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Primera División kompakt > Saison 25/26 - Druckversion

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RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 25.11.2025

24.11.2025 - 19:30 Uhr | News | Quelle: Real Madrid
Real Madrid bindet Ausnahmetalent Linda Caicedo langfristig
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©IMAGO
Real Madrid hat die Zusammenarbeit mit Linda Caicedo  vorzeitig und langfristig ausgebaut: Die 20-Jährige hat ihren Vertrag bei den „Blancas“ bis 2031 verlängert.

Die Kolumbianerin war Anfang 2023 im Alter von nur 18 Jahren in die spanische Hauptstadt gewechselt und hat sich seither zu einer der prägendsten Offensivspielerinnen des Teams entwickelt. In 99 Pflichtspielen im Madrid-Trikot erzielte Caicedo 26 Treffer und das, obwohl sie im jungen Alter bereits auf höchstem Niveau gefordert wird.


Auch individuell reiht sich bei Caicedo Auszeichnung an Auszeichnung: Sie gewann den Golden Girl Award 2023, wurde in die FIFPro Women’s World XI 2024 aufgenommen und wurde in die Elf der International Federation of Football History & Statistics gewählt. 2023 wurde sie außerdem zur zweitbesten Spielerin der Welt bei den "The Best"-Awards gewählt und wurde bei der WM 2023 für das "Tor des Turniers" ausgezeichnet.

Mit der Vertragsverlängerung setzt Real Madrid ein deutliches Signal: Caicedo soll langfristig eine zentrale Rolle in der sportlichen Zukunft des Klubs einnehmen. Als Gesicht einer Mannschaft, die national wie international weiter angreifen möchte.

Quelle 


RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 01.12.2025

Verletzung im Training
Vor Final-Rückspiel: Wadenbeinbruch bei Weltfußballerin Aitana
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30.11.25 - 22:10

Schwerer Rückschlag für den FC Barcelona und die spanische Nationalmannschaft: Weltfußballerin Aitana Bonmati hat sich im Training mit Spanien am Sonntag einen Bruch des linken Wadenbeins zugezogen. 

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Aitana lief am Freitag in Kaiserslautern noch in der Startelf auf. picture alliance / foto2press 

Die dreimalige Gewinnerin des Ballon d'Or fällt damit für mehrere Monate aus und verpasst auch das Rückspiel im Nations-League-Finale gegen Deutschland am Dienstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Das bestätigte der spanische Verband am Sonntagabend. 

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RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 03.12.2025

02.12.2025 - 20:30 Uhr | News | Quelle: dpa
Titeltraum platzt: Spanien tanzt DFB-Team aus
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©IMAGO
Mit großen Hoffnungen waren die deutschen Fußballerinnen nach Madrid geflogen. Vor den Augen des spanischen Königs erlebt das Team von Bundestrainer Christian Wück aber eine bittere Enttäuschung.

Spaniens Zauberfußballerinnen haben den Traum des DFB-Teams vom ersten großen Titel seit Olympia-Gold 2016 gnadenlos platzen lassen. Beim klaren 0:3 (0:0) im Final-Rückspiel der Nations League in Madrid führten die Weltmeisterinnen das Team von Bundestrainer Christian Wück nach der Pause phasenweise vor - und begeisterten die 55.843 Zuschauer im Estadio Metropolitano mit Traumtoren.


Zweimal Clàudia Pina  (61. und 74. Minute) sowie Supertalent Vicky López  (68.) trafen für die alten und neuen Nations-League-Champions. Beim ersten Gegentor sah Ann-Katrin Berger  nicht allzu gut aus. Dass ihre Vorderleute in der Folge völlig einbrachen, lag indes nicht an der sonst aufmerksamen Torhüterin.

Gwinn zieht es sogar den Schuh aus

Der sonst im gut elf Kilometer entfernten Königspalast residierende König Felipe VI. sah eine hochklassige Partie, geprägt von hohem Tempo und intensiven Zweikämpfen. DFB-Kapitänin Giulia Gwinn  zog es in der Anfangsphase bei einem Privatduell mit Pina sogar ihren rechten gelben Schuh aus.

«Ich glaube schon, dass die Spanierinnen sich viel vorgenommen haben. Sie wollen zeigen, dass das ein Ausrutscher war», hatte Wück vor dem Final-Rückspiel mit Blick auf das 0:0 im Hinspiel gesagt, als seine Elf die Weltmeisterinnen klar dominiert hatte.

Artistischer Seitfallzieher von Esther González

«Sehr, sehr druckvoll» werde Spanien beginnen, mutmaßte der Coach - und lag damit völlig richtig. Esther González , die im weiteren Verlauf noch mit einem artistischen Seitfallzieher auffällig wurde, hätte die Heimelf nach fünf Minuten in Führung bringen müssen, schob den Ball aber knapp am Tor vorbei. Direkt danach zwang Alexia Putellas  per Kopf DFB-Torhüterin Ann-Katrin Berger zu einer ersten Flugeinlage.

Spanien musste auf die dreimalige Weltfußballerin Aitana Bonmatí  vom FC Barcelona verzichten, die sich im Training am Sonntag das linke Wadenbein gebrochen hatte. Nach der Operation am Dienstag wird die 27-Jährige laut Klub-Angaben rund fünf Monate ausfallen. Für Bonmatí schickte Cheftrainerin Sonia Bermúdez deren Vereinskollegin López in ihre Startelf.

Dieses Mal eher Chancen-Ebbe beim DFB-Team

Die 19 Jahre alte Ausnahmespielerin, die über die rechte offensive Seite vorpreschte, zeigte schon vor der Pause gute Ansätze. «Wir müssen so spielen, wie Spanien immer gespielt hat», hatte Kapitänin Irene Paredes  vorab gefordert: druckvoll, temporeich, im Kollektiv. Doch die im Vergleich zum Hinspiel unveränderte DFB-Startelf hielt nach dem stürmischen Auftakt stark dagegen. Nur herrschte statt der Hinspiel-Chancenflut eher Ebbe. Zwei Halbdistanz-Schüsse, abgegeben von Franziska Kett  und Jule Brand , hielt Spaniens Torhüterin Cata Coll  mühelos fest.

Als die Pause nahte, übernahmen wieder die Spanierinnen. Mariona Caldentey  versemmelte eine Direktabnahme, Pina trat einen Freistoß knapp vorbei und López zielte bei einem feinen Schlenzer etwas zu hoch. Die letzte spanische Chance vor dem Seitenwechsel leitete Berger mit einem Fehlpass ein. Ihren Patzer machte die 35-Jährige wieder wett, indem sie Caldenteys Schuss stark parierte.

Anyomi vergibt dicke Chance zur Führung

Quasi im Gegenzug vergab Nicole Anyomi  die größte deutsche Gelegenheit, ihr Flachschuss sauste hauchzart am Tor vorbei. Der verzweifelte Wück, der auf den Final-Tag genau vor zwei Jahren mit der männlichen U17 den WM-Titel geholt hatte, schlug die Hände vors Gesicht. Rund 600 deutsche Fans im Oberrang des riesigen Ovals durften mit dem couragierten Auftritt trotzdem zufrieden sein.

Für den Bundestrainer lief es exakt eine Stunde lang nach Plan: «Je länger es 0:0 steht, desto größere Chancen werden wir bekommen, desto größere Räume werden sich für uns in Kontersituationen ergeben», hatte er vorab mitgeteilt. Nach Pinas Tor war klar, dass nun die Deutschen initiativ werden mussten. Wück reagierte mit zwei Wechseln: für die oft unglückliche agierende Anyomi kam Shekiera Martinez , Cora Zicai  ersetzte die unauffällige Selina Cerci .

Die Tore aber fielen auf der anderen Seite: López traf mit links sehenswert ins lange Eck, Berger war diesmal machtlos. Noch schöner machte es dann Pina, deren wuchtiger Distanzschuss alle deutschen Titel-Träume beerdigte. Die von den Rängen wabernden Olé-Rufe dürften den deutschen Spielerinnen noch eine Weile in den Ohren hängen.

Wie schon im EM-Halbfinale im Sommer in der Schweiz zogen die DFB-Spielerinnen am Ende den Kürzeren. An diesem Mittwoch winkt zumindest ein großes Trostpflaster: Die Europäische Fußball-Union entscheidet über die Ausrichtung der EM 2029. Der DFB konkurriert mit der gemeinsamen Bewerbung von Dänemark und Schweden sowie der Einzel-Kandidatur aus Polen.

Quelle 


RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 16.12.2025

15.12.2025 - 16:00 Uhr | News | Quelle: FC Barcelona | von: Marvin Lütje
Claudia Pina verlängert beim FC Barcelona
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©IMAGO
Claudia Pina hat ihren ursprünglich bis Juni 2026 gültigen Vertrag beim FC Barcelona vorzeitig bis 2029 verlängert. Die spanische Stürmerin, die den deutschen Fußballfans noch schmerzlich aus dem Nations-League-Finale bekannt sein dürfte, in dem sie gleich zwei Tore zum 3:0-Endstand beisteuerte, bleibt dem amtierenden spanischen Meister erhalten. Die Katalanin geht seit 2021 wieder für den FC Barcelona auf Torejagd und krönte sich in der vergangenen Champions-League-Saison mit zehn Treffern zur Torschützenkönigin. Schon in der Jugend spielte sie für die „Blaugrana“, lediglich die Saison 20/21 verbrachte sie auf Leihbasis beim FC Sevilla.

Quelle 


RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 16.12.2025

16.12.2025 - 10:15 Uhr | News | Quelle: Inter Milano
Inter Mailand bindet Lidia Consolini bis 2029
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Inter Mailand hat Lidia Consolini mit ihrem ersten Profivertrag ausgestattet. Die 18-jährige Verteidigerin hat ein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2029 unterzeichnet und bleibt damit langfristig Teil der Frauenmannschaft der Nerazzurre.

Consolini stammt aus dem eigenen Nachwuchs und sammelte in der laufenden Saison 2025/26 bereits erste Einsatzminuten auf höchstem Niveau. In der Serie A Women kam die italienische U19-Nationalspielerin bislang zweimal zum Einsatz, hinzu kommt ein Spiel im Serie A Women’s Cup sowie zwei Partien im UEFA Women’s Europa Cup. Ihr Ligadebüt feierte sie am 4. Oktober 2025 beim 5:0-Erfolg gegen Ternana.

Quelle 


RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 26.12.2025

"Nicht die schwerste Verletzung"
Weltfußballerin Aitana plant Comeback noch in dieser Saison
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24.12.25 - 14:45

Erst vergangene Woche feierte Aitana Bonmati ihren Hattrick als Weltfußballerin, der FIFA-Feier konnte sie wegen ihrer Verletzung nicht beiwohnen. Doch die Spanierin will in dieser Saison noch eingreifen. 

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Hat noch viel vor: Aitana Bonmati. picture alliance / Sipa USA 

"Mein Ziel ist es, vor Saisonende wieder fit zu sein", sagte die spanische Ausnahmespielerin des FC Barcelona in einem ESPN-Interview. Dies sei "möglich, weil ich mir nicht die schlimmste Verletzung zugezogen habe, die man sich vorstellen kann".

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RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 30.12.2025

30.12.2025 - 14:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Stefan Wallaschek
Warum der dritte Ballon d’Or für Bonmatí kein Irrtum war
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©Liga F
„Ehre dem, dem Ehre gebührt“, schrieb Johann Wolfgang von Goethe. Im modernen Fußball ist diese Frage jedoch selten eindeutig zu beantworten. Zu viele Wettbewerbe, zu viele Leistungsdaten, zu viele Narrative konkurrieren miteinander. Kaum eine Auszeichnung bündelt diese Ambivalenz so stark wie der Ballon d’Or. Obwohl der Ballon d’Or keine offizielle Auszeichnung von der FIFA oder der UEFA ist und von France Football vergeben wird – seit 2024 in Kooperation mit der UEFA –, gilt er als die prestigeträchtigste individuelle Ehrung im Fußballjahr. Entsprechend stark fallen die Debatten aus: Wer wurde übergangen? Wer überschätzt? Und warum schon wieder dieselbe Spielerin?


Warum schon wieder Bonmatí?

Aitana Bonmatí steht im Zentrum dieser Debatte. Seit drei Jahren scheint sie in jeder Wunschelf gesetzt, ist in jedem Turnier unter den Besten, in nahezu jeder Bestenliste präsent. Die 27-Jährige vom FC Barcelona hat sich in einer Weise etabliert, die fast selbstverständlich wirkt. Im September 2025 gewann sie nun zum dritten Mal in Folge den Ballon d’Or – und sofort meldeten sich die Gegenargumente: Spanien wurde nicht Europameisterin, sondern England. Barcelona gewann nicht die Champions League, sondern Arsenal. Hätten Spielerinnen wie Mariona Caldentey oder Alessia Russo diesen Preis nicht eher verdient?

Ein Jahr ohne Superlative

Ein Blick auf die nackten Zahlen scheint diese Skepsis zunächst zu stützen. Bonmatí erzielte bei der Europameisterschaft ein einziges Tor – allerdings eines von maximaler Tragweite als sie in der 113. Minute der Verlängerung des Halbfinals gegen Deutschland Spanien ins EM-Finale schoss. Trotz der Finalniederlage wurde sie zur Spielerin des Turniers gewählt. Bemerkenswert ist diese Auszeichnung auch deshalb, weil Bonmatí noch kurz vor der EM mit einer Hirnhautentzündung ausfiel und erst im dritten Gruppenspiel voll zum Einsatz kam. In der Champions League verlor Barcelona das Finale in Lissabon gegen Arsenal, dennoch wurde Bonmatí zum dritten Mal in Folge zur Spielerin des Wettbewerbs gewählt und stand bereits zum fünften Mal hintereinander im Team der UWCL-Saison. In elf Champions-League-Partien kam sie auf vier Tore und vier Assists, in der spanischen Liga auf zwölf Treffer und sechs Vorlagen. Das ist zweifellos stark – aber kein Jahr der statistischen Extreme. Genau hier beginnt jedoch das eigentliche Argument für ihre Ballon-d’Or-Auszeichnung.

Wie der Ballon d’Or vergeben wird

Seit 2024 wird der Ballon d’Or im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der UEFA und der Groupe Amaury vergeben, der Eigentümerin von France Football und L’Équipe. Insgesamt werden Spieler:innen in acht Kategorien ausgezeichnet und die Wahl zur besten Spielerin basiert auf drei offiziellen Kriterien: individuelle Leistung und Charakter, Teamleistungen und Erfolge sowie Klasse und Fairplay. Abstimmen dürfen ausschließlich internationale Fachjournalist:innen – je ein:e Vertreter:in aus den 50 bestplatzierten Nationen der FIFA-Weltrangliste bei den Frauen. Jedes Jurymitglied vergibt Punkte an zehn Spielerinnen, von 15 Punkten für Platz eins bis zu einem Punkt für Platz zehn.

Bonmatí jenseits der Zahlen

Die Auszeichnung für Bonmatí fällt also weniger wegen ihrer Statistiken aus als wegen dessen, was sich mit Zahlen nur schwer abbilden lässt. Die 161cm große offensive Mittelfeldspielerin ist torgefährlich, ohne je egoistisch zu wirken. Ihr Spiel ist geprägt von außergewöhnlicher Spielintelligenz, von Pässen in den Raum, von präzisen Verlagerungen auf einlaufende Mitspielerinnen und damit dem entscheidenden Pass vor der eigentlichen Torvorlage. Seit 2012 ausgebildet in der berühmten Fußballakademie des FC Barcelona, La Masia, hat sie den Fußballstil aus kurzen, flachen Pässen, schnellen Entscheidungen und permanenter Bewegung sowie kollektiver Verantwortung in ihre „Fußball-DNA“ verinnerlicht, wie Xavi Hernández festhält. Sie steht wie kaum eine andere für den Begriff der „Gravity“. Sie zieht Gegenspielerinnen an, bindet ein, zwei, manchmal drei Verteidigerinnen – und öffnet dadurch Räume, die sie selbst gar nicht mehr bespielen muss. Ihre Pässe in die Tiefe sind präzise, ihre Entscheidungen fast immer richtig. Trotz ihres Tempos wirkt sie nie gehetzt, sondern kontrollierend. Diese Sicherheit überträgt sich auch auf ihr Team. Gemeinsam mit Alexia Putellas und Patri Guijarro bildet sie bei Barça wie in der spanischen Auswahl ein magisches Dreieck, das Spiele unnachahmlich strukturiert.

Spielfreude, Anerkennung und Kontrolle

Ergänzend lässt sich Bonmatís Spiel kaum treffender beschreiben als über die Freude, die sie dabei ausstrahlt. Sie wirkt nicht getrieben von der Notwendigkeit, sich selbst in den Vordergrund zu spielen, sondern von einem sichtbaren Vergnügen am gemeinsamen Lösen von Spielsituationen. Gute Pässe ihrer Mitspielerinnen quittiert sie mit Gesten der Anerkennung, gelungene Kombinationen mit Blickkontakt, kurzen Zeichen, einem Lächeln. Bonmatí spielt nicht nur für das Team, sie spielt mit ihm – und macht das für Mitspielerinnen wie Fans sichtbar. Auch ihr ehemaliger Barça-Trainer Jonatan Giráldez betont genau diesen Aspekt: „Sie ist ein Vorbild als Spielerin. Wie sie trainiert, ihre Einstellung, die Art und Weise, wie sie jeden Tag an die Dinge herangeht – sie ist einfach ein großartiges Vorbild.“ Auffällig ist dabei auch, was Bonmatí nicht tut. Sie spielt nicht, um Gegnerinnen vorzuführen. Hackentricks, Übersteiger oder Täuschungen nutzt sie nur dann, wenn sie passend und sinnvoll sind. Sie dienen der Lösung, nicht der eigenen Inszenierung oder bloßen Demütigung der Gegnerinnen.

Andere Formen von Exzellenz: Caldentey und Russo

Gleichzeitig ist die Dichte an exzellenten Spielerinnen im Fußball enorm hoch. Die Wahl von Bonmatí ist daher keine Schmälerung der Leistungen von Mariona Caldentey oder Alessia Russo, die auf den Plätzen zwei und drei landeten. Caldentey, die 2024 von Barcelona zu Arsenal wechselte, steht für eine ebenso moderne Form von fußballerischer Exzellenz, die sich durch permanente Laufbereitschaft, mannschaftsdienliches Spiel, kreative Vorlagen und eigene Torgefahr auszeichnet. In ihrer ersten Saison in England wurde sie von den Fans zur Spielerin der Saison gewählt und gewann mit Arsenal überraschend die Champions League – gegen ihren ehemaligen Klub. Alessia Russo wiederum verkörpert den klassischen Typ der kämpferischen Mittelstürmerin. Mit England und Arsenal war sie international erfolgreich, traf im EM-Finale 2025 zum Ausgleich und wurde zur englischen Fußballerin des Jahres gewählt. Ihre Präsenz bindet Abwehrspielerinnen, ihr Spiel ist physisch, direkt, entscheidend. Russo steht dabei für Tore, Durchsetzungsvermögen und dem Willen zum Sieg.

Eine Auszeichnung für das Spiel selbst

Bonmatís dritte Auszeichnung ist damit weniger eine Belohnung für ein außergewöhnliches statistisches Jahr als eine Auszeichnung für eine Spielerin, die Team-Erfolg ermöglicht, Freude am Spiel zeigt, Verantwortung übernimmt und ihr Team insgesamt besser macht. Mit ihrem Beinbruch Ende November 2025 fällt sie nun mehrere Monate aus, womit eine erneute Titelverteidigung allein aus medizinischen Gründen sehr unwahrscheinlich erscheint. Rückblickend lässt sich festhalten, dass die Auszeichnung Bonmatís vielleicht genau die zeitgemäße Antwort auf Goethes alte Frage ist. Ehre gebührt im Fußball demnach nicht immer der statistisch lautesten Saison. Manchmal gebührt sie jener Spielerin, die das Spiel selbst in den Mittelpunkt stellt – und damit alle anderen auch. 

Quelle 


RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 06.01.2026

05.01.2026 - 20:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: eb
Atlético Madrid holt costaricanische Stürmerin Chinchilla
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Der spanische Erstligist präsentiert seinen nächsten Winter-Neuzugang: Die costaricanische Mittelstürmerin Priscila Chinchilla  wechselt sofort vom russischen Klub Zenit St. Petersburg zu Atlético de Madrid. Ihr Vertrag bei den Madrilenen gilt bis 2027.

Chinchilla spielte zuvor zwei Jahre bei St. Petersburg. Dort kam die 24-Jährige zwar 49-mal zum Einsatz, erzielte jedoch als Stürmerin nur acht Tore in zwei Saisons. Dennoch konnte sie 14 Tore auflegen. In ihrem ersten Jahr wurde sie russische Meisterin.


Einen kurzen Trip nach Mexiko machte die costaricanische Nationalspielerin zum Klub CF Pachuca, bei dem sie in elf Einsätzen vier Tore schoss.

Ihre wohl erfolgreichste Zeit hatte sie bei Glasgow City: In 80 Spielen erzielte sie 39 Tore, was somit eine Bilanz von alle zwei Spiele ein Tor bedeutete. Mit Glasgow gewann Chinchilla zweimal die schottische Meisterschaft.

Mit 16 Jahren debütierte die Stürmerin für die costaricanische Nationalmannschaft. Seitdem stand sie 40-mal auf dem Platz und erzielte dabei 15 Tore.

Bei Atlético de Madrid wird sie eine wichtige Rolle einnehmen, nachdem drei Mittelstürmerinnen, aufgrund von Verletzungen, erstmal ausfallen werden. Darunter sind: Sheila Guijarro  (verstauchter Knöchel), Gio Garbelini  (Wadenbeinbruch) und Amaiur Sarriegi  (Nasenverletzung).

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RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 08.01.2026

06.01.2026 - 20:00 Uhr | News | Quelle: CD Tenerife | von: eb
Violeta Quiles wechselt zu CD Tenerife
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Der spanische Erstligist CD Tenerife verstärkt sich für die Rückrunde mit Violeta Quiles . Die 26-jährige Außenbahnspielerin wechselt von Real Sociedad auf die Kanaren und ist die erste Neuverpflichtung des Klubs in der Wintertransferperiode.

Quiles ist auf der linken Seite flexibel einsetzbar und kann sowohl offensiv als auch defensiv agieren. Die Spanierin bringt Erfahrung aus der höchsten Spielklasse mit: In der Liga F absolvierte sie 70 Einsätze für Real Betis und Real Sociedad. Zu ihren Stärken zählen Tempo, Eins-gegen-eins-Situationen und ihre Vorstöße in die Offensive.


Ausgebildet im Fußball Murcias machte Quiles beim Alhama CF auf sich aufmerksam, wo sie maßgeblich am Aufstieg in die Primera División beteiligt war. In der Aufstiegssaison kam sie auf 12 Tore und neun Vorlagen. Anschließend etablierte sie sich dauerhaft in der Liga F.

Bei CD Tenerife soll Quiles die linke Seite stabilisieren und zusätzliche Optionen für die zweite Saisonhälfte bieten.

Quelle 


RE: Primera División kompakt > Saison 25/26 - KLAUS - 09.01.2026

08.01.2026 - 11:00 Uhr | News | Quelle: DeichStube/ sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: England und Spanien haben Interesse an SVW-Keeperin El Sherif
[Bild: s_42231_421_2012_1.jpg]
©SV Werder Bremen
Der Bundesligist SV Werder Bremen ist noch nie so stark in die Saison gestartet: Nach vierzehn Spieltagen, acht Siegen und 26 Punkten stehen sie derzeit auf Platz 3, so gut wie noch nie. Derzeit überwintern sie zusätzlich auf dem Champions-League-Qualifikationsplatz, eine Tatsache, die sich vor der Saison die wenigsten hätten erträumen können.

Ein Grund, warum der SVW derzeit so stark ist, liegt vor allem an der österreichischen Keeperin Mariella El Sherif . Die 21-Jährige, die vor der Saison vom Liga-Konkurrenten FC Carl Zeiss Jena kam, ist der sichere Rückhalt Werders. Mit nur 20 Gegentoren hat ihr Team die viertbeste Defensive der Liga. Nun sollen laut der DeichStube Klubs aus England und Spanien auf sie aufmerksam geworden sein. Aber auch wohl namenhafte Klubs aus der Bundesliga sollen bereits Interesse bekundet haben.


Nummer 1 der Liga bei vertikalen Bällen

Trotz ihres jungen Alters strahlt sie eine Sicherheit aus, die essenziell für die Mannschaft für Fritzy Kromp ist. Die Trainerin selbst sagte gegenüber der DeichStube: "Ihre Leistungen sind top, vor allem ihre Fähigkeiten mit dem Ball am Fuß sind besonders und auf einem ganz hohen Level." 58 gehaltene Bälle, knapp 75 Prozent abgewehrter Torschüsse, vier weiße Westen und ein parierter Elfmeter zählen zur absoluten Ligaspitze. Die österreichische A-Nationalkeeperin ist außerdem die Nummer 1 bei den vertikalen (langen) Bällen: Davon spielte sie in den vierzehn Spieltagen 124 erfolgreich zu ihren Mitspielerinnen – Ligabestwert.

Eine junge Spielerin mit einer "bemerkenswerten Einstellung"

Nach dem Abgang von Top-Torhüterin Livia Peng , die zum englischen Klub Chelsea FC gewechselt ist, verpflichtete Werder zwei neue Torhüterinnen: El Sherif und Vanessa Fischer , die von dem 1. FFC Turbine Potsdam kam. Kromp selbst sagte im Gespräch mit El Sherif, dass es sein kann, dass sie erstmal auf der Bank sitzen müsste, wenn sie das Duell gegen Fischer nicht gewinnt. Die 21-Jährige entgegnete ihr mit: "Das ist mir bewusst, ich möchte einfach den nächsten Schritt machen und stelle mich gerne der Herausforderung." Eine reife Aussage und laut Kromp eine "bemerkenswerte Einstellung", die sich schlussendlich ausgezahlt hatte.

Denn ein Duell gegen Fischer ist nicht ohne: Die 27-Jährige, die ihr Leben lang bei Turbine zwischen den Pfosten stand, hat eine Bundesliga-Erfahrung von 73 Spielen, während El Sherif vor dem Wechsel an die Weser nur zwölf Bundesliga-Partien absolviert hatte.

Stand jetzt und laut der DeichStube denkt die junge Torhüterin nicht an einen Wechsel. El Sherif fühlt sich im Team der Grün-Weißen wohl und möchte dem Team, solange es geht, ein sicherer Rückhalt sein.

Quelle