11.11.2023 - 17:49
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10.11.2023
Paulina Krumbiegel: „Wollen eine Reaktion zeigen“
Als Tabellendritter reist die TSG am Montag zum Auswärtsspiel beim 1. FC Köln. Paulina Krumbiegel blickt mit viel Vorfreude auf das Duell unter Flutlicht, im Interview spricht die Hoffenheimer Nationalspielerin zudem über ihre Erwartungen, den bisherigen Saisonverlauf und die Erinnerungen an die bisherigen Aufeinandertreffen mit den Kölnerinnen.
Nach einem erfolgreichen Saisonstart habt ihr am Samstag gegen Freiburg die erste Niederlage kassiert. Wie sah die Analyse nach dem ärgerlichen 2:3 aus?
„Direkt nach dem Spiel waren wir sehr enttäuscht, da überwiegen natürlich die negativen Eindrücke. Wir haben die Niederlage aber mit einer Analyse aufgearbeitet und haben uns darauf fokussiert, eine gute Trainingswoche hinzulegen, um uns optimal auf das nächste Spiel in Köln vorzubereiten. Dort wollen wir eine Reaktion zeigen.“
Unter dem Strich habt ihr gegen Freiburg aber einmal mehr eine gute Moral bewiesen und habt euch wie schon gegen Leverkusen stark ins Spiel zurückgekämpft. Ist das etwas, was die Mannschaft in dieser Saison auszeichnet?
„Ich denke schon. Wir haben nicht das erste Mal gezeigt, dass wir in der Lage sind, Rückstände aufzuholen. Auch in der vergangenen Saison haben wir das schon bewiesen. Wünschenswert wäre natürlich, dass wir gar nicht erst in diese Situation kommen, sondern von Anfang an unsere Leistung bringen. Es ist aber definitiv so, dass man uns nie abschreiben darf.“
Nach sechs Spieltagen belegt ihr den dritten Tabellenplatz, wie fällt dein Zwischenfazit aus?
„Wir haben uns an den ersten Spieltagen in eine gute Situation gebracht, auch wenn wir durch das Unentschieden gegen Leverkusen und die Niederlage gegen Freiburg auch schon ein bisschen was eingebüßt haben. Es ist aber einfach alles sehr eng zusammen und man hat das Gefühl, dass einige Teams oben mitmischen können. Das bringt natürlich Spannung in die Bundesliga.“
Am Montagabend geht’s gegen den 1. FC Köln. Eine ganz besondere Erinnerung dürftest du an das Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison noch haben…
„Das Tor? Daran hätte ich tatsächlich gar nicht sofort gedacht. Aber stimmt. Es war ein besonderes Tor für mich, vor allem weil es das erste nach meiner Verletzung war. Wir haben das Spiel deutlich und dank einer guten Leistung gewonnen. Allerdings habe ich auch noch das Hinspiel im Kopf, daran habe ich nicht so gute Erinnerungen.“
Was erwartest du am Montag für ein Spiel und wie schätzt du Köln ein?
„Die Kölnerinnen sind zweikampfstark, die Spiele waren in der Vergangenheit immer intensiv. Wir werden dagegen halten müssen, denn nur mit 100 Prozent können wir drei Punkte holen. Ich freue mich auf das Spiel, in Köln ist immer gute Stimmung.“
Flutlicht, November-Wetter, Free-TV: Die besten Voraussetzungen für einen spannenden Fight?
„Auf jeden Fall. Flutlichtspiele haben immer eine besondere Atmosphäre, die Spiele in Köln sind sowieso etwas Besonderes. Wir hoffen auf viele Zuschauer im Stadion und auch vor dem Fernseher, denn das Ziel ist ganz klar, dass wir den Spieltag mit einer attraktiven Partie abschließen.“
Quelle
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11.11.2023
Stephan Lerch: „Konzentriert, aber nicht verkrampft“
Die erste Saisonniederlage gegen den SC Freiburg ist aufgearbeitet und am Montagabend (19.30 Uhr, live auf Sport1, Magenta Sport und DAZN) sollen beim 1. FC Köln wieder drei Punkte auf dem Konto der TSG-Frauen landen. Cheftrainer Stephan Lerch warnt vor dem 7. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga vor einem Gegner, „den man erstmal knacken muss“.
Cheftrainer Stephan Lerch über…
…die erste Saisonniederlage.
„Wir haben der Mannschaft zunächst einmal den Raum gegeben, sich zu äußern, wie sie das Spiel empfunden haben. Es war ein wirklich guter und offener Austausch, die Spielerinnen waren sehr selbstkritisch und unter dem Strich muss man sagen, dass eine Leistung wie in der ersten Halbzeit nicht ausreicht, um Punkte mitzunehmen. Wir haben die Partie analysiert und kritisch aufgearbeitet. Daraus resultieren Ansatzpunkte, es besser zu machen. Der Blick ging dann auch vor allem wieder nach vorne, wir hatten nach dem Gespräch in dieser Woche gute Trainingseinheiten. Die Mannschaft wirkt konzentriert, aber nicht verkrampft.“
…den 1. FC Köln.
„Wir treffen auf eine Bundesliga-erprobte Mannschaft mit einigen Spielerinnen, die schon seit mehreren Jahren in der Bundesliga unterwegs sind. Darunter mit Dora Zeller, Sharon Beck und Celina Degen drei Spielerinnen mit einer Vergangenheit in Hoffenheim. Der 1. FC Köln hat mit Daniel Weber einen neuen Trainer, der sicherlich noch einige Dinge weiterentwickeln will. Man sieht aber auch, dass schon etwas passiert ist. Die Mannschaft hat eine gute Struktur und bringt durch die Erfahrung auch eine gewisse Stabilität mit.“
…die Ziele für das Auswärtsspiel.
„In der Liga gab es bisher fast jede Woche ein nicht ganz vorhersehbares Ergebnis, es ist also alles möglich. Und wir wissen, dass es eine knifflige Aufgabe wird, am Montagabend drei Punkte aus Köln mitzunehmen. Das ist ein Gegner, den man erst mal knacken muss.“
…das Personal.
„Martina Tufekovic hat sich in der letzten Aktion im Freiburg-Spiel eine Prellung am Fuß zugezogen, wir sind aber guter Dinge, dass sie uns am Montag wieder zur Verfügung steht. Mit Laura Dick und Lina von Schrader haben wir aber auch zwei weitere einsatzfähige Torhüterinnen. Leonie Maier und Julia Hickelsberger sind nach ihren Verletzungen für das Spiel am Montag wieder eine Option. Ein Fragezeichen steht hingegen hinter dem Einsatz von Franziska Harsch, die weiterhin muskuläre Probleme hat.“
Die Form des Gegners:
Nachdem der 1. FC Köln in der vergangenen Saison trotz anfänglicher Euphorie lange um den Klassenverbleib in der Bundesliga kämpfen musste, können die Domstädterinnen mit der bisherigen Ausbeute von neun Punkten nach sechs Spieltagen durchaus zufrieden sein. Die Mannschaft von Daniel Weber, der im Sommer das Amt des Cheftrainers übernahm, startete mit einem Sieg gegen Aufsteiger RB Leipzig in die Spielzeit (2:1). Nach einer Niederlage gegen München (0:2) holten die Kölnerinnen drei Punkte gegen den MSV Duisburg (4:1). Gegen Bremen (0:3) und Leverkusen (0:1) gingen die FC-Frauen zwar wieder leer aus, im Duell mit Aufsteiger Nürnberg gelang dann aber erneut ein Sieg (3:1).
Die bisherigen Duelle:
Keinen guten Tag erwischten die Hoffenheimerinnen bei ihrem bis dato letzten Besuch im Franz-Kremer-Stadion. Am 1. Spieltag der vergangenen Saison unterlag die TSG dem 1. FC Köln mit 1:3 (0:3). In der Rückrunde glückte der Kraichgau-Elf unter der Leitung von Nadine Rolser dann aber die Revanche. Für eine überzeugende Leistung belohnte sich die TSG vor heimischer Kulisse mit einem 4:0-Erfolg.
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