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Asiencup 2026

#1
02.03.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: AFC | von: eb
Rekordstart in Perth: Australien eröffnet Asien-Cup mit Sieg
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©IMAGO
Die AFC Women’s Asian Cup 2026 ist mit einem Paukenschlag gestartet – sportlich wie atmosphärisch. Vor der Rekordkulisse von 44.379 Zuschauer:innen im ausverkauften Perth Stadium setzte sich Gastgeber Australien mit 1:0 gegen die Philippinen durch. Nie zuvor hatte ein Spiel bei einer Asienmeisterschaft eine höhere Zuschauerzahl verzeichnet.

Traum-Comeback für Sam Kerr

Im Mittelpunkt stand die Rückkehr von Sam Kerr. Nach 18 Monaten Pause in der Nationalmannschaft stand die Kapitänin wieder in der Startelf und traf prompt. In der 14. Minute vollendete sie eine Kombination über Clare Wheeler und Caitlin Foord aus kurzer Distanz zur Führung. Es war ihr 13. Treffer bei einer Asienmeisterschaft.


Die „Matildas“ dominierten die Partie nahezu nach Belieben, kamen auf rund 85 Prozent Ballbesitz, ließen jedoch zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. Hayley Raso traf per VAR-Entscheid aus Abseitsposition, weitere Chancen von Foord, Steph Catley und Co. vereitelte die stark aufgelegte philippinische Torhüterin Olivia McDaniel. Am Ende blieb es trotz Einbahnstraßenfußball beim knappen 1:0.

Montemurro: „Können vor dem Tor kaltschnäuziger sein“

Australiens Cheftrainer Joe Montemurro zeigte sich nach dem Auftaktsieg selbstkritisch: „Wir waren organisiert und haben unsere Struktur gehalten. Aber im letzten Drittel braucht es Instinkt und diese gewisse Kälte vor dem Tor. Können wir das besser? Absolut.“

Gleichzeitig betonte er, dass sein Team nach längerer gemeinsamer Pause erst wieder in den Turnierrhythmus finde: „Wir wachsen ins Turnier hinein.“

Philippinen-Coach Mark Torcaso sah trotz der Niederlage Positives: „Wir sind enttäuscht, aber wir müssen weitermachen. Dass wir das Ergebnis so eng halten konnten, zeigt die Entwicklung der letzten Monate. Darauf können wir aufbauen.“

Blick auf den zweiten Spieltag

Australien trifft am Donnerstag auf den Iran, die Philippinen bekommen es mit Vize-Asienmeister Südkorea zu tun. Für die Gastgeberinnen geht es darum, die spielerische Überlegenheit künftig auch klarer auf der Anzeigetafel abzubilden, für die Philippinen um wichtige Punkte im Kampf ums Weiterkommen.

Der Asien-Cup 2026 hat damit nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich ein starkes Zeichen gesetzt und einen ersten Vorgeschmack auf ein Turnier geliefert, das neue Rekorde schreiben könnte.

Quelle 


02.03.2026 - 20:20 Uhr | News | Quelle: AFC | von: eb
Asien-Cup: Südkorea startet souverän – 3:0 gegen kämpfenden Iran
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©www.incheon2014ag.org
Südkorea ist mit einem klaren Sieg in die AFC Women’s Asian Cup 2026 gestartet. Gegen eine leidenschaftlich verteidigende Auswahl aus dem Iran setzte sich der Vize-Asienmeister von 2022 am Montag mit 3:0 durch und übernimmt damit vorerst die Spitze in Gruppe C.

Geduld zahlt sich aus

Trotz deutlicher Vorteile in Ballbesitz und Spielkontrolle dauerte es bis zur 38. Minute, ehe sich die Überlegenheit erstmals auf der Anzeigetafel widerspiegelte. Nach einer sehenswerten Kombination landete der Abpraller bei Choe Yu-ri, die in ihrem 70. Länderspiel eiskalt vollendete.


Bis dahin hatte Iran mit großem Einsatz verteidigt und Torhüterin Maryam Yektaei mehrfach stark reagiert. Südkorea erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten, ließ jedoch im Abschluss zunächst die nötige Präzision vermissen.

Entscheidung nach der Pause

Kurz nach Wiederanpfiff sorgte ein Elfmeter für die Vorentscheidung: Kim Hye-ri verwandelte sicher ins rechte Eck, auch wenn Yektaei noch die Fingerspitzen am Ball hatte. In der 75. Minute legte Kim per Freistoß nach – ihre punktgenaue Hereingabe verwertete Kapitänin Ko Yoo-jin per wuchtigem Kopfball zum 3:0-Endstand.

Der Iran kam nur vereinzelt zu Entlastungsangriffen, konnte die koreanische Defensive jedoch kaum ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Nächste Aufgaben warten

Südkorea trifft am Donnerstag auf die Philippinen und kann mit einem weiteren Erfolg frühzeitig die Weichen Richtung K.o.-Phase stellen. Auf den Iran wartet mit Gastgeber Australien die nächste Herausforderung.

Mit dem kontrollierten Auftaktsieg unterstreicht die Republik Korea ihre Ambitionen, auch wenn im Abschluss noch Luft nach oben bleibt.

Quelle 


03.03.2026 - 18:20 Uhr | News | Quelle: AFC
Myong trifft dreifach: Nordkorea setzt mit 3:0 frühes Ausrufezeichen
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Nordkorea ist eindrucksvoll auf die asiatische Bühne zurückgekehrt. Zum Auftakt der Gruppenphase feierte der dreimalige Titelträger im Western Sydney Stadium einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Usbekistan und setzte damit direkt ein klares Signal im Kampf um die K.o.-Rundenplätze.

Blitzstart und frühe Dominanz

Die Ostasiatinnen legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der sechsten Minute schlug Myong Yu-jong erstmals zu. Nach einer Hereingabe von Chae Un-yong und einem zunächst geblockten Kopfball reagierte die Mittelfeldspielerin am schnellsten und setzte den Abpraller sehenswert in den linken oberen Winkel.


Für Usbekistan kam es noch dicker: Torhüterin Maftuna Jonimqulova musste nach einem unglücklichen Zusammenprall frühzeitig ausgewechselt werden. Ersatzkeeperin Zarina Saidova stand kaum auf dem Platz, da zeigte Schiedsrichterin nach einem Foul im Strafraum auf den Punkt. Myong übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:0 (24.).

VAR-Entscheidung bringt die Vorentscheidung

Nordkorea hielt das Tempo hoch und ließ defensiv kaum etwas zu. Kurz vor der Pause sorgte eine weitere VAR-Überprüfung für den nächsten Strafstoß, diesmal wegen eines Handspiels. Erneut trat Myong an, erneut blieb sie eiskalt und schnürte mit ihrem dritten Treffer des Abends den Hattrick (41.).

Usbekistan konnte sich glücklich schätzen, nicht noch höher zurückzuliegen. Saidova verhinderte mit mehreren Paraden Schlimmeres und hielt ihr Team zumindest im Ergebnis im Spiel.

Kontrolle auch nach dem Seitenwechsel

Auch nach Wiederbeginn blieb Nordkorea tonangebend. Die Defensive stand kompakt, das Pressing griff früh, echte Entlastung für die zentralasiatische Auswahl blieb Mangelware. Einzelne Offensivmomente, unter anderem über Kapitänin Lyudmila Karachik, verpufften ohne nachhaltige Wirkung.

In der Schlussphase boten sich weitere Möglichkeiten für die Mannschaft in Rot, doch ein vierter Treffer sollte nicht mehr fallen.

Mit dem klaren 3:0-Erfolg übernimmt Nordkorea früh die Initiative in Gruppe B. Am Freitag wartet Bangladesch, während Usbekistan gegen China gefordert ist.

Quelle 


03.03.2026 - 20:10 Uhr | News | Quelle: AFC
China startet souverän in die Titelmission
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©IMAGO
Titelverteidiger China ist mit einem souveränen Auftaktsieg in den Asien-Cup 2026 gestartet. Zum Start der Gruppenphase setzte sich die Auswahl aus dem "Reich der Mitte" im Western Sydney Stadium mit 2:0 gegen Turnierneuling Bangladesch durch und positioniert sich damit früh an der Tabellenspitze der Gruppe B – gemeinsam mit Nordkorea, das zuvor Usbekistan besiegt hatte.

Frühe Dominanz, späte Belohnung

Von Beginn an machte China deutlich, wer das Spiel kontrollieren würde. Liu Jing prüfte Bangladeschs Torhüterin Mile Akter gleich mehrfach, zunächst mit einem Distanzversuch knapp am Tor vorbei, anschließend mit einem Schuss direkt auf die Schlussfrau.


Auch Wang Shuang rückte früh in den Fokus: Nach Zuspiel von Wang Aifang tauchte sie frei im Strafraum auf, scheiterte jedoch ebenso an Akter wie Jin Kun, deren Kopfball wenig später nur am Pfosten landete. Bangladesch setzte offensiv zwar Nadelstiche – Ritu Porna Chakma überwand beinahe mit einem weiten Lupfer die weit vor ihrem Tor postierte Chen Chen, doch insgesamt blieb China spielbestimmend.

Ein Kopfballtreffer von Wang Shuang wurde nach VAR-Prüfung wegen einer Abseitsstellung in der Entstehung aberkannt. Kurz vor der Pause folgte dann die verdiente Führung: Nach Vorarbeit von Zhang Chengxue zog Wang Shuang mit ihrem schwächeren Fuß ab und traf sehenswert unter die Latte (44.).

Doppelschlag vor dem Pausenpfiff

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte China nach. Ein missglückter Klärungsversuch von Akter landete direkt vor den Füßen von Zhang Rui, die aus kurzer Distanz auf 2:0 stellte. Ein Rettungsversuch auf der Linie kam zu spät.

Bangladesch stabiler – China ohne weiteren Treffer

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Bangladesch kompakter und ließ weniger klare Chancen zu. China blieb dennoch gefährlich, vor allem nach Standards. Mehrere Kopfballgelegenheiten von Zhang Chengxue sorgten für Unruhe, ein wuchtiger Distanzschuss der Verteidigerin wurde stark pariert.

Auch die eingewechselte Zhang Xin hätte beinahe für ein weiteres Highlight gesorgt, als ihr direkt getretener Eckball an die Latte klatschte. Am Ende blieb es jedoch beim ungefährdeten 2:0-Erfolg.

China trifft nun im zweiten Gruppenspiel auf Usbekistan, während Bangladesch gegen Nordkorea vor der nächsten schwierigen Aufgabe steht.

Quelle 


04.03.2026 - 11:05 Uhr | News | Quelle: dpa
Irans Fußballerinnen in Sorge um ihre Familien
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Für Irans Fußballerinnen sind die Spiele beim Asien Cup aktuell sehr schwer. Sie kämpfen auch mit der Angst um ihre Familien in der Heimat.

Die iranische Fußball-Nationalspielerin Sara Didar hat mit emotionalen Worten und Tränen in den Augen auf den Krieg in ihrer Heimat reagiert. «Natürlich machen wir uns alle Sorgen und sind traurig über das, was im Iran und mit unseren Familien dort passiert ist», sagte Didar (21) auf einer Pressekonferenz in Gold Coast vor dem Gruppenspiel beim Asien Cup gegen Australien. «Ich hoffe wirklich, dass es für unser Land bald gute Nachrichten geben wird. Und ich hoffe, dass mein Land stark und lebendig bleiben wird.»


Vor der ersten Partie am Montag gegen Südkorea (0:3) hatten Didar und ihre Teamkolleginnen wie der Trainerstab beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen.

Haben keinen Kontakt nach Hause

Obwohl vor dem Spiel Fragen zur Eskalation im Nahen Osten nicht gestellt werden sollten, äußerte sich auch Cheftrainerin Marziyeh Jafari über die angespannte Lage. «Natürlich machen wir uns große Sorgen um die Gesundheit unserer Familien, unserer Angehörigen und aller anderen Menschen im Iran, zu denen wir derzeit keinerlei Kontakt haben», sagte Jafari.

Zugleich wolle sich ihr Team auf das Sportliche fokussieren. «Wir sind hier, um professionell Fußball zu spielen, und wir werden unser Bestes geben, um uns auf unser nächstes Spiel zu konzentrieren», sagte Jafari.

Australier wollen Respekt zeigen

Australiens Trainer Joe Montemurro erklärte, er wolle, dass sein Team und die Fans im voraussichtlich ausverkauften Gold Coast Stadium die iranische Mannschaft mit Mitgefühl empfangen. «Wir wollen ihnen das bestmögliche Turnier bieten, ihnen die Erfahrung ihres Lebens ermöglichen», sagte Montemurro. «Für uns geht es darum, menschliches Mitgefühl und Respekt zu zeigen.»

Die iranische Delegation war lange vor den am Samstag gestarteten israelischen und US-Luftangriffen in Australien angekommen.

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#2
04.03.2026 - 12:40 Uhr | News | Quelle: AFC
Japan setzt sich durch: Tanikawa und Seike sichern 2:0-Auftaktsieg
[Bild: s_56791_57_2012_1.jpg]
©FC Bayern München
Japan ist mit einem mühsam erkämpften 2:0-Erfolg gegen Taiwan in die Gruppenphase des Asien-Cups 2026 gestartet. Am Perth Rectangular Stadium hatten die "Nadeshiko" lange Zeit Schwierigkeiten, die kompakte Defensive der Gegnerinnen zu knacken, doch Treffer von Momoko Tanikawa und Kiko Seike nach der Pause brachten die drei Punkte.

Geduld zahlt sich aus

Taiwan verteidigte mit fünf Spielerinnen in der Kette und ließ ihre Top-Torschützin der Qualifikation zunächst auf der Bank. Japan hingegen schickte mit Tanikawa, Mina Tanaka und Maika Hamano ein flexibles Offensivtrio ins Rennen. Hamano bereitete bereits früh viel Unruhe über die linke Seite, ihre Hereingaben wurden allerdings zunächst von der gegnerischen Abwehr geklärt.


Tanikawa kam mehrfach gefährlich in Position, doch Wang Yu-Ting im Tor der Taiwanerinnen vereitelte die ersten Chancen. Kurz vor der Pause sorgte ein Kopfball von Tanikawa nach einer Vorlage von Hamano für die größte Gefahr, doch Wang klärte spektakulär auf der Linie.

Treffer nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Japan geduldiger und präziser. In der 61. Minute brachte Hana Takahashi eine gefühlvolle Flanke in den Strafraum, Tanikawa nahm den Ball mit der Brust an, drehte sich um ihre Gegenspielerin und traf zum verdienten 1:0.

Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit: Remina Chiba servierte eine perfekte Flanke, Kiko Seike köpfte zum 2:0-Endstand ein.

Japan kann nun mit Selbstvertrauen auf das nächste Gruppenspiel gegen Indien schauen. Taiwan trifft am Samstag auf Vietnam und hofft auf eine Reaktion.

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04.03.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: AFC
Vietnam triumphiert spät: Van Su sichert 2:1-Sieg gegen Indien
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Vietnam hat sich in einem dramatischen Auftaktspiel des Asien-Cups 2026 der Gruppe C am Perth Rectangular Stadium knapp mit 2:1 gegen Indien durchgesetzt. Die entscheidenden Treffer erzielte Ngan Thi Van Su – das letzte Tor fiel in der vierten Minute der Nachspielzeit und entschied die Partie zugunsten der Vietnamesinnen.

Frühe Warnung und intensive Phase

Vietnam setzte vom Anpfiff an Akzente: Van Su prüfte bereits in der ersten Minute das indische Tor, während sieben Minuten später Sangita Basfore die Torhüterin Tran Thi Kim Thanh zu einer Parade zwang. Die Gastgeberinnen setzten auf ein hohes Pressing, das fast schon in der 14. Minute belohnt worden wäre, als Nguyen Thi Bích Thuy die Abseitsfalle umspielte und nur den Pfosten traf. Nur kurz darauf wehrte Panthoi Chanu Elangbam einen Schuss von Huynh Nhu ab und stoppte so eine weitere Chance Vietnams.


In der 30. Minute zahlte sich die konstante Offensive aus: Nach einer unzureichenden Abwehr von Indien legte Thai Thi Thao eine Flanke in den Strafraum, Van Su vollendete elegant per Drehschuss zum 1:0.

Spannende Schlussphase

Indien glich in der 52. Minute aus: Nach einem abgefangenen Ball von Duong Thi Van wurde Sanfida Nongrum bedient. Ihr Heber über die Torhüterin Tran Thi Kim Thanh landete zum 1:1 im Netz.

Doch Van Su hatte das letzte Wort: In der vierten Minute der Nachspielzeit reagierte sie eiskalt, nachdem Indien eine Flanke von Vu Thi Hoa nicht klären konnte, und erzielte den Siegtreffer.

Mit dem Erfolg im Rücken trifft Vietnam nun am Samstag auf Taiwan. Für Indien steht ein schwieriges Spiel gegen die zweimaligen Titelträgerinnen aus Japan bevor.

Quelle 


05.03.2026 - 13:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Iranische Fußballerinnen salutieren bei Nationalhymne
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Noch vor drei Tagen hatten Irans Fußballerinnen beim Asien Cup das Mitsingen der Nationalhymne verweigert. Vor dem zweiten Spiel setzten sie angesichts des Krieges in ihrer Heimat ein anderes Zeichen.

Drei Tage nach ihrem stillen Protest bei der Fußball-Asienmeisterschaft haben die Spielerinnen des Iran vor ihrer Partie gegen Gastgeber Australien (0:4) ein gegenteiliges Zeichen gesetzt. Diesmal sangen sie die Nationalhymne mit und salutierten sogar dazu.

Am vergangenen Samstag hatten Israel und die USA Luftangriffe auf den Iran gestartet. Zwei Tage später schwiegen die iranischen Spielerinnen sowie ihr Trainerstab vor dem ersten Turnierspiel gegen Südkorea (0:3) beim Abspielen der Nationalhymne. Gewertet wurde dies als Zeichen gegen die Machthaber im Iran. Denn begleitet wurde es auch von Protesten von Exil-Iranern gegen die iranischen Machthaber im Stadion der australischen Stadt Gold Coast.


Die Szenen in Australien erinnern an das Verhalten der iranischen Männer-Nationalmannschaft während der Fußball-WM 2022 in Katar. Auch da blieb das Team vor dem ersten Spiel gegen England stumm und sang die Nationalhymne vor der zweiten Partie gegen Wales wieder mit - mutmaßlich auch auf Druck des Verbands.

Proteste vor dem Stadion

«Natürlich machen wir uns große Sorgen um die Gesundheit unserer Familien, unserer Angehörigen und aller anderen Menschen im Iran, zu denen wir derzeit keinerlei Kontakt haben», sagte die iranische Trainerin Marziyeh Jafari vor dem Spiel gegen Australien. Ihr Team war vor dem Ausbruch des Krieges zum Asien Cup gereist. Die Angst um die Familien in der Heimat könnte ein möglicher Grund für das Salutieren der Spielerinnen vor der Partie sein.

Im Stadion und außerhalb des Stadions gingen die Proteste vor dem Australien-Spiel weiter. Einige Zuschauer pfiffen beim Abspielen der iranischen Nationalhymne. Die australische Nachrichtenagentur AAP berichtet von Exil-Iranern, die in Gold Coast «Thank you Bibi, thank you Trump» riefen. Dies war an Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump gerichtet, die die Luftangriffe autorisiert hatten, bei denen unter anderem der iranische Revolutionsführer Ali Chamenei ums Leben kam. 

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#3
06.03.2026 - 16:50 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC Cup: Nordkorea folgt China ins Viertelfinale
[Bild: 461.jpg]
Nordkorea hat bei der AFC Women’s Asian Cup ebenfalls das Viertelfinale erreicht. In Sydney setzte sich das Team in Gruppe B deutlich mit 5:0 gegen Bangladesch durch und sicherte sich damit vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde.

Lange Zeit tat sich der dreifache Asienmeister jedoch schwer. Mehrere Treffer wurden zunächst aberkannt – darunter ein Tor von Kim Kyong Yong sowie ein weiterer Abschluss nach VAR-Überprüfung. Erst kurz vor der Pause fiel die verdiente Führung: Myong Yu Jong verwandelte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Strafstoß zum 1:0. Nur wenige Augenblicke später erhöhte Kyong Yong auf 2:0.


Nach dem Seitenwechsel spielte Nordkorea seine Überlegenheit deutlicher aus. Chae Un Yong nutzte in der 62. Minute eine Unachtsamkeit in der Defensive und traf zum dritten Tor. Kyong Yong legte wenig später mit ihrem zweiten Treffer nach, ehe Kim Hye Yong kurz vor Schluss per Kopf den 5:0-Endstand herstellte.

Durch den Erfolg steht Nordkorea ebenso wie China im Viertelfinale. Im direkten Duell am Montag geht es nun um den Gruppensieg.

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07.03.2026 - 11:15 Uhr | News | Quelle: Matildas.com | von: N/A
AFC Cup: Iran unterliegt Australien
[Bild: s_6936_446_2012_1.jpg]
©IMAGO
Der Iran hat wenig überraschend gegen die Auswahl der Australierinnen verloren.

Head Coach Joe Montemurro nahm im Vergleich zum 1:0-Auftaktsieg gegen die Philippinen fünf Änderungen vor. In der Defensive ersetzten Charlize Rule  und Courtney Nevin , Steph Catley  und Winonah Heatley .


Im Mittelfeld rückten Alanna Kennedy  und Mary Fowler  in die Startelf, während Amy Sayer  im Sturm übernahm.

Australien verlor keine Zeit und dominierte von Beginn an den Ballbesitz. Den ersten Aufreger gab es bereits kurz nach Anpfiff durch Emily van Egmond , deren Freistoß von der iranischen Torhüterin glänzend pariert wurde.

In der 8. Minute fiel die Führung: Amy Sayer kombinierte sich über rechts mit Ellie Carpenter  durch. Sayers Hereingabe – ob Flanke oder Torschuss bleibt Interpretationssache – senkte sich perfekt ins lange Eck.

Dann glänzte Foord als Vorbereiterin für das 2:0: Ihre Hereingabe fand am langen Pfosten Mary Fowler, die den Ball an der Verteidigerin vorbei über die Linie drückte – ihr erstes Tor im Nationaldress seit 331 Tagen. Das 3:0 erzielte Alanna Kennedy nach Vorarbeit von Van Egmond.

Zur Halbzeit spiegelten 77 % Ballbesitz und 14:0 Schüsse die australische Dominanz wider.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Das 4:0 fiel nach einer Ecke von Van Egmond, die Kennedy am langen Pfosten fand – ihr zweiter Treffer des Abends. Am Ende blieb es bei einem souveränen 4:0. Um den Gruppensieg sicherzustellen, muss Australien nun am Sonntagabend gegen Südkorea gewinnen.

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07.03.2026 - 13:00 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC Cup: Taiwan hält Viertelfinal-Hoffnung am Leben
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Taiwan hat bei der AFC Women’s Asian Cup einen wichtigen Sieg eingefahren. In Perth setzte sich das Team in Gruppe C mit 1:0 gegen Vietnam durch und wahrt damit die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale.

Den entscheidenden Treffer erzielte Su Yu-Hsuan in der 26. Minute. Nachdem ein Schuss von Saki Matsunaga zunächst an die Latte gegangen war, reagierte die Angreiferin am schnellsten und köpfte den Abpraller aus kurzer Distanz ins Netz.

Taiwan zeigte sich nach der Auftaktniederlage gegen Japan deutlich offensiver und setzte Vietnam mit hohem Pressing früh unter Druck. Auch nach der Pause blieb die Partie umkämpft: Vietnam erhöhte mit frischen Kräften das Tempo und kam zu Möglichkeiten, doch die Defensive der Ostasiatinnen hielt stand.


So blieb es beim knappen Erfolg für Taiwan, das damit seine Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel deutlich verbessert hat. Ein Sieg gegen Indien am Dienstag könnte das Viertelfinale perfekt machen. Vietnam hingegen steht vor einer schwierigen Aufgabe gegen Titelkandidat Japan.

Quelle 


07.03.2026 - 14:00 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC: Japan feiert 11:0-Kantersieg gegen Indien und steht im Viertelfinale
[Bild: s_35817_1059_2012_1.jpg]
©IMAGO
Japan hat bei der AFC Women’s Asian Cup vorzeitig das Viertelfinale erreicht. Die "Nadeshiko" setzten sich im Perth Rectangular Stadium klar mit 11:0 gegen Indien durch. Besonders Riko Ueki und Hinata Miyazawa überzeugten mit jeweils drei Treffern.

Bereits früh stellte Japan die Weichen auf Sieg: Yuzuki Yamamoto traf nach nur vier Minuten mit einem sehenswerten Schlenzer zur Führung. Kurz darauf erhöhte Yui Hasegawa, nachdem Yamamoto den Treffer vorbereitet hatte. In der Folge dominierte Japan die Partie klar – Miyazawa erzielte zwei weitere Treffer vor der Pause, während Kiko Seike per Elfmeter auf 5:0 stellte.


Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Favorit torhungrig. Jokerin Ueki traf zweimal kurz hintereinander und schnürte später ihren Hattrick. Seike und Maya Hijikata reihten sich ebenfalls in die Torschützinnenliste ein, ehe Miyazawa mit ihrem dritten Treffer den 11:0-Endstand markierte.

Mit dem deutlichen Erfolg ist Japan sicher für das Viertelfinale qualifiziert. Indien hingegen benötigt im abschließenden Gruppenspiel gegen Taiwan einen Sieg, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben.

Quelle 


08.03.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Iranische Fußballerinnen erleben chaotische Abreise
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Nach dem Aus beim Asien Cup wird der Teambus des iranischen Teams einem Medienbericht zufolge von Demonstranten blockiert. Die Rückreise in die Heimat dürfte sich noch schwieriger gestalten.

Nach ihrem Aus bei der Asienmeisterschaft haben die iranischen Fußballerinnen einem Medienbericht zufolge eine chaotische Abreise vom Stadion erlebt. Laut der australischen Nachrichtenagentur AAP blockierten Demonstranten den Mannschaftsbus und sorgten rund eine Viertelstunde lang für Tumulte.

Einige der rund 200 Demonstranten sollen demnach gegen den Bus geschlagen und «Lasst sie gehen!» geschrien haben. Daraufhin sei die Polizei eingeschritten. Laut AAP seien die iranischen Spielerinnen dabei gefilmt worden, wie sie Fotos von den Protesten machten. Iran hatte zuvor in Gold Coast 0:2 gegen die Philippinen verloren und war damit beim Asien Cup punkt- und torlos ausgeschieden.


Wann und wie kehren die Iranerinnen heim?

«Wir wollen so schnell wie möglich in den Iran zurückkehren», sagte die iranische Trainerin Marziyeh Jafari laut AAP: «Ich möchte bei meinem Land und den Iranern in meiner Heimat sein. Wir sehnen uns nach der Rückkehr.» Allerdings war angesichts der dramatischen Lage im Iran zunächst offen, wie und wann das Team in die Heimat zurückkehren kann.

Laut AAP haben zwölf iranische Gemeindeorganisationen und zivilgesellschaftliche Gruppen einen Brief an den australischen Innenminister Tony Burke geschickt, in dem sie «ernsthaften Bedenken» wegen der Sicherheit der iranischen Auswahl zum Ausdruck gebracht haben. Das Team war vor dem Beginn des Krieges zum Asien Cup gereist. Die Sorge um ihre Familien trieb die Spielerinnen während des Turniers um.

Parallele zum Männer-Team bei der WM 2022

Vor dem Anpfiff gegen die Philippinen hatten die Spielerinnen und die Trainerin wie schon zuvor beim Gruppenspiel gegen Gastgeber Australien die Nationalhymne gesungen und dazu salutiert. Beim Auftaktspiel gegen Südkorea unmittelbar nach den Luftangriffen auf den Iran durch die USA und Israel hatte das Team mit einem stillen Protest ein gegenteiliges Zeichen gesetzt.

Die Szenen in Australien erinnern an das Verhalten der iranischen Männer-Nationalmannschaft während der Fußball-WM 2022 in Katar. Auch damals blieb das Team vor dem ersten Spiel gegen England stumm und sang die Nationalhymne vor der zweiten Partie gegen Wales wieder mit - mutmaßlich auch auf Druck des Verbands.

Quelle 


09.03.2026 - 13:40 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC: Australien und Südkorea trennen sich 3:3
[Bild: 446.jpg]
Australien holte am Sonntag im Stadium Australia in einem spannenden Spiel der AFC Women’s Asian Cup Australia 2026 zweimal einen Rückstand auf und erzielte ein 3:3-Unentschieden gegen die Republik Korea.

Mit diesem Ergebnis wurde die Republik Korea Gruppensiegerin der Gruppe A und trifft im Viertelfinale auf den Drittplatzierten der Gruppe B oder C, während Australien gegen den Zweitplatzierten der Gruppe B antritt.

Das spannende Spiel wurde von 60.279 Zuschauern verfolgt, was einen neuen Turnierrekord darstellt und die bisherige Bestmarke von 44.379 Zuschauern übertrifft, die am 1. März beim Eröffnungsspiel der Matildas gegen die Philippinen aufgestellt wurde.


Spielverlauf

Die ersten Chancen hatte Australien, als Sam Kerr direkt auf Torhüterin Kim Min-jung schoss, Caitlin Foord nach einer Hereingabe von Katrina Gorry nach Hereingabe den Ball über das Tor bugsierte und Jung Min-young den Ball in ihrem eigenen Strafraum verlor. Nachdem die Republik Korea den Druck überstanden hatte, gelang ihr in der 13. Minute ein spektakulärer Konter, bei dem Jeon Yu-gyeong Winonah Heatley mit ihrem Tempo abschüttelte und einen millimetergenauen Pass hinter Clare Hunt auf Mun Eun-ju spielte, die den Ball an Mackenzie Arnold vorbei ins Tor schob.

Australien erlitt einen weiteren Rückschlag, als die defensive Stütze Steph Catley in der 18. Minute durch Courtney Nevin ersetzt werden musste, nachdem sie bei dem Versuch, eine Flanke zu blocken, einen schweren Schlag auf den Hinterkopf erhalten hatte. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht beirren und glichen in der 32. Minute aus, als sie nach einer Ecke die Verwirrung im Strafraum der Republik Korea ausnutzten und Mary Fowlers Flanke von Alanna Kennedy aus kurzer Distanz verwandelt wurde.

Australien hatte in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Chance, in Führung zu gehen, als Foord einen Abpraller am Rand des Strafraums aufnahm und sich in Schussposition brachte, doch ihr Flachschuss ging knapp am Pfosten vorbei. Drei Minuten später machte Foord ihren Fehler wieder gut, als sie entschlossen nach vorne stürmte und Kerr im Strafraum fand, die den Ball präzise in die untere Ecke von Min-jung schoss.

Shin Sang-woo nahm zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei Wechsel vor und brachte die Mittelfeldspielerinnen Kim Shin-ji und Kang Chae-rim für Min-young und Choe Yu-ri. Es dauerte nicht lange, bis die Einwechselspielerinnen Wirkung zeigten. Chae-rims Vorstoß aus dem Mittelfeld in den australischen Strafraum wurde von Nevins Arm abgewehrt, woraufhin Shin-ji in der 52. Minute den fälligen Elfmeter verwandelte. Vier Minuten später sorgten dieselben beiden Spielerinnen erneut für die Führung der Republik Korea, als Shin-jin eine präzise Flanke auf Chae-rim auf der rechten Seite schlug, die den Ball präzise in die lange Ecke beförderte.

Australien drängte auf den Ausgleich und wurde in der Nachspielzeit für seine Hartnäckigkeit belohnt, als Kennedy am schnellsten an einem Abpraller im Strafraum war und den Ball ins Netz hämmerte, um den Ausgleich zu erzielen.

Quelle 


09.03.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Trump: Australien arbeitet an Asyl für Irans Fußballerinnen
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Nach dem Aus beim Asien Cup beantragen Spielerinnen der iranischen Nationalmannschaft offenbar Asyl in Australien. Trump kündigt Hilfe an, sollte ihnen das verwehrt werden. Danach sieht es nicht aus.

Die australische Regierung bemüht sich US-Präsident Donald Trump zufolge um Asyl für Irans Fußballerinnen. «Ich habe gerade mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese über die iranische Frauenfußballnationalmannschaft gesprochen. Er kümmert sich darum!», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Fünf Spielerinnen seien bereits versorgt, die anderen auf dem Weg. «Einige fühlen sich jedoch gezwungen, zurückzukehren, weil sie um die Sicherheit ihrer Familien fürchten, auch wegen Drohungen gegen Familienmitglieder, sollten sie nicht zurückkehren», schrieb Trump.


Trumps markige Worte nach Australien

Zuvor hatte der US-Präsident mit gewohnt markigen Worten Asyl für Irans Fußballerinnen gefordert - und im Falle einer Ablehnung in Australien Hilfe durch die USA zugesagt. «Australien begeht einen schweren humanitären Fehler, indem es zulässt, dass die iranische Frauenfußball-Nationalmannschaft in den Iran zurückgeschickt wird, wo sie höchstwahrscheinlich getötet werden. Tun Sie das nicht, Herr Premierminister! Gewähren Sie ASYL! Die USA werden sie aufnehmen, wenn Sie es nicht tun», schrieb Trump.

Die USA und Israel befinden sich seit Tagen in einer kriegerischen Auseinandersetzung mit dem Iran. Beim ersten Gruppenspiel des Turniers hatten die iranischen Spielerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Gewertet wurde dies als Zeichen gegen die Machthaber im Iran.

Vor Trumps Post hatten Medien, darunter der Fernsehsender CNN, berichtet, dass fünf Mitglieder der iranischen Mannschaft nach dem Aus beim Asien Cup bei den australischen Behörden Asyl beantragt haben.

Auch die FIFA reagiert

Die Personen hätten aus Sorge um ihre Sicherheit das Teamhotel verlassen und sich in die Obhut der Polizei begeben, wie CNN mit Verweis auf eine nicht näher bestimmte Quelle berichtete. Der iranische Fußballverband teilte später mit, dass fünf Spielerinnen der Nationalmannschaft das Hotel heimlich verlassen hätten - und sich der Verband um Kontakt bemühe. Laut der britischen Nachrichtenagentur PA befand sich das am Sonntag ausgeschiedene Team am Montagnachmittag weiter in Australien.

«Die Sicherheit der iranischen Frauen-Nationalmannschaft hat für die FIFA höchste Priorität», sagte ein Sprecher des Fußball-Weltverbandes bei PA. Man stehe in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden und den relevanten Verbänden. Die iranische Trainerin Marziyeh Jafari hatte laut der australischen Nachrichtenagentur AAP gesagt: «Ich möchte bei meinem Land und den Iranern in meiner Heimat sein. Wir sehnen uns nach der Rückkehr.»

Probleme wegen des stillen Protests?

Zuletzt war von zahlreichen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Gruppen die Sorge zum Ausdruck gebracht worden, die Spielerinnen könnten bei einer Rückkehr in ihr Heimatland von Hardlinern verfolgt werden. Hintergrund: Beim ersten Gruppenspiel hatten die Spielerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Gewertet wurde dies als Zeichen gegen die Machthaber im Iran.

Das Verhalten hatten konservative Kommentatoren im Iran als Verrat an der iranischen Regierung bezeichnet. Das Team sang anschließend in seinen letzten beiden Spielen die Nationalhymne und salutierte dazu. Die Szenen in Australien erinnerten an das Verhalten der iranischen Männer-Nationalmannschaft während der WM 2022 in Katar. Auch da blieb das Team vor dem ersten Spiel stumm und sang die Nationalhymne vor der zweiten Partie wieder mit - mutmaßlich auch auf Druck des Verbands.

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09.03.2026 - 14:00 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC: China siegt 2:1 über Nordkorea
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Im Spiel der AFC Women’s Asian Cup Australia 2026 am Montag kam die VR China gegen die DVR Korea nach einem Rückstand zurück und gewann mit 2:1. Damit sicherte sich die VR China den Gruppensieg in Gruppe C und trifft im Viertelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe C. Die DVR Korea trifft hingegen auf Australien.

Ri Song Ho, der Trainer der DVR Korea, setzte zum dritten Mal in Folge auf die gleiche Startelf. Ante Milicic, der Trainer der VR China, stellte nach zwei Spielen mit unterschiedlichen Aufstellungen seine stärkste Mannschaft auf, mit Wu Haiyan in der Verteidigung und Wang Shuang im Angriff.


Die DVR Korea geriet früh in Bedrängnis, als Le Thi Ly eine kniehohe Attacke von Kim Song Gyong gegen Shao Ziqin überprüfen musste. Der Schiedsrichter entschied sich jedoch nur für eine gelbe Karte gegen die Mittelfeldspielerin.

Auf dem nassen Rasen des Western Sydney Stadium entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das nur langsam in Gang kam. In der 32. Minute gelang der DVR Korea dann der Führungstreffer. Han Jin Hong durchbrach auf der rechten Seite und passte zurück auf Kim Kyong Yong, die den Ball ins Tor schoss. Die VR China ließ sich jedoch nicht lange beirren und glich zwei Minuten später aus. Nach einem Eckball der DVR Korea konnte der Ball nicht geklärt werden, und Ziqin Chen Qiaozhu traf mit einem Flachschuss an Yu Son Gum vorbei zum Ausgleich.

Gerade als es so aussah, als würde das Spiel mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause gehen, gelang der VR China in der Nachspielzeit der Führungstreffer. Nach einem Freistoß von Yao Wei überwand sie die Abseitsfalle der DVR Korea, und Zhang Chengxue legte den Ball quer auf Wang Shuang, die aus kurzer Distanz einschoss.

Die zweite Halbzeit verlief eher zurückhaltend. Hong Song Ok versuchte es aus der Distanz, doch ihr Schuss ging direkt auf Chen Chen. Auf der anderen Seite wurde Ziqins Schuss zweimal abgefälscht und ging dann knapp am Tor vorbei. In der 80. Minute glaubte die DVR Korea durch einen Abstauber von Choe Il Son den Ausgleich erzielt zu haben. Kim Hye Yong hatte den Ball jedoch in einer Abseitsposition erhalten, bevor sie ihn an Choe Il Son weitergab. Dies war die größte Chance der DVR Korea auf den Ausgleich. Haiyan und ihre Vereinskollegin Yao Wei machten in der Abwehr alles dicht und sicherten sich damit einen perfekten Abschluss der Gruppenphase.

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#4
10.03.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC: Usbekistan erreicht Viertelfinale der Asienmeisterschaft
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Usbekistan hat sich bei der AFC Women’s Asian Cup den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Das Team aus Zentralasien setzte sich im abschließenden Gruppenspiel der Gruppe B in Perth klar mit 4:0 gegen Bangladesch durch und qualifizierte sich damit als einer der beiden besten Gruppendritten für die K.o.-Phase.

Für Usbekistan, das erstmals seit 23 Jahren wieder an der kontinentalen Endrunde teilnimmt, war ein Sieg Pflicht – entsprechend offensiv begann die Mannschaft die Partie. Bereits früh erarbeitete sich das Team mehrere Chancen, ehe Diyorakhon Khabibullaeva in der 19. Minute den Bann brach. Nach einem Steilpass blieb sie vor dem Tor ruhig und schob den Ball zur Führung ins Netz.


Bangladesch zeigte sich trotz des Rückstands engagiert und kam vor der Pause zu einigen Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen, doch Usbekistan nutzte seine Chancen konsequenter: Die eingewechselte Dildora Nozimova erhöhte nach einer guten Stunde auf 2:0, wenig später legte sie nach einem schnellen Angriff ihren zweiten Treffer des Abends nach.

Den Schlusspunkt setzte schließlich Maftuna Kudratova in der Schlussphase, als sie eine Hereingabe im Strafraum kontrollierte und zum 4:0-Endstand einschob.

Mit dem deutlichen Erfolg zieht Usbekistan in die Runde der letzten Acht ein und setzt damit ein Ausrufezeichen bei seiner Rückkehr auf die große Bühne des asiatischen Frauenfußballs.

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10.03.2026 - 12:20 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC: Japan sichert sich souverän den Gruppensieg
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©IMAGO
Japan hat sich bei der AFC Women’s Asian Cup den ersten Platz in Gruppe C gesichert. Die zweimaligen Titelträgerinnen setzten sich im abschließenden Gruppenspiel in Perth klar mit 4:0 gegen Vietnam durch und beendeten die Vorrunde mit der optimalen Ausbeute von neun Punkten.

Trotz einiger Veränderungen in der Startelf übernahm Japan früh die Kontrolle über die Partie und erspielte sich mehrere Möglichkeiten. Nach gut zwanzig Minuten fiel schließlich die Führung: Riko Ueki verwertete eine präzise Flanke von Yui Hasegawa per Kopf zum 1:0.

Vietnam verteidigte kompakt und versuchte vereinzelt über Konter für Gefahr zu sorgen, konnte Japans Dominanz jedoch nur phasenweise eindämmen. Kurz nach der Pause legten die Japanerinnen nach, als Maika Hamano einen schnellen Angriff erfolgreich abschloss und auf 2:0 erhöhte.


In der Schlussphase sorgte Japan endgültig für klare Verhältnisse: Zunächst traf Aoba Fujino nach einem sehenswerten Spielzug zum dritten Tor, ehe Kiko Seike wenig später den 4:0-Endstand herstellte.

Während Japan als Gruppensieger ins Viertelfinale einzieht und dort auf die Philippinen trifft, verpasst Vietnam nach der Niederlage den Sprung in die K.-o.-Runde.

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10.03.2026 - 12:30 Uhr | News | Quelle: AFC
AFC: Taiwan folgt Japan ins Viertelfinale
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Taiwan hat sich bei der AFC Women’s Asian Cup den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Das Team setzte sich im letzten Gruppenspiel der Gruppe C in Sydney mit 3:1 gegen Indien durch und beendet die Vorrunde damit als Tabellenzweiter hinter Japan.

Indien startete engagiert in die Partie und kam früh zu ersten Möglichkeiten. Doch Taiwan zeigte sich ebenfalls gefährlich und nutzte schließlich eine Unachtsamkeit in der Defensive: Su Yu-Hsuan profitierte von einem missglückten Klärungsversuch und schob zur Führung ein.

Kurz vor der Pause gelang Indien der Ausgleich, als Manisha Kalyan einen Freistoß sehenswert im Tor unterbrachte. Die Antwort der Ostasiatinnen ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Noch vor dem Halbzeitpfiff brachte ein verwandelter Strafstoß – nach einem Handspiel im Strafraum – Taiwan erneut in Führung.


Nach dem Seitenwechsel übernahm Taiwan unehmend die Kontrolle über das Spiel und setzte Indien immer stärker unter Druck. Die Entscheidung fiel schließlich in der 77. Minute, als Chen Yu-Chin nach einem präzisen Zuspiel frei vor dem Tor auftauchte und zum 3:1-Endstand einschob.

Mit dem Erfolg sichert sich Taiwan Rang zwei in der Gruppe und trifft im Viertelfinale auf Titelverteidiger China. Für Indien endet das Turnier dagegen nach der Gruppenphase.

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10.03.2026 - 11:40 Uhr | News | Quelle: dpa
Iranische Fußballerinnen feiern Asyl in Australien
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Nach ihrem stillen Protest beim Asien Cup drohte ihnen im Iran Verfolgung. In Australien erleben fünf Fußballerinnen nun einen emotionalen Neuanfang. Aber die Sorge um den Rest des Teams bleibt.

Ohne Kopftuch und mit der beliebten australischen Parole «Aussie, Aussie, Aussie» haben fünf iranische Fußballerinnen die Zusage humanitärer Visa in Australien gefeiert. Davon berichtete Australiens Innenminister Tony Burke, der den Spielerinnen die Entscheidung der Regierung an einem geheim gehaltenen Ort in Brisbane mitteilte - und mit ihnen für ein symbolträchtiges Foto posierte.


Auf dem Bild sind die Iranerinnen ohne Kopftuch zu sehen, dafür aber mit einem Lächeln im Gesicht. Hinter Kapitänin Zahra Ghanbari (34), Fatemeh Pasandieh (21), Zahra Sarbali (32), Mona Hamoudi (32) und Atefeh Ramezanizadeh (33) lagen bange Momente der Unsicherheit und vielleicht auch des Zweifels. Die Athletinnen hatten nach dem Aus beim Asien Cup an der Gold Coast unter Polizeischutz das Teamhotel verlassen, nachdem sie im Iran wegen ihres stillen Protests in die Kritik geraten waren.

«Sie standen unter großem Stress»

«Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie schwer diese Entscheidung für jede einzelne Frau war», sagte Burke, während er die Dokumente unterzeichnete. «Die Menschen freuen sich sehr darauf, ein neues Leben in Australien zu beginnen.» Sie seien «keine politischen Aktivistinnen», betonte der Minister.

Die Migrationsberaterin der Regierung, Naghmeh Danai, berichtete nach Gesprächen mit den Asylsuchenden: «Sie standen unter großem Stress. Sie wussten nicht, was sie tun sollten, sie machten sich Sorgen um ihre Familie, ihr Vermögen im Iran und fragten sich, welche Entscheidung jetzt die beste sei.»

Auch Trump mischt sich ein

Beim ersten Gruppenspiel des Turniers unmittelbar nach den Luftangriffen auf den Iran durch die USA und Israel hatte das iranische Team beim Abspielen der Nationalhymne geschwiegen. Dies wurde als Zeichen gegen die iranischen Machthaber gewertet. Befürchtet wurde, dass ihnen nach der Rückkehr in ihre Heimat schlimme Konsequenzen drohen könnten.

Sogar Donald Trump schaltete sich ein. Der US-Präsident forderte vom australischen Premierminister Anthony Albanese Asyl für die iranischen Spielerinnen, die seiner Meinung nach bei einer Rückkehr in die Heimat «mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet» würden. Wenig später verkündete Trump auf seiner Plattform Truth Social nach einem Gespräch mit Albanese zu dem Asyl-Thema: «Er kümmert sich darum!» Allerdings liefen im Hintergrund in Australien schon länger Vorbereitungen für die Visa-Erteilung.

«Sie werden sich in Australien zu Hause fühlen»

Burke erklärte, die Regierung habe zunächst bewusst nicht öffentlich über ihre Hilfsbemühungen gesprochen, um die Sicherheit der Spielerinnen nicht zu gefährden. «Diese Frauen sind großartige Sportlerinnen und großartige Menschen, sie werden sich in Australien sehr zu Hause fühlen», sagte er. «Australien hat die iranische Frauenfußballmannschaft in seine Herzen geschlossen.»

Regierungschef Albanese erklärte, viele Australier seien vom Schicksal der Spielerinnen bewegt gewesen. «Sie sind hier sicher und sollen sich willkommen fühlen», betonte er vor Journalisten. Auch weitere Teammitglieder ermutigte er, Asyl zu beantragen, falls sie das wollten - «wohl wissend, dass es sich um eine sehr heikle Situation handelt und die Entscheidung bei ihnen liegt.» Die Hilfe seiner Regierung stehe aber bereit.

Iranischer Verband fordert Untersuchung wegen Trump

Trump vermutete, dass nicht alle Spielerinnen aus freien Stücken in den Iran zurückreisen würden. «Einige fühlen sich jedoch gezwungen, zurückzukehren, weil sie um die Sicherheit ihrer Familien fürchten, auch wegen Drohungen gegen Familienmitglieder, sollten sie nicht zurückkehren.»

Laut Nachrichtenagentur AP berichtete das iranische Staatsfernsehen, dass der iranische Fußballverband die internationalen Verbände aufgefordert habe, Trumps «direkte politische Einmischung in den Fußball» zu überprüfen. Dass aber ausgerechnet der Weltverband FIFA, dessen Präsident Gianni Infantino beste Kontakte zu FIFA-Friedenspreisträger Trump pflegt, in dieser Sache aktiv wird, gilt als nahezu ausgeschlossen.

Emotionale Szenen bei der Abreise vom Hotel

Der Rest des Teams, das kurz vor Ausbruch des Kriegs nach Australien gereist war, verließ am Dienstagnachmittag (Ortszeit) das Hotel in Richtung Flughafen. Beobachter sprachen von «emotionalen Szenen». In einem von Medien veröffentlichten Video war zu sehen, wie eine Spielerin von einer Teamkollegin offenbar in den Bus gezerrt wurde. Am Airport der Stadt Gold Coast hätten dann Demonstranten versucht, den Bus aus Sorge um die Frauen zu blockieren, berichtete die Nachrichtenagentur AAP.

Ähnliche Tumulte hatte es schon bei der Abreise vom Stadion nach dem letzten Gruppenspiel gegen die Philippinen am Sonntag gegeben. Die iranische Nationaltrainerin Marziyeh Jafari sagte der australischen Nachrichtenagentur AAP nach dem Vorrunden-Aus: «Ich möchte bei meinem Land und den Iranern in meiner Heimat sein. Wir sehnen uns nach der Rückkehr.»

Im Iran hatten konservative Kommentatoren das Schweigen der Spielerinnen während der Nationalhymne im ersten Gruppenspiel als Verrat an der iranischen Führung bezeichnet. Das Team sang anschließend in seinen letzten beiden Spielen die Nationalhymne und salutierte dazu. 

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#5
11.03.2026 - 07:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Asyl für weitere iranische Fußballerin in Australien
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Eine weitere iranische Spielerin und ein Teammitglied bekommen Asyl, nachdem die Auswahl beim Asien Cup für Aufsehen gesorgt hatte. Fünf Fußballerinnen sind bereits geblieben.

Eine weitere iranische Fußballerin sowie ein Mitglied des Teams haben nach dem Aus beim Asien Cup Asyl in Australien erhalten. Das teilte Innenminister Tony Burke in der Hauptstadt Canberra mit. Beide seien nun wieder mit fünf Fußballerinnen vereint, die bereits vor der Rückreise der Auswahl in die Heimat humanitäre Visa erhalten hatten. Die übrige Delegation ist von Sydney aus auf dem Weg ins Heimatland.


Burke hatte den fünf Spielerinnen am Dienstag an einem geheim gehaltenen Ort in Brisbane die Entscheidung der Regierung mitgeteilt, dass sie humanitäre Visa in Australien erhalten. Auf einem symbolträchtigen Foto waren die Frauen ohne Kopftuch an Burkes Seite zu sehen.

Wie er am Tag danach berichtete, sei allen Teammitgliedern bei der Ausreise Asyl angeboten worden. Dabei seien Offizielle aus Australien und Übersetzer dabei gewesen, aber keine iranischen Aufsichtspersonen.

«Es wurde ihnen eine Wahl angeboten. Wir haben dafür gesorgt, dass es keine Eile gab, keinen Druck», sagte Burke. Zunächst war unklar gewesen, ob die komplette Delegation das Flugzeug in Sydney bestiegen hatte. Das Team war kurz vor dem Beginn des Krieges im Iran in Australien angekommen.

Iran spricht von Druck auf die Spielerinnen

Die fünf Spielerinnen hatten während des Asien Cup an der Gold Coast Schutz gesucht und unter Polizeischutz das Teamhotel verlassen, nachdem sie im Iran wegen ihres stillen Protests in die Kritik geraten waren. Beim ersten Gruppenspiel des Turniers hatten die Spielerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Dies wurde in ihrer Heimat als Zeichen gegen die iranischen Machthaber gewertet - befürchtet wurde, dass ihnen nach der Rückkehr schlimme Konsequenzen drohen könnten.

Alle in Australien gebliebenen Spielerinnen könnten jederzeit in den Iran und ins Nationalteam zurückkehren, versicherte Irans Sportminister Ahmad Donjamali laut Nachrichtenagentur Isna. Er sprach von einer «politischen Verschwörung». US-Präsident Donald Trump und «feindliche Akteure» hätten versucht, den Asien Cup «propagandistisch zu instrumentalisieren».

Mehdi Tadsch, der Präsident des iranischen Fußball-Verbandes, hatte davon gesprochen, dass in Australien Druck auf die Spielerinnen ausgeübt worden sei. Er brachte erneut einen Verzicht der Männer-Auswahl auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko ins Gespräch.

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11.03.2026 - 08:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Tränen und Angst: Irans Fußballerinnen verlassen Australien
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Irans Fußballteam kehrt nach seinem stillen Protest beim Asien Cup nach Hause zurück. Viele weinen bei der Abreise. Was Augenzeugen berichten - und warum sechs Frauen in Australien bleiben.

Einige weinten, andere umarmten sich lange, bevor sie ihre Plätze im Flugzeug einnahmen: Die Abreise der iranischen Fußballnationalmannschaft aus Australien verlief Augenzeugen zufolge äußerst emotional. Für viele Spielerinnen dürfte damit die Chance auf Asyl in Down Under endgültig vorbei sein. Sieben Teammitglieder hatten sich zuvor entschieden, das Angebot der australischen Regierung auf humanitäre Visa anzunehmen - eine der Frauen änderte aber in letzter Minute noch ihre Meinung.


Journalisten der Zeitung «Sydney Morning Herald», die den Nachtflug von Sydney nach Kuala Lumpur begleiteten, berichteten von dramatischen Szenen. Kurz vor dem Boarding hätten mehrere Spielerinnen Tränen in den Augen gehabt. Eine Frau habe noch ein letztes Telefonat mit ihrer Familie geführt, um zu entscheiden, ob sie zu den Teamkolleginnen gehören wollte, die in Australien bleiben. Am Ende stieg sie dennoch in das Flugzeug.

Angst vor Konsequenzen wegen stillem Protest

Die Reise der «Löwinnen», wie die Mannschaft genannt wird, steht seit Tagen im Mittelpunkt internationaler Aufmerksamkeit. Das Team war wegen eines stillen Protests beim in Australien ausgetragenen Asien-Cup in der Heimat in die Kritik geraten. Beim ersten Gruppenspiel hatten die Spielerinnen während der Nationalhymne geschwiegen - im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als «Verräterinnen», auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen.

Beobachter befürchten, dass den Frauen nach ihrer Rückkehr Konsequenzen drohen. Oder dass ihre Familien unter Druck geraten, falls sie nicht zurückkehren sollten.

«Ich darf nicht mit Ihnen sprechen»

Während des Flugs saßen viele der Frauen nach Angaben des «Sydney Morning Herald» schweigend in der Economy-Kabine. Auf Fragen reagierten sie zurückhaltend. «Ich darf nicht mit Ihnen sprechen», sagte eine Spielerin den Reportern zufolge und deutete auf die Betreuer der Mannschaft.

Nach der Landung am Morgen (Ortszeit) in Kuala Lumpur wartete Irans Botschafter in Malaysia bereits am Ausgang des Flugzeugstegs. Während einige Offizielle ihn begrüßten, wirkten viele Spielerinnen still und angespannt und starrten auf ihre Handys. Von Malaysia aus soll die Mannschaft über die Türkei weiter in den Iran reisen.

Vorausgegangen waren dramatische Momente an der Gold Coast, wo die Spielerinnen während des Turniers untergebracht waren. Einige sollen aus dem Mannschaftsbus SOS-Zeichen gezeigt haben. Aktivisten forderten daraufhin die australische Regierung auf, den Frauen Asyl zu gewähren.

Sieben Teammitglieder nehmen Asyl-Angebot an

Fünf Spielerinnen erhielten schließlich humanitäre Visa, nachdem sie von der australischen Polizei aus ihrem Hotel gebracht worden waren. Zwei weitere Teammitglieder entschieden sich später ebenfalls, nicht zurückzukehren. Eine der Frauen entschied sich aber laut Innenminister Tony Burke in letzter Minute, doch in den Iran zurückzufliegen.

Burke betonte, allen Spielerinnen sei vor der Abreise Asyl angeboten worden. «Wir haben dafür gesorgt, dass es keine Eile gab, keinen Druck», sagte er. Viele hätten jedoch aus Sorge um ihre Familien im Iran darauf verzichtet. Eine Spielerin erklärte schlicht: «Der Iran ist unser Zuhause.»

Der im Exil lebende Oppositionspolitiker Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, warnte jedoch vor möglichen Repressionen. Das Regime spiele oft zunächst Versöhnung vor, bevor später Strafen folgten. «Zuerst gibt es Drohungen, dann ein inszeniertes Zeichen der Barmherzigkeit - und schließlich stille Vergeltung, sobald die Kameras aus sind», schrieb er. 

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#6
Beim Asien-Cup
"Ich darf nicht mit Ihnen sprechen": Das Drama um Irans Fußballerinnen
[Bild: 79470_20260220456.png]  
11.03.26 - 19:21

Alles startete mit einem stillen Protest, doch dann wurde der Auftritt der iranischen Frauennationalmannschaft beim Asien-Cup zum Politikum. Jetzt bleiben einige Spielerinnen ihrer Heimat fern, während die Sorgen um diejenigen, die in den Iran zurückkehrten wachsen. 

[Bild: a85c4a8a-20fc-4c0c-91fe-8687a62ce6d8.jpg]
Nicht alle Spielerinnen der iranischen Frauennationalmannschaft kehren in ihre Heimat zurück. IMAGO/AAP 

Die Folgen des stillen Protests der iranischen Frauennationalmannschaft beim Asien-Cup werden immer kleinteiliger. Nachdem die Spielerinnen vor dem Auftaktspiel des Asien-Cups gegen Südkorea (0:3) nicht die Nationalhymne gesungen hatten, waren sie in der Heimat hart kritisiert und teils als "Verräterinnen" bezeichnet worden. Drei Tage später bei der Partie gegen Australien (0:4) wurde die Hymne dann gesungen und salutiert wurde ebenfalls. 

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