Bittere Niederlage gegen Hoffenheim
Der Spielbericht zur 1:3-Niederlage gegen Hoffenheim
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Michelle Ulbrich ließ den SVW zwischenzeitlich jubeln (Foto: WERDER.DE).
Spielbericht
Samstag, 30.09.2023 / 17:09 Uhr
Von Fiona John
Das Frauen-Bundesligateam des SV Werder Bremen muss sich im zweiten Spiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga geschlagen geben. Das Team von Trainer Thomas Horsch unterlag der TSG 1899 Hoffenheim mit 1:3 (0:1). Bereits in der Anfangsphase gingen die Gäste durch ein Tor von Melissa Kössler in Führung (13.), Michelle Ulbrich gelang der zwischenzeitliche Ausgleich (70.). Zum Ende hin machten Mara Alber (74.) und Jill Janssens (90.+4) für die Hoffenheimerinnen alles klar. Der Spielbericht:
Für das Duell gegen die TSG musste Trainer Thomas Horsch kurzfristig krankheitsbedingt auf Saskia Matheis, Amira Dahl und Rieke Dieckmann verzichten. Für Werders Nummer 22, die gegen Nürnberg noch in der Startelf stand, rückte Emilie Bernhardt in die Abwehrkette im 3-5-2 System. Für Bernhardt war es das erste Spiel von Beginn nach langer Verletzungspause.
Gleich nach wenigen Minuten zeigten sich die Werderanerinnen wieder einmal selbstbewusst. Maja Sternad eroberte den Ball im Mittelfeld und tankte sich bis kurz vor den Strafraum durch, wo sie die kreuzende Sophie Weidauer anspielte. Die Angreiferin visierte das lange Eck an, Torhüterin Martina Tufekovic lenkte das Leder um den Pfosten (3.). Zehn Minuten später setzte sich Melissa Kössler nach einer Flanke von rechts im Strafraum durch und nickte per Kopf zur Hoffenheimer Führung ein (13.). In der Folge wurde die TSG aktiver und erarbeitete sich in einer unruhigen Phase der Gastgeberinnen einige Chancen, die jedoch ohne Erfolg blieben.
Peng erst zur Stelle, dann machtlos
Nach dem Seitenwechsel wirkten die Grün-Weißen wieder wacher, wieder setzte sich Sternad in der ersten Aktion durch und probierte es diesmal selbst – Tufekovic war aber erneut zur Stelle (46.). Fünf Zeigerumdrehungen später dann Riesenglück für Werder-Torhüterin Livia Peng. Erst spielte sie Ereleta Memeti den Ball in den Fuß, den anschließenden Abschluss entschärfte sie erst im Nachfassen (51.). Kurz darauf stellte Peng dann aber wieder ihre Stärken unter Beweis: Nach einem Handspiel von Lina Hausicke im Strafraum hechtete die Torhüterin in die richtige Ecke und parierte den Elfmeter von Nicole Billa (54.). Auf der Gegenseite gehörte Hausicke die bis dato größte Chance, aus kürzester Distanz scheiterte die Kapitänin an Hoffenheims Nummer 1 (70.). Bei der anschließenden Ecke gab es Gewusel im Strafraum der Gäste, schlussendlich drückte Michelle Ulbrich den Ball zum Ausgleich über die Linie (70.).
Die Freude bei den Bremerinnen währte jedoch nur kurz: Keine fünf Minuten später stellte Mara Alber den alten Abstand wieder her (74.). Kurz vor dem Abpfiff tauchte Jill Janssens noch zwei Mal vor dem Werder-Tor auf. Während Peng zunächst im Eins-gegen-Eins noch parieren konnte (89.), war sie in der Nachspielzeit gegen ebenselbige Stürmerin beim Treffer zum 3:1-Endstand dann machtlos (90.+4).
Der SV Werder steht nach der Partie nach zwei Spieltagen auf Rang vier der Tabelle der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Weiter geht es für die Grün-Weißen am Sonntag, 08.10.2023, um 18.30 Uhr beim SC Freiburg.
Die Statistik
SV Werder Bremen: Peng – Ulbrich, Bernhardt, Nemeth – Hahn, Walkling (73. Meyer), Wirtz (84. Kunkel), Hausicke,Lührßen – Weidauer, Sternad (63. Josten)
TSG 1899 Hoffenheim: Tufekovic - Krumbiegel, Cazalla, Doorn, Linder - Feldkamp, Diehm (46. Dongus), Corley (13. Harsch) - Alber (72. Leimenstoll), Kössler, Memeti (77. Janssens)
Tore: 0:1 Kössler (13.), 1:1 Ulbrich (70.), 1:2 Alber (74.), 1:3 Janssens (90.+4)
Gelbe Karten: Bernhardt, Wirtz, Hausicke, Horsch / Diehm, Krumbiegel
Schiedsrichterin: Sina Diekmann
Stadion "Platz11": 1.038 Zuschauer:innen.
Quelle
Highligths
Der Spielbericht zur 1:3-Niederlage gegen Hoffenheim
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Michelle Ulbrich ließ den SVW zwischenzeitlich jubeln (Foto: WERDER.DE).
Spielbericht
Samstag, 30.09.2023 / 17:09 Uhr
Von Fiona John
Das Frauen-Bundesligateam des SV Werder Bremen muss sich im zweiten Spiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga geschlagen geben. Das Team von Trainer Thomas Horsch unterlag der TSG 1899 Hoffenheim mit 1:3 (0:1). Bereits in der Anfangsphase gingen die Gäste durch ein Tor von Melissa Kössler in Führung (13.), Michelle Ulbrich gelang der zwischenzeitliche Ausgleich (70.). Zum Ende hin machten Mara Alber (74.) und Jill Janssens (90.+4) für die Hoffenheimerinnen alles klar. Der Spielbericht:
Für das Duell gegen die TSG musste Trainer Thomas Horsch kurzfristig krankheitsbedingt auf Saskia Matheis, Amira Dahl und Rieke Dieckmann verzichten. Für Werders Nummer 22, die gegen Nürnberg noch in der Startelf stand, rückte Emilie Bernhardt in die Abwehrkette im 3-5-2 System. Für Bernhardt war es das erste Spiel von Beginn nach langer Verletzungspause.
Gleich nach wenigen Minuten zeigten sich die Werderanerinnen wieder einmal selbstbewusst. Maja Sternad eroberte den Ball im Mittelfeld und tankte sich bis kurz vor den Strafraum durch, wo sie die kreuzende Sophie Weidauer anspielte. Die Angreiferin visierte das lange Eck an, Torhüterin Martina Tufekovic lenkte das Leder um den Pfosten (3.). Zehn Minuten später setzte sich Melissa Kössler nach einer Flanke von rechts im Strafraum durch und nickte per Kopf zur Hoffenheimer Führung ein (13.). In der Folge wurde die TSG aktiver und erarbeitete sich in einer unruhigen Phase der Gastgeberinnen einige Chancen, die jedoch ohne Erfolg blieben.
Peng erst zur Stelle, dann machtlos
Nach dem Seitenwechsel wirkten die Grün-Weißen wieder wacher, wieder setzte sich Sternad in der ersten Aktion durch und probierte es diesmal selbst – Tufekovic war aber erneut zur Stelle (46.). Fünf Zeigerumdrehungen später dann Riesenglück für Werder-Torhüterin Livia Peng. Erst spielte sie Ereleta Memeti den Ball in den Fuß, den anschließenden Abschluss entschärfte sie erst im Nachfassen (51.). Kurz darauf stellte Peng dann aber wieder ihre Stärken unter Beweis: Nach einem Handspiel von Lina Hausicke im Strafraum hechtete die Torhüterin in die richtige Ecke und parierte den Elfmeter von Nicole Billa (54.). Auf der Gegenseite gehörte Hausicke die bis dato größte Chance, aus kürzester Distanz scheiterte die Kapitänin an Hoffenheims Nummer 1 (70.). Bei der anschließenden Ecke gab es Gewusel im Strafraum der Gäste, schlussendlich drückte Michelle Ulbrich den Ball zum Ausgleich über die Linie (70.).
Die Freude bei den Bremerinnen währte jedoch nur kurz: Keine fünf Minuten später stellte Mara Alber den alten Abstand wieder her (74.). Kurz vor dem Abpfiff tauchte Jill Janssens noch zwei Mal vor dem Werder-Tor auf. Während Peng zunächst im Eins-gegen-Eins noch parieren konnte (89.), war sie in der Nachspielzeit gegen ebenselbige Stürmerin beim Treffer zum 3:1-Endstand dann machtlos (90.+4).
Der SV Werder steht nach der Partie nach zwei Spieltagen auf Rang vier der Tabelle der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Weiter geht es für die Grün-Weißen am Sonntag, 08.10.2023, um 18.30 Uhr beim SC Freiburg.
Die Statistik
SV Werder Bremen: Peng – Ulbrich, Bernhardt, Nemeth – Hahn, Walkling (73. Meyer), Wirtz (84. Kunkel), Hausicke,Lührßen – Weidauer, Sternad (63. Josten)
TSG 1899 Hoffenheim: Tufekovic - Krumbiegel, Cazalla, Doorn, Linder - Feldkamp, Diehm (46. Dongus), Corley (13. Harsch) - Alber (72. Leimenstoll), Kössler, Memeti (77. Janssens)
Tore: 0:1 Kössler (13.), 1:1 Ulbrich (70.), 1:2 Alber (74.), 1:3 Janssens (90.+4)
Gelbe Karten: Bernhardt, Wirtz, Hausicke, Horsch / Diehm, Krumbiegel
Schiedsrichterin: Sina Diekmann
Stadion "Platz11": 1.038 Zuschauer:innen.
Quelle
Highligths



