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		<title><![CDATA[Sportquatschforum - U17 Juniorinnen Nachwuchsligen > Juniorinnen DFB Pokal]]></title>
		<link>https://sportquatschforum.de/</link>
		<description><![CDATA[Sportquatschforum - https://sportquatschforum.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 17:55:35 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[U17 Juniorinnen Bundesliga > Die letzte Saison]]></title>
			<link>https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=15924</link>
			<pubDate>Sat, 10 Jun 2023 14:24:26 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sportquatschforum.de/member.php?action=profile&uid=2">KLAUS</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<img src="https://images.sportschau.de/image/71d98d21-ceea-4b99-9ac5-17504a6984ff/AAABiJb4UVg/AAABg8tMRzY/20x9-1280/rbb-hertha-03-100.webp" loading="lazy"  alt="[Bild: rbb-hertha-03-100.webp]" class="mycode_img" /><br />
Kapitänin Svenja Poock der U17-Juniorinnen von Hertha 03. (Bild: IMAGO / Lobeca)<br />
<br />
Viele Vereine betroffen <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ein Armutszeugnis" - DFB schafft U17-Bundesliga ab</span><br />
<br />
Stand: 07.06.2023 21:25 Uhr<br />
<br />
2024 will der Deutsche Fußball-Bund die U17-Bundesliga der B-Juniorinnen abschaffen. Das Beispiel Hertha 03 Zehlendorf zeigt, warum das problematisch für viele Vereine ist.<br />
<br />
Die abgelaufene Saison der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost war für das U17-Team von Hertha 03 Zehlendorf in jeder Hinsicht ein enormer Erfolg und ein prägendes Erlebnis: Rang drei in der Abschlusstabelle hinter Aurich und Meppen, die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft nur knapp verpasst, die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erzielt - noch vor den Nachwuchstalenten der Frauen-Bundesligisten Wolfsburg, Bremen und Union, vor dem HSV. Ein überragender Teamspirit, gefestigt nicht zuletzt durch die Auswärtsfahrten in den gesamten Nordosten der Republik, teilweise mit Übernachtung übers Wochenende. Ein Jahr, das sportlich wie persönlich bleibende Eindrücke und Erinnerungen hinterlässt.<br />
<br />
DFB-Studie: Reform aus sportlichen Gesichtspunkten notwendig<br />
<br />
Damit wird es nach der kommenden Saison im Sommer 2024 vorbei sein. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die deutschlandweit dreigleisige B-Juniorinnen-Bundesliga (BJBL) – unterteilt in Nord/Nordost, Süd und West/Südwest – im Rahmen seines "Projekt Zukunft" abschaffen. Das hat der Verband im März in einer Mitteilung an die Vereine bekanntgegeben. Offiziell ist das noch nicht, die (als sicher geltende) Zustimmung der Gremien steht noch aus. Die Reform, erklärt der DFB, diene der Förderung des Mädchenfußballs in Deutschland. Wirklich?<br />
<br />
Bereits vor vier Jahren hatte der Verband eine Studie zum "sportlichen Nutzen der B- Juniorinnen-Bundesliga" in Auftrag gegeben. Das Resultat: Die Liga bringe keine Talente, vor allem keine Nationalspielerinnen hervor und deshalb sei der Aufwand unverhältnismäßig groß. Die Konsequenz daraus hat der DFB in eine 25-seitige, bunte Hochglanzbroschüre mit diversen Grafiken, Schaubildern und Reform-Vorschlägen verpackt. Der zentrale Satz: Die Evaluierungs-Ergebnisse würden zeigen, "dass eine Reform der B-Juniorinnen-Bundesliga aus sportlichen Gesichtspunkten nötig und eine Änderung der U17-Wettbewerbe sportlich sinnvoll ist."<br />
Alternative Förderung mit Pokalwettbewerb und Leistungszentren<br />
<br />
Im Zuge des Reform-Prozesses hat der DFB auch die Trainer der Bundesliga-Klubs um ihre Einschätzung gebeten. Stefan Herm, der Coach der U17 von Hertha Zehlendorf, die im Sommer mit der gesamten Mädchen- und Frauenfußball-Abteilung zu Hertha BSC wechseln wird, hat sich klar gegen eine Abschaffung der BJBL ausgesprochen: "Dagegen spricht, dass es derzeit ein funktionierendes Konstrukt ist, in dem talentierte Mädchen in Deutschland Fußball spielen, das sie motiviert, das sie zum Fußballspielen bringt, das sie beim Fußballspielen hält, und vor allem, dass es für viele derzeit keine Alternative gibt." Auch unter seinen Trainerkollegen, unterstreicht Herm, plädiere eine deutliche Mehrheit klar für den Erhalt der BJBL: "Die Trainer sagen, das ist ein guter Wettbewerb auf hohem taktischem Niveau, ein Wettbewerb, der die Mädchen fördert und fordert."<br />
<br />
Die Abschaffung der BJBL knüpft der DFB an eine Bedingung: Damit der Mädchenfußball weiter "in der Spitze und flächendeckend alternativ gefördert wird", sollen Förder- und Leistungszentren für den weiblichen Nachwuchs gegründet werden, die verschiedene Kriterien erfüllen müssen und über ein Punktesystem bewertet werden. Wie genau und bis wann die Zentren entstehen sollen, bleibt unklar. Die Fördersumme des DFB für das neue Modell soll sich am bisherigen Budget für die BJBL orientieren.<br />
Poese: "Ich sehe das Niveau nicht"<br />
<br />
Außerdem will der Verband einen zusätzlichen, bundesweiten Pokal-Wettbewerb initiieren. Für Zehlendorfs Coach Stefan Herm ein untauglicher Ersatz: "Ich glaube nicht, dass man ein funktionierendes Liga-Konstrukt, wo man zweimal im Jahr in Hin- und Rückrunde gegeneinander spielt, dadurch ersetzen kann, dass man lokale Pokalrunden macht, die man am Ende zu irgendeinem Finale hinführt". Und wozu, wundert sich Herm, brauche man einen Wettbewerb, in dem Teams "im schlimmsten Fall gleich am Anfang ausscheiden".<br />
<br />
Die sportliche Wertigkeit der vor der Abwicklung stehenden BJBL schätzt Ailien Poese ganz anders ein. Die frühere Spielerin und jetzige Trainerin der Regionalliga-Frauen des 1. FC Union war zuvor mehrere Jahre für den Frauen- und Mädchenfußball im Berliner Fußball-Verband verantwortlich und parallel Co-Trainerin der deutschen U16 und U17 Nationalteams. Vor der Rückkehr zu Union hat Poese ein Jahr hauptamtlich für den DFB gearbeitet: "Ich habe in meiner DFB-Tätigkeit Spiele der BJBL gesehen, und ich sehe das Niveau nicht. Entweder haben die Spielerinnen schon 2. Frauen-Bundesliga gespielt oder eben bei den Jungs und nur ganz wenige absolute Top-Talente in der BJBL. Das ist ein klares Zeichen", begründet Poese ihr Plädoyer für die Abschaffung der BJBL.<br />
Turbine-Spielerin Jennifer Cramer blickt in eine ungewisse Zukunft. (Bild: IMAGO / Matthias Koch) <br />
<br />
Kontroverse Debatte: Eingliederung bei den Jungs sinnvoll?<br />
<br />
Die U17-Teams, so sieht es das DFB-Reformpapier vor, sollen zukünftig entweder in regionalen oder lokalen Ligen spielen oder sich bei den U15 Junioren eingliedern. Für Ailien Poese liegen die Vorteile im Jungs-Spielbetrieb auf der Hand: "Dann haben wir kürzere Wege, mehr Wochenende, mehr Zeit für Schule. Ich muss nicht durch die ganze Republik fahren, um dann ein Spiel zu absolvieren, sondern ich habe wirklich gute Bedingungen zu Hause", betont Poese. Alle Mannschaften, "die ich kenne und die das heute schon tun", entgegnet Stefan Herm, "haben damit erhebliche Probleme." Als Beispiel nennt er die U17 von Turbine Potsdam: "Die spielen jetzt ganz unten in der Platzierungsrunde der Brandenburger Landesliga-Jungs. Das ist in jeder Hinsicht ein unattraktiver Wettbewerb. Obwohl die Jungs auf relativ niedrigem fußballerischem Niveau sind, verlieren die Mädchen die meisten Spiele knapp, aufgrund körperlicher Unterlegenheit. Das motiviert niemanden und ist als Alternative nicht so wahnsinnig prickelnd", argumentiert Herm.<br />
<br />
Der Turbine-Nachwuchs – in besseren Zeiten fünfmal deutscher U17 Meister – ist 2022 aus der BJBL abgestiegen. In diesem Jahr hat es den 1. FC Union erwischt. Beide Teams waren jeweils sportlich nicht konkurrenzfähig. Und beide Klubs erklärten nach dem Abstieg, sie würden ohnehin lieber gegen Jungs spielen, um Robustheit, Zweikampfhärte, Tempo und Handlungsschnelligkeit ihrer Mädchen-Teams zu schulen.<br />
<br />
Johannes Brunzlow hat Turbine erst nach dem Abstieg als Trainer übernommen, er kann das Niveau im Ligabetrieb nicht mit der BJBL vergleichen. Den Wettbewerb seiner U-17-Mädchen gegen U-15 Jungs betrachtet Brunzlow differenziert: "Das Modell ist durchaus darstellbar", betont der Coach. Seine Spielerinnen hätten sich in der Auseinandersetzung mit den Jungs weiterentwickelt, würden lernen, sich zu behaupten, Widerstände und Rückschläge zu überwinden. Und wäre Turbine "mit einem reinen U-17-Kader angetreten", also nur mit dem älteren Jahrgang, "wären auch die Ergebnisse andere gewesen." Zudem haben jeweils zwei Spielerinnen den Sprung in den U-15- bzw. U-16 Kader des DFB-Nationalteams geschafft.<br />
<br />
Er verfolge, betont Brunzlow, mit seinem Team auch gegen die Jungs einen spielerischen Ansatz, aber natürlich seien die Mädchen gelegentlich frustriert, von deren körperlicher Überlegenheit. Er schaue dann manchmal "in traurige Gesichter". Neben dem Punktspielbetrieb bei den Jungs seien Testspiele gegen Mädchenteams auch enorm wichtig, damit seine Spielerinnen einen echten Vergleich zur eigenen Spielstärke ziehen können. Denn darin sind sich beide Trainer einig: Johannes Brunzlow und Stefan Herm sprechen sich klar für einen "dualen Ansatz" aus.<br />
Keine Chance auf leistungsorientierten Mädchen-Fußball im Nordosten<br />
<br />
Während es im Westen und Südwesten der Republik unterhalb der BJBL Regionalligen und Oberligen gibt, existiert in den sechs Bundesländern des Nordostens kein übergreifender regionaler Unterbau. Der zuständige Nordostdeutsche Fußball Verband (NOFV) hat sofort klar gemacht, dass sich daran auch nichts ändern wird. Kein Interesse. Bedeutet: Außer Hertha Zehlendorf, Union und dem möglichen Bundesliga-Aufsteiger Viktoria fehlt im Berliner Mädchen-Fußball jegliche auch nur annähernd gleichwertige Konkurrenz.<br />
<br />
Für den Mädchen-Leistungs-Fußball in Berlin bedeutet die Abschaffung der BJBL das Ende. Es bleibt nur die Möglichkeit – wie vom DFB zukünftig vorgegeben und von Union bereits zur kommenden Saison umgesetzt – die U17-Teams bei den U15-Jungs in der Verbandsliga einzugliedern. Stefan Herm hat dort vor seinem Engagement im Mädchenfußball zwei Jahre trainiert: "Da kann ich aus eigener Anschauung sagen: Unfassbar körperlicher, intensiver Wettbewerb, dem U17-Mädchen aus meiner Sicht nicht gewachsen sind." Chancengleichheit bestehe dann nicht mehr.<br />
Elite-Förderung für die Spitze oder breite Ausbildung?<br />
<br />
Ailien Poese sieht bei der zielgerichteten Talente-Förderung weniger die Verbände als vielmehr die Vereine in der Pflicht, für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen und so die Talente mit guter Arbeit an den Leistungssport heranzuführen: "Ich würde nicht pauschal sagen, jede, die bei den Mädchen spielt, hat nie eine Chance. Das ist auch totaler Quatsch. Aber wir müssen dahin kommen, dass wir individuell begleiten, dass wir wirklich Top-Talente fördern“, fordert Poese. Und in den letzten Jahren sei die Anzahl der Mädchen, die in Jungs-Mannschaften spielen, deutlich gewachsen, auch in den Auswahlteams des BFV mache sich das zunehmend bemerkbar. Manche Nachwuchs-Kickerinnen wollten verständlicherweise lieber in Mädchen-Teams spielen, "aber die Frage ist: Können sie sich dann international durchsetzen und können sie sich nach oben hin durchsetzen?"<br />
<br />
Diese Sichtweise stört wiederum Zehlendorfs Trainer Stefan Herm: "Offensichtlich gibt es beim DFB den Gedanken, dass wir im Mädchen- und Frauen-Fußball nur eine ganz kleine, elitäre Spitze hervorbringen wollen", kritisiert Herm. "Schon heute hören die Mädchen, die in der DFB-Sichtung sind von den Trainerinnen und Trainern: Du musst bei Jungs spielen! Also spielen sie dann irgendwann auch bei Jungs, wenn sie in die Nationalmannschaft wollen, obwohl sie vielleicht lieber bei den Mädchen spielen würden und sich da möglicherweise auch nicht schlechter entwickeln würden", sagt Herm mit Blick auf seine Spielerinnen und prominente Vorbilder aus der jüngsten Vergangenheit der BJBL. Nationalspielerinnen wie Klara Bühl, Lea Schüller, Sara Däbritz oder Jule Brandt haben in der U17-Bundesliga gespielt. Und eins ist Herm besonders wichtig: Leistungssport, das intensive Training und die sportliche Entwicklung, sollten auch mit Empathie vermittelt, mit Spaß und Freude begleitet werden.<br />
<br />
DFB sollte sich BJBL zur Unterstützung des Mädchenfußballs leisten<br />
<br />
In keiner anderen Sportart und in keinem anderen Land werden Mädchen quasi gezwungen mit Jungs zu kicken, wenn sie leistungsorientiert Fußball spielen, wenn sie "nach oben" kommen wollen. Geht es wirklich nur so? "Ein Armutszeugnis", findet Stefan Herm. Der Zehlendorfer Coach befürchtet, dass die Reform sogar dazu führen könnte, dass talentierte Mädchen aufhören würden, Fußball zu spielen: "Das ist auch ein ganz schwieriges Werteverständnis. Wenn wir in unserem Land gerade sagen, wir wollen Frauen- und Mädchenfußball fördern, dann müsste man doch eigentlich sagen: Das ist eine Liga, die wir uns schon deshalb leisten, weil wir den Mädchen zeigen wollen, dass sich Leistungsfußball für Mädchen lohnt und wir ihn über so ein Ligakonstrukt vom DFB auch unterstützen." Dazu kommt, dass es im Gegensatz zu den Jungs bei den Mädchen keinen U19-Jahrgang gibt. Die B-Juniorinnen wechseln mit 16 oder 17 Jahren direkt in den Frauen-Bereich.<br />
<br />
Die B-Juniorinnen von Hertha 03 Zehlendorf werden sich in der kommenden Saison, dann als Hertha BSC, zum letzten Mal in der U17-Bundesliga mit den Nachwuchstalenten von Wolfsburg, Bremen und Hamburg messen und die letzten gemeinsamen Auswärtsfahrten durch den Nordosten der Republik unternehmen. Anschließend wird das Kapitel B-Juniorinnen-Bundesliga Geschichte sein. Eine Frage wird bleiben: Hat der DFB, haben die Verbände wirklich ein ernsthaftes Interesse an einer sinnvollen, angemessenen und geschlechterspezifischen Förderung des Mädchenfußballs? Die Antwort lautet - entgegen allen Beteuerungen und Versprechungen: Leider nein!<br />
<br />
Sendung: rbb24|Inforadio, 07.06.2023, 9:15 Uhr<br />
<br />
<a href="https://www.sportschau.de/regional/rbb/rbb-ein-armutszeugnis-100.html"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://images.sportschau.de/image/71d98d21-ceea-4b99-9ac5-17504a6984ff/AAABiJb4UVg/AAABg8tMRzY/20x9-1280/rbb-hertha-03-100.webp" loading="lazy"  alt="[Bild: rbb-hertha-03-100.webp]" class="mycode_img" /><br />
Kapitänin Svenja Poock der U17-Juniorinnen von Hertha 03. (Bild: IMAGO / Lobeca)<br />
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Viele Vereine betroffen <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Ein Armutszeugnis" - DFB schafft U17-Bundesliga ab</span><br />
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Stand: 07.06.2023 21:25 Uhr<br />
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2024 will der Deutsche Fußball-Bund die U17-Bundesliga der B-Juniorinnen abschaffen. Das Beispiel Hertha 03 Zehlendorf zeigt, warum das problematisch für viele Vereine ist.<br />
<br />
Die abgelaufene Saison der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost war für das U17-Team von Hertha 03 Zehlendorf in jeder Hinsicht ein enormer Erfolg und ein prägendes Erlebnis: Rang drei in der Abschlusstabelle hinter Aurich und Meppen, die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft nur knapp verpasst, die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte erzielt - noch vor den Nachwuchstalenten der Frauen-Bundesligisten Wolfsburg, Bremen und Union, vor dem HSV. Ein überragender Teamspirit, gefestigt nicht zuletzt durch die Auswärtsfahrten in den gesamten Nordosten der Republik, teilweise mit Übernachtung übers Wochenende. Ein Jahr, das sportlich wie persönlich bleibende Eindrücke und Erinnerungen hinterlässt.<br />
<br />
DFB-Studie: Reform aus sportlichen Gesichtspunkten notwendig<br />
<br />
Damit wird es nach der kommenden Saison im Sommer 2024 vorbei sein. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will die deutschlandweit dreigleisige B-Juniorinnen-Bundesliga (BJBL) – unterteilt in Nord/Nordost, Süd und West/Südwest – im Rahmen seines "Projekt Zukunft" abschaffen. Das hat der Verband im März in einer Mitteilung an die Vereine bekanntgegeben. Offiziell ist das noch nicht, die (als sicher geltende) Zustimmung der Gremien steht noch aus. Die Reform, erklärt der DFB, diene der Förderung des Mädchenfußballs in Deutschland. Wirklich?<br />
<br />
Bereits vor vier Jahren hatte der Verband eine Studie zum "sportlichen Nutzen der B- Juniorinnen-Bundesliga" in Auftrag gegeben. Das Resultat: Die Liga bringe keine Talente, vor allem keine Nationalspielerinnen hervor und deshalb sei der Aufwand unverhältnismäßig groß. Die Konsequenz daraus hat der DFB in eine 25-seitige, bunte Hochglanzbroschüre mit diversen Grafiken, Schaubildern und Reform-Vorschlägen verpackt. Der zentrale Satz: Die Evaluierungs-Ergebnisse würden zeigen, "dass eine Reform der B-Juniorinnen-Bundesliga aus sportlichen Gesichtspunkten nötig und eine Änderung der U17-Wettbewerbe sportlich sinnvoll ist."<br />
Alternative Förderung mit Pokalwettbewerb und Leistungszentren<br />
<br />
Im Zuge des Reform-Prozesses hat der DFB auch die Trainer der Bundesliga-Klubs um ihre Einschätzung gebeten. Stefan Herm, der Coach der U17 von Hertha Zehlendorf, die im Sommer mit der gesamten Mädchen- und Frauenfußball-Abteilung zu Hertha BSC wechseln wird, hat sich klar gegen eine Abschaffung der BJBL ausgesprochen: "Dagegen spricht, dass es derzeit ein funktionierendes Konstrukt ist, in dem talentierte Mädchen in Deutschland Fußball spielen, das sie motiviert, das sie zum Fußballspielen bringt, das sie beim Fußballspielen hält, und vor allem, dass es für viele derzeit keine Alternative gibt." Auch unter seinen Trainerkollegen, unterstreicht Herm, plädiere eine deutliche Mehrheit klar für den Erhalt der BJBL: "Die Trainer sagen, das ist ein guter Wettbewerb auf hohem taktischem Niveau, ein Wettbewerb, der die Mädchen fördert und fordert."<br />
<br />
Die Abschaffung der BJBL knüpft der DFB an eine Bedingung: Damit der Mädchenfußball weiter "in der Spitze und flächendeckend alternativ gefördert wird", sollen Förder- und Leistungszentren für den weiblichen Nachwuchs gegründet werden, die verschiedene Kriterien erfüllen müssen und über ein Punktesystem bewertet werden. Wie genau und bis wann die Zentren entstehen sollen, bleibt unklar. Die Fördersumme des DFB für das neue Modell soll sich am bisherigen Budget für die BJBL orientieren.<br />
Poese: "Ich sehe das Niveau nicht"<br />
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Außerdem will der Verband einen zusätzlichen, bundesweiten Pokal-Wettbewerb initiieren. Für Zehlendorfs Coach Stefan Herm ein untauglicher Ersatz: "Ich glaube nicht, dass man ein funktionierendes Liga-Konstrukt, wo man zweimal im Jahr in Hin- und Rückrunde gegeneinander spielt, dadurch ersetzen kann, dass man lokale Pokalrunden macht, die man am Ende zu irgendeinem Finale hinführt". Und wozu, wundert sich Herm, brauche man einen Wettbewerb, in dem Teams "im schlimmsten Fall gleich am Anfang ausscheiden".<br />
<br />
Die sportliche Wertigkeit der vor der Abwicklung stehenden BJBL schätzt Ailien Poese ganz anders ein. Die frühere Spielerin und jetzige Trainerin der Regionalliga-Frauen des 1. FC Union war zuvor mehrere Jahre für den Frauen- und Mädchenfußball im Berliner Fußball-Verband verantwortlich und parallel Co-Trainerin der deutschen U16 und U17 Nationalteams. Vor der Rückkehr zu Union hat Poese ein Jahr hauptamtlich für den DFB gearbeitet: "Ich habe in meiner DFB-Tätigkeit Spiele der BJBL gesehen, und ich sehe das Niveau nicht. Entweder haben die Spielerinnen schon 2. Frauen-Bundesliga gespielt oder eben bei den Jungs und nur ganz wenige absolute Top-Talente in der BJBL. Das ist ein klares Zeichen", begründet Poese ihr Plädoyer für die Abschaffung der BJBL.<br />
Turbine-Spielerin Jennifer Cramer blickt in eine ungewisse Zukunft. (Bild: IMAGO / Matthias Koch) <br />
<br />
Kontroverse Debatte: Eingliederung bei den Jungs sinnvoll?<br />
<br />
Die U17-Teams, so sieht es das DFB-Reformpapier vor, sollen zukünftig entweder in regionalen oder lokalen Ligen spielen oder sich bei den U15 Junioren eingliedern. Für Ailien Poese liegen die Vorteile im Jungs-Spielbetrieb auf der Hand: "Dann haben wir kürzere Wege, mehr Wochenende, mehr Zeit für Schule. Ich muss nicht durch die ganze Republik fahren, um dann ein Spiel zu absolvieren, sondern ich habe wirklich gute Bedingungen zu Hause", betont Poese. Alle Mannschaften, "die ich kenne und die das heute schon tun", entgegnet Stefan Herm, "haben damit erhebliche Probleme." Als Beispiel nennt er die U17 von Turbine Potsdam: "Die spielen jetzt ganz unten in der Platzierungsrunde der Brandenburger Landesliga-Jungs. Das ist in jeder Hinsicht ein unattraktiver Wettbewerb. Obwohl die Jungs auf relativ niedrigem fußballerischem Niveau sind, verlieren die Mädchen die meisten Spiele knapp, aufgrund körperlicher Unterlegenheit. Das motiviert niemanden und ist als Alternative nicht so wahnsinnig prickelnd", argumentiert Herm.<br />
<br />
Der Turbine-Nachwuchs – in besseren Zeiten fünfmal deutscher U17 Meister – ist 2022 aus der BJBL abgestiegen. In diesem Jahr hat es den 1. FC Union erwischt. Beide Teams waren jeweils sportlich nicht konkurrenzfähig. Und beide Klubs erklärten nach dem Abstieg, sie würden ohnehin lieber gegen Jungs spielen, um Robustheit, Zweikampfhärte, Tempo und Handlungsschnelligkeit ihrer Mädchen-Teams zu schulen.<br />
<br />
Johannes Brunzlow hat Turbine erst nach dem Abstieg als Trainer übernommen, er kann das Niveau im Ligabetrieb nicht mit der BJBL vergleichen. Den Wettbewerb seiner U-17-Mädchen gegen U-15 Jungs betrachtet Brunzlow differenziert: "Das Modell ist durchaus darstellbar", betont der Coach. Seine Spielerinnen hätten sich in der Auseinandersetzung mit den Jungs weiterentwickelt, würden lernen, sich zu behaupten, Widerstände und Rückschläge zu überwinden. Und wäre Turbine "mit einem reinen U-17-Kader angetreten", also nur mit dem älteren Jahrgang, "wären auch die Ergebnisse andere gewesen." Zudem haben jeweils zwei Spielerinnen den Sprung in den U-15- bzw. U-16 Kader des DFB-Nationalteams geschafft.<br />
<br />
Er verfolge, betont Brunzlow, mit seinem Team auch gegen die Jungs einen spielerischen Ansatz, aber natürlich seien die Mädchen gelegentlich frustriert, von deren körperlicher Überlegenheit. Er schaue dann manchmal "in traurige Gesichter". Neben dem Punktspielbetrieb bei den Jungs seien Testspiele gegen Mädchenteams auch enorm wichtig, damit seine Spielerinnen einen echten Vergleich zur eigenen Spielstärke ziehen können. Denn darin sind sich beide Trainer einig: Johannes Brunzlow und Stefan Herm sprechen sich klar für einen "dualen Ansatz" aus.<br />
Keine Chance auf leistungsorientierten Mädchen-Fußball im Nordosten<br />
<br />
Während es im Westen und Südwesten der Republik unterhalb der BJBL Regionalligen und Oberligen gibt, existiert in den sechs Bundesländern des Nordostens kein übergreifender regionaler Unterbau. Der zuständige Nordostdeutsche Fußball Verband (NOFV) hat sofort klar gemacht, dass sich daran auch nichts ändern wird. Kein Interesse. Bedeutet: Außer Hertha Zehlendorf, Union und dem möglichen Bundesliga-Aufsteiger Viktoria fehlt im Berliner Mädchen-Fußball jegliche auch nur annähernd gleichwertige Konkurrenz.<br />
<br />
Für den Mädchen-Leistungs-Fußball in Berlin bedeutet die Abschaffung der BJBL das Ende. Es bleibt nur die Möglichkeit – wie vom DFB zukünftig vorgegeben und von Union bereits zur kommenden Saison umgesetzt – die U17-Teams bei den U15-Jungs in der Verbandsliga einzugliedern. Stefan Herm hat dort vor seinem Engagement im Mädchenfußball zwei Jahre trainiert: "Da kann ich aus eigener Anschauung sagen: Unfassbar körperlicher, intensiver Wettbewerb, dem U17-Mädchen aus meiner Sicht nicht gewachsen sind." Chancengleichheit bestehe dann nicht mehr.<br />
Elite-Förderung für die Spitze oder breite Ausbildung?<br />
<br />
Ailien Poese sieht bei der zielgerichteten Talente-Förderung weniger die Verbände als vielmehr die Vereine in der Pflicht, für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen und so die Talente mit guter Arbeit an den Leistungssport heranzuführen: "Ich würde nicht pauschal sagen, jede, die bei den Mädchen spielt, hat nie eine Chance. Das ist auch totaler Quatsch. Aber wir müssen dahin kommen, dass wir individuell begleiten, dass wir wirklich Top-Talente fördern“, fordert Poese. Und in den letzten Jahren sei die Anzahl der Mädchen, die in Jungs-Mannschaften spielen, deutlich gewachsen, auch in den Auswahlteams des BFV mache sich das zunehmend bemerkbar. Manche Nachwuchs-Kickerinnen wollten verständlicherweise lieber in Mädchen-Teams spielen, "aber die Frage ist: Können sie sich dann international durchsetzen und können sie sich nach oben hin durchsetzen?"<br />
<br />
Diese Sichtweise stört wiederum Zehlendorfs Trainer Stefan Herm: "Offensichtlich gibt es beim DFB den Gedanken, dass wir im Mädchen- und Frauen-Fußball nur eine ganz kleine, elitäre Spitze hervorbringen wollen", kritisiert Herm. "Schon heute hören die Mädchen, die in der DFB-Sichtung sind von den Trainerinnen und Trainern: Du musst bei Jungs spielen! Also spielen sie dann irgendwann auch bei Jungs, wenn sie in die Nationalmannschaft wollen, obwohl sie vielleicht lieber bei den Mädchen spielen würden und sich da möglicherweise auch nicht schlechter entwickeln würden", sagt Herm mit Blick auf seine Spielerinnen und prominente Vorbilder aus der jüngsten Vergangenheit der BJBL. Nationalspielerinnen wie Klara Bühl, Lea Schüller, Sara Däbritz oder Jule Brandt haben in der U17-Bundesliga gespielt. Und eins ist Herm besonders wichtig: Leistungssport, das intensive Training und die sportliche Entwicklung, sollten auch mit Empathie vermittelt, mit Spaß und Freude begleitet werden.<br />
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DFB sollte sich BJBL zur Unterstützung des Mädchenfußballs leisten<br />
<br />
In keiner anderen Sportart und in keinem anderen Land werden Mädchen quasi gezwungen mit Jungs zu kicken, wenn sie leistungsorientiert Fußball spielen, wenn sie "nach oben" kommen wollen. Geht es wirklich nur so? "Ein Armutszeugnis", findet Stefan Herm. Der Zehlendorfer Coach befürchtet, dass die Reform sogar dazu führen könnte, dass talentierte Mädchen aufhören würden, Fußball zu spielen: "Das ist auch ein ganz schwieriges Werteverständnis. Wenn wir in unserem Land gerade sagen, wir wollen Frauen- und Mädchenfußball fördern, dann müsste man doch eigentlich sagen: Das ist eine Liga, die wir uns schon deshalb leisten, weil wir den Mädchen zeigen wollen, dass sich Leistungsfußball für Mädchen lohnt und wir ihn über so ein Ligakonstrukt vom DFB auch unterstützen." Dazu kommt, dass es im Gegensatz zu den Jungs bei den Mädchen keinen U19-Jahrgang gibt. Die B-Juniorinnen wechseln mit 16 oder 17 Jahren direkt in den Frauen-Bereich.<br />
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Die B-Juniorinnen von Hertha 03 Zehlendorf werden sich in der kommenden Saison, dann als Hertha BSC, zum letzten Mal in der U17-Bundesliga mit den Nachwuchstalenten von Wolfsburg, Bremen und Hamburg messen und die letzten gemeinsamen Auswärtsfahrten durch den Nordosten der Republik unternehmen. Anschließend wird das Kapitel B-Juniorinnen-Bundesliga Geschichte sein. Eine Frage wird bleiben: Hat der DFB, haben die Verbände wirklich ein ernsthaftes Interesse an einer sinnvollen, angemessenen und geschlechterspezifischen Förderung des Mädchenfußballs? Die Antwort lautet - entgegen allen Beteuerungen und Versprechungen: Leider nein!<br />
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Sendung: rbb24|Inforadio, 07.06.2023, 9:15 Uhr<br />
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<a href="https://www.sportschau.de/regional/rbb/rbb-ein-armutszeugnis-100.html"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Saison 22/23 : Die U17 Juniorinnen kompakt]]></title>
			<link>https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=15397</link>
			<pubDate>Sat, 25 Jun 2022 18:05:44 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sportquatschforum.de/member.php?action=profile&uid=2">KLAUS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=15397</guid>
			<description><![CDATA[<img src="https://www.hsv-ev.de/fileadmin/user_upload/HSV_EV/Spitzensport/U17-Meister_427.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: U17-Meister_427.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U17-Juniorinnen gewinnen Deutsche Meisterschaft<br />
</span><br />
Im Finale um die deutsche U17-Meisterschaft setzte sich das Team von HSV-Trainer Niels Quante im Stadion an der Hoheluft mit 2:1 gegen Eintracht Frankfurt durch.<br />
<br />
Als Schiedsrichterin Irina Stremel die Partie nach der fünfminütigen Nachspielzeit abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen: Das komplette Team der U17-Juniorinnen samt Trainerteam und Staff stürmten den Platz, schnell bildete sich eine Jubeltraube und „Wer wird Deutscher Meister? H-H-H-HSV!“ schallte es durch das Stadion. Mit dem 2:1-Sieg über die favorisierten U17-Juniorinnen von Eintracht Frankfurt krönten die B-Mädchen des Hamburger SV eine großartige Saison. Nach der Staffelmeisterschaft in der Bundesliga Nord/Nordost und dem Gewinn des Hamburger LOTTO-Pokals gelang nun auch der ganz große Coup und die U17-Juniorinnen krönten sich erstmals zu deutschen Meisterinnen.<br />
<br />
Auch die Partie selbst hatte einiges zu bieten: Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der HSV die erste große Möglichkeit im Spiel: Arjela Lako schoß aus der zweiten Reihe auf das Tor, scheiterte aber an der Latte (8.). Kurz darauf gingen die Rothosen in Führung: Lisa Baum stocherte den Ball an SGE-Keeperin Lina Altenburg vorbei ins Netz und sorgte für die umjubelte 1:0-Führung (12.). Das 2:0 fiel nur wenige Minuten später, als Helena Gavrilovic einen schönen Pass von Melina Walheim am zweiten Pfosten verwertete (24.). Bis zur Pause ließen die HSV-Juniorinnen keine große Torchance zu, sodass es mit dem 2:0 in die Halbzeit ging.<br />
<br />
Im zweiten Spielabschnitt zog sich der HSV zunächst in die Defensive zurück. Die Gäste aus Frankfurt kamen druckvoll aus der Kabine, übernahm vermehrt die Spielkontrolle und hatte einige Möglichkeiten. Folgerichtig viel in der 58. Minute schließlich der 2:1-Anschlusstreffer: Katharina Rust traf aus der zweiten Reihe wuchtig ins Tor. Die Eintracht machte weiter Druck und hatte in der 75. Minute die größte Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch wie der HSV im ersten Durchgang am Querbalken. Die Rothosen retteten das Ergebnis über die Zeit und nach Abpfiff war der Jubel über den größten Triumph in der Juniorinnen-Vereinsgeschichte riesig.<br />
___<br />
Foto: Felix Schlikis<br />
<br />
<a href="https://www.hsv-ev.de/news/u17-juniorinnen-gewinnen-deutsche-meisterschaft"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.hsv-ev.de/fileadmin/user_upload/HSV_EV/Spitzensport/U17-Meister_427.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: U17-Meister_427.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U17-Juniorinnen gewinnen Deutsche Meisterschaft<br />
</span><br />
Im Finale um die deutsche U17-Meisterschaft setzte sich das Team von HSV-Trainer Niels Quante im Stadion an der Hoheluft mit 2:1 gegen Eintracht Frankfurt durch.<br />
<br />
Als Schiedsrichterin Irina Stremel die Partie nach der fünfminütigen Nachspielzeit abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen: Das komplette Team der U17-Juniorinnen samt Trainerteam und Staff stürmten den Platz, schnell bildete sich eine Jubeltraube und „Wer wird Deutscher Meister? H-H-H-HSV!“ schallte es durch das Stadion. Mit dem 2:1-Sieg über die favorisierten U17-Juniorinnen von Eintracht Frankfurt krönten die B-Mädchen des Hamburger SV eine großartige Saison. Nach der Staffelmeisterschaft in der Bundesliga Nord/Nordost und dem Gewinn des Hamburger LOTTO-Pokals gelang nun auch der ganz große Coup und die U17-Juniorinnen krönten sich erstmals zu deutschen Meisterinnen.<br />
<br />
Auch die Partie selbst hatte einiges zu bieten: Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der HSV die erste große Möglichkeit im Spiel: Arjela Lako schoß aus der zweiten Reihe auf das Tor, scheiterte aber an der Latte (8.). Kurz darauf gingen die Rothosen in Führung: Lisa Baum stocherte den Ball an SGE-Keeperin Lina Altenburg vorbei ins Netz und sorgte für die umjubelte 1:0-Führung (12.). Das 2:0 fiel nur wenige Minuten später, als Helena Gavrilovic einen schönen Pass von Melina Walheim am zweiten Pfosten verwertete (24.). Bis zur Pause ließen die HSV-Juniorinnen keine große Torchance zu, sodass es mit dem 2:0 in die Halbzeit ging.<br />
<br />
Im zweiten Spielabschnitt zog sich der HSV zunächst in die Defensive zurück. Die Gäste aus Frankfurt kamen druckvoll aus der Kabine, übernahm vermehrt die Spielkontrolle und hatte einige Möglichkeiten. Folgerichtig viel in der 58. Minute schließlich der 2:1-Anschlusstreffer: Katharina Rust traf aus der zweiten Reihe wuchtig ins Tor. Die Eintracht machte weiter Druck und hatte in der 75. Minute die größte Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch wie der HSV im ersten Durchgang am Querbalken. Die Rothosen retteten das Ergebnis über die Zeit und nach Abpfiff war der Jubel über den größten Triumph in der Juniorinnen-Vereinsgeschichte riesig.<br />
___<br />
Foto: Felix Schlikis<br />
<br />
<a href="https://www.hsv-ev.de/news/u17-juniorinnen-gewinnen-deutsche-meisterschaft"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Saison 21/22 : B-Juniorinnen-Bundesliga Staffel Süd Spielberichte]]></title>
			<link>https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14878</link>
			<pubDate>Tue, 17 Aug 2021 18:31:22 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sportquatschforum.de/member.php?action=profile&uid=2">KLAUS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14878</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B-Juniorinnen-Bundesliga I 1. Spieltag I SpVgg Greuther Fürth – SC Freiburg I 0:10<br />
</span><br />
Einen deutlichen Sieg feierten die U17-Juniorinnen. Die Mannschaft von Trainer Simon Förster war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Dennoch dauerte es 21 Minuten, bis die Südbadenerinnen zum ersten Mal trafen. Innenverteidigerin Alina Axtmann erzielte mit einem Distanzschuss das erste Saisontor. Bis zur Pause folgten drei weitere Treffer durch Johanna Menge, Leni Fischer und Melina Reuter. <br />
<br />
Nach der Halbzeitpause traf diese drei weitere Male zum 5:0, 7:0 und 9:0 nach sehenswerten Schnittstellenpässen von Leni Fischer. Auf das 5:0 folgte schon in der nächsten Minute das 6:0 durch Mia Scholle, die in der 55. Minute erneut ein Tor erzielte - das 8:0. In der 77. Minute gelang Fischer ihr zweites Tor und damit der 10:0-Endstand.<br />
<br />
"Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Die Mädels haben immer wieder die Tiefe und die Halbräume gesucht und bespielt. Wir haben Fürth früh gestört und waren im Gegenpressing sehr präsent. Natürlich hätten wir noch mehr Tore schießen können, aber es war ein verdienter Sieg und ein guter Start in die neue Saison", sagte Förster nach Abpfiff. <br />
<br />
Als Tabellenführer empfängt die U17 am kommenden Samstag, 14 Uhr, den FC Bayern München im Schönbergstadion. <br />
<br />
<a href="https://www.scfreiburg.com/de/aktuell/nachrichten/junioren/20212022/nachwuchs-in-aktion-siege-fuer-die-u17-teams/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B-Juniorinnen-Bundesliga I 1. Spieltag I SpVgg Greuther Fürth – SC Freiburg I 0:10<br />
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Einen deutlichen Sieg feierten die U17-Juniorinnen. Die Mannschaft von Trainer Simon Förster war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Dennoch dauerte es 21 Minuten, bis die Südbadenerinnen zum ersten Mal trafen. Innenverteidigerin Alina Axtmann erzielte mit einem Distanzschuss das erste Saisontor. Bis zur Pause folgten drei weitere Treffer durch Johanna Menge, Leni Fischer und Melina Reuter. <br />
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Nach der Halbzeitpause traf diese drei weitere Male zum 5:0, 7:0 und 9:0 nach sehenswerten Schnittstellenpässen von Leni Fischer. Auf das 5:0 folgte schon in der nächsten Minute das 6:0 durch Mia Scholle, die in der 55. Minute erneut ein Tor erzielte - das 8:0. In der 77. Minute gelang Fischer ihr zweites Tor und damit der 10:0-Endstand.<br />
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"Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Die Mädels haben immer wieder die Tiefe und die Halbräume gesucht und bespielt. Wir haben Fürth früh gestört und waren im Gegenpressing sehr präsent. Natürlich hätten wir noch mehr Tore schießen können, aber es war ein verdienter Sieg und ein guter Start in die neue Saison", sagte Förster nach Abpfiff. <br />
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Als Tabellenführer empfängt die U17 am kommenden Samstag, 14 Uhr, den FC Bayern München im Schönbergstadion. <br />
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<a href="https://www.scfreiburg.com/de/aktuell/nachrichten/junioren/20212022/nachwuchs-in-aktion-siege-fuer-die-u17-teams/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[38 Teams am Start: SG Andernach gibt Debüt]]></title>
			<link>https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14872</link>
			<pubDate>Sun, 15 Aug 2021 16:29:59 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sportquatschforum.de/member.php?action=profile&uid=2">KLAUS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14872</guid>
			<description><![CDATA[<img src="https://www.dfb.de/fileadmin/_processed_/202108/csm_244761-Andernach_87ad6a2c23.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: csm_244761-Andernach_87ad6a2c23.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">38 Teams am Start: SG Andernach gibt Debüt</span><br />
<br />
Drei Staffeln, 38 Teams: Die B-Juniorinnen-Bundesliga startet am heutigen Samstag in die Saison 2021/2022 und damit in ihre insgesamt zehnte Spielzeit seit der Gründung zur Saison 2012/2013. Nach zwei abgebrochenen Spielzeiten in Folge zeigt die Corona-Pandemie nach wie vor Auswirkungen auf die höchste deutsche Juniorinnen-Spielklasse. DFB.de gibt vor dem Saisonstart einen Überblick.<br />
<br />
Fünf Aufsteiger: Während der sportliche Abstieg aus der B-Juniorinnen-Bundesliga zuletzt zweimal wegen des Saisonabbruchs ausgesetzt worden war, durften die Regionalverbände dennoch zur neuen Saison Aufsteiger melden. Dabei meldeten sich mit dem 1. FC Neubrandenburg 04 und Holstein Kiel in der Staffel Nord/Nordost zwei Vereine in der Bundesliga zurück. Neubrandenburg gehört der Spielklasse bereits fünf, Kiel immerhin vier Jahre an. Die Süd-Aufsteiger FSV Hessen Wetzlar (zwei Spielzeiten) und SpVgg Greuther Fürth (eine Saison) weisen ebenfalls schon Erstligaerfahrung auf. Ein "echter" Neuling ist dagegen in der Staffel West/Südwest die SG 99 Andernach, deren U 17 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erstklassig ist, während das Frauenteam schon seit einigen Jahren in der 2. Bundesliga an den Start geht. "Der Aufstieg der B-Juniorinnen ist ein unheimlich wichtiger Schritt auf unserem Weg, den Verein nachhaltig zu entwickeln und weiter nach vorne zu bringen", sagt Andernachs Cheftrainerin Isabelle Hawel im Gespräch mit DFB.de.<br />
<br />
Kurzfristiger Rückzug: Der FFC Pohlheim/FC 1950 Grüningen, der bisher der Süd-Staffel angehörte, wird auf eigenen Wunsch nicht an der B-Juniorinnen-Bundesliga für die Saison 2021/2022 teilnehmen. Der dafür zuständige DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball (AFM) stimmte dem Anliegen in einer außerordentlichen Videositzung in dieser Woche zu und entließ den Verein aus seiner Teilnahmepflicht. In Folge dessen gilt er als Absteiger der Saison 2020/2021, da die bestehende Zulassung vor dem ersten Spieltag der kommenden Saison zurückgegeben wurde. Das Teilnehmerfeld der Süd-Staffel setzt sich zur neuen Spielzeit aus nunmehr zwölf Mannschaften zusammen. Insgesamt steigen vier Teams in die nächsttiefere Spielklasse ab. Der Spielplan wurde entsprechend angepasst, die vorgesehenen Gegner des FFC Pohlheim/FC Grüningen sind an den jeweiligen Wochenenden spielfrei. Als erstes Team ist davon der VfL Sindelfingen Ladies betroffen, der zum Saisonstart auf den FFC Pohlheim/FC 1950 Grüningen getroffen wäre.<br />
<br />
14 Teams im Norden: Das größte Teilnehmerfeld weist die Staffel Nord/Nordost mit 14 Vereinen auf. Um dennoch auch dort möglichst schon zur folgenden Spielzeit 2022/2023 wieder die Sollstärke von zehn Mannschaften zu erreichen, müssen am Saisonende sechs Teams (Plätze neun bis 14) in die nächsttiefere Liga absteigen. In der Staffel West/Südwest (zwölf Teilnehmer) werden es genau wie im Nord/Nordosten vier Absteiger sein. Ausgetragen wird die Saison ganz normal mit Hin- und Rückspielen.<br />
<br />
Rückkehr aus der Bundesliga: Nach zwei Jahren als Frauen-Cheftrainer beim SV Werder Bremen ist Alexander Kluge (34) zurück in der B-Juniorinnen-Bundesliga, betreut wieder die U 17 in der Staffel Nord/Nordost - wie schon von 2012 bis 2019. In seiner ersten Saison beim Frauenteam hatte er die Grün-Weißen zum Aufstieg in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga geführt. Dort wurde er Ende März nach einer 2:3-Niederlage beim direkten Konkurrenten SV Meppen wegen der Abstiegsgefahr freigestellt. "Die Entscheidung, in den Nachwuchsbereich zurückzukehren, stand schon vorher fest", so Kluge gegenüber DFB.de. "Selbstverständlich hätte ich die Saison gerne bei den Frauen beendet. Unter dem Strich zählt jedoch, dass die Mannschaft am Ende den Klassenverbleib geschafft hat. Das war für uns als Abteilung ungemein wichtig und hilft uns natürlich auch bei der Nachwuchsförderung." Da in Bremen die Sommerferien noch bis Anfang September dauern, wird der Werder-Nachwuchs erst am Samstag, 28. August (ab 14 Uhr), mit der Partie bei Hannover 96 in die Saison starten. Die ersten beiden Partien wurden verlegt.<br />
<br />
Rheinisches Duell: Mit einem vollen Programm (sechs Partien) startet die Staffel West/Südwest am heutigen Samstag. Unter anderem stehen sich ab 17 Uhr Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach in einem rheinischen Duell gegenüber. Liganeuling SG 99 Andernach gibt sein Bundesligadebüt ab 13.30 Uhr beim FSV Gütersloh. Bei den Gastgeberinnen aus Ostwestfalen nimmt mit Christian Franz-Pohlmann ein Trainer auf der Bank Platz, der auch schon in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga (beim damaligen FF USV Jena und beim MSV Duisburg) gearbeitet hatte. Auch Nico Reese, neuer Trainer bei den U 17-Juniorinnen des 1. FC Köln, war in der Saison 2015/2016 zwischenzeitlich als Interimstrainer für die Bundesliga-Frauen der "Geißböcke" verantwortlich.<br />
<br />
Fünf Wechsel möglich: Auch in der neuen Saison 2021/2022 dürfen nach den Paragrafen 79 und 80 der Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung sowohl in den Rundenspielen als auch in den Spielen der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft weiterhin während des Spiels bis zu fünf Spielerinnen ausgewechselt werden. Zu beachten ist dabei, dass bei Rundenspielen je Mannschaft maximal drei Spielunterbrechungen genutzt werden dürfen. Sollte es im Endspiel um die Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft zu einer Verlängerung kommen, dürften je Mannschaft maximal vier Spielunterbrechungen für Auswechslungen genutzt werden dürfen. Auswechslungen, die in der Halbzeit vorgenommen werden, reduzieren die Anzahl der für Auswechslungen zur Verfügung stehenden Spielunterbrechungen nicht.<br />
<br />
Zwei Endrundenteilnehmer aus Nord/Nordost: Für die Endrunde um die Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft qualifizieren sich nach dem regulären Saisonende am Samstag, den 28. Mai 2022, jeweils die drei Staffelsieger sowie ein Zweitplatzierter (nach der Leistungstabelle). Zur Ermittlung der Leistungstabelle werden dabei jeweils die zurückliegenden drei Spieljahre zugrunde gelegt. Weil die Endrunden um die Deutsche Meisterschaft der B-Juniorinnen aufgrund der Saisonabbrüche wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden konnten, werden die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 bei der Ermittlung der Leistungstabelle nicht berücksichtigt. Dies erfolgt mit der Maßgabe, dass die Leistungstabelle anhand der vorhergehenden drei Spieljahre, in denen eine Endrunde stattfand, ermittelt wird. Somit wird in der Saison 2021/2022 der Zweitplatzierte der Staffel Nord/Nordost teilnehmen. Die Endrunde wird in Form von Halbfinalspielen (Hin- und Rückspiel am 4. und 18. Juni) und dem Endspiel (25. Juni) ausgetragen. Endet das Endspiel nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, so erfolgt eine Verlängerung von 2 x 10 Minuten. Steht auch nach der Verlängerung kein Sieger fest, wird die Entscheidung durch Elfmeterschießen herbeigeführt.<br />
[mspw] <br />
<br />
<a href="https://www.dfb.de/news/detail/38-teams-am-start-sg-andernach-gibt-debuet-230773/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.dfb.de/fileadmin/_processed_/202108/csm_244761-Andernach_87ad6a2c23.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: csm_244761-Andernach_87ad6a2c23.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">38 Teams am Start: SG Andernach gibt Debüt</span><br />
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Drei Staffeln, 38 Teams: Die B-Juniorinnen-Bundesliga startet am heutigen Samstag in die Saison 2021/2022 und damit in ihre insgesamt zehnte Spielzeit seit der Gründung zur Saison 2012/2013. Nach zwei abgebrochenen Spielzeiten in Folge zeigt die Corona-Pandemie nach wie vor Auswirkungen auf die höchste deutsche Juniorinnen-Spielklasse. DFB.de gibt vor dem Saisonstart einen Überblick.<br />
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Fünf Aufsteiger: Während der sportliche Abstieg aus der B-Juniorinnen-Bundesliga zuletzt zweimal wegen des Saisonabbruchs ausgesetzt worden war, durften die Regionalverbände dennoch zur neuen Saison Aufsteiger melden. Dabei meldeten sich mit dem 1. FC Neubrandenburg 04 und Holstein Kiel in der Staffel Nord/Nordost zwei Vereine in der Bundesliga zurück. Neubrandenburg gehört der Spielklasse bereits fünf, Kiel immerhin vier Jahre an. Die Süd-Aufsteiger FSV Hessen Wetzlar (zwei Spielzeiten) und SpVgg Greuther Fürth (eine Saison) weisen ebenfalls schon Erstligaerfahrung auf. Ein "echter" Neuling ist dagegen in der Staffel West/Südwest die SG 99 Andernach, deren U 17 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erstklassig ist, während das Frauenteam schon seit einigen Jahren in der 2. Bundesliga an den Start geht. "Der Aufstieg der B-Juniorinnen ist ein unheimlich wichtiger Schritt auf unserem Weg, den Verein nachhaltig zu entwickeln und weiter nach vorne zu bringen", sagt Andernachs Cheftrainerin Isabelle Hawel im Gespräch mit DFB.de.<br />
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Kurzfristiger Rückzug: Der FFC Pohlheim/FC 1950 Grüningen, der bisher der Süd-Staffel angehörte, wird auf eigenen Wunsch nicht an der B-Juniorinnen-Bundesliga für die Saison 2021/2022 teilnehmen. Der dafür zuständige DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball (AFM) stimmte dem Anliegen in einer außerordentlichen Videositzung in dieser Woche zu und entließ den Verein aus seiner Teilnahmepflicht. In Folge dessen gilt er als Absteiger der Saison 2020/2021, da die bestehende Zulassung vor dem ersten Spieltag der kommenden Saison zurückgegeben wurde. Das Teilnehmerfeld der Süd-Staffel setzt sich zur neuen Spielzeit aus nunmehr zwölf Mannschaften zusammen. Insgesamt steigen vier Teams in die nächsttiefere Spielklasse ab. Der Spielplan wurde entsprechend angepasst, die vorgesehenen Gegner des FFC Pohlheim/FC Grüningen sind an den jeweiligen Wochenenden spielfrei. Als erstes Team ist davon der VfL Sindelfingen Ladies betroffen, der zum Saisonstart auf den FFC Pohlheim/FC 1950 Grüningen getroffen wäre.<br />
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14 Teams im Norden: Das größte Teilnehmerfeld weist die Staffel Nord/Nordost mit 14 Vereinen auf. Um dennoch auch dort möglichst schon zur folgenden Spielzeit 2022/2023 wieder die Sollstärke von zehn Mannschaften zu erreichen, müssen am Saisonende sechs Teams (Plätze neun bis 14) in die nächsttiefere Liga absteigen. In der Staffel West/Südwest (zwölf Teilnehmer) werden es genau wie im Nord/Nordosten vier Absteiger sein. Ausgetragen wird die Saison ganz normal mit Hin- und Rückspielen.<br />
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Rückkehr aus der Bundesliga: Nach zwei Jahren als Frauen-Cheftrainer beim SV Werder Bremen ist Alexander Kluge (34) zurück in der B-Juniorinnen-Bundesliga, betreut wieder die U 17 in der Staffel Nord/Nordost - wie schon von 2012 bis 2019. In seiner ersten Saison beim Frauenteam hatte er die Grün-Weißen zum Aufstieg in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga geführt. Dort wurde er Ende März nach einer 2:3-Niederlage beim direkten Konkurrenten SV Meppen wegen der Abstiegsgefahr freigestellt. "Die Entscheidung, in den Nachwuchsbereich zurückzukehren, stand schon vorher fest", so Kluge gegenüber DFB.de. "Selbstverständlich hätte ich die Saison gerne bei den Frauen beendet. Unter dem Strich zählt jedoch, dass die Mannschaft am Ende den Klassenverbleib geschafft hat. Das war für uns als Abteilung ungemein wichtig und hilft uns natürlich auch bei der Nachwuchsförderung." Da in Bremen die Sommerferien noch bis Anfang September dauern, wird der Werder-Nachwuchs erst am Samstag, 28. August (ab 14 Uhr), mit der Partie bei Hannover 96 in die Saison starten. Die ersten beiden Partien wurden verlegt.<br />
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Rheinisches Duell: Mit einem vollen Programm (sechs Partien) startet die Staffel West/Südwest am heutigen Samstag. Unter anderem stehen sich ab 17 Uhr Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach in einem rheinischen Duell gegenüber. Liganeuling SG 99 Andernach gibt sein Bundesligadebüt ab 13.30 Uhr beim FSV Gütersloh. Bei den Gastgeberinnen aus Ostwestfalen nimmt mit Christian Franz-Pohlmann ein Trainer auf der Bank Platz, der auch schon in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga (beim damaligen FF USV Jena und beim MSV Duisburg) gearbeitet hatte. Auch Nico Reese, neuer Trainer bei den U 17-Juniorinnen des 1. FC Köln, war in der Saison 2015/2016 zwischenzeitlich als Interimstrainer für die Bundesliga-Frauen der "Geißböcke" verantwortlich.<br />
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Fünf Wechsel möglich: Auch in der neuen Saison 2021/2022 dürfen nach den Paragrafen 79 und 80 der Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung sowohl in den Rundenspielen als auch in den Spielen der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft weiterhin während des Spiels bis zu fünf Spielerinnen ausgewechselt werden. Zu beachten ist dabei, dass bei Rundenspielen je Mannschaft maximal drei Spielunterbrechungen genutzt werden dürfen. Sollte es im Endspiel um die Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft zu einer Verlängerung kommen, dürften je Mannschaft maximal vier Spielunterbrechungen für Auswechslungen genutzt werden dürfen. Auswechslungen, die in der Halbzeit vorgenommen werden, reduzieren die Anzahl der für Auswechslungen zur Verfügung stehenden Spielunterbrechungen nicht.<br />
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Zwei Endrundenteilnehmer aus Nord/Nordost: Für die Endrunde um die Deutsche B-Juniorinnen-Meisterschaft qualifizieren sich nach dem regulären Saisonende am Samstag, den 28. Mai 2022, jeweils die drei Staffelsieger sowie ein Zweitplatzierter (nach der Leistungstabelle). Zur Ermittlung der Leistungstabelle werden dabei jeweils die zurückliegenden drei Spieljahre zugrunde gelegt. Weil die Endrunden um die Deutsche Meisterschaft der B-Juniorinnen aufgrund der Saisonabbrüche wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden konnten, werden die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 bei der Ermittlung der Leistungstabelle nicht berücksichtigt. Dies erfolgt mit der Maßgabe, dass die Leistungstabelle anhand der vorhergehenden drei Spieljahre, in denen eine Endrunde stattfand, ermittelt wird. Somit wird in der Saison 2021/2022 der Zweitplatzierte der Staffel Nord/Nordost teilnehmen. Die Endrunde wird in Form von Halbfinalspielen (Hin- und Rückspiel am 4. und 18. Juni) und dem Endspiel (25. Juni) ausgetragen. Endet das Endspiel nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, so erfolgt eine Verlängerung von 2 x 10 Minuten. Steht auch nach der Verlängerung kein Sieger fest, wird die Entscheidung durch Elfmeterschießen herbeigeführt.<br />
[mspw] <br />
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<a href="https://www.dfb.de/news/detail/38-teams-am-start-sg-andernach-gibt-debuet-230773/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aktuelles aus der Mädchen U17 Bundesliga]]></title>
			<link>https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14862</link>
			<pubDate>Fri, 13 Aug 2021 15:56:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sportquatschforum.de/member.php?action=profile&uid=2">KLAUS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14862</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B-Juniorinnen-Bundesliga I 1. Spieltag I SpVgg Greuther Fürth – SC Freiburg I 14. August I 11 Uhr<br />
</span><br />
„Wir fischen noch etwas im Trüben“, sagt Simon Förster, Trainer der U17-Juniorinnen vor dem Auftakt in der B-Juniorinnen-Bundesliga am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth. Auch die Juniorinnen konnten aufgrund der Pandemie nicht trainieren. Deshalb war die Vorbereitung in erster Linie dazu da, an technischen Basics zu arbeiten. „In der trainingsfreien Zeit ist viel liegen geblieben, die Spielpraxis fehlt, da war in der Vorbereitung nicht viel Zeit, um taktische Inhalte zu trainieren“, verrät Förster und ergänzt: „Durch die lange Unterbrechung wissen wir nicht, wo wir stehen.“<br />
<br />
Dem Start in Fürth sieht der Coach dennoch optimistisch entgegen. Den anderen Vereinen ging es im Juniorinnen-Bereich ähnlich, Mannschafts-Training war nicht möglich. „Der Start wird spannend“, vermutet Förster. „Mit der Partie in Fürth werden wir sehen, wo wir stehen. Die Mädels geben Gas im Training und freuen sich, dass sie jetzt wieder spielen dürfen.“<br />
<br />
<a href="https://www.scfreiburg.com/de/aktuell/nachrichten/junioren/20212022/neustart-fuer-den-nachwuchs-u19-beim-fcb/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">B-Juniorinnen-Bundesliga I 1. Spieltag I SpVgg Greuther Fürth – SC Freiburg I 14. August I 11 Uhr<br />
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„Wir fischen noch etwas im Trüben“, sagt Simon Förster, Trainer der U17-Juniorinnen vor dem Auftakt in der B-Juniorinnen-Bundesliga am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth. Auch die Juniorinnen konnten aufgrund der Pandemie nicht trainieren. Deshalb war die Vorbereitung in erster Linie dazu da, an technischen Basics zu arbeiten. „In der trainingsfreien Zeit ist viel liegen geblieben, die Spielpraxis fehlt, da war in der Vorbereitung nicht viel Zeit, um taktische Inhalte zu trainieren“, verrät Förster und ergänzt: „Durch die lange Unterbrechung wissen wir nicht, wo wir stehen.“<br />
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Dem Start in Fürth sieht der Coach dennoch optimistisch entgegen. Den anderen Vereinen ging es im Juniorinnen-Bereich ähnlich, Mannschafts-Training war nicht möglich. „Der Start wird spannend“, vermutet Förster. „Mit der Partie in Fürth werden wir sehen, wo wir stehen. Die Mädels geben Gas im Training und freuen sich, dass sie jetzt wieder spielen dürfen.“<br />
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<a href="https://www.scfreiburg.com/de/aktuell/nachrichten/junioren/20212022/neustart-fuer-den-nachwuchs-u19-beim-fcb/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[U15 Mädchen SC Freiburg]]></title>
			<link>https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14788</link>
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 19:34:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sportquatschforum.de/member.php?action=profile&uid=2">KLAUS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14788</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://www.scfreiburg.com/typo3temp/assets/_processed_/c/7/csm_db3bcc204c1147682907b4b3613254cef8cfb778-fp-750-380-0-0_5f1388f5a1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: csm_db3bcc204c1147682907b4b3613254cef8cf...88f5a1.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Viel Positives im ersten Testspiel </span><br />
<br />
28.06.2021<br />
<br />
Die U15-Juniorinnen des Sport-Club unterlagen am vergangenen Samstag in ihrem ersten Testspiel den U18-Juniorinnen des FC Mulhouse mit 3:5 (2:0).<br />
<br />
Für die meisten Spielerinnen der Jahrgänge 2007 bis 2009 des SC Freiburg war das freundschaftliche Kräftemessen im Stade des Romains nicht nur das erste gemeinsame Auflaufen im Dress des Sport-Club, sondern auch das erste Spiel auf einem Großfeld überhaupt.<br />
<br />
Dies spiegelte sich auch in der anfänglich an den Tag gelegten Nervosität in der Anfangsphase der Partie wieder. Diese bekam das Team zur Zufriedenheit des Freiburger Trainerteams jedoch von Minute zu Minute immer besser in den Griff, was sich sogleich in schönen Spielzügen wiederspiegelte, die zu den ersten gefährlichen Situationen vor dem Gehäuse des FC Mulhouse führten. Der Freiburger Führungstreffer lag bereits Mitte der ersten Halbzeit mehrfach in der Luft.<br />
<br />
In den letzten fünfzehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Breisgauerinnen dann für ihr gutes Spiel. Nach Toren von Sina Heitz und Luisa Rosatti ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.<br />
<br />
<img src="https://www.scfreiburg.com/fileadmin/_processed_/5/8/csm_U15_Team_vs._Mulhouse_2_dab14e1a73.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: csm_U15_Team_vs._Mulhouse_2_dab14e1a73.jpg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeberinnen zusehends das Geschehen auf dem Rasen. Dies war sowohl den hochsommerlichen Temperaturen, als auch der sich nun immer mehr auszahlenden physischen Überlegenheit der im Schnitt drei Jahre älteren Spielerinnen des FCM geschuldet.<br />
<br />
Mulhouse drehte die Partie, glich zunächst zum 2:2 aus und konnte nur wenige Minuten später durch einen sehenswerten Abschluss in den Winkel mit 3:2 in Führung gehen. Freiburgs Tiara Farao war es vorbehalten, die Führung der Hausherrinnen noch einmal zu egalisieren, was am Ende aber nicht verhindern konnte, dass der FC Mulhouse den Platz als Sieger verlassen sollte. Zwei späte Treffer in diesem sehr intensiven und spannenden Spiel führten am Ende doch noch zu einem 3:5-Erfolg der Elsässerinnen.<br />
<br />
Unter dem Strich stand für beide Teams ein kurzweiliger und effektiver erster Test vor Beginn der kommenden Spielzeit. Die am vergangenen Samstag durch diese Partie erneut gelebte Deutsch-Französische Freundschaft fand unter Einhaltung aller Corona-Verordnungen bei kühlen Getränken und Merguez, die von den französischen Gastgeberinnen und Gastgebern organisiert wurden, einen schönen Abschluss.<br />
<br />
Der Sport-Club spielte mit: Lea Linsler, Hanna Hauß, Paulina de Vet, Luisa Rosatti, Laura Ernst, Selen Yarayan, Indira Kern, Franziska Dorer, Maxi Volk, Lena Bykowski, Maya Freund, Melina Heckle, Tiara Farao, Victoria Wunderlich, Sina Heitz, Joana Glessner<br />
<br />
<a href="https://www.scfreiburg.com/aktuell/nachrichten/frauen-maedchen/20202021/viel-positives-im-ersten-testspiel/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://www.scfreiburg.com/typo3temp/assets/_processed_/c/7/csm_db3bcc204c1147682907b4b3613254cef8cfb778-fp-750-380-0-0_5f1388f5a1.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: csm_db3bcc204c1147682907b4b3613254cef8cf...88f5a1.jpg]" class="mycode_img" /></div>
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Viel Positives im ersten Testspiel </span><br />
<br />
28.06.2021<br />
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Die U15-Juniorinnen des Sport-Club unterlagen am vergangenen Samstag in ihrem ersten Testspiel den U18-Juniorinnen des FC Mulhouse mit 3:5 (2:0).<br />
<br />
Für die meisten Spielerinnen der Jahrgänge 2007 bis 2009 des SC Freiburg war das freundschaftliche Kräftemessen im Stade des Romains nicht nur das erste gemeinsame Auflaufen im Dress des Sport-Club, sondern auch das erste Spiel auf einem Großfeld überhaupt.<br />
<br />
Dies spiegelte sich auch in der anfänglich an den Tag gelegten Nervosität in der Anfangsphase der Partie wieder. Diese bekam das Team zur Zufriedenheit des Freiburger Trainerteams jedoch von Minute zu Minute immer besser in den Griff, was sich sogleich in schönen Spielzügen wiederspiegelte, die zu den ersten gefährlichen Situationen vor dem Gehäuse des FC Mulhouse führten. Der Freiburger Führungstreffer lag bereits Mitte der ersten Halbzeit mehrfach in der Luft.<br />
<br />
In den letzten fünfzehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Breisgauerinnen dann für ihr gutes Spiel. Nach Toren von Sina Heitz und Luisa Rosatti ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.<br />
<br />
<img src="https://www.scfreiburg.com/fileadmin/_processed_/5/8/csm_U15_Team_vs._Mulhouse_2_dab14e1a73.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: csm_U15_Team_vs._Mulhouse_2_dab14e1a73.jpg]" class="mycode_img" /><br />
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Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeberinnen zusehends das Geschehen auf dem Rasen. Dies war sowohl den hochsommerlichen Temperaturen, als auch der sich nun immer mehr auszahlenden physischen Überlegenheit der im Schnitt drei Jahre älteren Spielerinnen des FCM geschuldet.<br />
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Mulhouse drehte die Partie, glich zunächst zum 2:2 aus und konnte nur wenige Minuten später durch einen sehenswerten Abschluss in den Winkel mit 3:2 in Führung gehen. Freiburgs Tiara Farao war es vorbehalten, die Führung der Hausherrinnen noch einmal zu egalisieren, was am Ende aber nicht verhindern konnte, dass der FC Mulhouse den Platz als Sieger verlassen sollte. Zwei späte Treffer in diesem sehr intensiven und spannenden Spiel führten am Ende doch noch zu einem 3:5-Erfolg der Elsässerinnen.<br />
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Unter dem Strich stand für beide Teams ein kurzweiliger und effektiver erster Test vor Beginn der kommenden Spielzeit. Die am vergangenen Samstag durch diese Partie erneut gelebte Deutsch-Französische Freundschaft fand unter Einhaltung aller Corona-Verordnungen bei kühlen Getränken und Merguez, die von den französischen Gastgeberinnen und Gastgebern organisiert wurden, einen schönen Abschluss.<br />
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Der Sport-Club spielte mit: Lea Linsler, Hanna Hauß, Paulina de Vet, Luisa Rosatti, Laura Ernst, Selen Yarayan, Indira Kern, Franziska Dorer, Maxi Volk, Lena Bykowski, Maya Freund, Melina Heckle, Tiara Farao, Victoria Wunderlich, Sina Heitz, Joana Glessner<br />
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<a href="https://www.scfreiburg.com/aktuell/nachrichten/frauen-maedchen/20202021/viel-positives-im-ersten-testspiel/"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Quelle</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[U17 Juniorinnen Bundesliga : Spielberichte Staffel süd]]></title>
			<link>https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14204</link>
			<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 21:35:51 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sportquatschforum.de/member.php?action=profile&uid=2">KLAUS</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sportquatschforum.de/showthread.php?tid=14204</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U17-Juniorinnen gewinnen Auftakt </span><br />
<br />
Das erste Punktespiel nach dem Ligaabbruch in der Vorsaison bestritten die U17-Juniorinnen des Sport-Club zuhause gegen den Aufsteiger aus Pohlheim. <br />
<br />
In der ersten Halbzeit tat sich die neu zusammengesetzte Mannschaft des SC Freiburg gegen den tief stehenden Gegner aus Pohlheim schwer damit Chancen zu kreieren. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit konnten die Freiburgerinnen den Ball nicht im Tor unterbringen. Mit 0:0 ging es in die Halbzeitpause.<br />
<br />
Nach Wiederanpfiff stellte Freiburgs Trainer Simon Förster auf eine Dreierkette um, mit dem Ziel, noch mehr Druck in der Offensive ausüben zu können. Bereits in der 43. Minute führte das auch zum Erfolg. Cora Zicai konnte den Ball nach einer Chipball-Hereingabe in das lange Eck einschieben. Zehn Minuten später war es dann Alina Axtmann, die mit einem Distanzschuss auf 2:0 erhöhte. Den Schlusstreffer zum 3:0 erzielte die eingewechselte Jule Bianci, die nach einem Solo von Leni Fischer, den Ball gekonnt an der Torhüterin vorbeilegte.<br />
Mit einem hochverdienten Dreier beendeten die Freiburgerinnen den ersten Spieltag.<br />
<br />
Kristin Schuble<br />
<br />
<a href="https://www.scfreiburg.com/node/57887"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Spielbericht</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">U17-Juniorinnen gewinnen Auftakt </span><br />
<br />
Das erste Punktespiel nach dem Ligaabbruch in der Vorsaison bestritten die U17-Juniorinnen des Sport-Club zuhause gegen den Aufsteiger aus Pohlheim. <br />
<br />
In der ersten Halbzeit tat sich die neu zusammengesetzte Mannschaft des SC Freiburg gegen den tief stehenden Gegner aus Pohlheim schwer damit Chancen zu kreieren. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit konnten die Freiburgerinnen den Ball nicht im Tor unterbringen. Mit 0:0 ging es in die Halbzeitpause.<br />
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Nach Wiederanpfiff stellte Freiburgs Trainer Simon Förster auf eine Dreierkette um, mit dem Ziel, noch mehr Druck in der Offensive ausüben zu können. Bereits in der 43. Minute führte das auch zum Erfolg. Cora Zicai konnte den Ball nach einer Chipball-Hereingabe in das lange Eck einschieben. Zehn Minuten später war es dann Alina Axtmann, die mit einem Distanzschuss auf 2:0 erhöhte. Den Schlusstreffer zum 3:0 erzielte die eingewechselte Jule Bianci, die nach einem Solo von Leni Fischer, den Ball gekonnt an der Torhüterin vorbeilegte.<br />
Mit einem hochverdienten Dreier beendeten die Freiburgerinnen den ersten Spieltag.<br />
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Kristin Schuble<br />
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<a href="https://www.scfreiburg.com/node/57887"  target="_blank"  rel="noopener" class="mycode_url">Spielbericht</a><span style="color: #00f;"><sup>&nbsp;<i class="fa fa-arrow-up-right-from-square" title=""></i></sup></span>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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