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AXA Women`s Super League aktuell > Saison 25/26

#31
Erfahrene Frau kommt
Thun schafft die Stelle der Sportdirektorin

30.12.25 - 15:47

Neun Jahre lang war Marisa Wunderlin Trainerin in der höchsten Schweizer Liga. Dazu war sie Assistentin bei der Frauennationalmannschaft. Jetzt übernimmt sie die neu geschaffene Stelle der Sportdirektorin bei den Frauen des FC Thun. 

[Bild: 8644eb8e-1cb5-41ab-bc8b-737622cfff4a.jpg]
Wunderlin ist eine von drei Frauen in der Schweiz mit einer UEFA-Pro-Lizenz. freshfocus 

Bei der Frauenabteilung des FC Thun  gibt es neu eine Sportdirektorin. Dafür haben die Berner Oberländerinnen Marisa Wunderlin eingestellt. Die 38-Jährige bringt viel Erfahrung mit und war unter anderem Cheftrainerin bei den Frauen des FC St.Gallen und dem BSC Young Boys 

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31.12.2025 - 12:00 Uhr | News | Quelle: BSC YB/ sd | von: eb
YB setzt auf Kontinuität: Frey und Waeber verlängern langfristig
[Bild: s_33587_77_2012_4.jpg]
©YB-Frauen
Der Schweizer Klub BSC YB bindet zwei prägende Gesichter langfristig an den Klub: Laura Frey  und Stephanie Waeber  haben ihre Verträge verlängert und laufen auch künftig bis 2028 im Trikot der Bernerinnen auf.

Beide Spielerinnen sind seit Jahren feste Größen bei YB und stehen wie kaum andere für Stabilität, Identifikation und Entwicklung. Aus der eigenen Jugend stammend, kommen die beiden 25-Jährigen auf über 150 Einsätze für die Gelb-Schwarzen.


Die Außenverteidigerin Frey erzielte in 156 Spielen zwölf Tore und legte zehn vor. Kapitänin und offensive Mittelfeldspielerin Waeber schoss 55 Tore und legte 27 in 157 Spielen auf. Die ehemalige Schweizer U-Natioalspielerin fällt derzeit aufgrund eines Kreuzbandrisses, den sie im Training erlitt , aus.

Der bislang größte gemeinsame Erfolg folgte in der vergangenen Saison, als das YB-Team mit dem Schweizer Meistertitel den Höhepunkt ihrer bisherigen Karrieren feierten.

Quelle 


31.12.2025 - 12:40 Uhr | News | Quelle: FC Zürich/ sd | von: eb
Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Janina Egli verstärkt den FC Zürich
[Bild: 576.jpg]
Der FC Zürich setzt ein Zeichen für die Zukunft und lotst mit Janina Egli  ein vielversprechendes Offensivtalent zurück an den Letzigrund. Die 19-jährige Stürmerin wechselt von Grasshopper Club Zürich zum Stadtclub und hat beim FCZ einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Für Egli ist es weit mehr als ein gewöhnlicher Vereinswechsel, es ist eine Rückkehr zu ihren fußballerischen Wurzeln. Bereits im Alter von vier Jahren schnürte sie bei den FCZ LetziKids erstmals die Fußballschuhe und durchlief anschließend die Ausbildung beim FC Zürich. Im Sommer 2022 zog es die Angreiferin dann zum Stadtrivalen GC, wo sie früh Verantwortung übernahm und sich auf höchstem nationalem Niveau etablierte.


In 74 Pflichtspielen für die Grasshopperinnen erzielte Egli 17 Tore und sammelte wertvolle Erfahrung in der Women’s Super League. Nun kehrt sie gereift und mit gestärktem Profil zum FCZ zurück – bereit, den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu gehen.

Auch auf internationaler Bühne hat Egli längst auf sich aufmerksam gemacht. Die Offensivspielerin durchlief bereits diverse Schweizer diverse Nachwuchsauswahlen, in denen sie dreizehn Treffer in 32 Spielen erzielte.

Mit der Verpflichtung von Janina Egli gewinnt der FC Zürich nicht nur eine torgefährliche Angreiferin, sondern auch eine Spielerin mit starker Identifikation zum Klub und investiert gleichzeitig gezielt in die Zukunft des eigenen Frauenfußballs.

Quelle 
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#32
06.01.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: FC Basel
FC Basel verpflichtet Nanna Leivonen bis 2029
[Bild: 557.jpg]
Der FC Basel 1893 hat Torhüterin Nanna Leivonen unter Vertrag genommen. Die 21 Jahre alte finnische U23-Nationalspielerin wechselt vom Erstliga-Absteiger Jyväskylän Pallokerho zu den FCB Frauen und unterschreibt einen Vertrag mit Laufzeit bis Ende 2029. Bei Basel wird sie die Rückennummer 25 tragen.

Leivonen stammt aus dem Nachwuchs von JyPK und schaffte 2021 im Alter von 17 Jahren den Sprung in die erste Mannschaft. In den folgenden Spielzeiten kam sie sowohl in der höchsten finnischen Spielklasse als auch während der Phase des Vereins in der zweithöchsten Liga regelmäßig zum Einsatz. Nach dem Wiederaufstieg gehörte sie auch 2025 zum Stammpersonal und absolvierte 14 Ligaspiele. In dieser Saison wurde sie beim Captain’s Ball als beste Torhüterin der Kansallinen Liiga ausgezeichnet.


Auf internationaler Ebene durchlief die 1,83 Meter große Torhüterin die finnischen Nachwuchsnationalteams von der U16 bis zur U23 und sammelte dort kontinuierlich Spielpraxis.

Quelle 


07.01.2026 - 20:30 Uhr | News | Quelle: FC Basel
Transfer-Doppelpack: Basel schnappt sich Hand und Rankić
[Bild: s_35824_127_2012_2.jpg]
©cctigers.com
Der FC Basel 1893 hat sich zur Rückrunde mit Jacqueline Hand und Una Rankić verstärkt. Die 26 Jahre alte neuseeländische Nationalspielerin Hand wechselt vom norwegischen Erstliga-Absteiger Kolbotn IL nach Basel und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2028.

Die 18-jährige bosnische Nationalspielerin Rankić wechselt vom ZFK Leotar Trebinje aus der höchsten bosnischen Liga zu dem FCB-Team und unterzeichnete einen Vertrag bis Sommer 2029.

Bereits WM-Erfahrung

Hand ist Teil der A-Nationalmannschaft Neuseelands und kam bislang auf 37 Länderspiele, in denen sie neun Tore erzielte. Internationale Beachtung erhielt sie bei der Weltmeisterschaft 2023, als sie beim ersten WM-Sieg Neuseelands den entscheidenden Assist im Auftaktspiel gegen Norwegen beisteuerte.


Ihre Vereinslaufbahn begann Hand in Neuseeland bei Eastern Suburbs AFC. Im Sommer 2018 wechselte sie in die USA zu den Colorado College Tigers. Nach dem College folgte der Schritt nach Europa zu Åland United in Finnland, ehe sie im Januar 2024 nach England ging und dort für Lewes FC sowie Sheffield United in der zweiten englischen Spielklasse spielte.

Bosniens roher Diamant

Una Rankić gilt als größtes Talent des bosnischen Fußballs. Bereits früh machte sie auf sich aufmerksam und schrieb Geschichte: Sie ist die jüngste Spielerin, die je für die bosnische A-Nationalmannschaft sowie in der höchsten bosnischen Liga zum Einsatz kam.

Mit gerade einmal 18 Jahren war sie Stammspielerin und Leistungsträgerin in der bosnischen Premijer Zenska Liga und verfügt damit über wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau. Im zentralen und offensiven Mittelfeld überzeugt die Rechtsfüßlerin durch ihre Technik und ihr Offensivpotenzial. So wurde sie in der Jugendliga vor einigen Jahren mit 31 Toren in elf Partien zur Top-Torschützin.

Basels Leiter für Frauenfussball, Fabian Sanginés: "Una ist trotz ihres jungen Alters bereits A-Nationalspielerin und bringt aussergewöhnliche Qualität sowie viel Perspektive mit. Wir sind überzeugt, dass sie sich bei uns sportlich wie persönlich weiterentwickeln und unser Mittelfeld bereichern wird."

Quelle 


Transfercoup der Schweizer Meisterinnen

YB angelt sich Bachmann
[Bild: 1623.png]  
07.01.26 - 18:33

Der BSC Young Boys hat die Verpflichtung von Ramona Bachmann bekannt gegeben. In der Hauptstadt hat sie einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. 

[Bild: 0902462f-9bf2-49d2-a5b3-fc6ba6e66cc4.jpg]
Bachmann kehrt in die Schweiz zurück. Pascal Muller/freshfocus 

Die Berner Young Boys haben Ramona Bachmann verpflichtet. Die langjährige Schweizer Nationalspielerin kehrt damit in die Schweiz zurück. Derzeit befindet sich Bachmann noch im Aufbautraining nach einem Kreuzbandriss. Diesen hat sie sich im Vorfeld der Europameisterschaft im letzten Sommer zugezogen. Im Frühjahr könnte Ramona Bachmann dann erstmals für den BSC zum Einsatz kommen. 

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#33
Wechsel zu Strassburg
Nati-Rekordspielerin Crnogorcevic kehrt nach Europa zurück
[Bild: 77065_20240604126.png]  
08.01.26 - 15:18

Ana-Maria Crnogorcevic kehrt nach Europa zurück. Die Schweizer Rekordnationalspielerin hat ihren Wechsel von Seattle Reign in den USA zum französischen Klub Strassburg bekanntgegeben. Dies ist ihre achte Karrierestation und ein weiterer Meilenstein in ihrer beeindruckenden Laufbahn. 

[Bild: fc969ad8-4c15-424d-8382-067683dcbf24.jpg]
Crnogorcevic ist zurück in Europa. Toto Marti/Blick/freshfocus 

Die Bernerin, die 176 Mal für die Nati  auflief, unterschreibt bei Strassburg einen Vertrag bis 2027. "Heute habe ich einen neuen Weg eingeschlagen", erklärt Crnogorcevic im Vorstellungsvideo des Klubs. "Ein neues Projekt, eine neue Ambition. Ein Klub mit einer Geschichte, einer Identität und Energie." 

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08.01.2026 - 13:15 Uhr | News | Quelle: dpa | von: Anika Knösel-Hein
Rückblick auf den Euro-Sommer in der Schweiz
[Bild: s_22176_36_2012_1.jpg]
©IMAGO
„Reuteler plötzlich mit Platz, Reuteler. Xhemaili! 1:1! Die Alpen wackeln, das Stadion rastet aus!“ Mit diesem 1:1 im letzten Gruppenspiel gegen Finnland schoss sich die Schweizer Nati nicht nur zum ersten Mal in die Ko-Runde einer Europameisterschaft, sondern auch endgültig in die Herzen der Schweizer:innen.

Mitreißende Gastgeberinnen

Am 2. Juli begann die Europameisterschaft in der Schweiz. In den acht Austragungsorten schmückten Fußballerinnen als grüne Fußgängersignale die Ampeln, Fahnen mit dem EM-Logo wehten im Wind und es waren viele Fans in den unterschiedlichsten Trikots unterwegs. Die Schweiz bestach als Gastgeberin durch die Gastfreundschaft, die den Fans der anderen teilnehmenden Länder entgegengebracht wurde. Die freundlichen Menschen und die Schönheit des Landes luden viele angereiste Fans zu einem Sommerurlaub ein.


Die Schweizer Nati schaffte es in atemberaubender Schnelligkeit, das Land hinter sich zu versammeln. Gab es vor dem Turnier noch einige negative Stimmen zur Qualität der Mannschaft, waren schnell alle von der Mannschaft mitgerissen und fieberten bei jedem Spiel mit. Kapitänin Lia Wälti sagte nach dem Einzug ins Viertelfinale dazu: „Jetzt steht plötzlich die ganze Schweiz hinter uns – wer hätte das vor zwei Wochen gedacht. [...] Das sind Momente, die für immer bleiben. Ich bin unheimlich stolz.“

In den Austragungsorten gab es offizielle Fanzones, in denen alle Spiele des Turniers im Public Viewing angeboten wurden, doch die Spiele der Schweizerinnen wurden auch an vielen anderen Orten übertragen und zogen so von Spiel zu Spiel mehr Menschen an.

Die Begeisterung, die im Land für die Nati herrschte, gipfelte im Viertelfinale gegen Spanien in Bern. Dort versammelten sich laut Veranstalter bis zu 25.000 Menschen zum Fanwalk vor dem Spiel. Unvergessen sind die Bilder als die Fans wie ein rotes Band gemeinsam vom Bundesplatz zum Stadion zogen.

Nach der Niederlage im Viertelfinale gegen Spanien standen die Gegnerinnen Spalier als die Schweizer Spielerinnen unter tosendem Applaus den Rasen verließen – ein gebührender Abschied für diese Mannschaft, die es verstand mit Einsatz und Spielfreude die Herzen der Fans für sich zu gewinnen.

Nicht nur die Schweiz begeisterte

Doch nicht nur die Schweiz schrieb Geschichte: Mit Polen und Wales konnten sich gleich zwei Länder zum ersten Mal für eine Europameisterschaft qualifizieren.

Polen spielte dabei in einer Gruppe mit Deutschland und fuhr im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark ihren ersten Sieg ein. Natalia Padilla Bidas, die bei Bayern München unter Vertrag steht, schoss das erste Tor überhaupt in einem großen Turnier für ihr Land. Am Ende gewannen die Polinnen mit 3:2.

Wales hingegen fand sich in der sogenannten Todesgruppe mit Frankreich, den Niederlanden und Titelverteidiger England wieder. Im zweiten Gruppenspiel konnte Jess Fishlock zum zwischenzeitigen 1:1 einschieben und damit das erste Tor für Wales bei einer EM schießen. Fishlock war mit ihren 38 Jahren auch die älteste Torschützin aller Zeiten bei einer Europameisterschaft.

Bemerkenswert ist außerdem, dass Spanien in ihren drei Gruppenspielen gegen Portugal, Belgien und Italien insgesamt 14 Tore schoss. Sie wurden bereits vor dem Turnier als Favorit gehandelt, mit dieser überzeugenden Gruppenphase unterstrichen sie ihre Favoritenrolle noch einmal. Stürmerin Esther Gonzalez traf im gesamten Turnier viermal und wurde damit Torschützenkönigin.

Deutschlands Traum vom Titel

Das deutsche Team begann das Turnier primär mit der Knieverletzung von Kapitänin Giulia Gwinn im ersten Gruppenspiel. Die Sorge um Gwinn überschattete den 2:0-Sieg gegen Polen mit Toren von Jule Brand und Lea Schüller.

Die Kapitänin fiel für den Rest des Turniers aus, kehrte aber zum dritten Gruppenspiel zur Mannschaft zurück und begleitete das Geschehen nunmehr von der Seitenlinie. Ihre Mannschaft gab allerdings gegen Schweden keine gute Figur ab: 2:1-Rückstand nach 25 Minuten, rote Karte nach 34 Minuten und am Ende eine 4:1-Niederlage.

Dennoch erreichte Deutschland als Gruppenzweite das Viertelfinale, in dem Frankreich wartete. Das Spiel begann kurios, in der 13. Minute sah Kathy Hendrich rot, es folgte das 1:0 für Frankreich per Elfmeter. Ebenso kurios ging es weiter, bereits zehn Minuten später konnte Nüsken ausgleichen. Es folgte ein langes Spiel, in dem Deutschland zu zehnt gegen den Ansturm der Französinnen kämpfte und sich ins Elfmeterschießen rettete. In diesem hielt Ann-Katrin Berger zwei Elfmeter und verhalft ihrer Mannschaft so ins Halbfinale.

Im Halbfinale traf Deutschland auf Spanien. Mit nun bereits zwei verletzten Abwehrspielerinnen – neben Gwinn verletzte sich Sarai Linder im Viertelfinale – und der Sperre von Hendrich konnte Trainer Christian Wück für die Defensive nur noch auf einen stark dezimierten Kader zurückgreifen.

Spanien hatte über weite Strecken des Halbfinals zwar mehr Spielanteile, Deutschland konnte sich aber auch mehrere gute Chancen erspielen. Beide Mannschaften erzielten in der regulären Zeit keine Tore, sodass auch das Halbfinale in die Verlängerung ging. Spanien blieb weiter am Drücker und kam mehrmals gefährlich vor das Tor, bis Aitana Bonmatí in der 113. Minute mit ihrem Treffer die deutschen Träume vom Finaleinzug beendete.

It’s coming home – again

Der Europameister von 2022, England, startete mit einer Niederlage gegen Frankreich in das Turnier. Schon vorher war klar, dass die Gruppe D eine schwierige sein würde und diese Erwartungen bestätigten sich von Beginn an.

Nach diesem misslungenen Start ins Turnier folgte ein Statement im nächsten Spiel, welches sie mit 4:0 gegen die Niederlande gewannen. Auch das dritte Gruppenspiel konnte klar mit 6:1 für sich entschieden werden.

Es folgte eine spannende Ko-Runde. Im Viertelfinale lag England bis zur 79. Minute mit 2:0 gegen Schweden hinten und konnte das Spiel letztendlich im Elfmeterschießen für sich entscheiden. Auch im Halbfinale führte Gegner Italien bis zur 96. Minute, ehe die eingewechselte Michelle Agyemang den Ausgleich schoss und Chloe Kelly in der 119. Minute zum 2:1-Endstand traf.

Im Finale wartete Spanien – wie schon zwei Jahre zuvor im Finale der Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland. Ein Kopfballtreffer von Mariona Caldentey brachte die Spanierinnen in der 25. Minute in Führung. Alessia Russo erzielte in der 57. Minute, ebenfalls per Kopf, den Ausgleich. Beide Mannschaften erspielten sich danach zwar viele Chancen, konnten aber keine weiteren Tore erzielen, sodass das Spiel zunächst in die Verlängerung und letztendlich ins Elfmeterschießen ging.

Im Elfmeterschießen stachen vor allem die Torhüterinnen positiv hervor, sowohl Cata Coll als auch Hannah Hampton hielten jeweils zwei Elfmeter. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Chloe Kelly, die damit ihr Land zum zweiten Mal in Folge zum Titel schoss und die vielen englischen Fans im Stadion in Ekstase versetzte.

Vor der eigentlichen Siegererhrung wurde die Spanierin Aitana Bonmatí zur Spielerin des Turniers und die Engländerin Michelle Agyemang zur besten Nachwuchsspielerin gekührt.

Europameisterschaft der Rekorde

In der Schweiz wurden mehrere Rekorde gebrochen. Allen voran der Zuschauer:innenrekord, der zuletzt 2022 in England aufgestellt worden war. 2022 hatten insgesamt 574.875 Zuschauer:innen die Spiele besucht. Diese Summe wurde 2025 schon vor dem Finale geknackt, sodass der Unterschied letztendlich deutlich war: Insgesamt besuchten 657.291 Menschen die 31 Spiele der EM. Dies bedeutet auch, dass der Gesamtdurchschnitt mehr als 20.000 Zuschauer:innen pro Spiel betrug, ebenfalls eine Zahl, die vorher noch nie erreicht werden konnte.

Die UEFA ging mit dem Ziel ins Rennen, ein ausverkauftes Turnier durchzuführen. Dieses Ziel konnte nicht ganz erreicht werden, 673.000 Tickets hätte es insgesamt gegeben. Dennoch konnten 97,6% der Tickets verkauft werden, rund 35% davon außerhalb der Schweiz.

Auch die Prämien für die Spielerinnen und Verbände stiegen im Vergleich zur vorherigen Europameisterschaft deutlich. Insgesamt schüttete die UEFA 41 Millionen Euro aus, verglichen mit den 16 Millionen Euro in 2022 und 8 Millionen Euro in 2017 eine deutliche Steigerung. Die UEFA schrieb mit dem Turnier bewusst rote Zahlen, Nadine Kessler, UEFA-Direktorin Frauenfußball, sagte dazu: “Wir investieren mehr, auch wenn wir mit der Euro kein Geld verdienen, weil es einfach das Richtige ist.“

Ausblick: EM 2029 in Deutschland

Am 3. Dezember 2025 wurde entschieden, dass Deutschland die Europameisterschaft 2029 austragen wird. Die Bewerbung stand unter dem Titel „WE ’29 – Together we rise“. Der Anspruch ist, mit dem Turnier neue Standards für Einigkeit, Erfolg und nachhaltigen Fortschritt zu schaffen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorff sprach von Stolz über die Turnier-Vergabe an Deutschland, aber auch von der Verantwortung, die diese Gastgeberrolle mit sich bringt. Er setzte außerdem klare Ziele für die EM 2029: “Wir sind absolut überzeugt, dass das Turnier in Deutschland mehr als eine Millionen Fans anziehen und die UEFA erstmals mit einer Frauen-Europameisterschaft einen finanziellen Gewinn erzielen wird.“

Diese klare Ansage vom DFB gilt es nun gemeinsam anzugehen und umzusetzen – für eine weitere gelungene Europameisterschaft. 

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08.01.2026 - 18:10 Uhr | News | Quelle: Grasshoppers Zürich | von: Jan Klein Reesink
Vier auf einen Streich: Ein Neuzugang und drei Abgänge bei GC Zürich
[Bild: s_59857_576_2012_1.jpg]
©FC Zürich
Der Grasshopper Club Zürich hat sich in der Offensive mit Sury Lamontana verstärkt. Die Italienerin wechselt vom FC Zürich zum GC. Die 21-jährige Stürmerin unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2027 und soll künftig für mehr Durchschlagskraft im Angriff sorgen.

Lamontana bringt internationale Erfahrung mit. Ihre fußballerische Ausbildung begann sie in Deutschland, ehe sie über den SC Freiburg II zur zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg wechselte. Zuletzt stand sie beim FC Zürich unter Vertrag, nun folgt mit dem Wechsel zu GC der nächste Schritt in ihrer Entwicklung.


Parallel zum Neuzugang kommt es auch zu drei Abgängen. Die Leihe mit der portugiesischen Mittelfeldspielerin Rita Almeida von Sporting Lissabon wurde vorzeitig beendet. Der Vertrag mit den beiden Schweizer Mittelfeldspielerinnen Rebecca Villena (22) und Laura Kott (17) wurde in beidseitigem Vernehmen aufgelöst. Momentan sind sie demnach vereinslos.

Quelle 


08.01.2026 - 19:00 Uhr | News | Quelle: Grasshoppers Zürich | von: Jan Klein Reesink
Grasshopper Club Zürich: Neue Trainerin gefunden
[Bild: t_24222_557_2012_1.jpg]
©FC Basel 1893
Grasshopper Club Zürich verpflichtet Laura Vetterlein als neue Cheftrainerin für die AWSL-Mannschaft. Die 33-jährige Deutsche übernimmt die Leitung mit sofortiger Wirkung und tritt die Nachfolge, des am 02. Januar entlassenen João Paiva, an.

Vetterlein bestritt zuvor eine erfolgreiche Karriere als Profispielerin, in der sie unter anderem mit dem VfL Wolfsburg zweimal die UEFA Women’s Champions League, zweimal die deutsche Meisterschaft sowie zweimal den DFB-Pokal gewann.

Zuletzt war sie als Assistenztrainerin beim FC Basel sowie bei der ungarischen Nationalmannschaft tätig und bringt damit sowohl internationale Erfahrung als auch fundierte Kenntnisse des Schweizer Frauenfußballs mit. Zusätzlich erweitert sich der Trainerstab: Anna-Lisa Timm stößt als neue Athletiktrainerin dazu, Lars Neugebauer übernimmt die Position des Torwarttrainers.


Das sagt Grasshopper-Sportchef Theodoros Karapetsas zu der Verpflichtung

"Mit Laura gewinnen wir eine Trainerin, die den Schweizer Fussball hervorragend kennt und internationale Erfahrung vereint. Gemeinsam mit dem Staff wird sie unser Team konsequent weiterentwickeln"

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#34
11.01.2026 - 19:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: eb
Laura Kott Luzon wechselt zu FC Rapperswil-Jona
[Bild: s_99474_2132_2012_1.jpg]
©SFV
Nach dem Abschied von den Grasshopper Club Zürich wechselt die zentrale Mittelfeldspielerin Laura Kott Luzon  zum Schweizer Ligakonkurrenten FC Rapperswil-Jona. Für den Tabellensiebten der AXA Women's Super League ist die 17-Jährige der zweite Winterneuzugang nach Nerina Waldhart .

Die Schweizer U-Nationalspielerin Kott Luzon kam aus der GCZ-Jugend und lief elfmal in der ersten Liga auf.

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#35
14.01.2026 - 10:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jan Klein Reesink
FC Rapperswil verpflichtet Larissa Uetz und Manon Kellenberger
[Bild: s_80512_576_2012_1.jpg]
©FC Zürich
Der Schweizer Erstligist FC Rapperswil-Jona verstärkt sich in der Winterpause mit Innenverteidigerin Larissa Uetz und Mittelfeldspielerin Manon Kellenberger. Uetz kommt leihweise bis Saisonende vom Ligakonkurrenten FC Zürich. Kellenberger wird fest von der U20-Mannschaft des FCO St. Gallen verpflichtet und erhält einen Vertrag bis Sommer 2028.

Die beiden 19-jährigen Talente sollen beim Ausbildungsklub Rapperswil Spielpraxis sammeln und sich weiterentwickeln. Gerade Uetz besitzt mit fünf Ligaspielen in dieser Saison für Zürich bereits etwas Erfahrung. Wohingegen Kellenberger bereits acht Länderspiele für die Schweizer U19-Nationalmannschaft absolvierte.

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#36
14.01.2026 - 13:00 Uhr | News | Quelle: FC Basel 1893
FC Basel bindet Nachwuchstalent Romia Gagliano langfristig
[Bild: 557.jpg]
Der FC Basel setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft und hat Romia Gagliano  mit ihrem ersten Profivertrag ausgestattet. Die erst 16-jährige zentrale Mittelfeldspielerin unterschreibt einen Vertrag bis 2029.

Gagliano stammt aus der Nachwuchsabteilung des FC Basels und stand bislang für die U20 von Rotblau auf dem Platz. Darüber hinaus sammelte die schweizerisch-englische Doppelbürgerin internationale Erfahrung im englischen U17-Nationalteam. Trotz ihres jungen Alters zählt sie bereits zu den auffälligsten Talenten im Basler Nachwuchs.

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#37
16.01.2026 - 09:11 Uhr | News | Quelle: FC Zürich
Neuzugang für den FC Zürich: Marlene Wild unterschreibt bis 2028
[Bild: 576.jpg]
Der FC Zürich hat sich einen Neuzugang gesichert. Die 21-jährige Marlene Wild läuft ab sofort für den Stadtklub auf und unterschreibt einen Vertrag bis 2028.

Marlene Wilds bisherige Karriere
Ihre fußballerische Laufbahn begann Wild beim Würzburger FV sowie bei den Würzburger Kickers. Im Jahr 2020 wechselte sie im Alter von 16 Jahren in die zweite Mannschaft des FC Bayern München.

Im Sommer 2023 folgte schließlich der Wechsel zur zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt. In der 2. Bundesliga absolvierte Marlene Wild insgesamt 98 Spiele, erzielte dabei zwölf Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. Zudem kam Wild für die deutsche U16-Nationalmannschaft auf fünf Länderspieleinsätze, in denen sie ein Tor erzielte.

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16.01.2026 - 14:45 Uhr | News | Quelle: sd | von: eb
Melissa Ugochukwu wechselt von Basel nach Berlin
[Bild: s_33054_557_2012_2.jpg]
©FC Basel 1893
Der Zweitligist FC Viktoria 1899 Berlin verpflichtet Stürmerin Melissa Ugochukwu vom Schweizer Erstligisten FC Basel. Über die Vertragslänge und über die getätigte Ablöse ist nichts bekannt.

Die 1,81 Meter großgewachsene Angreiferin wurde beim FC Bayern ausgebildet. Dort spielte Ugochukwu bei der U17 und in der zweiten Mannschaft und sammelte insgesamt 55 Einsätze beim FCB und erzielte dabei 25 Tore. Dann wechselte sie zum damaligen Bundesligisten MSV Duisburg, bei dem sie auch in der höchsten deutschen Spielklasse debütierte. 2023 wechselte die 22-Jährige schließlich zum Schweizer Klub FC Basel. Dort kam sie aber in den zweieinhalb größtenteils von der Bank, sodass sie nun den Schritt zurück nach Deutschland macht. Bei den Rotblauen stand sie 65-mal auf dem Platz, davon nur 24 von Beginn an und erzielte dabei 28 Tore.

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#38
18.01.2026 - 21:00 Uhr | News | Quelle: BSC YB/ sd | von: haho
Carla Schwarz zieht sich vom Leistungssport zurück
[Bild: 77.jpg]
Mittelfeldspielerin Carla Schwarz und der BSC Young Boys trennen sich einvernehmlich. Schwarz, die erst im vergangenen Sommer zu YB gewechselt war, konnte aufgrund wiederkehrender Verletzungen nur vier Mal für das Team der Bernerinnen auflaufen. Nach dieser Zeit hat sich die 19-Jährige dazu entschieden, ihre Karriere im Leistungssport zu beenden.

Trotz ihres kurzen Engagements bei YB stand die junge Deutsche mehrfach im Fokus und zeigte in Trainingseinheiten und Spielen ihr Potenzial. Verletzungen verhinderten jedoch eine kontinuierliche Einsatzzeit, weshalb Schwarz nun einen anderen Weg außerhalb des Profisports einschlagen möchte.

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#39
20.01.2026 - 08:10 Uhr | News | Quelle: BSC YB, Der Bund
Tamara Biedermann verlängert bei den BSC Young Boys mit Leihe zum FC Thun
[Bild: 125.jpg]
Tamara Biedermann hat ihren Vertrag bei den BSC Young Boys bis 2028 verlängert. Die 19-jährige Torhüterin wird jedoch zunächst an den FC Thun ausgeliehen. Eine Rückkehr zu YB sei laut dem Sportlichem Leiter Rolf Kirchhofer für den kommenden Sommer geplant.

„Wir freuen uns, dass wir Tamara auch in den nächsten Jahren in ihrer Entwicklung weiterbegleiten dürfen“, so Kirchhofer. „in den nächsten Monaten soll sie sich in Thun durchsetzen und dort wieder zu mehr Spielpraxis in der AWSL kommen.“

Verletzungspech beim FC Thun

Der Wechsel nach Thun erfolgt jedoch nicht ausschließlich mit Blick auf zusätzliche Spielpraxis. Aufgrund von Verletzungen bei den Torhüterinnen Camille Pecharman und Daria Willimann besteht beim FC Thun aktuell akuter Bedarf. Biedermann verstärkt das Team und bildet gemeinsam mit Janine Teuscher und Jil Beetschen das Torwarttrio. Sportdirektorin Marisa Wunderlin lobt die Erfahrung der jungen Torhüterin und bedankt sich bei den BSC Young Boys für die konstruktive Zusammenarbeit.

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#40
20.01.2026 - 20:40 Uhr | News | Quelle: Grasshopper Club Zürich | von: eb
GC Zürich holt ungarische Nationalspielerin Pulins
[Bild: s_40156_8842_2012_1.jpg]
©SCR Altach
Der Schweizer Klub Grasshopper Club Zürich schlägt auf dem Transfermarkt zu und sichert sich Brigitta Pulins  langfristig. Die 25-jährige Offensivspielerin wechselt vom österreichischen Bundesligisten SCR Altach nach Zürich und unterschreibt bei den Grasshopperinnen einen Vertrag bis 2028.

Pulins bringt reichlich internationale Erfahrung mit: Die Angreiferin ist A-Nationalspielerin Ungarns, besitzt zudem die kanadische Staatsbürgerschaft und vereint damit nordamerikanische Athletik mit europäischer Spielpraxis. Geboren in Toronto, entwickelte sie sich in den vergangenen Jahren zu einer variablen Offensivkraft, die sowohl Tempo als auch Durchsetzungsstärke ins Spiel einbringt.


Sportchef Theo Karapetsas beschreibt den Neuzugang als „physisch starke, dynamische Angreiferin, die Tempo, Durchsetzungskraft und Zug zum Tor mitbringt“. Genau diese Qualitäten sollen dem Zürcher Offensivspiel zusätzliche Wucht verleihen.

Quelle



 
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