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Scheitern der Jamaika-Gespräche - Druckversion

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+--- Thema: Scheitern der Jamaika-Gespräche (/showthread.php?tid=10577)

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RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - weisswas60er - 21.11.2017

Ja genau so ist das...jeder hat seine eigene Meinung...das ist Demokratie!!!


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - weisswas60er - 21.11.2017

Hen schrieb: Ich habe die FDP in Berlin in den letzten 4 Jahren nicht vermisst.

Wann warst du denn in Berlin?


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - weisswas60er - 21.11.2017

Eins noch...die wohl bei Neuwahlen nicht mehr FDP wählen, könnten vielleicht die AFD wählen...so wie es bei der Wahl ja auch bei SPD und CDU passierte!

Ob das dann besser ist möchte ich mal bezweifeln...es könnte aber auch bei Neuwahlen was ganz anderes heraus kommen!

Das Problem ist doch, das die SPD sich verweigert. Zwar von Anfang an aber das ist doch das Problem. Denn sonnst könnte man einfach weiter Regieren.

Wahrscheinlich hatte die SPD etwas mehr Zeit vorab für Gespräche und sind richtig vernatzt worden. Und deswegen jetzt die Verweigerung!

Aber weil die FDP anschließend nach Gesprächen genau so reagiert wie die SPD sind sie nun schlechter????

Denkt mal drüber nach.


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - Ritchie - 21.11.2017

(21.11.2017 - 22:54)weisswas60er schrieb: Hen schrieb: Ich habe die FDP in Berlin in den letzten 4 Jahren nicht vermisst.

Wann warst du denn in Berlin?

Achim - überlege mal in Ruhe, wie ich obigen Satz wohl gemeint habe... Smile

Und zu deiner Frage: Ich war im Sommer 2016 in Berlin.

Und das Andere:
Natürlich könnten bei einer Neuwahl noch mehr Wähler die AfD wählen.
Oder auch weniger...
Ob im ersteren Fall die "Mehrwähler" der AfD dann von der FDP kommen? Mit "könnten" hast du dir sehr schön alle Möglichkeiten offengelassen. Bloß nicht festlegen...

Ich habe übrigens die SPD als konsequent bezeichnet und nicht beurteilt, ob sie besser oder schlechter als andere Parteien ist.


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - weisswas60er - 21.11.2017

Ich habe übrigens die SPD als konsequent bezeichnet und nicht beurteilt, ob sie besser oder schlechter als andere Parteien ist.
schrieb Hen.

Siehst du und ich hab das gleiche von der FDP geschrieben.

Die SPD hatte ein Paar Jahre um sich festzulegen und die FDP nur 5 Wochen.

Und ob die sich mal wie ein Fähnchen im Wind gedreht haben ist Schnee von Gestern.

Beide haben jetzt nun mal das gleiche gemacht!


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - carlita - 22.11.2017

Als nicht "schlau denkender Mob" frage ich mich, weshalb dann fast 5 Wochen nötig sind, um seine Konsequenz zu demonstrieren. Eine schlau denkende FDP hätte dafür keine Woche gebraucht. Lachende-smilies-0007Lachende-smilies-0007


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - Ritchie - 22.11.2017

Mit schlau denkenden Politikern wäre die FDP wohl gar nicht erst für 4 Jahre aus den Bundestag gewählt worden. Schlau denkende Politiker der FDP hätten sich für eine gute Politik für die Mehrheit des Volkes eingesetzt und nicht für wenige Wählergruppen.

Wie zum Beispiel die Befreiung von der "Bettensteuer" für Hotels.
Der Lebenspartner von Guido Westerwelle war doch im Hotelbereich der oberste Ansprechpartner.


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - Ritchie - 22.11.2017

Wurde eigentlich vor der Wahl Gespräche mit der Partei "Die Linke" ausgeschlossen?

CDU/CSU, Grüne und Die Linke kämen auch auf eine Mehrheit - 382 Stimmen, es reichen 355.

Ich meine, es wurde vorher ausgeschlossen.
Daher bin ich dagegen, solche "Ausschlüsse" vor der Wahl, vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse zu formulieren.
Und - wenn der SPD vorgeworfen wird, an ihrem Entschluss nach der Wahl festzuhalten, dann kann man anderen Parteien auch vorwerfen, wenn sie nach der Wahl daran festhalten, mit bestimmten Parteien gar nicht sprechen zu wollen.


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - paloma - 22.11.2017

Hat die SPD ihren Entschluss sich nicht an einer Regierung zu beteiligen wirklich schon vor der Wahl gefasst? Ich dachte, es sei die Konsequenz aus dem schlechten Wahlergebnis gewesen.
Die Politik hat wieder einmal gezeigt, dass ihnen der Wille des Volkes am Allerwertesten vorbei geht. Mit dieser Kritik nehme ich keine Partei aus. Das eigene Wohlergehen und das der Partei stehen weiter im Vordergrund, alles andere ist ihnen wenig wert. Wenn jetzt bei den Spitzenpolitikern kein Einsehen kommt bzw. keine persönlichen Konsequenzen gezogen werden, wann dann? Man sieht, als Wähler befindet man sich in den Klauen der Politik. Soll man dann überhaupt noch zur Wahl gehen? Die Kosten für eine eventuelle Neuwahl (bei welcher ich wenig Änderungen der jetzigen Konstellation erwarte) sollte man den Parteien berechnen.
AngryAngryAngry


RE: Scheitern der Jamaika-Gespräche - Ritchie - 22.11.2017

(22.11.2017 - 12:18)paloma schrieb: Hat die SPD ihren Entschluss sich nicht an einer Regierung zu beteiligen wirklich schon vor der Wahl gefasst? Ich dachte, es sei die Konsequenz aus dem schlechten Wahlergebnis gewesen.
Die Politik hat wieder einmal gezeigt, dass ihnen der Wille des Volkes am Allerwertesten vorbei geht. Mit dieser Kritik nehme ich keine Partei aus. Das eigene Wohlergehen und das der Partei stehen weiter im Vordergrund, alles andere ist ihnen wenig wert. Wenn jetzt bei den Spitzenpolitikern kein Einsehen kommt bzw. keine persönlichen Konsequenzen gezogen werden, wann dann? Man sieht, als Wähler befindet man sich in den Klauen der Politik. Soll man dann überhaupt noch zur Wahl gehen? Die Kosten für eine eventuelle Neuwahl (bei welcher ich wenig Änderungen der jetzigen Konstellation erwarte) sollte man den Parteien berechnen.
AngryAngryAngry

Die Kosten einer Wahl - hier also einer nochmaligen, einer Neuwahl, betragen 80.000.000.- (80 Millionen Euro).

Entschluss der SPD: Ich schreibe jetzt aus der Erinnerung heraus.
Der SPD-Kandidat Martin Schulz war vorher in Brüssel und nicht oder weniger in Berlin im Amt. Er war daher auch nicht so sehr in der Regierungsarbeit eingesetzt.
Erst als SPD-Kandidat hat er sich auch über die Wahlwerbung immer mehr in der Öffentlichkeit präsentiert und zum Zeitpunkt der Wahl hin Schwerpunkte gesetzt.
Ich meine, dass auch dieser angesprochene Entschluss erst recht spät, zum Wahltermin hin, gefallen ist.
Der Entschluss: Entweder die SPD und ich werden Wahlsieger, ich, Martin Schulz, also Bundeskanzler oder wir gehen in die Opposition.

Ergänzung: Diese Einstellung, diesen Entschluss der SPD kann man durchaus ziemlich blauäugig nennen. Blauäugig zu glauben, dass es bei der Wahl wirklich zu einem entsprechenden Wahlsieg kommt.