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Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 14.09.2025 Knapper Sieg im ersten Heimspiel Frauen & Mädchen 12.09.2025 Die Bundesliga-Frauen des Sport-Club haben ihr erstes Heimspiel in der neuen Saison gegen den 1. FC Köln mit 1:0 (0:0) gewonnen. Das Siegtor erzielte Svenja Fölmli (70.) nach der Pause. Vernachlässigt man das Wochenende, fand die Heimpremiere der SC-Frauen in der neuen Bundesligasaison am letzten Tag der Sommerferien statt. Ein schöner Abschluss vor allem für die jüngeren SC-Fans, die am frühen Freitagabend auch wieder zahlreich und lautstark auf den Tribünen des Dreisamstadions vertreten waren. Dort wurden die SC-Spielerinnen beim Einlaufen mit einer weiß-roten Luftschlauch-Choreografie und Konfettiregen begrüßt. Nach dem Schlusspfiff gab es einen, wie SC-Trainer Edmond Kapllani sagte „zwar auch glücklichen Sieg“ zu bejubeln. „Aber wir wussten vor dem Spiel um die Stärken der Kölnerinnen und auch, dass es harte Arbeit wird. In der ersten Halbzeit haben wir sehr viele Bälle verloren. In der zweiten Hälfte hatten wir dann mehr Spielkontrolle und haben – sicher auch mit etwas Glück – das entscheidende Tor nach einem Standard erzielt.“ Drei Wechsel gegen die Rheinländerinnen Beim Sport-Club fehlten krankheitsbedingt Ally Gudorf sowie Alina Axtmann (Reha nach Meniskusoperation) und Neuzugang Ingibjörg Sigurðardóttir. Die isländische Verteidigerin hatte im Saisonauftaktspiel beim SV Werder Bremen eine Rote Karte gesehen und erhielt ein Spiel Sperre. In der Startelf gab es gegenüber dem 1:1 an der Weser drei Veränderungen: Für Sigurðardóttir rückte Greta Stegemann in die Abwehrreihe, außerdem begannen Alena Bienz und Svenja Fölmli anstelle von Tessa Blumenberg und Lisa Kolb. Kapllani hatte seine Anfangsformation erneut mit einer Mittelfeldraute vor der Viererabwehrkette und zwei Angreiferinnen formiert. In der Anfangsphase erarbeiteten sich zunächst die Gäste mehr Spielanteile, ohne dass daraus nennenswerte Chancen entstanden. Ein noch abgefälschter Schuss von Laura Feiersinger (11.) ging am Tor vorbei. Der Sport-Club fand nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. Nach einer Balleroberung wurde der Vorstoß von Fölmli im Kölner Strafraum gestoppt. Die SC-Frauen fanden trotzdem noch nicht den richtigen Zugriff auf die Rheinländerinnen, die zu weiteren Möglichkeiten kamen. Ein Schuss von Martyna Wiankowska ging am Tor vorbei. Ein Freistoß von Adriana Achcinska landete in den Armen von Laura Benkarth (24.). Erneut Achcinska traf einige Minuten später aus spitzem Winkel das Außennetz. Wenig Zugriff in der ersten Halbzeit Dem Sport-Club mangelte es noch an der Präsenz in den Zweikämpfen, der Intensität im eigenen Spiel und in der Vorwärtsbewegung. Die beste SC-Chance vor der Pause resultierte aus einem Freistoß von Selina Vobian. Den abgewehrten Ball köpfte Stegemann knapp am linken Pfosten vorbei (42.). In der Halbzeitpause konnten zumindest diejenigen unter den 2.540 Zuschauerinnen und Zuschauern, die die Partie auf der Haupttribüne verfolgten, durch die rückwärtige Fensterfront einen Blick von oben auf die Umbaumaßnahmen am Dreisamstadion werfen, das in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Mit deren Abschluss werden Ende des kommenden Jahres auch die Juniorinnenteams des SC Freiburg dort ihre Heimat finden. Personell unverändert startete der Sport-Club in die zweite Hälfte. Fölmli (49.) kam zu einer ersten guten Möglichkeit, doch FC-Torhüterin Lisa Schmitz lenkte den Schuss der Schweizerin zur Ecke. Der SC agierte jetzt druckvoller und erarbeitete sich deutlich mehr Spielkontrolle, auch wenn das Eckenverhältnis nach einer Stunde bei 1:7 lag. Die Kölnerinnen kamen durch Laura Donhauser (66.) zu einer weiteren Möglichkeit. Wild wurde es kurz darauf nach dem achten Eckball der Gäste, nach welchem gleich mehrere Schüsse der Rheinländerinnen geblockt und abgewehrt werden mussten, zweimal war dabei Benkarth zur Stelle. Fölmli erzielt per Kopf das Siegtor Doch gleich darauf folgte dann der erste Heimjubel der Saison. Nach einem Freistoß von Vobian aus dem Halbfeld köpfte Fölmli (70.) zur Führung ein. Die eingewechselte Lisa Kolb verpasste kurz darauf aus der Distanz knapp das zweite Tor (72.). Ebenso wie mit einem Schuss wenige Minuten später, der über die Latte strich. Die SC-Frauen führten mittlerweile aufgrund des deutlich gesteigerten Aufwands und Einsatzes verdient. Allerdings blieb das Spiel auch in der Schlussphase eng. Ausgleichschancen ließ der stabile Freiburger Defensivverbund aber nicht mehr zu. Die letzte Möglichkeit auf ein weiteres Tor besaß in der Nachspielzeit die eingewechselte Maj Schneider, deren Schuss auf Zuspiel der ebenfalls in die Partie gekommenen Aurélie Csillag geblockt wurde. Nächstes Heimspiel in einer Woche „Ich bin natürlich glücklich, freue mich vor allem aber für die Mannschaft“, sagte Edmond Kapllani nach seinem ersten Sieg als Trainer in der Frauen-Bundesliga. „Und ich hoffe, dass uns dieser Erfolg auch einen Push für die nächsten Wochen gibt.“ So begann die neue Spielzeit im Dreisamstadion wie die vergangene gegen Werder Bremen geendet hatte: mit einem Heimerfolg und der anschließenden Drei-Punkte-Feier mit den Fans. Wer von diesen am Montag wieder die Schule besuchen muss, kann sich zumindest schon auf das Ende der ersten Woche nach den Ferien freuen: Dann bestreiten die SC-Frauen bereits das nächste Heimspiel. Am Freitag, den 19. September und erneut um 18.30 Uhr ist der Aufsteiger Hamburger SV im Dreisamstadion zu Gast. Dirk Rohde Foto: Achim Keller Stenogramm SC Freiburg: Benkarth – Szenk, Stegemann, Stierli, Karl – Bienz (63. Kolb), Felde, Nachtigall (75. Schneider), Vobian (87. Ojukwu) – Birkholz (87. Csillag), Fölmli (75. Blumenberg) Trainer: Edmond Kapllani Bank: Adamczyk (Tor), Maas, Scherer, Egli 1. FC Köln: Schmitz – Imping (83. Matysik), Hegering, Agrez, Jessen (83. Schiffarth) – Feiersinger, Vogt – Winakowska,Achcinska (73. Leimenstoll), Donhauser – Zawistowska (61. Andrade) Trainerin: Britta Carlson Bank: Fuchs (Tor), Bohnen, Touon, Elsen Tore: 1:0 Fölmli (70.) Gelbe Karten: Fölmli, Felde – Vogt, Imping, Hegering Gelb-Rote Karten: Rote Karten: Schiedsrichter: Julia Boike (Altenstadt) Zuschauer/innen: 2.540 Quelle Fotos Pressekonferenz Highligths RE: Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 21.09.2025 Spektakel beim Heimsieg unter Flutlicht Frauen & Mädchen 19.09.2025 Die Frauen des Sport-Club haben am dritten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga gegen den Hamburger SV mit 6:2 (2:1) gewonnen. Lisa Karl (23.), Tessa Blumenberg (45.+1), Nicole Ojukwu (52.), Aurélie Csillag (82./84.) und Leela Egli (90.+2) trafen beim zweiten Heimsieg in Folge. Der Spätsommer hatte seine Akkus noch mal aufgeladen und für das zweite Heimspiel in Folge sonniges Frühabendwetter spendiert. Ungewohnt ruhig blieb es diesmal auf der Nordtribüne, dem angestammten Aufenthaltsbereich der Stehplatzfans. Grund dafür sind die laufenden Umbaumaßnahmen am Dreisamstadion, weshalb die Tribüne vorübergehend geschlossen und im Gegenzug die sonst geschlossene Südtribüne geöffnet wurde. Begeistert gefeiert wurde natürlich auch dort, nachdem die SC-Frauen auf das 1:0 gegen den 1. FC Köln eine Woche zuvor auch gegen den Hamburger SV drei Heimpunkte holen konnten. „Ich habe bei der Mannschaft von der ersten Minute an den erhofften Push durch den Erfolg gegen Köln gesehen“, sagte SC-Trainer Edmond Kapllani. „Wir haben sehr viel Dominanz ausgeübt und hätten nach der Führung nachlegen können. Wir sind auch in die zweite Halbzeit gut reingekommen, machen das dritte Tor und haben dann ein bisschen nachgelassen“, so Kapllani. „Wir waren zehn bis fünfzehn Minuten nicht so konsequent und Hamburg ist herangekommen. Trotzdem kann ich der Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen.“ Drei Veränderungen in der Anfangself Beim Sport-Club fehlten weiterhin krankheitsbedingt Ally Gudorf und Alina Axtmann (Reha nach Meniskusoperation). Darüber hinaus musste der Sport-Club kurzfristig auf Svenja Fölmli verzichten, für die Lisa Kolb in den Angriff rückte. Außerdem gehörten im Vergleich zum Spiel gegen Köln in der Mittelfeldraute Nicole Ojukwu und Tessa Blumenberg anstelle von Selina Vobian und Alena Bienz zur Anfangsformation. Die SC-Frauen übernahmen gegen den mit einer Fünferkette verteidigenden Aufsteiger von Beginn an die Spielkontrolle. Mit Geduld und präzisem Kombinationsspiel versuchte der Sport-Club zu Chancen zu kommen, was erstmals nach einer knappen Viertelstunde gelang. Nach einer Flanke von Kolb schoss Luca Birkholz knapp am Tor vorbei. Kurz darauf geriet eine erneute Flanke von Kolb einen Tick zu hoch für Tessa Blumenberg. Führungen durch Karl und Blumenberg Die Freiburgerinnen drängten weiter und wurden bei der nächsten Chance mit dem verdienten Führungstreffer belohnt. SC-Kapitänin Lisa Karl zog von der linken Seite nach innen und traf mit einem Rechtsschuss über HSV-Keeperin Inga Schuldt hinweg in die lange Ecke (23.). Ähnlich gut sortiert und konsequent wie im Offensivspiel agierten die SC-Frauen bei der Arbeit gegen den Ball. In den ersten 40 Spielminuten musste Torhüterin Laura Benkarth kein einziges Mal ernsthaft eingreifen – und war schließlich doch machtlos, als die Hamburgerinnen ihre erste Chance zum Ausgleich nutzten. Bei einem Angriff über die linke Seite präsentierte sich die Freiburger Verteidigung einmal unaufmerksam, und Svea Stoldt (42.) beförderte eine Hereingabe mit der Hacke über die Linie. Zwei Minuten zuvor hatte Schuldt einen Distanzschuss von Ojukwu gerade noch abwehren können. Trotzdem lag der SC zur Pause erneut – und weiterhin verdient – in Führung. Nach einem durch Schuldt abgewehrten Schuss von Birkholz setzte Blumenberg in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs den Nachschuss unhaltbar unter die Latte (45.+1). Ojukwu erhöht, Csillag trifft doppelt Die Hamburger Trainerin Liese Brancao reagierte in der Halbzeit mit einem Dreifachwechsel. Der Sport-Club spielte zunächst unverändert weiter. Benkarth parierte kurz nach dem Wiederapfiff einen Flachschuss von Leni Eggert. Kurz darauf baute der Sport-Club seinen Vorsprung aus. Nach einer Flanke in den Rückraum von Kolb traf Ojukwu (52.) mit einem wuchtigen Distanzschuss. Allerdings konnten die Gäste nur zwei Minuten später wieder verkürzen. Einen Eckball von Stoldt köpfte die eingewechselte Annaleen Böhler (54.) zum Anschlusstor ein. Die HSV-Frauen schoben ihre Pressinglinie anschließend weiter nach vorne und traten deutlich druckvoller als in der ersten Halbzeit auf. Worauf auch Edmond Kapllani nach einer guten Stunde mit einem dreifachen Wechsel reagierte: Selina Vobian, Maj Schneider und Leela Egli kamen für Kolb, Meret Felde und Birkholz in die inzwischen offenere und nun von den jetzt couragiert spielenden Gästen bestimmte Partie. Der Sport-Club verlor phasenweise den Zugriff auf die Hanseatinnen und leistete sich Ballverluste und Unsicherheiten in der Defensive. Diese Phase der Begegnung beendete schließlich die ebenfalls ins Spiel gekommene Aurélie Csillag spektakulär mit einem Doppelschlag. Zunächst erhöhte die 22-jährige Schweizerin nach einem langen Ball per Flachschuss auf 4:2 (82.). Genauso cool und bedacht im Abschluss blieb die im Sommer vom FC Basel gekommene Angreiferin kurz darauf nach dem nächsten Zuspiel. Erneut schob Csillag den Ball überlegt an der machtlosen Schuldt vorbei und erzielte nach ihrem ersten auch noch ihr zweites Bundesligator. Egli macht halbes Dutzend voll Das halbe Dutzend Tore voll machte mit Leela Egli (90.+2) eine weitere Jokerin. Nach einem von Schuldt abgewehrten Schuss von Vobian traf die Schweizerin aus kurzer Distanz zum Endstand. Unmittelbar vor dem Ende der Nachspielzeit rettete dann noch einmal Schuldt gegen Vobian und verhinderte den siebten Freiburger Treffer. Eine neue Erfahrung konnten die Spielerinnen nach dem Schlusspfiff machen: Siegesjubel mit den SC-Fans auf der Südtribüne, vor der vier der sechs Freiburger Tore gefallen waren. Einen Extravorteil bot dazu der erneute Freitagabendtermin: Zumindest eine Übernachtung als Tabellenführerinnen gab es für die SC-Frauen auf den begeisternden Abend obendrauf. Die Begegnung war zugleich der Auftakt einer Englischen Woche in der Bundesliga. Bereits am kommenden Dienstag (23. September, 18 Uhr) wartet am vierten Spieltag die nächste Auswärtspartie beim Deutschen Meister und Pokalsieger FC Bayern München, der dann wieder Tabellenführer sein könnte. Dirk Rohde Foto: Achim Keller Stenogramm SC Freiburg: Benkarth – Szenk, Stegemann, Stierli, Karl – Blumenberg (81. Bienz), Felde (62. Schneider), Nachtigall (71. Csillag), Ojukwu – Birkholz (62. Egli), Kolb (62. Vobian) Trainer: Edmond Kapllani Bank: Adamczyk (Tor), Sigurðardóttir, Maas Hamburger SV: Schuldt – Lahr (46. Böhler), Räcke (46. Wrede), Stoldt, Dönges, Eggert – Machtens (63. Schwalm), Mikolajova, Hillebrand (46. Hirche) – Meyer (76. Kardesler), Brunnthaler Trainerin: Liese Brancao Bank: Haidner (Tor), Wucher, Büchele, Schulz Tore: 1:0 Karl (23.), 1:1 Stoldt (42.), 2:1 Blumenberg (45.+1), 3:1 Ojukwu (52.), 3:2 Böhler (54.), 4:2 Csillag (82.), 5:2 Csillag (84.), 6:2 Egli (90.+2) Gelbe Karten: Ojukwu, Felde, Szenk – Wrede Gelb-Rote Karten: Rote Karten: Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim) Zuschauer/innen: 1.942 Quelle Highligths RE: Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 14.10.2025 Heimsieg vor großer Kulisse im Jubiläumsspiel Frauen & Mädchen 12.10.2025 Die Bundesliga-Frauen des Sport-Club haben am sechsten Spieltag gegen Eintracht Frankfurt mit 3:2 (0:1) gewonnen. Trotz eines zweimaligen Rückstands sorgten die Tore von Luca Birkholz (60.) und zweimal Selina Vobian (78./87., HE) vor 8.698 Fans im Dreisamstadion für einen umjubelten Sieg im Jubiläumsspiel. Der sechste Spieltag der laufenden Bundesligasaison war kein Spieltag wie jeder andere im Dreisamstadion. Im Jahr 1975 und damit vor genau 50 Jahren, hatte sich beim SC Freiburg erstmals eine Frauenfußballabteilung gegründet. Beim dritten Heimspiel dieser Spielzeit gegen Eintracht Frankfurt wurde dieses Jubiläum gebührend gefeiert. Zunächst vor dem Spiel mit einem großen Fan- und Familienfest – und erst Recht hinterher, als die 8.698 Zuschauerinnen und Zuschauer im Dreisamstadion mit der Mannschaft nach einer spektakulären Partie auch einen Heimsieg bejubeln konnten. Im Sondertrikot vor bisher zweitgrößter Kulisse Vor der zweitgrößten Kulisse bei einem Heimspiel der SC-Frauen in der Clubgeschichte lief der Sport-Club in einem extra für diesen Anlass entworfenen Jubiläumstrikot auf. Dessen rote Längsstreifen rund um das Jubiläumslogo bestehen aus den Namen aller Spielerinnen, die jemals für den Sport-Club aktiv waren. „Ich möchte zunächst ein Dankeschön an die vielen Fans sagen, die heute im Stadion waren. Es war eine tolle Kulisse“, sagte Edmond Kapllani nach der Begegnung. „Wir konnten zunächst die Euphorie nach dem Auswärtssieg in Berlin nicht ganz mitnehmen, haben in der ersten Halbzeit häufig zu schnell den Ball verloren und konnten froh sein, dass es zur Pause nur 0:1 stand“, so der SC-Trainer. „Trotzdem haben wir schon gezeigt, dass wir mit dem Ball Frankfurt Schwierigkeiten bereiten können. Es war dann eindrucksvoll, welche Energie und Power die Mannschaft nach der Pause reingebracht hat. Deshalb bin ich sehr stolz auf meine Spielerinnen.“ Eine Woche nach dem überzeugenden 3:0-Sieg beim 1. FC Union Berlin hatte sich Kapllani für dieselbe Anfangself wie im Stadion An der Alten Försterei entschieden. Bei den Gästen kehrte gegenüber dem 3:1-Erfolg gegen den FC Carl Zeiss Jena Kapitänin Laura Freigang für Erelata Memeti in die Startformation zurück. Anyomi sorgt für Pausenführung der Gäste Die Frankfurterinnen kontrollierten die Partie zunächst. Torchancen für die Gäste ließ der Sport-Club aber nicht zu. Einen Schuss von Elisa Senß (6.) parierte Laura Benkarth ohne Probleme. Trotzdem konnten die Hessinnen nach 20 Minuten einen geradlinigen Angriffszug mit dem Führungstor abschließen. Eine Flanke von Geraldine Reuteler von der rechten Seite drückte Nicole Anyomi (20.) aus kurzer Distanz über die Linie. Unmittelbar nach dem Anstoß kamen die SC-Frauen zu einer ersten guten Gelegenheit. Einen Schrägschuss von Nia Szenk wehrte Eintracht-Torhüterin Lina Altenburg ab. Der Sport-Club spielte nach dem Rückstand kontrolliert und mit Ruhe weiter, suchte gleichzeitig aber auch den Weg nach vorne. Bei einem weiteren Distanzschuss von Szenk (26.) war wieder Altenburg zur Stelle. Auf der Gegenseite setzte Rebecka Blomqvist den Ball nach einem Konter knapp am langen Pfosten vorbei. Glück hatte der Sport-Club auch nach einer halben Stunde, als Nina Lührßen mit einem Freistoß aus 17 Metern die Latte traf. In der Schlussphase der ersten Halbzeit agierten die SC-Frauen mutiger. Sophie Nachtigall (41.) bot sich schließlich die erste große Chance zum Ausgleich. Eine flache Hereingabe von Lisa Kolb schoss die Angreiferin per Direktabnahme knapp am rechten Pfosten vorbei. Birkholz gleich aus, Memeti trifft für Frankfurt Mit Leela Egli und Selina Vobian anstelle von Lisa Kolb und Tessa Blumenberg startete der Sport-Club in die zweite Halbzeit – und weiterhin offensiv orientiert. Nach einer Flanke von Szenk kam Egli (49.) zur nächsten Ausgleichmöglichkeit. Ihr Schrägschuss ging knapp am Torwinkel vorbei. Ein weiterer Schuss von Nachtigall (52.) wurde noch zur Ecke geblockt. Den verdienten Ausgleich leitete nach einer Stunde Vobian ein. Nach ihrem gefühlvollen und präzisen Pass in den Strafraum überwand Luca Birkholz (60.) Torhüterin Altenburg aus kurzer Distanz. Obwohl die SC-Frauen den zweiten Durchgang bisher weitgehend kontrolliert hatten, kamen auch die Gäste zu weiteren Chancen – und gingen schließlich erneut in Führung. Benkarth hatte zuvor noch einmal gegen Blomqvist (69.) geklärt und Anyomi kurz darauf einen Ball am langen Pfosten vorbeigeschoben, als nach dem nächsten Angriff der Hessinnen die einige Zeit zuvor eingewechselte, frühere Freiburgerin Erelata Memeti (71.) mit einem Flachschuss traf. Die Gastgeberinnen zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und nur einige Minuten nach dem Rückstand konnte auf den Tribünen und auf dem Rasen der erneute Ausgleich gefeiert werden. Vobian dreht die Partie mit Doppelpack Unter anderem, weil auch der Sport-Club Joker-Qualitäten unter Beweis stellte. Auf Zuspiel von Birkholz traf Vobian (78.) aus wenigen Metern zum 2:2. Wie schon im Bundesliga-Heimspiel der vergangenen Saison hatten sich die SC-Frauen nach einem Rückstand gegen Eintracht Frankfurt wieder herangekämpft. Und wie in der Partie im vergangenen März drehte der SC auch dieses Spiel gegen die Hessinnen noch zu einem 3:2-Heimsieg. Im Anschluss an einen Eckball unterlief Pia-Sophie Wolter ein Handspiel im eigenen Strafraum, Schiedsrichterin Karoline Wacker entscheid auf Elfmeter. Vobian (87.) trat an und verwandelte mit einem Flachschuss in die rechte Ecke zum vierten Saisonsieg für den Sport-Club, der damit auf den dritten Tabellenplatz vorrückte. Auch weil SC-Keeperin Benkarth kurz vor Schluss noch einmal glänzend gegen Remina Chiba abgewehrt hatte. Auf die feierliche Jubiläumspartie daheim folgt für den SC Freiburg am siebten Spieltag eine erneute Auswärtsbegegnung bei einem Aufsteiger. Am kommenden Samstag, 18. Oktober (12 Uhr), sind die SC-Frauen beim 1. FC Nürnberg zu Gast. „Natürlich wollen wir dort nachlegen“, formulierte Edmond Kapllani bereits das nächste Ziel. Dirk Rohde Foto: Achim Keller Stenogramm SC Freiburg: Benkarth – Szenk (90.+5 Sigurðardóttir), Stegemann, Stierli, Karl – Kolb (46. Egli), Felde, Schneider, Nachtigall (72. Csillag) – Birkholz (90.+1 Bienz), Blumenberg (46. Vobian) Trainer: Edmond Kapllani Bank: Adamczyk (Tor), Maas, Ojukwu, Scherer Eintracht Frankfurt: Altenburg – Riesen (57. Wolter), Ilestedt, Veit (90. Raso), Lührßen (57. D. Acikgöz) – Freigang (57. Memeti), Gräwe, Senß – Reuteler, Anyomi, Blomqvist (77. Chiba) Trainer: Niko Arnautis Bank: Paulick (Tor), Ivelj, Teulings, I. Acikgöz Tore: 0:1 Anyomi (20.), 1:1 Birkholz (60.), 1:2 Memeti (71.), 2:2 Vobian (78.), 3:2 Vobian (87., HE) Gelbe Karten: Birkholz, Stierli, Karl – Lührßen Gelb-Rote Karten: Rote Karten: Schiedsrichterin: Karoline Wacker (Backnang) Zuschauer/innen: 8.698 Quelle Highligths RE: Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 04.11.2025 Vier Tore innerhalb von 15 Minuten Freiburg verpasst Sprung auf Platz drei: RB Leipzig bezwingt den SC 03.11.25 - 20:05 Der SC Freiburg verliert zum zweiten Mal am Stück: Gegen eine strukturierte RBL-Defensive fanden die Breisgauerinnen zu wenige Lösungen und müssen sich letztendlich gegen effiziente Sächsinnen mit 2:4 geschlagen geben. ![]() Svenja Fölmlis (Mi.) trifft per Willensleistung zum zwischenzeitlichen 1:3. IMAGO/Eibner Nach dem vielversprechenden Start in die neue Saison - in den ersten sieben Pflichtspielen gab es nur eine Niederlage beim Primus aus München (0:4) - musste der SC Freiburg vor der Länderspielpause einen ersten Rückschlag unter der Führung des früheren Zweitliga-Torjägers Edmond Kapllani hinnehmen. Beim Aufsteiger 1. FC Nürnberg verloren die Breisgauerinnen überraschend mit 2:3 . Zum Abschluss des 8. Spieltags wollten sich die Hausherrinnen gegen die kriselnden Leipzigerinnen (zuletzt ein 0:5 bei Union ) rehabilitieren, mit einem Sieg würde zudem der Sprung auf Platz drei winken. Spielbericht Highligths RE: Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 11.11.2025 Sorgen um Bayer-Torfrau Voll Blumenberg nutzt Turanyis Patzer: Leverkusen verpasst Sprung in Top 3 10.11.25 - 20:26 Bayer Leverkusen verpasst durch eine 1:2-Niederlage beim SC Freiburg den Sprung zurück in die Top 3 der Tabelle. Für den Sport-Club drehte Blumenberg mit einem Doppelpack das Spiel. ![]() Doppelpack gegen Leverkusen: Tessa Blumenberg. IMAGO/STEINSIEK.CH Eintracht Frankfurt hatte Leverkusen mit einem 3:2-Sieg in Wolfsburg aus der Top 3 gestoßen, zum Abschluss des 10. Spieltags wollte sich die Werkself diesen Platz wieder zurückerobern. Im Breisgau kehrte Turanyi nach Rotsperre für Friedrich zurück in die Viererkette, Voll vertrat diesmal die verletzte Nummer 1 Repohl zwischen den Pfosten. Spielbericht mit Highligths Pressekonferenz Fotos RE: Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 23.11.2025 Birkholz trifft gegen Ex-Klub Csillag glänzt doppelt: Freiburg feiert gegen Jena fünften Heimsieg 22.11.25 - 13:57 Der SC Freiburg gewann verdient mit 3:0 gegen Carl Zeiss Jena. Bis auf die Anfangsminuten dominierten die Breisgauerinnen die Partie, während von den Gästen offensiv zu wenig kam. Damit feierte der SCF seinen fünften Heimsieg. Jena bleibt weiter sieglos. ![]() Erst Vorbereiterin, dann Torschützin: Aurelie Csillag. IMAGO/STEINSIEK.CH Im Dreisamstadion empfingen heimstarke Freiburgerinnen, die bis dato vier ihrer fünf Partien zu Hause für sich hatten entscheiden können, am Samstagmittag das sieglose Kellerkind aus Jena. Spielbericht mit Highligths Mit Dominanz zum nächsten Heimdreier Frauen & Mädchen 22.11.2025 Die Frauen des Sport-Club haben am elften Spieltag der Google Pixel Frauen Bundesliga gegen den FC Carl Zeiss Jena mit 3:0 (1:0) gewonnen. Die Tore beim verdienten Heimsieg erzielten Luca Birkholz (7.), Selina Vobian (69.) und Aurélie Csillag (85.). Spielbericht SC Freiburg, PK, Fotos RE: Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 14.12.2025 Heimremis zum Ende der Hinrunde Frauen & Mädchen 13.12.2025 Die Frauen des SC Freiburg haben sich im letzten Spiel der Hinrunde in der Google Pixel Frauen-Bundesliga im Dreisamstadion 0:0 von der SGS Essen getrennt. Mal neblig, mal freundlich und nicht allzu frostig präsentierte sich das Adventswetter zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde im Dreisamstadion. Mit der SGS Essen war ein Gegner zu Gast, der zuvor gegen den 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen zweimal in Folge gewinnen und die Abstiegplätze verlassen konnte. „Energie und Dominanz“ hatte sich SC-Trainer Edmond Kapllani von seinem Team für das vorletzte Punktspiel in diesem Jahr gewünscht. Dominanz war bei seiner Mannschaft von Beginn an vorhanden, für einen Treffer reichte es beim ersten Remis im siebten Heimspiel der SC-Frauen diesmal aber nicht. „Wir hatten uns für das letzte Hinrundenspiel viel vorgenommen und hätten natürlich am liebsten drei Punkte geholt. Aber Essen war giftig und hat gut verteidigt“, sagte Edmond Kapllani. „Wir wollten trotzdem mehr aus unserem Ballbesitz machen, waren im letzten Drittel aber ein bisschen zu träge oder haben einen Pass mehr als gewünscht gespielt“, so der SC-Trainer. „Es war klar, dass wir gegen diesen Gegner nicht sehr viele Torchancen bekommen. Wenn die erste Linie überspielt war, waren wir oft nicht zwingend gefährlich und leider konnten wir auch keine Standardsituation zu einem Tor nutzen.“ Sport-Club mit Adamczyk im Tor Beim Sport-Club fehlte neben Ally Gudorf (Ausfall aus persönlichen Gründen auf unbestimmte Zeit), Alina Axtmann (Aufbautraining nach Meniskus-Operation) und Sophie Nachtigall (Reha nach Knie-Operation) kurzfristig auch Torhüterin Laura Benkarth (muskuläre Probleme), die am vergangenen Spieltag beim 1:3 beim VfL Wolfsburg ihr 200. Bundesligaspiel bestritten hatte. Für sie rückte Rebecca Adamczyk ins SC-Tor. Im Vergleich zur Partie in Niedersachsen standen außerdem im Mittelfeld Maj Schneider und im Angriff Luca Birkholz neu in der Startelf. Die Gäste agierten in der Anfangsphase kompakt, verteidigten nach vorne und verzeichneten die ersten Abschlüsse. Zwei Distanzschüsse parierte Adamczyk sicher. Die erste Möglichkeit für den Sport-Club leitete SGS-Torhüterin Kim-Lea Sindermann mit einem Abspielfehler ein. Den anschließenden Schuss von Leela Egli (10.) lenkte die Keeperin aber zur Ecke. Die SC-Frauen erarbeiteten sich früh mehr Ballbesitz und Spielkontrolle. Bis zur nächsten Torchance dauerte es jedoch eine Weile, da die Gäste inzwischen deutlich tiefer als in der Anfangsphase standen und die Räume in der eigenen Hälfte wirkungsvoll verdichteten. Obwohl auch die SGS Essen zu keinen weiteren Offensivaktionen gekommen war, hätte nach einer halben Stunde ein Konter beinahe für die Gästeführung gesorgt. Die freistehende Ramona Maier (32.) schoss nach einem Querpass jedoch über das Tor. Viel Kontrolle schon vor der Pause Der Sport-Club vermochte seine weitgehende Spielkontrolle dagegen noch nicht in weitere klare Chancen umzusetzen. Ein Schrägschuss von Meret Felde (43.) strich am langen Pfosten vorbei. Gleiches galt nach einer Ecke von Selina Vobian für einen Kopfball von Greta Stegemann kurz vor der Halbzeitpause. Diese bot sicherlich auch dem Sport-Club die Gelegenheit, die Ausrichtung des eignen Offensivspiels noch einmal zu schärfen. Personell versuchte Edmond Kapllani dies durch die Einwechslung von Aurélie Csillag, die für Tessa Blumenberg ins Spiel kam. Über 70 Prozent Ballbesitz hatten sich die SC-Frauen in der ersten Halbzeit erarbeitet. Ähnlich gestalteten sich die Kräfteverhältnisse auch nach dem Wiederanpfiff. Dennoch bleib es zunächst auch dabei, dass sich der Sport-Club kaum weitere Chancen erarbeiten konnte. Ein Kopfball von Birkholz (62.) nach einer Ecke war die nächste. Wenig später legte die Stürmerin einen Ball in den Lauf von Csillag, doch eine Essenerin klärte noch. Auch Rebecca Adamczyk war im Anschluss an einen Freistoß der Gäste wieder gefordert. Den Schrägschuss von Paula Flach (70.) parierte die Torhüterin mit einer Fußabwehr. Auf der Gegenseite wiederum wurde nach einem Antritt von Birkholz der Schuss der Angreiferin noch geblockt. Ein Distanzschuss von Meret Felde (79.) ging am Tor vorbei. Auch letzte Chancen bleiben ungenutzt Der Sport-Club versuchte auch in der Schlussphase weiter zu Möglichkeiten zu kommen. Die letzte Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft fehlte gegen die bis zum Ende kompakt und engmaschig verteidigenden Esserinnen jedoch. Die Gäste kamen durch Maier (87.) noch einmal zu einer Möglichkeit. Für den Sport-Club zielte Felde (93.) in der Nachspielzeit zu hoch. Die letzte Gelegenheit besaß in der Schlussminute Lisa Kolb, (90.+4) deren Schrägschuss knapp am Tor vorbei ging. Die Bundesliga-Rückrunde beginnt bereits am kommenden Wochenende. Dann tritt der SC Freiburg erneut zuhause an und erwartet zum letzten Spiel in diesem Jahr den Tabellendritten SV Werder Bremen. Die Begegnung am Sonntag, den 21. Dezember, beginnt um 14 Uhr. Dirk Rohde Foto: Achim Keller Stenogramm SC Freiburg: Adamczyk – Szenk, Stegemann, Sigurðardóttir, Karl – Felde, Schneider (78. Ojukwu) – Blumenberg (46. Csillag), Vobian (61. Fölmli), Egli (78. Kolb) – Birkholz Trainer: Edmond Kapllani Bank: Dübel (Tor), Maas, Stierli, Bienz, Scherer SGS Essen: Sindermann – Meißner, Ostermeier, Bäcker – Fürst, Platner, van Belle (90. Buonarroti), Flach – Elmazi (46. Köpp), Maier – Kowalski (82. Terlinden) Trainerin: Jessica Wissmann Bank: Palmen (Tor), Pucks, Müggenburg, Berentzen, Potsi Tore: Gelbe Karten: – Köpp Gelb-Rote Karten: Rote Karten: Schiedsrichterin: Daniela Kottmann (Neu-Ulm) Zuschauer/innen: 1.496 Spielbericht, PK, Fotos Highligths RE: Im Dreisamstadion > Saison 25/26 - KLAUS - 23.12.2025 3:0-Heimsieg zum Jahresabschluss Frauen & Mädchen 21.12.2025 Die SC-Frauen gewinnen zum Auftakt der Rückrunde mit 3:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen. Leela Egli schnürte in der ersten Halbzeit einen Doppelpack, ehe die eingewechselte Svenja Fölmli im zweiten Durchgang nochmal nachlegte. 23 Punkte, vorläufig Platz sechs in der Google Pixel Frauen-Bundesliga und ein 3:0-Heimsieg zum Ende des ersten Halbjahres – die Bilanz der SC-Frauen lässt sich kurz vor Weihnachten gut lesen. „Es war ein sehr intensives halbes Jahr. Die Mannschaft macht es mir von Woche zu Woche einfacher. Alle wollen dazulernen, alle wollen erfolgreich sein. Diese Zusammenarbeit passt sehr gut“, lautet daher auch das Fazit von Edmond Kapllani, der nach der Partie gegen den SV Werder Bremen aber auch zugibt: „Ich bin aber froh, dass wir jetzt erst einmal zehn Tage frei haben, um mit viel Energie ins nächste Jahr zu starten“, so der SC-Trainer. Noch nicht an Urlaub dachte der SC-Tross allerdings am Sonntagmittag um 14 Uhr, als Schiedsrichterin Angelika Söder zum letzten Heimspiel des Jahres im Dreisamstadion anpfiff. Auf den Platz schickte Kapllani Stammtorhüterin Laura Benkarth, die zuletzt wegen muskulärer Beschwerden pausieren musste. Die Viererkette bestand aus Nia Szenk, der neu in die Startformation rotierenden Mia-Lena Maas, sowie Greta Stegemann und Kapitänin Lisa Karl. Davor liefen Meret Felde, die gegen Werder ihren 100. Bundesliga-Einsatz feierte, und Nicole Ojukwu auf der Doppel-Sechs auf. In die Offensive beorderte Kapllani Tessa Blumenberg und Leela Egli auf die Flügel sowie Maj Schneider auf die Zehn und Luca Birkholz in die Sturmspitze. Bremen drückt, Freiburg trifft Die 3.701 Zuschauer/innen sahen eine muntere Anfangsphase, in der sich Werder zunächst etwas mehr Spielanteile erarbeitete. Nach rund zehn Minuten erspielte sich der Sport-Club über Leela Egli und Lisa Karl den ersten Angriff, aus dem gleich zwei Eckbälle resultieren sollten. Luca Birkholz verpasste per Kopf nur knapp die frühe Führung. Und Birkholz war es auch, die zehn Minuten später die nächste Chance auf dem Schlappen hatte, aber erneut vor dem Kasten scheiterte (21.). Und wiederum zehn Minuten später verhinderte Werder-Torfrau Mariella El Sherif den nächsten Birkholz-Abschluss in letzter Sekunde (32.). Nach einem aktiveren Beginn der Gäste nahm die Freiburger Druckphase nun stetig zu – und der Sport-Club sollte sich dafür auch belohnen: Nicole Ojukwu bediente Leela Egli nach 34 Minuten mit einem sehenswerten und perfekt geschlagenen Diagonalball, den die Schweizerin annahm, sich nochmal vorlegte und das Kunstleder ins rechte Toreck zur umjubelten Führung zirkelte. Die SC-Frauen blieben in der Folge weiter aktiv und legten noch vor dem Pausenpfiff ein weiteres Mal nach: Dieses Mal bereitete Birkholz das Freiburger 2:0 vor und erneut war es Egli, die von der Strafraumkante mit einem wuchtigen Abschluss vollendete (43.). „Es war von der ersten Minute ein guter Auftritt des gesamten Teams“, sagt Kapllani. „Wir haben von Beginn an mit Wille und Leidenschaft gespielt und wollten unbedingt die drei Punkte holen. Das macht mich stolz.“ SC verteidigt diszipliniert und baut die Führung aus Und doch war es auch zu Beginn des zweiten Durchgangs Werder Bremen, die das Momentum auf ihrer Seite hatten und druckvoller aus der Kabine kamen. Der Sport-Club verteidigte aber die Bremer Angriffsversuche weg und blieb auch in diesen Momenten konzentriert: „Bremen war phasenweise griffiger und hat mehr zweite Bälle gewonnen. Da hätten wir besser verlagern müssen“, weiß auch Kapllani. „Dennoch haben wir es geschafft, auch diese Szenen zu überstehen und haben uns auf der anderen Seite wiederum sehr abgeklärt gezeigt.“ Nach 70 gespielten Minuten legte sich Larissa Mühlhaus den Ball für einen Freistoß bereit, setzte den Standard aber deutlich am Freiburger Kasten vorbei. Im Gegenzug sorgte die eingewechselte Aurélie Csillag für viel Tempo und versuchte Birkholz im Strafraum zu bedienen, die das Spielgerät aber um Zentimeter verpasste (77.). Der Deckel war noch nicht auf dem Topf, die Partie alles andere als entschieden. Doch in der Schlussphase zeigte sich der Sport-Club noch einmal von seiner eiskalten Seite: Svenja Fölmli, kurz zuvor eingewechselt, nickte aus wenigen Metern den Ball zum 3:0-Endstand in die Maschen (80.) – die Flanke kam zuvor von ihrer Landsfrau Egli, die damit an allen drei Treffern des Tages direkt beteiligt war. „Wir haben uns mit drei schönen Toren belohnt. Ich bin heute für die Mannschaft überglücklich“, freute sich Kapllani nach Spielschluss. Winterpause bis zum Dreikönigstag Der Sport-Club hätte das Ergebnis in der Schlussphase auch noch weiter nach oben schrauben können, die Abschlüsse von Meret Felde (87.), Nicole Ojukwu (87.) und Julia Stierli (89.) wollten aber nicht mehr den Weg ins Netz finden. Auf der Gegenseite parierte Laura Benkarth noch zwei Schüsse der Werderanerinnen – es blieb somit beim verdienten 3:0-Heimsieg der SC-Frauen. Für Kapllani und sein Team wartet nun die wohlverdiente Winterpause. Erst am Dreikönigstag im neuen Jahr rollt der Ball wieder am Dreisamstadion. Innerhalb der Wintervorbereitung treffen die Freiburgerinnen auf den VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim, ehe am 24. Januar beim 1. FC Köln das erste Pflichtspiel des neuen Jahres wartet. Niklas Batsch Foto: Achim Keller Stenogramm Aufstellung SC Freiburg: Benkarth – Szenk, Maas, Stegemann (78. Stierli), Karl – Ojukwu, Felde – Blumenberg (64. Csillag), Schneider (78. Bienz), Egli (84. Scherer) – Birkholz (78. Fölmli) Trainer: Edmond Kapllani Bank: Adamczyk (Tor), Vobian, Sigurðardóttir Aufstellung SV Werder Bremen: El Sherif – D‘Angelo, Németh, Ulbrich, Weiß (74. Matheis) – Wirtz, Hausicke (84. Dieckmann) – Wieder (64. Arfaoui), Mühlhaus, Sternad (85. Pápai) – Desic (64. Petermann) Trainerin: Fritzy Kromp Bank: Fischer (Tor), Wichmann, Walkling, Schmidt Tore: 1:0 Egli (34.), 2:0 Egli (43.), 3:0 Fölmli (80.) Gelbe Karten: Blumenberg, Schneider, Maas Gelb-Rote Karten: - Rote Karten: - Schiedsrichterin: Angelika Söder Zuschauer/innen: 3.701 Quelle Highligths |