das nicht an erster Stelle. Es war unheimlich wertvoll für die Entwicklung, innerhalb eines so kurzen Zeitraums gegen zwei internationale Top-Teams spielen zu können. In solchen Duellen muss man alles raushauen, um Chancen zu haben. Diese Möglichkeiten waren definitiv auch da. Das, was wir uns vorgenommen hatten, konnte man in einigen Phasen sehr gut erkennen. Wir haben gerade die Umschaltmomente in der Offensive im Fokus gehabt, das war auch ein Trainingsschwerpunkt. Zudem wollten wir defensive Kompaktheit auf den Platz bringen, auch das ist uns in beiden Spielen phasenweise gut gelungen. Wir sind entsprechend zufrieden, vor allem da auch der Spaß in den letzten Tagen nicht zu kurz kam.“
…die nächsten Tage.
„In den nächsten Tagen geht es erstmal darum, gut zu regenerieren, denn die Zeit war sehr intensiv und viele Spielerinnen haben ein hohes Laufpensum abgespult. Entsprechend sind wir uns sicher, dass wir nicht nur taktisch, sondern auch was die fußballspezifische Ausdauer anbelangt einen Schritt nach vorne gemacht haben. Nächste Woche wollen wir langsam wieder reinkommen, eine Woche bleibt uns dann noch zum Bayern-Spiel. Das wollen wir zum Feintuning nutzen. Das Ziel ist, den Spielaufbau mit einigen Lösungen zu thematisieren. Zudem wollen wir die offensiven Umschaltmomente und das Spiel gegen den Ball im Detail aufgreifen.“
Quelle



