11.12.2023 - 11:44
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10.12.2023
TSG verliert in Frankfurt
Am 9. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga musste sich die TSG mit 1:3 (1:1) bei Eintracht Frankfurt geschlagen geben. Zwar startete die Elf von Cheftrainer Stephan Lerch schwungvoll und Julia Hickelsberger traf schon in der vierten Minute nach tollem Zuspiel von Jill Janssens zur Führung, im Anschluss wurde Frankfurt aber besser und kam noch vor der Pause durch Lara Prasnikar zum Ausgleich (41.). Kurz nach Wiederbeginn erzielte Nicole Anyomi per Flachschuss die Führung für die Gastgeberinnen (48.). In der Folge war die TSG zwar bemüht, die offensive Durchschlagskraft fehlte jedoch. Frankfurt kam zu weiteren Gelegenheiten und sorgte schließlich in der Nachspielzeit in Person von Shekiera Martinez für die Entscheidung (90.+1).
Aufstellung
Im Vergleich zum Pokal-Achtelfinale gegen Leipzig vor der Länderspielpause nimmt Cheftrainer Stephan Lerch zwei Änderungen in der Anfangsformation vor. Martina Tufekovic rückt nach auskurierter Fersenverletzung zurück zwischen die Pfosten, Julia Hickelsberger feiert ihr Startelf-Comeback und ersetzt Mara Alber auf dem rechten Flügel.
Ausgangslage
Wie die TSG sammelte Eintracht Frankfurt im bisherigen Saisonverlauf 14 Punkte, aufgrund des besseren Torverhältnisses steht die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch aber zwei Tabellenplätze über dem Champions League-Teilnehmer. Vor der Länderspielpause sicherten sich die Hoffenheimerinnen den Einzug ins Pokal-Viertelfinale, in der Liga unterlagen sie der SGS Essen (0:3). Die Eintracht-Frauen verloren in der Königsklasse gegen Barcelona (1:3) und besiegten Nürnberg (2:0).
Spielverlauf
Die Begegnung im Stadion am Brentanobad startete hektisch, bereits in den ersten Spielminuten ging es hin und her. Nach den ersten zwei guten Abschlüssen der Gastgeberinnen ging die TSG in Führung: Jill Janssens schickte Julia Hickelsberger auf die Reise, die Offensivspielerin umkurvte Stina Johannes und schob zum frühen 1:0 ein (4.). Auch im Anschluss blieb das Duell intensiv, die besseren Möglichkeiten hatten dabei die Eintracht-Frauen, die sich mehrfach gut vor das TSG-Tor spielten. Diese ließen die Frankfurterinnen aber liegen und nach 20 Minuten beruhigte sich die Partie etwas. Dennoch mangelte es auf beiden Seiten nicht an aussichtsreichen Offensivaktionen, zwingender war das Heimteam, das schließlich auch zum Ausgleich kam. Laura Freigang und Nicole Anyomi scheiterten mit ihren Kopfbällen am Aluminium, Lara Prasnikar schoss im dritten Versuch aber zum 1:1 ein (41.).
Kurz nach Wiederanpfiff traf Nicole Anyomi für die Gastgeberinnen zur Führung, ein Schuss von der Strafraumkante landete im rechten Toreck (48.). Die Eintracht-Frauen hatten in der Folge mehr vom Spiel, die Hoffenheimerinnen konnten zahlreiche aussichtsreiche Umschaltmomente nicht nutzen. Zu Abschlüssen kam die TSG ausschließlich aus der Distanz, die Frankfurterinnen blieben durch ihre schnell ausgespielten Angriffe immer gefährlich. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte Cheftrainer Stephan Lerch nochmal das Risiko, den Hoffenheimerinnen fehlte aber die Durchschlagskraft. Einen Gegenangriff nutzte Frankfurt in der Schlussphase dann noch für den dritten Treffer.
Zitat des Spiels
Stephan Lerch: „Wir wollten ein bisschen kompakter stehen und den Raum hinter unserer Kette kleiner machen für die Frankfurter Offensive. Das ist uns in der ersten Hälfte gut gelungen. Das frühe Tor für uns war natürlich super. Es sind aber momentan die Fehler im Spielaufbau und die entscheidenden Eins-gegen-Eins-Duelle, die wir nicht für uns entscheiden können und die uns immer wieder wehtun. Das frühe Gegentor in der zweiten Halbzeit war der Knackpunkt. Wenn wir das Ergebnis länger gehalten und die Kompaktheit wieder gefunden hätten, dann hätten wir auch die ein oder andere Gelegenheit generieren können. Wenn wir mal in Umschaltmomente gekommen sind, haben wir in der Summe aber leider zu wenig draus gemacht. Wir konnten das Spiel aber bis kurz vor Ende offen halten, das ist auf jeden Fall etwas Positives. Wir müssen aber schauen, dass wir die einfachen Fehler abstellen und die entscheidenden Duelle gewinnen. Dann ist es auch schwieriger, gegen uns Tore zu erzielen.“
Ausblick
Am kommenden Sonntag (14 Uhr) steht für die TSG das letzte Spiel des Jahres an. Nach dem Aufeinandertreffen im Achtelfinale des DFB-Pokals (3:0 für die TSG) empfangen die Hoffenheimerinnen erneut Aufsteiger RB Leipzig im Dietmar-Hopp-Stadion. Tickets gibt es im Onlineshop und an der Tageskasse.
Schema
Eintracht Frankfurt: Johannes - Hanshaw, Kleinherne, Doorsoun, Wolter - Pawollek (79. Gräwe), Dunst, Freigang (85. Acikgöz), Reuteler - Anyomi (85. Martinez), Prasnikar (85. Wamser)
TSG Hoffenheim: Tufekovic - Linder (60. Kaut), Doorn, Cazalla, Krumbiegel - Diehm, Feldkamp (85. Billa), Corley (77. Harsch) - Memeti (85. D'Angelo), Janssens, Hickelsberger (60. Alber)
Tore: 0:1 Hickelsberger (4.), 1:1 Prasnikar (41.), 2:1 Anyomi (48.), 3:1 Martinez (90.+1)
Quelle
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0.12.2023
Im Viertelfinale gegen Wolfsburg
Schweres Los für die TSG Hoffenheim: Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch auf den VfL Wolfsburg. Das ergab die Auslosung im Rahmen der Sportschau am Sonntagabend. Die Hoffenheimerinnen empfangen den Serien-Pokalsieger am 5./6./7. März. Die zeitgenaue Ansetzung folgt.
Mit einem 3:0-Erfolg gegen RB Leipzig sicherte sich die TSG Ende November im DFB-Pokal den Einzug ins Viertelfinale, das am Sonntagabend im Rahmen der Sportschau ausgelost wurde. Die Hoffenheimerinnen empfangen mit dem VfL Wolfsburg den Titelverteidiger im Kraichgau, der zuletzt neunmal in Folge im Pokal-Wettbewerb triumphierte. TSG-Trainer Stephan Lerch feierte mit dem VfL zwischen 2017 und 2017 vier Pokalsiege. Im Oktober trennten sich die beiden Viertelfinalisten in der Google Pixel Frauen-Bundesliga mit einem 2:2 voneinander.
Die Viertelfinalspiele werden zwischen dem 5. und 7. März 2024 ausgetragen.
Quelle



